
Der Einsatzleben-Podcast
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Was sagen eigentlich die Zahlen? Im letzten Podcast sprach ich von abnehmendem Respekt vor Uniformträgern. Hierauf gab es zahlreiche Rückmeldungen. Das hat mich neugierig gemacht. Gibt es wirklich keine Fakten über diese Dinge? Doch. Feuerwehrmagazin und zahlreiche Medien haben dieses Thema aufgenommen und natürlich wird dann auch versucht, das mit Zahlen zu belegen. Es gibt eine Erhebung der Ruhr Uni in Bochum, die sich mit Gewalt an Einsatzkräften aus Feuerwehr und Rettungsdienst befasst. Aus dieser Studie sind 2 interessante Fakten hervorgegangen: Die Kriminalstatistik der Polizei verzeichnet von 2011 bis heute eine Verdoppelung der Gewaltdelikte, wobei 2017 der Höhepunkt war und die Zahl 2018 zurückging. Die Dunkelziffer ist allerdings erheblich höher als vermutet, so der Lehrstuhl der Ruhr-Uni. Mitte 2017 hatten die 4000 Helfer (Haupt- und ehrenamtlich) befragt. 812 davon haben den Fragebogen ausgefüllt. Keine Spekulation darüber, warum nur 20,3 Prozent an der Studie teilgenommen haben. Aus meiner eigenen Karriere weiß ich aber, dass ich immer wieder diesen Dingen ausgesetzt war. Ich habe so etwas nie zur Anzeige gebracht, sondern zweimal damit gedroht, das wirkte schon. Ich bin einmal geschubst worden, was mir körperlich gar nix aus machte. Eher emotional, weil ich gerne…. Ihr wisst schon. Ja natürlich haben wir auch Gefühle, auch im Einsatz, sogar Stadtbrandinspektoren. Das war es was mir tierisch auf den Sack gegangen ist, ich konnte mich nicht richtig wehren, musste staatsmännisch bleiben und nicht mal die Stimme heben, was mir ehrlicherweise nicht gelang. ABER, und jetzt kommt das große ABER, das war genau richtig. In verschiedenen Eskalationstrainings habe ich gelernt, dass die Aggressivität von Zeitgenossen deren Problem ist und nicht meines. Das braucht ein wenig, bis man das verstanden… und vor allem verinnerlicht hat. Zum zweiten haben wir eine Methode angewandt, die unglaublich erfolgreich war. Wir haben nach dem Einsatz in der Funkzentrale noch zusammengesessen und wenn es nur für 15 Minuten war, und haben die Agros persifliert, heißt nachgeäfft. Dabei sind dann die wildesten Geschichten entstanden, wie z.B. einfach stehen lassen, den Schnellangriff in die Hand drücken und sagen, wir müssen los. Wir haben uns kaputtgelacht und das entspannt natürlich. Der dritte Tipp ist der Schwierigste. Loslassen und gelassen sein. Denn wenn du darüber nachdenkst, dass sein/ihr Termin wichtiger ist als der Einsatz der Feuerwehr, dann ist er/sie eigentlich ein ganz armer, emotional kalter, vom Job getriebener Mensch. So wird er in der Familie, im Freundeskreis und überall agieren. Der dritte Tipp ist die Königsdisziplin im Umgang mit Meckerern, Mobbern usw. Deshalb werden wir den im E-Learning besondere Aufmerksamkeit schenken, soviel ist sicher. Und wenn das E-Learning-Programm einmal ausgerollt ist, können wir auch sehr bald selbst mit Zahlen (anonymisiert natürlich) helfen, wie das sich wirklich verhält mit den gesellschaftlichen Tendenzen. Bleibt ein Zusatztipp. Bei auch nur annähernder Gewalt, sofort die Behörde mit Gewaltmonopol einschalten, nämlich die Kameraden/innen der Polizei. Das ist definitiv deren Job, auch wenn wir über genug “Gerätschaften” verfügen, um das selbst regeln zu können. Im Glauben an eine sehr besinnliche Vorweihnachtszeit wünsche ich euch wenig Einsätze und die die zwangsläufig kommen, solltet ihr gut überstehen und gesund zu euren Liebsten zurückkommen. Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
Von Gesellschaft und Medien Gesellschaft Wenn ich morgens die Social-Media-Kanäle Abfrage, ist dass wir früher Zeitung lesen. Die wichtigsten Meldungen bekommst du nach ganz kurzer Zeit sofort präsentiert. Als wäre es irgendwie von irgend jemand gesteuert, weißt du nach kurzem stöbern, was so an Sensationen auf dem Planeten los ist! Es ist ja auch ein Fakt, dass Bad News viel eher gehen, wie good News! Aber wenn im Süden dieser Republik ein Feuerwehrkamerad totgeschlagen wird, dann löst das auch bei den ältesten Kameraden zunächst tiefe Betroffenheit und dann auch heftigen Zorn aus! OK wir wissen nichts von den Einzelheiten wir wissen nicht, was zu dem Streit geführt hat, wir wissen nicht genau was da überhaupt los war aber eines wissen wir, einer von uns ist durch gewaltsame Einwirkung von außen gestorben! Der mediale Hype der um sowas gemacht wird, ist genauso verständlich wie schockierend. Wir alle kennen die Wirkungsweise der Medien! Trotzdem bin ich jedes Mal wieder überrascht, was aus diesen Meldungen gezimmert wird! Was mich aber verunsichert ist das Gefühl, dass Gewaltdelikte gegen Helfer zunehmen! Ich schwanke hier zwischen ist „medial aufgeputscht“ oder „gab es früher so nicht“ hin und her. Die sozialen Medien die wir von Brand Punkt ja auch kräftig nutzen, tragen ganz sicher dazu bei, dass Meldungen in Sekundenschnelle um die Welt gehen! Neugierig sind wir Menschen schon immergrünen und das ist auch gut so! Hast du schon gehört? gehört zum Alltag wie Schonen guten Tag! Wir Menschen haben neben der Neugier auch ein natürliches Mitteilungsbedürfnis. Auch das ist gut so! Also alles in Butter? Nein, nicht wirklich! Ich habe Einsatzstellen seit den späteren 70-er Jahren erlebt! Der Respekt vor unserer Arbeit war definitiv ein anderer. Ich habe oft erlebt, dass uns und vor allem auch der Polizei ein gutes Maß an Respekt entgegengebracht wurde. Es ist wichtig aus unserer Sicht, dass Uniformträger, die die Interessen der Öffentlichkeit und des Staates, aber auch das Eigentum und das Leben des einzelnen schützen und dabei per Dekret autorisiert sind das Grundgesetz zu verletzen, dass diesen Menschen vertraut wird und das sie respektiert werden! Ich würde euch bitten, mitbieten Erfahrungen in diesem Zusammenhang mal zu schildern! Schreibt uns! Die krasseren Erlebnisse und die Menschen dahinter werden wir in einem Podcast vorstellen! Außerdem sind wir gerade daran in der Entwicklung unseres E-Learning-Programms diesen gesellschaftspolitischen Aspekt so aufzuarbeiten, dass wir den Kameradinnen und Kameraden in diesem Land entsprechende Ressourcen mit auf den Weg geben können! Lasst uns deshalb gerade zu diesem Thema ins Gespräch kommen. Viele weitere Tipps im positiven Umgang mit Kolleginnen und Kollegen sind in der heutigen Folge noch beinhaltet. Auch Selbstständige haben im übrigen hier klare Rechte und Einnahmeausfällt können kompensiert werden. Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos erhältst Du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
- 04.12.201914 min
Wenn durch Einsatzdienst Konflikte auf der Arbeit entstehen Die 58. Folge des Einsatzlebenpodcasts befasst sich heute mit zunehmendem Stress auch und gerade auf der Arbeit und den damit verbundenen Schwierigkeiten. Hermann erzählt seine Entwicklung im Feuerwehrbereich und wie er sehr jung Stadtbrandinspektor wurde. Gleichzeitig musste er seinen Job im sozialen und kulturellen Bereich machen. Gerade wenn Sprechtage im Sozialamt anstanden, musste eine Kollegin viel von seiner Arbeit übernehmen, weil er in den Einsatz musste und das ganze zwischen 200 und 400 Mal i . Jahr, ca. alle 2 Tage im Schnitt. Die Begeisterungsfähigkeit der Kollegen(innen) und auch Vorgesetzten hielt sich natürlich in Grenzen, denn sie mussten ja, wie gesagt, die Arbeit mitmachen. Da scheint, bei allem Verständnis für den Einsatzdienst, Konfliktpotential vorprogrammiert. Hermann hatte das Glück, dass sein Vater StBI und KBI war und Mitarbeiter der Verwaltung. So konnte er für Verständnis werben. Akzeptanz erleben aber nicht alle Feuerwehrleute. Was kann man in solchen Fällen tun? Reden, reden und nochmals reden. Sollte das nicht fruchten, die Führungsebene einschalten und mit dem Arbeitgeber sprechen lassen. Es ist wichtig, dass hier kein Konflikt entsteht, sonst ist der Kamerad, die Kameradin ganz schnell ausgetreten. Viele weitere Tipps im positiven Umgang mit Kolleginnen und Kollegen sind in der heutigen Folge noch beinhaltet. Auch Selbstständige haben im übrigen hier klare Rechte und Einnahmeausfälle können kompensiert werden. Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
- 27.11.201914 min
Ein Hoch auf die Kameradschaft Bereits als ganz junger Mensch war ich mit dem Thema Feuerwehr täglich konfrontiert… Wenn dein Papa dein großes Feuerwehr-Vorbild und gleichzeitig StBI und KBI war, dann ist deine Mitgliedschaft ab der frühesten Jugend gesetzt. In der Jugendfeuerwehrzeit hast du dann nur einen Gedanken. Endlich Einsätze fahren und auch der Held der Feuerwehr werden. Trotzdem habe ich immer ein besonderes Augenmerk „gefühlt“, den die komplette Familie war in der Feuerwehr. Ist schön, macht es aber nicht einfacher. Dann der Tag der JHV und Übergabe der FAE (Piepser) an die Neuen. Mit mir noch 3 Kumpels aus der Jugend, das hat es einfacher gemacht, man konnte sich austauschen. Dem ersten Einsatz entgegengefiebert. Grundlehrgang besucht und immer noch kein Einsatz. Dann war es soweit. Aber statt Heldentum habe ich bei einem VU eine Straße abgesperrt und das über 1 Stunde. Das ist eine gewisse Form von Ernüchterung, hat aber an meiner Motivation nichts verändert. Jetzt wusste ich das Einsatzdienst nicht nur Spaß ist. Dann den ersten schweren VU mit einer jungen Frau, die an der Einsatzstelle verstarb. Sie hatte eine Luftblase vor dem Mund, das Bild werde ich nie vergessen und komischerweise ist mir die Haarfarbe im Gedächtnis geblieben und das sie bildhübsch war. Ich dachte, die wacht gleich wieder auf. Dann Maschinistenlehrgang und dann endlich der PA-Lehrgang. Jetzt war ich soweit, unter PA endlich „rein gehen“. Doch es dauerte noch ein paar Einsätze, bis es so weit war. Es war viel anstrengender, aufregender und ich war ängstlicher, als ich mir das vorstellte. Dann der erste Großeinsatz. Brennt ein Lebensmittelhersteller 500 m. von der Wache entfernt. Ich war auf dem ersten Fahrzeug mit meinem Onkel. Mit ihm unter PA rein und die Halle war völlig verqualmt, Null Sicht. Wir haben uns gemeinsam nach vorne getastet und plötzlich bin ich einige Meter von ihm weg gewesen. Warm ich ihn "losgelassen" hatte, kann ich nicht mehr sagen. Aber plötzlich wurde es lauf und ein Regal stürzte auf mich. Ich hatte Glück im Unglück, weil nur mein Fuß eingeklemmt war, mich also das Regal nicht voll getroffen hatte. Ich kam aber auch selbst nicht mehr raus und plötzlich wurde es in mir "panisch". Ich dachte kurzzeitig, das war's. Da kommst du nicht mehr raus. Erster großer Einsatz und vorbei. Diese Panik nieder zu kämpfen, hat mich enorm Kraft gekostet. Ich wusste, dass wir noch für ca. 10 Min. Luft hatten. Da kam die Hand meines Onkels, der mich unter dem Regal rauszog. -die Erleichterung als Gefühl ist unbeschreiblich. Mein Onkel hat da nie mehr groß darüber gesprochen. Er hat mir auch keine Schwäche attestiert, weil ich mich von ihm abgewandt hatte, sondern hat's mir erklärt. Er hat mich schlicht und einfach gerettet. Ein HOCH auf die Kameradschaft. Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
- 20.11.201913 min
Was ihr Verhalten wirklich bedeutet. Wie oft wird berichtet und wie viel Informationen haben wir über: Rettungsgassen (erklären) Gaffer Behinderer Besserwisser (Latein: Klugus scheißus ) Verweigerer Hilfsdiensthasser Uneinsichtige Blödbabbler (Latein: Laber rababer) Notorische 100%-Beamte ABER: Das alles sind auch Menschen, soweit ich weiß. Was ist mit denen los? Gene, Kindheit, Erziehung, Jugend, Partner (Therapeut kann alles erklären.) manchmal wohnt auch einer von denen in uns, wenn auch nur ein kleiner… Lassen sich Menschen, die ja alle von diesem Planeten kommen, also jetzt in Typen einteilen? Spannende Nachfrage: Wenn sie sich typisieren lassen, braucht man dann nicht nur Tools zu entwickeln, um sie positiv zu beeinflussen? Dutzende von Testverfahren, aber keines davon wirklich wissenschaftlich belegt. Uni Chicago ändert das jetzt: 1,5 Mio. Tester, clustern 4 Typen. Wahnsinn! Wir stehen mit Ihnen in Kontakt und haben die Basis für unseren Einsatzdienst-Typentest ELBA gelegt. Das alles wird es in unserem Für E-LearningProgramm geben, dass Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommt… Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
- 13.11.201913 min
... und was sie so mitmachen! Es gab viele Resonanzen auf den letzten Podcast mit den Erlebnissen einer Polizistin im Einsatzdienst und die Reaktionen kamen nicht nur von der Polizei. Das hat wohl den Zeitgeist unseres Helferdaseins getroffen. Deswegen habe ich mir mal die Einsatzstatistik aus dem laufenden Monat angeschaut und möchte euch einen Teil daraus nicht vorenthalten. Was tagtäglich in unserem Land so ab geht, sollte man immer wieder mal deutlich machen. Ca. 14.000 mal AM TAG rücken Feuerwehren und Rettungskräfte in Deutschland aus. Ja natürlich sind da Pillepalle-Einsätze dabei und Fehlalarme und Brandmelder und eingebildete Herzinfarkte. Die Polizei wird zu Einsätzen gerufen, die eigentlich was für einen Moderator, Schlichter oder Sozialpädagoge wären. Wie viel tausend Mal die am Tag ausrücken, ist gar nicht zu erfassen, weil es zu viele unterschiedliche Einheiten gibt, die wieder ihre eigenen Statistiken haben. Wenn man sich aber nur mal die Statistik der Page „Feuerwehr“ anschaut, dann weiß man Bescheid, was so abgeht, denn bei den meisten Einsätzen sind ja alle vorn mir genannten Einheiten dabei. Nachdem ich ein paar vorgelesen habe, fragt man sich, wie verkraften diese Menschen das. Und wir wissen inzwischen, dass das oft sehr gut verkraftet wird, manches Mal aber auch überhaupt nicht. Die Krankheitsbilder, die körperlich auftauchen, haben bei diesen Menschen meist auch einen psychosomatischen Hintergrund, das ist längst belegt, aber irgendwie wird nicht darüber gesprochen. Wir werden dafür sorgen, dass darüber gesprochen wird und dass denen geholfen wird, die tagtäglich ihre Leistung für uns bringen! Versprochen! Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
- 06.11.201916 min
Ein Helfer zu sein, verändert Polizist – Mensch heißt eine Website, auf die ich gestoßen bin. Die Seite veranschaulicht sehr schön den Job der Polizei und die alltäglichen Herausforderungen. Ich habe viele Parallelen gefunden. Vor allem der Bericht einer jungen Polizistin hat mich beeindruckt, der in den Sozialen Medien ziemlich steil gegangen ist (Link zum Artikel siehe unten). Nun bin ich ja selbst Jahrzehnte „im Geschäft“, aber die Kameradin hat geschildert, wie sich das Polizei-Dasein langsam aber sicher auf die tägliche Arbeit und ihr gesamtes Leben auswirkt. Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Wenn du mit Menschen über die Feuerwehr sprichst oder über andere Hilfsorganisationen, kommt meist zunächst ein unbeholfener, manchmal auch ein zynischer Spruch. Unkenntnis ist ja nicht schlimm, aber Unkenntnis gepaart mit Frechheiten finde ich schon affig. In den allermeisten Fällen kann man beim Gesprächspartner dann aber Verständnis, manchmal sogar Respekt und Anerkennung bekommen. Sprüche die abfällig daherkommen returniere ich mit: „Mach selbst mal, ist ja ganz einfach“. Ich neige normalerweise nicht zum Sarkasmus, aber da kann ich mich schwer beherrschen. Was ist noch so los mit dem Profihelfer? In der Familie und „draußen“ wird er/sie oft in Notsituationen angesprochen. "Hier, du bist doch in der Feuerwehr? Kannst du da helfen?"..,"Hier du kannst doch was ab, mach doch mal…", oder ähnliches. Helfer zu sein sensibilisiert die eigene Wahrnehmung und stärkt das eigene Selbstwertgefühl. Es verändert aber auch die Sicht auf bestimmte Dinge. So wird man bei schlimmeren Bildern gleichgültiger oder verhält sich etwas grober, als die Normalbevölkerung. Auch das habe ich immer wieder gespiegelt bekommen. Ist das jetzt ein Vorteil? Ja und Nein. In bestimmten Situationen müssen wir dramatische Bilder rein rational auffassen. Wir dürfen bloß nicht vergessen, dass wir alle auch nur Menschen mit einem funktionierenden Unterbewusstsein sind! Hier geht es zum Artikel, den ich über die Polizistin und ihren Bericht gefunden habe: https://www.facebook.com/710318725676219/posts/3177621258945941/ Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
- 30.10.201913 min
Schlagzeilen der letzten Wochen. Mit wem man redet, immer das Gleiche: Es ist alles hektischer geworden! Kaum jemand hat noch Zeit! Die Straßen werden immer voller! Ruhiger Verkehr war mal! Und in unseren Hilfsorganisationen, wie wirkt sich das da aus? Berlin: Sanitäter in Wohnung angegriffen! Fahrzeug hält direkt auf Feuerwehrleute zu! Helfer bespuckt! Gewalt an Polizisten! Blockierte Rettungsgasse! Rettungsgasse rückwärts als Ausfahrt benutzt! Gaffer an Unfallstellen. Das alles scheint inzwischen Normalität. Diese Themen sind in den letzten Jahren nach oben geschossen, kein Zweifel. Um gleich deutlich zu werden: Behinderung von Helfern/innen an Einsatzstellen oder gar Gewalt geht gar nicht. Ist es denn aber wirklich so schlimm? Brauchen die Medien Quote? Beispiel vom Briefträger, der den Hund beißt? Sind die sozialen Medien schuld? 1992 gab es 920.000 Handys, heute 136 Millionen Simkarten (Ipads inklusive). Auf jeden Fall kann man davon ausgehen, dass ab dem 10. Lebensjahr heute jeder ein Handy besitzt. Dies verändert Einiges. Denn jeder will jederzeit auf dem neuesten Stand bleiben. Information, schnelle Information ist heute ein MUSS! Dieser „Druck“ spiegelt sich auch in menschlichem Verhalten wieder. Termindruck ist allgegenwärtig. Hektik, Gereiztheit, Egoismen greifen immer mehr um sich. Können wir die Spirale zurück drehen? NEIN. Also müssen wir relativieren, anpassen und unterstützen. Fazit: Es braucht neue Konzepte zur Unterstützung von Menschen und im Speziellen von Einsatzkräften. Brand Punkt liefert hierzu eine Reihe von Möglichkeiten. Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
- 25.10.201915 min
Warum wir einen Podcast gegründet haben und was in Zukunft passiert Wie wollt ihr das denn machen? Jede Woche eine neue Folge? Das wird sportlich… Das waren Gedanken, die wir von Freunden hörten, als wir, nach der Gründung von Brand Punkt unseren Podcast BRAND PUNKT ON AIR in`s Leben riefen. Wir hatten so richtig Bock darauf, unsere Message von der mentalen Stärke für Einsatzkräfte zu verbreiten. Wie macht man denn so einen Podcast? Nach relativ kurzer Vorbereitungszeit gingen wir dann mit der ersten Folge „Das Intro“ on, wie man so schön sagt. Und natürlich war das aufregend, wenn die Bekannten und Freunde das hören und dann Kritik oder auch Lob rückwärts kommt. Kam dann auch. Alle waren begeistert zweifelten trotzdem ein wenig daran, dass wir das durchhalten. Haben wir aber und die Themen sind so zahlreich, dass die nächsten 10 Jahre gesichert sind. “Servus, Hallo und Guuude“ … So beginnt jede Folge, denn man darf hören, dass wir aus Hessen kommen. Seither sind 52 Wochen oder 1 Jahr vergangen und es ist viel passiert. Die Resonanz auf unseren Podcast ist überwältigend positiv. Bisher hatten wir tolle Interviewpartner, Angehörige, Profis und Menschen, die durch Einsätze traumatisiert waren. Alle hatten etwas zu unserem Thema beizutragen und waren mit dem Herzen bei der Sache. Dafür sind wir sehr dankbar. Über 10.000 Menschen haben bisher unseren Podcast gehört und das soll natürlich so weitergehen. Mit unserem Podcast haben wir viel vor und freuen uns auf unfassbar spannende Interviewgäste. Tja, warum das alles? Diese Frage können wir leicht beantworten. Wir BRENNEN für unsere Intension. Wir sind für dich mit unserem Impuls-Vortrag unterwegs, mit unseren Coachingwerkzeugen und -modellen, um zu unterstützen was das Zeug hält. In 2020 werden wir mit unserem E-Learning-Programm den Grundstein dafür legen, dass Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, auch best möglich auf ihren schwierigen Job vorbereitet werden. Deshalb ist sicher, wir bleiben dran und sind hochmotiviert. Davon erzählt Hermann in der heutigen Jubiläums-Folge. Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos erhältst Du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
- 18.10.201915 min
Unser Fazit Sie hatten sich zusammen getan: 5 Feuerwehren aus dem Main-Taunus-Kreis, genauer gesagt aus dem Westen des Main-Taunus-Kreises hatten unser Aufklärungswerk, den Vortrag - Stabile Seelenlage im EInsatz - gebucht. Mit dabei waren Eppstein, Flörshiem, Hattersheim, Hochheim und Kriftel. Immer wenn es mehr als 50 Menschen werden, braucht es natürlich auch Mikrofon, Leinwand und Vieles mehr. Das hatten die Kameraden/innen aus Eppstein aber hervorragend organisiert, so dass Carina und Hermann nur noch loslegen mussten. Die Mitarbeit der Feuerwehren war vorbildlich. Nicht nur Gabie mit ie, sondern zahlreiche Kameradinnen und Kameraden beteiligten sich aktiv am Impulsvortrag und machten ihn somit zum Erlebnis. Das hat richtig Spaß gemacht. Nicht nur unser Einsatzkräfte-Typenmodell ELBA, sondern auch die BLACKBOX und viele weitere Highlights, die den Vortrag zu einem aktiven Mitmachvortrag werden lassen, kamen wieder zum Einsatz. Natürlich immer unter dem Motto: "Alles kann, nichts muss". Dass am nächsten Tag noch zahlreiche Mails mit positivem Feedback eingegangen sind und auch noch im Nachhinein viele tolle Fragen gestellt wurden, rundet die ganze Sache ab. Brand Punkt sagt DANKE für einen tollen Abend. Ziel erreicht! Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Interessierst du dich auch für unseren Vortrag? Dann informiere dich gerne hier: https://brand-punkt.de/vortrag-stabil-im-einsatz/ Mehr Infos erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
- 11.10.201914 min
Ist das inzwischen normal? Zunächst lässt uns diese Woche das Thema Terrorismus und Halle nicht los. Allen Angehörigen und Beteiligten wünscht Brand Punkt zunächst herzliches Beileid, aber auch Kraft und gute mentale Betreuung. Der 50. Podcast. Es wird wohl nie Routine werden. Wenn es auf den Donnerstag/Freitag zugeht. Es ist jetzt Freitag früh und ich sitze an meinem Schreibtisch mit dem Podcastmicro vor mir und das erste Mal nicht mehr als Angestellter des Öffentlichen Dienstes, sondern als Selbstständiger. Ein gutes Gefühl. Was bewegt die Hilfsorganisationen, was sind unsere Themen, die Helferinnen du Helfer umtreiben? Wie „geht“ es uns mit unserer Arbeit mit den täglichen Herausforderungen und wie steht das in Zusammenhang mit der mentalen Vorbereitung auf schwierige Situationen und Einsätze? Wird der Zusammenhang erkannt oder gar kommuniziert? Wie immer Themen, die Brand Punkt bewegen und deshalb dazu heute eine Folge. Kommenden Mittwoch sind wir mit unserem Impuls-Vortrag in Eppstein und besprechen genau das mit 5 Feuerwehren. Wir freuen uns auf einen spannenden und informativen Vortrag Abend. Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Interessierst du dich auch für unseren Impuls-Vortrag? Dann informiere dich hier über alles: https://brand-punkt.de/vortrag-stabil-im-einsatz/ Mehr Infos über uns und unsere bisherigen Angebote erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
- 04.10.201913 min
Live aus der Feuerwache Bad Soden am Taunus Bis einer heult….. Da war ich 42 Jahre für meinen Arbeitgeber aktiv. Das hat meistens Spaß gemacht und war immer wieder mit vielen tollen Menschen und Themen begleitet. Man könnte Bücher schreiben, um die vielen Ereignisse in Worte zu packen, bzw. diesen Raum zu geben. Mir war es aber wichtiger, mit meinen Kolleginnen und Kollegen und auch mit meinen Kameradinnen und Kameraden zu feiern und das haben wir gemacht. Letzte Woche Freitag stieg die "The Reason Why - Party" mit all den lieben Menschen, die mich während meiner Dienstzeit begleitet haben. Sogar meine Band war da und wir haben die Gelegenheit genutzt, ein paar Songs zu machen, es gab sogar eine Bühne :-) Es war ein äußerst emotionaler Anlass für mich, den ich gerne mit dir teilen möchte. Deshalb haben wir ein paar O-Töne eingefangen. Aber natürlich ersetzt ein Mitschnitt niemals das Original. Es war einfach grandios. Danke nochmal an alle, die mich begleitet haben und auf der Party waren. Das werde ich nie vergessen. Nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de
- 28.09.201910 min
Wie aus dem Flämmchen ein Brand wurde... Leute ich bin fertig. Posititv. Gestern war meine Abschiedsveranstaltung meines langjährigen Arbeitgebers, bei dem mir viele liebe Menschen, ganz viel Erfolg für meinen, für unseren gemeinsamen Neubeginn mit unserer Firma Brand Punkt gewünscht haben. Desdhalb gibt es heute auch das erste Mal erst am Samstag eine neue Podcast-Folge. Wir haben der Party eine Motto gegeben. "The reason why Party" - wie aus dem Flämmchen ein Brand wurde - Brand Punkt. Eigentlich wollte ich heute, so war es geplant, ein paar O-Töne hochladen, ein paar Eindrücke der Party etc. Aber daraus wurde nichts. Carina hat mich heute, einen Tag danach, mit einem Statement ihrerseits überrascht, dass ich einfach teilen muss. Sie ist meine Lebenspartnerin und Geschäftsparterin und ich bin total geflasht, was sie mir zu sagen hat. Ich wünsche dir nun viel Spaß mit dieser für mich äußerst emotionalen Podcast-Folge. Dein Hermann von Brand Punkt www-brand-punkt.de
Zahlen, Daten, Fakten Es hat mich einfach interessiert. 2 Podcast-Folgen ist es her, da hatte ich recherchiert, was die wichtigsten Feuerwehrthemen sind. Jetzt wollte ich wissen: Was bewegt die Feuerwehren im wahrsten Sinne des Wortes? Alle anderen Hilfsorganisationen verzeihen mir bitte. Es geht uns ja immer um alle Helfer/innen. Da ich aber aus dem Feuerwehrbereich komme, wollte ich das zunächst eruieren. Die Highlights der 11 bewegenden Themen aus dem Feuerwehrbereich nehme ich mir im Podcast vor. Wir wollen, passend zu unseren Coachingansätzen, wissen, was die Menschen, die sich mit so viel Herzblut um andere kümmern, bewegt. Das ist Carina und mir ein tiefes Bedürfnis und die Existenzberechtigung für Brand Punkt. Diese Woche hatten wir bereits einen Vortrag am Mittwoch in Kelkheim-Münster und heute Abend sind wir in Kelkheim-Eppenhain. Dort werden auch Angehörige mit am Start sein. Mehr zu unserem Impuls-Vortrag erfährst du unter: https://brand-punkt.de/vortrag-stabil-im-einsatz/ Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos über uns erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
Wie aus dem Flämmchen ein Brand wurde Jeder Mensch hat Erinnerungen an den ersten Schultag, die erste Liebe, aber vor allem auch an den ersten Arbeitstag. Das sind Ereignisse, die mit großen Emotionen verbunden sind und deshalb bleiben sie in Erinnerung. Im September 1977 durfte ich bei meinem Arbeitgeber als Lehrling (damals hieß das noch so) anfangen, meine Berufswelt zu erkunden. Viele Jahrzehnte habe ich in den unterschiedlichsten Funktionen mit den unterschiedlichsten Menschen zusammengearbeitet und das bei ein und dem selben Arbeitgeber. Viele tausend Geschichten sind mir in Erinnerung geblieben. Wiederum sind es die, die mit emotionalen Momenten in Verbindung stehen. 24 Jahre dieser Zeit durfte ich in der Bad Sodener Feuerwehr als Stadtbrandinspektor dienen. Auch dieses Wort habe ich bewusst gewählt, weil man nach sehr kurzer Zeit in solch einer verantwortungsvollen Position merkt, dass das mit Heldentum ganz wenig zu tun hat. Auch aus dieser Zeit sind mir unendlich viele Einsätze in Erinnerung geblieben. Einige nur noch schemenhaft, bei anderen erinnere ich mich an jedes Detail. Warum? Weil sie natürlich auch wieder mit mehr oder minder starken Emotionen verbunden sind. Und jetzt könnt ihr euch ausmalen, warum ich nach so langer Zeit meine Job im ÖD gekündigt habe und den sicheren Hafen verlasse. Mit was mag das wohl zusammen hängen? Über meinen ganz persönlichen Abschied und Neubeginn als Unternehmer von Brand Punkt handelt diese Folge… Wir wünschen dir viel Spaß beim Hören. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
- 06.09.201913 min
Was die Recherche ans Tageslicht bringt Was bewegt uns Feuerwehrleute derzeit? Was sind die spannendsten Themen? Was sind die Schlagzeilen der Ministerien? Aber auch, wie sehen das unsere Verbände? Das könnte man genauso auf den Rettungsdienst adaptieren und auf die Kollegen anderer Hilfsorganisationen. Hermann hat die gängigen Internetseiten unserer politischen Führung, wie Bundesinnenministerium, Hessisches Innenministerium, aber auch unserer Fachverbände, Deutscher Feuerwehrverband und Hessischer Feuerwehrverband durchstöbert, um mal ein Gefühl dafür zu bekommen, was den Feuerwehrleuten unter den Nägeln brennt. Tja, da war viel Altbekanntes und nicht viel Neues. Das ist jetzt natürlich eine subjektive Wahrnehmung, deshalb probiert es selbst aus. Viel Verbandsarbeit, viel Selbstdarstellung. Machen wir uns nichts vor. Lobbyarbeit ist wichtig. Ehrung der Mitglieder und Würdigung der Verdienste und Jubiläen einzelner Wehren und Verbände, alles wichtig und richtig. Richtlinien und neue Ausbildungsvorschriften, brauchen wir, aber klar. Sind das aber wirklich unsere „brennenden“ Themen? Man kann das auch aus anderem Blickwinkel betrachten und das tut Hermann in seiner gewohnt lässigen Art. Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
- 30.08.201915 min
Erfahrungen mit Hektik und Geschwindigkeit Jede Einsatzkraft kennt das: Der Piepser alarmiert und eine gewisse Grundhektik stellt sich ein, auch nach 30 Jahren Einsatzerfahrung. Das ist auch absolut notwendig. Unser Körper schaltet auf „Höchstleistung“ und alle Sinne sind geschärft. Was spielt sich jetzt ab. Wir sind als „Retter“ auf Geschwindigkeit ausgebildet und auch programmiert. Diese Programmierung wird gedanklich durch Hilfsfristen, Ausbildungsvorschriften und hauptsächlich aber auch durch den Gedanken "da braucht jemand unsere Hilfe" befeuert. Dieses Gefühl "ich fahre zur Wache, es ist Stau und ich höre im Funk, da sind mehrere Menschen in einem brennenden Haus eingeschlossen" klingt wie ein Horrorfilm. Ist es auch. All unsere erlernten Strukturen fordern Handeln und Befehlen (je nach Dienstgrad) und wir stehen im Stau. Der Widerspruch ist in diesem Moment so groß, dass die Stresskomponenten in körperliche Symptome umschlagen. Schwitzen, nervöses Trappeln mit den Fingern auf dem Armaturenbrett, ein deftiges „Scheiße nochmal“ ist nur eines einer reichhaltigen Palette von Schimpfworten, die mir schon mal rausgerutscht sind. Das Ganze setzt sich im Einsatz fort, wenn nicht alles so klappt, wie wir uns das vorstellen. Eines bleibt aber immer im Hinterkopf: "Schnell, schnell, schnell". Ob sich das zum Eustress oder zum Disstress entwickelt, ist eine ganz entscheidende Frage. Dieser „Geschwindigkeitsrausch“ kann sich außerdem noch auf Alltagsverhalten übertragen. Zumindest ist das meine Erfahrung. Da müssen wir doch Mittel haben, um dem Vorzubeugen? Haben wir. Das Thema "Stress der Einsatzkräfte" wird übrigens auch ausführlich in unserem Keynote-Vortrag thematisiert. Mehr erfährst du hier: https://brand-punkt.de/vortrag-stabil-im-einsatz/ Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
- 23.08.201931 min
Warum diese so wichtig ist und was das mit der emotionalen Einsatzvorbereitung zu tun hat Der Atemschutzeinsatz ist mit das gefährlichste und komplexeste im Feuerwehrbereich. Natürlich haben auch technische Hilfen und weitere Hilfeleistungen ihren Gefährlichkeitsgrad. Wenn man sich aber vorstellt, bei Null Sicht und Hitze und lauten Geräuschen in Lebensgefahr nur noch einen Luftvorrat für 10 Minuten zu haben, dann klingt das nach einem Hitchkock-Thriller. Das aber erleben aktive Feuerwehrleute öfter und deswegen haben sie ein Recht auf intensives Training, intensive mentale Vorbereitung, aber auch auf schnelle Hilfe, wenn sie denn nötig wird. Deswegen wurde von einige Feuerwehren ein Konzept entwickelt, um im Notfall bei Einsätzen unter Atemschutz schnell Hilfe leisten zu können. Die Feuerwehr Hofheim ist dabei, dieses Konzept zu implementieren und war deshalb heute zu Gast bei Brand Punkt on Air. Michael Rauch und Tobias Roth von der Feuerwehr Hofheim sind nicht nur engagierte Feuerwehrleute, sondern auch hauptberuflich bei der Berufsfeuerwehr in Frankfurt. Profis also, die genau wissen, wo den Feuerwehrleuten im Atemschutzeinsatz der Schuh drückt. Die beiden haben die Idee der Atemschutz-Notfall-Staffel weiter entwickelt und suchen Partner, um diese sinnvolle Einrichtung zu etablieren. Man erkennt eine gewisse Ähnlichkeit zu Brand Punkt. Dort die körperliche Rettung, hier die präventive Vorbereitung auf mental schwierige Einsätze. Ein hoch interessanter Podcast, bei dem neben den ernsten Themen auch viel Humor am Start war. Willst du mehr über die Atemschutz-Notfallstaffel erfahren, hast du Fragen, oder Interesse an einer Kooperation dann schreibe gerne an Folge Adresse eine E-Mail: ans@feuerwehr-hofheim.de Gerne kannst du die Atemschutz-Notfallstaffel auch auf den Sozialen Medien wie Facebook und Instagram verfolgen: https://www.facebook.com/ffhofheim/ https://www.instagram.com/feuerwehrhofheim/ Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos über Brand Punkt und die mental-emotionale Einsatzvorbereitung erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
Großbrände und mehr... Es waren tatsächlich ca. 10.000 Einsätze in meinem Leben. 40 Jahre war ich aktiv. Wir haben in meiner Stadt im Jahr zwischen 300 und 600 Einsätzen. Nehme ich an ich hätte an 250 Einsätzen teilgenommen, sind das so um die 10.000 Einsätze. Wahnsinn. Wenn ich so darüber nachdenke, was da alles gelaufen ist, fallen mir nicht nur die größten und schwersten Einsätze ein, sondern auch die skurrilsten. Man erlebt als Feuerwehrmitglied schon echt krasse Sachen. Hier meine Hitliste der 5 denkwürdigsten Einsätze. Zwei Großbrände in Hofheim kurz hintereinander 1984 mit zwei Großbränden im Abstand von nur fünf Wochen. Zunächst war es im März das Möbelhaus Ikea in Wallau – 550 Feuerwehrleute aus der ganzen Region waren im Einsatz, auf umgerechnet 35 Millionen Euro wurde der Schaden geschätzt. Am Karfreitag brannte dann die Holzhandlung Ramp + Mauer in der Reifenberger Straße. Das nächtliche Inferno bot stundenlang ein schauriges Bild. Einstürzende Balken, verglühte Kleintransporter und ein ausgebrannter Lastwagen-Anhänger eben ein richtiger Großbrand Bad Soden ist ein See. Mein Vertreter Nick Kromer und ich standen an einem erhöhten Punkt von Bad Soden und blickten auf einen riesigen See, wo eigentlich gar keiner ist. Dass durch den See noch ein Fluss rauscht, den es auch nicht gibt, machte die Sache noch skurriler. Unser Heimatmuseum ist eine Hofreite mit absolut historischem Bezug unter Denkmalschutz. Der Brand dieser Hofreite war der Höhepunkt einer Brandserie die einen Brandstifter zur Ursache hatte. Nach einiger Ermittlungsarbeit wurde der Täter gefasst und es war wieder Ruhe. Übrigens kein Feuerwehrmann. Wenn eine kerzengerade zweispurige Bundesstraße als Teststrecke für schnelle Autos genutzt wird, kann das auch mal schief gehen. Ging es auch. Mit 300 km raste ein McLaren in die Leitplanke. Beide Testfahrer überlebten nicht. Die Brocken des Fahrzeuges und der Menschen waren über einen Kilometer verteilt. Ein Kranwagenfahrer verletzt sich schwer und hat aber noch Glück im Unglück. Eine abschüssige Straße und nicht funktionierende Bremsen könnten die Ursache gewesen sein, warum sich 30 Tonnen in eine Hauswand bohrten. Ob der Fahrer dies bewusst so gesteuert hat ist nicht klar. Klar aber ist, wäre das Fahrzeug in die Innenstadt gerast und das Szenario, wenn ein unkontrolliertes, 30 Tonnen schweres Fahrzeug durch die Fußgängerzone rast, mag man sich nicht vorstellen. Es gibt sicher noch hunderte von Einsätzen, die es verdient hätten, hier erwähnt zu werden, aber dafür reicht leider die Zeit nicht aus. Vielleicht in einem der nächsten Folgen….. Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
- 09.08.201915 min
Unsere größten Sorgen. Ich hoffe sehr, dass meine Begeisterung für die Feuerwehr und auch für alle anderen Hilfsorganisationen in unseren Podcasts deutlich rüber kommt. Die Intention von Brand Punkt ist sonnenklar. Die freiwillige Arbeit der Helferinnen und Helfer ist unbezahlbar. Und das ist wörtlich gemeint. Deswegen sollten wir zusehen, dass unsere Mitglieder in jeder Hinsicht Unterstützung bekommen, so gut wie es eben geht. Trotzdem gibt es Themen die die Feuerwehr beschäftigen und die ernst genommen werden müssen. Probleme gibt es überall, natürlich. Aber wenn man sich eine Umfrage des Feuerwehrmagazins anschaut, dann wird deutlich, wo uns der Schuh drückt und was wir gerne verändert hätten. Ein Drittel aller Befragten sah bei Personal die größten Probleme. Stichwort Tagesalarmsicherheit, Nachwuchsprobleme etc. Der zweite große Block ist, zusammengerechnet, ebenfalls ein Drittel stark. Hier geht es um fehlendes Geld für Fahrzeuge, Schutzausrüstung, Mängel am Feuerwehrhaus, fehlende Lehrgangsplätze etc. Im dritten Drittel wird die Sache schon komplexer. Es geht um Gaffer, fehlende Rettungsgassen, Gewalt gegen Feuerwehrleute, ungeeignete Führungskräfte, Streitigkeiten in der Feuerwehr usw. Also Probleme die mit Personal und Geld nicht zu regeln sind. Probleme die weitgehend auf emotionaler Ebene stattfinden. Der Stress in unseren Hilfsorganisationen hat über die Jahrzehnte definitiv zugenommen. Durch die modernen Medien ist alles irgendwie noch schneller, noch differenzierter und auch noch mehr im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Das alles zehrt an unseren Helferinnen und Helfern. Im Feuerwehrbereich ist in den letzten 20 Jahren das Personal um 17 % zurückgegangen. Wir sollten anfangen, da Zusammenhänge zu sehen. Brand Punkt ist mitten drin in diesem Thema und wir werden nicht locker lassen. Wir wünschen dir nun viel Spaß bei dieser Folge. Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Mehr Infos erhältst du auf unserer Homepage www.brand-punkt.de Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr Helfer erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.



















