Der Pudel und der Kern - Philosophie to go

Dr. Albert Kitzler und Jan Liepold
227
14.10.2026
Beschreibung
Der Pudel und der Kern – der Philosophiepodcast zu den wichtigen Fragen des Lebens. Was macht ein erfülltes und gelingendes Leben aus? Wodurch finden wir zu innerer Ruhe, echtem Ausgleich und heiterer Gelassenheit. Wie schaffen wir es, im Beruf oder in Beziehungen auch unter Stress authentisch zu bleiben und wenn nötig loszulassen. Können wir Erfolg, Besitz und Macht mit Meditation und Minimalismus in Einklang bringen. Kurz: wie finden wir zu einem erfüllten, gelingenden Leben? Auf all diese Fragen des modernen Alltags liefern die Weisheitslehren im antiken Griechenland, Indien und China noch heute gültige Aussagen. Im Philosophie-Podcast „Der Pudel und der Kern“ beantwortet und diskutiert der Philosophieexperte Dr. Albert Kitzler die Lebensfragen des Moderators Jan Liepold und der zugeschalteten Hörer. Dabei geht es keineswegs um eine akademisch-abstrakte Diskussion. Vielmehr macht „Der Pudel und der Kern“ die Lebensweisheiten von Seneca, Konfuzius, Platon, Buddha & Co für seine Follower nutzbar und verknüpft sie als "praktische Philosophie" mit den Herausforderungen unserer schnelllebigen Zeit. Das alles ist nicht als reiner Dialog geplant. Wir binden die Podcasthörer*innen mit ihren Fragen zu unseren Themen ein und interviewen externe Experten. Jeden Mittwoch erscheint eine neue Folge „Der Pudel und der Kern“ auf allen bekannten Podcast-Plattformen.
Häufig erwähnt
  • Lieze
  • DAO
  • China
  • Demokrit
  • Sphinx
  • Thürings
  • Bibel
  • Christus
  • Goethe
  • Griechenland
  • Kolumbus
  • Konfuzius
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Episoden
  1. „Zwei Gäste sind es, die du stets bewirtest: deinen Leib und deine Seele. Was du dem Leib bietest, gibst du bald wieder her. Was du aber der Seele bietest, behältst du für immer.“ (Epiktet) Das moderne Leben verlangt Körper und Seele einiges ab. Wie können wir mit Hilfe des Stoizismus unsere Gesundheit präventiv unterstützen, damit aus den vielfältigen Belastungen des Alltags nicht Krankheiten werden? Diese zentrale Frage diskutieren Albert und Jan in der aktuellen Folge von „Der Pudel und der Kern“ mit dem erfahrenen Allgemeinmediziner und Stoizismus-Experten Dr.med. Gerhard Gleißner. Er gleicht die relevanten Bereiche der stoischen Lehre mit den Erkenntnissen der modernen Psychotherapie ab. Daraus leitet er praktische Verhaltensregeln und Leitgedanken ab, die Resilienz aufbauen und damit Krankheiten vorbeugen. Dabei klärt die Diskussion, welche entscheidende Rolle die Vermeidung von dysfunktionalen Gedanken und der damit verbundenen Stressreaktionen spielt. Schließlich erläutert Dr. Gleißner, was wir in diesem Zusammenhang von der kognitiven Verhaltenstherapie lernen können und warum Optimismus gut für unser Herz ist. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Epiktet, Seneca, Mark Aurel, Laotse, Albert Ellis, Karl Jaspers, Victor Frankl Weiterführende Links: Psychologie heute-Artikel: „Psychotherapie für den Körper.“ ORF-Artikel zur stoischen Philosophie. „Wie das Leben gelingt.“ Buch Dr. Gerhard Gleißner „Gesund leben mit dem Stoizismus“ Alberts Vortrag „Denken heilt“ beim AK Vorarlberg

  2. “Wo die Bedürfnisse der Welt mit deinen Talenten zusammentreffen, dort liegt deine Berufung.“ (Aristoteles) Unser Beruf folgt im besten Fall unserer Berufung. Auch der Apple-Gründer Steve Jobs war davon überzeugt, dass das zu lieben, was man tut, die einzige Möglichkeit ist, Großes zu leisten. Wenn wir unsere berufliche Leidenschaft noch nicht gefunden haben, sollten wir besser weitersuchen, anstatt uns mit einem recht guten Job zufrieden zu geben. Doch wie finden wir den Beruf, der uns mit Leidenschaft und der wichtigen Erfahrung der Selbstwirksamkeit erfüllt? Diese Frage steht im Mittelpunkt der neuen Folge von „Der Pudel und der Kern“. Albert und Jan diskutieren, wie wir Sinnstiftung und soziale Anerkennung aus unseren Tätigkeiten ziehen können und was das richtige Verhältnis von Kärrnerarbeit, Kreativität und Erfüllung im beruflichen Alltag sein sollte. Schließlich erklären die beiden, wie die japanische Philosophie des Ikigai uns helfen kann, das Betätigungsfeld zu finden, das wir lieben, das unseren Talenten entspricht, uns ernährt und das die Welt von uns braucht. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Aristoteles, Platon, Sokrates, Seneca, Konfuzius, Hartmut Rosa Weiterführende Links: Spektrum der Wissenschaft-Artikel: „Beruf und Berufung“ Utopia-Artikel zur japanischen Philosophie Ikigai „Ikigai. Mit der japanischen Philosophie den Sinn des Lebens finden.“ Deutschlandfunk Kultur Hintergrundartikel zum schmalen Grat zwischen Erfüllung und Überlastung im Job „Arbeit als Lebensinhalt. Noch erfüllt oder schon überlastet“

  3. “Man kommt zu Fall durch Habgier, der Raffsüchtige hat keinen Erfolg, sein Erfolg ist Verlust.“ (Poseidippos) Geiz ist eng verknüpft mit Habgier und gilt im Christentum als schweres Laster. Dagegen wird in der Marktwirtschaft belohnt, wer Geld oder Güter anhäuft und den Eigennutz maximiert. Beidem, Geiz und Habgier, liegt eine übersteigerte Fixierung auf materielle Güter zu Grunde, die zu Anhaftungen und Verlustängsten führt. Dabei wird übersehen, dass wir nach dem Prinzip der Resonanz häufig dann viel zurückbekommen, wenn wir geben. Dieser wohltuenden Erfahrung beraubt sich der Geizige. In der neuen Folge von „Der Pudel und der Kern“ diskutieren Albert und Jan, welche Facetten der Geiz hat und wie diese Charaktereigenschaft entsteht. Ist sie eine seit der Urzeit im Menschen verankerte Veranlagung oder entwickelt sie sich im Laufe des Lebens? Wann geht gesunde Sparsamkeit in krankhafte Knickrigkeit über und wie gelingt es, sich von einem geizigen zu einem großzügigen Menschen zu entwickeln? Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Platon, Buddha, Xunzi, Sokrates, Antisthenes Weiterführende Links: Spektrum der Wissenschaft-Artikel über Geiz und Habgier: „Mehr für mich, weniger für die anderen.“ NZZ-Artikel „Geiz raubt dem Menschen alles, sogar die Stimme.“ Anton Buchers Buch über die sieben Todsünden und deren Behandlung: „Geiz, Trägheit, Neid & Co. in Therapie und Seelsorge“

  4. “Die sich viel sorgen, vergessen zu leben.“ (Demonax) Unser Geist ist nonstop aktiv und will gefordert werden. So schießen uns im Schnitt pro Tag 60.000 Gedanken durch den Kopf. Ein erheblicher Anteil davon sind Sorgen. Die reichen vom vermeintlich nicht abgestellten Bügeleisen über die Altersvorsorge bis zu Ängsten um die Gesundheit. Dabei löst das ewige Grübeln erfahrungsgemäß keine Probleme, drückt aber ganz erheblich auf unsere Stimmung. Statt heiterer Gelassenheit verursachen sorgenvolle Gedankenschleifen ein mit Unruhe verbundenes Gefühl der Bedrücktheit, das leidvoll auf unserer Seele lastet. In der 44. Folge von „Der Pudel und der Kern“ besprechen Albert und Jan, ob Sorgen und Kummer tatsächlich zu unserer menschlichen Natur gehören oder zu einem guten Teil selbstgemacht sind. Welche Rolle spielen dabei unsere Vorstellungen sowie die Fixierung auf Zukünftiges und wo liegt der Unterschied zwischen Sorgen und Ängsten. Nicht zuletzt: Wie können wir Abstand von den quälenden Gedanken gewinnen und ein möglichst sorgenfreies Leben finden. Denn seit Epikur wissen wir: „Das höchste Glück des menschlichen Lebens liegt in der Seelenruhe.“ Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Konfuzius, Buddha, Epikur, Epiktet, Mark Aurel Weiterführende Links: GEO-Artikel „Gedankenkarussell stoppen. Tipps gegen Grübelei.“ Alberts Buch „Wie lebe ich ein gutes Leben.“ Buch der „Psychologie heute“-Kolumnistin Mariana Leky, „Kummer aller Art“

  5. „Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“ (Seneca) Während manche Menschen bei der Umsetzung von Plänen immer wieder an Lethargie oder Mutlosigkeit scheitern, gelingt es anderen scheinbar mühelos, selbst schwer zu verwirklichende Vorhaben umzusetzen. Den Unterschied macht in den meisten Fällen die Motivation. Dabei sprechen Menschen auf unterschiedliche Anreize und Impulse an. Motivationspsychologische Studien zeigen, dass die drei Basismotive Kompetenz, Autonomie und Bezogenheit besonders weit verbreitet sind. Wer sie kennt und mit seiner individuellen Motivationslage in Einklang bringt, erreicht seine Ziele müheloser. Für die aktuelle Folge von „Der Pudel und der Kern“ besuchen Albert und Jan den renommierten Philosophen Prof. Dr. Godehard Brüntrup SJ an der Münchner Hochschule für Philosophie. Sie diskutieren mit ihm, mit welcher Motivation er im Alter von 20 Jahren in den Jesuitenorden eingetreten ist, welche Rolle die Selbsterkenntnis spielt, um die eigene Motivation zu verstehen und ob Talent, „Grit“ (= Durchhaltevermögen + Mut) oder glückliche Zufälle wichtiger für das Erreichen zentraler Lebensziele sind. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Konfuzius, Plato, Sokrates, Ignatius von Loyola, Martin Buber, Erich Fromm Weiterführende Links: Deutschlandfunk-Artikel zur Motivation und Selbstkontrolle in Ratgebern und Wissenschaft „Der lange Weg vom guten Vorsatz zum Erfolg.“ Film „Seelensegler“ von und mit Prof. Dr. Godehard Brüntrup Lehrstuhl Prof. Dr. Godehard Brüntrup an der Hochschule für Philosophie, München inkl. Publikationsliste

  6. „Liebe ist die universellste, erstaunlichste und mysteriöseste aller kosmischen Kräfte.“ (Pierre Teilhard de Chardin) Partnerschaftliche Liebe ist der vielleicht wichtigste Teil der Lebenskunst. Geliebt und getragen zu werden, geborgen zu sein – das ist das Ziel eines erfüllten Lebens. Daraus erwächst die Fähigkeit, selbst zu lieben. Das wird von allen Weisheitslehren ebenso wie von aktuellen Forschungsergebnissen bestätigt. Aber können wir lieben lernen? Auf wen und was beziehen sich die gelingenden Resonanzbeziehungen und welche praktischen Übungen bringen uns zur Entfaltung der Liebe? Wo liegt die Grenze zwischen Selbstliebe und Egozentrik bzw. Egoismus? Diese grundlegenden Fragen besprechen Albert und Jan in der neuen Folge von „Der Pudel und der Kern“. Denn soeben ist Alberts aktuelles Buch „Die Weisheit der Liebe. Eine Philosophie der Lebensfreude“ erschienen, das diese Fragen fundiert diskutiert und beantwortet. Dabei geht es um die Liebe zu einem Partner genauso wie zu anderen Menschen, unserer Arbeit oder zur Natur. Eine Hauptbotschaft und -erkenntnis: Je mehr jeder Partner in sich ruht und Harmonie gefunden hat, umso besser für die Beziehung. An der gelingenden Liebe müssen wir genauso konsequent arbeiten wie an einer ausgeglichenen und gesunden Seelenverfassung. Oder wie Konfuzius sagt: „Wenn der Weise den rechten Weg studiert, so lernt er die Menschen lieben.“ Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Konfuzius, Seneca, Goethe, Thich Nhat Hanh, Sigmund Freud, Erich Fromm Weiterführende Links: Alberts neues Buch “Die Weisheit der Liebe“ Artikel Spektrum der Wissenschaft „Wie Beziehungen uns stark machen“ Emotion-Artikel „Together forever? Grundsätze einer glücklichen Beziehung“

  7. „Zerstreuungen sind Entfremdungen.“ (Patañjali) Viele Kinder verbringen ihre Freizeit nicht mehr auf dem Spielplatz, sondern auf TikTok. Unser Arbeitsalltag ist zunehmend geprägt von durchgetakteten Begegnungen in Videocalls. Die Lebensmittel aus dem Supermarkt kommen immer seltener vom Acker, sondern aus dem Labor und der Plausch mit der Verkäuferin wurde ersetzt durch die Computerstimme aus der Telefon-Warteschleife des Onlineshops. Was nach Dystopie klingt, ist ein Gefühl, das viele Menschen kennen: Entfremdung. Wir entfernen uns im Alltag immer mehr von den eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen und merken, dass unser Leben irgendwie in die falsche Richtung abdriftet. Dass wir diesem Gefühl der Entfremdung keineswegs hilflos ausgeliefert sind und es vielmehr selbst in der Hand haben, wie wir technologischen Fortschritt für uns nutzen und den Verlust unserer Mitte und der Nähe zu uns und anderen vermeiden, besprechen Albert und Jan in der neuen Folge von „Der Pudel und der Kern“. Um uns wieder geborgen in unserer Umwelt und verbunden mit den Mitmenschen zu fühlen, müssen wir uns Zeit nehmen, unser Inneres erforschen, unseren Gefühlen nachspüren,die eigene Mitte finden und aus ihr heraus mit achtsamer Zuwendung auf die Welt und unsere Mitmenschen zugehen. Was ist uns wirklich wichtig, was macht uns glücklich und wo wollen wir wirken? Antike und moderne Philosophen sind sich weitgehend einig bei den Antworten und dem Gegenentwurf eines entfremdeten Lebens. So ist Thich Nhat Hanh überzeugt: „Frieden, Liebe und Glück beginnen mit und in uns selbst.“ Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Zhuāngzǐ, Thales, Patañjali, Aristoteles, Mark Aurel, Goethe, Thich Nhat Hanh, Martin Buber, Erich Fromm Weiterführende Links: Zeit Akademie Webinar „Beziehung und Verbundenheit – was unser Leben reicher macht“ Getabstract-Zusammenfassung Erich Fromm „Haben oder Sein“ Blinkist-Zusammenfassung Hartmut Rosa „Resonanz“ Alberts neues Buch “Die Weisheit der Liebe“

  8. „Du wirst aufhören zu fürchten, wenn du aufhören wirst zu hoffen.“ (Hekaton von Rhodos) Die Angst hat zwei Seiten. Auf der einen ist sie ein wichtiges Alarmzeichen für tatsächlichen Gefahren. Auf der anderen, der dunklen Seite, stehen die diffusen und irrationalen Ängste beispielsweise vor dem beruflichen oder privaten Scheitern, Krankheiten, Tod oder Besitzverlust. Nicht selten belasten solche negativen Gefühle unseren Alltag durch Anspannung, Besorgtheit, innerer Unruhe oder Nervosität und beeinträchtigen unser Wohlbefinden sowie unsere Freude. Damit sind sie ein wesentliches Hindernis auf dem Weg zu einem gelingenden Leben. Dabei geht es explizit nicht um krankhafte Angst oder damit verbundene Störungen, für die nicht die Philosophie, sondern die Psychologie zuständig ist. Die antiken Vordenker sahen in der Überwindung der Angst eine Hauptaufgabe der praktischen Philosophie. Albert und Jan diskutieren in der neuen Folge von „Der Pudel und der Kern“ den Ursprung der Angst und was sie in unserem Seelenleben und mit unserer Gesundheit anrichten kann. Aber auch, wie wir sie durch das Hinterfragen und die Relativierung unserer Wertvorstellungen, die Mäßigung unseres Wollens und den regelmäßigen Rückzug in die innere Geborgenheit und Meditation wieder loswerden. Denn auch für den großen Philosophen Bertrand Russell war klar: „Angst zu überwinden ist der Beginn von Weisheit.“ Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Zhuāngzǐ, Sokrates, Epiktet, Konfuzius Weiterführende Links: Bayern 2 Radio Wissen Feature über Ängste „Angst. Vom Umgang mit einem unheimlichen Grundgefühl“ Artikel Psychologie heute zu Ängsten im beruflichen Kontext „Ansonsten bin ich einfach blind“ Artikel Die Zeit Wissen zum Thema Angst „Mitteilungen einer unheimlichen Gefährtin“ Anmeldung für Alberts tägliche „Worte der Weisheit“

  9. „Suche nicht andere, sondern dich selbst zu übertreffen.“ (Cicero) Ehrgeiz ist eine ambivalente Eigenschaft. Einerseits ist es eine wichtige Zutat für Erfolg und Selbstwirksamkeit. Ehrgeizige Menschen reden nicht lange, sie machen und erreichen mit Arbeit, Ausdauer, Disziplin und der nötigen Portion Ehrgeiz ihre ambitionierten Ziele. Andererseits kann der übersteigerte Ehrgeiz auch toxisch für die eigene Zufriedenheit oder den Umgang mit den Mitmenschen sein. Und überhaupt: Was heißt ‚Erfolg‘ in einem gelingenden Leben? Wo verläuft beim Ehrgeiz die Grenze zwischen ambitioniertem Tatenrang und krankhaftem Übereifer? Diese Fragen besprechen Albert und Jan in der heutigen Folge von „Der Pudel und der Kern“ auf der Basis von persönlichen Erfahrungen und dem überlieferten antiken Weisheitswissen der Philosophen. Die Quintessenz: Es kommt auch beim Ehrgeiz auf das richtige Maß und die Motivation an, mit der wir unsere Ziele erreichen wollen. Oder wie Hegel es ausdrückt: „Wer etwas Großes will, der muss sich zu beschränken wissen, wer dagegen alles will, der will in der Tat nichts und bringt es zu nichts.“ Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Sokrates, Diogenes, Cicero, Konfuzius, Hegel Weiterführende Links: Blogbeitrag Ragnhild Struss „Getrieben oder träge – wie wir unseren Ehrgeiz regulieren können“ Artikel Deutschlandfunk Kultur zum Buch von Michael Andrick „Erfolgsleere“ Artikel Wissenschaftsblog „Das Persönlichkeitsmerkmal Ehrgeiz – ein Erfolgsgarant?“ Anmeldung für Alberts tägliche „Worte der Weisheit“

  10. „Nur wenn du Nein sagen kannst, kannst du dich auf die Dinge konzentrieren, die wirklich wichtig sind.“ (Steve Jobs) Nein ist ein kleines, aber sehr wirkmächtiges Wort. Denn die Fähigkeit, Vorschläge, Bitten und vermeintlich drängende Aufgaben klar und konsequent abzulehnen, ist eine Schlüsselqualifikation auf dem Weg zum gelingenden Leben. Häufig stürzen uns aber die Situationen in innere Konflikte, bei denen unser Bauchgefühl die Frage „soll ich’s wirklichen machen oder lass ich‘s lieber sein“ nicht eindeutig beantwortet. Schließlich wollen wir nicht die Party des Jahrhunderts versäumen oder einen guten Freund in einer schwierigen Situation im Regen stehen lassen. In der neuen Folge von „Der Pudel und der Kern“ besprechen Albert und Jan, wie wir zu klaren Entscheidungen kommen und warum ein selbstbewusst ausgesprochenes und gut begründetes „Nein“ häufig auch ein „Ja“ zu sich selbst bedeutet. Also sollen wir uns nur so viel aufladen, sagt der griechische Philosoph Demokrit, wie wir zu tragen in der Lage sind. Gleichwohl sind Offenheit, Empathie und Hilfsbereitschaft wichtige Zutaten für resonierende Verbindungen mit unseren Mitmenschen. Das Ziel muss lauten, wohlüberlegt und authentisch Grenzen zu setzen, ohne unser Gegenüber vor den Kopf zu stoßen oder aus purem Egoismus abzulehnen. Auf dem Weg zur inneren Freiheit gilt es, die sokratische Maxime ernst zu nehmen: „Sich selbst zu betrügen ist von allem das Schlimmste“. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Platon, Sokrates, Diogenes, Demokrit, Konfuzius, Goethe Weiterführende Links: Artikel Psychologie heute „Ja zum Nein“ Artikel Emotion „Nein sagen lernen“ Artikel ARD Planet Wissen „Egoismus“ Anmeldung für Alberts tägliche „Worte der Weisheit“

  11. „Dulde, mein Herz! Du hast noch härtere Kränkung erduldet.“ (Homer) Kränkungen sind häufig der Ausgangspunkt für tiefgreifende Selbstzweifel, Ängste oder Probleme. Auch wenn sie schon lange zurückliegen oder rational unbegründet erscheinen, können sie uns doch in den emotionalen Grundfesten erschüttern. Denn Kränkungen greifen unser Selbstwertgefühl, unser Ego und nicht zuletzt unser Wertesystem an. In der aktuellen Folge von „Der Pudel und der Kern“ diskutieren Albert und Jan am Beispiel der persönlichen Mobbingerfahrung eines Hörers die philosophische Frage, welche Macht „Kränkungen und persönliche Angriffe“ über uns ausüben können und wie wir ihnen gelassen und souverän begegnen können. Im Zentrum steht das Alltagsphänomen, dass uns bestimmte Aussagen oder Handlungen besonders triggern und verunsichern. Wenn das so ist: Wie können wir unsere innere Burg mithilfe der praktischen Philosophie derart stärken, dass uns auch persönliche Angriffe nicht mehr aus der Ruhe bringen? Der Stoiker Seneca war überzeugt, dass man „einen großen Charakter gar nicht beleidigen kann.“ Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Seneca, Laotse, Zhuāngzǐ Weiterführende Links: Artikel Deutschlandfunk „Psychologie: Das gekränkte Ich“ Ho’oponopono: Das hawaiianische Vergebungsritual Buch Bärbel Wardetzki, „Nimm’s bitte nicht persönlich“ Video Bärbel Wardetzki zum gelassenen Umgang mit Kränkungen Anmeldung für Alberts tägliche „Worte der Weisheit“

  12. „Nur der mutige Mensch kann glücklich werden" (Aristoteles) Mut bzw. Tapferkeit war für Platon eine der Kardinaltugenden des Menschen und eine zentrale Voraussetzung für ein gelingendes, zufriedenes Leben. In der neuen Episode von „Der Pudel und der Kern“ stellen sich Albert und Jan daher die Frage, ob das auch heute noch gilt und wo die Grenze zwischen Mut, Übermut und Feigheit verläuft. Sollten wir hin und wieder bewusst Risiken eingehen und Existenzängsten entgegentreten, anstatt in der Komfortzone zu verharren? Warum sind gerade Zivilcourage und der beherzte Einsatz für unsere Mitmenschen in schwierigen Situationen so wichtig, um das eigene Leben als sinnvoll zu empfinden? Doch gerade schwierige Situationen erfordern besonderen Mut. Zu oft verhindert eine defensive Lebenseinstellung, dass wir unsere Pläne in die Tat umsetzen und die Dinge tun, die uns am Herzen liegen. Davor warnte schon Konfuzius mit den Worten: „Das Rechte erkennen und nicht tun, ist Mangel an Mut.“ Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Platon, Aristoteles, Sokrates, Konfuzius, Marc Aurel, Goethe, Weiterführende Links: Artikel Philosophie Magazin „Acht Perspektiven auf Mut“ Artikel Psychologie heute „Über Mut“ Alberts „Worte der Weisheit“ abonnieren

  13. „Schaffe Leere bis zum Höchsten! Wahre die Stille bis zum Völligsten.“ (Laotse) Diese antike Beschreibung der tiefen Versenkung ist Teil einer berühmten Stelle aus dem Daodejing und trifft den inhaltlichen Kern der aktuellen Interview-Sonderfolge von „Der Pudel und der Kern“. Diesmal diskutieren Albert und Jan mit dem Meditationsexperten Paul J. Kohtes über die Kunst der kleinen Pause und welche Rolle die fernöstliche Philosophie auf dem meditativen Weg zum inneren Seelenfrieden spielt. Als erfolgreicher, aber häufig gestresster Unternehmer entdeckte er auf der Suche nach Ruhe und innerer Einkehr die Meditation für sich. Es folgten ein intensives Selbststudium sowie Aufenthalte in japanischen Zen-Klöstern. Inzwischen gilt Paul Kohtes als einer der führenden Meditations- und Zen-Experten Deutschlands, ist die Stimme der Meditations-App „Sevenmind“ und Mitinitiator des Philosophiefestivals Phil.Cologne. Im Gespräch diskutiert er mit Albert die fernöstlichen Wurzeln der Meditation und erläutert Jan und den Hörern, wie der Einstieg in erste Meditationsübungen gelingen kann. Dabei geht es um den ruhigen Fluss des Lebens und das Zurückkommen zu sich selbst. Denn: „Der Mensch ist glücklich, wenn seine Seele still und ruhig ist, weil sie durch keinerlei Erregung gestört wird.“ (Epikur) Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Zhuangzi, Sokrates, Goethe, Heidegger, Thích Nhất Hạnh Weiterführende Links: Artikel Psychologie heute: "Heilsame Meditation" Deutschlandfunk-Artikel "Auf der Suche nach dem inneren Frieden" Meditations-App 7Mind Identity Foundation zen@work-Buch von Paul J. Kohtes Atempause jetzt - Buch von Regina Bönsel zu den Atemübungen von Sri Sri Ravi Shankar

  14. "Wo deine Talente und die Bedürfnisse der Welt sich überschneiden, da liegt deine Berufung." (Aristoteles) Das Leben ist ein Kurztrip, auf dem wir möglichst Spannendes erleben wollen. Unsere Lebensrealität bietet uns dagegen viel zu häufig eine Überdosis banalen Alltags. Ist es da nicht die wahre Lebenskunst, diesen Alltag positiv zu gestalten? Schließlich ist der Alltag die Zeit, in der wir unser Leben verbringen. Doch wie können wir die Tätigkeiten und Phasen ins Positive verändern, die uns bisher als unumgänglich und langweilig erschienen? In der neuen Folge von „Der Pudel und der Kern“ diskutieren Albert und Jan, welche Haltungen und Lebensweisheiten die antiken Philosophen zu den Mühlen des Alltags hatten. Daraus lässt sich noch heute ableiten, wie wir die Gestaltungshoheit für zwischenmenschliche Beziehungen, Selbstverwirklichung bei der Arbeit oder echten Genuss zurückerlangen. Vermutlich dachte Konfuzius an den Alltag, als er sagte: „Die Freude ist überall. Es gilt nur, sie zu entdecken.“ Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Konfuzius, Epikur, Thích Nhất Hạnh, Goethe Weiterführende Links: https://www.hoheluft-magazin.de/2018/09/das-alltaegliche-ist-nicht-schlecht/ https://www.deutschlandfunkkultur.de/frank-berzbach-ueber-die-aesthetik-des-alltags-glueck-statt-100.html https://typografie.de/produkt/die-kunst-ein-kreatives-leben-zu-fuehren/ http://massundmitte.de/tagessaetze-abonnieren.html

  15. „Weise ist, wer nicht bedauert, was er nicht hat, sondern wer sich an dem freut, was er hat.“ (Epiktet) Wie können wir glücklich leben und sogar zufrieden sterben? Um diese zentrale Frage dreht sich die Philosophie des Stoikers Epiktet. Er wurde als kränklicher Sklave ins Rom Neros verschleppt und dort später wegen seines vornehmen Geistes freigelassen. So konnte er sich zu einem der wichtigsten und angesehensten Vertreter der späten Stoa entwickeln. Das „Handbüchlein der Moral“, in dem seine Schüler die philosophischen Gedanken Epiktets möglichst originalgetreu verschriftlichten, ist bis heute einer der wichtigsten Klassiker der stoischen Philosophie. Auch Goethe, Nietzsche und Hannah Arendt waren explizite Bewunderer seiner Philosophie. Das Ziel von Epiktets Lehre war es, seinen Schülern ein glücklicheres Leben zu ermöglichen. Auch uns überlieferte er konkrete Haltungen und Übungen, um mit den alltäglichen Schwierigkeiten des Lebens besser umgehen zu können. In der 33. Folge von „Der Pudel und der Kern“ besprechen Albert und Jan, was wir von Epiktet für eine an ethischen Kriterien orientierte Lebensführung und den richtigen Umgang mit unausweichlichen Krisen lernen können. So empfiehlt er als Stoiker, sich auf Dinge zu konzentrieren, die wir beeinflussen können – so wie das eigene Denken und Handeln. Dagegen sollen wir die Themen, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen, möglichst mit heiterer Gelassenheit hinnehmen, um uns nicht von ihnen ablenken oder beunruhigen zu lassen. Denn: „Nicht die Dinge selbst, sondern unsere Vorstellungen über die Dinge machen uns glücklich oder unglücklich.“ Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Seneca, Musonius Rufus, Marc Aurel, Epiktet Weiterführende Links: https://www.hoheluft-magazin.de/2022/10/im-trainingslager-des-lebens/ https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html https://shop.tredition.com/booktitle/Gespr%3Fche_Fragmente_Handbuch/W-1_162529 https://www.reclam.de/detail/978-3-15-019103-3/Epiktet/Handbuechlein_der_Moral http://massundmitte.de/tagessaetze-abonnieren.html

  16. „Die Selbsterkenntnis gibt dem Menschen das meiste Gute, die Selbsttäuschung aber das meiste Übel.“ (Sokrates) Der Appell "Erkenne dich selbst!" am Eingang des Orakels von Delphi gilt vielen Menschen bis heute als eine zentrale Lebensweisheit. Sowohl in der Philosophie als auch in der Psychologie bildet die richtige Selbsteinschätzung die entscheidende Basis für zentrale Weichenstellungen für ein besseres Leben und den Schlüssel zur eigenen Weiterentwicklung. Der Weg zur Selbsterkenntnis führt aber keineswegs über grübelnde Gedankenschleifen und dauernde Selbstzweifel. Vielmehr sollte die Reflexion über das Selbst und die emotionale Identität konstruktiv und strukturiert stattfinden und den Weg zur Entfaltung der identifizierten Stärken, Defizite, Potentiale und Wünsche ebnen. In der neuen Episode von „Der Pudel und der Kern“ diskutieren Albert und Jan die Methoden und das Handwerkszeug für die Reise zu unserem facettenreichen inneren Selbst. Außerdem geht es um die Frage, wie uns die Selbsterkenntnis bei persönlichen Beziehungen und der Arbeit helfen kann, welche Rolle Freunde bei der Suche nach der emotionalen Identität spielen und wie wir familiäre Prägungen erkennen und ablegen können. Oder mit den Worten Immanuel Kants: „Die moralische Selbsterkenntnis ist aller menschlichen Weisheit Anfang.“ Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Pythagoras, Marc Aurel, Aristoteles, Immanuel Kant Weiterführende Links: https://www.zeit.de/wissen/2018-07/selbsterkenntnis-psychologie-forschung/komplettansicht https://www.klett-cotta.de/buch/Leben/Ich_und_andere_Irrtuemer/101198 https://www.m-vg.de/redline/shop/article/2092-wer-bin-ich-und-was-will-ich-wirklich/ http://massundmitte.de/tagessaetze-abonnieren.html

  17. „Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten.“ (Aristoteles) Wer Erfüllung und Selbstwirksamkeit bei seiner Arbeit erlebt, ist auf dem Weg zu einem gelingenden Leben schon einen großen Schritt weiter. Unser heutiger Interviewgast Dr. Michael Trautmann sucht als Experte für „New Work“ nach neuen Möglichkeiten, wie Arbeit zu etwas wird, das Menschen stärkt und nicht schwächt. Genau wie der Sozialphilosoph Frithjof Bergmann ist auch Michael davon überzeugt, dass jeder Mensch dafür genau die Beschäftigung finden muss, die sie oder er wirklich, wirklich will. Um dieses Ziel auch für sich umzusetzen, hat der frühere Top-Werber sein Leben komplett umgekrempelt und beschäftigt sich heute vor allem mit der Frage, wie Arbeiten uns Sinn und Freude verschaffen kann. In der aktuellen Interviewfolge von „Der Pudel und der Kern“ diskutieren Albert und Jan mit Michael Trautmann, wer oder was ihn in seiner Entwicklung geprägt hat und wie es zu seiner Wandlung vom erfolgreichen Marketing- und Agenturmanager zum New Work-Unternehmer kam. Außerdem geht es um die Frage, warum Selbstvertrauen eine zentrale Voraussetzung ist, um Arbeit als positiv und sinnstiftend zu empfinden. Die erste und vielleicht wichtigste Empfehlung auf diesem Weg zur Selbstverwirklichung durch erfüllende Arbeit kommt von Sokrates und lautet: „Erkenne Dich selbst.“ Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Sokrates, Thích Nhất Hạnh, Aristoteles, Frithjof Bergmann, Viktor Frankl Weiterführende Links: „Arbeiten, wie ich wirklich, wirklich will.“ - brand eins online Frithjof Bergmann übt Kritik an aktueller New Work-Debatte | Personal | Haufe Allmers / Trautmann / Magnussen | On the Way to New Work - Wenn Arbeit zu etwas wird, was Menschen stärkt | 2022 | Buch (Klappenbroschur) | vahlen.de Authentic Happiness | Authentic Happiness (upenn.edu) #OTWTNW (onthewaytonewwork.com) Kostenlos abonnieren - MASS UND MITTE

  18. „Irren ist menschlich, aber auf Irrtümern zu bestehen ist teuflisch.“ (Seneca) Wo gelebt und gearbeitet wird, passieren Fehler. Das ist klar. Die Frage ist nur, wie wir mit ihnen konstruktiv umgehen können. Im schlechtesten Fall belasten Ärger und Zweifel nach Fehlleistungen unser Selbstwertgefühl. Im besten reflektieren wir in Ruhe und überlegen, was wir daraus lernen und wie wir Wiederholungen vermeiden können. Das ist aber leichter im Podcast gesagt als getan. In der heutigen Episode von „Der Pudel und der Kern“ besprechen Albert und Jan, ob Fehler wirklich ein Lernfeld sind und sich in schwere und leichte Verfehlungen kategorisieren lassen. Außerdem geht es um die Frage einer Hörerin, wie wir mit Fehlentscheidungen im eigenen Leben umgehen sollen, die nicht mehr zu korrigieren sind. Können wir trotzdem ein glückliches Leben führen, auch wenn wir – vielleicht sogar mehrfach – falsch abgebogen sind? Die Antwort von Konfuzius lautet: „Einen Fehler begehen, ist nicht schlimm. Schlimm ist es, ihn zu wiederholen.“ Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Seneca, Marc Aurel, Aristoteles, Konfuzius Weiterführende Links: https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/38827-aus-fehlern-wirklich-lernen.html https://www.deutschlandfunkkultur.de/fehlerkultur-politik-scheitern-100.html https://www.vahlen.de/jann-fehler-eins/product/32775703 https://open.spotify.com/show/78DJhsFUBaYSH2RnzCsldk?si=9LFEYOdNQpeoS-vAB0uA-A https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-schoenheit-des-scheiterns/978-3-446-25669-9/ http://massundmitte.de/tagessaetze-abonnieren.html

  19. „Wer nach Fremden hinschielt, dem gefällt das Seinige nicht.“ (Seneca) Neid ist einer der mächtigsten Gegner auf dem Weg zu einem gelingenden Leben. Mit unangenehmen und negativen Gedanken zerstört er unsere innere Zufriedenheit und untergräbt unser Selbstwertgefühl. Auch glückliche und in sich gefestigte Menschen können sich in manchen Situationen nicht komplett von der Missgunst auf andere freimachen. Im christlichen Glauben ist Neid eine der sieben Todsünden, die Philosophie spricht von moralischer Selbstvergiftung. In der neuen Folge von „Der Pudel und der Kern“ diskutieren Albert und Jan, warum das ständige Vergleichen mit anderen eine der Hauptwurzeln dieses Affekts ist und welche Rolle soziale Netzwerke beim Wettbewerb um Anerkennung und Bestätigung spielen. Aber wie können wir gegen dieses destruktive Gefühl ankämpfen? Auch hier helfen die Philosophen der Antike weiter, die sich ausführlich damit beschäftigt haben, wie es uns gelingt, anderen deren Glück zu gönnen und Neid sogar konstruktiv im Sinn einer Vorbildfunktion umzusetzen. Oder wie es Konfuzius ausdrückt: „Triffst du einen wertvollen Menschen, dann sei darauf bedacht, ihm gleich zu werden.“ Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Demokrit, Seneca, Epiktet, Aischylos, Aristoteles, Thích Nhất Hạnh Weiterführende Links: https://www.hoheluft-magazin.de/2019/03/serie-teil-2-neid-und-scham-die-weisheit-der-gefuehle/ https://www.abendblatt.de/hamburg/article226945615/Die-100-Fragen-des-Lebens-Warum-empfinden-wir-Neid.html https://zuklampen.de/buecher/sachbuch/philosophie/bk/646-das-gelbe-monster-9783934920736.html https://www.droemer-knaur.de/buch/albert-kitzler-denken-heilt-9783426301463 http://massundmitte.de/tagessaetze-abonnieren.html

  20. Wie wir unser Leben durch unsere Geisteshaltung beeinflussen können. „Tiefgreifende Veränderungen geschehen nicht über Nacht.“ (Dalai Lama) Christian Lell galt als eines der großen deutschen Fußballtalente seiner Generation und wurde als Eigengewächs des FC Bayern München in den Jahren 2008 und 2010 Deutscher Meister und Pokalsieger. Auf der anderen Seite fiel Christian immer wieder durch große und kleine Skandale und private Eskapaden auf. Schnell haftete ihm in den Fußball- und Boulevardmedien das Label „Skandalprofi“ an. Zu einem dramatischen und emotionalen Wendepunkt in seinem Leben kam es, als seine geliebte Schwester im Alter von gerade einmal 27 Jahren ihrem jahrelangen Mukoviszidose-Leiden erlag. Diesen Schicksalsschlag nahm Christian zum Anlass, eine grundlegende Veränderung in seinem Leben einzuleiten und sich für Philosophie zu interessieren. In der aktuellen Interviewfolge von „Der Pudel und der Kern“ erzählt er Albert und Jan von seiner schweren Kindheit, einem latenten Gefühl der Entwurzelung und wie es ihm heute immer häufiger gelingt, seine Gefühle zu reflektieren und anzunehmen. Mittlerweile lautet „Maß und Mitte“ Christians übergeordnetes Ziel im geschäftlichen wie privaten Umgang mit seinen Mitmenschen. Impulsiven Reflexen und negativen Affekten wie Wut und Eifersucht begegnet er immer häufiger mit dem Rat des Philosophen Aristoteles: „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Seneca, Sokrates, Aristoteles, Konfuzius Weiterführende Links: https://www.zeit.de/wissen/2018-05/psychologie-persoenlichkeit-entwicklung-alter-forschung https://www.deutschlandfunkkultur.de/mutkultur-zukunftsgestaltung-beginnt-bei-uns-selbst-100.html https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Lell https://www.droemer-knaur.de/buch/albert-kitzler-weisheit-to-go-9783426278215 http://massundmitte.de/tagessaetze-abonnieren.html