
Der Springer Medizin Podcast
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- 06.08.202123 min
Im Gespräch mit Prof. Dr. med. Ludger Klimek, Experte für Rhinologie und Allergologie Mehr als 5% der weltweiten Allgemeinbevölkerung leiden unter einer chronischen Nebenhöhlenentzündung. Daher gehört diese Erkrankung zu den häufigsten Erkrankungen in der HNO-Heilkunde. Was bei Auftreten typischer Symptome im Hinblick auf eine Chronifizierung zu beachten ist, welche Therapien zur Verfügung stehen und wie die Erfolgsaussichten sind, darüber spricht Prof. Dr. med. Ludger Klimek in dieser Folge. Er ist Mitherausgeber des Allergo-Journals des Springer Medizin Verlags. Außerdem ist er Leiter des Zentrums für Rhinologie und Allergologie in Wiesbaden. » Übersichtsseite mit allen Episoden des Springer Medizin Podcasts Leseempfehlungen zum Thema Therapie der CRSwNP mit Biologika AWMF-S2k-Leitlinie Rhinosinusitis Positionspapier: Anwendung von Biologika bei chronischer Rhinosinusitis mit Polyposis nasi im deutschen Gesundheitssystem Anwendung von Biologika bei allergischen und Typ-2-entzündlichen Erkrankungen in der aktuellen Covid-19-Pandemie
mit Prof. Dr. Sven Benson, Nocebo- und Placebo-Forscher Wiederholung der Folge vom 06.11.2020 Placebo-Effekte sind mehr als nur die reine Erwartung, dass ein Wirkstoff wirkt. Und Nocebo-Effekte werden oft zu wenig in der Kommunikation mit Patientinnen und Patienten bedacht. In dieser Podcast-Episode erklärt Prof. Benson die Mechanismen hinter diesen Effekten, erläutert aktuelle Fragen der Forschung und gibt praktische Tipps für die Praxis. Prof. Dr. Sven Benson ist Professor für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum in Essen. Vor seinem Psychologie-Studium absolvierte er eine Berufsausbildung zum Krankenpfleger. Aktuell forscht er unter anderem dazu, wie Placebo- und Nocebo-Effekte Einfluss auf Schmerzen und andere körperliche Symptome nehmen können. In dieser Ausgabe der Zeitschrift Nervenarzt finden Sie mehrere Beiträge zum Thema Placebo- und Nocebo.
Im Gespräch mit dem Schwindelexperten Prof. Dr. Dr. Michael Strupp Wiederholung der Folge vom 02.10.2020 Schwindel ist eines der häufigsten Symptome in der ärztlichen Praxis: Etwa jeder bzw. jede Dritte erlebt ihn mindestens einmal im Laufe des Lebens. Doch den EINEN Schwindel gibt es nicht. Schwindel ist ein Symptom mit verschiedenen Ausprägungen und kann bei unterschiedlichen Erkrankungen auftreten. Er kann eher harmloser Natur sein, aber auch auf eine gefährliche Grunderkrankung hinweisen. Da das Thema Schwindel ein sehr umfangreiches ist, konzentrieren wir uns in dieser Folge auf die häufigsten Schwindelformen. Dazu hat Alexandra Ullrich, Online-Redakteurin bei SpringerMedizin.de, kürzlich mit dem Neurologen Prof. Dr. Dr. Michael Strupp gesprochen. Welche Schwindelkategorien es gibt, welche davon am häufigsten in der Praxis vorkommen, worauf bei Anamnese und Diagnostik zu achten ist und mit welcher Therapie man die größten Erfolge erzielen kann – all das besprechen wir in dieser Episode. Prof. Dr. med. Dr. h.c. Michael Strupp ist Neurologe und Schwindelexperte an der neurologischen Klinik und dem Deutschen Schwindel- und Gleichgewichtszentrum des Klinikums der LMU München.
- 09.07.202126 min
Im Gespräch mit Dipl.-Psych. Eva Liesering-Latta, Schmerzpsychotherapeutin Kopfschmerzen zählen zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen in Deutschland. Je nach Stärke, Häufigkeit und Art der Kopfschmerzen beeinträchtigen sie den Alltag der Betroffenen unterschiedlich stark. In der Therapie kommen häufig Medikamente zum Einsatz, aber auch psychologische Verfahren können als Ergänzung oder Alternative zu Pharmaka die Beeinträchtigung der Betroffenen reduzieren. Psychotherapeutische Verfahren widmen sich dabei vor allem den psychologischen und sozialen Aspekten dieser Erkrankungen. Wie eine Schmerzpsychotherapie wirkungsvoll bei Kopfschmerzen eingesetzt werden kann, darüber spricht Dipl.-Psych. Eva Liesering-Latta in der Episode. Sie ist leitende Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie und spezielle Schmerzpsychotherapie an der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein und behandelt dort viele Patient*innen mit Kopfschmerzen. Weitere Informationen Live-Webinar: Kopfschmerzen und Migräne CME: Wirkungsweise und Anwendung des Biofeedbacks am Beispiel von Kopfschmerzen CME: Kopfschmerzen durch Übergebrauch von Schmerz- und Migränemitteln Noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Gefällt Ihnen dieses Format? Haben Sie Anmerkungen oder Anregungen? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und an »unserer Umfrage zum Podcast teilnehmen. Unser Ziel ist es schließlich, Ihnen interessante Inhalte zu bieten – dafür hilft uns Ihr Feedback! Vielen Dank!
- 25.06.202122 min
Im Gespräch mit Dr. med. Stephan Lobitz, Experte für Sichelzellkrankheit In der Episode geht es um die Hintergründe der Sichelzellkrankheit, wie sie sich äußert und wie die Datenlage zu dieser Erkrankung in Deutschland ist. Dr. Lobitz erläutert, wie mit zufälligen Befunden aus dem Screening auf Sichelzellkrankheit umzugehen ist. Denn nicht nur homozygote Genträger*innen, die an einer Sichelzellerkrankung leiden, werden identifiziert. Daher sind in dieser Diskussion auch medizinethische Aspekte und das "Recht auf Nichtwissen" mitzubedenken. Dr. med. Stephan Lobitz, MSc. ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Chefarzt der Abteilung pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein und Sprecher des GPOH-Konsortium Sichelzellkrankheit der Gesellschaft für pädiatrische Hämatologie und Onkologie. Leseempfehlungen Beitrag aus der Monatsheilschrift Kinderheilkunde zum Neugeborenenscreening auf Sichelzellkrankheit Noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Gefällt Ihnen dieses Format? Haben Sie Anmerkungen oder Anregungen? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und an »unserer Umfrage zum Podcast teilnehmen. Unser Ziel ist es schließlich, Ihnen interessante Inhalte zu bieten – dafür hilft uns Ihr Feedback! Vielen Dank!
- 18.06.202125 min
Im Gespräch mit dem Hochdruck-Experten Prof. Florian Limbourg In dieser Folge steht die Volkskrankheit Bluthochdruck, die sogenannte arterielle Hypertonie, im Fokus: Nahezu jeder 3. Mensch in Deutschland hat einen Hypertonus. In manchen Altersgruppen, z.B. bei den über 65- bis 79-Jährigen, sind es sogar über 70%. Aber auch junge Menschen haben häufiger als man vermutet einen Bluthochdruck. Und bei diesen wird er besonders häufig nicht entdeckt und kann seine schädigende Wirkung über Jahre im Verborgenen entwickeln. Wird ein Bluthochdruck nicht erkannt oder nicht ausreichend behandelt, sind schwerwiegende Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall die Folge. Nach den derzeit gültigen Leitlinien – den Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) von 2018 – spricht man von einem Hypertonus ab einem Praxismesswert von 140/90 mmHG. » Die ESC-Leitlinien "Management der arteriellen Hypertonie" als Pocketausgabe (PDF) in deutscher Sprache finden Sie hier. Wir klären in diesem Podcast mit dem Hochdruck-Experten Prof. Dr. med. Florian Limbourg warum Bluthochdruck oft nicht, oder zu spät entdeckt wird, wie man mit einer leitliniengerechten Therapie u.a. unter Einbeziehung von Kombinationspräparaten die Zielwerte erreicht und die Patient*innen so vor schwerwiegenden Folgeerkrankungen schütz. Es geht um Motivation zur Lebensstiländerung als wichtige präventive Säule, Therapieadehärenz, den Stellenwert der Heimblutdruckmessung und den möglichen Einsatz von Gesundheitsapps. Prof. Limbourg ist Koordinator des Hypertonie-Zentrums der Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen der Medizinischen Hochschule Hannover und zudem auch im Vorstand der Deutschen Hochdruckliga. Weiterführende Links: Themenseite Arterielle Hypertonie auf SpringerMedizin.de Informationsseite zum Patiententag der Dt. Hochdruckliga e. V. am 19.6.2021 Download des Hochdruck-Passes der Dt. Hochdruckliga e. V. für die Heimblutdruckmessung Homepage der Dt. Hochdruckliga e.V. (Informationen für Ärzt:innen und Patient:innen)
Im Gespräch mit Prof. Dr. med Sebastian Kobold, Experte für Immunonkologie In dieser Folge fragen wir nach, warum Impfungen gegen Krebs so schwierig zu entwickeln sind, was die Unterschiede zwischen prophylaktischen und therapeutischen Impfungen sind und ob die Erfolge der mRNA-Impfstoffe nun auch die Forschung an Tumorvakzinen vorantreibt. Dazu sprechen wir Prof. Dr. med Sebastian Kobold aus München. Er leitet die Arbeitsgruppe „Immunpharmakologie“ an der Ludwig-Maximilian-Universität in München und erforscht dort zusammen mit seinem Team an verschiedenen Wegen, wie sich das Immunsystem im Kampf gegen Krebs medikamentös mobilmachen lässt. Er erzählt uns unter anderem, wie trickreich Krebszellen sich vor dem Immunsystem verbergen und wie viele Hürden ein Impfstoff nehmen muss, um gegen Tumoren wirken zu können. Mehr zum Thema: Impfstoffentwicklung gegen SARS-CoV-2: Onkologie und Virologie: Brothers in arms Tumorbiologie und molekulare Strategien: Von Nukleinsäuren und Neoplasmen Angesprochene Studien Schwedische Studie, in der gezeigt werden konnte, dass unter HPV-Geimpften weniger Zervixkarzinome auftraten als unter Ungeimpften Fachbeitrag, der Hintergründe zur Entwicklung von Sipuleucel-T beschreibt und auch mögliche Gründe nennt, warum der Hersteller die EMA-Zulassung hat widerrufen lassen. Zwischenergebnisse einer laufenden Phase-I-Studie zu einer mRNA-Vakzine ± Checkpointinhibition beim Melanom aus dem Team um Ugur Sahin und Özlem Türeci Zulassungsstudie von Ipilimumab, in der es auch einen Vergleichsarm mit Ipilimumab plus Tumorvakzine gab Noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Gefällt Ihnen dieses Format? Haben Sie Anmerkungen oder Anregungen? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und an »unserer Umfrage zum Podcast teilnehmen. Unser Ziel ist es schließlich, Ihnen interessante Inhalte zu bieten – dafür hilft uns Ihr Feedback! Vielen Dank!
Im Gespräch mit Dr. Ralph Michael von Kiedrowski, Dermatologe Weltweit sind ca. 140 Millionen Menschen davon betroffen, in Deutschland schätzungsweise 2 Millionen. Die Rede ist von der Psoriasis, umgangssprachlich auch als Schuppenflechte bekannt. Sie geht mit einem hohen Maß an Komorbidität einher, z.B. Arthritis, kardiovaskuläre Erkrankungen und Depressionen. Warum das so ist, was man heute zur Ätiologie und Pathophysiologie weiß und welche Therapieoptionen es gibt, darüber sprechen wir mit Dr. Ralph Michael von Kiedrowski. Außerdem gibt er uns einen Einblick in die überarbeitete Leitlinie zur "Therapie der Psoriasis". Dr. med. Ralph Michael von Kiedrowski ist niedergelassener Facharzt für Dermatologie und Vernerologie sowie Allergologie mit eigener Spezialpraxis, u.a. für chronisch-entzündliche Dermatosen, in Selters. Weiterführende Beiträge finden Sie u.a. auf unserer Themenseite "Psoriasis" sowie hier: » AWMF-Leitlinie "Therapie der Psoriasis" » CME: Patienten-Profiling: wer, was, wann? – Psoriasistherapie 2021 » CME: Psoriasis - das kann der Hausarzt tun » Lichttherapie als Ergänzung bei hartnäckiger Psoriasis » Psyche beeinflusst Urteil über Schwere der Psoriasis
- 21.05.202127 min
mit Dr. Robert Hüneburg vom Nationalen Zentrum für erbliche Tumorsyndrome Neben dem häufigsten Vertreter erblicher Darmkrebssyndrome, dem Lynch-Syndrom, gibt es noch vielfältige andere. Wie sehen bei diesen Erkrankungen Vorsorgeprogramme aus? Wann sollten Patientinnen und Patienten auf erbliche Tumorsyndrome getestet werden? Und wie kann das Risiko einen Tumor zu entwickeln minimiert werden? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. med. Robert Hüneburg in der Podcast Episode. Er ist Experte für erbliche Darmkrebssyndrome, arbeitet als Oberarzt in der gastroenterologischen Ambulanz der Uniklinik Bonn und ist dort am Nationalen Zentrum für erbliche Tumorsyndrome tätig. Weitere Beiträge zum Thema finden Sie auf der »Themenseite Kolorektales Karzinom auf SpringerMedizin.de. CME-Kurse zum Thema Hereditäre Darmkrebssyndrome: Management und Surveillance-Strategien Hereditäre Darmkrebssyndrome: Diagnostik und Management Seltene Tumoren als Leitsymptom hereditärer Tumorsyndrome Noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Gefällt Ihnen dieses Format? Haben Sie Anmerkungen oder Anregungen? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und an »unserer Umfrage zum Podcast teilnehmen. Unser Ziel ist es schließlich, Ihnen interessante Inhalte zu bieten – dafür hilft uns Ihr Feedback! Vielen Dank!
mit Prof. Ricarda M. Bauer, Leiterin des Kontinenzzentrums der LMU München Harninkontinenz ist ein schambehaftetes Thema, daher ist es wichtig, nicht nur die medizinischen, sondern auch die sozialen Aspekte dieses Symptoms zu kennen. Um wichtige Formen der Harninkontinenz, diagnostische Schritte und Therapieoptionen geht es in dieser Episode. Prof. Dr. med. habil. Ricarda M. Bauer erklärt, welche Präventionsmaßnahmen helfen, das Risiko für eine Harninkontinenz zu reduzieren. Außerdem gibt sie Tipps für den Alltag, mit denen die Lebensqualität der betroffenen Männer gesteigert werden kann. Sie leitet das Kontinenzzentrum der urologischen Klinik am Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilian-Universität in München und ist eine renommierte Expertin für die Therapie der Harninkontinenz beim Mann. Leseempfehlungen zum Thema CME: Harninkontinenz beim Mann CME: Belastungsinkontinenz beim Mann Harninkontinenz im Alter: Für jede Form die passende Therapie Weitere Beiträge zum Thema finden Sie auf »SpringerMedizin.de: Noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Gefällt Ihnen dieses Format? Haben Sie Anmerkungen oder Anregungen? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und an »unserer Umfrage zum Podcast teilnehmen. Unser Ziel ist es schließlich, Ihnen interessante Inhalte zu bieten – dafür hilft uns Ihr Feedback! Vielen Dank!
- 30.04.202131 min
mit Prof. Sylvia Mechsner, Leiterin des Endometriosezentrums an der Charité, Berlin Die Endometriose ist eine der häufigsten gutartigen Erkrankungen von Frauen – doch noch immer viel zu spät diagnostiziert, so dass viele Frauen unnötige Schmerzen erdulden. Man geht davon aus, dass etwa jede zehnte Frau von Endometriose betroffen ist. Dabei lagern sich – so Mechsner – "Miniatur-Uteri" außerhalb der Gebärmutter ab und bereiten den Frauen Probleme, besonders prominent ist der ausgeprägte Periodenschmerz. In dieser Episode erklärt Mechsner ausführlich, unter welchen weiteren Symptomen die Frauen leiden und worauf bei Anamnese, Diagnostik und Therapie zu achten ist. Sie ist sich sicher, auch niedergelassene Ärzt*innen außerhalb spezialisierter Zentren können Endometriose erkennen und behandeln. Prof. Dr. med. Sylvia Mechsner ist Endometriosespezialistin. Sie leitet das Endometriosezentrum der Charité in Berlin und hat langjährige Erfahrung in der Behandlung von Endometriosepatientinnen. Weitere Beiträge, Empfehlungen zur Diagnostik sowie Fallstricke der Therapie, aktuelle Studienzusammenfassungen, CME-Kurse und Kasuistiken finden Sie auf unserer » Themenseite Endometriose. Weitere Beiträge: » CME: Aktuelle Therapieoptionen der Endometriose » Diagnostik und Therapie der Endometriose gemäß S2k-Leitlinie » CME: Perioperative Überlegungen zur Endometriosetherapie Noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Gefällt Ihnen dieses Format? Haben Sie Anmerkungen oder Anregungen? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und an » unserer Umfrage zum Podcast teilnehmen. Unser Ziel ist es schließlich, Ihnen interessante Inhalte zu bieten – dafür hilft uns Ihr Feedback! Vielen Dank!
Im Gespräch mit Prof. Andreas Ströhle, Experte für Sport- und Bewegungspsychiatrie Dass körperliche Aktivität positive Effekte auf die Psyche hat, ist bereits erwiesen. Inzwischen gibt es auch für einige psychische Erkrankungen Hinweise darauf, dass Bewegung die Symptome der Betroffenen lindern kann. Die Bewegung könnte dabei ähnliche biologische und psychologische Mechanismen ankurbeln, die bei der Krankheitsentstehung aus dem Gleichgewicht geraten sind. Für diese Podcast-Folge haben wir mit Prof. Dr. med. Andreas Ströhle gesprochen. Er ist leitender Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité Berlin und zudem Experte für Sportpsychiatrie. Ihn haben wir gefragt, weshalb genau Bewegung der Psyche guttut und wie viel beziehungsweise welche Art zu empfehlen ist – sowohl zur Therapie als auch zur Vorbeugung psychischer Erkrankungen. Weiterführende Literatur Sport und körperliche Bewegung bei unipolarer Depression Angebot und Inanspruchnahme von Sporttherapie in psychiatrischen Kliniken in Deutschland COVID-19-Pandemie und die Psyche: Allgemein erhöhte psychische Belastung ADHS im Leistungssport Weitere Beiträge zum Thema finden Sie auf »SpringerMedizin.de. Noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Gefällt Ihnen dieses Format? Haben Sie Anmerkungen oder Anregungen? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und an »unserer Umfrage zum Podcast teilnehmen. Unser Ziel ist es schließlich, Ihnen interessante Inhalte zu bieten – dafür hilft uns Ihr Feedback! Vielen Dank!
- 09.04.202131 min
Im Gespräch mit Prof. Dr. Casser, Orthopäde und Rheumatologe Etwa 4 von 5 Menschen in Deutschland erleben mindestens einmal im Leben Rückenschmerzen. Abhängig von der Ursache unterscheidet man zwischen spezifischen und nicht-spezifischen Rückenschmerzen. In dieser Podcast-Epsiode konzentrieren wir uns auf letztere, die nicht-spezifischen Kreuzschmerzen. Wir sprechen mit Prof. Dr. Casser über Ursachen und Therapien, darüber, wie man eine Chronifizierung verhindert und welche Therapieoptionen es gibt, wenn die Beschwerden doch schon chronisch geworden sind. Prof. Dr. med. Hans-Raimund Casser ist Facharzt für Orthopädie und Rheumatologie und Ärztlicher Direktor und Chefarzt des DRK Schmerz-Zentrums Mainz. Weiterführende Links: NationaleVersorgungsLeitlinie Nicht-Spezifischer Kreuzschmerz (AWMF) Risikofaktoren beachten und Chronifizierung vermeiden – Wenn Rückenschmerzen chronisch werden Rückenschmerzen in der Hausarztpraxis – Der nicht-spezifische Rückenschmerz Nicht-spezifische Kreuzschmerzen und Chronifizierung Webinar: Das schmerzende Iliosakralgelenk Noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Gefällt Ihnen dieses Format? Haben Sie Anmerkungen oder Anregungen? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und an »unserer Umfrage zum Podcast teilnehmen. Unser Ziel ist es schließlich, Ihnen interessante Inhalte zu bieten – dafür hilft uns Ihr Feedback! Vielen Dank!
mit Dr. med. Thomas Hoppen, Kinder- und Jugendmediziner und Notfallexperte Kindernotfälle sind selten – aber wenn etwas passiert, kommt es umso mehr darauf an. Die richtige Behandlung eines kritisch kranken Kindes setzt die rasche Erkennung seines kritischen Zustands sowie lebensbedrohlicher Befunde voraus. Für die Eltern heißt es: Ab wann müssen sie Hilfe holen? Für das hinzugerufene Rettungsfachpersonal: Wie klären sie die Lage am Einsatzort möglichst rasch ab, um zielgerichtet handeln zu können? Hilfreich sind standardisierte Vorgehensweisen und Schemata, mit denen man sich vor dem Ernstfall vertraut machen sollte. Dr. med. Thomas Hoppen arbeitet als Oberarzt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein in Koblenz. Der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, mit den Schwerpunkten Neonatologie, Pädiatrische Intensivmedizin, Neuropädiatrie / Epileptologie (DGfE), Infektiologie, Sportmedizin und Umweltmedizin, ist zudem Mitglied von PAEDSIM (interdisziplinäre Ausbildungsvereinigung zur Verbesserung des Notfallmanagements bei lebensbedrohlich erkrankten oder verletzten Kindern) und PALS-Instruktor (Pediatric Advanced Life Support, international anerkannter Zertifikatskurs der AHA). Weiterführende Literatur Übersichtsbeiträge & Behandlungspfade Erkennen des kritisch kranken Kindes Das brandverletzte Kind (und die passende » Infografik: Das brandverletzte Kind) „Behandlungspfade“ in der Pädiatrie: Von Krampfanfall bis Vigilanzminderung Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie - Update 2021 One Minute Wonder: Unklare Vigilanzminderung? Das müssen Sie im Notfall abklären Kasuistiken – Ihre Verdachtsdiagnose? Auf den Kopf gefallen: Was erkennen Sie in der cMRT? Plötzliche Atemnot und Bewusstseinsverlust beim Essen im Restaurant Mädchen trinkt "Cola", erbricht blutig und erkrankt schwer 10-jähriger Junge zuckt nachts plötzlich unkontrolliert mit einem Arm Weitere Beiträge zum Thema finden Sie auf »SpringerMedizin.de: Noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Gefällt Ihnen dieses Format? Haben Sie Anmerkungen oder Anregungen? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und an »unserer Umfrage zum Podcast teilnehmen. Unser Ziel ist es schließlich, Ihnen interessante Inhalte zu bieten – dafür hilft uns Ihr Feedback! Vielen Dank!
Mit Prof. Dr. med. Anil Batra, Leitlinienkoordinator, Suchtmediziner und Suchtforscher Wie können Raucherinnen und Raucher bereits in der Allgemeinarztpraxis zu einem Rauchstopp motiviert werden? Und welche evidenzbasierten Maßnahmen sind zu empfehlen? Prof. Anil Batra, Tübingen, fasst die Neuheiten der S3-Leitlinie "Rauchen und Tabakabhängigkeit: Screening, Diagnostik und Behandlung" zusammen, ordnet die zurückhaltende Einschätzung zur E-Zigarette als Weg zur Abstinenz in der Leitlinie ein und gibt Tipps für die Praxis. Apl. Prof. Dr. Anil Batra ist stellvertretender Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum in Tübingen und leitet dort die Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung. Literatur-Empfehlungen S3-Leitlinie Rauchen und Tabakabhängigkeit: Screening, Diagnostik und Behandlung Beitrag zu neuen Leitlinien zur Alkohol-, Tabak- und Medikamentensucht Weitere Beiträge zum Thema finden Sie auf »SpringerMedizin.de: Noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Gefällt Ihnen dieses Format? Haben Sie Anmerkungen oder Anregungen? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und an »unserer Umfrage zum Podcast teilnehmen. Unser Ziel ist es schließlich, Ihnen interessante Inhalte zu bieten – dafür hilft uns Ihr Feedback! Vielen Dank!
Im Gespräch mit Prof. Dr. med. Christoph Nissen, Schlafforscher und Psychiater In welchen Schlafphasen laufen die Prozesse ab, die für unsere Gesundheit relevant sind? Was bedeutet das für Menschen, die Nachtschichten leisten oder die lernen? Und schläft eigentlich auch das gesamte Gehirn, wenn wir schlafen? Prof. Christoph Nissen, Bern, berichtet von aktuellen Studienergebnissen seiner Arbeitsgruppe und wieso Ruhephasen die Funktionen von natürlichem Schlaf nicht ersetzen können. Prof. Dr. med Christoph Nissen ist Chefarzt an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Bern, stellvertretender Klinikdirektor und in der Schlafforschung aktiv. Hör- und Leseempfehlungen Aufzählungs-TextDie Episode "Schlaf und Gesundheit – ein sensibles Wechselspiel" in der Prof. Nissen zur Behandlung von Schlafstörungen spricht, können Sie im Epsiodenverlauf oder auf »SpringerMedizin.de hören. Dort finden Sie nach Registrierung auch weitere medizinische Beiträge. Ein Beitrag zur Forschung von Prof. Nissen und seinem Team können Sie hier nach Registrierung lesen: Inseln der Wachheit im Schlaf Noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Gefällt Ihnen dieses Format? Haben Sie Anmerkungen oder Anregungen? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und an »unserer Umfrage zum Podcast teilnehmen. Unser Ziel ist es schließlich, Ihnen interessante Inhalte zu bieten – dafür hilft uns Ihr Feedback! Vielen Dank!
- 05.03.202122 min
Mit Prof. Thomas Hummel, Leiter des Zentrums für Riechen und Schmecken, Uniklinik Dresden Riechstörungen können vielfältig bedingt sein. Sie eignen sich sogar als Mittel zur Früherkennung bei bestimmten Erkrankungen wie Demenz oder Parkinson. Doch wie und warum riechen wir eigentlich? Und können sich Riechzellen wieder regenerieren? Darüber sprechen wir mit Prof. Hummel, Dresden. Prof. Dr. med. Thomas Hummel ist Leiter des interdisziplinären Zentrums für Riechen und Schmecken an der Universitätsklinik Carl Gustav Carus in Dresden. Daher kennt er sich mit den Ursachen von Riechstörungen sehr gut aus und er weiß, welche diagnostischen Maßnahmen angebracht sind. In der Episode erzählt er zudem, welche Therapiemöglichkeiten Personen mit Riechstörungen zu einem besseren Riechsinn verhelfen und womit sich die Forschung aktuell beschäftigt. Weitere Beiträge zum Thema finden Sie auf »SpringerMedizin.de: Zum Beispiel: » Diagnostik und Therapie von Riechstörungen » Webinar: Das ist typisch für Riechstörungen bei SARS-CoV-2-Infektion Noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Gefällt Ihnen dieses Format? Haben Sie Anmerkungen oder Anregungen? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und an »unserer Umfrage zum Podcast teilnehmen. Unser Ziel ist es schließlich, Ihnen interessante Inhalte zu bieten – dafür hilft uns Ihr Feedback! Vielen Dank!
Im Gespräch mit dem Gastroenterologen Prof. Dr. Labenz Bei 10 bis 20 Prozent der Deutschen spielt der Darm regelmäßig verrückt, ohne dass eine erkennbare organische Ursache vorliegt. In diesen Fällen spricht man dann vom sogenannten Reizdarmsyndrom. Es gehört zu den häufigsten funktionellen Störungen des Gastrointestinaltrakts in der primärärztlichen Versorgung und bedeutet für Betroffene häufig große Einschnitte im Alltag. Was man heute zur Pathophysiologie weiß, worauf es bei der Diagnosestellung ankommt und wie es um die Therapie steht – all das wollen wir in dieser Podcast-Episode mit Prof. Dr. Joachim Labenz beleuchten. Prof. Dr. med. Joachim Labenz ist Direktor und Chefarzt der Inneren Medizin am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen und Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie und Hepatologie. Weitere Beiträge zum Thema finden Sie auf »SpringerMedizin.de: Zum Beispiel: » unsere Themenseite Gastroenterologie » Artikel "Therapiemanagement des Reizdarmsyndroms in der Hausarztpraxis" » Artikel "Dem Reizdarm mit Achtsamkeit begegnen" Noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Gefällt Ihnen dieses Format? Haben Sie Anmerkungen oder Anregungen? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und an »unserer Umfrage zum Podcast teilnehmen. Unser Ziel ist es schließlich, Ihnen interessante Inhalte zu bieten – dafür hilft uns Ihr Feedback! Vielen Dank!
- 19.02.202117 min
Im Gespräch mit Prof. Dr. med. Christoph Nissen, Schlafforscher und Psychiater Nicht schlafen zu können, belastet uns. Daher ist es relativ leicht nachzuvollziehen, dass Schlaf und psychische Gesundheit im Wechselspiel zueinander stehen. Prof. Nissen, Bern, forscht zu Schlafstörungen und Schlaf. Er versucht bei Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen Schlafstörungen nachhaltig und ohne den Einsatz von Schlafmitteln zu behandeln, soweit das möglich ist. Und dafür entwickelte er eine modifizierte Therapieform, die für den Einsatz in der stationären Psychiatrie bestimmt ist. Sie ermöglicht den Weg zu einem selbstbestimmten Schlaf ohne Medikamenten-Abhängigkeiten auszulösen. Prof. Dr. med Christoph Nissen ist Chefarzt an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Bern, stellvertretender Klinikdirektor und in der Schlafforschung aktiv. Literaturempfehlungen (nach Registrierung auf SpringerMedizin.de) Nebenwirkungen und Interaktionen von Neuropsychopharmaka Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen beim Hausarzt Schlafstörungen in der Praxis sicher diagnostizieren und behandeln CME: Referenzwerte zur Schlafarchitektur für Erwachsene
Im Gespräch mit PD Dr. med. Kathrin Kahnert, Pneumologin und COPD-Expertin Wann sollte bei Husten, Auswurf oder Dyspnoe eine Lungenfunktion durchgeführt werden und welche weiteren diagnostischen Maßnahmen zur Absicherung der COPD-Diagnose sind relevant? PD Dr. Kahnert, München, spricht über Diagnostik-Fehler, die ihr in ihrem Arbeitsalltag häufig begegnen und sie gibt Tipps für die Diagnose in Fachpraxen und der Hausarztpraxis. Außerdem erklärt sie, wann und wie ein Alpha-1-Antitrypsin-Mangel diagnostiziert wird. Eine wichtige Information, denn noch immer fühlen sich viele AllgemeinmedizinerInnen, aber auch InternistInnen und PneumologInnen nicht genügend über diese genetische Erkrankung aufgeklärt. PD Dr. Kathrin Kahnert ist Pneumologin und Oberärztin der pneumologischen Klinik am LMU-Klinikum in München. Dort leitet sie die COPD-Ambulanz und forscht im Rahmen der COSYCONET-Kohortenstudie u.a. zu COPD. » Zur Übersichtsseite mit allen Episoden des Springer Medizin Podcasts Literaturempfehlungen zum Thema COPD mit Komorbiditäten – Symptome und Exazerbationen Zwischen Asthma und COPD differenzieren – mehr Mut zur probatorischen Therapie Alpha-1-Antitrypsin-Mangel: Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie CME: Akuter und chronischer Husten – gibt es etwas Neues CME: Asthma bronchiale Schlüssel zur Diagnostik in der Pneumologie