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249 Episoden · neueste 04.10.

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  1. #diepodcastin über STARRmale: Isabel Rohner und Regula Stämpfli zur weiblichen Erinnerungskultur, Ika Freudenberg, Hannah Arendt, Hedwig Dohm & echte DENK-Male.
    27.03., 13:5400:50:26

    #diepodcastin über STARRmale: Isabel Rohner und Regula Stämpfli zur weiblichen Erinnerungskultur, Ika Freudenberg, Hannah Arendt, Hedwig Dohm und echte DENK-Male. Avant-Propos: Der Plural von Denkmal ist Denkmäler. #diepodcastin beharrt diesmal auf Denkmale – damit das Mal als Ausdruck in Anlehnung an griech.mnemósynon „Gedächtnisstütze“ bleibt. Es geht eben ums das Denken und um die Zeichen-Setzung. Müssen Frauen eigentlich immer wieder von vorne anfangen? Und warum scheinen, sobald es um Frauen geht, im Journalismus alle Anforderungen an Qualität, Einordnung und Kontext schlicht vernachlässigbar? Die Podcastin verleiht dem ZDF Morgenmagazin für seine geschichtsvergessene Berichterstattung über den neuen ECCO-Verlag des Medienkonzerns HarperCollins – Zitat: “Ein neugegründeter Verlag beschäftigt und verlegt nur Frauen. (…)” die goldene Schrumpel-Gurke.Der Text liest sich wie vor dreihundert Jahren: ” Zu fünft haben sich die Verlegerinnen zusammengefunden, Bücher anzubieten mit Blickwinkeln, die sie bisher in den Bücherreaglen vermisst haben” – Isabel Rohner und Regula Stämpfli meinen, sie sollten vielleicht doch mal ein Bücherregal kennen bevor sie solche Dinge schreiben. Kurz: 2021 wird mit dem neuen Verlag so getan als hätte es politische Frauenverlage nie gegeben. “Ahistorischer Live-Fetischismus” kommentiert laStaempfli trocken. Sie fährt mit unglaublichen Beispielen punkto Hannah Arendt grad weiter. Die grosse DENKERIN OHNE GELÄNDER wird im Ausstellungskatalog zu “Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert” ständig in Bezug ihrer sogenannten Lehrer gesetzt. Grosse Denkerinnen brauchen keine Lehrer, doch dies scheint den Hänschens dieser Welt egal zu sein. „Das Andenken allein vermag Gehandeltes dauerhaft zu machen“. Hannah ArendtDazu passt das Thema “Erinnungskultur” wie die Rohnerin fulminant fortfährt: Letzte Woche haben das Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel (www.addf-kassel.de) zusammen mit der Historikerin und Podcasterin Bianca Walther beim Magristrat der Stadt Wiesbaden einen Antrag auf ein Ehrengrab für die Feministin Ika Freudenberg (1858-1912) gestellt. Solche Engagements sind EXTREM wichtig, denn nur so können wichtige Frauen sichtbar und ihr Andenken auch für die Zukunft bewahrt werden. Die Rohnerin hat sich in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Journalistinnenbund um ein Ehrengrab für Hedwig Dohm (1831-1919) gekümmert – vor zwei Jahren war es dann soweit und dem Antrag wurde stattgegeben, nach über 10 Jahren des kontinuierlichen Engagements. Denn während gefühlt jeder Pilzsammler, solange er ein Mann ist, ein Ehrengrab der jeweiligen Kommune bekommt, werden bei Frauen immer noch andere Kriterien angelegt. Daher startet “Die Podcastin” auch den Aufruf, dass sich alle Hörerinnen und Hörer für Ehrengräber, Denkmaler, Gedenkplaketten etc. an ihren jeweiligen Wohnorten einsetzen. Ohne dieses private Engagement wird nämlich nichts passieren. Die Rohnerin selber bemüht sich aktuell um ein Denkmal für Hedwig Dohm – und zeigt den Unterschied zur Erinnerungskultur für berühmte Männer auf: Diesen wird meist mit “Starrmalen” gedacht. Möglichst imposante Statuen aus Bronze oder Marmor, vor denen die ZuschauerInnen erstarren sollen. Wir aber, wir wollen eine lebendige Erinnerungskultur an Frauen. Wir wollen Denk-Mäler im wahrsten Sinn! Das Bild zur Folge stammt übrigens von Jakob Häne. Und: Votet für “Die Podcastin” beim “Deutschen Podcastpreis 2021”! https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/die-podcastin/ – Die goldene Schrumpel-Gurke für geschichtsvergessene, unpolitische Berichterstattung geht ans ZDF Morgenmagazin für diesen Beitrag: https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/verlag-frauen-100.html – Link zum ältesten deutschen Frauenverlag (seit 34 Jahren aktiv, politisch, feministisch, engagiert!): https://www.ulrike-helmer-verlag.de/ – Das sehr ärgerliche Buch zur Ausstellung über Hannah Arendt: https://www.piper.de/buecher/hannah-arendt-und-das-20-jahrhundert-isbn-978-3-492-07035-5 -Zu Hannah Arendt, der Video von laStaempfli “Durch den Alltag mit Hannah Arendt” in Weil der Stadt https://www.youtube.com/watch?v=I1HkQ1h2bKo

  2. #diepodcastin schockiert: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über omnipräsente Expertenmänner, Wahlen Baden-Württemberg, sexistische Wahlmechanismen, Julian Reichelt in "Die Zeit", antifeministische ANNABELLE-Umfrage, algorithmische Formelfabeln
    20.03., 14:4700:56:56

    #diepodcastin schockiert: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über omnipräsente Expertenmänner, Wahlen Baden-Württemberg, sexistische Wahlmechanismen, Julian Reichelt in “Die Zeit”, antifeministische ANNABELLE-Umfrage, algorithmische Formelfabeln. Die Rohnerin in absoluter Topform mit der besten Gender-Analyse der Wahlen von Baden-Württemberg inklusive Medienkritik. #diepodcastin realisiert einmal mehr, wie diskriminierend Medienberichte zu Kandidatinnen sind. laStaempfli über die Referenz zwischen falschen Daten und echten Lebewesen. Wahrheit hat nach Hannah Arendt mit Wirklichkeit zu tun, ergo: Die Medienversäumnisse sind technisch gemacht: Codierter Sexismus. Politisch brauchen wir: No Data Without Representation, individuell als Frauen: Bots, Programme, die Frauentweets verlinken und so GenderGAP wenigstens ein bisschen verändern: Regula Stämpfli Zitat: Die algorithmischen Formelfabeln etablieren die totalitäre rassistische und sexistische Herrschaftsideologie hashtag und hyperlinkkonform: Maschinen werden automatisiert.” Stecken wir Vorurteile rein, kommen Vorurteile raus. Die Rohnerin nimmt den Faden auf und analysiert die ANNABELLE-Umfrage (ähnlich der deutschen Zeitschrift BRIGITTE) messerscharf: “Über 56 Prozent Frauen geben an, sich nicht selber finanzieren zu können. Jede 5. Frau sagt, aufgrund finanzieller Abhängigkeit in Partnerschaften zu bleiben. Dies im Artikel fast unkommentiert und zusammenhangslos zu rezipieren, ist schockierend unpolitisch.” #diepodcastin stellt die Ignoranz von geltenden Normen, Zwängen, Ohnmachten von Frauen fest. Es gilt, die Situationen zu verändern, deshalb: Verlinkt, puscht FRAUEN. Wenn wir es nicht tun, tut es nicht nur niemand, sondern verwendet die meisten Publikationen für Rückschritte. Quellen/Links Quelle zum Einstieg: Männer zitieren nur Männer, siehe DAS MAGAZIN, 20.3.2021 “Die Zahl der Depressionen und Suizide bei Heranwachsenden nimmt drastisch zu – nicht nur wegen Corona. Der Kinder- und Jugendpsychiater Gregor Berger erklärt, warum. GESPRÄCH LOTHAR J. LECHNER BAZZANELLA” Körpersprache-Experte: “Lächeln”… sonst wirken Frauen verkniffen, siehe -https://www.ardmediathek.de/ard/video/die-wahl-im-swr-analyse-des-duells/swr-fernsehen/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE0MTczMzY/ – Die annabelle-Befragung zur Situation der Frauen in der Schweiz: https://www.annabelle.ch/leben/die-studie-so-geht-es-den-schweizer-frauen/ – NZZ-Artikel über Tamedia-Skandal: https://www.nzz.ch/schweiz/sexismus-vorwuerfe-bei-tamedia-das-betriebsklima-ist-das-problem-ld.1606131 -Firma, die gegen ziemlich viel Geld die sozialen Medien verlinkt, siehe hootsuite.com – – Rohnerin im Interview mit „Womensguide“ zu 50 Jahre Frauenstimmrecht, #DiePodcastin, Heldinnen und Vorbildern: https://womensguide.ch/50-jahre-frauenstimmrecht-interviewspecial-mit-isabel-rohner/

  3. #DiePodcastin zu Macht, Sexismus, Misogynie bei Tamedia, BILD u.a.: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Medienstrukturen
    13.03., 15:2200:51:40

    #DiePodcastin zu Macht, Sexismus, Misogynie bei Tamedia, BILD u.a.: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Medienstrukturen Was für eine Woche! Am 5. März 2021 haben sich 78 (!) Journalistinnen der Tamedia-Gruppe (= eines der wichtigsten und größten Verlagshäuser in der Schweiz, zu der mehrere einflussreiche Tages- und Wochenzeitungen gehören) in einem Offenen Brief an die Geschäftsleitung und Chefredaktion gewendet und den strukturellen Sexismus in den Redaktionen beklagt. Ihr Brief enthält dabei konkrete Forderungen und einen 7-seitigen Anhang mit konkreten Vorfällen von Sexismus: von sexistischen Sprüchen bis zur Verhinderung feministischer Berichterstattung und zu massiver Lohnungerechtigkeit. laStaempfli und Rohnerin schildern, wie die Presse selber mit diesen Vorwürfen umgegangen ist (Spoiler: sehr, sehr langsam und verzögert, zum Teil bis heute gar nicht) und bringen auf den Punkt, was das Problem sexistischer Medien ist: Medien schaffen Welt. Wenn sie als Organisationen und in ihrer Berichterstattung sexistisch sind, sind Frauen kein gleichberechtigter Part dieser Welt. Deutschland kann sich dabei übrigens nicht zurücklehnen: Gegen Bild-Chefredakteur Julian Reichelt läuft ein “Compliance-Verfahren”, nachdem ihm mehrere Frauen Nötigung und Mobbing vorgeworfen haben. Doch während in der Schweiz strukturell diskutiert wird, wird hier sexistisches Verhalten personalisiert. Ganz zu Beginn Rohnerin sehr lustig: Stichwort MÄNNERMEDIZIN. Hier verweist die Podcastin auf die grosse Dr. Julia Fischer im Gespräch siehe https://diepodcastin.de/2021/02/03/isabel-rohner-regula-staempfli-befragen-expertinnen-diepodcastin-im-gespraech-heute-mit-der-grossen-dr-med-julia-fischeraerztinmoderatorin/ Links: – Offener Brief der 78 Journalistinnen an die Tamedia-Führung: https://drive.google.com/file/d/1s_maErEQ_2AL8CEAw0eH8xyRRDbRF7bZ/view?fbclid=IwAR0nlg1BuH32p8w4DedzMkQVNpxmdIho0NaCMSXhnCfKByb8esh85W4cnUQ – Struktureller Unsichtbarkeitsvorgang beim Onlinemagazin “republik” https://www.republik.ch/2021/03/13/himmel-hoelle-appenzell -Blindspirale Theorie von Regula Stämpfli in Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt und hier zu Data GAP http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf – Die Vermessung der Frau: Von Botox, Hormonen und anderem Irrsinn by Regula Stämpfli (muss neuaufgelegt werden), 2013 UND unbedingt: Isabel Rohner/Irène Schäppi, 50 Jahre Frauenstimmrecht.

  4. #diepodcastin trendet mit books&more: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Amanda Gorman, Aspekte ZDF, Christa Ruland by Hedwig Dohm & Zeruya Shalev & viele Links
    06.03., 14:3800:52:17

    #diepodcastin trendet mit books and more: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Amanda Gorman, Aspekte ZDF, Christa Ruland by Hedwig Dohm & Zeruya Shalev & viele Links Im Zeitalter digitaler Reproduktion werden die alten patriarchalen Codes wieder und wieder repetiert: so kommt es, dass uralte Themen in ewig neuem Gewand Frauen überfallen. Der erste Ärger ist Freude: An der Berlinale werden Maren Eggert und Lilla Kitzlinger ausgezeichnet. 2021 ist das letzte Jahr, dass Frauen gewinnen können, da die Kategorie “Beste Schauspielerin in Haupt- und Nebenrollen” abgeschafft wird. Wie von der Rohnerin prophezeit: Dies Jahr gewinnen Frauen, die nächsten zehn Jahre dann wieder Nicht-Frauen. laStaempfli ärgert sich über Aspekte im ZDF. Stellt Euch mal vor, ZDF Aspekte würde zum internationalen Tag der Befreiung von nicht-weissen Menschen folgende Themen anteasern: Wozu schwarze Menschen? (Wozu Feminismus?) Was hilft gegen das Weisssein? (Was hilft gegen das Patriarchat) Der Schönheitskönig bekennt sich zum Schwarzsein (Miss Germany bekennt sich zur Feministin). Gleiche Arbeit von Schwarzen für gleiches Geld? (Gleiche Arbeit, gleiches Geld?) Schwarzenmorde:Blackizid (Femizide – Frauenmorde). Isabel Rohner und Regula Stämpfli streiten und einigen sich: Die politische Teilhabe befindet sich in den letzten 30 Jahren unter den Bedingungen codierter, postmoderner Beliebigkeit im Kampf gegen alles, was mit Frausein zu tun hat. Habituell, Kulturell, politisch. Der Diskurs verschleiert die Struktur und den Mächtigen gelingt es, die Unteren gegeneinander auszuspielen. Siehe dazu auch das Übersetzungsdrama von Amanda Gorman wie verstörende Literatur von Zeruya Shalev: Sprechendes Denken lebendig bei der #diepodcastin. Aktuelle Links: 1. Zu dieser Folge: – Aspekte aktuell: https://www.zdf.de/kultur/aspekte/aspekte-vom-5-maerz-2021-100.html – Edition Hedwig Dohm, herausgegeben von Nikola Müller und Isabel Rohner: http://www.hedwigdohm.de/edition-hedwig-dohm/ – Hedwig Dohm: “Christa Ruland” (1902), erschienen in der Edition Hedwig Dohm im trafo Verlag, hier eine kluge Rezension von Rolf Löchel: https://literaturkritik.de/id/12357 – Über die Berlinale und die Auszeichnung von Maren Eggert mit dem Silbernen Bären: https://www.zeit.de/news/2021-03/05/goldener-baer-fuer-satire-schauspielpreis-fuer-maren-eggert -Twitterschlacht um Amanda Gorman https://www.deutschlandfunkkultur.de/streit-um-amanda-gorman-uebersetzung-es-geht-nicht-um.2156.de.html?dram:article_id=493425 Brandaktuell zu Regula Stämpfli über Feminismus heute mit Video des Panels von Swissinfo https://www.swissinfo.ch/ger/politik/-extremer-backlash—das-swi-panel-im-stream/46422592 Und endlich hier: Alle aktuellen Verweise von Isabel Rohner zu aktuellen Publikation & 50 Jahre Frauenstimmrecht . #diepodcastin ist extrem stolz & macht sichtbar: – Isabel Rohner im Spiegel-Interview: https://www.spiegel.de/geschichte/frauenwahlrecht-in-der-schweiz-warum-maenner-sich-so-lange-gegen-die-demokratie-stemmten-a-cfb30bac-757a-4c3b-bd2c-2bee80bc803f – Isabel Rohner im Interview mit dem Australischen Radiosender SBS zum Jubiläum und ihrem Buch “50 Jahre Frauenstimmrecht” (Limmat Verlag, gemeinsam mit Irène Schäppi): https://www.sbs.com.au/language/german/audio/die-maenner-wollten-es-so – Isabel Rohner im Interview mit RadioX zu ihrem Buch “50 Jahre Frauenstimmrecht” (Limmat Verlag, gemeinsam mit Irène Schäppi): https://radiox.ch/news-archiv/25-starke-frauen-ueber-das-frauenstimmrecht.html – Rezension “50 Jahre Frauenstimmrecht – 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung” (hrsg. von Isabel Rohner und Irène Schäppi, Limmat Verlag) im Deutschlandfunk Kultur: https://www.deutschlandfunkkultur.de/50-jahre-frauenstimmrecht-in-der-schweiz-das-wahlrecht-kam.1270.de.html?dram:article_id=490462 – Rezension “50 Jahre Frauenstimmrecht – 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung” (hrsg. von Isabel Rohner und Irène Schäppi, Limmat Verlag) im Deutschlandfunk: https://www.deutschlandfunk.de/frauenwahlrecht-schweizer-autorinnen-wuerdigen-50-jubilaeum.1310.de.html?dram:article_id=490220 – Isabel Rohner im Interview mit SRF zu 30 Jahre Frauenstimmrecht in Appenzell AI: https://www.srf.ch/radio-srf-1/radio-srf-1/30-jahre-frauenstimmrecht-ai-appenzeller-maenner-zu-emotional-fuer-politik – Isabel Rohner porträtiert die erste Bundesrichterin der Schweiz, Margrith Bigler-Eggenberger: https://www.tagblatt.ch/leben/portraet-ihre-wahl-entsetzte-die-maenner-wie-es-margrith-bigler-eggenberger-zur-ersten-schweizer-bundesrichterin-schaffte-ld.2092175?reduced=true – Irène Schäppi und Isabel Rohner interviewen Elisabeth Kopp, die erste Bundesrätin der Schweiz: https://www.annabelle.ch/leben/elisabeth-kopp-im-interview-allein-unter-glatzk%C3%B6pfen-50952/ – CHMedia zeigt (nur!) 13 engagierte Frauen rund um 50 Jahre Frauenstimmrecht, u.a. Isabel Rohner: https://www.aargauerzeitung.ch/leben/13-engagierte-frauen-uber-das-jubilaum-und-was-sie-sich-fur-die-zukunft-wunschen-ld.2085949 – Porträt von Theresia Rohner, der Heldin von Appenzell in “Le Temps”, mit O-Tönen von Isabel Rohner: https://www.letemps.ch/suisse/theresia-rohner-femme-plier-irreductibles-appenzellois – Interview mit Prof. Dr. Andrea Maihofer zu 50 Jahre Frauenstimmrecht: https://www.sueddeutsche.de/politik/schweiz-frauenwahlrecht-unrecht-entschuldigung-1.5196487 – Der Tages-Anzeiger über die “lehrreichsten Bücher” zu 50 Jahre Frauenstimmrecht: https://www.tagesanzeiger.ch/die-lehrreichsten-buecher-zum-frauenstimmrecht-551643497114 – “50 Jahre Frauenstimmrecht” von Isabel Rohner und Irène Schäppi als Lesetipp bei TeleBasel: https://telebasel.ch/2021/02/03/50-jahre-frauenstimmrecht-lesefutter-zum-jubilaeum/?channel=105105 Ein Nachtrag:Für Schweizernde zum Dialekt-Frauenstimmrecht : #diepodcastin für RadioX: Isabel Rohner und Regula Stämpfli darüber, weshalb die Schweizer Frauen solange und so hart für ihr demokratisches Grundrecht kämpfen mussten: https://radiox.ch/news-archiv/die-podcastin-ein-feministischer-wochenrueckblick-aus-deutschland.html

  5. #DiePodcastin liest und streitet mit Haut und Haar: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Hannah Arendt, Elena Ferrante & Mithu Sanyal
    27.02., 15:4900:50:41

    #DiePodcastin liest und streitet mit Haut und Haar: Isabel Rohner und Regula Stämpfli darüber, ob GROSSE FRAUEN Sondereditionen & Frauen-Radiosender nur dafür da sind, Frauen auszuklammern und darüber ob Elena Ferrante komplexe Frauenfiguren schafft oder Frauen schäbig niedermacht. Isabel Rohner und Regula Stämpfli sind fulminant: Wochenrückblick voller Stricke und Nöten, doch Hannah Arendt hilft immer wieder, die Knäuel zu entwirren: laStaempflis Exkurs zur Privatisierung des Politischen und der Tyrannei der Intimität (Sennet hat dies eins zu eins von Arendt abgekupfert…). Zitat Hannah Arendt aus Vita activa (S. 58): „Vor der Entdeckung der Intimität hatte es zu den Kennzeichen des Privaten gehört, dass der Mensch in diesem Bereich nicht eigentlich als Mensch (Person) existierte, sondern als ein Exemplar der Gattung.” Dann, tataaaa: Ferrante-Debatte: Die Rohnerin in Form: “Keine Sehnsuchtskategorien an Autorinnen”, laStaempfli kontert mit dem Hinweis, dass eh schon alle schlecht über Frauen schreiben, dann braucht es nicht auch noch Schriftstellerinnen dazu. Die Rohnerin wehrt sich gegen die Vereindeutigung der Welt und FÜR AMBIGUITÄT, laStaempfli dagegen, gegen was eigentlich? Dass sie offensichtlich nie zu den Ferrante-Jüngerinnen dazugehören wird. #DiePodcastin zeigt: Da sind zwei wirklich kluge Frauen (ja, die Frauen sollen endlich aufhören, sich immer klein zu machen) , die die Welt nicht aus “anderer Sicht”, sondern allgemein und leidenschaftlich mittels Themen, Bücher und Frauen denkend gestalten oder eben: #DiePodcastin ist sprechendes Denken pur, so dass auch die nächste Episode sich um Bücher drehen wird. MUST READS NOW& KAUFEN. – Auftakt mit der Hymne der #diepodcastin auf Mithu Sanyals Buch: IdenTitti – Identitti beim Hanser Verlag. Hierzu laStaempfli im ensuite: https://www.ensuite.ch/identitti-ein-schleudergang-der-gegenwart – Isabel Rohner “Gretchens Rache” (Ulrike Helmer Verlag, April 2021): https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-gretchens-rache/ -Regula Stämpfli, Die Macht des richtigen Friseurs, Über Bilder, Medien und Frauen. Wird als Hannah Arendt revisited bald neu aufgelegt. Wochenrückblick Artikel: – Spiegel Edition “Große Frauen” – obs eine Ausrede ist, in den nächsten Ausgaben Frauen wieder komplett auszuklammern? https://www.spiegelgruppe.de/news/pressemitteilungen/detail/spiegel-edition-grosse-frauen-ihr-leben-ihr-einfluss-ihre-kaempfe – Ein eigener Radiosender “für Frauen” – aber nicht für LaStämpfli und Rohnerin: https://meedia.de/2021/02/24/herfunk-startet-ersten-bundesweiten-hoerfunksender-fuer-frauen/ -Zum Niqab empfehlt #diepodcastin wie in der letzten Folge Elham Manea, aber grundsätzlich zum sogenannt “neuen Feminismus”: Regula Stämpfli über Menschenfleisch siehe https://www.ensuite.ch/menschenfleischarbeit-piff-paff-puff/ – Elena Ferrante, Napolitanische Saga: https://www.suhrkamp.de/buecher/neapolitanische_saga_4_baende_-elena_ferrante_42950.html – Ein uralt-Schmöööcker: Mists of Avalon von Marion Zimmer Bradley: Wer kann, bitte im Original auf Englisch lesen. Das Titelbild ist der Buchumschlag von MITHU SANYALS Jahrhundertroman IDENTITTI

  6. #DiePodcastin erheitert, spielt, vergnügt: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über grandiose Entertainerinnen
    20.02., 14:5400:45:14

    #DiePodcastin erheitert, spielt, vergnügt: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über grandiose Entertainerinnen. Im feministischen Wochenrückblick ist laStaempfli wütend: Seit Jahren schreiben Ingrid Brodnig, Shoshanna Zuboff, Amy Webb, Cathy O Neil und sie selber die Tasten heiss, dass ALGORITHMEN NIE NEUTRAL, sondern extrem VOREINGENOMMEN sind. Die Medienmenschen tun indessen so als hätten sie das Thema erst für sich entdeckt und geben sich sehr überrascht. Kein Wunder kommt die Welt nicht weiter. Zudem verweist laStaempfli auf die feministische Debatte um den Burka-Ban in der Schweiz: Es gibt ganz viele linke, progressive, wissenschaftliche, weibliche Organisationen, die sich DAFÜR aussprechen. Der Link der klugen Elham Manea ist unten angefügt. Dann wird es heftig. Der Karneval: Die Rohnerin legt sich mit der mächtigsten Truppe in Köln an. Die Kölner Rote Funken als reiner Männerverein, der gemeinnützig ist: das bedeutet für die Frauen wiederum kein Zugang zu Hierarchie, Netzwerk und Elitepositionen. Der Kölner Ober-Bürgermeister ist immer automatisch Mitglied in der geheimen Satzung: Henriette Reker ist die einzige Frau, die in diesem Geheimclub aufgenommen wurde: SYSTEMISCHE DISKRIMINIERUNG. Bis diese Vereine keine Frauen aufnehmen, dürfen sie keine öffentlich-rechtlichen Gelder mehr kriegen. #diepodcastin schreibt wieder mal einen Brief. Es folgt ein Exkurs über Medien-Einheitsbrei, die ständig dieselben Themen bringen statt sich den WIRKLICH WICHTIGEN Themen zu widmen. *** DANN DIE ROHNERIN WEITER IN TOPFORM: “Eher wird eine Frau Bundespräsidentin als dass sie Moderatorin einer grossen Spielshow wird.” laStaempfli ist baff. Dank der Rohnerin wird uns allen bewusst, wie ÜBERWÄLTIGEND DIE MÄNNERBASTION ENTERTAINMENT am öffentlich-rechtlichen und als auch in den privaten Medien ist. “Wer wird Millionär” – ist weltweit die wichtigste Spielsendung und wird ausschliesslich von Männern moderiert. Ausnahme gab es EINMAL in der Türkei, of all places, als eine Moderatorin für einen schwer erkrankten Moderatoren einspringen musste. Spiel, Sport sind Männerbastionen, die viel weiter wirken als der erste Augenschein dies vermuten lässt. Es ist also keine Nebensache, dass nur Männer die grossen Kisten leiten: Wir brauchen SPIELRINNEN: ÜBERALL; PRÄSENT; TANZEND; BERAUSCHEND; BEWEGEND. Grosse Entertainerinnen haben das Potential, die Welt zu verändern. Dann Hymnen auf die phänomenale Feministin Björk und ein grosses Gedenken an Françoise Cactus, die als tolle WOOMER (Wortschöpfung laStaempfli Wikipedia), die weibliche Generation der Boomer, feministisch zum Singen, Tanzen und Lieben gebracht hat. Sie ist mit nur 57 Jahren verstorben, sie fehlt: #DiePodcastin feiert sie, viele Links, schaut und geniesst die grosse Entertainerin. Sie hat uns allen witzige, tolle Rock-Pop-Elektrosongs beschert, Radiosendungen gestaltet, sie war die beste DJ, konsequent französisch und mit der Häkelpuppe Wollita uns alle bezaubert: Die Liebe zu Dritt, zu VIELT für uns alle: Françoise Cactus. Links zum feministischen Wochenrückblick – Wie Algorithmen Leerstellen in der Demokratie verursachen siehe http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf – Die Männerelite als “gemeinnützig” https://rote-funken.de/ – Zur klaren Einordnung, wie wichtig der Burka-Ban wäre, der klugen Expertin Elham Manea zuhören und lesen… lhttps://www.defacto.expert/2021/02/18/der-kontext-ist-wichtig-gerade-beim-nikab/ Links zu Entertainerinnen: Nachtrag vom 27.2.2021 – Britta Steffenhagen: http://www.brittasteffenhagen.de/ – Die grosse Entertainerin Ina Müller https://daserste.ndr.de/inas_nacht/index.html – Maren Kroymanns brillanter Sketch über eine Frau, die eine Quizsendung moderieren soll: https://www.facebook.com/KroymannARD/videos/560807694598412/ – Cactus siehe https://www.youtube.com/results?search_query=cactus+francoise – Björk Utopia siehe https://www.youtube.com/watch?v=Sqbv7cCM5AI Und ja: Die Rohnerin (schreibt laStaempfli) muss wieder auf die Bühne, guckt mal die Fotos http://www.isabelrohner.com/vortr%C3%A4ge/ und auch laStaempfli macht gerne aus ihren Vorträgen ein Entertainment, guckt mal bei den ZDF-Frauen https://www.youtube.com/watch?v=82aGxsQC6BY.

  7. #DiePodcastin (ver)mütterlich(t): Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Mamans, Mütter,Mommy, Mama, grosse Mütter, Mutterschaft als soziales Konstrukt und weshalb Johanna Schopenhauer nie mehr mit ihrem Sohn redete. Zum Schluss Kurzlesung Hedwig Dohm. Das Bild ist von der grossen Louise Bourgeois "Maman".
    13.02., 14:5000:56:15

    #DiePodcastin (ver)mütterlich(t): Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Mamans, Mütter,Mommy, Mama, grosse Mütter, Mutterschaft als soziales Konstrukt und weshalb Johanna Schopenhauer nie mehr mit ihrem Sohn redete. Zum Schluss Kurzlesung Hedwig Dohm. Das Bild ist von der grossen Louise Bourgeois “Maman”. laStaempfli bringt Camille Kouchner in den Wochenrückblick & deren grossen Roman, der den Hashtag #MeTooInceste Frankreich erschüttert, die Rohnerin die neue Direktorin der WTO, Ngozi Okonjo-Iweala, von der die CH-Media-Group nichts Besseres weiss als von “Diese Grossmutter wird neue WTO-Chefin” zu schreiben und dank Intervention der klugen Isabel Rohner auf TWITTER auch einen Shitstorm kassiert, siehe Link unten. Et puis: Les mères… laStaempfli schwärmt von ihrer Mutter und ihrer Mutterschaft als “Die Welt als Beziehung”, macht gleichzeitig klar, dass die Regelungen zur Reproduktion immer Machtinstrumente sind, redet sich jedoch den Mund fusselig, um ihre Position gegen die Leihmutterschaft klarzustellen. Denn selbst wenn Mutterschaft ein soziales Konstrukt ist, bedeutet dies nicht, dass Gebärmütter einfach verkauft, gemietet und global verschachert werden können. Auch dazu einen Link auf französisch. Die Rohnerin erzählt über die Gewalt, die vielen Müttern angetan wurde, weil sie keine Mitsprache hatten und darüber, wie in der deutschen Frauenbewegung die einen gerade wegen Mutterschaft, die anderen gerade nicht wegen der Mutterschaft, fürs Frauenstimmrecht waren, sehr spannend und wie immer zum Schluss eine wunderbare Hedwig Dohm-Lesung von Isabel Rohner. Dazwischen kommt noch der Hinweis auf Johanna Schopenhauer von laStaempfli und et bien: Wenn Frauen Kinder möchten, dann sollten sie dies nur in Ländern tun, die über Krippen, Tagesschulen verfügen und das Wort “Rabenmutter” nicht kennen. Ein Vortrag beim Hearing zu Mutterschaft und Leihmutterschaft von Regula Stämpfli vor dem französischen Parlament in Paris 2016, sie ist die dritte Speakerin, zum Nachgucken: https://www.youtube.com/watch?v=0_rKLx9L424 Bildquelle: Bilbao, Guggenheim Museum, Louise Bourgeois, Mamaman 1999. -https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/johanna-schopenhauer/ -http://www.kleinreport.ch/news/shitstorm-aargauer-zeitung-reduziert-die-erste-weibliche-wto-spitze-auf-grossmutter-96431/ – Interview mit Elisabeth Badinter (Autorin von “Die Mutterliebe. Geschichte eines Gefühls vom 17. Jahrhundert bis heute”): https://www.zeit.de/zeit-wissen/2016/06/frauenbild-frankreich-elisabeth-badinter-feminismus-mutter?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.bing.com%2F – Hedwig Dohm “Eine Anregung zur Erziehungsfrage” (1903). In: Nikola Müller und Isabel Rohner (Hg): “Hedwig Dohm – Ausgewählte Texte”. Trafo Verlag Berlin 2006. – Essay von Hedwig Dohm “Die Mütter” (1903): https://www.projekt-gutenberg.org/dohm/muetter/muetter.html

  8. #DiePodcastin filmisch unterwegs: Agnès Varda, Clara Beranger, Jane Campion, Cate Blanchett, Petra Volpe, Lina Wertmüller, Barbra Streisand, Lotte Reiniger, Maria Schrader, Sofia Coppola - inspirieren Isabel Rohner & Regula Stämpfli
    06.02., 15:5000:52:50

    #DiePodcastin filmisch unterwegs: Agnès Varda, Clara Beranger, Jane Campion, Cate Blanchett, Petra Volpe, Lina Wertmüller, Barbra Streisand, Lotte Reiniger, Maria Schrader, Sofia Coppola – inspirieren Isabel Rohner & Regula Stämpfli “Wer den Stein wirft, vergisst ihn sofort. Wen den Stein trifft, denkt ein Leben daran.” laStaempfli wollte dieses angolanische Sprichwort zum männlichen Blick in der Filmwelt eigentlich zitieren, fand aber ihre Notizen nicht mehr, um elegant in den Wochenrückblick zu schwenken: Die Rohnerin schafft es umso besser und sagt den wichtigen Satz: “Feminismus ist kein Begriff, den mann einfach so füllen kann, wie es einem grad passt. Feminismus ist eine Begrifflichkeit, eine Wissenschaft, Allgemeinwissen, Grundlagenforschung, Ausgangsposition in einem. Dieser Begriff hat eine Geschichte.” Fabelhaft. Der feministische Wochenrückblick entschädigt die Rohnerin & laStaempfli wie auch unsere Mitfeminist*innen über die unzähligen Verletzungen, die wir ständig aushalten müssen, WEIL WIR MIT SOLCHEN IGNORANTEN manchmal täglich konfrontiert werden. Dann wird es fröhlich, ausser punkto Zahlen: Golden Globes, zwei Frauen, Filmfestspiele von Cannes bis 2019 nur zwei Frauen, darunter ein Lebenswerk, dafür 2021 ein Feuilletonaufschrei: 3 von 5 Frauen sind nomminiert (neben den Altdominanzherrchen). Dabei gibt es riesige, tolle Filmemacherinnen. Nicht nur das: Frauen machen andere Filme, weil sie die Wirklichkeit WIRKLICH transformieren, d.h. Frauen Bilder, Stimmen, Rollen, Geschichten und Welt machen. laStaempfli dazu: Wenn Frauen fehlen, füllen sich die Herzen von Millionen von Menschen mit Leerstellen, die die Welt mit Leid durchlöchern. Lasst Euch überraschen: #DiePodcastin erwähnt einige der umwerfenden Filmemacherinnen, ganz aktuell und toll natürlich Petra Volpe, die ernüchternd feststellen muss, wie unfassbar sexistisch die Filmbranche ist, ausgerechnet! Denn auch das Medium Film gehörte in seinen Geburts- und Jugendstunden voll den Frauen: Die Drehbuchautorin Clara Beranger 1914 und 1919, dass es “no other technicality of the art” gegeben, die besser zu Frauen gepasst hätte. Die Rohnerin und laStaempfli erwähnen auch die Aktion “actout” mit 185 berührenden Porträts von Schauspielenden, die für mehr Diversität in der Filmindustrie plädieren: Grossartige Aktion mit einer grossen Leerstelle: Wann können endlich Frauen ohne Probleme Männerrollen spielen? Bisher bleibt es so, dass Frauen Frauen spielen müssen. Ein Thema, das auch vertieft werden könnte: Es ist höchste Zeit, Kunst ganz anders zu denken. Für alle den https://bechdeltest.com/ : Mindestens Zwei Frauen, Frauen die MITEINANDER REDEN, und wenn, dann nicht über Männer. Ihr werdet erschüttert sein, wie wenige Filme diese einfachen Kriterien erfüllen. #DiePodcastin, Isabel Rohner und Regula Stämpfli werfen den Beginn der Folge und den Stein zurück mit ihrem fulminanten, berührenden Nachdenken über einige Filmemacherinnen und versprechen sich gegenseitig, noch häufiger darüber zu reden. PLUS: Interview mit der Rohnerin im DER SPIEGEL lesen – #diepodcastin mit Power! Unser Titelbild aus “Die göttliche Ordnung, Premiere, mit der Der Spiegel das Inti von Isabel Rohner illustriert hat:»Frauen in der Politik, das ist schlichtweg gegen die göttliche Ordnung«: Dieses einer Schweizer Frauenrechts-Gegnerin zugeschriebene Zitat lieferte den Titel für die Komödie »Die göttliche Ordnung«, der 2017 in die Kinos kam. Mit viel Ironie erzählt die Schweizer Regisseurin Petra Volpe die Geschichte der Schweizerin Nora Ruckstuhl, die in Appenzell fürs Wahlrecht kämpfte. Das Foto zeigt die Schauspielerinnen Sibylle Brunner, Bettina Stucky, Marta Zoffoli, Regisseurin Petra Volpe (M.) und die Darstellerinnen Marie Leuenberger, Rachel Braunschweig, Ella Rumpf.Foto: Ursula Düren / dpa siehe https://www.spiegel.de/geschichte/frauenwahlrecht-in-der-schweiz-warum-maenner-sich-so-lange-gegen-die-demokratie-stemmten-a-cfb30bac-757a-4c3b-bd2c-2bee80bc803f – Cate Blanchetts Aktion gegen Diskriminierung im Film https://www.bbc.com/news/entertainment-arts-44095914 -Varda siehe https://www.dff.film/video/lecture-film-zu-agnes-varda-cleo-de-5-a-7/ – Pionierin der Filmkunst Lotte Reiniger (1899-1981), Infos zum weltweit ersten animierten Spielfilm von 1926 “Die Abenteuer des Prinzen Achmed”: https://www.lottereiniger.de/filme/prinz_achmed.php – Netzwerk Pro Quote Film: https://proquote-film.de/ – Trailer “Die Göttliche Ordnung” von Petra Volpe (2017): https://youtu.be/LtwJFoSg96I – Trailer “Unorthodox” von Maria Schrader (2020): https://youtu.be/vX80miDxzWo – Trailer “Yentl” von Barbra Streisand (1983): https://youtu.be/v3OeBLaKYnI

  9. Isabel Rohner & Regula Stämpfli befragen Expertinnen: #DiePodcastin im Gespräch. Heute mit der grossen Dr. med. Julia Fischer/Ärztin&Moderatorin
    03.02., 13:2800:36:52

    Isabel Rohner & Regula Stämpfli befragen Expertinnen: #DiePodcastin im Gespräch. Heute mit der grossen Dr. med. Julia Fischer/Ärztin&Moderatorin „Die Podcastin“ bekommt Zuwachs: Neben dem feministischen Wochenrückblick werden Regula Stämpfli und Isabel Rohner von nun auch ab und zu externe Expertinnen zum Gespräch einladen. Auftakt dieser neuen, unregelmäßigen Reihe ist die wunderbare und brillante Wissenschaftsjournalistin und Medizinerklärerin Julia Fischer. Gemeinsam mit Isabel Rohner spricht sie über Genderaspekte in der Medizin und über ihr neues Buch „Die Medizin der Gefühle“. Warum zeigen sich manche Krankheiten bei Männern und Frauen unterschiedlich? Warum wurden Medikamente über Jahrzehnte überhaupt nicht an Frauen erprobt? Und was bedeutet dies für Diagnose und Behandlung für uns als Patientinnen? Dr. med. Julia Fischer hat in Berlin, Madrid und Buenos Aires Medizin studiert und promoviert. Sie hat 2,5 Jahre als Assistenzärztin in Berlin gearbeitet, bevor sie sich für den Wissenschaftsjournalismus entschieden hat. Seit mehreren Jahren schon ist sie DIE medizinische Expertin des Rundfunks Berlin-Brandenburg: Ob im Radio oder im Fernsehen – Julia Fischererklärt medizinische Hintergründe verständlich und mitreißend. Sie gehört zu den wichtigsten und präsentesten Aufklärerinnen über die Corona-Pandemie – und hat es schon bis in die Heute Show geschafft. Was für eine Freude, dass Sie unser erster Gast in „Die Podcastin im Gespräch“ ist! Buchtipp Julia Fischer „Die Medizin der Gefühle“: https://www.droemer-knaur.de/buch/dr-med-julia-fischer-die-medizin-der-gefuehle-978342621479

  10. #DiePodcastin entwirft, erzählt, färbt, gestaltet, formt Frauenleben: Isabel Rohner& Regula Stämpfli über die Schwierigkeit vergangenen, eigenen, wichtigen, anderen, vielfältigen Frauenstimmen Gehör zu verschaffen
    30.01., 16:3500:46:09

    #DiePodcastin entwirft, erzählt, färbt, gestaltet, formt Frauenleben: Isabel Rohner& Regula Stämpfli über die Schwierigkeit, vergangenen, eigenen, wichtigen, anderen, vielfältigen Frauenstimmen Gehör zu verschaffen. Die Rohnerin beginnt mit dem grossen Zitat von Simone de Beauvoir: “Ich erschaffe mich selbst. Ich erschaffe MEINE Geschichte”. Darum dreht sich die heutige Folge: Wie erzählt frau Leben aus der Vergangenheit, Gegenwart, für eine Zukunft, die dank der Sichtbarkeit von Frauen, Humor, Leichtigkeit, politische Teilhabe, sinnliche und erortische Erfüllung verspricht statt in vergangener Misere und automatischer Dystopie zu landen? Die Gegenwart schlägt indessen zu: Schlagzeilen, misogyne Twittergeschichten, blamable Banalisierungen zum 50-Jahre Frauenstimmrecht müssen von der Rohnerin und laStaempfli diskutiert werden. #DiePodcastin ist stark in der Medienkritik und freut sich natürlich, wenn sich fortan alles ändert, statt einige mediale Revanchisten hinter den Bänken hervorzulocken. Daneben gibt es eine grosse Freude: Kathrin Passig kriegt den Heinrich Mann-Preis. #DiePodcastin gratuliert. Dann geht es um die Theorie weiblicher Lebensentwürfe, das Scheitern, weibliche Moral, weibliche Weltansätze, die, je länger die Entwertung alles Lebendigen u.a. auch durch die Beschriftung, die Codierung, die Warenwerdung voran schreitet, der ewigen Vergessenheit anheim zu fallen drohen. Die Rohnerin und laStaempfli erkunden die Schweigespiralen rund um Frauenleben und die Frage, ob Frauen, die an den mächtigen Männerstrukturen zugrunde gingen die Lust an Emanzipation, Freiheit und Feminismus eher befördern oder abschrecken. laStaempfli plädiert vehement für Unterscheidungskraft; die kluge Rohnerin verweist auf Hedwig Dohms Geschichte, die in den 1970er Jahren eins zu eins als Romanidentität mit der Autorin gedeutet wurde: Isabel Rohner hat damit in ihrem wunderbaren Buch aufgeräumt. Carol Gilligans “Andere Stimme” kommt zu Wort: Sie hat gezeigt, dass die noch heute gültigen Moralismus-Skalen von Lawrence Kohlberg um explizit hierarchische Männerprinzipien geht, die, ohne auch nur einen einzigen Datensatz zu Frauen, universalistisch gewertet werden. Gilligan zeigte schon in den 1980er Jahren auf, wie alle Definitionen von Moral männlich-abstrakte Denkweisen etabliert und extrem beliebt in allen geltenden Geistes- und Sozialwissenschaften, besonders auch in der analytischen Philosophie, die Runde machen. Die Rohnerin fragt nach Lösungen, laStaempfli verweist auf laute Stimmen, voller Sinnlichkeit, das Wagnis der Öffentlichkeit und die Freude, Freiheit zu tanzen: Alle Frauen, alle Stimmen, alle Wirklichkeiten. Zitat von Michelle Obama: “If there is one thing I have learned in life, it is the power of using your voice.” laStaempfli hat übrigens mal ein Buch geschrieben, das sie “Vom Stummbürger zur Stimmbürgerin” nennen wollte. Der Verlag hat daraus männliche Formen gemacht, nicht zuletzt, weil die Politologiekollegen meinten: “Sonst wird es ja ´nur´ ein Frauenbuch.” Marina Abramovic hat ein grosses Vorbild-Buch geschrieben, wie frau ihr Leben erzählen kann: Durch Mauern gehen, siehe dazu auch http://regulastaempfli.eu/?p=5735 (Rezension). Immer wieder wichtig: http://www.hedwigdohm.de/

  11. #DiePodcastin redet über Geld: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über "a room and money of her own"
    23.01., 16:1400:49:21

    #DiePodcastin redet über Geld: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über “a room and money of her own” Isabel Rohner beginnt mit dem bedeutungsvollsten von vielen brennend schönen Zitaten: Diesmal von Viriginia Woolf. Der feministische Wochenrückblick bringt der Podcastin Freude über die Diversity am Inauguration Day und einen Riesenärger über die Männerhymnen zu einen Frauenmörder (he shall NOT be named here). Hierzu den Twitteraccount von @beritmiriam (Berit Glanz) & Blog 54books.de Doch dann: Money, money. Laut neuerer Studien überlassen immer noch sieben von zehn Frauen in Beziehungen (hetero oder lesbisch) die Finanzentscheidungen den Männern oder der reicheren Partnerin. Vier von zehn Frauen sagen, sie redeten lieber über den Tod als über Geld. Reden Freundinnen über Geld? “Frauen haben kein Geld, deshalb ist die Welt teils so beschissen wie sie ist. Wären die Lehman Brothers Sisters gewesen; die Welt sähe heute mit Bestimmtheit anders aus” konstatiert laStaempfli nüchtern. Sie fährt mit einer regelrechten Frauenschelte fort: Frauen geben ihr Geld nicht für vermehrbares Vermögen aus, sondern behalten es auf einer Bank. “Auf einer Bank!” schreit laStaempfli förmlich. Dabei gilt schon ab ein paar hundert Euro: Kunst, Aktien und Immobilien kaufen. Die Notwendigkeit zwar decken, um die Freiheit immer leben zu können, doch sobald etwas Zusatzgeld da ist: Zum Fenster rausschmeissen (also in Kunst, Aktien und Immobilien), dann kommt es durch die Türe zurück. Die Rohnerin wendet sehr klug ein, dass Frauen und Geld eine schwierige Beziehung sind, weil Frauen vom Erbe jahrhundertelang ausgeschlossen waren; weil Frauen kein eigenes Vermögen besitzen durften; weil Frauen kein Erbe weiterreichen konnten; weil Frauen von Berufen, Bankkonten und Rechten ausgeschlossen waren, etc. Einmal mehr realisieren Isabel Rohner und Regula Stämpfli, dass die Frauendiskriminierung nicht einfach eine Nebensache der Geschichte der Ökonomie ist, sondern Kern- und Angelpunkt der Situation, dass Frauen auch heute noch jährlich in der Schweiz um 100 Milliarden betrogen werden. Allein die Lohnunterschiede, die immer so als marginal dargestellt werden, machen Milliarden Frauenverluste aus, von den unbezahlten Care-Arbeitsstunden, die Mascha Madörin und Zita Küng so genial berechnen und aufzeigen, ganz zu schweigen. Und ja: Frauen, fordert endlich bezahlte Care-Arbeit in Euren PartnerInnenschaften. Die Folge ist ein einziges Aha-Erlebnis mit viel guten Tipps für Geldanlagen für Frauen und der Geschichte von Frauen mit, auf und über Geld. Es fehlen: Bitcoin, feministische Anlagen, Gold und andere Finanzmechanismen. Im Zentrum stehen für einmal ganz praktisch und schlicht: Frauen und Geld. – Die Pandemie als Krise der Frauen von Olivia Kühni siehe https://www.republik.ch/2021/01/18/die-krise-der-frauen – Feministische Universität zum Thema Geld siehe https://feministische-fakultaet.org/wp-content/uploads/2020/07/fem-Programm-2018-2019.pdf – OECD Einstiegsstatistik siehe https://data.oecd.org/earnwage/gender-wage-gap.htm – Wie Frauen um 100 Milliarden betrogen werden, siehe https://www.woz.ch/-9bf6 – Buchtipp: Helma Sick und Renate Schmidt: Ein Mann ist keine Altersvorsorge – warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist (Penguin Verlag): https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Ein-Mann-ist-keine-Altersvorsorge-Warum-finanzielle-Unabhaengigkeit-fuer-Frauen-so-wichtig-ist/Helma-Sick/Penguin/e542123.rhd

  12. #DiePodcastin über #Merzsexismus #GrandPrixLiteratur21 & Architektur. Isabel Rohner & Regula Stämpfli FORMidabel zu Blanchard, Frommer, Rahm, Hadid, Scott Brown u.a.
    16.01., 15:5300:54:04

    #DiePodcastin über #Merzsexismus #GrandPrixLiteratur21 & Architektur. Isabel Rohner & Regula Stämpfli FORMidabel zu Blanchard, Frommer, Rahm, Hadid, Scott Brown u.a. Der feministische Wochenrückblick ernüchtert wie üblich: GEO EPOCHE veröffentlicht ein Magazin zum Thema “Die Deutschen” und es kommen KEINE FRAUEN VOR. Doch der wirkliche Aufreger ist Friedrich Merz, der seinen Sexismus damit entkräften will, dass er schliesslich mit einer Frau vereheiratet sei und Töchter habe. Well: Ganz böse Stimmen meinen “nicht mehr lange”. Dann der Schweizerische Literaturpreis, dotiert mit über 40.000 Schweizer Franken. Der geht an einen Mann, der über Männer schreibt, zudem über einen der übelsten Rassentheoretiker der Geschichte. Wieder einmal eine riesige Chance zur Würdigung wirklich inspirierender Frauen der Gegenwart vertan. Isabel Rohner und Regula Stämpfli in Form: Sie diskutieren kontrovers darüber, welche Rolle Architektur in unserer Gesellschaft spielt und darüber, wie diese Rolle Frauen & Geschlechtersetting gestaltet. Darüber hinaus werden munter Städteplanung, Architektur, Design gemischt. Architektur, so laStaempfli ist nicht einfach Baumeisterei, sondern durch und durch mit Macht durchwirkt. Selbst der Begriff ARCHITEKTUR verweist auf die sprichwörtliche Kunst des Herrscherbaus. laStaempfli erzählt davon, wie Stadtplanung, Design und Gebäude als Hieroglyphen, Zeichen, Symbole Erfahren und Erleben der Stadt prägen. laStaempfli hat dafür den Begriff PHAENOMENOMICS (TM) erfunden. Die Rohnerin übersetzt dies in Alltagserfahrungen, die durch und durch patriarchal geformt sind. Die Rohnerin widerspricht der eindimensional phallischen Deutung, will die klitoralen Schwünge feiern, doch leider unterbricht laStaempfli den Schwung mit dem Hammerzitat: “Nein. Die gebauten Orte sind nur gestreckte männliche Mittelfinger gegen alles Lebendige”. Well, die Diskussion wird weitergeführt: Vielleicht finden wir ja sprichwörtlich Wege und Bauten, die weiblich umgedeutet werden können. Das Thema teilt die Rohnerin und laStaempfli, es ist ein Ringen darum, wie Gebäude gelesen werden können: sehr spannend. Die Rohnerin berichtet vom tragischen Wirken der grossen Berta Rahm, laStaempfli unterbricht wieder, weil sie von tragischen Lebensgeschichten nicht mehr hören mag. So ergibt sich aus der Architektur-Diskussion das Gespräch zum (selbst) gestalteten Leben. #DiePodcastin einigt sich, das Thema in einer nächsten Folge zu besprechen. Hier einige Beispiele herausragender Architektinnen sowie Links: – Gute internationale Übersicht zu Women Architects see https://www.thoughtco.com/famous-female-architects-177890 – Zaha Hadid (1950-2016) https://www.britannica.com/biography/Zaha-Hadid Lilly Reich (1885-1947) Bauhäuslerin, die unter den Nazis zur paramilitärischen Bautruppe Todt zwangsverpflichtet wurde. – Margarete Schütte-Lithotzky (1897-2000) für die Frankfurter Küche und Sozialarchitektur https://www.youtube.com/watch?v=b2OXf5p10n4 – Ludmilla Herzenstein (1906-1994) Sozialarchitektin der DDR. – Denise Scott Brown, mit ihrem Manifest: “Room at the Top. Sexism and the Star System in Architecture, see http://www.beatoronto.com/blog/2020/12/1/denise-scott-brown-room-at-the-top – Jennie Louise Blanchard (1856-1913): https://pioneeringwomen.bwaf.org/louise-blanchard-bethune/ – Marie Frommer (1890-1976): https://en.wikipedia.org/wiki/Marie_Frommer – Berta Rahms SAFFA-Pavillon: https://www.swiss-architects.com/de/architecture-news/gefunden/gegen-das-vergessen-berta-rahms-saffa-pavillon-von-1958-retten – Berta Rahm (1910-1998): https://de.wikipedia.org/wiki/Berta_Rahm Bild von Zaha Hadid, die eine der besten Zeichnerinnen, Malerinnen & Modellbauerinnen war. Ergänzung vom 3.2.2021: Helene Bihlmaier hat uns über einen grossartigen Blog und Webseite geschickt, der sich rund um die SAFFA 1958 dreht. Check it out, hier der Blog: https://www.saffa1958-snf.ch/blog UND die Webseite: #DiePodcastin bedankt sich für die Rückmeldung. https://www.saffa1958-snf.ch/

  13. #DiePodcastin über RechtsGEWALT: Isabel Rohner & Regula Stämpfli zur Ikonographie des Grauens in Washington, weshalb ausgerechnet die patriarchale Schweiz ihre Universitäten für Frauen öffnete, wie Emilie Kempin-Spyri "so neu wie kühn"die Rechtswissenschaft präzisierte und wie die beiden grossen Elisabeths (Selbert und Schwarzhaupt) gegen allen Widerstand die Gleichstellungsartikel durchboxten
    09.01., 16:3200:49:33

    #DiePodcastin über RechtsGEWALT: Isabel Rohner & Regula Stämpfli zur Ikonographie des Grauens in Washington, weshalb ausgerechnet die patriarchale Schweiz ihre Universitäten für Frauen öffnete, wie Emilie Kempin-Spyri “so neu wie kühn”die Rechtswissenschaft präzisierte und wie die beiden grossen Elisabeths (Selbert und Schwarzhaupt) gegen allen Widerstand die Gleichstellungsartikel durchboxten. Die Rohnerin beginnt mit dem grossen Zitat von Hedwig Dohm, laStaempfli ist ergriffen. Die Diskussion über die Ikonografie des Grauens mit dem “erschöpften Mann” in Washington führt zur Erkenntnis, dass die WIRKLICH WICHTIGEN BILDER wie die Images von den Frauen, die im Capitol die Dokumente vor den Männerhorden sicherte, kaum gezeigt wurden. laStaempfli ist in fulminanter Analyse-Fahrt, nicht zuletzt weil sie diese Woche in einem Zukunftsinterview 83 Kommentare erhielt, davon 81 krakelende Männerzuschriften. Nachzulesen auf https://www.blick.ch/schweiz/schweizer-forscherin-sicher-impflicht-wird-kommen-id16279123.html Die Rohnerin hat nachgezählt, was sie zur weiteren Medienkritik bringt: Es gibt unsägliche Fehlinterpretationen zu #50JahreFrauenstimmrecht: Alle nachhören, der Hammer. Weshalb die Schweizer Unis WIRKLICH die Tore für Frauen öffneten und bis wann es gar keine Gymnasien gab, in denen sich Mädchen auf das Studium vorbereiten konnten, davon erzählt die Rohnerin packend. Mit dem rechtshistorischen Diskurs zu Emilie Kempin-Spyri (1853-1901), Elisabeth Selbert (1896-1986), Elisabeth Schwarzhaupt (1901-1986) stellen Isabel Rohner und Regula Stämpfli erschüttert fest: Das in der Schweiz und in Deutschland bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts geltende Rechtssystem war nicht einfach Diskriminierung, sondern schützte explizit die Gewalt gegen Frauen, verfestigte den Sklavinnenstatus von Frauen und schützte den männlichen Besitz gegen und von Frauen. Alles Erkenntnisse, die in der Diskussion um gleiche Rechte oder gar die Geschichte des Frauenwahl- und stimmrechts untergehen. Wie meinte doch schon Emilie Kempin Spyri? “Die Verfassung spreche die gleichen Rechte ALLEN Schweizern zu”, es sei schliesslich das generische Maskulinum: Frauen seien ja immer mitgemeint. “Die Bundesverfassung mache in konsequenter Druchführung des in Art. 4 aufgestellten Prinzips keinen Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Staatsbürgern.” Wie recht sie doch hatte. Doch damals wie heute behaupten die führenden Intellektuellen, dass “mit Rücksicht auf die gesamte geschichtliche Entwicklung” es klar sei, dass “das Stimmrecht”(Anm. laStaempfli Kultur, Bildung, Intellekt, Werke, Vermögen, Preise, Macht, Status, Medien etc.) “nur die Bürger männlichen Geschlechts, nicht auch die Bürgerinnen verstehe.” Urteil vom 29. Januar 1887 zu Kempin-Spyri zum Nachlesen: https://www.servat.unibe.ch/dfr/c1013001.html Das Beitragsbild zeigt die Chaiselongue von Pipilotti Rist in der Universität Zürich, die seit 2008 im Lichthof steht. Zu Carol Gilligan (1936) siehe “Die andere Stimme” von 1982 zur Care-Ethik. Büchertipp: Eveline Hasler, Die Wachsflügelfrau. Darin wird die Lebensgeschichte von Emilie Kempin-Spyri in Romanform erzählt. Wichtige Links: – Feministische Rechtswissenschaft und Gender Law http://www.genderlaw.ch/deutsch/gender-law-info/links/index.html – Serie der NZZ zu “50 Jahre Frauenstimmrecht”: https://www.nzz.ch/schweiz/50-jahre-frauenstimmrecht – Essay von Prof. Andrea Maihofer “Die Geschichte des Frauenstimmrechts – Verdrängtes Unrecht?” In: “50 Jahre Frauenstimmrecht. 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung”, hrsg. von Isabel Rohner & Irène Schäppi, Limmat Verlag (https://www.limmatverlag.ch/programm/titel/889-50-jahre-frauenstimmrecht.html) – Dr. Elisabeth Selbert (1896-1986): https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/elisabeth-selbert – Dr. Elisabeth Schwarzhaupt (1901-1986): https://www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/personen/biogramm-detail/-/content/elisabeth-schwarzhaupt – Deutscher Juristinnenbund: https://www.djb.de/ – Juristinnen Schweiz: https://lawandwomen.ch/

  14. Isabel Rohner & Regula Stämpfli in #DiePodcastin zu Frauen, Macht, Medien: Katharine Graham, Louise Otto-Peters, Mathilde Franziska Anneke, Lex Otto, DACHelles, Edition F, EMMA, Ulrike Helmer, Frauenoffensive
    03.01., 15:2100:50:38

    Isabel Rohner & Regula Stämpfli in #DiePodcastin zu Frauen, Macht, Medien: Katharine Graham, Louise Otto-Peters, Mathilde Franziska Anneke, Lex Otto, DACHelles, Edition F, EMMA, Ulrike Helmer, Frauenoffensive. Freude frauscht im Neujahr 2021: Die Rohnerin kann endlich ihre Hauszeitung, den Tagesspiegel, rühmen: 12 von 21 Menschen sind Frauen unter den Stars von 2020. Ein Schritt vor und zwei zurück: Die Werbekampagne zu Ferdinand von Schirach auf allen öffentlichen und privaten Kanälen ist auf mehreren Ebenen ärgerlich, frauenfeindlich, männermächtig. Dies führt #DiePodcastin direkt ins Thema: laStaempfli zu Relevanz, Sichtbarkeit und Cash im Thema: Frauen fehlen auf allen Ebenen der Medien und werden SYSTEMATISCH benachteiligt. Die Rohnerin erzählt die packende Geschichte der ersten Frauenzeitung und der Lex Otto: #DiePodcastin realisiert im Gespräch, dass die Position von Frauen in den Medien auch durch expliziten Ausschluss, Segregation und Unsichtbarkeitsmachung geprägt ist. Dies lässt sich auch an den “zwei Leben der Katharine Graham” aufzeigen: Graham (1917-2001) war die wichtigste Verlegerin des 20. Jahrhunderts, Tochter der bekannten Reporterin und Feministin Agnes E. Meyer und dem Unternehmer Eugene Meyer. Sie machte durch ihren mutigen Kurs von 1969-1979 die Washington Post ein leading Newspaper. Eine Zeitung, die von Amazon-Autokrat Jeff Bezos für 250 Millionen US-Dollar, ein Betrag aus seiner Portokasse,im Jahr 2013 übernommen werden konnte. Medien nehmen eine herausragende Rolle ein: Einfluss, Multiplikation, Macht, Vorbilder, Meinungen sind durch Medien geprägt.“Männer handeln – Frauen kommen vor” hielt laStaempfli schon 2007 in ihrer Studie zu Frauen und Medien fest (in neuer Auflage in Bearbeitung): Nicht einmal den realen Prozentsatz von Frauen im Geschäftsleben entsprechen die Medienberichte. Hier hinken öffentliche und private Medien mindestens 20 Jahre hinter der Entwicklung hinterher. #DiePodcastin in einem spannenden Gespräch zu einem Thema, das weitergeführt wird und nur so nebenbei: Isabel Rohner und Regula Stämpfli sind als neuer Typ der Verlegerinnen im 21. Jahrhundert einzuordnen und diesmal versprechen sie sich: Kein Gesetz wird ihnen mehr verbieten, über Frauen zu reden, Frauen sichtbar zu machen, Frauen grosse Leben zu ermöglichen… Auf ein fabelhaftes 2021 Euch, Ihnen, uns allen, herzlich von #DiePodcastin Hier noch ein paar Links: – Isabel Rohner und Rebecca Beerheide (Hg), 100 Jahre Frauenwahlrecht. Ziel erreicht… und wie weiter? Zur Einordnung von Louise Otto-Peters. -Lex Otto siehe https://www.geschichte-lernen.net/frauen-zeitung-von-louise-otto-peters/ – Regula Stämpfli als Medienfrau see https://www.youtube.com/watch?v=-i8oPbG9OVM und als Pionierin der Code-Analyse see https://www.youtube.com/watch?v=54iXI37qyAA und Vortrag bei ZDF-Medienfrauen siehe https://www.youtube.com/watch?v=82aGxsQC6BY – Katharine Graham , Personal History see https://www.pulitzer.org/winners/katharine-graham – Louise Otto-Peters (1819-1895): www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/louise-otto-peters – Mathilde Franziska Anneke (1817-1884): https://frauenmediaturm.de/historische-frauenbewegung/mathilde-franziska-anneke-1817-1884/ – Dachelles – Wirtschaft für Weltoffene: https://www.youtube.com/channel/UCHhNuBG9_kUvsBZ5aaLThLQ?ref=singlereadmoretip – Online-Magagzine von Frauen: www.editionf.com www.fempop.ch www.aviva-berlin.de – EMMA: www.emma.de – Verlage von Frauen: www.ulrike-helmer-verlag.de www.christel-goettert-verlag.de www.eisele-verlag.de www.aviva-verlag.de – Die Geschichte des Verlags Frauenoffensive (1974-2016): https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenoffensive – Frauen und Medien: https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/kritik-an-frauen-ist-problematisch/story/17612553

  15. #DiePodcastin schaut auf 2021: Was Isabel Rohner & Regula Stämpfli sich fürs Neue Jahr wünschen
    26.12., 15:4300:51:49

    #DiePodcastin schaut auf 2021: Was Isabel Rohner & Regula Stämpfli sich fürs Neue Jahr wünschen. Hört rein: #DiePodcastin wünscht ein Frohes 2021! “Erfolg buchstabiert sich T-U-N. Kluge Frauen über Macht, Erfolg und Geld.” Herausgeben von Isabel Rohner und Andreas Franken: Zitate zum Auswendiglernen. Empfohlene Links zur Sendung: – Luise F. Pusch im Interview mit der SZ: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/wissen/luise-pusch-interview-linguistik-89651?reduced=true – Die Plattform “Genderleicht” des Journalistinnenbundes mit klugen Tipps rund um geschlechtersensible Sprache: https://www.genderleicht.de/ – Die Studien der malisa-Stiftung von Maria und Elisabeth Furtwängler: https://malisastiftung.org/ – “50 Jahre Frauenstimmrecht – 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung” (hg. von Isabel Rohner und Irène Schäppi): https://www.limmatverlag.ch/programm/titel/889-50-jahre-frauenstimmrecht.html

  16. Isabel Rohner & Regula Stämpfli in "The year of #DiePodcastin 2020"
    24.12., 12:0300:41:34

    Isabel Rohner & Regula Stämpfli in “The year of #DiePodcastin 2020” DiePodcastin beginnt nicht mit dem “neuen Normal”, sondern dem Encouragement von, für, durch, mit und um die Frauen. Als ungarische Milliardärin verkleidet schleicht sich die Künstlerin Andi Schmied in Milliarden-Appartements in N.Y. ein, fotografiert diese und erzählt die Geschichte von obszönen Reichtums, Sexismus und phallokratischer Architektur. Bei Minute 4.44 sind die Rohnerin & laStaempfli voll in Fahrt: “Uralt-Patriarchen, misogyne Würstchen und andere Handwerker des sexistisches Tatendrangs” werden entlarvt und vornehm beschimpft. laStaempfli passiert ein Superversprecher: “Die Frauen beginnen ja erst ab 40 zu blüten” (statt zu blühen), passt aber, nicht wahr? Die Rohnerin dekonstruiert in Meisterinnenmanier den Hohn: “Die Zukunft ist weiblich” – dieser Satz wurde schon Hedwig Dohm um die Ohren geschlagen. Dieser Satz soll Frauen beruhigen: Wenn Frauen sich nicht im Jetzt engagieren, passiert nichts, nada, niente. Wer auf die Zukunft verweist, will das Tun in der Gegenwart blockieren. Der Übergang zum medial beschworenen “fehlenden Charisma” von Anna Lena Baerbock ist so selbstverständlich wie medienkritisch brillant. Die Rohnerin erklärt: Nicht nur ist “Charisma” ein Männerkonzept, sondern auch ein explizit antidemokratisches Konzept. Deshalb müssten eigentlich alle Hedwig Richter lesen, dann wären solche medialen Einordnungen völlig hinfällig. laStaempfli erzählt das Jahr digital: Die Kombination von monokausalen Narrativen und datenbasierter politischer Herrschaft hat uns alle im 2020 in ein Zeitalter der totalen Gewissheit statt der Reformen gebracht. All das, was wir 2019 vorangebracht haben: Klimastreiks, Verbot von Glyphosat, die Diskussionen um Care-Arbeit, Transformation der Arbeitswelt wurde durch Corona gebremst. Der politische Diskurs wurde codebasiert männlicher denn je: Die Meisten sind sich nicht bewusst, dass sogenannt softe Themen als Frauenthemen diskriminiert werden, das nennt mann dann beschönigend “algorithmic bias”. Die Rohnerin bringt nach dem Depro-Befund der laStaempfli wieder Tun, Energie und viel Freude in #DiePodcastin und erzählt die Geschichte des Anfangs, des Jahrs und wie wichtig die Netzwerke rund um und in der #DiePodcastin geworden sind und: Die Podcastin, DAS BUCH is on the way. So. Das war 2020, die nächste Folge wird 2021 besprechen, am 30. Dezember, denn so ist sie: #DiePodcastin avant la lettre. –Corinne Pelluchon, Günther Anders-Preisträgerin von 2020. Hier ein Interview https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/philosophie-radikalen-veraenderungen-noetig-sind-brauchen-freiheit-nicht-zwang-13748058.html – Maren Kroymanns genialer Sketch zum 60. Geburtstag von Barbie: https://www.youtube.com/watch?v=V9LJoKmR5lg – Hedwig Richter “Demokratie, eine deutsche Affäre”: https://www.chbeck.de/richter-demokratie/product/30917915 – Isabel Rohner: “Taugenixen”: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-taugenixen/ – Tolle Podcasts von Kolleginnen: 1) “Frauen von damals”: http://frauenvondamals.de/ 2) “Justitias Töchter”: https://justitias-toechter.podigee.io/ 3) “Herstory”: https://herstorypod.de/ 4) Entdeckung des Jahres: Komponistinnen im Archiv und der Geschichte der fabelhaften https://susanne-wosnitzka.de/blog Ganz aktuell noch Luise Pusch im SZ-Magazin vom 23.12.2020 mit dem schönen Titel: “Unsere Grammatik widerspricht dem Grundgesetz” siehe https://sz-magazin.sueddeutsche.de/wissen/luise-pusch-interview-linguistik-89651?reduced=true

  17. Bei #DiePodcastin weihnächtelt´s: Regula Stämpfli & Isabel Rohner über misogyne 400.000 Euro-Förderung, feministische Theologie & Matriarchat
    19.12., 11:0400:45:39

    Bei #DiePodcastin weihnächtelt´s (“ze den wihen nahten”): Regula Stämpfli & Isabel Rohner über misogyne 400.000 Euro-Förderung, feministische Theologie & Matriarchat. Die Bundesregierung fördert einen antifeministischen Verein mit Euro 400.000: Isabel Rohner erzählt von der seltsamen & hinterhältigen Strategie. laStaempfli wütet in dem Rahmen über die “Herrschaft des Niemands”, da keiner, selbst bei gröbster Veruntreuung von öffentlichen Geldern, Filz und Missmanagement wie bei Wirecard, auch zurücktreten muss. Die Weihnachtsstimmung ist im Keller und erholt sich nicht wirklich, da laStaempfli mit der Prähistorie weiterfährt, die nur so heisst weil die patriarchalen Werkzeugkisten, Geschichte erst dann als “richtige” interpretiert, wenn sich jene Muster etabliert haben, die wir als sexistische erkennen. So kommt es, dass alle matriarchalen Gesellschaften als Nicht-Kulturen mit dem “prä” entsorgt werden. Dabei ist es sonnenklar: Alle Rituale weltweit sind von matriarchalen, sog. heidnischen Strukturen geprägt. Luce Irigaray (*1930), für deren Erwähnung der Podcast nicht mehr reichte, meinte dazu: “Der Frau fehlt ein Spiegel, um Frau zu werden. Wir brauchen eine Ahnung von Vollkommenheit, um vollkommen zu werden. Es fehlen die Göttinnen. Göttinnen inspirieren Frauen, sich selber als geweiht, als heilig als mächtig zu empfinden, Frauen brechen so aus den einengenden Rollen aus.” Die kluge Rohnerin ist schockiert über den Kanon, von dem selbst sie, als geborene Feministin, nie gehört hatte. Deshalb unten ein paar Namen mit einer wichtigen Ergänzung: In den 1980er Jahren gab es grosse Auseinandersetzungen innerhalb der Feministinnen. Die Matriarchatsforscherinnen wurden dabei verschüttet wie schon im 19. Jahrhundert. Die Autorinnen selber machten sich das Leben auch ziemlich schwer, da sich aus der Matriarchatsforschung radikale, kultische, ideologische Deutungen ergaben und bis heute jedes Sprechen über das Thema vergiften. Feministische Theologie bedeutet auch, feministische Geschichte zu haben. Matriarchale Forschung ermöglicht weiblichen Individuen, sich selbst in rituellen Dimensionen zu positionieren. Fehlen alle kollektiven Deutungsmuster grosser Göttinnen, dominieren Evolutionschauvinismen eines Richard Dawkins ebenso wie die patriarchalen Kopf- und Missbrauchgeburten der Monotheismen. Erst wenn Frauen Geschichte haben, können sie auch Geschichte machen. Hier ein paar Autorinnen, die in der 1980er Bewegung allen Feministinnen geläufig waren: Uta Ranke-Heinemann (*1927), erste Frau mit Lehrstuhl für katholische Theologie, Kontrahentin von Ratzinger: “Eunuchen für das Himmelreich”, ein Bestseller aus dem Jahr 1987. Carola Meier-Seethaler (*1927), Grossartige dissidente Kulturtheorie mit “Ursprünge und Befreiungen” von 1989. Heide Göttner-Abendroth (*1941) ist die meist verfemte unter den Matriarchatsforscherinnen, aber eigentlich die gründlichste: Ihr wird indessen Neo-Mythologie vorgeworfen. Mary Daly (1928-2010) radikalste und witzigste Vertreterin feministischer Theologie mit “Jenseits von Gottvater, Sohn & Co”, verlor ihre Professur. “Frauen werden in die Amnesie hineinterrorisiert, mann jagt ihnen Angst davor ein, die vollen Implikationen patriarchaler Macht zu erkennen.” Zu Ökologie, Cyberfeminismus & Theologie: Donna J. Haraway (*1944), Simians, Cyborgs, and Women. Die beste Kulturgeschichte, die kein “prä” kennt, sondern Struktur hat Christina von Braun (*1944) mit “Der Preis des Geldes” von 2012 geschrieben. Der Ursprung des Geldes aus dem Opfer und dessen Verknüpfung mit dem weiblchen Körper ist grandios beschrieben und eigentlich die beste Matriarchatsforschung, obwohl sie so nie genannt werden sollte und dürfte, weil die Akademien die grossen Gesellschaftstheorien von Christina von Braun eh zuwenig schätzt und verbreitet. Mit einem wunderbaren Text schliesst die Rohnerin den grossen Themenkreis zu Riten, feministischer Theologie, Göttinnen ab: Es geht eben um Vorbilder, die uns berauschen sollen. Hierzu ein Link: “Macht die Heldinnen sichtbar”(eine Weihnachts-geschichte) von Gerd Buurmann: https://tapferimnirgendwo.com/2020/12/17/macht-die-heldinnen-sichtbar/ Zum Einstieg: Der Bund fördert einen antifeministischen Verein mit 400.000 Euro:https://www.spiegel.de/politik/deutschland/grosse-koalition-foerdert-antifeministischen-verein-mit-400-000-euro-a-00000000-0002-0001-0000-000174419257https://taz.de/Haushalt-des-Bundesfrauenministeriums/!5737743/ Ein schöner Band mit vielen Illustrationen und auch einer “anderen” Kulturgesichte hat im Zytglogge-Verlag Beat Schneider geschrieben: Penthesilea. Die andere Kultur- und Kunstgeschichte – sozialgeschichtlich und patriarchatskritisch.

  18. #DiePodcastin im Bild: Isabel Rohner& Regula Stämpfli über Fotografinnen wie Abbot, Atkins, Käsebier, Taro, Cameron, Baker, Freund, Lange, Wearing, Lorna Simpson, Bourke-White, Cunnigham uva
    12.12., 16:2200:44:36

    #DiePodcastin im Bild: Isabel Rohner& Regula Stämpfli über Fotografinnen wie Abbot, Atkins, Käsebier, Taro, Cameron, Baker, Lange, Freund, Wearing, Simpson, Bourke-White, Cunnigham uva Willkommen im Pantheon der Unkonventionalität. Die Welt der Fotografie wäre nichts ohne die Frauen. Als das Medium 1839 erfunden wurde, hatte es noch nichts vom akademischen und pornografischen Glamour, der die Kamera zum Männerobjekt gemacht hat. Es war die Technik der Demokratisierung und der Frauen. Je progressiver ein Medium, umso mehr Frauen: Dies war bei der Kamera, beim Auto und beim Computer so. Sobald sich die Männer die Technik aneigneten, wurden die Frauen verdrängt. Ruhm, Macht, Geld und Einfluss machte die Fotografie zu einem Männerberuf. Die grosse Rohnerin steigt ein mit einer der ikonografischsten Bildbeschreibungen der Frauenbewegung: Das berühmte Gruppenbild von fünf Akteurinnen der Frauenbewegung (Anita Augspurg, Marie Stritt, Lily von Gyzycki/Lily Braun, Minna Cauer, Sophia Goudstikker) vom Atelier Elvira. Es waren die Frauen, die das Auge, den Ausschnitt, das Bild, die Inszenierung, die Reflektion als Sozialreportage, als Reisetagebücher, als Streetfotography erfanden und entwickelten. Damit veränderten sie nicht nur die Technik, sondern machten aus der Fotografie Kunst und gestalteten Politik. Ohne Dorothea Lange (1895-1965) ist die Beliebtheit des New Deals von 1936 undenkbar: Sie wurde schon 1940 im Museum of Modern Art MoMA ausgestellt. Ihre “Migration Mother” gehört zu den ganz grossen, ikonographischen Bildern der grossen Depression. FotografINNEN gestalteten die Geschichte, indem sie der Weltöffentlichkeit Bilder lieferten, die Politik begründeten. 1936 war es Gerda Taro(1910-1937), auch sie, wie Lange, eine jüdische Deutsche, die die Bilder zum Spanischen Bürgerkrieg für die Welt und die sozialistischen Bewegungen, dokumentierte. Sie wurde 1937 auf der Flucht getötet, respektive geriet unter den Lastwagen. Zu ihrer Beerdigung kamen Göttin und die Welt, Alberto Giacometti fertigte für sie ein Grabmal an. Robert Capa, der Taro alles verdankt, veröffentlichte unzählige der Bilder von Taro unter seinem Namen und wurde der bekannteste Kriegsfotograf seiner Zeit. Helen Levitt (1913-2009), die mit über 50 Jahren von Peggy Guggenheim ein Stipendium erhielt, nahm hochbetagt an der Documenta 1997, teil. Sie bleibt bis heute die Chronistin des New Yorkers Strassenlebens und der urbanen Welt von Gestern. Sozialreportagen und sozialpolitisch engagierte Modestrecken sind die grossen Werke der Fotografinnen: Sabine Weiss (geboren 1924), Diane Arbus (1923-1971), .Paz Errázuriz (geboren 1944), die u.a. während der chilenischen Militärdiktatur die Fragilität der Menschen sowie den wichtigen politischen Widerstand dokumentierte. Die grossen Kriegsreporterinnen Constance Stuart Larrabee (1914-2000), die aus Südafrika Fotoreportagen brachte und selbstverständlich Lee Miller (1900-1977), von ihr stammt unser Folgenbild, das von Vielen völlig falsch als “Inszenierung der eigenen Person” gedeutet wird. Dabei erzählt dieses Bild einen Teil der bitteren, mörderischen, kleinbürgerlich entstammenden Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Margaret Bourke-White (1904-1971), die mit “The living dead of Buchenwald” ein erschütterndes Dokument schuf, das in den 1950er und 1960er Jahren der jungen Bundesrepublik verdrängt, verleumdet und vergessen werden sollte. Who’s Afraid of Women Photographers? 1839-1945 war eine Ausstellung im Musée d’Orsay und im Musée de l’Orangerie in Paris 2015 und 2016. Auch da wurde klar, dass die Pionierarbeit weiblicher Fotografen bewusst und bis heute verleugnet wird. Vergessen sind Anna Atkins (1799-1871) Julia Margaret Cameron (1815-1879), Gertrude Käsebier (1852-1934) and Anne Brigman (1869-1950), deren Arbeiten grundlegend für die Entwicklung der modernen Fotografie wurden. Laure Albin Guillot (1879-1962), Florence Henri (1893-1982), Germaine Krull (1897-1985), Dora Maar (1907-1997), die die Fotografie zu Fotomontagen und surrealistischen Darstellungen transformierten uva. mehr. Imogen Cunningham (1883-1976) schrieb das Manifest der “Photography as a Profession for Women” im Jahr 1913. Die Bildkünstlerinnen mussten wir in dieser Folge weglassen, deshalb fehlen auch die Entwicklungen der 1970er Jahre der Fotografie als Kunstgeschichte.Eine Ausnahme gibt es: Die atemberaubende Lorna Simpson (1960), “Please remind me of who I am” und viele andere grosse Werke: 2006 hat Okwui Enwezor vom Haus der Kunst ein wunderschönes Buch über die grosse Künstlerin/Fotografin herausgegeben. Die entscheidenden theoretischen Werke sollen hier auch angeführt werden: Lucia Moholy (1884-1989), die “100 Jahre Fotografie im Jahre 1939” veröffentlichte, dann Gisèle Freund (1908-2000) deren “Fotografie und Gesellschaft” bis heute wichtig ist und laStaempfli, die zur Ikonografie in der “Die Macht des richtigen Friseurs” eine eigene Theorie zur “Eroberung der Welt als Bild” formuliert hat und diese separat wieder auflegen müsste, nämlich die “Theorie der Blindspirale” TM. #DiePodcastin wird sicherlich in weiteren Folgen die Fotografinnen nochmals aufnehmen. Links: – Berühmte Fotografinnen in der fembio von Luise F. Pusch: https://www.fembio.org/biographie.php/frau/specials/beruehmte-fotografinnen/ – Das Albertina Museum über Lee Miller, Ausstellung “In Hitlers Badewanne”: https://www.youtube.com/watch?v=xDpO6pKAvfk – Fotos von Dora Maar: https://www.pinterest.de/felixfelixine/dora-maar/ – Das berühmte Gruppenbild von fünf Akteurinnen der Frauenbewegung (Anita Augspurg, Marie Stritt, Lily von Gyzycki/Lily Braun, Minna Cauer, Sophia Goudstikker) vom Atelier – Das Museum für Gestaltung mit einer Ausstellung über die Kriegsfotografinnen, die leider ohne Kriegshistorikerinnen kuratiert wurde und worüber ein ziemlich seltsamer Artikel online erschien: https://www.bluewin.ch/de/leben/lifestyle/die-kriegsfotografin-die-sich-in-hitlers-badewanne-inszenierte-429607.html – Krieg, Reportagen und Fotos – mit den Alliierten in Europa 1944-1945, Reportagen und Fotos, Lee Miller, BTB, 272 Seiten, ISBN: 978-3-442-74901-0 – Fotografie als Frauengeschichte siehe https://awarewomenartists.com/en/decouvrir/la-photographie-une-histoire-de-femmes/ – Zur Migrant Mother von Dorothea Lange siehe https://www.artsy.net/article/artsy-editorial-fateful-roadside-led-dorothea-langes-migrant-mother – Die grossartigen Sozial- und Strassenfotografien von Shirley Baker (1932-2014) siehe https://shirleybakerphotography.com/the-street-photographs/ Zum Schluss: Wenn noch einmal, zum 100. Male eine Retrospektive der klassischen male gaze Fotografien kommt, wird #DiePodastin andere Mittel des Widerstands gegen die Unsichtbarkeit von Frauen finden müssen….

  19. #DiePodcastin liest: Weshalb ein Leben ohne (Frauen)Bücher sinnlos ist. Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Nasrin Sotudeh, MediaToo, Männerkabinett ARTE & wunderbare Schriftstellerinnen, Autorinnen, Wissende
    05.12., 16:4300:49:21

    #DiePodcastin liest: Weshalb ein Leben ohne (Frauen)Bücher sinnlos ist. Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Nasrin Sotudeh, MediaToo, Männerkabinett ARTE & wunderbare Schriftstellerinnen, Autorinnen, Wissende. “Warum ist ein Leben ohne Bücher sinnlos? Weil frau Bücher lesen, hegen, pflegen, bekritzeln, auswendig lernen, mit ihnen schlafen und essen und mit den Liebhabern allerlei Geschlechts teilen kann.” Der Auftakt gelingt laStaempfli, entschuldigt indessen ihren gröbsten aller groben Patzer, dass sie sich später in der Sendung nur an Ted Hughes statt an Sylvia Plath erinnert, nicht: Sie schämt sich ewig. Vor allem auch deshalb, weil sie ihre Lieblingsautorin Elif Shafak immer Shafat nennt & mittlerweile alle wissen, dass laStaempfli nicht nur etwas autistisch, sondern auch namenblind ist… Die Rohnerin ist indessen top in Form, berichtet vom Alternativen Nobelpreis für Nasrin Sotudeh und erzählt feurig und spannend über “Unsichtbare Frauen”. Darüber hinaus vernehmen wir einmal mehr, wie anstrengend das feministisch aktive Leben ist: Isabel Rohner musste viele Briefe verfassen u.a. an Chefredaktionen, die “keine feministische Abteilung haben” als ob Frauenthemen keine Politik wären… Gemeinsam müssen laStaempfli und die Rohnerin ARTE thematisieren: die europäische Sendeanstalt mit 100prozentiger #Männerquote. Dann beginnt das Feuer der Beiden: Für den Frauenverlag Ulrike Helmer und für Hella Hellers neue Buch: “Beim nächsten Mann bleib ich solo”: Ulrike Helmer Verlag 2020: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/hella-heller-beim-n%C3%A4chsten-mann-bleib-ich-solo/ – Für Caroline Criado-Perez “Invisible Women” / “Unsichtbare Frauen. Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert” btb Verlag 2020): https://carolinecriadoperez.com/book/invisible-women/ – Für Uta Brandes Gender Design; Desing zum Gebrauch; Frauenzimmer im Hotel; Streifzüge zwischen Theorie und Empirie im Gender Design und und und: Alle Bücher von Brandes sind einfach der Hammer.https://www.be-design.info/ – Für Rebecca Solnit “Recollections of my Nonexistence” / “Unziemliches Verhalten” Hoffmann und Campe 2020 mit einer Rezension von Isabel Rohner siehe https://www.aviva-berlin.de/aviva/content_Literatur_Sachbuch.php?id=1420869 -Für Elif Shafat, ALLE. Eine Autorin, die Jahrhundertromane über die Welt als Beziehung verfasst: Poesie und Musik in einem. Verlag Kein & Aber siehe https://keinundaber.ch/de/literary-work/unerhoerte-stimmen/ -Für Zeruya Shalev und ihre Verstörungen, LiebesLeben, Schmerz und alle anderen. Piper Verlag siehe https://www.piper.de/buecher/liebesleben-isbn-978-3-8333-0919-9 – Für Petina Gappah, Aus der Dunkelheit strahlendes Licht. Verlag S. Fischer siehe https://www.piper.de/buecher/liebesleben-isbn-978-3-8333-0919-9 – Für Maaza Mengistes, The Shadow King. Unter den Augen des Löwen, Afrika Wunderhorn, https://www.buecher.de/shop/erzaehlungen/unter-den-augen-des-loewen-ebook-epub/mengiste-maaza/products_products/detail/prod_id/42191516/ – Für Abi Darés, The Girl with the Louding Voice. Penguin Random House siehe https://www.youtube.com/watch?v=jIQOPneQDco – Für die Anthologie von Margaret Busby, New Daughters of Africa. Ist auch unser Folgenbild: Das Buch hat #DiePodcastin nur bei Hugendubel gefunden, siehe https://www.hugendubel.de/de/buch_gebunden/margaret_busby-new_daughters_of_africa_an_international_anthology_of_writing_by_women_of_african_descent-34236659-produkt-details.html?internal-rewrite=true – Für Madleine Miller, Ich bin Circe, Ullstein Verlag. – Für alle Bücher von Eva Menasse, bei Kiepenheuer & Witsch. – Für Ruth Klügers JAHRHUNDERTWERK, weiter leben DTV. – Für Marlene Haushofer, Die Wand, DTV. – Für Deborah Feldman, unorthodox.btb Verlag. – Für Jeannette Winterson, Warum glücklich statt einfach nur normal, Zsolnay Verlag. – Für Marina Abramovic´ , Durch Mauern gehen, Luchterhand Verlag. – Für Anne Siegel, Wo die wilden Frauen wohnen, Piper Verlag. – Für Kia Vahland, Leonardo da Vinci und die Frauen, Suhrkamp Verlag. – Für Shoshana Zuboff, Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus, Campus Verlag. – Für Marie Louise Knott, Dazwischenzeiten, Matthes & Seitz. – Für Connie Palmen, Du sagst es, Diogenes Verlag. – Für Nina Scholz (in der Sendung keinen Platz mehr, passt aber zum Thema Iran) Alles für Allah. Wie der politische Islam unsere Gesellschaft verändert, Molden Verlag. Ein Must sind Isabel Rohner und Irène Schäppi (Hg.): “50 Jahre Frauenstimmrecht – 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung” Limmat Verlag 2020 https://www.limmatverlag.ch/programm/titel/889-50-jahre-frauenstimmrecht.html und alle anderen Bücher von Isabel Rohner: www.isabelrohner.com Bei laStaempfli lohnt es sich, einfach mal den Literaturblog www.ensuite.ch zu durchwühlen und auf www.regulastaempfli.eu das Werk mit Clicks und Wissen zu bereichern. Wir hätten noch soooviel mehr gehabt: Es macht fassungslos, dass der deutsche Feuilleton sich angesichts der Fülle ständig auf echt nebensächliche Werke kapriziert…

  20. #DiePodcastin über #Heldinnen: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über den brutalen Kampf ums Frauenstimmrecht, Unsichtbarkeiten und die grössten Heldinnen Europas, bspw. Theresia Rohner
    28.11., 14:2900:48:29

    #DiePodcastin über #Heldinnen: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über den brutalen Kampf ums Frauenstimmrecht, Unsichtbarkeiten und die grössten Heldinnen Europas, bspw. Theresia Rohner. Die Menschenrechtserklärung der Französischen Revolution war ein Versprechen auf die Anerkennung der Ebenbürtigkeit aller Menschen. In Realität war sie das Verbot der Ebenbürtigkeit der Frauen: Die Macht der Geschichtserzählung bleibt indessen ungebrochen. Die Vorstellung, Demokratie sei nur revolutionär, progressiv, gut für die Menschheit trägt zur Unsichtbarkeit von Frauen bei (Hedwig Richter). Es gibt eine Scham, eine Unfähigkeit der Männerstaaten, sich dafür zu entschuldigen, wie lange und hartnäckig sich wieder und wieder gegen das Recht von Frauen brutal wehren, gesehen, gehört zu werden und politische, ökonomische und kulturelle Teilhabe einzufordern. Der Kampf ums Frauenwahl- und -stimmrecht war ein brutaler und bleibt nur ein vorläufiges Happy End, da der Kampf um Sichtbarkeit weitergeht, so laStaempfli. Vom Kampf zu den Heldinnen: Die Rohnerin erzählt spannend die Geschichten all der vergessenen Heldinnen, erklärt, was es mit den Helden so an sich hat und weshalb die wahren Heldinnen sterben, vergessen und kaum gefeiert werden. Isabel Rohner entwirft, wie es ihr so entspricht, grad eine geniale Theorie zu Helden & Heldinnen: grossartig. Und wir hören über Theresia Rohner und verneigen uns nochmals an dieser Stelle vor ihr. Brandaktuell: Isabel Rohner und Irène Schäppi, “50 Jahre Frauenstimmrecht. 25 Frauen über Demokratie, Macht und Gleichberechtigung”, hg. beim Limmat Verlag, November 2020 Bookseite siehe https://www.limmatverlag.ch/programm/titel/889-50-jahre-frauenstimmrecht.html Hedwig Richter über Demokratie, Sichtbarkeit, Gewalt, Frauen in https://www.bpb.de/apuz/277329/demokratiegeschichte-ohne-frauen-ein-problemaufriss?p=all Demokratie, Eine deutsche Affäre, auch von Hedwig Richter 2020, Beck Verlag siehe https://www.chbeck.de/richter-demokratie/product/30917915 Schon alt, aber immer noch gut: Regula Stämpfli, Vom Stummbürger zum Stimmbürger, Das ABC der Schweizer Politik, Zürich 2003, siehe Interview dazu auf www.regulastaempfli.eu Weitere Links – https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/frauenstimmrecht-eine-frau-gegen-den-kanton-wie-eine-appenzellerin-dem-frauenstimmrecht-in-innerrhoden-vor-30-jahren-zum-durchbruch-verhilft-ld.2067094?reduced=true (zwar hinter Paywall, aber trotzdem) – https://www.helvetia-rennt.ch/ – Denken muss manchmal auch wehtun siehe laStaempfli im Interview: http://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2013/06/Interview-Schaffhauser-Nachrichten-30.5.2013.pdf Nicht vergessen: Maja Göpel, Unsere Welt neu denken. Eine Einladung, Buch kaufen und die Sendung, wie frau über Ökologie selbst gegenüber einem Vollhonk-Macho ruhig, besonnen und klar reden kann, siehe https://www.ardmediathek.de/rbb/video/talk-aus-berlin-oder-maja-goepel-politoekonomin/rbb-fernsehen #DiePodcastin hat das Buch noch nicht gelesen, hofft aber, da sind die grossen Heldinnen drin: https://www.perlentaucher.de/buch/lisz-hirn/wer-braucht-superhelden.html

Der feministische Politwochenrueckblick von Isabel Rohner & Regula Staempfli