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209- Das Lebensende im Pflegeheim begleiten13.10., 11:0013.10.2026, 11:0000:24:08
mit Christian Seifert, Hausarzt und Palliativmediziner Medizinische Entscheidungen am Lebensende sind oft komplex, besonders im Pflegeheim. Wann ist eine Krankenhauseinweisung sinnvoll? Wie können Patientenwünsche rechtzeitig dokumentiert werden? Und welche Rolle spielen Hausärztinnen und Hausärzte in diesen Situationen? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit dem Palliativmediziner und Hausarzt Christian Seifert. Krankenhauseinweisung, Reanimation oder palliative Versorgung: Am Lebensende müssen bei Pflegeheimbewohnerinnen und Pflegeheimbewohnern oft schwierige Entscheidungen getroffen werden. Dabei geht es nicht nur um medizinische Möglichkeiten, sondern auch um die Frage, was die Betroffenen selbst möchten. Wie lassen sich Patientenwille und medizinische Indikation in Einklang bringen? Welche Rolle spielen Patientenverfügungen, Angehörige und Vorausplanung? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Christian Seifert. Er erklärt aus seiner hausärztlichen und palliativmedizinischen Perspektive, wie diese teils sensiblen Gespräche geführt werden können und wo ein gelungenes "Advanced Care Planning" an der Realität im Pflegealltag scheitert. Christian Seifert ist hausärztlich tätiger Internist und Palliativmediziner in Luthe sowie Mitarbeiter am Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover. Literaturhinweise Die hausärztliche Perspektive auf die Indikationsstellung und Einwilligung bei der Vorausplanung von Reanimationsversuchen in Pflegeheimen, erschienen in Zeitschrift für Allgemeinmedizin (Open Access) Entscheidungen am Lebensende im Pflegeheim, erschienen in Zeitschrift für Allgemeinmedizin (Zugriff mit Abo) ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert. Sie sind Mitglied der DEGAM und möchten die Zeitschrift für Allgemeinmedizin (ZFA) künftig online lesen? Hier finden Sie alle Informationen zum Umstieg. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.
- Wenn ständiger Harndrang den Alltag bestimmt: die überaktive Blase im Fokus (gesponsert von APOGEPHA Arzneimittel GmbH)06.10., 11:0006.10.2026, 11:0000:27:09
mit Dr. Irmgard Landgraf, Berlin, Dr. Claudia Mörgeli, Berlin, und Dr. Sebastian Nestler, Bad Vilbel Die überaktive Blase (OAB) ist ein häufiges urologisches und urogynäkologisches Beschwerdebild, das die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken kann. Im Podcast diskutieren Experten aus Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Urologie, wie die Diagnostik gelingt, welche Therapieoptionen heute verfügbar sind und warum eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit entscheidend für den Behandlungserfolg ist. Die OAB ist ein Thema, das für die hausärztliche Versorgung, die Gynäkologie und die Urologie gleichermaßen relevant ist. Zu Gast im Podcast sind daher Experten aus allen drei Fachrichtungen. In dieser Folge diskutieren Dr. Irmgard Landgraf, Allgemeinmedizinerin in eigener hausärztlicher Praxis in Berlin, Dr. Claudia Mörgeli vom Deutschen Beckenboden Zentrum, Klinik für Urogynäkologie am Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin, und Dr. Sebastian Nestler, niedergelassener Urologe in der Praxis UROGATE in Bad Vilbel, aus unterschiedlichen Versorgungsperspektiven. Im Mittelpunkt stehen die hausärztliche Erstdiagnostik, die Indikationen für eine fachärztliche Abklärung, aktuelle Therapieoptionen sowie die Frage, wie eine fachrichtungsübergreifende Betreuung von Menschen mit OAB optimal gestaltet werden kann. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Impressum „Wenn ständiger Harndrang den Alltag bestimmt: die überaktive Blase im Fokus“ Podcast Moderation: Philipp Grätzel von Grätz, Berlin Mit freundlicher Unterstützung von APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Dresden Corporate Publishing (verantwortlich i.S.v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Fabian Weipert Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: +49 (0) 61 02 / 506 – 0 Fax: +49 (0) 61 02 / 506 – 203 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack und Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
- Schmerzmittel in der Schwangerschaft: Was, wann, wieviel?29.09., 11:0029.09.2026, 11:0000:38:44
mit Dr. med. Wolfgang Paulus, Gynäkologe Schmerzen in der Schwangerschaft stellen Behandelnde vor ein Dilemma: Einerseits bestehen Sorgen vor Risiken für das Ungeborene, andererseits kann auch unbehandelter Schmerz Folgen für Mutter und Kind haben. Welche Analgetika kommen infrage, wie sind Paracetamol und Ibuprofen zu bewerten? Und was gilt bei Migräne oder chronischen Schmerzen? Darüber sprechen wir mit dem Reproduktionstoxikologen Dr. med. Wolfgang Paulus. Was tun bei Schmerzen in der Schwangerschaft? Schmerzmittel verordnen? Und wenn ja, welche? Auf der einen Seite steht da die Sorge vor unerwünschten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen für da ungeborene Kind. Allerdings ist die Alternative - Nichts tun und die Schwangere die Schmerzen einfach aushalten lassen - auch keine Lösung. Das Problem: Studiendaten zur Sicherheit von Medikamenten in der Schwangerschaft fehlen, nicht nur bei Schmerzmitteln. Für einige Subtanzklassen kann man aufgrund der jahrelangen Erfahrung mittlerweile Empfehlungen abgeben. Bei anderen bedarf es einer engen Betreuung und Monitoring des ungeborenen Kindes. Was also kann man den Frauen raten und wie sie gut versorgen? Darf eine Schwangere Ibuprofen einnehmen? Wie begegnet man Bedenken gegenüber z.B. Paracetamol? Und wie gehen wir mit Patientinnen um, die aufgrund von Migräne oder chronischen Schmerzen auf Analgetika angewiesen sind? Dazu sprechen wir in dieser Folge mit Dr. med. Wolfgang Paulus. Er ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Sein Schwerpunkt ist die Reproduktionstoxikologische Risikoevaluation und Beratung. Er leitet die Beratungsstelle für Medikamente in Schwangerschaft und Stillzeit an der Universitätsfrauenklinik Ulm. Außerdem ist er Mitglied im European Network of Teratology Information Services (ENTIS) und Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Anlaufstellen Reprotox Universitätsklinikum Ulm: Beratungsstelle für Medikamente in Schwangerschaft und Stillzeit Embryotox Charité Universitätmedizin Berlin: Pharmakovigilanz - und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie Literaturhinweise CME-Beitrag in Der Schmerz: Schmerztherapie während der Schwangerschaft (Zugriff mit Abo) Trainingsfall aus dem Vorbereitungskurs Zusatz-Weiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin: 26/w in der 15. Schwangerschaftswoche mit akutem Medikamentenbedarf (Zugriff mit Abo) Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.
- Risikobewertung statt Reflex: Neue S3-Leitlinie zur Thromboseprophylaxe15.09., 11:0015.09.2026, 11:0000:27:40
mit Dr. med. Ruth Peter, Allgemeinmedizinerin Die 2026 aktualisierte S3-Leitlinie zur Thromboseprophylaxe markiert einen deutlichen Kurswechsel: weg vom "reflexartigen Griff zur Heparinspritze", hin zum risikoadaptierten Vorgehen. Dr. med. Ruth Peter hat die Überarbeitung begleitet. Im Podcast erklärt sie: Wann ist eine Prophylaxe gerechtfertigt? Welche Risikofaktoren spielen eine Rolle? Und welche Hochrisiko-Konstellationen dürfen nicht übersehen werden? Die Indikation zur Thromboseprophylaxe wurde lange Zeit großzügig gestellt, etwa nach einer Unterschenkelfraktur, einer Kniearthroskopie oder vor einem Langstreckenflug. Die überarbeitete Fassung der S3-Leitlinie „Prophylaxe der venösen Thromboembolie“ empfiehlt nun in vielen Situationen ein risikoadaptiertes Vorgehen mit einer individuellen Risiko-Nutzen-Abwägung. Gleichzeitig gibt es weiterhin Konstellationen mit hohem Risiko für venöse Thromboembolien, etwa nach Hüft- und Knieendoprothesen oder größeren abdominalchirurgischen Eingriffen. Auch individuelle Faktoren wie Adipositas oder Rauchen spielen bei der Risikobewertung eine wichtige Rolle. „Es geht viel mehr um eine risikoadaptierte Beurteilung, nicht mehr um den reflexartigen Griff zur Heparinspritze“, sagt die Allgemeinmedizinerin Dr. med. Ruth Peter. Sie hat den Aktualisierungsprozess der Leitlinie im Auftrag der DEGAM als Patin begleitet. In dieser Folge erklärt Dr. Ruth Peter, was die neue Leitlinie für die tägliche Arbeit in der Hausarztpraxis bedeutet. Wie geht sie vor, wenn Patientinnen und Patienten aus dem Krankenhaus entlassen werden und sie die ambulante Weiterbehandlung übernimmt? Und wie kommuniziert sie mit ihnen über Risiko, Nutzen und Erwartungen? Dr. med. Ruth Peter ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und arbeitet in einer Hausarztpraxis in Marburg. Außerdem ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Marburger Institut für Allgemeinmedizin. ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert. Literaturhinweise S3-Leitlinie Prophylaxe der venösen Thromboembolie (VTE) CME-Artikel aus "Zeitschrift für Allgemeinmedizin" Thromboseprophylaxe – wann ist sie erforderlich – und wann nicht unbedingt? (Zugriff mit Abo) Sie sind Mitglied der DEGAM und möchten die Zeitschrift für Allgemeinmedizin (ZFA) künftig online lesen? Hier finden Sie alle Informationen zum Umstieg. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de..
- Typ-1-Diabetes bei Kindern: Früher erkennen, besser behandeln01.09., 11:0001.09.2026, 11:0000:33:39
mit Prof. Dr. Olga Kordonouri, Pädiaterin und Diabetologin Typ-1-Diabetes lässt sich bislang nicht verhindern, aber früher erkennen. Prof. Dr. Olga Kordonouri spricht im Springer Medizin Podcast über die Chancen des Screenings, die Vermeidung von Ketoazidosen und neue Ansätze, den Krankheitsausbruch zu verzögern. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes steigt seit Jahren. Die Erkrankung ist zwar gut behandelbar, kann aber gefährliche Folgen haben. Besonders gefürchtet ist die diabetische Ketoazidose, eine lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung. Im Springer Medizin Podcast spricht Prof. Dr. Olga Kordonouri, Diabetologin und Pädiaterin, darüber, wie sich das Risiko solcher Notfälle verringern lässt. Dazu gibt es spezielle Screeningprogramme. Mithilfe von Bluttests lassen sich Autoantikörper, die auf einen späteren Typ-1-Diabetes hinweisen, bereits früh nachweisen. Darin sieht Kordonouri eine wichtige Chance für betroffene Kinder und ihre Familien. Zwar lässt sich die Erkrankung derzeit nicht verhindern, doch die frühe Diagnose verschafft Familien wertvolle Zeit zur Vorbereitung. Zudem eröffnen neue immunmodulatorische Therapien die Möglichkeit, den Ausbruch eines manifesten Typ-1-Diabetes hinauszuzögern. „Es ist eine Nachricht, die wir gut begleiten können“, sagt Kordonouri. Prof. Dr. Olga Kordonouri, hat sich in den Fachgebieten Pädiatrie und Diabetologie spezialisiert. Sie ist Chefärztin der Diabetologie, Endokrinologie und Allgemeinen Pädiatrie sowie stellvertretende Ärztliche Direktorin am Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult in Hannover. Redaktion und Realisation: Cecilia Weber Literaturhinweise Früherkennung des Typ-1-Diabetes im Kindesalter, erschienen in der Monatsschrift Kinderheilkunde (Zugriff mit Abo) Populationsscreening auf Inselautoantikörper?, erschienen in der Monatsschrift Kinderheilkunde Inkretinmimetika: Neue Wege in der Behandlung des Typ-1-Diabetes?, erscheinen auf SpringerMedizin.de (Zugriff nach kostenfreier Registrierung) Typ 1 Diabetes mellitus. Neue Aspekte in Therapie und Technologie 2025, erschienen in Die Diabetologie (Zugriff mit Abo) Diabetische Ketoazidose, erschienen in Pädiatrie hands-on (Zugriff nach kostenfreier Registrierung) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.
- Viele Erreger, ein Test: Wann lohnt sich die Multiplex-PCR? (gesponsert von Roche Diagnostics Deutschland)27.08., 11:0027.08.2026, 11:0000:23:17
mit Prof. Dr. Marcus Panning, Institut für Virologie, und PD Dr. Roland Elling, Klinik für Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin, beide vom Universitätsklinikum Freiburg Die PCR-Diagnostik bei infektiologischen Erkrankungen hat in den letzten Jahren einen Aufschwung erlebt. Ein Trend sind dabei so genannte Multiplex-PCR, also PCR-Untersuchungen, bei denen nicht – wie in der Covid-Pandemie – gezielt nach einem Erreger, sondern gleich nach einem ganzen Panel möglicher Erreger gefahndet wird. Wann macht der Einsatz einer Multiplex-PCR Sinn – und wann vielleicht auch nicht? Darüber sprechen Prof. Dr. Marcus Panning, Department für Diagnostik am Institut für Virologie, Universitätsklinikum Freiburg, und PD Dr. Roland Elling, Pädiatrische Infektiologie an der Klinik für Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin, ebenfalls vom Universitätsklinikum Freiburg. Das Thema wird dabei aus klinischer sowie aus labormedizinischer Perspektive beleuchtet. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Impressum "Viele Erreger, ein Test: Wann lohnt sich die Multiplex-PCR?" Podcast Moderation: Philipp Grätzel von Grätz, Berlin Mit freundlicher Unterstützung von Roche Diagnostics Deutschland, Mannheim Corporate Publishing (verantwortlich i.S.v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Fabian Weipert Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: +49 (0) 61 02 / 506 – 0 Fax: +49 (0) 61 02 / 506 – 203 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack und Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
- Medikamente im Alter: Was absetzen, was weitergeben?18.08., 11:0018.08.2026, 11:0000:32:20
Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Prof. M. Cristina Polidori, Köln Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Viele ältere Patientinnen und Patienten nehmen zehn oder mehr Medikamente ein. Doch je länger eine Medikation besteht, desto wichtiger wird die Frage, ob sie noch zum aktuellen Gesundheitszustand, zur Funktionalität und zu den Therapiezielen passt. „Man kann in der Altersmedizin keine One-size-fits-all-Empfehlungen geben“, sagt Prof. M. Cristina Polidori. Im Gespräch mit Moderator Prof. Markus M. Lerch erklärt die Geriaterin Prof. Dr. M. Cristina Polidori, warum die leitliniengerechte Therapie einzelner Erkrankungen im höheren Lebensalter nicht automatisch die beste Therapie ist. Denn bei älteren, multimorbiden Patienten und Patientinnen kann eine Medikation, die ursprünglich sinnvoll war, neue Beschwerden auslösen – und damit eine Verordnungskaskade in Gang setzen. Ein Schwerpunkt der Folge ist deshalb das Medikationsmonitoring. Was nehmen Patientinnen oder Patienten wirklich ein, in welcher Dosis, zu welcher Tageszeit und mit welchem Ziel? Entscheidend sei nicht allein die Diagnose, sondern wie es einem Menschen im Alltag geht und welche Funktionen erhalten werden sollen. Prof. Polidori plädiert dafür, vor jedem Deprescribing oder Represcribing zunächst genau hinzuschauen: auf die tatsächliche Einnahme, auf Selbstmedikation, auf Angehörige und Hausärztinnen und Hausärzte als zentrale Partner. So wird aus dem bloßen Streichen von Medikamenten eine individuelle, personenzentrierte Therapieentscheidung. Prof. Dr. M. Cristina Polidori ist Internistin und Geriaterin und leitet die Klinische Altersforschung der Klinik II für Innere Medizin der Universitätsklinik Köln. Im Centrum für Medizin im Alter am Evangelischen Krankenhaus Weyertal ist sie zudem für das altersmedizinische Training verantwortlich. >>Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin Prof. Markus M. Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier. Literaturhinweise Funktionelles Assessment und Medikation im höheren Lebensalter, Ausgabe 03/2026 von Die Innere Medizin](https://www.springermedizin.de/link/52073350?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen)) (Zugriff mit DGIM-Mitgliedschaft oder SpringerMedizin-Abo) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de](https://www.springermedizin.de/link/52670952?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen)) Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Laura Dittmann und Cecilia Weber
- Anorexia nervosa: Was kommt nach der Klinik?04.08., 11:0004.08.2026, 11:0000:38:21
mit Dr. Kathrin Peters, Psychologin Auch wenn eine stationäre Therapie bei eine Anorexia Nervosa zunächst den erhofften Erfolg gebracht hat, kommt es in der Zeit danach oft zu Rückschlägen mit erneuten Essstörungsgedanken und Gewichtsverlust. Die Psychologin Dr. Kathrin Peters erklärt, welche Bewältigungsstrategien auch außerhalb der Klinik gut umgesetzt werden können und wie Sie Betroffene dabei unterstützen, ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Trotz erfolgreicher stationärer Therapie bleibt die Rückfallrate bei Anorexia nervosa hoch – nachhaltige Strategien für den Alltag sind daher essenziell. In dieser Folge erläutert Dr. Kathrin Peters, wie Gewichtsmapping, strukturierte Mahlzeitenpläne und gezielte Expositionsübungen nicht nur die körperliche Stabilisierung fördern, sondern auch die Eigenständigkeit der Betroffenen stärken. Doch wie gelingt der Transfer in den Alltag? Dr. Kathrin Peters ist leitende Psychologin am Fachzentrum für Psychosomatik in der Schön Klinik Bad Staffelstein. Redaktion: Claudia Baier Interview: Nathalie Brecht Literaturhinweise Weiterführung von Bewältigungsstrategien bei Anorexia nervosa: Wie können Betroffene den Bewältigungsverlauf positiv beeinflussen?, erschienen in der Fachzeitschrift Die Psychotherapie Anorexia nervosa im Kindes- und Jugendalter, erschienen im Fachmagazin Pädiatrie (Zugriff nach kostenfreier Registrierung) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.
- Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt (gesponsert von Besins Healthcare Germany GmbH)30.07., 11:0030.07.2026, 11:0000:30:08
mit Dr. Alexander Sahi, Androloge und Urologe in einer Privatpraxis in Köln Ein Testosteronmangel kann neben sexuellen Symptomen zahlreiche körperliche und psychische Beschwerden verursachen, darunter zum Beispiel Erschöpfung, Stimmungstiefs, Gewichtszunahme und metabolische Auffälligkeiten. Ein erhöhtes Risiko tragen besonders Männer mit Adipositas, Typ-2-Diabetes oder metabolischem Syndrom. Da die Symptome häufig unspezifisch sind, bleibt die Erkrankung oft lange unerkannt. Hausärztinnen und Hausärzte sollten daher einen geschärften Blick für Risikofaktoren sowie für typische und untypische Beschwerden haben. Auch die Behandlung kann in vielen Fällen in der Hausarztpraxis erfolgen und dazu beitragen, Symptome zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und das Risiko für Folgeerkrankungen zu reduzieren. Dr. Alexander Sahi erklärt im Podcast, wie Hausärztinnen und Hausärzte einen Testosteronmangel erkennen, leitliniengerecht behandeln und betroffene Patienten langfristig begleiten können. Dr. Alexander Sahi ist Androloge und Urologe in einer Privatpraxis in Köln. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Impressum "Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt" Podcast Moderation: Caroline Ring, Berlin Mit freundlicher Unterstützung von Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin Corporate Publishing (verantwortlich i.S.v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Henrik Ellinghaus Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: +49 (0) 61 02 / 506 – 0 Fax: +49 (0) 61 02 / 506 – 203 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack und Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
- Die Frühgeburt ist eine lebenslange Hypothek21.07., 11:0021.07.2026, 11:0000:37:46
mit Prof. Dr. Dominique Singer, Neonatologe Dank moderner Neonatologie erreichen heute immer mehr Frühgeborene das Erwachsenenalter. "Eine Frühgeburt ist keine Anekdote aus der Vergangenheit, sondern ein anamnestischer Hinweis", sagt der Neonatologe Prof. Dr. Dominique Singer. In dieser Folge der ZFA TALKS erklärt er, welche Risiken für Lunge, Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel bekannt sind. Die Surfactant-Substitutionstherapie als kausale Behandlung des Atemnotsyndroms (RDS) bei Frühgeborenen hat in den 1980er und 1990er Jahren zum entscheidenden Durchbruch in der Neonatologie geführt. Seither führt die stetige Weiterentwicklung der frühen intensivmedizinischen Betreuung dazu, dass immer mehr und immer kleinere Frühgeborene ihren erschwerten Start ins Leben überstehen. Jetzt, 30 bis 40 Jahre später, erreicht die erste Generation von Frühgeborenen das mittlere Erwachsenenalter. Und auch wenn sie den unmittelbaren Komplikationen ihrer Geburt und der frühen Kindheit mittlerweile entwachsen sind, so kann die Frühgeburt doch auch noch heute ihre Spuren hinterlassen. Studien zeigen: Eine Frühgeburt kann das Risiko für bestimmte Lungen-, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen erhöhen. Was bedeutet das konkret für die Betreuung dieser "neuen Patientengruppe"? Warum kann die Information „früh geboren“ auch in der hausärztlichen Praxis relevant sein? Und wie lassen sich Studienergebnisse richtig einordnen, ohne Betroffene zu verunsichern? "Diese Patientinnen und Patienten zeichnen sich durch eine besondere und ernstzunehmende Vulnerabilität aus", sagt der Neonatologie Prof. Dr. Dominique Singer. Er erklärt in dieser Podcastfolge, welche möglichen Langzeitfolgen beobachtet wurden und welche Mechanismen hier eine Rolle spielen könnten. Literaturhinweise Beitrag aus der Zeitschrift für Allgemeinmedizin: "Erwachsene Frühgeborene: Risikoprofil und Versorgungsbedarf einer neuen Patientengruppe" Beitrag aus der Zeitschrift gynäkologie + geburtshilfe: "Fortschritte in der Neonatologie" Publikationen des Bundesverbands Frühgeborene e.V." Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert.
- Lichen sclerosus: Abwarten ist der falsche Weg07.07., 11:0007.07.2026, 11:0000:28:47
mit Dr. Gudula Kirtschig, Dermatologin Selbst für erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte stellt der Lichen sclerosus oft eine diagnostische Herausforderung dar. Die Betroffenen leiden unter Juckreiz, Schmerzen und Hautveränderungen im Genitalbereich. Dennoch bleibt die Erkrankung oft lange unerkannt. Im Podcast erklärt Dr. Gudula Kirtschig, warum das so ist, worauf es bei der Diagnose ankommt und welche Therapien helfen. Der Lichen sclerosus begleitet Betroffene häufig das gesamte Leben. Im Gegensatz zu anderen chronisch-entzündlichen Erkrankungen gibt es bislang weder zugelassene Biologika noch umfangreiche Forschung. Woran liegt das und was empfiehlt die neue Leitlinie für die Kortison-Therapie? Dr. Gudula Kirtschig, Dermatologin und Leitlinienkoordinatorin, ist auf den Lichen sclerosus spezialisiert. Im Podcast gibt sie fundierte Einblicke in Diagnostik und Therapie, ordnet den aktuellen Forschungsstand ein und erklärt, wie die Erkrankung am besten in der Praxis gemanagt wird. Literaturhinweise Beitrag in "hautnah dermatologie" Lichen sclerosus S3-Leiltinie: frühe Diagnose und Therapie sind entscheidend (kostenfrei nach Registrierung) Beitrag in "Die Dermatologie" Genitaler Lichen sclerosus und Lichen planus (kostenfrei nach Registrierung) Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.
- Präzisionsonkologie beim Mammakarzinom: Was die neue Leitlinie verändert (gesponsert von Roche Diagnostics Deutschland)02.07., 11:0002.07.2026, 11:0000:25:41
mit Prof. Dr. Annette Lebeau, Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, und Prof. Dr. Nicolai Maass, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel Im aktualisierten Leitlinienprogramm wurden neue Deeskalationsstrategien mit lokalen Therapien empfohlen und zahlreiche neue medikamentöse Therapien aufgenommen. Doch auch der Bereich der Diagnostik wurde aktualisiert und in Bezug auf das Mammakarzinom neue Marker zur Klassifikation identifiziert, die eine individuellere Therapie ermöglichen. In dieser Folge sprechen Prof. Dr. Annette Lebeau, Oberärztin am Institut für Pathologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, und Prof. Dr. Nicolai Maass, Direktor der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel, über die wichtigsten Neuerungen der Klassifikation des Mammakarzinoms und wie diese den Praxisalltag beeinflussen werden. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Impressum "Präzisionsonkologie beim Mammakarzinom: Was die neue Leitlinie verändert" Podcast Moderation: Philipp Grätzel von Grätz, Berlin Mit freundlicher Unterstützung von Roche Diagnostics Deutschland, Mannheim Corporate Publishing (verantwortlich i.S.v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Kristin Ullrich; Dr. Fabian Weipert Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: +49 (0) 61 02 / 506 – 0 Fax: +49 (0) 61 02 / 506 – 203 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack und Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
- Behandlungsfehler, Aufklärung, Dokumentation: Was vor Gericht zählt23.06., 11:0023.06.2026, 11:0000:24:51
mit Dr. Katrin Frank, Rechtsanwältin und Strafverteidigerin mit Schwerpunkt auf Medizinstrafrecht Rechtliche Konsequenzen können für Medizinerinnen und Mediziner schneller zur Realität werden, als viele denken. Besonders anfällig sind die Bereiche Dokumentation und Aufklärung. Im Podcast erklärt Rechtsanwältin Dr. Katrin Frank, worauf Ärztinnen und Ärzte achten sollten – und ab wann rechtlicher Beistand sinnvoll ist. Dokumentation und Aufklärung gehören zum medizinischen Alltag dazu. So routiniert diese Aufgaben erscheinen, sind sie zugleich zentrale Instrumente zur rechtlichen Absicherung. Wird etwa eine Aufklärung nicht ordnungsgemäß durchgeführt oder eine Maßnahme nicht dokumentiert, kann das im Rechtsstreit schwerwiegende Folgen haben. Dr. Katrin Frank, Strafverteidigerin mit Schwerpunkt Medizinstrafrecht, gibt Einblicke in reale Fälle aus der Praxis. Im Podcast erläutert sie, welchen Kriterien Dokumentation und Aufklärung genügen müssen, und zeigt, wie sich Ärztinnen und Ärzte wirksam vor strafrechtlichen Risiken schützen können. Dr. Katrin Frank ist Rechtsanwältin und Strafverteidigerin mit dem Schwerpunkt auf Medizinstrafrecht in Frankfurt am Main. Literaturhinweise Strafrechtsrisiko Patientenbehandlung – Dokumentations- und Aufklärungspflichten, Zugriff mit Abo Hypothetische Einwilligung im Streitfall, kostenloser Zugriff nach Registrierung Risikoaufklärung rechtssicher gestalten, kostenloser Zugriff nach Registrierung Riskante Formfehler in Arztpraxen: Diese 5 Nachlässigkeiten können teuer werden, kostenloser Zugriff nach Registrierung Schmerzensgeldklage nach Krebs, kostenloser Zugriff nach Registrierung Harnleiterverletzung nach Hysterektomie, kostenloser Zugriff nach Registrierung Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Cecilia Weber
- Antibiotika: Wie lange und wann oral?09.06., 11:0009.06.2026, 11:0000:31:52
Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Norma Jung, Köln Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Schwerwiegendere Infektionen rational zu therapieren, ist eine Herausforderung. Wie kann die Dauer von Antibiotika gesteuert und deren Gabe patientenfreundlich gestaltet werden? Wann ist intravenös besser, wann ist eine Oralisierung vertretbar? Prof. Norma Jung fasst die aktuelle Evidenz an Beispielen zusammen und erklärt, wo sich das Vorgehen in der Klinik geändert hat. Lange Zeit galt: Antibiotika müssen eingenommen werden, bis das Blister leer ist. Diese Annahme gilt heute als überholt. Auch Prof. Markus M. Lerch, der Moderator dieser Podcast-Reihe zur Inneren Medizin, hat in seiner medizinischen Ausbildung noch gelernt, dass Antibiotika konsequent bis zum Ende der Packung aufgenommen werden sollen. Heute hat sich dieses Vorgehen gewandelt: Antibiotika müssen bewusster und gezielter eingesetzt werden. Doch wie lange ist „lang genug“? Und wie lässt sich eine Antibiotikatherapie sicher steuern? Das bespricht Moderator Prof. Markus M. Lerch mit der Infektiologin Prof. Norma Jung. Prof. Dr. med. Dip. chem. Norma Jung ist Infektiologin am Uniklinikum Köln. Sie ist zudem Diplom Chemikerin und Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie. >>Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin Prof. Markus M. Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier. Literaturhinweise Neue Entwicklungen in der Antibiotikatherapie, Ausgabe 02/2026 von die Innere Medizin (Zugriff mit DGIM-Mitgliedschaft oder SpringerMedizin-Abo) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Laura Dittmann, Anika Aßfalg und Cecilia Weber
- Historische Traumata wirken bis heute nach26.05., 11:0126.05.2026, 11:0100:20:10
mit Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker, Psychiater und Psychotherapeut Kriege, Genozide und schwere Repressionen hinterlassen kollektive Traumata, die bis heute Gesellschaft und Individuen beeinflussen. Im Springer Medizin Podcast erläutert Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker, wie wir diesen Traumata begegnen und was aus psychotherapeutischer Sicht nötig ist, damit nachfolgende Generationen aus ihrem Schatten treten. Historische Traumata beinhalten kollektive Gewalterfahrungen wie Kriege, Genozide oder massive Repressionen, die nicht nur die direkt Betroffenen, sondern ganze Bevölkerungsgruppen über Generationen hinweg prägen. Kennzeichnend ist die anhaltende Nachwirkung bis in die Gegenwart, verbunden mit kollektiver Trauer. Im Unterschied zum individuellen Trauma ist ein historisches Trauma dadurch gekennzeichnet, dass die Nachkommen der Opfergruppen bis heute fortbestehender Diskriminierung, Marginalisierung sowie sozialen und ökonomischen Benachteiligungen ausgesetzt sind. Historische Traumata sind Beziehungen zur Vergangenheit, die aktiv gestaltet werden müssen. Neben der psychotherapeutischen Intervention ist entscheidend, ob politische, gesellschaftliche und kulturelle Maßnahmen verhindern, dass sich Diskriminierung und Ausgrenzung verfestigen. Als positives Gegenbeispiel nennt Prof. Maercker die deutsch-französische Aussöhnung, insbesondere das Deutsch-Französische Jugendwerk, das langfristig zur Bewältigung kollektiver Gewalterfahrungen beigetragen hat. Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker ist international anerkannter Psychotherapeut und Psychiater. Er war von 2005 bis 2025 Lehrstuhlinhaber und Fachrichtungsleiter an der Universität Zürich und seit 8/2025 verantwortet er dort eine Seniorposition mit einer eigenen Arbeitsgruppe. 2017 wurde ihm das Deutsche Bundesverdienstkreuz für wissenschaftliche und ehrenamtliche Tätigkeit und der "Distinguished Contributions to Psychotraumatology in Europe" Award des ESTSS verliehen. Seit 2025 ist er Mitglied der Academia Europaea. Literaturhinweise Beitrag aus Die Psychotherapie: Traumafokussierte Psychotherapie der (komplexen) Posttraumatischen Belastungsstörung (Zugriff mit Abo) Buch: Andreas Maercker Historical Trauma: Psychological Processes, Contexts, and Healing, Cambridge University Press 2025 Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Eduardo Fernández-Tenllado Ramminger, Claudia Baier
- Akuter Husten – wann harmlos, wann nicht?12.05., 11:0012.05.2026, 11:0000:31:53
mit PD Dr. med. Felix Holzinger, Facharzt für Allgemeinmedizin Oft ist die Ursache für Husten in der allgemeinmedizinischen Sprechstunde ein selbstlimitierender Atemwegsinfekt. Aber welche Warnzeichen deuten doch auf eine akute Erkrankung hin? Wie mit einfachen Fragen, Untersuchungen und Scores die Einordnung gelingt, erklärt Hausarzt Dr. med. Felix Holzinger in dieser Podcast-Folge. Akuter Husten gehört zu den häufigsten Beratungsanlässen in der hausärztlichen Praxis. In den meisten Fällen handelt es sich um selbstlimitierende Atemwegsinfekte, die ohne spezifische Therapie ausheilen. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, aus der großen Zahl harmloser Verläufe jene Patientinnen und Patienten zu identifizieren, bei denen ein schwerwiegender Verlauf drohen kann. In dieser Folge der Podcast-Reihe ZFA TALKS ordnet Privatdozent Dr. med. Felix Holzinger ein, wie akuter Husten evidenzbasiert, pragmatisch und leitliniengerecht abgeklärt werden kann. Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Warnzeichen dürfen nicht übersehen werden? Diskutiert werden zentrale Red Flags wie Atemnot, Zyanose oder eine verminderte Sauerstoffsättigung. . Dr. Holzinger erklärt, wie bereits Anamnese, Allgemeinzustand und Vitalparameter entscheidende Hinweise liefern können. Eine Erregerdiagnostik habe bei akutem Husten selten eine therapeutische Konsequenz und sollte zurückhaltend und gut überlegt eingesetzt werden, so Holzinger. Wichtig sei beim Thema Husten auch eine gute Kommunikation und Aufklärung, um dem Erwartungsdruck von Patientinnen und Patienten konstruktiv zu begegnen und transparent zu erklären, warum beispielsweise keine Antibiotikatherapie oft die bessere Entscheidung ist. PD Dr. med. Felix Holzinger ist Hausarzt, hat einen Master in Public Health und arbeitet am Institut für Allgemeinmedizin an der Charité in Berlin. Dort leitet er die Arbeitsgruppe “Evidence based Primary and Interdisciplinary Care”. Zudem war er als Autor an der S3-Leitlinie „Akuter und chronischer Husten“ der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (DEGAM) beteiligt. ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert. Literaturhinweise CME-Beitrag: Spezifische Atemwegsinfekte bei akutem Husten – wann gezielt diagnostizieren und behandeln? veröffentlicht in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin (ZFA) (Zugriff mit Abo oder DEGAM-Mitgliedschaft) S3-Leitlinie Akuter und chronischer Husten (in Überarbeitung, Stand Mai 2026) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg
- Stiller Reflux in der HNO-Praxis (gesponsert von G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG)30.04., 11:0030.04.2026, 11:0000:15:44
mit Dr. Lars Reichstein, HNO-Facharztzentrum Mundsburg, Hamburg Heiserkeit, Räusperzwang, nächtlicher Reizhusten oder ein hartnäckiges Globusgefühl – Symptome, mit denen viele Patientinnen und Patienten zuerst den Weg in die HNO-Praxis finden. Dahinter steckt nicht selten ein laryngopharyngealer Reflux, der oft ganz ohne klassisches Sodbrennen auftritt und deshalb als „stiller Reflux“ häufig lange unentdeckt bleibt. In dieser Folge spricht Dr. Lars Reichstein vom HNO-Facharztzentrum Mundsburg in Hamburg darüber welche Patientengruppen typischerweise betroffen sind, welche Maßnahmen den Betroffenen helfen können und erklärt, wie wichtig eine umfassende Aufklärung durch behandelnde Ärztinnen und Ärzte ist. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Impressum „Stiller Reflux in der HNO-Praxis“ Podcast Moderation: Dr. Thomas Meißner, Erfurt Mit freundlicher Unterstützung der G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, Hohenlockstedt Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Kristin Ullrich Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
- Moderne Rheumatologie: zwischen Detektivarbeit und hochspezialisierten Therapien – Videopodcast20.04., 13:4920.04.2026, 13:4900:35:02
Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Elisabeth Märker-Hermann, Wiesbaden Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Die Videofolge ist noch nicht auf allen Podcast-Plattformen verfügbar. Im YouTube-Kanal von Springer Medizin können Sie das Video anschauen. Von Cortison über Biologika zu CAR‑T‑Zellen: Was ändert sich aktuell in der Rheumatologie? Prof. Elisabeth Märker-Hermann wirft gemeinsam mit Moderator Prof. Markus M. Lerch einen Blick auf die Behandlung von Polymyalgia rheumatica, rheumatoider Arthritis oder Lupus erythematodes. Einige Paradigmenwechsel sind hier im Gange. Die Rheumatologin betont außerdem: einfache Fragen und wenige Basisuntersuchungen geben erste wichtige diagnostische Hinweise. Rheumatologie ist keine Nischendisziplin – sondern ein zentrales Fach der Inneren Medizin. Auch in niedergelassenen Praxen sind viele Therapien einsetzbar. Prof. Lerch, Moderator der Podcast-Reihe zur Inneren Medizin, hat mit Prof. Märker Hermann live auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) über relevante Änderungen gesprochen. „Rheuma ist eine häufige internistische Erkrankung, die auch sehr junge Menschen, vor allem junge Frauen, betreffen kann“, erklärt die Rheumatologin. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Fachärztinnen und Fachärzte für Rheumatologie ab. Umso wichtiger sei es, dass Internistinnen und Internisten – in Praxis wie Klinik – sich sicher in der Diagnostik und auch in der Therapie rheumatischer Erkrankungen bewegen. „Wir waren immer die Konsilärzte für alle unklaren Fälle“, sagt Märker Hermann. Rheumatologie bedeute häufig, komplexe Symptome einzuordnen und Zusammenhänge zu erkennen – eine Fähigkeit, die sie augenzwinkernd als das „Dr.-House Gen“ ihres Fachs beschreibt. Oft liefern bereits ein paar gezielte Fragen die Unterscheidung zwischen entzündlichem und nicht entzündlichem Schmerz. Auch die Gelenkverteilung und wenige Basisparameter wie CRP geben entscheidende Hinweise. Ausführlich diskutiert werden in dieser Folge aktuelle Paradigmenwechsel in der Therapie. Bei der Polymyalgia rheumatica, der häufigsten entzündlich rheumatischen Erkrankung im höheren Lebensalter, hat sich der Umgang mit Glukokortikoiden beispielsweise deutlich verändert: geringere Anfangsdosen, langsameres Ausschleichen und eine konsequente Langzeitstrategie sollen Rezidive vermeiden. Und auch die Einsatzmöglichkeiten von modernen immunologischen Therapiekonzepten in der Rheumatologie werden besprochen. Prof. Dr. Elisabeth Märker-Hermann ist international anerkannte Internistin, Rheumatologin und Nephrologin. Bis 2023 war sie Klinikdirektorin an der HELIOS HSK Klinik in Wiesbaden. In den Jahren 2005 bis 2006 stand sie der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) als Präsidentin vor. Zudem war sie 2012/2013 die erste Frau an der Spitze der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und initiierte sowohl das Mentoringprogramm der DGIM als auch die Initiative „Klug entscheiden“. >>Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin Prof. Dr. med. Markus M. Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier. Literaturhinweise Beitrag aus Orthopädie & Rheuma : [CME: aktualisierte Leitlinie der Polymyalgia rheumatica]https://www.springermedizin.de/polymyalgia-rheumatica/orthopaedische-rheumatologie/cme-polymyalgia-rheumatica/52068530?utmmedium=social&utmsource=podigee&utmcampaign=grundrauschen&utmcontent=194zeitschriftenartikelpolymyalgie)) (Zugriff nach Registrierung) Beitrag aus Die Innere Medizin: [Systemischer Lupus erythematodes – Pathogenese, klinische Präsentation, Diagnostik und Management]https://www.springermedizin.de/polymyalgia-rheumatica/orthopaedische-rheumatologie/cme-polymyalgia-rheumatica/52068530?utmmedium=social&utmsource=podigee&utmcampaign=grundrauschen&utmcontent=194zeitschriftenartikellupus)) (Zugriff mit Abo) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Video- und Tonaufnahme: Streamed Up, Redaktion: Laura Dittmann, Claudia Baier & Anika Aßfalg
- Warum wir mehr Peritonealdialysen durchführen sollten14.04., 11:0014.04.2026, 11:0000:36:44
mit Dr. med. Grit Esser, Ärztin in Weiterbildung Nephrologie Die Peritonealdialyse wird in Deutschland noch selten genutzt, bietet aber unterschätzte Vorteile: mehr Selbstbestimmung, mehr Lebensqualität, schonender für den Kreislauf. Warum wird sie trotzdem so wenig eingesetzt? Expertin Dr. Grit Esser erklärt, was hinter der Bauchfelldialyse steckt, wie Betroffene informierte Entscheidungen treffen können und worauf Hausärztinnen und Hausärzte achten sollten. Kann die Nierenfunktion medikamentös nicht mehr ausreichend aufrechterhalten werden, stehen zwei Verfahren zur Auswahl: Die deutlich bekanntere ist die “klassische” Hämodialyse, also Blutwäsche. Dem gegenüber steht die Peritonealdialyse, bei der der Stoffaustausch über das Bauchfell stattfindet. Letztere macht in Deutschland allerdings nur einen Anteil von ca. 5 Prozent aus. Dabei bietet sie zahlreiche Vorteile, ist zum Beispiel schonender für den Kreislauf und erlaubt mehr Lebensqualität für Patientinnen und Patienten. Eine frühe Aufklärung über beide Verfahren ist essenziell, sagt Expertin Dr. Grit Esser. Nur dann können Betroffene optimal in eine Nierenersatztherapie starten. Beide Verfahren bieten Vor- und Nachteile. Eine Entscheidung muss immer individuell auf den Menschen und seine persönliche und medizinische Situation abgestimmt werden. “Es ist wichtig, dass wir zwei Verfahren haben, die gleichwertig sind”, sagt Expertin Dr. Grit Esser. “Sie ermöglichen, dass wir Patientinnen und Patienten immer ein Alternativverfahren anbieten können, wenn das Therapieverfahren ausgereizt ist.” Welches Prinzip hinter der Bauchfelldialyse steckt, welche Faktoren in der Entscheidung für ein bestimmtes Verfahren berücksichtigt werden sollten und auf welche Warnzeichen Hausärztinnen und Hausärzte bei der Betreuung achten sollten, darüber sprechen wir in dieser Folge. Dr. med. Grit Esser befindet sich gerade in der Weiterbildung zur Fachärztin für Nephrologie und Assistenzärztin am Universitätsklinikum in Schleswig-Holstein. ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert. Literaturhinweise Beitrag aus der Zeitschrift für Allgemeinmedizin: Die Peritonealdialyse im Aufwind: ein praktischer Leitfaden für die Allgemeinmedizin Beitrag aus "Die Nephrologie": Die Peritonealdialyse im Aufwind: ein praktischer Leitfaden für die Allgemeinmedizin (Zugriff mit Abo) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.
- Krebsselbsthilfe: Wie Betroffene und Behandelnde gemeinsam profitieren07.04., 11:0007.04.2026, 11:0000:29:55
mit Hedy Kerek-Bodden und Bernd Crusius vom Haus der Krebsselbsthilfe Selbsthilfe ist weit mehr als der klischeebehaftete Stuhlkreis. Sie schließt Versorgungslücken, stabilisiert Patientinnen und Patienten emotional und adressiert soziale, ökonomische und versorgungsrelevante Herausforderungen. In dieser Folge beleuchten wir die Aufgaben, Defizite und Potenziale der Krebsselbsthilfe – mit Fokus auf den Nutzen in der onkologischen Versorgung. Die Selbsthilfe in der Onkologie wird in der öffentlichen Wahrnehmung noch immer unterschätzt. Das Gespräch mit Hedy Kerek‑Bodden und Bernd Crusius vom Haus der Krebs-Selbsthilfe Bundesverband e.V. verdeutlicht jedoch, wie essenziell ihre Rolle in einem komplexen Versorgungssystem ist. Selbsthilfe umfasst zwei gleichwertige Säulen: den Austausch Betroffener untereinander und die gesundheitspolitische Interessenvertretung in Gremien, Projekten, Versorgung und Forschung. Trotz ihrer Bedeutung bleibt die Reichweite gering: Nur rund 15 % der Betroffenen kommen überhaupt mit Selbsthilfeangeboten in Kontakt. Gleichzeitig bestehen gravierende Versorgungslücken, etwa in der sozialen Absicherung jüngerer Erkrankter. Finanzielle Einbußen, eingeschränkte Versicherbarkeit und Barrieren beim beruflichen Wiedereinstieg zeigen, wie dringend Unterstützung erforderlich ist. Die Gesprächspartner Hedy Kerek‑Bodden und Bernd Crusius betonen, dass Selbsthilfegruppen die klinische Versorgung substanziell ergänzen – insbesondere in Situationen, in denen Ärztinnen und Ärzte aufgrund begrenzter Ressourcen nicht vollumfassend begleiten können. Und auch Angehörige geraten zunehmend in den Fokus. Zunehmend wichtig werden auch Digitalisierung, Patient‑Reported-Outcomes und nationale Datenschnittstellen, um patientenberichtete Daten strukturiert zu nutzen und sowohl Versorgung als auch Forschung zu verbessern. Auch hierbei ist eine Vernetzung mit Kliniken und Praxen vor Ort essenziell. Hedy Kerek-Bodden ist Vorsitzende vom Haus der Krebs-Selbsthilfe Bundesverband e.V. und selbst Krebspatientin. Bernd Crusius ist Geschäftsführer und Leiter der Geschäftsstelle vom Haus der Krebs-Selbsthilfe. Lektürehinweise Highlights zur patientenzentrierten Onkologie auf dem Deutschen Krebskongress veröffentlicht in Im Fokus Onkologie (nach Registrierung) Resilienz und Selbsthilfe veröffentlicht in FORUM (nach Registrierung) Kontakt zur Selbsthilfe und Informationsangebote für Patientinnen und Patienten Haus der Krebsselbsthilfe Bundesverband e. V. Telefon: 0228 33889-540 E-Mail: info@hausderkrebsselbsthilfe.de Webseite: https://hausderkrebsselbsthilfe.de/ Krebsinformationsdienst: https://www.krebsinformationsdienst.de/ Deutsche Krebsthilfe: https://www.krebshilfe.de/ Deutsche Krebsgesellschaft: https://www.krebsgesellschaft.de/ Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Kim Jené und Anika Aßfalg