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Der Springer Medizin Podcast

Redaktion SpringerMedizin.de

Health & Fitness · Science

209 Episoden · neueste 13.10.

Episoden

209
  1. Migräne verstehen und psychotherapeutisch behandeln
    31.12., 11:0000:21:16

    mit Dr. Dipl.-Psych. Timo Klan, psychologischer Psychotherapeut und Schmerzexperte Das Wissen über die Mechanismen, die im Gehirn bei einer Migräneattacke ablaufen, und mögliche Auslöser wird immer breiter. Der psychologische Psychotherapeut Dr. Dipl.-Psych. Timo Klan fasst den aktuellen Erkenntnisstand zusammen. Und er gibt Tipps für eine differenzierte, individuelle Diagnostik auch von Begleiterkrankungen und beschreibt erfolgreiche psychotherapeutische Interventionen. Kopfschmerzerkrankungen sind unterdiagnostiziert und psychotherapeutisch deutlich unterversorgt, obwohl sie weltweit die zweithäufigste Ursache für Beeinträchtigungen darstellen. Was sind passgerechte Diagnoseverfahren? Wie kann ein geeignetes Setting in der Praxis umgesetzt werden? Und wieso sollten Migräne-Trigger nicht grundsätzlich gemieden werden? Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Migräne werden in der Podcast-Folge zur ersten Ausgabe des neuen Webcast-Formats von SpringerMedizin.de Psychotherapie – Der Talk besprochen. Dr. Dipl.-Psych. Timo Klan stellt verschiedene Diagnoseverfahren und Intervention für eine zugeschnittene Patientenbehandlung in der Psychotherapie vor. Im Fokus steht die Migräne, die einen besonders hohen Leidensdruck für Betroffene darstellt. Dr. Klan ist psychologischer Psychotherapeut (VT) und Leiter des Schmerzschwerpunktes der Poliklinischen Institutsambulanz für Psychotherapie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Webcast-Serie Psychotherapie der TALK Die neue Webcast-Serie von Springer Medizin, in der Autorinnen und Autoren über relevante Themen und neue Forschungsergebnisse in der Psychotherapie sprechen. Der Talk schlägt eine Brücke zur handlungsorientierten Anwendung in der psychotherapeutischen Praxis. Den Webcast, auf dem diese Podcast-Folge beruht, und alle folgenden Videos der Reihe können Sie mit einer Registrierung bei SpringerMedizin.de hier anschauen. Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Natalie Brecht und Erik Heintz

  2. Harnwegsinfekte – vielfältige Verläufe, vielfältige Strategien
    17.12., 11:0000:26:52

    Prof. Markus Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Sibylle von Vietinghoff, Bonn Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) Neben neueren Antibiotika haben es auch Cranberrys, D-Mannose oder Impfungen in die aktuelle Leitlinie zu Harnwegsinfekten geschafft. Über aktuelle Therapieempfehlungen, die je nach Schweregrad und Risikofaktoren indiziert sind, spricht Prof. Markus Lerch mit Prof. Sibylle von Vietinghoff in dieser Folge der Podcast-Reihe zur Innere Medizin. Die Nephrologin appelliert dafür, vor allem bei schwierigen Verläufen genau hinzuschauen, um alle therapeutischen Möglichkeiten auszuschöpfen. Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Prof. Dr. med. Sibylle von Vietinghoff ist Internistin, Nephrologin und leitet die Nephrologie der Medizinische Klinik und Poliklinik I am Universitätsklinikum Bonn. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Aufklärung von inflammatorischen Mechanismen bei Nierenerkrankungen einschließlich Harnwegsinfekten. Die therapeutischen Möglichkeiten bei Harnwegsinfekten haben sich weiterentwickelt. Prof. Lerch und Prof. von Vietinghoff diskutieren, welche Antibiotika langfristige Erfolge versprechen und mit welchen Strategien rezidivierende Harnwegsinfekte in den Griff zu bekommen sind. Und auch komplexe Therapieentscheidungen spielen eine Rolle. Wie ändern sich die Strategien beispielsweise bei Schwangeren oder Nierentransplantierten? "Auch Internisten sollten den Harnfluss als zentralen Schutzmechanismus im Blick haben. Damit ist der Ultraschall zum Ausschluss eines Harnstaus bei Notfallpatienten mit Verdacht auf Urosepsis zentral in der Diagnostik.", betont Prof. Dr. med. Sibylle von Vietinghoff. Auch die aktuellen Entwicklungen in der biomedizinischen Forschung werden in dieser Folge besprochen und geben einen Ausblick auf künftige Therapieoptionen. >>Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin Prof. Markus Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier. Literaturhinweise Beitrag aus der Zeitschrift "die Innere Medizin": Was ist gesichert in der Therapie der komplizierten Harnwegsinfektionen (mit Abo) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg & Laura Dittmann

  3. Influenza: Risikogruppen schützen! (gesponsert von Sanofi-Aventis Deutschland GmbH)
    12.12., 11:0000:15:32

    mit Dr. Petra Sandow, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Berlin, und Dr. Ina Lucas, Pharmazeutin und Mitinhaberin der Apotheken mit Herz, Berlin Nicht so häufig, dafür meist schwerer erkranken ältere und immunschwache Menschen. Deutlich häufiger aber erkranken junge, kerngesunde Menschen an einer Influenzainfektion und auch bei diesen kann es zu ernsthaften Komplikationen kommen. Anhand von zwei Fallbeispielen aus dem Praxisalltag diskutieren unsere Gäste Dr. Petra Sandow und Dr. Ina Lucas die Folgen einer Influenzainfektion. Unsere Expertinnen geben dabei wichtige Tipps, wie Risikopatientinnen und -patienten bestmöglich geschützt werden können. Frau Dr. Sandow ist Allgemeinmedizinerin mit Praxis im Berliner Westend und Frau Dr. Lucas ist Pharmazeutin und Mitinhaberin der Apotheken mit Herz in Berlin. Impressum „Influenza: Risikogruppen schützen!“ Podcast Moderation: Dr. Michael Hubert Mit freundlicher Unterstützung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt am Main Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Andreas Strehl Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden. MAT-DE-2403732-1.0-12/2024

  4. Was tun bei Intoxikationen? Ein Anruf in der Giftzentrale
    10.12., 11:0000:29:55

    mit Dr. Maren Hermanns-Clausen, Ärztin und Toxikologin Ein Anruf bei der Giftberatung bedeutet oft einen akuten Notfall – sei es wegen Intoxikationen mit Haushaltsmitteln, Medikamenten, Pilzen oder anderen Nahrungsmitteln, sei es wegen Drogen, Chemikalien oder Kohlenmonoxid. Dann ist schnelle Hilfe gefragt und die Fachleute der Giftnotrufzentralen helfen weiter. Hauptrisikogruppe für Vergiftungen sind Kleinkinder. Aber auch ältere Menschen gelten als besonders gefährdet, betont Hermanns-Clausen in dieser Podcast-Episode. Welche Vergiftungen dabei am häufigsten sind, hängt von der Altersgruppe ab. Überwiegend sind es medizinische Laien, die beim Team der Vergiftungs-Informationszentrale Rat suchen. Viele Anfragen stammen aber auch von Ärztinnen und Ärzten, von Rettungskräften oder aus der Altenpflege. Gibt es spezielle Empfehlungen zur Ersten Hilfe im Giftnotfall? „Grundsätzlich gilt – erstmal Ruhe bewahren und keine übereilten Maßnahmen durchführen“, sagt Hermanns-Clausen. „Kein Erbrechen auslösen, weder durch Salzwasser trinken noch Finger in Hals stecken.“ Was stattdessen zu tun ist und wie es insbesondere in unklaren Fällen diagnostisch weitergeht, erläutert die Expertin anhand typischer Fallbeispiele im Gespräch. Dr. Maren Hermanns-Clausen ist Fachärztin für Innere Medizin und Oberärztin am Universitätsklinikum Freiburg. Dort leitet sie die Vergiftungs-Informations-Zentrale. Giftnotruf & Giftinformationszentren Vergiftungs-Informations-Zentrale am Universitätsklinikum Freiburg; Rufnummer: 0761 19240 Liste aller Giftnotrufzentralen und Giftinformationszentren in Deutschland, Österreich und Schweiz Gesellschaft für Klinische Toxikologie Literaturhinweise, Fortbildungsangebote und weitere Informationen finden Sie im Podcast-Artikel auf Springermedizin.de. Redaktion und Realisation: Birte Seiffert

  5. ZFA TALK: Schmerzen in der Brust: Wann ist es eine KHK?
    26.11., 11:0300:28:57

    Dr. med. Günther Egidi, Allgemeinmediziner Die Ursachen für Brustschmerzen in der Hausarztpraxis sind oft harmlos. Herausfordernd ist es die Patientinnen und Patienten zu identifizieren, bei denen die Symptome vom Herzen kommen. Allgemeinmediziner Dr. med. Günther Egidi erklärt in dieser Folge, wie die Wahrscheinlichkeit für eine chronische koronare Herzkrankheit (KHK) zeiteffektiv eingeordnet werden kann und welche weiterführende Diagnostik sinnvoll und welche unnötig ist. Eine diagnostische Neuheit in der Nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) Chronische KHK ist der Einsatz der CT-Koronarangiographie (CCTA). Sie soll bevorzugt bei mäßiger Vortestwahrscheinlichkeit für eine KHK eingesetzt werden und ist nun auch Kassenleistung. In dieser Folge unserer Podcast-Reihe ZFA TALKS erläutert Dr. med Günther Egidi, welche Vorteile eine CCTA gegenüber eine Herzkatheteruntersuchung bringt und wann und wie sie in der hausärztlichen Praxis eine Rolle spielen sollte. Außerdem beschreibt er, wie die Vortestwahrscheinlichkeit einer chronischen KHK mit Hilfe des Marburger Herz-Scores ermittelt werden kann und welche Anzeichen auf ein akutes Koronarsyndrom hinweisen. Dr. med. Günther Egidi ist Allgemeinmediziner und stellvertretender Sprecher der Sektion Fortbildung der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (DEGAM). Er war an der Erarbeitung der NVL chronische KHK beteiligt. Sie sind Mitglied der DEGAM und möchten die Zeitschrift für Allgemeinmedizin (ZFA) künftig online lesen? Hier finden Sie alle Informationen zum Umstieg. Weitere Informationen zum Thema, Kontaktdaten und weiterführende Links auf Springermedizin.de Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg

  6. Adipositas: Eine Erkrankung, keine Entscheidung (gesponsert von Lilly Deutschland GmbH)
    22.11., 08:5000:16:00

    mit Prof. Dr. Matthias Laudes, Facharzt der Endokrinologie, Diabetologie und Klinischen Ernährungsmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Adipositas ist eine chronisch multifaktorielle Krankheit. Eine Gewichtsabnahme verringert nachweislich das Risiko für Folge- und Begleiterkrankungen. Durch Lebensstilmodifikationen allein ist diese jedoch nur selten zu erreichen. Heutzutage stehen moderne Behandlungsmethoden zur Verfügung, die Folgekomplikationen verbessern und damit gesundheitliche Vorteile sowie eine Steigerung der Lebensqualität bei Menschen mit Adipositas ermöglichen. Unser Gesprächspartner Prof. Dr. Matthias Laudes ist Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie und Rheumatologie und Direktor des Instituts für Diabetologie und klinische Stoffwechselforschung in Kiel. Seit 2024 ist er Präsident der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG). Im Podcast spricht er über die Ursachen der Adipositas und erläutert, wie sich verschiedene Behandlungsansätze ergänzen können. Impressum](https://springermedizin.de/link/50202844)**) „Adipositas: Eine Erkrankung, keine Entscheidung“ Podcast Moderation: Dr. Thomas Meißner, Erfurt Mit freundlicher Unterstützung der Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Andreas Strehl Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden. PP-OB-DE-0004

  7. Neue Therapieansätze bei Autoimmunkrankheiten – CAR-T-Zellen und mehr
    19.11., 11:0300:31:11

    mit Prof. Dr. Falk Hiepe, Rheumatologe und Forscher Autoimmunkrankheiten wirksam behandeln und gleichzeitig das schützende humorale Immunsystem erhalten – das ist eine große Vision. Wir sprachen mit Prof. Hiepe, Forschungsgruppenleiter am deutschen Rheuma-Forschungszentrum, über Fortschritte auf diesem Weg, für welche Patientinnen und Patienten es bereits neue, spezifischere Therapien gibt und wie sie wirken. Die experimentellen Therapien, die aktuell bei Autoimmunerkrankungen erprobt werden, sind bereits seit längerem in der Onkologie im Einsatz. Sie zielen auf bestimmte B-Lymphozyten ab und können spezifischer als bisherige Wirkstoffe Autoimmunantikörper eliminieren. Welche Wirkmechanismen strecken hinter den chimären Antigenrezeptor-T-Zellen (kurz CAR-T-Zellen), den bispezifischen Antikörpern oder den Proteasom-Inhibitoren? Wie unterscheiden sich die Wirkungsweisen und Nebenwirkungen dieser verschiedenen Ansätze? Prof. Dr. Falk Hiepe erklärt anschaulich, welche Schwierigkeiten es bei der Therapie von Autoimmunerkrankungen, wie Lupus erythematodes oder systemischer Sklerose, noch gibt und was die innovativen Ansätze für die Versorgung der Patientinnen und Patienten aktuell und in Zukunft bedeuten. Er ist Forschungsgruppenleiter am deutschen Rheuma-Forschungszentrum und Rheumatologe an der Charité in Berlin. Lektürehinweise >>Neues zum Systemischen Lupus und zur Systemischen Sklerose<< (Ausgabe 6 der Zeitschrift für Rheumatologie 2024, Zugriff nach Login und mit Abo) Weitere Informationen, Links zu den Leitlinien und Kontaktdaten finden Sie in Podcast-Artikel auf Springermedizin.de. Redaktion und Realisation: Eduardo Fernández-Tenllado Ramminger & Anika Aßfalg

  8. Influenza: Impfrate steigern – Apotheken greifen zur Nadel (gesponsert von Sanofi-Aventis Deutschland GmbH)
    12.11., 11:0000:16:36

    mit Dr. Petra Sandow, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Berlin, und Dr. Ina Lucas, Pharmazeutin und Mitinhaberin der Apotheken mit Herz, Berlin In Deutschland ist die Impfrate für die Grippeimpfung auf einem Tiefstand. Bei Menschen mit einem Alter über 60 Jahren lag diese in der Saison 2021/2022 nur bei knapp 43%, für Erwachsene in Risikogruppen sogar nur etwas über 35% [1]. Das ist weit entfernt vom WHO-gesetzten Ziel der „75%-Impfquote“ in besonders gefährdeten Personengruppen. Um die Schwelle für eine Impfung so gering wie möglich zu halten, kann es hilfreich sein, die Impfung besser in den Alltag der Menschen zu integrieren. Dies kann durch eine Impfung in der Apotheke gelingen, wie Dr. Lucas an einem eindrucksvollen Beispiel aus Berlin erläutert. Dr. Ina Lucas ist Pharmazeutin und Mitinhaberin der „Apotheken mit Herz“ in Berlin. Dies untermauert auch Dr. Petra Sandow, Fachärztin für Allgemeinmedizin mit Praxis im Berliner Westend und Gesprächspartnerin des heutigen Podcast. Impressum „Influenza: Impfrate steigern – Apotheken greifen zur Nadel“ Podcast Moderation: Dr. Michael Hubert Mit freundlicher Unterstützung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt am Main Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Andreas Strehl Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden. MAT-DE-2404055v1.0_10/2024

  9. Von verschwundenen Influenzastämmen und Hightech-RSV-Impfungen
    05.11., 11:0300:33:16

    Prof. Markus Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Klaus Überla, Erlangen Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) "Herbstzeit ist Impfzeit", so leitet Moderator und ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, Prof. Markus Lerch, diese Folge der Podcast-Reihe zur Inneren Medizin ein. Er hat sich fünf Viruserkrankung herausgegriffen und wirft gemeinsam mit seinem Gast einen Blick auf die Vorteile von Impfungen und auf aktuelle Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Prof. Dr. med. Klaus Überla hatte bis vor kurzem den Vorsitz der STIKO inne, ist Direktor des Virologischen Instituts und Inhaber des Lehrstuhls für Klinische und Molekulare Virologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er gibt einen kompakten Überblick zum aktuellen Stand der STIKO-Empfehlungen. Wie sinnvoll ist beispielsweise in diesem Herbst eine COVID-Impfung? Wie sind die Entwicklungen bei der Influenza-Impfstoff-Entwicklung? Und für wen ist die innovative Impfung gegen das respiratorische Synzytial-Virus (RSV) empfohlen? Die beiden Experten werfen zudem einen Blick in die Impfstoffentwicklung und auf exotische Themen, wie das Dengue-Fieber. Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin Prof. Markus Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier. Literaturhinweise Beitrag aus der Zeitschrift "die Innere Medizin": Impfung gegen das respiratorische Synzytialvirus (RSV) – zum Schutz von Säuglingen und älteren Erwachsenen (mit Abo) Beitrag aus der Zeitschrift "MMW –Fortschritte der Medizin§: Impfstoffe gegen Denguefieber - sicherer Schutz auf Reisen? (nach Registrierung) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg & Laura Dittmann

  10. ZFA TALK: Die Verordnung von L-Thyroxin wird zu wenig hinterfragt
    29.10., 11:1000:27:40

    mit Dr. med. Jeannine Schübel, Allgemeinmedizinerin Bei fehlenden Symptomen ist eine TSH-Wert-Bestimmung nicht nur teuer, sondern bringt auch keinerlei medizinischen Nutzen, sagt Dr. Jeannine Schübel. Die Allgemeinmedizinerin plädiert für ein kritischen Blick auf das Verordnungsverhalten bei L-Thyroxin. Denn das Schilddrüsenmedikament wird deutlich öfter verschrieben, als die Prävalenz der Hyperthyreose es vermuten lässt. In dieser Folge schauen wir auf mögliche Gründe und praxistaugliche Lösungsansätze. Das Schilddrüsenmedikament Levothyroxin (L-Thyroxin) taucht in vielen Medikationsplänen auf. Auf der Liste der meistverordneten Medikamente in Deutschland belegt es Platz vier. Vergleicht man die Prävalenz der Schilddrüsenunterfunktion mit den täglich verordneten Einzeldosen, legt das eine erhebliche Übertherapie mit L-Thyroxin nahe. Wie gut passen theoretische Vorgaben der S2k-Leitlinie "Erhöhter TSH-Wert in der Hausarztpraxis" und Verschreibungsrealität zusammen? Wie sinnvoll ist die TSH-Wertbestimmung bei asymptomatischen Patientinnen und Patienten? Welche Referenzwerte gibt die Leitlinie vor und ab welchen Werten sollte eine medikamentöse Therapie verordnet werden? Gemeinsam mit der Allgemeinmedizinerin Dr. Jeannine Schübel schauen wir auf die Gründe für die hohe Zahl der Verordnungen und einen sinnvollen Umgang mit dem Schilddrüsenmedikament in der Praxis. Um dem Problem der “Überversorgung” zu begegnen, müsse nicht nur die Erstverschreibung kritisch hinterfragt, sondern auch öfter über das Absetzten von L-Thyroxin nachgedacht werden. Das macht die Allgemeinmedizinerin in dieser Podcastfolge klar. Dr. med. Jeannine Schübel ist niedergelassene Hausärztin und Leiterin des Bereichs Lehre in der Allgemeinmedizin der Medizinischen Fakultät in Dresden. Dort forscht sie unter anderem zu der Versorgung von Schilddrüsenerkrankungen in der Hausarztpraxis. In einer aktuellen Studie untersuchte sie mit ihrem Team, inwieweit Ärztinnen und Ärzte in bestimmten Konstellationen bereit sind, L-Thyroxin zu reduzieren oder abzusetzen. Die Ergebnisse lassen erahnen, welche Herausforderungen ein strukturiertes "Deprecscribing" mit sich bringt. Redaktion und Realisation: Claudia Baier Weitere Informationen, Lektüretipps und Kontakt auf Springermedizin.de

  11. Influenza: Erkennen, Impfen, Schützen (gesponsert von Sanofi-Aventis Deutschland GmbH)
    24.10., 11:0000:10:03

    mit Dr. Petra Sandow, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Berlin, und Dr. Ina Lucas, Pharmazeutin und Mitinhaberin der Apotheken mit Herz, Berlin Eine Infektion mit dem Influenzavirus ist eine ernsthafte Viruserkrankung. Obwohl eindeutige Symptome und Auslöser eine präzise Diagnose der Erkrankung erlauben, wird sie häufig mit einem grippalen Infekt verwechselt. Das ist für die Prognose entscheidend, denn für eine Behandlung und die Vermeidung möglicher Komplikationen, ist die schnelle Diagnose wichtig. Zudem können das Ausmaß und die Folgen einer Infektion begrenzt werden, wenn man durch eine Impfung geschützt ist. Zu diesem Thema diskutieren aus allgemeinärztlicher Sicht Dr. Petra Sandow, sie ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und hat eine Praxis im Berliner Westend und mit der Erfahrung aus der Apotheke, Dr. Ina Lucas, sie ist Pharmazeutin und Mitinhaberin der Apotheken mit Herz in Berlin. Impressum „Influenza: Erkennen, Impfen, Schützen“ Podcast Moderation: Dr. Michael Hubert Mit freundlicher Unterstützung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt am Main Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Andreas Strehl Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden. MAT-DE-2404055v1.0_10/2024

  12. Unser Gesundheitswesen muss zukunftsfähig werden
    22.10., 11:0300:35:00

    mit Prof. Sebastian Schellong und Privatdozent Dr. Kevin Schulte In dieser Folge des Springer Medizin Podcast steht ein Themengebiet im Fokus, das sich etwas von den üblichen, medizinisch geprägten Themen unseres Podcasts abhebt: Es geht um die Notwendigkeit struktureller Veränderungen im deutschen Gesundheitswesen und darum, weshalb die Patientensteuerung eine ganz entscheidende Rolle dabei spielen kann. Das Thema klingt sperriger als es ist und geht wirklich jeden von uns an: Ob wir nun als Ärztinnen und Ärzte, Pflegende oder andere medizinische Fachkräfte im Versorgungsbetrieb arbeiten oder eben auch als Patienten und Patientinnen in diesem System unterwegs sind. Dieser Podcast entstand aus einem Gespräch im Rahmen einer neuen SpringerMedizin-Videoserie, dem MedTalk Innere Medizin. SpringerMedizin.de-Chefredakteur Dr. Erik Heintz sprach über dieses Thema mit zwei Experten: Der eine, Prof. Dr. Sebastian Schellong, ist medizinischer Direktor des Städtischen Klinikums in Dresden und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Der andere, Privatdozent Dr. Kevin Schulte, ist stellvertretender Klinikdirektor und Oberarzt an der Klinik für Innere Medizin 4 an der Universitätsklinik in Schleswig -Holstein am Campus Kiel. Er ist der zweite Vizepräsident des Bundesverbands Deutscher Internisten. Beide zusammen sind Herausgeber eines Schwerpunkts in der Zeitschrift Die Innere Medizin, der sich in mehreren Artikeln mit diesem Thema befasst. Deswegen gibt es in diesem Gespräch auch gelegentlich direkte Bezüge zu einzelnen Artikeln dieser Zeitschrift, ab und an fällt auch der Name eines der Autoren. Den MedTalk Innere Medizin zum Thema finden Sie hier. (SpringerMedizin-Login erforderlich) Ausgabe 9 / 2024 von "Die Innere Medizin" mit sämtlichen Artikeln zum Thema finden Sie hier (SpringerMedizin-Login und Abonnement erforderlich). Weitere Informationen, Links zu den Leitlinien und Kontaktdaten finden Sie in Podcast-Artikel auf Springermedizin.de. Redaktion und Realisation: Erik Heintz

  13. Sonderfälle der Gebärmutterhalskrebsvorsorge (mit freundlicher Unterstützung von Roche Diagnostics Deutschland GmbH)
    15.10., 11:0000:17:57

    mit Prof. Dr. André Ahr, Facharzt für Gynäkologie, Geburtshilfe, Fachkunde gynäkologische Exfoliativzytologie und ärztlicher Leiter und Geschäftsführer des MVZ für Zytologie und Molekularbiologie, Frankfurt a.M. Ein positiver HPV-Test während der Schwangerschaft oder Menopause kann besondere Herausforderungen für Frauen mit sich bringen. Unsicherheit und Angst sind besonders in diesen Lebensabschnitten häufige Begleiter. Deswegen ist es umso wichtiger, die Bedeutung der Vorsorge und die regelmäßige Teilnahme an den gynäkologischen Untersuchungen hervorzuheben. Durch gezielte Screening-Ansätze und eine individuelle Beratung der Frauen durch den Gynäkologen kann das Risiko für Gebärmutterhalskrebs in beiden Sonderfällen minimiert werden. Prof. Dr. André Ahr erklärt im Podcast auf welche Besonderheiten man in diesen Fällen achten muss und was im Umgang mit Betroffenen besonders wichtig ist. Er ist Facharzt für Gynäkologie, Geburtshilfe, Fachkunde gynäkologische Exfoliativzytologie und ärztlicher Leiter und Geschäftsführer des MVZ für Zytologie und Molekularbiologie, Frankfurt a.M.. Impressum „Sonderfälle der Gebärmutterhalskrebsvorsorge“ Podcast Moderation: Dr. Anja Schäfer, Heppenheim Mit freundlicher Unterstützung der Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Andreas Strehl Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

  14. Psoriasis: Keine Scheu vor modernen Therapien
    08.10., 11:0300:33:08

    mit Prof. Sascha Gerdes, Dermatologe Eine Psoriasis ist mehr als eine Hauterkrankung. Auch Sehnen, Gelenke oder Blutgefäße können von der Psoriasis-Erkrankung betroffen sein. Der Dermatologe Prof. Gerdes aus Kiel spricht in dieser Folge über Pathomechanismen, Warnhinweise in der Diagnostik und neue Therapieoptionen, die die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessern. In den letzten Jahren konnte die Forschung immer mehr Details zum Pathomechanismus der Psoriasis aufdecken, was Raum für neue zielgerichtete Therapien eröffnet. Für schwer betroffenen Patientinnen und Patienten bieten diese neuen Therapieansätze gute Optionen, um die Symptome der Behandlung in den Griff zu bekommen. Und auch bei Kindern und Jugendlichen gibt es zielgerichtete Therapiemöglichkeiten, die im Vergleich zu älteren Präparaten nebenwirkungsarm sind. Wann sind die konventionellen Medikamente noch geeignet? Wann sind moderne Wirkstoffe indiziert? Und welche Nebenwirkungen sind bei neueren Therapien zu beachten? In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Sascha Gerdes über die diagnostischen Grundlagen und die aktuelle Forschungslage zum Thema Psoriasis. Neben Empfehlungen zum Einsatz von modernen Therapien gibt er auch Tipps, wie ein Regress vermieden werden kann. Prof. Dr. med Sascha Gerdes ist leitender Oberarzt für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Uniklinik Schleswig-Holstein und Leiter des Bereichs klinische Studien am Psoriasis-Zentrum und Zentrum für entzündliche Hauterkrankungen. Weitere Informationen, Links zu den Leitlinien und Kontaktdaten finden Sie in Podcast-Artikel auf Springermedizin.de. Redaktion und Realisation: Elena Schweer & Anika Aßfalg

  15. ZFA TALK: FSME und Borreliose – sinnvolle Maßnahmen nach Zeckenstich
    24.09., 11:0300:23:06

    mit Prof. Dr. med. Michael Freitag, Allgemeinmediziner Zecken können in unseren Breitengraden Lyme-Borreliose oder in seltenen Fällen auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) im Gepäck haben. Personen, die sich in der Praxis vorstellen, fürchten sich häufig vor diesen Infektionserkrankungen. Prof. Dr. med. Michael Freitag, Oldenburg, verdeutlicht in dieser Folge, wie unnötige Diagnostik und Therapien nach Zeckenstichen vermieden und die Betroffenen sensibel beraten werden können. Nicht jeder Zeckenbiss muss zu einer Infektion und im Anschluss zu einer Erkrankung führen. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis spielt in vielen Regionen in Deutschland praktisch keine Rolle, besorgte Patientinnen und Patienten gibt es aber trotzdem. Die Lyme-Borreliose ist hingegen deutlich häufiger, kann aber gut therapiert werden. "Für mich ist das ganze Thema Zecken, Borreliose, FSME ein Paradebeispiel für die Wichtigkeit oder die Bedeutung der Kommunikation mit den Patienten in der Praxis, aber auch über die Praxis hinaus.", sagt Prof. Freitag in dieser Podcast-Folge. Wie also umgehen mit Personen, die sich mit einem Zeckenstich in der Praxis vorstellen? Anhand eines Fallbeispiels verdeutlicht der Allgemeinmediziner, wie ein pragmatischer Umgang mit diesem Thema gelingt, welche Symptome relevant und welche Antibiotika bei Lyme-Borreliose wirkungsvoll sind. Prof. Dr. med. Michael Freitag ist Leiter der Abteilung Allgemeinmedizin an der Universitätsmedizin Oldenburg und arbeitet als Hausarzt in einer Gemeinschaftspraxis. >>Den in dieser Folge besprochenen Fallbericht und weitere Fälle des Facharzt-Trainings Allgemeinmedizin finden Sie hier.<< Sie sind Mitglied der DEGAM und möchten die Zeitschrift für Allgemeinmedizin (ZFA) künftig online lesen? Hier finden Sie alle Informationen zum Umstieg. Weitere Informationen zum Thema, Kontaktdaten und weiterführende Links finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg

  16. Neuerungen der KDIGO-Leitlinie zur CKD (mit freundlicher Unterstützung von Boehringer Ingelheim und Lilly Deutschland)
    10.09., 11:0000:14:34

    mit Dr. Daniel Kitterer, Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie im Internistisch-Hausärztlichen-Zentrum Grafenau Die Leitlinien der KDIGO wurden im April 2024 das erste Mal seit 12 Jahren aktualisiert. Die KDIGO, „Kidney Disease – Improving Global Outcomes“, ist eine internationale unabhängige gemeinnützige Organisation, deren Ziel es ist, weltweit die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Nierenkrankheiten zu verbessern. Sie koordiniert die Entwicklung von evidenzbasierten klinischen nephrologischen Leitlinien. Die aktualisierten Leitlinien zur Therapie der chronischen Niereninsuffizienz geben eine wichtige Orientierung, um Therapieentscheidungen für Patientinnen und Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz – CKD – zu treffen, die Nierenfunktion zu stabilisieren und ein Nierenversagen nach Möglichkeit zu verhindern. Dr. Daniel Kitterer erklärt im Podcast welche Neuerungen es in diesem Leitlinien-Update gibt und wie diese im Praxisalltag umgesetzt werden können. Er ist Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie im Internistisch-Hausärztlichen-Zentrum Grafenau und war lange am Klinikum Stuttgart in der Abteilung für Nieren-, Hochdruck- und Autoimmunerkrankungen sowie am Transplantationszentrum Stuttgart als Oberarzt tätigt. Seit 2021 unterrichtet an der Universität Tübingen. Impressum „Neuerungen der KDIGO-Leitlinie zur chronischen Niereninsuffizienz“ Podcast Moderation: Silke Wedekind, Frankfurt a.M. Mit freundlicher Unterstützung der Boehringer Ingelheim International GmbH, Ingelheim am Rhein und Lilly Deutschland, Bad Homburg v.d.H. Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Andreas Strehl Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

  17. ZFA TALK: Häusliche Gewalt: So gehen Sie einem Verdacht nach
    03.09., 11:0300:27:24

    mit Anja Thiemann, Hausärztin Oft sind es nur wenige Anzeichen, die darauf hinweisen, dass Patientinnen und Patienten Gewalt in ihrem häuslichen Umfeld erleben. Besteht der Verdacht, ist ein umsichtiges und sensibles Vorgehen wichtig. Anja Thiemann gibt in dieser Folge hilfreiche Tipps, wie ein offener aber auch juristisch unbedenklicher Umgang mit diesem Thema gelingen kann. Gewalt im privaten Umfeld kann auf vielen Ebenen stattfinden: zum Beispiel in der Partnerschaft, gegen Kinder oder pflege- und hilfsbedürftige Personen. In vielen dieser Konstellationen sind Hausärztinnen und Hausärzte entscheidende Ansprechpersonen. Deshalb ist es wichtig, Anzeichen für Gewalt in der Häuslichkeit zu erkennen und ein entsprechendes Unterstützungsangebot formulieren zu können. Anja Thiemann erklärt in dieser Podcast-Folge, wie ein solches Gespräch aussehen kann und wie eine rechtssichere Dokumentation über Gehörtes und Gesehenes geführt werden sollte. Anja Thiemann ist Hausärztin in Berlin. Sie ist Teil des Vorstands des Hausärzteverbands Berlin Brandenburg. Dort leitet sie die AG "Gewalt in der Häuslichkeit". Außerdem vertritt sie den Hausärzteverband beim Runden Tisch Berlin. Sie sind Mitglied der DEGAM und möchten die Zeitschrift für Allgemeinmedizin (ZFA) künftig online lesen? Hier finden Sie alle Informationen zum Umstieg. Weitere Informationen zum Thema, Kontaktdaten und weiterführende Links finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de Redaktion und Realisation: Claudia Baier

  18. Vaginale Geburt vs. Kaiserschnitt – eine partizipative Entscheidung
    20.08., 11:0000:28:06

    mit Prof. Dr. med. Markus Schmidt, Geburtsmediziner Die Wahl des Geburtsmodus hängt von vielen Faktoren ab. Neben den Wünschen der Mutter gilt es, medizinische Indikationen und Risiken zu beurteilen und abzuwägen. Mit Geburtsmediziner Prof. Dr. Markus Schmidt sprechen wir in dieser Folge darüber, wie werdende Mütter beraten werden müssen, um gemeinsam – partizipativ – eine Entscheidung zu treffen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sollte eine "physiologische, interventionsarme und selbst bestimmte" Geburt angestrebt werden. Die Aufgabe des geburtshilflichen Teams besteht darin, werdende Mütter im Vorfeld zu beraten und im Rahmen der partizipativen Entscheidungsfindung den angestrebten Geburtsmodus festzulegen. Was bedeutet das in der Praxis? Wann wird die Physiologie verlassen und entsprechende Interventionen notwendig? Welche Risiken müssen bei einem elektiven Kaiserschnitt (Sectio caesarae) abgewogen werden? Und wie wird man dabei der Selbstbestimmung der Frau gerecht? Über diese Fragen sprechen wir in dieser Folge mit Geburtsmediziner Prof. Dr. med. Markus Schmidt. Er erklärt, wie er den Entscheidungsprozess aus geburtshilflicher Sicht erlebt und welche Herausforderungen sich aus den steigenden Sectio-Raten heute und in Zukunft ergeben werden. Prof. Dr. med. Markus Schmidt ist Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe und Chefarzt in den Sana Kliniken Duisburg. Er ist außerdem Koordinator der S3-Leitline "Sectio caesarea". Die Leitlinie wird gerade in Teilen überarbeitet. Weitere Informationen, Links zu den Leitlinien und Kontaktdaten finden Sie in Podcast-Artikel auf Springermedizin.de. Redaktion und Realisation: Claudia Baier

  19. Biomarker in der Gebärmutterhalskrebsvorsorge (mit freundlicher Unterstützung von Roche Diagnostics Deutschland GmbH)
    06.08., 11:0000:20:03

    mit Dr. Böhmer, Leiter des Instituts für Zytologie und Dysplasie in Hannover Laut der aktuellen Krebsvorsorgerichtlinie sollen Frauen ab 20 Jahren im Rahmen des Zytologie-Screenings einmal pro Jahr einen Pap-Test – also einen Zellabstrich vom Gebärmutterhals – erhalten können, der im Labor auf Veränderungen untersucht wird. Ab 35 Jahren wird der Pap-Test alle drei Jahre angeboten, dann allerdings in Kombination mit einer Untersuchung auf humane Papillomviren (HPV), die Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Werden beim Pap- oder dem HPV-Test Auffälligkeiten festgestellt, sind unter Umständen weitere Untersuchungen notwendig, um abzuklären, ob es sich tatsächlich um eine Krebserkrankung handelt. Dabei sollen unnötige Eingriffe und invasive Untersuchungen an gesunden Frauen jedoch möglichst vermieden werden. Dr. Gerd Böhmer erklärt im Podcast welche Bedeutung Biomarkern wie p16/Ki67 bei der Früherkennung von Zervixkarzinomen und entsprechende Vorstufen zukommt und für welche Patientinnen weiterführende Untersuchungen sinnvoll sind. Er ist Facharzt für Gynäkologie, Geburtshilfe, Kolposkopie und Zytologie und Leiter des Instituts für Zytologie und Dysplasie in Hannover. Impressum „Welchen Nutzen haben Biomarker in der Gebärmutterhalskrebsvorsorge?“ Podcast Moderation: Dr. Anja Schäfer, Heppenheim Mit freundlicher Unterstützung der Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Andreas Strehl Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

  20. Polyneuropathie ist nicht gleich Polyneuropathie
    30.07., 11:0000:27:29

    mit Prof. Dr. Dieter Heuß, Neurologe Mittlerweile sind mehrere hundert Ursachen für Polyneuropathien bekannt. Deren Abklärung ist für das Management dieser Erkrankungen des peripheren Nervensystems entscheidend. Wann reicht die Basisdiagnostik, wann ist diagnostische Detektivarbeit gefragt? Eine neue Leitlinie hilft bei der Abklärung der Volkskrankheit weiter. Polyneuropathien sind eine große heterogene Gruppe von Erkrankungen des peripheren Nervensystems. Typisch sind stechende, brennende Schmerzen in beiden Füßen, Ameisenlaufen an den Beinen, das Gefühl, auf Watte zu gehen oder häufiges Stolpern. Aber auch ganz andere Verlaufsformen und Symptome sind möglich. Im Einzelfall kann die Diagnose eine Herausforderung sein. Der Koordinator der neuen Leitlinie, Prof. Dr. Dieter Heuss, bringt in dieser Folge viele Beispiele dafür mit. Vier bis fünf Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen. Die häufigsten Formen sind die diabetische und die alkoholtoxische Polyneuropathie. Weit seltener ist zum Beispiel das Guillain-Barré-Syndrom, das als medizinischer Notfall gilt. Bei welchen Symptomen sollte weiter abgeklärt werden? Was kann bereits eine ausführliche Anamnese leisten und wann ist eine Liquor- oder genetische Diagnostik angebracht? Die aktualisierte Leitlinie "Diagnostik bei Polyneuropathien" soll helfen, das Vorgehen bei Verdacht auf die Nervenerkrankungen strukturiert zu planen. Prof. Dr. Dieter Heuß gibt Einblicke und erzählt, wo es seiner Meinung nach bei der Abklärung noch häufig hapert. Der Neurologe ist leitender akademischer Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Erlangen. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Birte Seiffert

Der Springer Medizin Podcast – Medizin für Gesundheitsprofis – das sind interessante, relevante und unterhaltenden Beiträge aus der ganzen Welt der Medizin. Wir sprechen in unseren Episoden mit Fachpersonen aus Klinik und Praxis über Gesundheit, Krankheit, Diagnostik, Therapie, Prävention – über neue Studien, neue Erkenntnisse und praxisrelevantes Wissen. Der Springer Medizin Podcast ist eine Produktion von SpringerMedizin.de, der Fortbildungs- und Wissensplattform für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Mehr Infos gibt es hier: www.springermedizin.de