Die Neuen Zwanziger

Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt
201
13.10.2026
Beschreibung
Die Zwanziger waren erst wild, dann golden und endeten doch düster. Und nun sind sie wieder da. Solange sie dauern, veröffentlichen Wolfgang M. Schmitt und Stefan Schulz an dieser Stelle diesen Podcast. Sie schauen jeden Monat zurück auf die Ereignisse, die die Zeitläufte bestimmen, wichtig waren oder wichtig werden. In einer zweiten Folge, dem Salon, halten sie die relevante Lektüre des jeweiligen Monats im Gespräch fest. Mails an mail@neuezwanziger.de erreichen Wolfgang und Stefan.
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Episoden
  1. Kulturgüter mit Unversehrtheitsanspruch werden mit Tomatensoße beworfen, und die Welt rastet aus. Die Natur dagegen ist zum Abschuss freigegeben. Auf diese Schieflage wurde nun hingewiesen, nachhaltig, ohne tatsächlich in den Museen Zerstörung anzurichten. Die Aktivisten bedienten sich ausgerechnet einem Naturgemälde. Wir reden über die Sonnenblumen, Vincent van Gogh, den Protest und die Kritik daran. Wir koppeln es mit dem Parteitag der Grünen. Die Partei ist gewachsen und hat sich verjüngt und erneuert. Ein wenig hat sie darüber ihre Geschichte vergessen. So ähnlich ist es auch mit Steinmeiers Rede an die Deutschen. Er wollte aufrüteln und meinte damit zuerst einmal sich selbst. Seine eigene Rolle, sowohl als ehemaliger Außenpolitiker, als auch Hartz-IV-Mitgestalter im Kanzleramt spielte dabei keine Rolle mehr.Der Oktober ist darüber hinaus in der Xi der Welt seine Macht bewies und vorführte. Seinen Vorgänger ließ er aus dem Saal tragen. Seine Buddy holte er näher an sich heran. Wie Leistungsfähig das ideologisch weiter verengte Politbüro ist, wird er zeigen müssen. Die chinesische Geschichte und Gesellschaft wird ihn nun fordern. Wir blicken in den Deutschen Bundestag. Er verhandelte die Wohnkosten und die Rente und es gab Slapstick in Sachen "Die Akte Scholz". Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  2. Stefan und Wolfgang treffen sich vor dem Salon Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  3. Wolfgang und Stefan besprechen den September 2022 Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  4. Wolfgang und Stefan treffen sich vorm Salon Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  5. Stefan und Wolfgang besprechen den August 2022 Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  6. Die Liebe, eine recht moderne Angelegenheit, die sich auf romantischem Wege zwischen zwei Buchdeckeln den Weg in unsere Köpfe bahnte und die Gesellschaft in ihren Bann schlug. Gute Ideen suchen sich immer zwei Wege: Entweder als Buch, oder als Technologie. Nun ist die Technik dran, die wir wie früher Bücher in den Händen halten. Smartphones, bewaffnet mit Dating Apps, Social Media und Konnektivität, verführen uns zu neuen Sehnsüchten. Alfie Bown hat ein wildes Buch darüber geschrieben, wie wir uns verlaufen, während wir Orientierung suchen. Er nimmt sich viel Zeit für seine ideengebenden Autoren, will aber nicht so richtig in die Tiefe.Anschließend reden wir über Chinas Verhältnis mit Hollywood. China will zensieren und schafft es aus der Ferne immer besser. Die NYT zeigt uns, wie quälend und brutal der identitätspolitische Kampf inzwischen in Schulbibliotheken ausgetragen wird. Wie es um den Journalismus hierzulande, abhängig von amerikanischen und chinesischen Diensten steht, zeigt die Otto Brenner Stiftung. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  7. Sri Lanka ist im ökonomischen und politischen Chaos angekommen. Tunesien hat den "Arabischen Frühling" revidiert. China, Indien, Amerika und wir kämpfen um die Macht. Man würde sich gern in eine andere Welt flüchten. Nur wohin? Das derzeit beliebteste Angebot ist Roblox. Ein wenig Lego, ein wenig Minecraft, viel Kapitalismus, keine Politik. Wir besprechen die Lage der Welt, inklusive Cyberspace. Wir sollen importiert werden. Nach Jahrhunderten Geschichtsschreibung über unsere Identitäten, Passagiere und Papiere, tritt das Silicon Valley an, unsere digitalen Duplikate zu authentifizieren, diesmal so, dass auch der Staat was mit dem kryptographischen Datensalat anfangen kann. Er seht sich seit langem danach, doch es gelang ihm nie. Nun arbeiten alle Unternehmen zusammen, die soziale Landkarte neu zu schreiben.Wir reden zudem über die Waldbrände und hören Thomas Zurbuchen, der für die NASA Raketen baut und uns sagt: Am Ende seien es immer soziale Probleme, die die Raumschiffe am Boden halten. Die Technik lässt uns eigentlich nicht im Stich. So auch in Brandenburg. Es brennt, weil niemand bereit war, die Feuerpanzer aus der Garage zu holen. Gegen Ende geben wir ein kleines Update zur demographischen Weltlage und empfehlen euch den Salon. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  8. Stefan und Wolfgang treffen sich vorm Salon Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  9. Die Freibäder sind endlich offen, aber Wolfgang geht nicht hin. Dabei geböte es die Hitze. Es ist warm, doch der Sommer beginnt er jetzt. So scheinen wir am Anfang einiger Probleme und Paradoxien zu stehen. Derzeit sind insbesondere elektronische Heizöfen ausverkauft. Die Auftragsbücher der Unternehmen sind voll, aber die Angst vor der Rezession sind groß. Wir besprechen heute die Turbulenzen durch Inflation, Arbeitskraftmangel und Krieg. Dabei hören wir in den Deutschen Industrietag hinein und in die Debatte, wie sie Putin bei seinem Petersburger Wirtschaftsforum führte.Außerdem Besuchen wir die Documente im Geiste. Bazon Brock war wahrscheinlich auch nicht wirklich vor Ort. Er schlussfolgert aber klug über die Unterscheidung von Kunst und Kultur, mit der sich die freie Welt lange schmückte, aber die nun wohl endgültig ausgeräumt wurde. Er argumentiert es gut, aber aufwendig. Wenn man versteht, was er meint, kriegt man eine Gänsehaut. Außerdem heute: Die neuen Arbeitskämpfe, in Amerika und die Schaffenskraft der Jugend hierzulande, die man gerne in Pflichtsozialarbeit sähe. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  10. Über Demographie schreiben, aber sich nicht in Generationenfragen verheddern. Johannes Müller-Salo hat ein Buch über die Generationen in Deutschland geschrieben. Er sähe sie gerne im Konflikt. Wir widersprechen. So dringend es ist, Fragen zum Geld und zur Freiheit zu stellen, so wichtig ist es, den Diskurs konstruktiv zu gestalten. Für den krawalligen WEg entschied sich allerdings auch Catherine Liu in ihrem Buch über die PMC, die Professional Managerial Class, in Deutschland bekannt als "die Selbstgerechten" über die Shara Wagenknecht bereits schrieb. Liu argumentiert klüger, sucht sogar eine zivile Debatte, genießt aber auch ihre Polemik. Das Buch greift weit um sich, wir können es auch in Deutschland gut und kritisch lesen.Slavoj Žižek, Adam Tooze und Paul Mason haben sich im Mai zum Ukraine-Krieg und der Lage und Haltung des Westens geäußert. Das Epizentrum ihrer Argumentationen ist Jürgen Habermas' zweiseitiger Text in der SZ. Die Debatten laufen, allerdings kriegt man es mit unterschiedlichen Kalibern zu tun. Dazu noch ein wichtiger Einspruch von Experten gegen die Krypto-Manie, die die amerikanischen Politiker beenden sollen und ein Ausblick auf Frankreichs Parlamentswahlen. Thomas Piketty schrieb in Frankreich, die Blätter haben uns den Text ins Land geholt.Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  11. Infos zur Live-Veranstaltung am 20.12.22 findet ihr auf der Webseite des Podcast: neuezwanziger.de.Abba sind zurück auf der Bühne. Zumindest zeigen sie sich wieder dort, als Avatare. 1000 Mitarbeiter, 5 Jahre, 160 Kameras - Technologie aus der Zukunft für Kulturgut aus der Vergangenheit. In diesen unruhigen Zeiten wollen wir anscheinend nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Vergangenheit und die Zukunft nicht ruhen lassen. Mal sehen, was sie uns als nächstes zeigen.Wir reden heute über den aktuellen Lauf der Dinge des durchaus bereits global eskalierten Ukraine-Kriegs. Mehr als 100 Millionen Flüchtlinge vermeldeten die UN-Organisationen für den Mai. Der Hunger war schon vorher ein Problem, dass sich droht nochmal extrem zu verschärfen. Millionen Tonnen Getreide, die eventuell nicht zur Verfügung stehen. George Soros empfiehlt, den Krieg schnell zu beenden, um sich der eigentlichen Bedrohung wieder zuwenden zu können: dem Klimawandel.Dafür allerdings braucht man Politik die funktioniert. Wir reden heute auch über die neusten Wendungen der Antipolitik, also über Politiker, die sich eine einzige Aufgabe stellen: Politik verhindern. Wir haben auch einen deutschen Kandidaten. Der Digital Services Act könnte hier eine Ausnahme sein, als echte programmatische Politik, die versucht die digitale Welt zu ordnen. Lobpreisungen und Kritiken sind schon da. Den Gesetzestext selbst bekommt man aber noch nicht zu lesen. Wir besprechen dennoch den aktuellen Stand. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  12. Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft. Es sei denn, man hat es nicht mit einem neuen Anfang, sondern mit dem Ende des Endes zu tun. Die Geschichte kehrt zurück, postulieren drei junge Podcaster in ihrem Buch. "Das Ende des Endes der Geschichte" nimmt natürlich Bezug auf Francis Fukuyama, allerdings mit dem Anspruch, ihn gelesen und verstanden zu haben. Wir vergegenwärtigen es uns heute alles und überprüfen die Spontanhistorisierung der Autoren auf ihren Gehalt. Wir finden viel. Ob es uns beschützt und hilft ist aber noch zu diskutieren. Auch mit den Autoren. Selten haben wir eine Streitschrift in den Händen gehalten, der wir weitgehend zustimmen, obwohl sie sich auch gegen uns richtet. Der deutsche Standpunkt ist allerdings ein besonderer. Es ist noch nicht alles verloren. So lesen wir dieses Buch auch als Warnung. Über das Luxus-Buch von Erwan Rambourg sprechen wir nur kurz. Das Maß in dem es auf die Demographie Rücksicht nimmt ist beispielhaft.Außerdem lesen wir Jürgen Habermas` doppelseitigen Vierspalter zum Ukraine-Krieg. Er tobt gewaltsam in Europa, aber auch als emotionale Empörung in uns. Dann wechseln wir in die ruhigste Gegend der Welt, das aussterbende Japan. Der den, laut Craig Mod, schönsten Flecken Kulturlandschaft der Welt nochmal erleben will, sollte jetzt reisen. Die Destination fällt dem Dämon Demographie zum Opfer. Wolfgang hat Madame Nielsens LAMENTO gelesen und ist begeistert von so viel Liebe. Udo Kier erzählt romantische Geschichten von früher. Und Werner Sobek erklärt uns, wie wir zukünfig bauen müssen, damit noch etwas von der Welt übrig bleibt. Das Motto lautet, Umwelt bauen. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  13. Der Krieg in der Ukraine findet noch kein Ende, wie sollte er auch. Krieg ist Krieg. Wenn er einmal beginnt, frisst er sich durch die Geschichte. Alexander Kluge spricht aber darüber, wie man ihn ins Stolpern bringen kann. Wir hören genau zu und diskutieren über die Wortspenden der Alten und Ältesten, die anders über die aktuell laufende Geschichte reden als die jungen aktiven Politiker und Kommentatoren. Ganz woanders, ober nicht gänzlich anders läuft die Geschichte gerade für Twitter und Elon Musk. Er will die Zivilisation per Publikumsermächtigung retten. Im Fernsehen sprechen die Comedians aber schon von der Hölle. 44 Milliarden Dollar. Der Weltfrieden wird fast zum Schnäppchen und kostet am Ende nicht mal wirklich Geld. Außerdem reden wir heute über Patienten mit Locked-In-Syndrom. Man kann erstmals mit ihnen kommunizieren. Man dockt sich auf medizinischem Wege an ihr Gehirn. Währenddessen tobt im Internet eine Productivity-Welle derer, denen ein Gehirn nicht reicht, die sich aber auch auf merkwürdige, eigene Art wegschließen wollen. Planen aus Verlegenheit, etwas tun, vor allem um anderes zu vermeiden.Am Ende sprechen wir über Familien, und Politik als Beruf. Was sich diesen Monat im politischen Berlin abspielte, war schlimm. Dass wir noch immer keine richtigen Worte finden, stattdessen von Work-Live-Balance und anderem reden, ist merkwürdig. Sagt aber viel über die Zeit und unser Unvermögen, über das wichtigste adäquat zu diskutieren.Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  14. Nur die New York Times klärte uns darüber auf, dass Olaf Scholz' erster Besuch als Kanzler in Washington D.C. zwei Männern galt. Zum einen natürlich dem Präsidenten. Zum anderen aber auch Michael Sandel, seit Jahrzehnten lehrender Philosoph in Harvard. Zur Coronazeit legte er eine tiefschürfende Gesellschaftsdiagnose vor, die philosophisch raffiniert und politisch zugkräftig ist. Wir verstricken uns seit Jahrhunderten in einem vulgären Neo-Calvinismus. Wir sehen uns als Auserwählte, tauschten aber die Demut gegen den Stolz, ignorierten die äußeren Umstände und sozialisierten uns zu tugendhaften Leistungsträgern. Für diejenigen, für die es gut läuft, trägt dieser Lebenswandel überall hin. Die anderen jedoch stellen fest, dass sie tiefer fallen können als in Gottes Hände. Wir haben die religiösen Prämissen nie abgestreift, sondern sie in unsere ökonomischen Ideologien einprogrammiert, die Meritokratie mit unseren Moralsystemen verkoppelt, um die Welt in Gewinner und Verlierer aufzuteilen. Die einen ziehen daraus Motivation, für die anderen bleibt nur die Sackgasse Resignation. Bis es knallt. Die Lektüre von Sandels Buch zum Gemeinwohl und der Leistungsryrannei ist besonder, weil wir wissen, dass wir nicht seine einzigen Leser sind.Desweiteren lesen wir Literatur, die brutal unter die Haut geht. Wir informieren uns über die Schenkungspraxis von MacKenzie Scott, die fleißiger verteilt als Bill Gates' und die Ford-Stiftung zusammen - aber ganz ohne Formalitäten. Ken Klippenstein hat sich Amazons neues Organisationgebaren angesehen, Farida Rusamova die Sanktionen gegen Russland. Der Salon ist vollgepackt. Im April werden wir LUXUS von Erwan Rambourg lesen.Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  15. Der März ist rum, und damit mehr als ein Monat Krieg in der Ukraine. Die kognitiven Korridore in den deutschen Medien sind eng. Wir verlassen ihn heute ein wenig, um das neue Heldentum zu hinterfragen und echte von angeblich unechten Problemen zu unterscheiden. Vielleicht sind die Brückenschläge von einem Phänomen zum nächsten auch zu naheliegend. Das Corona-Ende und der Kriegsbeginn fallen fast in dasselbe Kapitel. Als ob das eine mediale und emotionale Trainingsfläche für das andere war. Junge Podcaster, alte Liedermacher, Vorkämpferinnen der Frauenbewegung, wir - alle mischen sich ein. Mehr Durchblick bringt es kaum, aber über die Ziele der Debatten sollte mehr gesprochen werden.Neben Krieg und Corona bleibt heute kaum Zeit für weitere Themen. Wolfgang entführt uns zur SXSW-Konferenz mit all ihrem phantastischen Denken. Dafür nehmen wir uns heute kurz die Zeit und stellen euch den Salon nochmal vor. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  16. Bevor wir den Salon betreten reden wir über den Krieg und die Gebiete, in denen er sich abzuspielen scheint, beispielsweise Twitter. Wirklich verständlich ist uns die Stimmungslage nicht, aber wir können sagen, wir sind froh, dass wir von unseren Politikern regiert werden und nicht von den Kommentatoren der großen und kleinen Medienhäuser.Man dürfe den Krieg nicht zum Happening machen, sagt Alexander Kluge. Denn dann verliert man sein Wesen aus dem Blick und damit alles. Wir fragen uns, ob wir überhaupt Maßstäbe für Siege in Kriegen haben, und wann ein Krieg eigentlich endet. Lässt es sich nicht beschleunigen? Die Ukraine kapituliert, der Westen erklärt: Die Wiedereingliederung Russlands in die Weltgesellschaft werde die Aufgabe des nächsten russischen Präsidenten. So breit sind die Diskussionen derzeit noch nicht angelegt.Im Salon befassen wir uns mit dem "Kampf der Nationen", wo man zurecht wie über Kriege spricht, die aber keine sind. Patrick Kaczmarczyk hat sein Buch über die Wirtschaftspolitik und die Autoindustrie in Europa so benannt. Es ist nur leicht übertieben. Außerdem befassen wir mit dem "Recht auf Sex", alte Ideen nochmal neu postuliert. Olaf Scholz ist Thema, der Mann hat offenbar Tiefe. So lesen wir es zumindest in Mark Schieritz' Buch, in dem er ihn nicht nur überraschend interessant darstellt, sondern ihn auch ziemlich gut findet. Wir reden über Indien. Nirgendwo nimmt man das Konzept Corona-Recovery so ernst. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  17. Ein Krieg in Europa. Und damit ein Rückfall in eine vergangene, eigentlich vergessene Zeit. Es wird wieder geschossen - und neuerdings so viel mehr. Auf der einen Seite Russland, auf der anderen Seite etliche Organisationen, die vor nicht allzu langer Zeit aussortiert schienen oder noch heute im Abseits der Berichterstattung arbeiten. Sie können Länder auf Talfahrt schicken, das passiert jetzt. Wir besprechen die Debatte im Bundestag dazu, das neurechte Denken in den einschlägigen Podcasts und wir nehmen insbesondere Christian LIndner in den Blick. Es gibt ein paar Sture und Starrsinnige, auf die es jetzt zu schauen gilt.Dass im Fernsehen viel Quatsch läuft wissen wir, es gehört dazu. Die Sternstunde zum Bitcoin war aber doch besonders. Wir gehen die Ideologien durch und schaun ungläubig aufs Geplapper. Etwas verwunderlich ist, dass es vom EU-Afrika-Gipfel nichts zu sagen gibt, weil ihn niemand beobachtet hat. Kein Text, kein Bericht, man hat ihn einfach übersehen. Zum Chips-Act der EU Kommission sieht das glücklicherweise etwas anders aus. Und dann ein Thema, das uns alle betrifft, das unser Schicksal bestimmt und über unser Wohl entscheidet: Wohnen. 15 Prozent der Menschen in Deutschland wohnen in unwürdigen Zuständen. 80 Prozent können sich ihr derzeitiges Wohnen nicht leisten. Lässt sich da nicht das ein oder andere Problem lösen? Beim Wohnungsbautag '22 hat man es versucht. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  18. Wir betreten den Januar-Salon Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  19. Sollte in Deutschland mal ein Atomkraftwerk explodieren, wäre "Schicht im Schacht". Komisch, das Jahr 2022 beginnt, und wir greifen die ganz alten Debatten auf, die plötzlich wieder aktuell sind weil Scherzkekse im Wahlkampf nichts falsches sagen wollen. Die EU-Taxonomie liegt auf dem Tisch und ist ein Dokument des Versagens und des Streits. Wir sparen heute nicht mit scharfen Urteilen, wir extrem-historisieren die Klimafrage, die Schuldendebatte und Xis digitalen Ausflug nach Davos. Die Impfdebatte des Bundestags war weder Glanzstunde des Parlamentarismus, noch ertragreiche Debatte, sondern "Unsinn", sagten deutsche Journalisten zurecht. Wir hören auch in sie ein wenig rein.Die Debatte zur Schuldenpolitik in den Arbeitssitzungen im Bundestag war gehaltvoller, zeigte aber auch, auf welch schiefen Fundamenten deutsche Behörde rechnen und argumentieren. "Die Gewählten" neuen Mitglieder des Bundestags wurden von Fernsehjournalisten begleitet. Der Einblick stellt sowohl die Politiker als auch die sie umgarnenden Medienmenschen in kein gutes Licht. Politik ist dieser Tage ein schwieriges Geschäft. Ihre Arena wird aber auch für anderes gebraucht. Im Januar fand im Bundestag auch das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus statt. Wir hören in Inge Auerbachers letzte Worte und betten sie ein in die Geschichte der Menschheit, soweit bekannt. Die Antwort auf manche Ethikfrage ergibt sich dabei fast wie von selbst. Wolfgang stellt uns dazu auch neues Personal für den Ethikrat vor und wirft eine kommende Frage der Rentnerrepublik auf, der sich die Ampel derzeit schon nähert. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  20. Wolfgang und Stefan sind auf dem Weg in den Salon Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.