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Der Springer Medizin Podcast

Redaktion SpringerMedizin.de

Health & Fitness · Science

209 Episoden · neueste 13.10.

Episoden

209
  1. Neue Wirkstoffe für die Adipositas-Therapie – ein Durchbruch?
    05.08., 11:0000:33:30

    Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Dagmar Führer-Sakel, Essen Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Adipositas erfordert ein multimodales Therapiekonzept. Eine angepasste Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität sind wesentliche Bestandteile. Doch wann kommen die neuen Wirkstoffe, die Inkretinmimetika, zum Einsatz? Wie wirken sie, welche Effekte haben sie und welche Nebenwirkungen sind relevant? Prof. Markus M. Lerch und die Endokrinologin Prof. Dagmar Führer-Sakel diskutieren bewährte und neue Therapieansätze bei Adipositas. Erst seit wenigen Jahren ist Adipositas als chronische Erkrankung anerkannt. Welche Form der Diät führt zu einer Gewichtsreduktion bei Adipositas oder einer Übergewichtsprävention? Pragmatische Antworten liefern Leitlinien und Prof. Dagmar Führer-Sakel. Die Endokrinologin stellt sich den Fragen von Moderator Prof. Markus M. Lerch. Gemeinsam besprechen Sie das viel diskutierte und relevante Thema Adipositas in unserer Podcast-Reihe zur Inneren Medizin, einer Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. In dieser Diskussion dürfen die neuen Wirkstoffe, wie Glucagon-like Peptide 1 (GLP-1) und glukoseabhängiges insulinotropes Peptid (GIP), nicht fehlen. Diese Wirkstoffe ahmen die Wirkung von Inkretinen, körpereigenen Hormonen, nach. "Insulin macht dick, aber die Inkretine, die Insulin ausschütten, machen dünn. Woran liegt das?", fragt Prof. Markus Lerch in dieser Folge. Die Endokrinologin erklärt die neuen Wirkstoffe und warum sie nicht nur gegen Diabetes wirken, sondern auch bei Adipositas erfolgreich sind. Wie ist der Stand der Kostenerstattung? Wann sind die Therapien indiziert? Und welche Nebenwirkungen sind zu beachten? Für hoch-adipöse Patientinnen und Patienten ist häufig ein operativer Eingriff die bessere Option. Mit der bariatrischen Chirurgie lassen sich ebenfalls sehr gute Effekte erzielen. Professorin Dr. Dr. med. Dagmar Führer-Sakel ist Internistin, Endokrinologin und Diabetologin und Direktorin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel am Universitätsklinikum in Essen. Neben anderen Ämtern hat sie außerdem seit Mai 2025 den Vorsitz der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) inne. >>Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin Prof. Markus M. Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier. Literaturhinweise Neue Wege in der Adipositastherapie; Ausgabe 5/2025 von die Innere Medizin (Zugriff mit DGIM-Mitgliedschaft oder SpringerMedizin-Abo) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Laura Dittmann und Anika Aßfalg

  2. Testosteronmangel: Der hypogonadale Patient in der Hausarztpraxis (gesponsert von Besins Healthcare Germany GmbH)
    31.07., 11:0000:22:08

    mit Dr. Jörg Sandmann, Facharzt für Allgemeinmedizin und Urologie in der Praxis am Dreilingsberg in Travemünde In der Hausarztpraxis fällt ein Testosteronmangel daher mitunter durchs Raster. Denn das bekannteste Symptom, die erektile Dysfunktion, tritt meist erst auf, wenn der Testosteronmangel bereits weit fortgeschritten ist. Dabei bietet eine Testosterontherapie, die auch problemlos von Hausärztinnen und Hausärzten verschrieben werden kann, die Chance, den Teufelskreis aus Testosteronmangel und seinen möglichen Folgeerscheinungen zu durchbrechen. Dr. Jörg Sandmann erläutert im Podcast, wie der hypogonadale Mann in der Hausarztpraxis identifiziert werden kann und was Hausärztinnen und Hausärzte bei Diagnose und Therapie beachten sollten. Dr. Jörg Sandmann ist Facharzt für Allgemeinmedizin und Urologie und praktiziert in der Praxis am Dreilingsberg in Travemünde. Impressum „Testosteronmangel: Der hypogonadale Patient in der Hausarzt-Praxis“ Podcast Moderation: Caroline Ring, Berlin Mit freundlicher Unterstützung der Besins Healthcare GmbH, Berlin Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Andreas Strehl Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

  3. Gicht: "Hyperurikämie hat per se noch keinen Krankheitswert"
    22.07., 11:0000:30:26

    mit Prof. Bettina Engel, Allgemeinmedizinerin Bedeuten hohe Harnsäurewerte immer gleich eine Gicht-Diagnose? Und wie sieht es umgekehrt aus? Auch wenn atypische Gicht-Verläufe in der Allgemeinmedizin selten sind, sollte die Diagnose nicht leichtfertig gestellt werden, sagt Prof. Bettina Engel. Sie erklärt, wann Zweifel begründet sind und welche wichtige Rolle die Aufklärung in der Behandlung einnimmt. Wie kann die Verdachtsdiagnose eines akuten Gicht-Anfalls in der Hausarztpraxis gesichert und wann sollte sie hinterfragt werden? Professorin Dr. Bettina Engel vom allgemeinmedizinischen Institut des Uniklinikums Erlangen fasst wichtige Punkte der Leitlinie für das primärärztliche Setting zusammen. Die Expertin hat für die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) an der S3-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Gicht mitgewirkt. Federführend war die Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e.V. (DGRh). Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Ein besonders wichtiger Punkt ist für sie die gute Kommunikation über den Krankheitsverlauf, Lebensstilmaßnahmen und die Therapie. „Wir haben bisher unsere Patienten zu schlecht aufgeklärt“, sagt die Expertin in der Podcast-Folge. Beim Thema harnsäuresenkende Therapie und Zielwerte waren sich die Fachgesellschaften nicht ganz einig. Das sei jedoch nachvollziehbar und liege an den verschiedenen Versorgungsrealitäten in der Allgemein- und Spezialmedizin. Beim Thema harnsäuresenkende Therapie und Zielwerte waren sich die Fachgesellschaften nicht ganz einig. Das sei jedoch nachvollziehbar und liege an den verschiedenen Versorgungsrealitäten in der Allgemein- und Spezialmedizin. Es gebe schließlich "zwei Gicht-Welten" und zwei verschiedene Gruppen an Gicht-Kranken. ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert. Literaturhinweise Update: Gicht in der Hausarztpraxis auf Grundlage der interdisziplinären S3-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Gicht; Zeitschriftenartikel in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin (Zugriff mit Abo) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg

  4. Stürze im Alter: Wichtig sind Optimismus und ein klares Ziel
    08.07., 11:0100:31:03

    mit Prof. Dr. Markus Gosch, Geriater "Schaff ich es wieder auf die Beine? Lande ich im Pflegeheim?" Mortalität und Risiko für bleibende Einschränkungen steigen nach einer Fraktur im Alter dramatisch an. Gemeinsam können Unfallchirurgie, Geriatrie und Anästhesie hier viel leisten, um die Lebensqualität hoch und die Komplikationsrate gering zu halten. Prof. Dr. Markus Gosch erklärt, worauf es hier ankommt. Für ältere, gebrechliche Menschen ist eine Fraktur nach einem Sturz ein einschneidendes Ereignis, das Sorgen und Angst hervorruft. Nicht selten folgt auf den ersten Sturz der zweite oder dritte, und die Schwere der Verletzung nimmt mit jedem Mal zu. "Wir müssen den Optimismus erhalten" und den Menschen mit Empathie begegnen, sagt der Geriater Prof. Dr. Markus Gosch. Für die Behandlung sei es wichtig, von Anfang an ein festes Ziel zu haben. Der typische Sturz im Alter passiert zuhause, bei ganz alltäglichen Situationen. Die Ursachen sind vielfältig: Sie reichen von schlechtem Sehvermögen über allgemeine Gebrechlichkeit bis hin zu Nebenwirkungen bestimmter Medikamente. Was folgt, ist meist die Notaufnahme und viele Fragen: Wie ist der Sturz passiert? Muss operiert werden? Braucht dieser Mensch geriatrische Unterstützung? Ein wichtiges Stichwort bei dieser Frage ist das "inadäquate Trauma". Liegt das vor, sollte die Versorgung geriatrischen Standards folgen. Eine einfach Anamnese und Score-Systeme unterstützen bei der Einordnung. Wie können Frakturen altersgerecht versorgt und Komplikationen vermieden werden? Und wie kann erneuten Stürzen vorgebeugt werden? Und warum lohnt es sich, eine Osteoporose-Therapie auch nach einem Bruch noch einzuleiten? Darüber sprechen wir in dieser Folge. Prof. Dr. Markus Gosch ist Professor für Geriatrie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Nürnberg und leitet dort die Klinik für Innere Medizin 2 mit dem Schwerpunkt Geriatrie. Außerdem ist er der amtierende Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie. Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Literaturhinweise Beitrag aus Geriatrie+Gerontologie: Alterstraumatologische Visite (Zugriff mit Abo) Beitrag aus Geriatrie+Gerontologie: Konservative Frakturversorgung bei alten Menschen (Zugriff mit Abo) Beitrag aus CME: Geriatrische Traumatologie (Zugriff nach kostenfreier Registrierung) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Claudia Baier

  5. Morbus Crohn: Was hilft beim schweren Schub?
    24.06., 11:0000:33:23

    mit Prof. Dr. med. Andreas Stallmach, Internist und Gastroenterologe Die Therapie des Morbus Crohn richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung. Wie man diesen im ärztlichen Alltag feststellt, welche Therapie-Optionen es bei einem schweren Schub gibt und welche Rolle Lebensstilfaktoren und Genetik bei der Entstehung und Entwicklung eines M. Crohn spielen – darüber haben wir mit Prof. Andreas Stallmach, einem der Koordinatoren der S3-Leitlinie zu Morbus Crohn, gesprochen. In dieser Episode sprechen wir über Therapieoptionen bei einem schweren Schub des Morbus Crohn, eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED). Wann braucht es mehr als Steroide, welche fünf Substanzklassen gibt es zur Auswahl – und wann kommt eine Operation infrage? Welche Rolle spielen Umwelt- und Lebensstilfaktoren wie Rauchen bei der Entstehung und dem weiteren Verlauf der Erkrankung? Und worauf gilt es bei Patientinnen mit Kinderwunsch und Morbus Crohn zu achten? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Prof. Dr. med. Andreas Stallmach. Prof. Dr. med. Andreas Stallmach ist Internist und Gastroenterologe, Direktor der Klinik für Innere Medizin IV am Universitätsklinikum Jena und einer der Koordinatoren der Living Guideline zur Diagnostik und Therapie des Morbus Crohn. Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Literaturhinweise Aktualisierte S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Morbus Crohn“ der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) (Version 4.1) – living guideline Beitrag: "Therapie des schweren Schubs bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa", Die Innere Medizin 1/2025 (Zugriff mit Abo) Beitrag: "Neue Therapie-Targets bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen", Die Innere Medizin 1/2025 (Zugriff mit Abo) Beitrag: "Anwendung fortgeschrittener Therapien bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen", Die Innere Medizin 1/2025 (Zugriff mit Abo) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Alexandra Wichary, Anika Aßfalg

  6. Polycythaemia vera: seltene Diagnose mit interdisziplinärem Versogungsauftrag (gesponsert von Novartis Pharma GmbH)
    19.06., 11:0000:23:31

    mit Prof. Dr. Birgit Linnemann, leitende Oberärztin der Angiologie an der Universitätsmedizin Mainz und Dr. Susanne Isfort, ärztliche Leitung des Onkologischen Zentrums an der Medizinischen Hochschule Hannover Betroffene bekommen die Diagnose „Polycythaemia vera“ häufig erst im fortgeschrittenen Alter gestellt, dabei könnten vorher auftretende thromboembolische Ereignisse ohne zugrundeliegende Ursache ein erster Hinweis auf die Erkrankung sein. Patientinnen und Patienten leiden teilweise jahrelang an starken Symptomen – wie z.B. Fatigue-, bevor es in den Blutwerten erste Hinweise gibt. Wichtig ist daher, ein Bewusstsein für diese Erkrankung zu schaffen und damit einem thromboembolischen Ereignis zuvorzukommen. Prof. Dr. Birgit Linnemann und Dr. Susanne Isfort geben im Podcast einen Einblick in den Weg zur Diagnosestellung und bei welchen Symptomen man hellhörig werden sollte. Darüber hinaus erklären sie wie eine effektive Therapie aussehen kann und welche Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit zukommt. Frau Prof. Dr. Birgit Linnemann ist leitende Oberärztin der Angiologie an der Universitätsmedizin Mainz und Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Angiologie; Frau Dr. Susanne Isfort ist Geschäftsführerin der Comprehensive Cancer Center und hat die ärztliche Leitung des Onkologischen Zentrums an der Medizinischen Hochschule Hannover. Impressum „Polycythaemia vera: seltene Diagnose mit interdisziplinärem Versorgungsauftrag “ Podcast Moderation: Dr. Thomas Meißner, Erfurt Mit freundlicher Unterstützung der Novartis Pharma GmbH, Nürnberg Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Andreas Strehl Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

  7. Trigeminusneuralgie – was hilft gegen die extremen Schmerzattacken?
    10.06., 11:0000:28:10

    mit Prof. Dr. Janne Gierthmühlen und Prof. Dr. Gudrun Goßrau, Fachärztinnen für Neurologie Die Trigeminusneuralgie ist eine seltene Erkrankung des Trigeminusnervs, also des größten Nervs im Gesichtsbereich. Die meist kurzen Attacken zählen zu den stärksten Schmerzen, die es gibt. Sie treten spontan auf oder ausgelöst durch bestimmte Trigger, wie Niesen, Kauen oder einen Luftzug. Behandelt werden kann der Gesichtsschmerz sowohl medikamentös als auch neurochirurgisch. Welche Optionen infrage kommen, muss immer individuell geklärt werden. Unter anderem hängt die Entscheidung von der Form der Trigeminusneuralgie ab: klassisch, sekundär oder idiopathisch? Wichtig sei ein multimodales Therapiekonzept, das auch die psychotherapeutischen Aspekte ausreichend berücksichtige, betonen beide Expertinnen im Podcast. Prof. Dr. Gudrun Goßrau berichtet über eine Patientin aus ihrer Klinik, bei der die Behandlung einer idiopathischen Trigeminusneuralgie eine besondere Herausforderung war. Die Fachärztin für Neurologie leitet die Kopfschmerzambulanz am UniversitätsSchmerzCentrum des Universitätsklinikums in Dresden. Auch über neuere Behandlungsalternativen sprechen die beiden Leitlinien-Koordinatorinnen in dieser Folge. Botulinumtoxin sei darunter das vielversprechendste, ordnet Prof. Dr. Janne Gierthmühlen die aktuelle Datenlage ein. Die Neurologin ist Leiterin der Interdisziplinären Schmerz-und Palliativambulanz (ISPA) der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Uniklinikum Schleswig-Holstein in Kiel. Die aktuelle S1-Leitlinie "Diagnostik und Therapie der Trigeminusneuralgie" ist Ende 2023 publiziert worden. Sie fasst den Stand zu Diagnostik und Therapie aus interdisziplinärer Sicht zusammen. Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Literaturhinweise & Fachartikel S1-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Trigeminusneuralgie (AWMF-Registernummer: 030/016) Medikamentöse Therapie der Trigeminusneuralgie; Übersichtsbeitrag aus "Der Schmerz" 4/2025 Operative Behandlung der Trigeminusneuralgie; Übersichtsbeitrag aus "Der Schmerz" 6/2024 Informationen für Patientinnen und Patienten Webseite der Patientenorganisation der Deutschen Schmerzliga Trigeminusneuralgie-Kalender auf der Website der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft Infos zur Trigeminusneuralgie der Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Birte Seiffert

  8. Nackenschmerzen – die neue S3-Leitlinie im Praxistest
    27.05., 11:0000:29:46

    mit Dr. Martin Bortz und Prof. Thomas Kötter, Fachärzte für Allgemeinmedizin Evidenz und Praxisrealität – im Idealfall sollte eine Leitlinie beides gut abbilden. Dafür haben wir in dieser Folge zwei Experten mit zwei Perspektiven: Leitlinienkoordinator Prof. Thomas Kötter fasst wichtige Empfehlungen zu Diagnostik, nicht-medikamentösen Maßnahmen und Analgetika bei Nackenschmerzen zusammen. Und Dr. Martin Bortz berichtet, wie praxistauglich sich die Empfehlungen der S3-Leitlinie erweisen. In dieser Folge werden einerseits wichtige Aspekte der S3-Leitlinie "Nicht-spezifische Nackenschmerzen im hausärztlichen Setting" (Veröffentlichung vrstl. im Mai 2025) der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin, DEGAM, in der Hausarztpraxis aufgearbeitet. Andererseits geht es auch darum, wie die Empfehlungen im individuellen Einzelfall interpretiert werden können. "Es ist ja nur eine Leitlinie, es ist auch keine Richtlinie. Das heißt also, es ist ziemlich Vieles erlaubt. Es ist nur eine Orientierungshilfe, was evidenz- und konsensbasiert und praxisgetestet für eine bestmögliche Versorgung das Richtige ist. ", so Leitlinienkoordinator Prof. Thomas Kötter in dieser Folge. Er fasst zentrale Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie von unspezifischen Nackenschmerzen zusammen und geht auf relevante Fragen ein: Welche Warnhinweise sollten in der Diagnostik aufhorchen lassen? Wie unterscheidet sich die Therapie von chronischen und akuten Schmerzen? Und was, wenn Patientinnen und Patienten eine nicht-empfohlene Behandlung einfordern? Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. In einer qualitativen Studie wurde die Leitlinie außerdem im Praxiseinsatz getestet. Dr. Martin Bortz hat an der Studie mitgearbeitet und berichtet, welche Erkenntnisse aus dem Praxistest besonders wertvoll für die Entwicklung der Leitlinie waren. Prof. Dr. Thomas Kötter hat die Professur für Lehre in der Allgemeinmedizin am Institut für Allgemeinmedizin der Universität zu Lübeck inne und arbeitet als Hausarzt in einer Praxis. Dr. Martin Bortz ist ärztlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeinmedizin der Technischen Universität in Dresden. ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert. Literaturhinweise Praxistest der S3-Leitlinie „Nicht-spezifische Nackenschmerzen im hausärztlichen Setting“ publiziert in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin (Zugriff mit Abo oder DEGAM-Mitgliedschaft) 32/m mit spontanen Nackenschmerzen – Fall 42 aus dem Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung Allgemeinmedizin (Zugriff mit Abo oder DEGAM-Mitgliedschaft) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg

  9. Melanom: Viele Fragen zu modernen Therapien sind geklärt
    13.05., 11:0000:28:42

    mit Prof. Dirk Schadendorf, Dermatologe Die Leitlinie zur Diagnostik und Therapie zum Melanom wird 2025 aktualisiert. Die Datenlage vor allem zu modernen Therapien, wie den BRAF-Inhibitoren oder der Checkpointblockade sind nun deutlich belastbarer. Auch beim fortgeschrittenen Melanom kann bei manchen Patientinnen und Patienten von einer Heilung gesprochen werden. Die aktuellen Daten und Erkenntnisse arbeitet Prof. Dirk. Schadendorf aus Essen in dieser Folge auf. Wie hat sich die Melanom-Therapie in den letzten Jahren entwickelt? Was sind neue Erkenntnisse, die nun in die Leitlinie einfließen werden? Und welche Wirkstoffe werden in Zukunft die Therapielandschaft verändern? Außerdem gibt der Experte einen Überblick zur Besonderheit des Melanoms im Vergleich zu anderen Hauttumoren, zu Risikofaktoren und notwendigen molekularen Analysen. Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Prof. Dr. med. Dirk Schadendorf ist Direktor der Hautklinik Essen und Leiter des Westdeutschen Tumorzentrums und er begleitet seit mehr als 30 Jahren die Entwicklungen in der Hautkrebstherapie mit. Außerdem hat der die Aktualisierung der Leitlinie zum Melanom, die im Jahr 2025 veröffentlicht wird, koordiniert. Literaturhinweise S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Melanoms auf der Leitlinien-Übersichtsseite der AWMF (Geplante Fertigstellung: 31.10.2025) Aktuelle Übersicht zum kutanen Melanom von Tasdogan, A., Sullivan, R.J., Katalinic, A. et al. publiziert in Nature Reviews Disease Primers und Kurzübersicht auf einer Seite Immunhistochemische Untersuchungen beim malignen Melanom veröffentlicht in der Zeitschrift Die Dermatologie (Zugriff mit Abo) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und weitere Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Elena Schweer und Anika Aßfalg

  10. Leben statt zu Überleben: Post-Intensive-Care-Syndrom
    29.04., 11:0000:24:47

    mit Prof. Dr. med. Konrad Schmidt, Allgemeinmediziner Immer mehr Menschen überleben kritische Erkrankungen. Aber Beatmung, Sedierung und die Eindrücke der Intensivstation hinterlassen Spuren. Das Post-Intensive-Care-Syndrom kann die Folge sein. Es ist nicht nur eine Herausforderung für Kliniken, sondern auch Hausarztpraxen. Mit Allgemeinmediziner Prof. Dr. med. Konrad Schmidt sprechen wir in dieser Folge darüber, wie die Überlebenden wieder ins Leben finden können. Das Post-Intensive-Care-Syndrom (PICS) fasst die physischen, kognitiven und mentalen Folgen einer Behandlung auf der Intensivstation zusammen. Die Ausprägung kann dabei bei jedem oder jeder Betroffenen sehr unterschiedlich sein. Sie reichen von Schluckstörungen durch eine Intubation über Polyneuropathien bis hin zu kognitiven Einschränkungen und Symptomen einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Diese Vielfältigkeit stellt Behandelnde vor eine Herausforderung. Viele der potentiellen Spätfolgen bleiben bis zu einem Jahr nach dem Intensiv-Aufenthalt und noch darüber hinaus. Damit ist PICS nicht nur ein wichtiges Thema für die akute Betreuung auf der Intensivstation, sondern auch für Hausarztpraxen, die die Betreuung im Anschluss wieder übernehmen. Aus hausärztlicher Sicht ist es wichtig, auf mögliche Einschränkungen durch PICS zu screenen, gezielt nachzufragen und möglichst zeitnah Unterstützungsangebote zu formulieren, sagt Prof. Dr. med. Konrad Schmidt. Der Allgemeinmediziner hat intensiv zu PICS und dem Umgang damit in der Hausarztpraxis geforscht. Die Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation e. V. hat kürzlich eine S2e-Leitlinie mit 12 Empfehlungen und 4 Optionen zur Prävention und Behandlung des PICS im stationären und ambulanten Setting entwickelt. Prof. Dr. Konrad Schmidt ist Allgemeinmediziner und Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der medizinischen Hochschule in Brandenburg. Er forscht zu den Spätfolgen der Intensivbehandlungen und darüber, wie Hautarztpraxen Betroffene erkennen und Unterstützung bieten können. Redaktion und Realisation: Claudia Baier Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Literaturhinweise Beitrag aus der Zeitschrift für Allgemeinmedizin: Zusammenfassung der Leitlinie zu multimodalen Neurorehabilitationskonzepten für Überlebende der Intensivstation (Zugriff mit Abo) Beitrag aus Die Anästhesiologie: Das Post-Intensive Care Syndrom: funktionelle Beeinträchtigungen bei Überlebenden kritischer Erkrankung (Zugriff mit Abo) Beitrag aus der Zeitschrift Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin: Herausforderungen und Perspektiven der Angehörigenbegleitung auf der Intensivstation: Fokus auf vulnerable Angehörige (Open Access)

  11. Eier, Kaffee und Statine: Mythen und Fakten zur kardiovaskulären Prävention
    15.04., 11:0000:36:23

    mit Dr. Katrin Gebauer, Angiologin und Lipidologin Die durchschnittliche Lebenserwartung ist in Deutschland bis zu drei Jahre kürzer als die der europäischen Nachbarn. Dabei belegen die kardiovaskulären Erkrankung immer noch den Platz 1 bei den Todesursachen. Das Thema wird nicht nur unter Medizinerinnen und Medizinern immer wichtiger, es hat auch seinen Weg in die Politik gefunden. Es braucht konkrete Maßnahmen, um kardiovaskuläre Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Was ist gut, was ist schlecht fürs Herz? Wie viel tragen Ernährung, Bewegung und der Lebensstil dazu bei, Atherosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall vorzubeugen? Darüber wurde schon viel geforscht, viel gefordert und doch wieder verworfen. Gemeinsam mit der Lipidologin Dr. Katrin Gebauer werfen wir einen Blick auf die aktuelle Evidenz zum Thema. Sie erklärt in dieser Folge, welche Parameter im Screening wirklich aussagekräftig sind, wie Sie das Risiko bei Patientinnen und Patienten sicher einschätzen und welche sinnvollen Ratschläge Sie zu Lebensstil und Ernährung weitergeben können. Dr. Katrin Gebauer ist Fachärztin für Innere Medizin und Angiologie und außerdem Lipidologin am Uniklinikum Münster. Und hat dort 2024 zusammen mit weiteren Kolleginnen und Kollegen das „Zentrum für Prävention von Herz- und Gefäßerkrankungen“ gegründet. Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Interview: Nicola Birner Redaktion: Nicola Birner, Claudia Baier Literaturhinweise Pressemitteilung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) zur Lebenserwartung in Westeuropa: Deutschland fällt bei Lebenserwartung in Westeuropa weiter zurück Beitrag der Zeitschrift für Herz-,Thorax- und Gefäßchirurgie: Moderne Strategien zur Lipidsenkung – die frühe Kombinationstherapie Online-Artikel: Risikofaktor Lipoprotein(a): Wenn Statine allein nicht reichen (Zugriff nach Registrierung) Beitrag der Zeitschrift "Herz": Update kardiovaskuläre Prävention 2025 (mit Abo)

  12. Biomarkertests in der Brustkrebs-Therapie (gesponsert von Exact Sciences Deutschland GmbH)
    10.04., 11:0000:14:44

    mit Prof. Dr. Maggie Banys-Paluchowski, stellvertretende Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Uniklinik Schleswig-Holstein, Lübeck Unter die Diagnose Brustkrebs fällt nicht nur der eine Typ Brustkrebs, sondern es gibt viele verschiedene Formen, denen unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen können. In den meisten Fällen ist die genaue Ursache unbekannt, jedoch gibt es eine familiäre Veranlagung, bei der genetische Mutationen ein große Rolle spielen. Dieser Faktor kann für die Therapieauswahl eine wichtige Rolle spielen: Wenn die Tumorbiologie, also die Charakteristika des individuellen Tumors, bekannt sind, können Ärztin bzw. Arzt und Patientinnen den weiteren Weg gemeinsam bestimmen. Seit einigen Jahren sind Biomarkertests verfügbar, die Behandelnde und Patientinnen bei der Therapieentscheidung unterstützen. Prof. Dr. Maggie Banys-Paluchowski gibt im Podcast einen Einblick in die Schritte zur Therapieentscheidung und wie diese zusammen mit den Patientinnen gestaltet werden kann. Darüber hinaus erklärt Sie, welche wachsende Bedeutung Biomarkertests für die Auswahl der geeigneten Therapie in den letzten Jahrzehnten bekommen haben und wie diese in der Praxis eingesetzt werden. Sie ist stellvertretende Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Uniklinik Schleswig-Holstein in Lübeck, wo sie das Brustzentrum und das Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs leitet. Impressum „Biomarkertests in der Brustkrebs-Therapie“ Podcast Moderation: Caroline Ring, Berlin Mit freundlicher Unterstützung der Exact Sciences Deutschland GmbH, München Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Andreas Strehl Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

  13. Resilienz: Umgang mit Stressoren in der Medizin
    01.04., 11:0000:25:23

    Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Jan Galle, Lüdenscheid Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig resiliente Teams sind, um Krisen zu meistern und auch unter Druck eine gute Arbeit zu leisten. DGIM-Kongresspräsident Prof. Dr. med. Jan Galle, Lüdenscheid, beleuchten gemeinsam mit Moderator Prof. Markus M. Lerch, München, in dieser Folge die Facetten von Resilienz in der Inneren Medizin und geben einen Ausblick auf die geplanten Sitzungen des DGIM-Kongresses. "Resilienz bedeutet Umgang mit Stressoren. Und ich habe mich schon am Höhepunkt der Corona-Krise gefragt, wieso gehen die einen so damit um und halten es aus und den anderen geht es viel schlechter.", sagt Prof. Jan Galle in dieser Folge. Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Stress, Krisen, Umwelteinflüsse – Stressoren, die die Arbeit von medizinischem Fachpersonal und die Versorgung von Patientinnen und Patienten beeinflussen, gibt es viele. Beim Umgang mit diesen äußeren Faktoren spielt Resilienz eine große Rolle. Auf dem 131. DGIM-Kongress mit dem Motto "Resilienz – sich und andere stärken" wird das Thema Resilienz tiefergehend beleuchtet. Einige Aspekte greifen Moderator Prof. Markus M. Lerch und Kongresspräsident Prof. Jan. Galle im Gespräch auf. Anhand von Beispielen aus der Kardiologie oder der Nephrologie verdeutlichen sie, wieso Stressoren und Resilienz in der Versorgung von Patientinnen und Patienten so entscheidend sind. Prof. Jan Galle verrät außerdem, was den Anlass für die Wahl dieses Kongressmottos gab und teilt eigene Erfahrungen, die er als Nephrologe und Chefarzt am Klinikum Lüdenscheid gesammelt hat. Literaturhinweise Beitrag aus der Kongressausgabe der Zeitschrift Die Innere Medizin: Belastung – Beanspruchung – Erholung – Resilienz: Wie passt all das zusammen? (Zugriff mit Abo) >>Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin Prof. Markus M. Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Laura Dittmann & Anika Aßfalg

  14. Vom Wert der Ernährung bei neurodegenerativen Erkrankungen
    25.03., 11:0000:36:50

    mit Professor Dr. Andrés Ceballos-Baumann, Facharzt für Neurologie Am Beispiel Parkinson zeigt sich, dass Ernährung nicht nur präventiv förderlich ist, sondern auch die Wirkung von Medikamenten und den Krankheitsverlauf beeinflusst. Prof. Dr. Andrés Ceballos-Baumann, München, fasst die aktuelle Studienlage zusammen, nennt die bestehenden Probleme und veranschaulicht seine Vorgehensweise. Was zeichnet eine gehirngesunde Ernährung aus und wie sieht die Studienlage aus? Und wie genau wirkt diese Ernährung bei neurodegenerativen Erkrankungen? Bei Parkinson beeinflusst beispielsweise was, wann und wie viel man isst, die Wirkung des Medikaments L-Dopa. Viele Parkinson-Patientinnen und -Patienten leiden auch unter Verstopfung. Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Prof. Ceballos-Baumann erklärt, welche Ernährung bei Parkinson sinnvoll ist, welche Wechselwirkungen es zwischen Medikamenten und der Ernährung gibt oder wie er bei Schluckstörungen und anderen Problemen in der Parkinson-Therapie vorgeht. Dabei hat er immer das Ziel im Blick, den Betroffenen eine gute Lebensqualität zu ermöglichen. Professor Dr. Andrés Ceballos-Baumann ist Chefarzt im Fachzentrum für Neurologie und Klinische Neurophysiologie an der Schön Klinik München Schwabing. Literaturhinweise Beitrag aus der Zeitschrift InFo Neurologie + Psychiatrie: Aktuelle Therapiestrategien motorischer Symptome einer Parkinsonkrankheit (Zugriff nach Registrierung) Beitrag aus der Zeitschrift _DNP: Impulskontrollstörungen bei Parkinson (Zugriff nach Registrierung) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Eduardo Fernández-Tenllado Ramminger, Anika Aßfalg

  15. Müdigkeit: Die erste Erklärung muss nicht die einzige sein
    11.03., 11:0000:24:28

    mit Dr. med. Nicole Lindner, Hausärztin und Leitlinienautorin Müdigkeit ist eins dieser Symptome, die häufig von allein wieder verschwinden. Gelegentlich verbirgt sich dahinter aber auch eine schwerwiegende Ursache. Wie gelingt eine zielgerichtete Anamnese im hektischen Praxisalltag? Und wann ist eine weiterführende Diagnostik angeraten? Mit Hausärztin und Mitautorin der Leitlinie Dr. med. Nicole Lindner arbeiten wir in dieser Folge wichtige Punkte der aktuellen S3-Leitlinie heraus. Müdigkeit ist ein häufiger Vorstellungsgrund in der allgemeinmedizinischen Praxis. Eine Basisdiagnostik und gezielte Anamnese geben Hinweise, wie es diagnostisch und therapeutisch weiter gehen kann. In der S3-Leitlinie Müdigkeit, die von der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) herausgegeben wurde, wurde die Evidenz zum Umgang mit diesem Symptom in der allgemeinmedizinischen Praxis gesichtet und Empfehlungen ausgearbeitet. Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Wir sprechen in dieser Folge der ZFA TALKS mit Dr. med. Nicole Lindner aus Marburg, die gemeinsam mit anderen Expertinnen und Experten die Leitlinie verfasst hat. Sie fasst die Kernpunkte der Leitlinie zusammen. Wichtig ist für sie vor allem eins: In der Diagnostik sollte man sowohl für psychische als auch somatische Ursachen offen bleiben. An zwei Fallbeispielen verdeutlicht die Hausärztin diesen Punkt. Dr. Nicole Lindner arbeitet als Hausärztin und am Institut für Allgemeinmedizin der Philipps-Universität in Marburg. ZFA TALKS ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert. Lektüretipp und Links CME-Beitrag in Zeitschrift für Allgemeinmedizin: Müdigkeit in der hausärztlichen Praxis (mit Abo oder DEGAM-Mitgliedschaft) DEGAM-Leitlinien-Seite mit hilfreichen Materialien wie Kurzfassung der Leitlinie, Anamnesebogen oder Patientenleitlinien Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg

  16. Angiologie – Erfolge einer jungen Fachdisziplin
    25.02., 11:0000:28:05

    Prof. Markus Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Christine Espinola-Klein, Mainz Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) „Gefäße sind ja quasi überall“. So stellt Prof. Christine Espinola-Klein die Vielseitigkeit der Angiologie in dieser Podcast-Folge heraus. Denn in der Angiologie geht es nicht nur um interventionelle Eingriffe, sondern auch um Diagnostik, Therapiefindung sowie Vor- und Nachsorge. Und hier hat sich einiges zum Wohl der oft schwerkranken Patientinnen und Patienten getan. Bei Lungenembolien, Thrombosen oder der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) sind Angiologinnen und Angiologen gefragt. Gemeinsam mit unserem Moderator Professor Lerch arbeitet Professorin Dr. med. Christine Espinola-Klein neue Entwicklungen in der Angiologie heraus und erklärt die Besonderheiten dieses interdisziplinären Faches. „Wir sind der Internist der Gefäße – wir müssen uns um die Lipide kümmern, wir müssen uns um den Zucker kümmern, um den Bluthochdruck, um die Gerinnungshemmung“, sagt die Expertin. „Wenn ich einen Patienten interveniere, dann seh ich den natürlich immer wieder. Nicht nur auf dem Kathetertisch, sondern auch davor und danach“. Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. In großen Studien rücken die peripheren Gefäße und die oft schwerkranken Patientinnen und Patienten zudem mehr in den Fokus. Denn sie profitieren in großem Maße von Therapien und Interventionen. Das spiegelt sich auch in neuen Endpunkten wider, die nicht nur kardiovaskuläre Ereignisse, wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder kardiovaskulären Tod, sondern auch Gefäßkomplikationen an den Beinen mit in den Blick nehmen. Neben Informationen zu neuen und erfolgreichen angiologischen Therapien gibt Professorin Espinola-Klein auch Tipps für die Basisdiagnostik und erste klinische Untersuchungen bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen. Sie ist Direktorin der Klinik für Angiologie (Kardiologie III / Angiologie) an der Universitätsmedizin in Mainz und Professorin an der Johannes Gutenberg-Universität. >>Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin Prof. Markus Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Laura Dittmann & Anika Aßfalg

  17. Magendarminfekte: Dos and Don'ts bei Kleinkindern
    18.02., 11:0000:31:16

    mit Prof. Dr. med. Carsten Posovszky, Gastroenterologe Eine ausführliche Anamnese und klinische Begutachtung hilft bei der Einordnung der Ursache und der Schwere von Durchfall und Erbrechen bei Säuglingen und Kleinkindern. Ist eine virale oder bakterielle Ursache wahrscheinlich? Sind klinische Zeichen einer Dehydration oder vitalen Gefährdung erkennbar? Und wie geht es dann weiter? Diese und weitere Fragen klären wir in dieser Folge mit dem Leitlinienkoordinator Professor Dr. med. Carsten Posovszky. Literaturtipp: Beitrag zur Leitlinie und Interview mit Prof. Posovszky in der Zeitschrift Pädiatrie: Gastroenteritis-Leitlinie ist restriktiver geworden: Weniger Diagnostik, weniger Antibiotika, weniger i.v.-Rehydration (Verfügbar nach Registrierung) Prof. Posovszky ist Abteilungsleiter der Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährung am Universitäts-Kinderspital Zürich, außerplanmäßiger Professor an der Universität Ulm und erster Vorsitzender der Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung. Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Alexandra Wichary und Anika Aßfalg

  18. Sexuell übertragbare Infektionen in der gynäkologischen Praxis (gesponsert von Roche Diagnostics Deutschland GmbH)
    06.02., 11:0000:31:46

    mit Prof. Dr. Werner Mendling, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Gründer des Deutschen Zentrums für Infektionen in der Gynäkologie und Geburtshilfe, Landesfrauenklinik des Helios Universitätsklinikum Wuppertal Laut WHO stecken sich täglich weltweit über 1 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 49 Jahren mit heilbaren STIs an [1]. Die Folgen reichen von Entzündungen über Unfruchtbarkeit und Organschäden bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen im Falle einer HIV-Infektion bzw. AIDS-Erkrankung. Mithilfe aktueller Technologien und Methoden in der diagnostischen Analyse lassen sich STIs heutzutage sehr zuverlässig feststellen, jedoch ist das Stigma rund um diese Infektionen noch immer so groß, dass Patientinnen und Patienten oftmals Hemmungen haben ihre Ärztin oder ihren Arzt auf diese Thematik anzusprechen. Prof. Dr. Werner Mendling gibt im Podcast einen Überblick über die häufigsten STIs und welche Folgen diese für Patientinnen und Patienten haben können. Darüber hinaus erklärt er, wie wichtig eine frühe Aufklärung ist und wie eine respektvolle Kommunikation im Patientengespräch aussehen kann. Er ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Gründer des Deutschen Zentrums für Infektionen in der Gynäkologie und Geburtshilfe an der Landesfrauenklinik des Helios Universitätsklinikum Wuppertal. Literatur https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/sexually-transmitted-infections-(stis) (letzter Zugriff 4.2.2025) Impressum „Sexuell übertragbare Infektionen in der gynäkologischen Praxis“ Podcast Moderation: Dr. Anja Schäfer, Heppenheim Mit freundlicher Unterstützung der Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Andreas Strehl Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

  19. Wer profitiert vom Hepatitis-Screening?
    04.02., 11:0000:36:37

    mit Dr. med. Christoph Schuler, Allgemeinmediziner _Anmerkung der Redaktion: In dieser Folge war an einer Stelle (09:02 min) ein Fehler. Hier wurde ursprünglich die Aussage getroffen, dass "Hepatitis A und B chronisch verlaufen". Korrekt ist: Hepatitis B und C verlaufen chronisch, Hepatitis A hingegen nicht. Wir haben die entsprechende Stelle in der Audiodatei herausgenommen. _ Es gibt bestimmte Risikogruppen, bei denen eine Hepatitis-Testung besonders sinnvoll ist, sagt Allgemeinmediziner Dr. Christoph Schuler. In seiner Hausarztpraxis mit infektiologischem Schwerpunkt betreut er Personen, die genau in diese vulnerablen Gruppen fallen. In dieser Folge berichtet er, welche Hinweise schon in der Anamnese zu finden sind und was bei der Therapie der virusinduzierten Formen beachtet werden muss. A, B, C, D und E: Die Prävalenz von virusinduzierten Hepatitiden ist in Deutschland im weltweiten Vergleich zwar eher gering, aber deswegen nicht unbedeutend. Vulnerable Gruppen sind auch hierzulande besonders gefährdet, darunter Menschen mit häufig wechselnden Sexualkontakten, Drogenkonsum oder sexuell übertragbaren Erkrankungen. Gemeinsam mit Dr. med. Christoph Schuler sprechen wir in dieser Folge der ZFA TALKS vor allem über die Versorgung von Menschen mit Hepatitis B und Hepatitis C in der Hausarztpraxis, werfen aber auch einen kurzen Seitenblick auf die seltenere Hepatitis A, D und E. Er erklärt, warum sich der Schlüssel zum Aufspüren einer unerkannten Hepatitis oft schon in einer ausführlichen Sexualanamnese findet und bei wem sich eine Kontrolle des Hepatitis-B-Impfstatus lohnt. Außerdem sprechen wir über das seit 2021 eingeführte Screening auf Hepatitis B und Hepatitis C im Rahmen des "Check-Ups 35" und wie es bei einem positiven Befund weitergeht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 Neuinfektionen mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) und Hepatitis-C-Virus (HCV) um bis zu 90 % zu reduzieren, die Diagnosen in bis zu 90 % der Fälle zu stellen und bis zu 80 % der chronisch mit dem HBV- und HCV-infizierten Menschen zu behandeln. Mit der Umsetzung des Screenings schließt sich Deutschland diesem Ziel an. Dr. med. Christoph Schuler ist Facharzt für Allgemeinmedizin und Infektiologe. Er arbeitet in einer Hausarztpraxis in Berlin mit infektiologischem Schwerpunkt, u.a. in der Betreuung von Menschen mit HIV. Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Lektüretipp zum Thema Beitrag der Zeitschrift CME: Abklärung erhöhter Leberwerte (nach Registrierung) Beitrag der "Zeitschrift für Allgemeinmedizin": Virale Hepatitis und HIV im Justizvollzug (nach Registrierung) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und noch mehr Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Claudia Baier

  20. "Die Erektionsstörung ist keine isolierte Erkrankung"
    21.01., 11:0300:36:17

    mit Dr. med. Jann-Frederik Cremers, Androloge Werden Erektionsstörungen gut behandelt (und das ist möglich), steigt die Lebensqualität enorm. Tipps für eine gute Kommunikation mit den Patienten gibt Androloge Dr. med. Jann-Frederik Cremers in dieser Folge. Welche Fragen sollten gestellt und an welche Ursachen gedacht werden? Und was ist zu tun, wenn PDE-5-Hemmer und Lebensstilveränderungen nicht ausreichend wirken? Im besten Fall spielen die sexuelle Zufriedenheit und mögliche Probleme beim Sex eine Rolle im Praxisalltag. Oft ist das jedoch nicht so, denn sowohl Fachpersonal als auch Betroffene sprechen das schambehaftete Thema immer noch zu selten an. Und das obwohl Erektionsstörungen keine Seltenheit sind. Im Durchschnitt sind ungefähr 20% aller Männer einmal im Leben von Erektionsstörungen oder einer erektilen Dysfunktion betroffen. Ihre Meinung bitte! Gefällt Ihnen, was Sie hören? Wir arbeiten immer weiter, um den Springer Medizin Podcast noch besser zu machen – dafür hilft uns Ihr Feedback! Wir freuen uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen. Die Ursachen für eine erektile Dysfunktion sind vielfältig, das betont Androloge Dr. med. Jann-Frederik Cremers: "Mir ist immer wichtig am Anfang das Setting zu setzen und zu sagen: Die Erektionsstörung ist keine isolierte Erkrankung, sondern ist vielmehr das Symptom, was auf der Basis von einer Reihe von anderen Ursachen entstehen kann." Eine ausführliche Anamnese und erste klinische Untersuchungen geben oft schon entscheidende Hinweise, um der Ursache auf den Grund zu gehen und Risiken zu minimieren. Neben Lebensstilinterventionen und der Therapie von Grunderkrankungen stehen weitere therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung, wie beispielsweise PDE-5-Hemmer, Vakuumpumpen oder Schwellkörperimplantate. Vor- und Nachteile, Kontraindikationen und Nebenwirkungen erläutert Herr Dr. med. Cremers in dieser Folge. Er ist Androloge und leitender Oberarzt an der Andrologie am Universitätsklinikum in Münster und Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Andrologie. Lektüretipp zum Thema Beitrag der Zeitschrift URO-News: Erektile Dysfunktion: Neue Therapieansätze in der Post-PDE-5-Hemmer-Ära (nach Registrierung) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und noch mehr Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg

Der Springer Medizin Podcast – Medizin für Gesundheitsprofis – das sind interessante, relevante und unterhaltenden Beiträge aus der ganzen Welt der Medizin. Wir sprechen in unseren Episoden mit Fachpersonen aus Klinik und Praxis über Gesundheit, Krankheit, Diagnostik, Therapie, Prävention – über neue Studien, neue Erkenntnisse und praxisrelevantes Wissen. Der Springer Medizin Podcast ist eine Produktion von SpringerMedizin.de, der Fortbildungs- und Wissensplattform für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Mehr Infos gibt es hier: www.springermedizin.de