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209- Herzrhythmusstörungen – neue Verfahren für langfristige Erfolge16.07., 11:0316.07.2024, 11:0300:27:33
Prof. Markus Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Gerd Hasenfuß, Göttingen Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) Prof. Lerch wirft gemeinsam mit dem Herzspezialisten Prof. Gerd Hasenfuß aus Göttingen einen Blick auf neue Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen. Hören Sie in dieser Folge, warum fast jedes Vorhofflimmern therapiert werden sollte, wieso die Ablationsbehandlung auch bei Herzinsuffizienz gute Effekte zeigt und vor und nach welchen Medikamenten Sie ein EKG schreiben sollten. Kardiomyopathien, Kanalerkrankungen oder strukturelle Herzerkrankungen können zu Herzrhythmusstörungen, wie Vorhofflimmern, ventrikulären Tachykardien oder auch zum Herzstillstand, führen. Je nach Symptomatik und Ursache sollte unterschiedlich vorgegangen werden. Im Vergleich zu früher sollte Vorhofflimmern in jedem Fall ernst genommen werden, da es sich beispielsweise auf die Kognition auswirken oder auch die Blutdruckeinstellung erschweren kann. Die therapeutischen Möglichkeiten bei Herzrhythmusstörungen haben sich weiterentwickelt. Prof. Lerch und Prof. Hasenfuß besprechen, welche neuen Verfahren langfristige Erfolge und weniger Komplikationen versprechen und wie die Ablationsbehandlung funktioniert. "Das Wiederherstellen des Sinusrhythmus ist das Eine. Und dann die Therapie, um den Sinusrhythmus zu erhalten, das ist das Entscheidende.", sagt Prof. Hasenfuß über die Therapie von Herzrhythmusstörungen. Die neue Podcast-Reihe zur Inneren Medizin Prof. Markus Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg & Laura Dittmann
- Testosteronmangel erkennen und behandeln! (mit freundlicher Unterstützung von Besins Healthcare Germany GmbH)09.07., 11:0309.07.2024, 11:0300:17:48
mit Prof. Dr. Zitzmann, Oberarzt in der Andrologie am Uniklinikum Münster Testosteron beeinflusst in der Jugend die Ausbildung der Sexualorgane, aber auch den männlichen Körperbau und weitere männliche Körpermerkmale, wie zum Beispiel eine tiefe Stimme. Aber auch auf die Psyche und Stimmung hat Testosteron einen Einfluss. Im Laufe des Lebens kann es jedoch vorkommen, dass der Testosteronspiegel im Blut abnimmt. Davon können auch schon Männer ab 40 betroffen sein. Ursache sind dann häufig Begleiterkrankungen wie Übergewicht oder Adipositas, Hypertonus oder Diabetes mellitus Typ 2. Für die Betroffenen kann es dann zu physiologischen, aber auch psychischen Problemen kommen, die sich mitunter sogar gegenseitig verstärken. Prof. Michael Zitzmann erklärt im Podcast wie man diesen Teufelskreis durchbricht, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und was dabei beachtet werden muss. Er ist Oberarzt in der Andrologie am Uniklinikum Münster und Experte für die Behandlung von Testosteronmangel. Impressum „Testosteronmangel erkennen und behandeln!“ Podcast Moderation: Caroline Ring, Berlin Mit freundlicher Unterstützung der Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Andreas Strehl Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
- ZFA TALK: Akne inversa – eine einfache Frage erspart viel Leid25.06., 11:0325.06.2024, 11:0300:25:25
mit Dr. med. Anne Lodde, niedergelassene Internistin Die klinischen Kriterien für eine Akne inversa sind leicht erkennbar und schnell abgefragt. Dennoch warten Betroffene oft viele Jahre auf eine korrekte Diagnose. Die niedergelassene Internistin Dr. Anne Lodde aus Münster gibt in dieser Folge Tipps für die Diagnose und die ersten Schritte bei Akne inversa. Außerdem wirft sie einen Blick auf die aktuelle S2K-Leitlinie und neue Therapieoptionen. Die Acne inversa wird oft auch als Hidradenitis suppurativa bezeichnet. Wieso beide Begriffe keine besonders gute Wahl sind, erklärt die hausärztliche Internistin Dr. Anne Lodde aus Münster in dieser Folge. Und es geht um eine einfache Frage und neue therapeutische Optionen, die Patientinnen und Patienten mit Akne inversa viel Leid ersparen können. Ein geschärftes Bewusstsein für die Erkrankung und eine spezifische Anamnese sind dabei essenziell. Dr. med. Anne Lodde arbeitet in einem Akne-inversa-Zentrum in Münster, Amelsbüren. Dort gehen sie und ihr Team nach einem im EsmAiL-Projekt entwickelten multimodalen Therapiekonzept vor. In der Folge berichtet Frau Lodde von ihren Erfahrungen mit dieser Strategie und berichtet, welche Effekte erreicht werden können. Eine zentrale Botschaft: "Die frühe Diagnose ist das A und O." Sie sind Mitglied der DEGAM und möchten die Zeitschrift für Allgemeinmedizin (ZFA) künftig online lesen? Hier finden Sie alle Informationen zum Umstieg. Weitere Informationen zum Thema, Kontaktdaten und weiterführende Links finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg
- Krebsentstehung: Wie Viren unser Immunsystem austricksen11.06., 11:0311.06.2024, 11:0300:23:14
mit Dr. Rolf Kaiser, Virologe Viren überleben, indem sie unsere Körperzellen und unser Immunsystem austricksen. Das kann auch zu malignen Erkrankungen führen. “Die Krebsentstehung selbst ist nicht das primäre Problem, sondern die Erkennung dieses Krebses durch das Immunsystem,” erklärt Dr. Rolf Kaiser in dieser Folge des Springer Medizin Podcasts. Er forscht seit vielen Jahren an humanpathogenen Viren, wie Papillom-, Hepatitis- oder Herpesviren, und leitet die Arbeitsgruppe Resistenzforschung am Institut für Virologie der Universitätsklinik in Köln. Mittlerweile gibt es einige Schutzimpfungen gegen bestimmte krebsauslösende Viren. Das Potential dieser wertvollen Präventionsmaßnahme allerdings ist längst nicht ausgeschöpft. Was lässt sich besser machen? Und sind weitere Impfungen oder Therapien in Sicht? Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Dr. Lamia Özgör & Anika Aßfalg
- Fehlerkultur in der Medizin – Offenheit zählt!28.05., 11:0028.05.2024, 11:0000:28:54
mit Prof. Dr. Reinhard Strametz / Arzt, Ökonom und Patientensicherheitsforscher Darüber reden und aus Fehlern lernen, sollte das Motto in der Medizin lauten. Und zwar nicht nur im Sinne der Patientensicherheit. Eine negative Fehlerkultur kann auch die Behandelnden ernsthaft krank machen, warnt Prof. Dr. Reinhard Strametz. Ein Plädoyer und ein Leitfaden für den offenen Umgang mit kritischen Ereignissen in Medizin und Pflege. Die Belastung durch selbst gemachte Fehler oder kritische Ereignisse wiegt in der Medizin besonders schwer und kann Ärztinnen und Ärzte traumatisieren. Mittlerweile gibt es dafür einen eigenen Betriff: Das „Second-Victim-Phänomen“. Die Belastung kann bis zum Suizid führen – wenn nicht rechtzeitig geholfen wird. Basis einer effektiven Prävention ist eine offene und konstruktive Fehlerkultur, betont Prof. Dr. Strametz in dieser Podcast-Episode. Wichtig sind Sicherheitsmaßnahmen und SOPs, Stärkung der Resilienz, Unterstützung durch das Team und – wenn nötig – psychotherapeutische Interventionen. Ein offener, empathischer und wertschätzender Umgang miteinander ist dabei entscheidend. Doch die Realität sieht vielerorts noch anders aus. Wie lässt sich eine positive Fehlerkultur fördern? Was ist juristisch zu beachten? Und wo finden auch Niedergelassene den so wichtigen kollegialen Austausch über Fehler und kritische Ereignisse? Prof. Dr. Strametz ist Anästhesist, Ökonom und Patientensicherheitsforscher. Nach mehreren Jahren klinischer Tätigkeit, lehrt und forscht er heute an der Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain. Im Fokus seiner wissenschaftlichen Arbeit stehen u.a. klinisches Risikomanagement, Resilienz und das Second Victim Phänomen. Der Professor für Patientensicherheit ist außerdem Leiter des Wiesbaden Institute for Healthcare Economics and Patient Safety (WiHelP). Websites von Vereinen, Organisationen, Hilfsangeboten Aktionsbündnis Patientensicherheit: Allgemeine Informationen und Broschüre "Reden ist Gold" PSU-Akut e. V. – Vorsorge, Schulung, Akutintervention und Forschung im Bereich Psychosozialer Unterstützung (PSU) im Gesundheitswesen European Researchers‘ Network Working on Second Victims (ERNST): Online-Kurs über Second Victims (deutsch) Second Victim – Verein zur Unterstützung von medizinischem Personal nach kritischen Ereignissen Communication and Optimal Resolution (CANDOR)-Prozess: Informationen und Online-Toolkit der Agency for Healthcare Research and Quality Weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie hier Redaktion und Realisation: Birte Seiffert
- ZFA TALK: Klimaschutz beginnt bei der Wahl des Inhalators14.05., 11:0014.05.2024, 11:0000:25:34
mit PD Dr. med. Guido Schmiemann, Hausarzt Auch kleine Entscheidungen im Alltag einer Praxis können einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die neue Leitlinie zur "klimabewussten Verordnung von Inhalativa" geht mit gutem Beispiel voran, denn der Wechsel vom klimaschädlichen Dosieraerosol zum Pulverinhalator spart viele Tonnen CO2. Leitlinienautor PD Dr. Guido Schmiemann erklärt, warum nicht nur die Umwelt, sondern auch Patientinnen und Patienten davon profitieren. Die Klimaverträglichkeit des Gesundheitssystems ist längst nicht mehr nur Aufgabe der Politik, Pharmaindustrie und großen Kliniken. Auch Niedergelassene können mit ihrem täglichen Handeln den CO2-Abdruck der Medizin positiv beeinflussen. So hat zum Beispiel die Wahl des Applikators bei Inhalativa einen erheblichen klimarelevanten Einfluss. Besonders problematisch sind in diesem Zusammenhang Dosieraerosole und die darin enthaltenen Treibmittel. dabei lässt sich in vielen Fällen das Spray gegen einen Pulverinhalator austauschen - ohne dabei die Wirkung der Therapie zu gefährden. Welchen Patientinnen und Patienten kann ein Umstieg problemlos angeboten werden? Und was gilt es dabei zu beachten? Mit der neuen Leitlinie zur „Klimabewussten Verordnung von Inhalativa“ gibt es dazu nun konkrete Handlungsempfehlungen. Leitlinienautor Dr. Guido Schmiemann erklärt in dieser Folge, dass der Wechsel von Dosieraerosol- auf Pulver-Inhalator gleich mehre Vorteile mit sich bringt – und das nicht nur fürs Klima. PD Dr. med. Guido Schmiemann ist Hausarzt mit einer Praxis in Verden und Lektor im Bereich Public Health an der Universität Bremen. Die S2k-Leitlinie „Klimabewusste Verordnung von inhalativen Arzneimitteln“ ist unter gemeinsamer Federführung der Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) und Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) mit Beteiligung sieben weiterer Fachgesellschaften entstanden. Sie sind Mitglied der DEGAM und möchten die Zeitschrift für Allgemeinmedizin (ZFA) künftig online lesen? Hier finden Sie alle Informationen zum Umstieg. Weitere Informationen zum Thema, Kontaktdaten und weiterführende Links finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de Redaktion und Realisation: Claudia Baier
- Cholestase: Knifflige Diagnosen und neue Therapien07.05., 11:0007.05.2024, 11:0000:34:04
Prof. Markus Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Verena Keitel-Anselmino, Magdeburg Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) In der Diagnostik und Therapie häufiger cholestatischer Erkrankungen, wie der primär biliären Cholangitis, hat sich die letzten Jahre einiges getan. Und auch bei Seltenheiten gibt es Neues zu berichten. Prof. Markus Lerch spricht in dieser Folge mit Prof. Verena Keitel-Anselmino über die Relevanz von altbekannten und neuen Leberwerten für die systematische Abklärung, über als Hepatitis getarnte Gallenwegserkrankungen und neue therapeutische Möglichkeiten. Passend zum Thema “Entzündliche Erkrankungen der Leber” der April-Ausgabe der Zeitschrift Die Innere Medizin geht es in dieser Podcast-Episode um aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen der Gallenwege. Wie wichtig ist es, eine Cholestase in der Schwangerschaft frühzeitig zu erkennen? Und was kann die Gastroenterologie von der Pädiatrie lernen? Prof. Verena Keitel-Anselmino ist ausgewiesene Expertin für Erkrankungen der Leber- und Gallenwege und Direktorin der Universitätsklinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. Die beiden sprechen über neue sowie zukünftige therapeutische Optionen in der Therapie bei primär biliärer oder sklerosierende Cholangitis und die aktuelle Studienlage. Sie diskutieren den Stellenwert der Magnetresonanz-Cholangiopankreatikographie (MRCP) für die Diagnostik von Cholestasen und ordnen die wichtigsten Leberwerte ein. Die neue Podcast-Reihe zur Inneren Medizin Prof. Markus Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Laura Dittmann & Anika Aßfalg
- Parkinson-Therapie im Wandel – aktuelle Leitlinie im Fokus23.04., 11:0323.04.2024, 11:0300:31:58
Professorin Dr. Claudia Trenkwalder, Neurologin Die Therapie, aber auch die Diagnostik der Parkinson-Krankheit ist ständig im Fluss und der Erkenntnisgewinn in den letzten Jahren war enorm. Das spiegelt sich auch in der aktuellen Leitlinie wieder. In dieser Folge gibt Leitlinienkoordinatorin Professorin Dr. Claudia Trenkwalder Auskunft darüber, was in der Leitlinie neu und besonders wichtig ist. Prof. Trenkwalder hat die aktuelle Leitlinie zur Parkinson-Krankheit koordiniert und ist unter anderem Leiterin des Paracelsus Kompetenznetzwerk Parkinson und Bewegungsstörungen an der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel. Sie spricht in dieser Folge auch über relevante Nebenwirkungen oder Komplikationen, die auftreten können. Neu in die Leitlinie aufgenommen wurde zum Beispiel die akinetische Krise. Eine seltene aber schwerwiegende Komplikation, die möglichst früh erkannt und therapiert werden sollte. Und was sagt die aktuelle Evidenz zum Umgang mit Wirkfluktuationen oder dem Einsatz von neuen Verfahren, wie er tiefen Hirnstimulation oder der Pumpentherapie? Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Eduardo Fernández-Tenllado Ramminger & Anika Aßfalg
- ZFA TALKS: Wer kümmert sich um sexuell übertragbare Infektionen bei Frauen?09.04., 11:0309.04.2024, 11:0300:29:15
Dr. med. Angela Schuster und Pauline Meurer, Institut für Allgemeinmedizin, Charité Berlin Sexuell übertragbare Infektionen (STI) bei Frauen sind in vielen medizinischen Angebote nicht direkt mitgedacht. Die Hausarztpraxis kann ein Ort sein, an dem das Thema STI einen Raum und Patientinnen Orientierung finden. Die Allgemeinmedizinerin und Epidemiologin Dr. med. Angela Schuster sagt in der Folge, es gebe Daten die belegen, dass Patientinnen über dieses Thema sprechen möchten. Dr. med. Angela Schuster und Pauline Meurer arbeiten am Institut für Allgemeinmedizin an der Charité in Berlin und beschäftigen sich bereits länger mit Frauengesundheit und in diesem Zusammenhang auch mit sexuell übertragbaren Infektionen. Die beiden Expertinnen blicken in dieser Folge auf die unübersichtliche Versorgungslage in Deutschland. Und sie geben Tipps, wie sexuelle Gesundheit in der Hausarztpraxis wertfrei adressiert, wie relevante Risiken erkannt und welche diagnostischen Möglichkeiten dort sinnvoll eingesetzt werden können. Podcast-Reihe ZFA TALKS Die ZFA TALKS sind das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin in Kooperation mit Springer Medizin. Hier stellen sich unsere Expertinnen und Experten dem Dialog zu wissenschaftlichen und praxisrelevanten Fragen aus der Allgemeinmedizin. In den 15-30minütigen Episoden werden spannende Themen aus der Zeitschrift aufgegriffen und ganz im Sinn der wissenschaftlich-praktischen Ausrichtung der Zeitschrift informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und vielleicht auch mal kontrovers diskutiert. Mit einer Mitgliedschaft bei der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) erhalten Sie ein kostenfreies Abo der Zeitschrift für Allgemeinmedizin und profitieren von weiteren Vorteilen. Mehr dazu lesen Sie hier Unsere Kontaktdaten, weiter Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcastartikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg
- Trendwende in der Hörsturztherapie?26.03., 13:3026.03.2024, 13:3000:30:06
mit Prof. Dr. med Stefan Plontke, Hörsturz-Experte Jedes Jahr sind in Deutschland rund 150.000 Menschen von einem plötzlichen Hörsturz betroffen. Der medizinische Fachbegriff dafür ist „idiopathischer plötzlicher sensorineuraler Hörverlust“ (ISSNHL). Da der Hörsturz eher in der älteren Bevölkerung auftritt, werden Hörsturzfälle bedingt durch den demographischen Wandel auch in Zukunft weiter zunehmen. Die Therapie des plötzlichen Hörsturzes ist bis heute eine große Herausforderung, nicht zuletzt, weil eine entsprechende Leitlinie derzeit fehlt. Krankenkassen lehnen die Übernahme der Kosten häufig ab, mit dem Standardhinweis auf fehlende Evidenz. Doch nun gibt es neue Hinweise aus der HODOKORT-Studie, die die Standard-Behandlung mit Kortikosteroiden in Frage stellen könnte. Was das für die Praxis bedeutet und welche Zukunftsperspektiven die Hörsturztherapie hat, darüber spricht Prof. Dr. Stefan Plontke in dieser Folge. Prof. Dr. med. Stefan Plontke ist Direktor der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Uniklinikum Halle, Leiter der HODOKORT-Studie und Experte im Feld der Hörsturztherapie. Weitere Informationen und Lektüretipps auf SpringerMedizin.de Redaktion und Realisation: Elena Schweer & Claudia Baier
- Wie individuell ist die Krebstherapie heute schon?12.03., 11:0312.03.2024, 11:0300:36:38
Prof. Markus Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Andreas Neubauer, Marburg Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) In der ersten Folge der neuen Podcast-Reihe zur Innere Medizin ist der Präsident des 130. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), Professor Andreas Neubauer, zu Gast. Seine Fragen zur Präzisionsmedizin insbesondere zur Onkologie stellt Prof. Markus Lerch, LMU München. Sie sprechen über die ersten Erfolge mit zielgerichteten Therapien bei chronisch lymphatischer Leukämie und über die Ursprünge der aktuellen Immuntherapie bei Krebs wie Checkpointinhibitoren oder CAR-T-Zellen. Außerdem besprechen sie, ob bald alle Patientinnen und Patienten von molekularen Tumorboards profitieren und wie kostspielige Therapien oder auch alternative Therapieversuche in Zukunft finanziert und organisiert werden sollten. DGIM-Kongress "Präzisionsmedizin – Wünsche und Wirklichkeit" Mehr zur Präzisionsmedizin hören Sie auf dem DGIM-Kongress, vom 13. - 16. April in Wiesbaden. Die neue Podcast-Reihe zur Inneren Medizin Prof. Markus Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Hier finden Sie alle Folgen der Reihe. Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg & Laura Dittmann
- Mestastasen ohne Ursprung: CUP-Syndrom zielgerichtet behandeln?05.03., 11:0005.03.2024, 11:0000:33:31
Mit Prof. Dr. Alwin Krämer, Krebsforscher und Onkologe Das CUP-Syndrom (Cancer of Unknown Primary) macht etwa 2–4 % aller neu diagnostizierten Krebserkrankungen aus. Trotz modernster Diagnostik werden bei den Betroffenen zwar Metastasen entdeckt, aber kein dazugehöriger Ursprungstumor. Über 80 % der CUP-Syndrome gelten als prognostisch ungünstig, mit einem medianen Überleben von meist weniger als einem Jahr. Goldstandard der Behandlung ist in diesen Fällen eine platinbasierte Chemotherapie, sofern sich aus molekularen Analysen nicht doch noch Ansatzpunkte für zielgerichtete Therapien ergeben. Welche Vorteile sich mit solchen zielgerichteten Therapieversuchen erzielen lassen, hat die international aufgestellte CUPISCO-Studie systematisch untersucht. Erste Auswertungen weisen auf eine Verbesserung des progressionsfreien Überlebens in bestimmten Subgruppen hin. Prof. Alwin Krämer hat die Ergebnisse und ihre Bedeutung für die klinische Praxis auf dem 36. Deutschen Krebskongress eingeordnet, wo wir mit dem Studienleiter auch für die Podcast-Folge gesprochen haben: Was ist das CUP-Syndrom genau und wie erklärt man es sich? Welche diagnostischen Schritte sind notwendig, bevor diese Ausschlussdiagnose feststeht? Welche therapeutischen Möglichkeiten gibt es heute – und in naher Zukunft? Prof. Dr. Alwin Krämer ist Leiter der klinischen Kooperationseinheit Molekulare Hämatologie/Onkologie vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Universitätsklinikum Heidelberg. Sein Schwerpunkt liegt auf den Gebieten Hämatologie, Onkologie und vor allem auf dem CUP-Syndrom. Er arbeitet außerdem als Oberarzt an der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie der Uniklinik in Heidelberg. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.
- Darmkrebsvorsorge: Die Koloskopie auf dem Prüfstand27.02., 11:0327.02.2024, 11:0300:27:53
mit Prof. Dr. Frank Kolligs, Experte für Gastroenterologie und Endoskopie Seit 2002 wird in Deutschland auf Darmkrebs gescreent, seit 2019 wird darüber auch per Einladungsschreiben informiert und auf diese Vorsorgemöglichkeit aufmerksam gemacht. In Deutschland können Männer ab 50 und Frauen ab 55 zwischen einem immunologischen Stuhltest und einer Koloskopie wählen. Welchen Stellenwert die Darmspiegelung hat und wie sich Darmkrebsinzidenz und -mortalität dadurch minimieren lassen, untersuchte die NordICC-Studie in einem randomisierten und kontrollierten Studiendesign. Epidemiologische Daten dazu sind schon länger bekannt. Sie zeigen seit dem Start des Screenings einen Abfall der Inzidenz von Darmkrebs in Deutschland. Aber ist dieser Erfolg ausschließlich dem Screening zuzuschreiben? Zu diesen und weiteren Fragen steht Prof. Dr. Frank Kolligs in dieser Folge Rede und Antwort. Aufgenommen haben wir das Gespräch auf dem 36. Deutschen Krebskongress in Berlin. Prof. Dr. Frank Kolligs ist Chefarzt der Inneren Medizin und Gastroenterologie am Helios Klinikum Berlin-Buch, außerdem leitet er dort das interdisziplinäre Endoskopiezentrum und das Lebertumorzentrum und hat die stellvertretende Leitung des Darmzentrums inne. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.
- ZFA TALK: Polymyalgia rheumatica: Eine Heilung braucht einen langen Atem06.02., 11:0006.02.2024, 11:0000:23:02
mit Dr. med. Ron Philipps, Hausarzt und Rheumatologe (01:15) Polymyalgia rheumatica: Eine der häufigsten rheumatischen Erkrankungen | (02:04) Typische Symptome und Pathophysiologie | (03:42) Diagnostik | (05:39) Abgrenzung zur Riesenzellarteriitis | (10:01) Therapeutische Maßnahmen | (12:43) Was tun bei Rezidiven? | (15:25) weitere Unterstützungsmöglichkeiten | (16:14) Geriatrische Herausforderungen | (19:10) Patientenkommunikation: Wie die Angst nehmen? Die Polymyalgia rheumatica (PMR) ist die zweithäufigste rheumatische Erkrankung bei Menschen über 50 Jahren. Meist kommt sie plötzlich "über Nacht". Betroffene klagen über Schmerzen und Steifigkeit in den Schulter oder Hüftgelenken. Wichtig ist, die rheumatische Erkrankung diagnostisch schnell von der mit ihr vergesellschafteten Riesenzellarteriitis abzugrenzen. Die RMR ist gut therapierbar, braucht aber einen langen Atem, sagt Dr. med. Ron Philipps. Der Standard ist eine Glucocorticoid-Therapie. Essentiell ist hier ein abgestimmter Therapieplan, um Rezidive zu vermeiden. Da die Erkrankung vor allem ältere und damit auch multimorbide Menschen betrifft, kommt der hausärztlichen Versorgung hier eine entscheidende Rolle zu Dr. med. Ron Phillips ist Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie und betreibt eine Hausarztpraxis in Berlin. Unsere Kontaktdaten, weiter Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcastartikel auf SpringerMedizin.de!
- Katastrophenmedizin – auf den Ernstfall vorbereiten!23.01., 11:0023.01.2024, 11:0000:31:11
mit Annika Rohde / Anästhesiologin, Notärztin, Leitlinienkoordinatorin (02:48) Was ist Katastrophenmedizin und welche Risiken drohen in Deutschland? | (10:30) Adressaten und Zielsetzung der Leitlinie | (11:08) Sichtungsprozess | (14:23) Palliative Versorgung in Sichtungskategorie vier | (16:05) Notfallmedizinisches X-ABCDE-Schema und extreme Blutungen | (20:39) Wundversorgung | (22:17) Medikamente und Equipment | (24:50) Warum gibt es kaum spezielle Empfehlungen für Kinder? | (26:40) Wie geht es weiter? Vorbereitung, Absprachen, Schulungen und Ausblick Plötzlich sehr viele Verletzte, eine unübersichtliche Lage, ein Mangel an Ressourcen, nicht nutzbare Infrastruktur: Um in einer solchen Situation die bestmögliche medizinische Versorgung für die größtmögliche Anzahl an Patientinnen und Patienten zu erreichen, braucht es Vorbereitung – und konkrete Handlungsempfehlungen für die Rettungskräfte. Erstmalig für Deutschland bilden das nun die im Oktober 2023 veröffentlichten „Katastrophenmedizinischen prähospitalen Behandlungsleitlinien“ ab. Sie konzentrieren sich auf die präklinische Versorgung innerhalb der ersten 72 Stunden nach dem Katastrophenereignis. Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin waren 27 Fachgesellschaften und Institutionen aus dem Rettungswesen beteiligt. Es sei es höchste Zeit für einen solchen Leitfaden für die Katastrophenmedizin gewesen, betont Leitlinienkoordinatorin und Projektleiterin Annika Rohde. Warum das so ist, wo sich das katastrophenmedizinische Vorgehen von der Individualmedizin unterscheidet und wie es jetzt weitergeht, berichtet die Notärztin in dieser Episode. Annika Rohde ist Anästhesiologin, Schmerztherapeutin und Notfallmedizinerin und arbeitet als stellvertretende Oberärztin an der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Mainz. Die Entwicklung der Leitlinien fand im Rahmen eines vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) geförderten Forschungsprojekts der Universitätsmedizin Mainz statt. Leitlinien, weiterführende Literatur und Internetadressen Katastrophenmedizin: S2k-Leitlinie "Katastrophenmedizinische prähospitale Behandlungsleitlinien" Polytrauma: S3-Leitlinie Polytrauma / Schwerverletzten-Behandlung Universitätsmedizin Mainz: [Kompetenzzentrum für medizinischen Aufzählungs-TextBevölkerungsschutz](https://www.unimedizin-mainz.de/katastrophenmedizin/uebersicht.html) Aufzählungs-TextBBK: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.
- Prostata: "Der PSA-Wert muss aus der Schmuddelecke raus"16.01., 11:0316.01.2024, 11:0300:34:43
mit Dr. Peter Weib, Urologe _(01:33) Anatomie und Funktionen der Prostata | (05:31) Risikofaktoren und Ursachen für eine Vergrößerung der Prostata? | (07:46) Asymptomatische Prostatahyperplasie und dann? | (09:08) Prostata-Vorsorge: Tastuntersuchung versus PSA-Wert | (12:33) Unterschiede und Gemeinsamkeiten von BPH und Prostatakrebs | (15:29) Differenzierung mittels PSA-Wert | (19:47) Ultraschall-Diagnostik in der Praxis | (22:05) Typische Symptome des benignen Prostatasyndroms | (24:23) Therapeutische Optionen | (28:03) Wann sollte operiert werden? | (30:31) Nachsorgeintervalle | (31:16) Wie kann die Versorgung besser werden? _ "Die Milchbar der Spermien", wie Dr. Peter Weib die Prostata in dieser Folge beschreibt, ist ein wichtiges Organ, ohne das Spermien relativ nutzlos wären und Fortpflanzung nicht möglich. Doch die Vorsteherdrüse kann auch zu Beschwerden führen. Sie wird mit dem Alter größer und kann Ursache eines benignen Prostatasyndroms (BPS) mit sogenannten "lower urinary tract symptoms" (LUTS) werden. Das benigne Prostatasyndrom zählt zu den häufigsten Erkrankungen des unteren Harntraktes beim Mann und kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Welche Rolle die Anatomie der Prostata bei der Entstehung und Ausprägung dieser Symptome spielt und wie mit einfachen Maßnahmen die Vergrößerung der Prostata eingeordnet werden kann, erläutert Dr. Peter Weib in dieser Episode. Im Mittelpunkt sollte bei der Therapie des BPS die Lebensqualität der betroffenen Männer und die Linderung ihrer Symptomatik stehen. Wichtig ist es dabei jedoch, einerseits eine maligne Veränderung auszuschließen und andererseits eine irreversible Schädigung der Blase zu verhindern. Dr. Peter Weib ist Chefarzt der Urologie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling und er leitet das Kompetenznetz Prostata. In seinem Buch ProstaTALK klärt er ebenfalls zu Erkrankungen der Prostata auf. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.
- Nekrotisierende Fasziitis – radikales Operieren ist die einzige Option02.01., 11:0002.01.2024, 11:0000:20:51
mit Marielle Hummels, Chirurgin (01:27) Krankheitsbild & Ursachen | (04:06) Pathophysiologie | (04:56) Symptome & Risikofaktoren | (07:27) Fallbericht: 62-Jähriger Patient mit Fieber und Hautveränderung - Anamnese und Diagnostik | (10:12) Fallbericht: Differentialdiagnosen | (11:43) Fallbericht: Chirurgisches Vorgehen und Situation während der Op. | (14:38) Fallbericht: weiteres therapeutisches Vorgehen | (15:51) Fallbericht: weiterer Verlauf & Einschätzung | (17:16) Alternativen zum operativen Vorgehen? | (17:40) Prognose & Zusammenfassung Ein 62-jähriger Patient kommt zu Fuß in die internistischen Notaufnahme. Er hat Fieber und fühlt sich schwach. Fast nebensächlich erscheint zunächst eine schmerzhafte teils livide, teils gerötete Hautveränderung im Bereich des linksseitigen Thorax. Innerhalb weniger Stunden wird ein radikaler chirurgischer Eingriff und dann eine intensivmedizinische Behandlung notwendig. Wie die Ärztinnen und Ärzte zur korrekten Diagnose gekommen und welche therapeutischen Maßnahmen bei diesem Krankheitsbild empfohlen sind, erläutert die Chirurgin Marielle Hummels in dieser Folge. Außerdem spricht sie über Risikogruppen und die Pathophysiologie dieser Infektion. Der Fall des Facharzttrainings Viszeralchirurgie veranschaulicht das lebensbedrohliche Potenzial der nekrotisierenden Fasziitis. Die Chirurgin Marielle Hummels arbeitet an der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor- und Transplantationschirurgie der Universitätsklinik Köln. Sie war als Autorin am Facharzttraining beteiligt. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf unserer Webseite.
- Menorrhagie – starke Regelblutungen sind kein Tabu (mit freundlicher Unterstützung der Hologic Deutschland GmbH)21.12., 11:0321.12.2023, 11:0300:19:59
mit Prof. Dr. Sven Becker, Gynäkologe und Direktor an der Universitäts-Frauenklinik, Frankfurt am Main Das Krankheitsbild der Menorrhagie wird von betroffenen Frauen häufig nicht als Erkrankung eingeordnet. Viele Frauen akzeptieren die mit einer starken Regelblutung verbundenen Leiden. Oft spielt auch eine Tabuisierung der Menstruation eine Rolle. Entscheidend ist, dass nicht genau definiert ist, was eine „normale“ Regelblutung ist, leitet unser Experte Prof. Dr. Sven Becker die heutige Episode ein. Darüber hinaus besprechen wir, was für die Diagnose wichtig ist und vor allem, welche Therapieoptionen es gibt. Impressum "Menorrhagie – starke Regelblutungen sind kein Tabu" Podcast Moderation: Caroline Ring, Berlin Mit freundlicher Unterstützung der Hologic Deutschland GmbH, Berlin Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Andreas Strehl Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
- Warum sich ein Dekubitus nicht immer verhindern lässt19.12., 11:0019.12.2023, 11:0000:29:46
mit Dr. med. Romana Lenzen-Großimlinghaus, Geriaterin (01:25) Definition und Pathophysiologie | (03:44) Risikofaktoren und Prädilektionsstellen | (07:38) Differentialdiagosen | (10:10) Ist ein Dekubitus vermeidbar? | (15:11) Rolle der Pflege | (17:36) prophylaktische Maßnahmen | (20:40) Chirurgische Versorgung | (22:26) Wie sollte die Dokumentation aussehen? | (24:32) Warum steigen Prävalenz und Mortalität bei Dekubitus? | (26:03) Zusammenfassung Jeder, der mit Pflegebedürftigen oder immobilen Patientinnen und Patienten zu tun hat, kennt das Problem Dekubitus. Fragen nach einer guten Prophylaxe gehen oft mit Fragen nach ausreichender Versorgung einher. Es stehen modernste Materialien, Matratzensysteme und Wundauflagen zur Verfügung, um der Entstehung und Progression der Druckstellen entgegenzuwirken. Wichtig ist, die Risikofaktoren im Einzelfall rechtzeitig zu erkennen und frühzeitig vorzubeugen. Dazu gehört neben der ordnungsgemäßen Lagerung und Versorgung von Wunden auch eine ausreichende Ernährung und Mobilisierung der Patientinnen und Patienten. Auch das Zusammenspiel von Pflege und Behandelnden ist hier ein entscheidender Faktor. Ist der Dekubitus bei dieser Fülle an möglichen Maßnahmen eigentlich vermeidbar? Ist er am Ende ein "Pflegefehler"? Nein, sagt die Geriaterin Dr. med. Romana Lenzen-Großimlinghaus. Sie berichtet aus ihrem Berufsalltag von den Herausforderungen in der Prävention, den besonderen Risikokonstellationen und sie erklärt, wie Pflege und Ärzteschaft zusammenarbeiten müssen, um dem Problem zu begegnen. Dr. med. Romana Lenzen-Großimlinghaus ist Fachärztin für Innere Medizin und Geriatrie und Chefärztin der Klinik für Geriatrie am Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.
- ZFA TALK: Schluckstörungen im Alter – erkennen Sie die Anzeichen?05.12., 11:0305.12.2023, 11:0300:24:08
mit Dr. Anna Maria Pekacka-Egli, klinische Linguistin und Dr. Bartosz Bujan, Neurologe Eine Dysphagie kann vor allem bei geriatrischen Personen zu Komplikationen führen. Ein frühes Erkennen einer Schluckstörung ist daher besonders wichtig, um schwerwiegende Folgen zu verhindern. Bei welchen Anzeichen Sie aufhorchen sollten und welche Ursachen häufig zu einer Dysphagie führen können, erklären die Linguistin Dr. Pekacka-Egli und der Neurologe Dr. Bujan in dieser Podcast-Folge. Dr. med. Bartosz Bujan ist Facharzt für Neurologie und Medizinischer Direktor der Abteilung Neurorehabilitation an der Klinik Lengg in Zürich in der Schweiz. Dr. sc. med. Anna Maria Pekacka-Egli ist klinische Linguistin, arbeitet einerseits als wissenschaftliche Mitarbeitern an der Klinik Lengg und leitet den Bereich pädagogische Therapien am heilpädagogischen Zentrum in Hagendorn in der Schweiz. Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.