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226- #166 Dating. Zwischen Resonanz, Projektion und echter Nähe.20.08., 00:0120.08.2025, 00:0100:29:11
„Liebe ist nicht in erster Linie ein Verhältnis zu einer bestimmten Person, sondern eine Haltung, eine Charakterorientierung.“ (Erich Fromm) Dating wirkt auf den ersten Blick wie eine ganz persönliche Angelegenheit und steckt meist voller Emotionen, Erwartungen und Hoffnungen. Doch bei genauerem Hinsehen verbirgt sich dahinter ein zutiefst philosophisches Thema: Was suchen wir im anderen? Geht es um Resonanz, Nähe oder auch Bestätigung? Und wie unterscheiden wir zwischen flüchtiger Anziehung und echter Verbundenheit? Schon Platon, Aristoteles und die Stoiker haben sich gefragt, wie Liebe und Partnerschaft zu einem gelingenden Leben beitragen können. Fragen, die in Zeiten von Dating-Apps und endlosem Swipen aktueller sind denn je. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, wie wir im Dating authentisch bleiben können, was es bedeutet, einem Menschen „wirklich zu begegnen“ und wie sich alte Weisheiten auf die Herausforderungen moderner Partnersuche anwenden lassen. Es geht um den schmalen Grat zwischen Wunsch und Bedürftigkeit, Projektion und echter Nähe und darum, was wir selbst tun können, um in der Liebe nicht nur zu suchen, sondern auch zu finden. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Platon, Sokrates, Seneca, Erich Fromm Weiterführende Links: „Was ist humanistisches Dating?“ Psychologie heute-Interview mit der Sozialpsychologin Johanna Degen über Intimität im digitalen Zeitalter und humanistisches Dating. „Überrascht, wie viel Romantik es im Netz gibt“ Deutschlandfunk-Interview mit dem Soziologen Kai Dröge, der in Frankfurt und Luzern das Online-Dating erforscht, über Romanzen im Netz. Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.
- #165 Souveränität. Bei sich bleiben, auch wenn es stürmisch wird.13.08., 00:0113.08.2025, 00:0100:26:39
Hier gibt es die Online-Tickets für den Pudelkern-Livepodcast am 14. Oktober 2025 in Coburg. „Wer in sich selbst ruht, den kann kein Sturm erschüttern.“ (Seneca) Souveränität ist mehr als Gelassenheit. Sie beschreibt die innere Haltung, auch dann bei sich zu bleiben, wenn das Leben stürmisch wird. Ein souveräner Mensch kennt seine Werte, trifft bewusste Entscheidungen und wahrt seine Integrität, ohne in starre Selbstkontrolle zu verfallen. Es geht nicht darum, immer alles im Griff zu haben, sondern darum, Klarheit auch unter Druck zu bewahren und handlungsfähig zu bleiben. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über die vielen Facetten von Souveränität, von Autonomie und Entscheidungsfreiheit bis zu ihrer Rolle in Konflikten oder Krisen. Die beiden beleuchten, wie sich Souveränität von bloßer Selbstbeherrschung unterscheidet, ob man sie lernen kann und warum sie gerade in unsicheren Zeiten so wertvoll ist. Außerdem geben sie Impulse, wie jeder von uns diese innere Stärke kultivieren kann, um auch im Sturm klar und selbstbestimmt zu handeln. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Empedocles, Sokrates, Mark Aurel, Seneca, Epiktet, Cicero, Jean Bodin, Viktor Frankl Weiterführende Links: „Souveränität: Bedeutung & Tipps für souveränes Auftreten.“ Karrierebibel-Artikel von Jochen Mai mit Hintergrundinfos, was souveränes Verhalten ausmacht und welche Tipps dabei helfen. „Rhetorik lernen - souverän argumentieren und überzeugen“ In Diskussionen kompetent wirken und Kritik elegant parieren, das wünscht sich jeder. Mit den vier Tipps des Psychologen und Rhetorikexperten im Magazin „Spektrum der Wissenschaft“ funktioniert es.
- #164 Sehnsucht. Da muss doch noch mehr sein.06.08., 00:0106.08.2025, 00:0100:27:52
Hier gibt es die Online-Tickets für den Pudelkern-Livepodcast am 14. Oktober 2025 in Coburg. „Die Sehnsucht ist die tiefste Wahrheit des Menschen.“ (Søren Kierkegaard) Sehnsucht ist ein Gefühl, das viele kennen. Ein innerer Impuls, der uns zeigt, dass etwas in unserem Leben noch fehlt. Sie bewegt sich zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen dem Jetzt und dem, was sein könnte. Ob als unerreichbare Utopie, leise Melancholie oder drängender Impuls zur Veränderung: Sehnsucht lässt uns spüren, dass wir mehr wollen, als die Gegenwart gerade bietet. Doch was genau ist Sehnsucht? Mangel oder Motor oder beides? Warum begleitet sie uns ein Leben lang, und wie verwandelt sie sich im Laufe der Zeit? In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über die philosophischen, psychologischen und existenziellen Dimensionen der Sehnsucht und darüber, wie aus innerer Leere eine kraftvolle Orientierung entstehen kann. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Konfuzius, Cicero, Mark Aurel, C.G. Jung, Søren Kierkegaard Weiterführende Links: „Nur wer die Sehnsucht kennt…“ Psychologische Einordnung des Gefühls als Antrieb deren Funktion und die Veränderung über die Lebensspanne von Prof. Dr. Alexandra M. Freund vom Psychologischen Institut der Universität Zürich. „Sehnsucht nach Zukunft“ Essay des Trend- und Zukunfstforschers Matthias Horx darüber, wie Visionen, Utopien, Dystopien und Hypertopien uns mit dem Morgen verbinden.
- #163 Verzweiflung. Wenn die Nacht am tiefsten ist.30.07., 00:0130.07.2025, 00:0100:28:06
Hier gibt es die Online-Tickets für den Pudelkern-Livepodcast am 14. Oktober 2025 in Coburg. „Wenn das Leben überhaupt einen Sinn hat, dann muss auch das Leiden einen Sinn haben.“ (Viktor Frankl) Verzweiflung ist mehr als nur ein Tief. Sie entsteht, wenn Hoffnung, Sinn oder Halt verloren gehen. Dann wirkt alles leer und schwer. Doch Verzweiflung muss kein Ende sein, sondern kann auch einen Wendepunkt einleiten. Wer sich ihr stellt, kann darin Klarheit finden und neue Wege entdecken. Aber was genau ist Verzweiflung? Worin unterscheidet sie sich von Trauer, Wut oder Angst? In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über philosophische und psychologische Zugänge zu einem existenziellen Gefühl. Sie zeigen, warum Verzweiflung nicht verdrängt, sondern durchlebt werden muss und wie daraus neuer Halt entstehen kann. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Seneca, Buddha, Karl Jaspers, Viktor Frankl Weiterführende Links: „Soforthilfe für die Seele in der Krise.“ Psychologie-heute-Artikel von Susanne Ackermann über sinnvolle Reaktionen auf Krisen und Verzweiflung. „Was ist Verzweiflung?“ In seinem Artikel für das e-Journal „Philosophie der Psychologie“ analysiert Ulrich Diehl den Begriff der Verzweiflung und zeigt, dass Verzweiflung vor allem als Zustand radikaler Hoffnungslosigkeit verstanden werden kann.
- #162 Amor Fati. Liebe dein Schicksal?23.07., 00:0123.07.2025, 00:0100:24:09
„Meine Formel für die Größe am Menschen: Das Notwendige nicht bloß ertragen, noch weniger verhehlen, sondern es lieben.“ (Friedrich Nietzsche) Das Schicksal zu lieben, klingt groß, fast übermenschlich. Doch genau darum geht es: das Leben nicht nur anzunehmen, wie es ist, sondern es gerade mit seinen Brüchen, Umwegen und Rückschlägen zu bejahen. Die Haltung stammt aus der stoischen Philosophie und wurde später von Nietzsche als radikale Zustimmung zum eigenen Dasein weiterentwickelt. Für ihn war Amor Fati die „Formel für die Größe des Menschen“, der „höchste Zustand“, den ein Philosoph erreichen kann. Aber wie gelingt es, das Unvermeidliche nicht nur zu akzeptieren, sondern wirklich zu lieben? Was unterscheidet Amor Fati von bloßer Akzeptanz und wo liegen seine psychologischen Stärken? In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über die Philosophie des Schicksals, über die Kraft des inneren „Ja“ und darüber, wie man auch dann aufblühen kann, wenn das Leben anders kommt als geplant. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Seneca, Marc Aurel, Demokrit, Epiktet, Meister Eckhart, Goethe, Friedrich Nietzsche Weiterführende Links: „Wie Nietzsche uns hilft, nicht zu verzweifeln.“ School-of-Life-Artikel über Friedrich Nietzsches Ideal von einer radikal akzeptierenden Haltung zum Schicksal. „Amor Fati“ Spektrum der Wissenschaft bzw. Metzlers Lexikon Philosophie- Hintergrundtext zu Amor Fati.
- #161 Kontrolle. Gutes Gefühl oder gefährlicher Reflex?16.07., 00:0116.07.2025, 00:0100:28:57
„Der größte Teil unseres Leidens rührt daher, dass wir versuchen, die Dinge zu lenken, die nicht in unserer Macht stehen.“ (Michel de Montaigne) Kontrolle gibt uns Halt: über unser Leben, unsere Beziehungen, unseren Alltag. Doch was passiert, wenn wir plötzlich feststellen, dass wir die Dinge eben nicht mehr im Griff haben? Kontrollverlust gehört zu den tiefgreifendsten Erfahrungen, die wir machen können – sei es durch Krankheit, Krisen oder Konflikte. Und er wirft eine zentrale Frage auf: Wie gelingt es, in Momenten der Ohnmacht wieder handlungsfähig zu werden? In dieser Folge von Der Pudel und der Kern sprechen Albert und Jan über das Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Vertrauen. Sie beleuchten, warum unser Bedürfnis nach Kontrolle so stark ist, wie wir mit Unsicherheit besser umgehen können – und weshalb gerade das Loslassen oft der erste Schritt in Richtung innere Stärke ist. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Konfuzius, Menzius, Laotse, Bhagavadgita, Platon, Cicero, Seneca, Marc Aurel, Demokrit, Epiktet, Viktor Frankl, Hartmut Rosa Weiterführende Links: „Selbstregulation. Zeit loszulassen.“ Spektrum der Wissenschaft-Artikel von Christophe André zu den Grenzen von Disziplin und Kontrolle. „Zwangsstörung (OCD).“ Übersichts-Artikel des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu zwanghaften Kontrollhandlungen, Symptomen und möglichen Behandlungen.
- #160 Lebensweisheiten VII. Hundertjährige verraten, welche Werte wirklich zählen.09.07., 00:0109.07.2025, 00:0100:30:40
„Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist.“ (Epiktet) Was würden Menschen sagen, die ein ganzes Jahrhundert erlebt haben? Welche Einsichten bleiben, wenn man auf das Leben zurückblickt – auf Zeiten des Krieges, der Liebe, des Verlusts, der Freundschaft, des Wandels? In dieser Folge nehmen sich Albert und Jan fünf Lebensweisheiten von Hundertjährigen vor – und prüfen sie auf ihren philosophischen Gehalt. Zwischen Stoizismus, Existenzialismus und Alltagsweisheit fragen sie: Was hilft, wenn nichts sicher ist? Was bedeutet echte Freiheit? Und wie wächst man über sich hinaus? Diesmal geht es um folgende Aussagen: Einsicht in die Notwendigkeit sorgt für innere Freiheit. Trau dich mehr, als du dir zutraust. Dann entdeckst du, dass du immer mehr kannst, als du dir zutraust. Freiheit heißt nicht, alles tun zu können, was man will. Sondern nicht tun zu müssen, was man nicht will. Wirkliche Armut ist Einsamkeit. Sicherheit ist eine Illusion. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Seneca, Platon, Konfuzius, Menzius, Demokrit, Hans Erich Nossack, Sigmund Freud Weiterführende Links: „100 Jahre Leben. Welche Werte wirklich zählen.“ In ihrem Buch trifft Kerstin Schweighöfer zehn Hundertjährige aus ganz Europa – vom Priester bis zur Geschäftsfrau – und sammelt bewegende, oft überraschende Antworten auf die großen Fragen des Lebens: über Liebe, Verlust, Freundschaft und das, was am Ende wirklich zählt. Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.
- #159 Meister Eckhart. Der Meisterdenker des Loslassens und Findens.02.07., 00:0102.07.2025, 00:0100:33:20
„Je mehr du loslässt, desto mehr bist du." (Meister Eckhart) In dieser Folge von Der Pudel und der Kern sprechen Albert und Jan über Meister Eckhart, den wortgewaltigen Meisterdenker und bedeutendsten christlichen Mystiker des Mittelalters. Eckhart predigte Gelassenheit, Entwerden und innere Freiheit – und wurde damit zum Vordenker einer radikalen Innerlichkeit, die bis heute nachwirkt. Für ihn liegt das Wesentliche nicht im äußeren Tun, sondern im Loslassen: Wer sich selbst zurücknimmt, findet Gott – und sich selbst. Die beiden diskutieren, warum Eckharts Lehren heute aktueller sind denn je – in einer Welt voller Tempo, Reizüberflutung und Kontrollzwang. Was bedeutet es, gelassen zu sein – nicht gleichgültig, sondern wach und präsent? Welche Kraft liegt darin, nichts festhalten zu müssen? Und wie kann Eckharts Denken helfen, mit Krisen, Stress und Selbstverstrickung gelassener umzugehen? Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Meister Eckhart, Xenophon, Platon. Sokrates. Aristoteles, Seneca, Buddha, Hegel, Schopenhauer, Erich Fromm Weiterführende Links: Meister Eckhart: Meisterdenker und Mystiker. Philosophen-Portrait im Magazin der Hochschule für Philosophie München. „Meister Eckhart“, Artikel zum Werk, Werdegang und der philosophischen Bedeutung des mittelalterlichen Mystikers im Metzler Philosophen Lexikon.
- #158 Overthinking. Wie du das Gedankenkarussell stoppst.25.06., 00:0125.06.2025, 00:0100:32:26
„Wir leiden mehr in der Vorstellung als in der Wirklichkeit.“ (Seneca) Grübeln kann helfen, Probleme zu lösen. Aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Irgendwann kippt produktives Nachdenken ins destruktive Gedankenkreisen. Wir hängen fest in Endlosschleifen, spielen Szenarien durch, die nie eintreten und verlieren dabei Präsenz, Klarheit und oft auch den Schlaf. Overthinking ist kein Zeichen von Klugheit, sondern oft ein Ausdruck von Unsicherheit und Kontrollbedürfnis. Was unterscheidet gesunde Reflexion von lähmendem Grübeln? Warum ist es so schwer, das Gedankenkarussell zu stoppen? Und was hilft konkret im Alltag? In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über psychologische Auslöser, philosophische Gegenmittel und praktische Übungen, die helfen, aus dem Kopf zurück ins Leben zu finden. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Platon, Sokrates, Seneca, Marc Aurel, Plutarch Weiterführende Links: „Overthinking wird unterschätzt.“ Psychologie heute-Kolumne des Philosophen Pablo Hubacher Haerle zu den Vor- und Nachteilen des Grübelns. „Overthinking. 7 Tipps gegen das Grübeln.“ Barmer-Artikel von Janina Jetten mit Erklärungen und Tipps, woran wir erkennen, dass wir zu viel grübeln – und wie wir das Gedankenkarussell stoppen können.
- #157 Leichtigkeit. Mehr Sein, weniger Müssen.18.06., 00:0118.06.2025, 00:0100:29:21
„Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“ (Marc Aurel) Leichtigkeit klingt nach Sommerabend, Müßiggang und Unbeschwertheit – doch in Wahrheit ist sie eine der anspruchsvollsten Haltungen im Leben. Sie bedeutet nicht, oberflächlich oder naiv zu sein, sondern mit innerer Klarheit, Selbstverantwortung und Gelassenheit auch durch schwere Zeiten zu gehen. Leichtigkeit entsteht dort, wo wir Kontrolle loslassen, im Moment leben, uns von Perfektionismus oder Grübelschleifen nicht länger lähmen lassen und uns dabei wohl fühlen. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über die Bedeutung von Leichtigkeit zwischen Philosophie und Psychologie. Sie zeigen, warum Leichtigkeit nicht Verdrängung, sondern Reife ist – und wie wir sie kultivieren können: durch Loslassen, Selbstakzeptanz und die Kunst, auf den Wellen zu reiten, statt gegen sie zu kämpfen. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Diogenes, Marc Aurel, Epiktet, Epikur, Xunzi, Konfuzius, Laotse Weiterführende Links: „Resilienz und die Psychologie der Leichtigkeit. Mit Leichtigkeit Wahrnehmungs-Perspektiven erweitern.“ Namensartikel der Psychologin Ina Hullmann in der Fachzeitschrift Praxis Kommunikation. „Mehr Leichtigkeit leben. Was mein Leben einfacher macht.“ Artikel von Anselm Grün zu Übungen im Alltag, die zu mehr empfundener Leichtigkeit führen.
- #156 Abgrenzung. Wie Du durch Klarheit bei Dir bleibst.11.06., 00:0111.06.2025, 00:0100:32:05
„Wer sich allen recht machen will, verliert sich selbst.“ (Seneca) Abgrenzung bedeutet nicht, Mauern zu errichten – sondern klar bei sich zu bleiben, auch wenn andere Erwartungen, Emotionen oder Probleme an uns herantragen. Wer ständig verfügbar ist und versucht, es allen recht zu machen, verliert schnell sich selbst. Doch gesunde Abgrenzung ist kein Egoismus, sondern eine Form der inneren Freiheit – sie schafft Raum für echte Verbindung, ohne sich zu verausgaben. In dieser Folge sprechen Albert und Jan über die Kunst der emotionalen Selbstabgrenzung: Was hilft, um Verantwortung nicht ungefragt zu übernehmen? Was hat ein Affe mit dem Thema zu tun? Und warum ist Loslassen manchmal der größte Akt der Liebe? Inspiriert von Philosophen wie Epiktet und Szenen aus Hermann Hesses Siddhartha, geht es um mehr Klarheit im Denken – und mehr Leichtigkeit im Miteinander. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Seneca, Sokrates, Demokrit, Epiktet Weiterführende Links: „8 Tipps für eine erfolgreiche Abgrenzung.“ Blogbeitrag des Lingenverlags mit konkreten Tipps zur emotionalen Selbstabgrenzung und Erklärungen, warum Ein klares „Nein“ wichtig ist, um unseren Selbstwert zu stärken. „Bewusste Abgrenzung: Wie man lernt, Nein zu sagen.“ Dpa-Interview mit der Psychologin Nathalie Krahé zur Rolle der Persönlichkeit bei der > quote hereerfolgreichen Abgrenzung.
- #155 Präsenz. Was echte Ausstrahlung ausmacht.04.06., 00:0104.06.2025, 00:0100:30:01
„Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen, auf ihnen zu surfen.“ (Jon Kabat Zinn) Manche Menschen wirken ohne viele Worte. Ihre Ausstrahlung kommt nicht von Lautstärke, sondern von Gegenwärtigkeit – von echter Präsenz. In unserem Alltag voller Ablenkung, Selbstdarstellung und Reizüberflutung wird diese stille Kraft leicht übersehen – dabei ist sie die Grundlage dessen, was wir oft Charisma nennen. Präsenz entsteht, wenn wir ganz bei uns und gleichzeitig offen für andere sind. Sie zeigt sich in Haltung, Blick, Zuhören – und in der Fähigkeit, den Moment wirklich wahrzunehmen. Aber was genau ist Präsenz und warum berührt sie uns so tief? Wie können wir lernen, präsenter zu sein – in Gesprächen, Konflikten oder digitalen Räumen? In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über Echtheit und Ausstrahlung, über Achtsamkeit, Selbstwahrnehmung und die Wirkung des Innehaltens. Sie zeigen, wie Philosophie und moderne Psychologie helfen können, mehr Präsenz ins Leben zu bringen – für echte Verbindung und klare Ausstrahlung. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Seneca, Sokrates, Demonax, Pythagoras, Laotse Weiterführende Links: „Persönlichkeit: Im Bann des Charismas.“ Spektrum der Wissenschaft-Artikel über Menschen, die scheinbar mühelos die Stimmung und das Verhalten ihrer Mitmenschen beeinflussen. „Charisma: Was Menschen mit Ausstrahlung ausmacht.“ Utopia-Artikel von Sophie Singer mit Hinweisen und wissenschaftlichen Erkenntnissen, was charismatische Personen ausmacht und wie die eigene Ausstrahlung gesteigert werden kann. Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.
- #154 Energieräuber. Wie wir erkennen, was uns Kraft kostet – und was uns stärkt.28.05., 00:0128.05.2025, 00:0100:29:17
„Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ (Seneca) Was kostet uns Energie – und was gibt sie uns? Oft sind es nicht die großen Herausforderungen, die uns erschöpfen, sondern kleine alltägliche Dinge: Gedanken, die kreisen, Menschen, die uns fordern, oder Gewohnheiten, die mehr nehmen als geben. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über das Phänomen der Energieräuber: Wie wirken sich ständiges Grübeln, Konflikte oder digitale Dauererreichbarkeit auf unsere innere Balance aus? Welche Rolle spielt Abgrenzung – und wie finden wir heraus, was uns stärkt? Inspiriert von antiker Philosophie und moderner Psychologie erkunden die beiden Wege zu mehr Klarheit, Selbstfürsorge und energetischer Gelassenheit. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Seneca, Aischylos, Epiktet, C.G. Jung Weiterführende Links: „Energievampire: Wie Sie sie erkennen und sich vor ihnen schützen“ Geo-Artikel über Menschen, die uns dauerhaft nicht guttun und Kraft rauben. „Schutz vor Energieräubern“ Psychologie heute Artikel von Anna Gielas mit Studienergebnissen und Tipps wie man sich vor Überforderung und Selbsterschöpfung im Alltag schützen kann. Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.
- #153 People Pleasing. Wie wir uns aus der Angst vor Ablehnung befreien.21.05., 00:0121.05.2025, 00:0100:30:49
„Wenn du dich ständig darum sorgst, was andere von dir denken, wirst du nie frei sein.“ (Marc Aurel) People Pleasing bedeutet, es allen recht machen zu wollen. Dieses weit verbreitete Verhaltensmuster ist meist freundlich gemeint, kommt aber mit einem hohen Preis: Wer ständig versucht, Erwartungen zu erfüllen und Konflikten aus dem Weg zu gehen, verliert leicht den Kontakt zu sich selbst. Was mit Mitgefühl beginnt, endet nicht selten in Selbstverleugnung, innerer Erschöpfung oder Frust. Doch wo endet gesunde Rücksichtnahme und wo beginnt ungesunde Gefälligkeit? In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über die psychologischen Wurzeln von People Pleasing, über die Angst vor Ablehnung und die tiefe Sehnsucht nach Zustimmung. Sie zeigen philosophische Wege auf, wie wir uns abgrenzen können, ohne hart zu werden und wie echte Freundlichkeit erst dann entsteht, wenn wir uns selbst treu bleiben. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Seneca, Konfuzius, Marc Aurel, Platon, Hegel, Jean Paul Sartre, Martin Buber, Weiterführende Links: „Wie können People Pleaser lernen, sich abzugrenzen?“ Psychologie heute-Interview, in dem die Psychologin Ulrike Bossmann erklärt, wie People Pleaser lernen können, sich frei von schlechtem Gewissen abzugrenzen – ohne konfliktscheu zu sein. „Schluss mit People Pleasing – 5 effektive Schritte, um es nicht mehr allen recht zu machen“ Blogartikel der Wirtschaftspsychologin und Resilienztrainerin Nina Buckemüller mit konkreten Ratschlägen und Anleitung zur Verhaltensänderung weg vom People Pleasing. Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.
- #152 Rausch – Wie viel Ausnahme braucht ein gutes Leben?14.05., 00:0114.05.2025, 00:0100:28:30
„Meine Definition von Glück: keine Termine und leicht einen sitzen“ (Harald Juhnke) Seit jeher sucht der Mensch nach Momenten des Rauschs – sei es durch Alkohol, Musik oder das bewusste Loslassen im Ausnahmezustand. Der Reiz, den Alltag zu vergessen, sich zu befreien oder für einen Moment anders zu sein, ist tief in uns verankert. Doch brauchen wir Rauschzustände, um das Leben wirklich zu spüren? Oder halten sie uns davon ab, uns ehrlich mit uns selbst auseinanderzusetzen? In dieser Folge von Der Pudel und der Kern sprechen Albert und Jan über das ambivalente Verhältnis zum Rausch – mit einem besonderen Fokus auf Alkohol. Sie diskutieren, wann Rausch bereichernd wirkt, wann er zur Flucht und Gefahr wird und ob er überhaupt eine Rolle für das glückliche, gelingende Leben spielt. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Seneca, Konfuzius, Marc Aurel, Platon, Goethe, Friedrich Nietzsche, Thích Nhất Hạnh Weiterführende Links: „Hintergrundwissen Alkohol“ – Hintergrundwissen und wissenschaftliche Einordnung zum Alkoholkonsum kuratiert von der Stiftung Gesundheitswissen. „Vom täglichen Rausch zum „Dry January“ – Deutschlandfunk-Artikel zur Geschichte, den Gefahren und der gesellschaftlichen Bedeutung von Alkohol. Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.
- #151 Lebensweisheiten VI. Philosophische Schätze für den Alltag.07.05., 00:0107.05.2025, 00:0100:27:41
„Fließendes Wasser fault nicht, die Türangeln rosten nicht, das kommt von der Bewegung.“ (Lü Buwei) In der neuen „Lebensweisheiten“-Folge diskutieren Albert und Jan bekannte und unbekanntere Weisheiten, Sprichwörter und Sinnsprüche, die ihnen in den letzten Wochen begegnet sind oder von Hörerinnen und Hörern eingereicht wurden. Diesmal geht es um folgende Aussagen: Gegenwind formt den Charakter. Nicht das Erzählte reicht, sondern das Erreichte zählt. Wer allzu offen ist, ist nicht ganz dicht. Jedes Ende sei ein glücklicher Neubeginn. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Lü Buwei, Goethe, Konfuzius, Zenon von Kition, Seneca, Heraklit, Platon, Herrman Hesse Weiterführende Links: „Loslassen können“ Psychologie heute-Interview von Klaus Wilhelm mit der Psychotherapeutin Irmtraud Tarr, die sich intensiv mit dem Thema Loslassen befasst und zu täglichen Übungen rät. Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.
- #150 Ordnung – Wie wir im Innen und Außen sinnvoll aufräumen.30.04., 00:0130.04.2025, 00:0100:27:36
„Wer seine eigene Seele in Ordnung bringt und bewahrt, wird auch sein äußeres Handeln richtig gestalten.“ (Marc Aurel) Ordnung – sie gibt Halt, Struktur und Orientierung. Sie entsteht im Kleinen wie im Großen: im aufgeräumten Zimmer ebenso wie im aufgeräumten Geist. Oft ist unser Bedürfnis nach Ordnung tief mit unserem Wunsch nach Sicherheit und Sinn verbunden. Doch Ordnung ist nicht nur ein Schutzmechanismus – sie kann auch zur Belastung werden, wenn sie in Zwang oder Starrheit umschlägt. Was bedeutet Ordnung– im Inneren wie im Äußeren? Wann hilft sie uns zu leben, wann engt sie uns ein? In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über die vielschichtige Bedeutung von Ordnung, von alten Weisheiten aus Zen und Stoizismus bis zur modernen Lebenskunst. Sie zeigen, wie Ordnung helfen kann, Klarheit, Freiheit und Verantwortung in unser Leben zu bringen – und warum manchmal auch die bewusste Unordnung ihren Platz hat. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Menzius, Konfuzius, Heraklit, Marc Aurel, Demokrit, Platon, Buddha, Goethe, Albert Camus Weiterführende Links: „Aufräumen: Warum Menschen unterschiedlich viel Ordnung brauchen“ – Spektrum der Wissenschaft-Artikel über die psychologischen Hintergründe unseres Ordnungssinns. „Ordnung halten: Kann man im Alter noch ordentlicher werden?“ – Spiegel-Artikel über die Veränderung von Ordnungsliebe im Lauf des Lebens aus psychologischer Sicht. Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.
- #149 Menzius. Vom guten Kern im Menschen.23.04., 00:0123.04.2025, 00:0100:31:49
„Das Mitgefühl ist der Anfang der Menschlichkeit." (Menzius) In dieser Folge von Der Pudel und der Kern wenden sich Albert und Jan wieder einmal der antiken chinesischen Philosophie zu – und sprechen über Menzius (Mengzi), den wohl einflussreichsten Nachfolger des Konfuzius. Menzius gilt als kluger Anwalt des Guten im Menschen: Für ihn ist Mitgefühl kein Ideal, sondern liegt in der Natur des Menschen. Doch diese innere Güte muss gepflegt werden – durch Bildung, Selbstreflexion und moralische Haltung. Die beiden diskutieren außerdem, wie Menzius’ Lehre auch heute noch als Wegweiser dienen kann – in Fragen der Selbstkultivierung, der Verantwortung gegenüber anderen und im Streben nach einem gelingenden Leben. Was heißt es, auf das Gute zu vertrauen, ohne naiv zu sein? Und wie bewahrt man innere Aufrichtigkeit – auch wenn niemand hinsieht? Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Konfuzius, Menzius, Laotse, Zhuangzi, Demokrit, Epiktet, Martin Buber Weiterführende Links: Metzler Lexikon Philosophie-Zusammenfassung zur Entstehung und Geschichte des Konfuzianismus und der zentralen Rolle des Menzius in seiner Entwicklung. „Dem Menschen gerecht.“, Das vom renommierten Sinologen Henrik Jäger herausgegebene umfassende Menzius-Lesebuch, das weitgehend auf Originaltexte setzt, führt in das Denken des Konfuzianers ein und zeigt dessen erstaunliche Aktualität, Matthes & Seitz-Verlag, Berlin, 2018 Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.
- #148 Atmen – Der einfachste Weg zu Dir selbst.16.04., 00:0116.04.2025, 00:0100:28:36
„So du zerstreut bist, lerne auf den Atem achten.“ (Buddha) Atmen – das klingt so selbstverständlich. Und doch tun wir es oft, ohne es zu bemerken. Dabei ist der Atem mehr als nur ein biologischer Vorgang: In vielen philosophischen und spirituellen Traditionen gilt er als Brücke zwischen Körper und Geist, als Schlüssel zur Achtsamkeit – und manchmal sogar zur Selbsterkenntnis. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum der Atem uns helfen kann, im Moment anzukommen – und was es bedeuten könnte, das Atmen wirklich bewusst zu erleben. Welche Rolle spielt der Atem in Krisen, in der Stille, im Alltag? Und warum liegt in einem einzigen Atemzug oft mehr Klarheit als in vielen Gedanken? Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Laotse, Sokrates, Thích Nhất Hạnh, Buddha, Sri Sri Ravi Shankar Weiterführende Links: „Wie ich atme, so fühle ich“ Spektrum der Wissenschaft-Artikel von Anna von Hopffgarten zur Verbindung von Atem und Gehirn und wie die Teamarbeit von Hirn und Lunge gelingt. „Atem mit Amen“ Deutschlandfunk-Artikel von Peter Kolakowski zur spirituellen Bedeutung des Atems. Eine pneumatische Reise durch die Religionen. Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.
- #147 Vorurteile – Warum wir in Schubladen denken.09.04., 00:0109.04.2025, 00:0100:26:29
„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ (Sokrates) Wir begegnen täglich Vorurteilen – manchmal offen, oft ganz subtil. In Gedanken wie: „So jemand ist bestimmt unfreundlich“ oder „Die kann mit Technik nichts anfangen“ zeigt sich unser Bedürfnis, Menschen und Situationen sofort einzuordnen. Unser Gehirn liebt einfache Kategorien – und genau darin liegt das Problem. In dieser Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum wir zum Schubladendenken neigen – und wie wir bewusster damit umgehen können. Geht es darum, Vorurteile zu überwinden – oder vielmehr darum, sie zu erkennen und kritisch zu hinterfragen? Mit Blick auf Psychologie, Alltag und Philosophie – von Sokrates bis zu den Stoikern – fragen wir: Wie kann ein offeneres Denken gelingen? Und warum beginnt ein vorurteilsfreieres Leben vielleicht genau da, wo wir bereit sind, unsere eigenen Muster zu hinterfragen? Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Sokrates, Seneca, Epiktet, Marc Aurel, Buddha Weiterführende Links: „Wie Vorurteile unser Denken bestimmen.“ Deutschlandfunk-Artikel von Ingeborg Breuer mit Studienergebnissen verschiedener Disziplinen, wie Vorurteile unser Denken bestimmen und welche Folgen das hat. „Kleine Einführung in das Schubladendenken.“ Cicero Buch-Rezension über den gleichnamigen Titel von Jens Förster, der über Nutzen und Nachteil des Vorurteils schreibt, bei DVA in München 2007 erschienen.