Die Neuen Zwanziger

Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt
201
13.10.2026
Beschreibung
Die Zwanziger waren erst wild, dann golden und endeten doch düster. Und nun sind sie wieder da. Solange sie dauern, veröffentlichen Wolfgang M. Schmitt und Stefan Schulz an dieser Stelle diesen Podcast. Sie schauen jeden Monat zurück auf die Ereignisse, die die Zeitläufte bestimmen, wichtig waren oder wichtig werden. In einer zweiten Folge, dem Salon, halten sie die relevante Lektüre des jeweiligen Monats im Gespräch fest. Mails an mail@neuezwanziger.de erreichen Wolfgang und Stefan.
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Vor einem "Daten-Industriellen-Komplex" warnen, der Daten zu Waffen macht und unser aller Freiheit beendet - das kann jeder. Die Feuilletons sind voll davon. Doch hierbei handelt es sich um Worte von Apple-Chef Tim Cook, ausgesprochen vorm Europäischen Parlament. Er griff sie im Februar wieder auf. Denn damals war noch Gerede, was heute umgesetzt wird. Das nächste große Update des Betriebssystems aller iPhones wird Facebook schwer treffen. Wir besprechen heute Tim Cooks aktuelle Rede zur Privacy und ihre ganz praktischen Folgen.Ganz anders war die Dramaturgie der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz. Man wollte sich knuddeln, lud also China und Russland erst gar nicht ein und begrüßte Amerika zurück im Kreise der guten Gesellschaft. Das war zuweilen peinlich, mitunder aber auch ärgerlich. Denn der Festakt entsprach nicht ganz seinen realen Notwendigkeiten. Corona geschuldet traf man sich auch nur kurz und lediglich virtuell.Bis das nächstes Jahr anders sein wird, vergehen noch viele Monate. Bill Gates sprach in München davon, neue Grundlagenimpfungen zu etablieren und Milliarden von Menschen in Wochenfrist auf Krankheiten zu testen. Von all dem merkt man in Deutschland fast nichts. Die Impfungen sind zu knapp, der Impfablauf ist zu schwerfällig und die Antigentest-Diagnosen stehen noch immer in den Sternen. Wir fassen die Lage gleich zu beginn zusammen. Am Ende gibts ein Unboxing von Stefans Schnelltestlieferung aus Österreich. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  2. Den modernen Staat gebe es nur noch als Durchlauferhitzer fürs Geld auf dem Weg von den Armen zu den Reichen, schreibt Grace Blakeley. Betriebswirtschaftlich ist das gar nicht kompliziert, man braucht nur große Banken, eine politische Klasse als Gehilfen und viele Bürger die keine Ahnung vom Finanzwesen haben, aber große Kredite abbezahlen. Finanzialisierung galt vor 40 Jahren als die Lösung, heute pendelt man zu lang zur Arbeit, findet keinen Arzt, lebt in zu teurer Wohnung und erstickt am Bildungskredit. In "Stolen" schreibt Grade Blakeley über die angelsächsische Realität einer Gesellschaft am Ende, die eine neue Geschichte braucht, also auch neue Protagonisten, die sie gestalten. Wir diskutieren den Text und vergleichen ihn mit der deutschen Diskussion. Wie immer ist der Knackpunkt der Ausweg. Es mangelt zumindest nicht an Ideen.Wolfgang hat sich das frisch übersetzte Handorakel von Baltasar Gracián angeschaut. Es hat Jahrhunderte auf dem Buckel, liest sich aber doch auch wie eine Anleitung zur artgerechten Social-Media-Nutzung. Offenbar wandelt sich immer nur die Technologie, der Rest erscheint uns ganz vertraut, aber so zertlos umso interessanter. Stefan hat begonnen, Barack Obamas stunden, eigentlich tagelange, Biographie anzuhören. Ja, Clubhouse und Podcasts haben das Netz mit Audio überschwemmt. Aber wenn die Geschichte stimmt und der Vorleser passt (Obama liest selbst), kann aus tröger Politik doch ein Spektakel werden. Obama und seinem Verlag ist Außgergewöhnliches gelungen.Wir schauen zudem in das dämliche Zero-Covid-Pamphlet, informieren uns über den Gehalt aktueller Kirchenbücher, bzw. Bücher, die in christlichen Buchhandlungen heute zu finden sind. Wir reden über die versteckte Macht von Vergleichsportalen im Internet, das Fehlen von Biographien von Xi Jinping und wir klären die Frage, wie man über das Genie spricht, oder besser nicht.Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  3. Davos lag dieses Jahr nicht in der Schweiz, sondern im Digitalen, weshalb niemand hingeschaut hat. Wir aber doch: Macron hat was über Quantencomputer zur Pandemiebekämpfung gesagt, Merkel was über Lieferketten als Pandemieopfer und Ursula von der Leyen sprach übers Klima. Dass auch noch Pandemie ist, wollte sie nicht ganz gelten lassen. Sie ist angetreten für die großen Themen und blieb sich in dem Punkt treu. Wenn die Regierungschefs nicht mitziehen, klärt sie es eben mit den CEOs dieser Welt. Über diese neue Qualität von private-public-Partnerships war WEF-Chef Klaus Schwab natürlich hoch erfreut.Aber warum ist eigentlich immer noch Pandemie? Klar, die Impfung braucht noch eine Weile, so lange müssen wir durchhalten. Aber was ist mit den Antigentests, die Covid-19 inzwischen so sicher detektieren wie die medizinischen Labore, die aber insbesondere dann auf die Krankheit hinweisen, wenn ansonsten niemand seine PCR-Maschine angeworfen hätte? Und: Wozu haben wir Christian Drosten und Sandra Ciesek, wenn deren Corona-Virus-Upate niemand versteht? Dort wird seit Monaten beschrieben, was Antigentests leisten können. Es wird Zeit, sie endlich einzusetzen.Klar, wir reden auch über Clubhouse und machen uns zu Beginn ein paar Gedanken. Wir reden aber auch über Turnschuhe, über die sich sehr viele Menschen sehr viel mehr als nur Gedanken machen. 7000 Euro für ein paar Schuhe, nur weil sie etwas seltener sind als die übliche Massenware, das stellt uns vor ein paar Fragen. Wie bringt man eigentlich heute Kleidung an den Mann? Bislang waren doch die Frauen erstes Ziel der raffinierten Werbestrategen. Da hat sich einiges getan und wenn nach der Pandemie kein Schuhladen mehr aufmacht, liegt das auch am neuen Einkaufsverhalten und der ständigen Suche nach dem nächsten Happening. Zum Schluß versuchen wir uns an der gängigen Fernsehphilosophie und stellen fest: Man kann auch einfach das Gegenteil behaupten. Aufklärung hier, Abklärung da. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  4. Stefan und Wolfgang besprechen die Lektüren des Dezember 2020 Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  5. Im Dezember hat Elon Musk seine bisher größte Rakete in den Testflug geschickt und Deutschland vorläufig entschieden, dass während der aktuellen Regieurungszeit keine bewaffneten Drohen beschafft werden. Es war kein ruhiger Monat, der Besinnlichkeit steht ja ohnehin die Pandemie im Weg.Disney, die erst kürzlich einen Milliarden-Verlust dank Corona meldeten, hat sich nochmal an die Investoren gewandt: Neue Filme, neue Serien, aber keine neuen Ideen. Wolfgang urteilt hart, Stefan pflichtet bei. So ist es auch so, wenn wir über das jüngste Literarische Quartett sprechen. Wir sehen viele Gründe, es zu beerdigen. Aber vielleicht sollte man es dann gleich neu starten. Mit mehr Mut, mehr Urteilen und weniger Befindlichkeitsidentifikation von Lesern..?Je nach dem, welche Richtung das alles nimmt. Wenigstens die EU-Kommission hat sich mal festgelegt mit einem guten Schritt Richtung Zukunft. Der Digital Services Act soll dem Bürger wieder einen angemessenen Platz in der digitalen Gesellschaft verschaffen und der Digital Markets Act geht in Sachen Gatekeeper-Bekämpfung all-in. Klar, es sind erstmal nur Vorschläge der EU-Kommission, doch das Europaparlament hat schon gezeigt, dass man sich noch schärfere Regeln wünscht. 2021 wird also eine Lobbyschlacht zwischen Silicon-Valley und EU-Ministerrat entfesselt, wie wir sie noch nie gesehen haben. Möge das Jahr für alle unsere Hörer locker beginnen.Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein. Special: Die Aufnahme dieser Dezember-Ausgabe wurde live gestreamt. Ihr findet das Video im Salon. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  6. Das Silicon Valley versteht sich als Ort ohne (Ideen)-Geschichte und Ursprung. Alles dort gilt als neu und innovativ. Doch genau das ist die Ideologie. Die Hauptquartiere der wertvollsten Unternehmen der Welt stehen nämlich nicht im Niemandsland zwischen dem lukrativen Geistesblitz und ausbleibender politischer Regulierung. Adrian Daub hat sich auf die Suche gemacht, wie uns das Silicon Valley die analytischen Werkzeuge aus der Hand schlägt, mit denen wir sagen könnten, was tatsächlich ist: In Kalifornien regiert das Geld. Und die größte Innovation besteht darin, den Kapitalismus auf Speed als Weltrettung zu vermarkten.Der Techsektor verfeinere sein Denken "beim Geldverdienen", schreibt Daub. Und er führt auf, wie man dort Marshall McLuhan, Ayn Rand, Rene Girard, Martin Walser oder Edgar Allen Poe liest, bzw., so weit konsumiert, dass es gerade noch für Pointen in TED-Talks reicht. "Was das Silicon Valley denken nennt" ist ein wahnsinnig gutes, aufschlussreiches, und zuweilen schmerzlich aufrüttelndes Buch.Darüber hinaus blicken wir in den Weltraum, als Verfügungsmasse für nationale Gesetzgeber, denen noch die globale Perspektive fehlt. Wir besprechen den von Karl Lauterbach empohlenen Text, der uns die mRNA-Impfungen erklärt. Wir befassen uns mit der dunklen Seite der Kreativität, Emmanuel Macrons sehr langem und wohl einige Zeiten überdauernden Interview zur Lage Europas, dem kleinen Wirtschaftskrieg der Akustiker, die immer mehr Hörgeräte verkaufen und Amazon als Arbeitgeber, der binnen eines Jahres fast eine halbe Million Menschen eingestellt hat.Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  7. Amtsübergaben in Washington D.C. können Sicherheitsrisiken sein, sagt Maggie Haberman von der New York Times. Das letzte Mal als es holbrig lief, dauerte es weniger als ein Jahr bis zum Anschlag des 11. September 2001. Das sind die Argumente die Stimmungen verändern. Wenn Biden kommt knüpft er an wo er aufgehört hat. Seine China-Politik liegt schon in der Schublade. Da ist das große neue Freihandelsgebiet zwar nun eine Tatsache, aber bei den weiteren wird es China nicht so leicht haben.In Amerika wurden mal wieder Silicon-Valley-Chefs, Mark Zuckerberg und Jack Dorsey, in den Congress eingeladen. Diesmal machten die Republikaner mit und nahmen die beide in die Mangel. Das ist auch für uns Europäer von Interesse. Denn wenn sich Corportations in Countries verwandeln, werden die Machtfragen neu gestellt. Passend zur Vorweihnachtszeit besprechen wir heute auch neue Formen des Konsums. Man geht nicht mehr einkaufen, wegen Corona und wegen Unlust. Aber man bleibt dennoch am Ball. Man sucht sich seinen Lieblings Shopper und folgt ihnen via Livestream durch die Geschäfte. Das ist für manche mittelbar Beteiligte inzwischen Big Business.Zu Beginn sind wir genervt von der Bundesregierung, die neuerdings imaginäre Orden dafür verteilt sich Heldenstatus fürs Nichtstun zu verdienen. Corona ist schlimm, aber diese Clipsammlung geht an der Realität der Rentnerrepublik zu unachtsam vorbei. Die große Neue-Zwanziger-Jahresendshow steigt am 29. 12., 10 Uhr im Salon. Seid live dabei. (Die Ausgabe erscheint anschließend natürlich als Podcast auf dem üblichen kostenlosen und frei zugänglichem Weg.)Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  8. Wolfgang und Stefan besprechen die Lektüren des Oktober Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  9. Im Oktober begrüßen wir uns in der Stochastischen Gesellschaft. Alles ist möglich. Die Wahrscheinlichkeit einer Trump-Wiederwahl ist nicht null. Die Wahrscheinlichkeit einer Covid-19-Impfung ist nicht eins. Wir leben irgendwo dazwischen und können die Dimensionen nicht ganz abschätzen. Also beginnen wir das Gespräch auf sicherem Grund: Drohnen sind gefährliche Waffen, die die Möglichkeiten von Krieg so entgrenzen, dass man sie eigentlich ächten müsste. Entsprechend ist die Tonlage, wenn im Bundestag von "fliegenden Mienen" gesprochen wird.Apropos militärische Wirkmittel. Stefan stellt heute die These auf, die europäische Agrarlobby sei noch radikaler als die amerikanische Waffenlobby. An Argumenten mangelt es kaum. Wolfgang durchpflügt die Spiritualität reicher Showmaster, ja, wir hängen es an Michael Wendler auf. Es gibt einiges zu entdecken. Erst in der zweiten Hälfte beschäftigen wir uns mit den aktuellen Corona-Beschränkungen und Trump. Beiden Themen ist gleich, dass wir sie trotz pausenloser Medienbehandlung noch nicht hinreichend verstanden haben. Was bedeutete Trump eigentlich wirklich? Zu was würde eine Wiederwahl führen? Und was ist Covid-19 für eine Krankheit? Für die jüngere Hälfte der Gesellschaft ist die Krankheit nicht weniger tödlich als die Grippe. Für die ältere Hälfte kann sie so gefährlich sein wie "Pocken im Mittelalter" (Christian Drosten). Wie begegnet man dieser ungleichen Bedrohungslage mit einer für alle verbindlichen Politik? Eins der beiden Themen wird im November aussortiert werden.Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  10. 02.10.2020
    6 min

    David Graeber hat vor zwei Jahren etwas Ungehöriges gewagt und unserer modernen Arbeitswelt ihre Sinnhaftigkeit abgesprochen. Seine Frage: Was würde passieren, würden wir die globale Arbeitsmaschine einfach mal anhalten? Es ginge nicht viel kaputt, lautete seine These. Und nebenbei retteten wir noch das Klima. Heute, nach David Graebers überraschendem Tod im August und mitten in #Corona haben wir das Buch nochmal gelesen und wir stellen fest: David Graeber hat recht! Seine große These stimmt und seine kleinen Beobachtungen umso mehr. Wir gehen den Text heute noch einmal durch. Selten hat ein zeitdiagnostisches Buch nach seiner Veröffentlichung so an Bedeutung und Erklärungskraft gewonnen.Nicht nur für Graeber haben wir uns heute in Schale geworfen. Stefan trägt einen Anzug, Wolfgang sogar Lagerfeld. Denn sie ist da, die große Abhandlung von Alfons Kaiser zu Karl Lagerfeld. Das Maß an Extravaganz und Exzess bleibt wohl unerreicht. Der Text stellt sich dem unmöglichen Vorhaben, uns Normalmenschen das trotzdem zu erklären. Ebenso groß ist die Aufgabe, die sich Bob Woodward stellt. Regelmäßig schreibt er über die amerikanischen Präsidenten. Das zweite Buch über Donald Trump lässt uns den Präsidenten nochmal etwas besser verstehen. Doch das wird ihm im Wahlkampf nichts mehr nützen. Woodwards Urteil ist deutlich.Die Themen Trump und Corona haben sich nun schicksalshaft miteinander verschränkt. Wir blicken auf eine soziologische Erklärung zum Infektionsgeschehen. Wir lesen Thesen zu China, zu Problemen mit Sturmgewehren, wir erklären die große Plastik-Recycling-Lüge und wir blättern durch die Zeit.Kommt in den Salon! Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  11. Trumps Steuerdaten sind nun bekannt, seine Frisur verschlang 70.000 Dollar - fürs Fernsehen, aus dem Steuertopf. Wir lachen nur kurz darüber und reden über die anderen Medienstars: Paris Hilton und Justin Biber haben ihre Schicksale in Therapiefilmen besprochen. Wir schauen sie uns an und rätseln, ob ihnen damit der Shift von der alten, aufwendigen Hochglanz- zur neuen, authentischen Wackelkamera-Ästhetik gelingt.Ausgeblieben ist im September die Rettung der Welt mit dem "Lieferkettengesetz", dass sich die Bundesminister Hubertus Heil und Gerd Müller sehr wünschen, Peter Altmeier aber fies grinsend blockiert. 2 Euro mehr für eine Hose können den Export europäischer Sozialstandards in die entlegendsten Ecken der Welt bedeuten. Ein halber Cent mehr für einen Teebeutel liegen zwischen frühkapitalistischen Diktaturen und modernen Demokratien. Nun gibt es einen neuen Termin. 20 Jahre in der Mache wird es noch eine Weile dauern.In gleichen Dekaden denkt und redet Xi, Chinas Präsident. Wolfgang ist in die Buchhandlung gegangen und hat die Propaganda-Werke gelesen, die dort sorgfältig präsentiert werden. Mit Trump hatte China die vergangenen Jahre Glück. Auf dessen Regentschaft folgt wahrscheinlich aber ein neues transatlantisches Bündnis, das Asien in Schach halten wird. Ursula von der Leyen hat es in ihrer State of the Union schon angekündigt. Und sie reagierte auf die Forderungen von Fridays for Future. Einhaltung des Paris-Abkommens? Könnt ihr haben! Und noch so viel mehr. Der Protest muss mit der Debatte Schritt halten, sonst ist der alte auch der neue Sieger: Blackrock und das Geld. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  12. Komm' in den Salon: https://steadyhq.com/de/neuezwanzigerHätte Christopher Nolan TENET Inversion genannt, wäre die Inception, Interstellar, Inversion-Trilogie perfekt. Weitere Abstriche sind dennoch nicht zu machen. Wir reden über das Spektakel ohne Relevantes zu verraten. Man soll den Film ja selbst erfühlen. Wir fanden aber: Eine kleine Tenet-Handreichung ist nicht verkehrt, manche deutschen Podcasts reden nämlich merkwürdig über den Film. Der August ist von weiteren Spektakeln geprägt: Die Gamescom findet nicht offline statt, also fast nicht. Gespielt wird dafür umso mehr, wir schauen darauf.In Washington waren die "Kaiser des Silicon Valley" vorgeladen. Die Demokraten wollen einen neuen Unabhängigkeitkrieg anzetteln. Die Republikaner fragen sich, warum ihre Wahlkampfmails im Spamordner landen. Die Anhörung von Jeff Bezos, Tim Cook und Sundar Pichai wirft ihr eigenes Licht auf die antipolitischen Demokratiesaboteure der republikanischen Partei. Um gegen Trump zu bestehen, haben sich die Demokraten ins Zeug gelegt und das Fernsehzeitalter hinter sich gelassen. Die Influencer-Culture gibt den Ton an, es werden allerdings fast nur ultrakapitalistische Lieder gesungen.In Europa rettet Greta wieder etwas intensiver unsere Welt. Sie war mit deutschen Fridays-for-Future-Vertretern bei Angela Merkel. Wir gehen der Frage nach, was es half. Zum Abschluss hören wir Lisa Eckhart zu. Sie hat sich im Ton vergriffen und mauert sich nun als junge Frau im Alte-Weiße-Männer-Gefängnis ein. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  13. Um 628 Milliarden Dollar ist der Reichtum der amerikanischen Milliardäre von März bis Mai gewachsen. Diese Coronadividende fehlt anderswo: 164 Millionen Migrantworkers - Pflegekräfte in London, Ingenieure in Paris, Gärtner in Chicago - versorgen in normalen Zeiten 800 Millionen Menschen in Afrika, Asien und im Mittleren Osten. Die Weltbank hat es nun nachgerechnet, Corona brachte in kurzer Frist die Armut im globalen Maßstab zurück. In Europa, wo uns Corona die Arbeitswelt mancher Arbeitsmigranten vorführte, wurden im Juli still und heimlich die LKW-Fahrer übers Ohr gehauen.Vor China entwickelt sich gerade ein neuer großer Krieg. Noch wird er rein ökonomisch geführt, was das alles schon heute zum Weltkrieg macht. Wir hören Stephan Bierling zum Thema und Wolfgang liest aus "Der kommende Krieg" von Ingar Solty. Wir vergleichen zu diesem Anlass #Portland und #Hongkong. Trump und Xi wollen durchgreifen. Doch während der eine spektakulär an seiner Inkompetenz scheitert, zeigt der andere autoritäre Rafinesse die scheinbar von keiner demokratischen Idee noch eingefangen werden kann. Weder vor Ort, noch hier.In Deutschland endete im Juli eventuell der letzte NS-Prozess. Allerdings liefen im Juli auch die Prozesse zum Attentat von Halle und dem Mord an Walter Lübcke. Für manche Beteiligte ist dies lediglich Etappe im größeren Spiel, sie nutzen den Gerichtssaal als ihre Bühne. Wer wissen will, wer auf den Bühnen gerade vorne steht, kann bei Nindo nachschauen. Wir besprechen die Zahlenwerke kurz und reden auch über Hamilton. Wolfgang bleibt spektisch. Stefan findet es toll und empfiehlt es euch. Gemeinsam warten wir außerdem auf Tenet, Christopher Nolans Zeitreisefilm. Er hat nun ein deutsches Datum für den Kinostart. Wenn alles gut geht, sprechen wir schon im August darüber. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  14. Twitter gibt's jetzt auch mit Audio. Das führt uns einen Schritt Näher ans "Audioweb" über das, und in dem schon eine Weile gequasselt wird. Wir reden darüber, wie schwer die Grenzüberschreitungen vom Text zum Audio und wieder zurück sind. Wir wissen so viel über geschriebene Sprache, aber beim Phänomen Stimme ziehen wir blank. Daran haben die Verführungen Hitlers vor achzig Jahren und das Lachen über Trump gestern wenig geändert. Wenn das Mündlichkeitsprinzip gilt, erleben wir und wissen nicht, wie uns geschieht.Das gilt insbesondere bei den politischen Commencements Speeches, die im Juni in Amerika zu hören waren. Der Präsident erzählte vom Militärmaterial, meinte dabei auch die Soldaten, der Militärchef sprach über die Geschichte und der Diplomatie als Waffe. Bill Clinton wünschte gerade noch "Good Luck", Joe Biden redete wie auf einer Beerdigung. Allein Conan O'Brien und Arnold Schwarzenegger konnten den Nachwuchskräften etwas weiterhelfen. Inmitten #Corona sprach Beyonce vom Rassismus als Pandemie. Zu recht.Aber wie weit darf man es mit Worten treiben? Sind Worte Waffen? In der Diskussion um "Free Spech" ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Doch es wird immer komplizierter, Dinge auszudiskutieren, wenn das Diskutieren selbst zum Diskussionsgegenstand wird. Und: Ist Trumps Base Geschichte? Josh Hawley, Republikaner im amerikanischen Senat, hat das "stille Abkommen" zwischen der GOP und den religiösen Konservativen aufgekündigt. Vielleicht, so unsere Hoffnung, liegt darin eine Chance für die Demokraten. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  15. Andreas Voßkuhle verabschiedet sich mit einem EZB-Urteil-Paukenschlag aus dem Bundesverfassungsgericht. Zu dumm, dass im Coronastress jeder Schulden braucht, sogar die Bundesregierung. Wir erleben eine ulkige Geschichte mit unseren Verfassungsorganen, in der der Bundespräsident am besten Haltung wahrt, Mario Draghi Goethe auf deutsch zitiert und Angela Merkel am Ende wieder alle rettet. Man könnte auch sagen: Männer, was erlaubt ihr euch? Wir blicken auf Pro7-Männerwelten, ein Projekt mit Strahlwirkung, und schönem Feigenblatt fürs Privatfernsehen. Dass uns derzeit Hobbytheorietiker mit ihren Verschwörungsideologien plagen, sagt jeder. Dass man aber auch die eigenen Überzeugungen hinterfragen kann, hat sich noch nicht sehr herumgesprochen. Wir geben heute Tipps. Zum Schluß gehen wir noch dem umtriebigen Mark Zuckerberg nach. Er versucht gerade wieder in Indien, wofür man ihn nach dem ersten Versuch schon aus dem Land geworfen hat: Kolonialisierung. Die Krisen kommen ihm recht. Vom Problem "Fake News" ganz zu schweigen. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  16. Es ist April und wir haben noch immer keine Masken für alle. Wir reden aber darüber nur kurz, es ist interessant, wie einfach und wirkungsvoll die Filztechnik sein soll - und wie raffiniert und experimentell dagegen die Exposure-Apps. Dass sich schon im April #Corona ins kulturelle Leben einschleicht, wenn auch nur ins digitale, verwundert uns nicht. Der Brutalität konnten wir ja noch nie gut widerstehen, jetzt kommt der ein oder andere kontrollierte Grenzüberschritt hinzu. Zwar ist die Epidemie erst 0,2% fortgeschritten, wir reden dennoch schonmal über die neue Einsamkeit und das Sterben. Erfreulicherweise lässt sich dafür bereits auf Lektüren und Literatur zurückgreifen. Die Diskussionen - nicht nur darüber - können also schon klüger werden, als es der vorrangige Diskursraum Twitter bislang zulässt. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  17. 30.03.2020
    264 min

    Die Welt, in der wir bislang lebten, ist gar nicht so alternativlos, wie wir immer dachten. Statt Mangel werden plötzlich Sonderhaushalte im Milliardenhöhe verwaltet. Schulen dürfen nicht mehr betreten werden. Die lokale Wirtschaft ruht. Und dachten wir bislang, Anonymität in Großstädten und Einsamkeit unter Älteren sei ein Problem, liegt darin plötzlich die Rettung der Welt. Alles steht Kopf und: Alles ist möglich. Unsere März-Ausgabe kennt - wie die ganze Welt - nur ein Thema: Corona.#Corona ist aber nicht nur der Name des hinterhältigen und unsichtbaren Virus, sondern auch Chiffre. Es werden derzeit neue Unterscheidungen der Ungleichheit etabliert. Schon lange ungelöste Probleme eskalieren zu existenziellen Notlagen. Deutschlandweit sind Diesel-, Weizen-, und Medikamentenlager verteilt, um Fabriken und Familien am Leben zu halten. Aber an Lager für Mundschutz und Kittel hat man nicht gedacht. Das bisschen Stoff, das bisschen Papier. Just in Time ist jetzt Out of Stock. Globalisierung ist jetzt der Kostentreiber. Für jeden Cent der gespart wurde, zahlen wir nun millionenfach drauf.Ausgerechnet Donald Trump, der jetzt mit den Befugnissen eines Präsidenten im Krieg einen Kampf gegen die Globalisierung führen könnte, um Produktion und Kapitel zurück ins eigene Land zu holen versagt dabei auf ganzer Strecke. Welch ein Glück. Ganz ähnlich geht es auch den deutsprachigen Intellektuellen. Was für ein Pech. Wir hören querbeet ins aktuelle Denken und urteilen, dass die "wir sitzen alle in einem Boot"-Metapher zwar aufmunternd, aber falsch ist und dass der schlichte Verweis auf die Krisenolympiade Corona vs. Climate noch keinen Schritt weiterführt.Was unsere Gesellschaft braucht und wovon alles abhängt, sieht man jetzt am besten. Warum also warten mit der Diskussion genau darüber? Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  18. Am 5. Februar 2020 (dt. Zeit) wurde in Washington ein Manuskript zerissen und in Erfurt ein Blumenstrauß geworfen. Große Gesten zur Rettung der Demokratie, vollzogen von den Fraktionsführerinnen im amerikanischen Repräsentantenhaus und dem Thüringer Landtag. So groß aber die Gesten, so kompliziert die Gründe: Lässt sich Demokratie auf Parlamentsmathematik reduzieren? Die Frage ist eine Wette. Die thüringer Konservativen und Liberalen haben ihre verloren. Doch die amerikanischen Republikaner setzten sich durch. Der Wähler solle entscheiden, die parlamentarische Logik gilt nichts, wenn genauso gut der Wähler befragt werden könne. Wir diskutieren es heute im Detail, Wolfgang vertieft mit einem Rückgriff auf die Geschichte des politischen Denkens, dessen Theorie schon gruselt und dessen Praxis wir nun vorfinden.Anschließend bringen wir uns auf den neusten Stand im amerikanischen Wahlkampf, blicken in eine Bundestagsdebatte über autonome Waffen und wir schauen uns die aktuelle Größenwahnsinnigkeit von Mark Zuckerberg an. Zum Schluß nennen wir kurz die Texte, die wir nächste Woche im Salon besprechen, gesellt euch zu dieser Gruselstunde hinzu. Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  19. Film: 1917, Text: Klimaring für Kopenhagen von Richard Orange im Freitag, Text: Alan Rusbridger zum Verhälltnis von Presse und Royals im Guardian, Magazin: Solidarität statt Endzeitromantik von Özgün Kaya in Melodie & Rhythmus, Text: Kashmir Hill über die Secretive Company That Might End Privacy in der NYT, Text: Das perfekte Bordell von Brigitte Hürlimann bei Republik.ch, Text: Blackrock-Chef Larry Finks Brief an die CEOs, Text: Maxime Lancien über Australien im Pyrozän bei Le Monde Diplomatique, Text: Studien der Bertelsmann Stiftung prognostizieren defizitäere Sozialkassen bei schrumpfender Staatsverschuldung - reportiert im Spiegel, Buch: In Stahlgewittern von Ernst Jünger, Text: I went to see a movie, and instead I saw the future Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.

  20. Das Jahrzehnt begann mit den Hashtags #WWIII und #Panic. Man steht staunend daneben wenn Politiker öffentlich kommunizieren. Wolfgang und Stefan beginnen das Jahrzehnt mit den Neujahrsansprachen der europäischen Politiker. Allerdings nur, um eine Kulisse aufzustellen für die eigentlichen Debatten: Was ist Inflation? Diese Frage stellte sich im Januar ausgerechnet Christine Lagarde, als Chefin der Inflations-Aufsichtsbehörde EZB. Im amerikanischen Präsidentenwahlkampf steht das Bruttoinlandsprodukt zur Disposition. Und BlackRock, als größter Finanzinvestor der Welt, hinterfragt das Prinzip Return on Investment. Die Zwanziger Jahre beginnen mit mehreren Paukenschlägen und den üblichen Verrücktheiten. Die Sicherheitsbehörden suchen den Totalzugriff auf unsere Gesichter. Technisch ist die Ausbeutung unserer Physiognomie längst möglich und ökonomisch ohnehin in vollem Gange. Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas wurde elektronisches Make Up vorgestellt. Wozu es dient ist nicht schwer zu erraten: Masken ermöglichen Selbstbehauptung. Umso mehr Chaos in der Welt, desto höhere Rechnungen in der Drogerie, sagen die Marktforscher. Und brauchen wir eigentlich nochmal eine Neuerfindung des Fernsehens, nur weil wir jetzt auch unterwegs Bildschirme dabeihaben? Komm’ in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste ein.