
Häufig erwähnt
Episoden
400- Zu viel Sprit im Tank?17.11., 17:3017.11.2021, 17:3000:23:51
Tipps zum Umgang mit Alkohol im Feuerwehrdienst Alkohol und seine gesellschaftliche Rolle Alkohol ist gesellschaftstauglich, gilt als Genussmittel und wird deshalb auch oft verharmlost. Trinkt man nicht mit, gilt man sogar als Spielverderber. Und natürlich schmeckt so ein Bier, ein Wein oder ein Äppler richtig gut. Was aber auch Fakt ist, in D haben wir 1,8 Mio Alkoholiker. Es gibt eine Menge Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums zu Abhängigkeiten und die sind erschreckend. Menschen wollen entspannen und das ist in der veränderten Gesellschaft verständlich. Gerade der Alkohol ist allgegenwärtig. Wir sollten das Thema Ernst nehmen, denn Alkohol wirkt im Gehirn auf den Botenstoffwechsel und hemmt dabei die Signalverarbeitung. Kleine Mengen des Rauschmittels wirken auf den Körper entspannend und aufmunternd, doch je höher die aufgenommene Alkoholmenge, desto mehr schränkt der Alkohol die Wahrnehmung ein und beeinflusst auch das Verhalten. Unter Alkoholeinfluss fällt es dann schwerer, Entfernungen richtig einzuschätzen. Die Konzentration nimmt ab, ebenso die Reaktionsfähigkeit. Fazit: Passen Alkohol und Einsatz- oder Übungsdienst zusammen? NEIN, natürlich nicht. Deshalb heute wichtige Tipps für den richtigen Umgang mit Alkohol und anderen Rauschmitteln für Einsatzkräfte: Auf Medikamente können wir zum Teil natürlich nicht verzichten. Wenn dir dein Arzt etwas verschreibt, frag ihn, ob das den Einsatzdienst beeinträchtigen könnte. Drogen sind nicht umsonst illegal, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Crystal Meth, Kokain, Heroin und all das Zeugs ist tötlich und basta! Ob Cannabis jetzt legalisiert wird oder nicht, bleibt abzuwarten. Es ist eine bewusstseinsverändernde Substanz und hat damit im Einsatz nix verloren. Auch Kaffee und ständiges “online-sein” trägt nicht zur Entspannung bei. Break the cycle: Dass Alkohol zur Entspannung beiträgt, ist tatsächlich auch ein Trugschluss. In Wahrheit bewirkt er im Körper sogar das Gegenteil und hemmt auf Dauer deine Stressresistenz. Falsche Kameradschaft hat an der Stelle nix verloren. Sprich Kameraden/innen, die im Einsatz nach Alkohol riechen, darauf an, wenn du dich nicht traust, dann sprich deinen Vorgesetzten an. Body-Mindset: Hör auf deinen Körper und baue dir ganz bewusst Entspannungszeiten ein. Back to nature: Hört sich vielleicht sehr einfach an, aber so ist es eben. Die Natur hat eine ganz besondere Wirkung auf uns Menschen und trägt maßgeblich zur Entspannung bei. Sport macht frei: Es gibt viele Möglichkeiten sich zu entspannen - Sport ist einer der effektivsten Methoden schädliche Stresshormone abzubauen - und du tust noch was für deinen Körper - Win-Win, oder? Wenn es denn kein Sport sein soll - dann darf auch gerne die Couch herhalten. Mach es dir gemütlich mit einem Buch oder lenke dich mit einem guten Film ab. Last but not Least - natürlich fireproof360° - Hier lernst du, wie du mit belastenden Einsätzen umgehen sollst, als Einsatzkraft stressresistenter wirst und dich wieder an die wichtigen Aufgaben deines Feuerwehr-Daseins erinnerst. Hole dir jetzt deine fireproof360°-Lizenz und starte mit der wichtigen mentalen Ausbildung für deinen Feuerwehr- und Einsatzdienst: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.
- “Mein Feuerwehr-Motiv hängt schief!”10.11., 18:0010.11.2021, 18:0000:24:53
Wenn die Grundbedürfnisse der Feuerwehrleute abhanden kommen Bevor wir mit dem Podcast loslegen, noch eine wichtige Info für dich: Am Samstag, dem 04.12.2021 findet der digitale Fachtag der Landesfeuerwehrverbände Thüringen, Brandenburg, Bayern und Hessen statt. Thema ist die Digitalisierung in der Feuerwehr - Lernerfolge aus der Pandemie! Brand Punkt ist auch mit zwei Workshops zum Thema “Motivation auch in Pandemiezeiten" dabei - unter diesem Link kannst du dir noch einen kostenfreien Platz sichern: https://eveeno.com/digitalisierunginderfeuerwehr Wo wir gerade über Motivation reden, was ist denn das eigentlich, Motivation? Movere: sich bewegen, sich auf etwas zu bewegen. Etwas, was uns antreibt. Da gab es mal einen Wissenschaftler, der die Bedürfnisse von uns Menschen klassifiziert hat, der Herr Maslow. Wenn wir alle “Grundbedürfnisse” erfüllt haben, bleibt der Wunsch nach Selbstverwirklichung. Wir wollen also dem Leben einen höheren Sinn geben. Da haben wir mit der Feuerwehr sehr gute Möglichkeiten. Wenn da nicht die kleinen Hürden wären, die diese Motivation zur Selbstverwirklichung ausbremsen, z.B. unsere Gesellschaft. Hat sich die Gesellschaft verändert und was hat das mit unserer Motivation zu tun? Demographische Entwicklung, Migration, sinkende Geburtenrate, immer älter Menschen werden (Rente nicht mehr sicher), politische Veränderungen, immer mehr Kommunikation und dadurch sich veränderte Deutungshoheit. All das macht Stress und raubt Motivation. Zusätzlich Probleme in Beruf, Freizeit, Familie und manchmal sogar in der eigenen Wehr. Die Motivation geht flöten. Also was tun? Bewusst machen, was genau da gerade passiert. Klingt einfach, ist es aber nicht. Den Perspektivwechsel anwenden, die Eskalation stoppen, es geht nämlich nicht nur um recht haben, sondern vor allem um gesund bleiben. Außerdem das innere Team bemühen, also die inneren Konflikte auflösen. An Einsatzstellen gut funktionieren usw. Dafür brauchen wir endlich WERKZEUGE, die es zu verinnerlichen gilt, damit sie im Bedarfsfall automatisch funktionieren. Brand Punkt hat sie entwickelt. Fazit: Motivation ist eben nicht so einfach. Motivatoren zu erkennen, sie zu reaktivieren und zu stabilisieren und damit dauerhaft präsent zu machen ist eine regelrechte Kunst die man lernen muss. Das geht nicht durch Handauflegen oder Befehl von oben. Motivation ist ein wichtiger Faktor, ja der wichtigste Faktor in der Mitgliedergewinnung und vor allem im Halten von Mitgliedern. Also, an die Arbeit! “fireproof360°” ist die entsprechende Antwort. Erfahre hier mehr über unsere Arbeit: www.brand-punkt.de TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich eine deiner Kameradinnen oder einer deiner Feuerwehrkameraden in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.
- Feuerwehrmann im Batman-Kostüm03.11., 18:0003.11.2021, 18:0000:20:25
Von Helden und Antihelden in Feuerwehren Hello Halloween… All Hallows’ Eve, der Abend vor Allerheiligen. Dieses Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Irische Einwanderer haben das in die USA importiert und von da aus ging es um die ganze Wel. Die Kinder lieben es und fast alle Erwachsene inzwischen auch. Batman ist unsere heutige Titelfigur. Den könnte man auch auf einer Halloween-Party treffen oder? Die Fledermaus, bissi gruselig. Ist Batman ein strahlender Held? Nein! Eher ein Antiheld! Was ist denn ein Held und was ein Antiheld? Helden kennen wir doch alle. Superman, der uns beschützt und den Planeten rettet! Ein Held bzw. eine Heldin ist eine Person, die eine nicht alltägliche Leistung vollbringt. Könnten also durchaus auch Feuerwehrleute sein. Helden sind Vorbilder, besonders für die Jugend. Heute hat sie sich unter dem Einfluss der Massenmedien oder Presse zum Starkult fortgebildet. Sollten Feuerwehrleute also Helden sein? Antihelden sind nicht die Gegenspieler der Helden, das sind die Bösewichte, bei Harry Potter z.B. Voldemort, das ist nicht gemeint. Antihelden sind anders, haben Schwächen, können aber auch knallhart sein. Während die dramatische Hauptfigur (der Held) einer Geschichte durch ihre überlegene Charakter-, Verstandes- oder moralische Stärke zur Identifikation einlädt, ist es beim Antihelden gerade eine Schwäche, die sympathisch wirkt. Bei Harry Potter zum Beispiel Hagrid. Gibt es also Antihelden bei der Feuerwehr? Was sind wir denn jetzt und können wir das akzeptieren? Jeder Charakter kann in der Feuerwehr seine Heimat finden. (ok den Bösewicht nehmen wir mal raus). Das Thema ist, wenn Menschen auf Menschen treffen, wird immer miteinander verglichen. Nach anfänglichem beschnuppern, wenn man neu ist (wie auch in Beziehungen), folgt der Alltag und man merkt, dass die Kameradin/der Kamerad bestimmte Eigenschaften hat, die man nicht so mag. Das darf ruhig so sein. Wenn wir aber diesem “unterschiedlich sein” ein Attribut beifügen wollen, dass in der Feuerwehr wichtig ist, dann ist das : Toleranz und Kameradschaft. Auch wenn Kameradschaft ein nicht mehr so hipper Begriff ist! Wir sollten wieder vermehrt Kameradschaft üben. Wenn der strahlende Zugführer-Held seinem Wehrführer sagt, der Antiheld ist ein Depp, der macht Fehler und den möchte ich nicht in meinem Zug haben, wie sollte der Wefü reagieren? Ihr wisst es einhundert pro. Wenn nicht schreibt mir, eure Meinung interessiert mich wie immer. Fazit: “Helden und Antihelden, jeder wird gebraucht in der Feuerwehr. Lernen wir durch Akzeptanz und Toleranz, kameradschaftlich miteinander umzugehen. Wir wünschen dir ganz viel Spaß mit der Podcastfolge. Erfahre hier mehr über unsere Arbeit: www.brand-punkt.de TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich eine deiner Kameradinnen oder einer deiner Feuerwehrkameraden in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.
- Innovator statt Terminator27.10., 17:3027.10.2021, 17:3000:17:05
Wie du als innovativer Feuerwehrmensch trotz Ablehnung nicht den Mut verlierst Bist du ein Innovator? Kennst du das? Du hast gute Ideen denkst zukunftsorientiert und möchtest deine Feuerwehr nach vorne bringen? Dann gehörst du definitiv zu den Innovatoren und die sind für die Existenz der Feuerwehren sehr wichtig. Denn wie auch in der Volkswirtschaft ein Land nicht ohne Innovation funktioniert, funktioniert auch eine Feuerwehr nicht ohne neue, frische Ideen und Techniken. Deshalb sei dir schon mal sicher - du bist auf dem richtigen Weg. Entmutigung durch Ablehnung Das bedeutet aber nicht, dass jeder Feuerwehrmensch neue und kreative Ideen gut findet. Neues bedeutet auch immer Veränderung - das mag einfach nicht jeder. Natürlich muss man auch immer das Machbare und Mögliche im Auge behalten - Innovation gerät dann an seine Grenzen, wenn es nicht mehr wirtschaftlich für die Feuerwehr ist. Aber wir gehen jetzt mal davon aus, dass du ein Innovator bist, der die Umsetzung seiner Ideen auf Herz und Nieren geprüft hat. Es ist also alles tutti - denkst du - und freust dich schon, deine Ideen deiner Führung und/oder Kameraden vorzustellen. Möglicherweise hast du auch schon bereits eine Gruppe überzeugt, hast schon eine Menge Gehirnschmalz, Zeit und Energie in dein Vorhaben gesteckt und fühlst dich sicher, dass eigentlich nichts mehr schief gehen kann und dann passiert es doch: Kritik, Ablehnung, ja vielleicht wirst du sogar ausgelacht und dir werden Sprüche entgegnet wie “der/die spinnt ja total, das ist ja lächerlich”. Umgang mit Ablehnung Kritik ist nicht immer schlecht und als Reflektion möglicher eigener Fehler, sehr wichtig. Deshalb kann Ablehnung, wenn sie dann konstruktiv vorgetragen wird, auch wichtig sein. Aber auch hier gilt wieder, die Art und Weise, wie man Kritik übt, ist entscheidet. Man muss nicht jede Form der Kritik akzeptieren, ganz und gar nicht! Lässt man sich von Ablehnung aber so dermaßen einkassieren, das man einen Rückzieher macht, ist das auch nicht gut. Man sollte schon in der Lage sein, ein bisschen was auszuhalten. in diesen Fällen hilft es immer, sich bewusst zu machen, was man mit seiner Idee eigentlich verbessern wollte, was man erreichen wollte und sich seine Ziele auszumalen, damit man den Glauben an sein Projekt wieder zurückbekommt! Warum es Terminatoren gibt Terminator ist abgeleitet von dem lateinischen Wort terminatus und bedeutet so viel wie begrenzt, beendet. Deshalb ist der Terminator als Synonym ein guter Antagonist zum Innovator, der als Systemintegrator neuer Ideen verstanden wird. Antreiber dieser Terminatoren sind Neid, Missgunst, aber - und das ist der häufigste Grund - eigene Unzufriedenheit. Denn aus dieser wächst eben auch Neid und Missgunst. Dabei kann Kritik von dieser Sorte Mensch sehr subtil sein. Aber gut, dass wir Coaches und Therapeuten sind dir ein bisschen Licht ins dunkle Psychouniversum bringen können :-) Neider und Nörgler hüllen ihre Worte oft in scheinbar ernst zu nehmende Kritik. Sie versuchen ihr eigenes unglückliches Leben etwas erträglicher zu machen, indem sie andere ebenfalls unglücklich machen und entlaven sich dabei selbst. Nicht beneidenswert, oder? ;-) “Wir können Terminatoren nicht ändern, wir können aber immer entscheiden, ob wir uns durch sie von unserem Weg abbringen lassen oder eben nicht!” Wir wünschen dir ganz viel Spaß mit der Podcastfolge. Erfahre hier mehr über unsere Arbeit: www.brand-punkt.de TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich eine deiner Kameradinnen oder einer deiner Feuerwehrkameraden in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.
- "Schnauze voll, schon wieder Fehlalarm!"20.10., 17:3020.10.2021, 17:3000:16:42
Zu viele Einsätze sind halt auch nix! Können Einsätze demotivieren? Sich für Einsätze zu motivieren, fällt normalerweise nicht schwer, sind sie doch die Essenz der Feuerwehrarbeit, das, worauf wir hinarbeiten. Doch wenn dann ein paar Fehlalarme hintereinander kommen und auch oft noch das gleiche Objekt angefahren werden muss, dann kann die Motivation drastisch sinken. BMA Nr. 4 an der gleichen Einsatzstelle Die Gesichter im LF sind wie versteinert auf der Rückfahrt. Normalerweise sind nach einem Einsatz immer auch Witze im Fahrzeug zu hören, dieses mal nicht. Verständlich, denn der vierte Fehlalarm in einer Woche in der gleichen Firma mit der gleichen technischen Problematik. Das zerrt schon an der Motivation. Es nervt, die Führung soll was machen! “Du musst mal unseren Leiter FF ansprechen. Der soll mal über den Kreis, also den VB da ordentlich Druck machen. Die spinnen wohl. Hoffentlich gibt es eine saftige Kostenrechnung. Da haste doch echt keinen Bock mehr. Guck mal, heute waren wir echt weniger wie zu Beginn der Woche. Ist doch logisch. Wie sollste denn da motiviert bleiben?” - Perspektivwechsel! Und dann, doch der Großbrand… Ein paar Tage nach dem BMA-Gewürge wieder Alarm, doch dieses mal ist der Disponent auf der Leitstelle komplett anders im Tonfall. “Bestätigte Feuerwehrmeldung”, “Brennt Bus in Unterführung in voller Ausdehnung”. “Menschen in Gefahr”! Ach Du lieber Gott. Die Anspannung war eine komplett andere! Menschen wurden bei dem Einsatz keine verletzt, der Busfahrer hatte angehalten und alle rausgejagt als er bemerkte, dass im Motorraum Feuer war. Trotzdem hatten wir aufgrund der hohen Thermik in der Unterführung über eine Stunde mit den Flammen zu kämpfen. Das war mal ein Einsatz. Fazit: Auch Einsätze können mit der Zeit nerven, vor allem dann, wenn man das Gefühl hat, “umsonst” zu fahren. Trotzdem gehören diese Form von Einsätzen genauso dazu, wie die Großbrände. Wenn man sich das klar macht, dann ist der Demotivation schon zur Hälfte der Riegel vorgeschoben! Viel Spaß bei dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Hier geht es zu dem E-Learning-Programm fireproof360°: https://brand-punkt.de/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich einer/eine deiner KameradInnen in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.
- Messe Florian Dresden 2021 - so war's13.10., 17:3013.10.2021, 17:3000:17:23
Wir waren dort, wer noch? Florian Dresden, erste größere Feuerwehrmesse seit Corona Natürlich war es in Pandemiezeiten noch etwas anders. Mundschutz in den Messehallen erleichtert die Kommunikation nicht gerade. Aber… endlich wieder mal Messeluft, endlich wieder mal Neuerungen im Feuerwehrwesen, endlich wieder mal Austausch unter Feuerwehrleuten. Das war aber auch Zeit. Was wurde geboten? Über 270 Aussteller boten ein reichhaltiges Messeprogramm, coole und zum Teil ganz neue Technik , aber auch auch tolle Vorstellungen aus den verschiedensten Bereichen. Die üblichen Verdächtigen waren natürlich mit großen Messeständen vor Ort. Uns haben aber auch die vielen kleinen, innovativen Ideen inspiriert. Die Feuerwehr Dresden hat ständig vorgeführt, Hundestaffeln, VU-Szenarien uvm. Man trifft sich! Feuerwehr ist eine richtig große Familie, über alle Landesgrenzen hinaus. Alle paar Meter trifft man einen “Bekannten”. Der FeuerwehrWilli mit seinem unverkennbaren Daumen hoch. An der nächsten Ecke den Lennie von Feuerwehrbilder Vogtland. Ein paar Meter weiter erkennen wir den Flo Albers mit Einsatzstark, mit dem wir schon länger zusammen arbeiten. Nur Marie Trappen haben wir verpasst, aber versprochen, auf der Interschutz sehen wir uns. Viele Gespräche mit Verlagen und Feuerwehrmagazinen, mit denen wir ebenfalls zusammenarbeiten. Man kann sie garnicht alle aufzählen. Mit den PSNV und Einsatz-Nachsorge-Teams gab es besonders intensive Gespräche und die Erkenntnis von beiden Seiten, dass Prävention und Nachsorge ihren mentalen Platz in den Feuerwehren finden müssen. Schön war auch, wenn uns Kameraden/innen erkannt haben, ihr seit doch die von Brand Punkt, Du machst doch den Podcast und so. Da wurden viele Fotos gemacht, gefachsimpelt, aber auch einfach nur so geschwätzt und gelacht. Richtig klasse. Ja und dann noch diese großartige Stadt Dresden ist wirklich eine Reise wert, eine wunderschöne Stadt mit richtig guter Außengastronomie. Und wo Du läufst, gehst und stehst, begegnet dir Kultur und Historie an jeder Ecke. Das hat schon was. Wir haben uns auf jeden Fall sehr wohl dort gefühlt und werden im nächsten Jahr wieder dort sein und zur Interschutz im Juni 2022 sowieso. Viel Spaß bei dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina Hier geht es zu dem E-Learning-Programm fireproof360°: https://brand-punkt.de/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich einer/eine deiner KameradInnen in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.
- Feuerwehrtechnik, was denn sonst!06.10., 17:3006.10.2021, 17:3000:16:28
Der Hauptmotivator von uns Feuerwehrleuten Endlich Messe! Freut ihr euch auch schon so? Die Messe ist ein wahres Highlight! Vor allem nach der ganzen Corona-Kacke. Endlich mal wieder richtig Messeluft schnuppern. Um was geht es eigentlich bei einer solchen Messe? Sind wir mal ehrlich, was uns Feuerwehrleute natürlich fasziniert, sind die neuen technischen Produkte, Fahrzeuge, Geräte, Aggregate usw. Das noch verpackt mit dem ganzen Ambiente der Messe, sagenhaft. Technik begeistert! Einer unserer Hauptmotivatoren in der Feuerwehr ist die Technik. Da ist so eine Messe natürlich eine Augenweide. Wenn wir in den Wehren neue Fahrzeuge beschaffen, gibt es ganze Gruppen, die sich um die Ausschreibungsunterlagen kümmern. Was gibt es neues am Markt? Wie ist das mit der Motorisierung, welche technischen Standards gibt es? Wie organisieren wir das einsatztaktisch? Fragen über Fragen, die von den Kameraden/innen mit großer Freude vorangetrieben werden. Gut so. Klar geregelt sein müssen aber in díesen Fällen die Entscheidungskompetenzen und die Entscheidungswege. Was darf der Ausschuss entscheiden, wie hoch ist das Budget? Was geht und was nicht? Wie sind die Formalien? Trotz der Wunder der Technik, sind die menschlichen Probleme geblieben! (Dalai Lama) Dieser Satz steht für das menschliche Chaos, das manchmal durch solche Kompetenzprobleme entsteht. Das ist selbstverständlich menschlich und kommt vor. Trotzdem müssen wir bei allem Hang zur Technik darauf achten, dass immer der Mensch im Vordergrund steht. Die Technik ist ein stummer Diener ein Unterstützer für uns Menschen und das soll auch so bleiben. Technik kann die Welt verändern, ja, aber verstehen kann sie nur der Mensch! Hier geht es zu dem E-Learning-Programm fireproof360°: https://brand-punkt.de/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich einer/eine deiner KameradInnen in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.
- Zu viele Schiedsrichter - zu wenige Spieler29.09., 18:1029.09.2021, 18:1000:26:00
Man kann die Welt oder sich selbst ändern. Das Zweite ist schwieriger Unsere Gesellschaft! In der Soziologie wird die Gesellschaft wie folgt beschrieben: eine durch unterschiedliche Merkmale zusammengefasste und abgegrenzte Anzahl von Personen, die als sozial Handelnde (Akteure) miteinander verknüpft leben und direkt oder indirekt sozial interagieren. Aha, da hätten wir es doch! Übersetzt für uns Normalos heißt das doch: eine gewisse Anzahl von Menschen lebt zusammen und es geht nicht nur darum dass sie das tun, sondern vor allem auch wie. Dann stellt sich noch die spannende Frage, wie und durch was das beeinflusst wird. War früher wirklich alles besser? Wir hatten Telefone mit einer Wählscheibe, war das besser? Wir hatten mehr Urlaub in der Heimat, war das besser? Früher nannte man Alexa Mama! Besser? Früher hatte man Zeit und Motivation, aber kein Geld. Jetzt hat man Geld und Motivation, aber keine Zeit. Später wird man vielleicht Zeit und Geld haben, aber keine Motivation. Wieso heißt Raider jetzt Twix? Wie telefonierte man früher als Jugendlicher? Gesellschaftliche Veränderung ist also normal? Da sind wir am entscheidenden Punkt. Klar ist das normal, denn ohne Veränderung kein fortkommen, keine Innovation, keine Entwicklung. Es ist aber eine Frage der Geschwindigkeit. Die Gesellschaft entwickelt sich viel zu schnell, der technologische Fortschritt wird vielleicht noch durch den Neokortex abgebildet, aber schon lange nicht mehr durch die Amygdala. Das überfordert uns, fördert Stress, Krankheiten usw. Wir müssen lernen mit dieser Geschwindigkeit umzugehen, ohne uns zu überfordern, sonst wird es wesentlich mehr als nur eine Coronakrise geben, nämlich eine Ehrenamtskrise. Hier geht es zu dem E-Learning-Programm fireproof360°: https://brand-punkt.de/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich einer/eine deiner KameradInnen in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.
- Never change a running Feuerwehr, oder doch?22.09., 17:4022.09.2021, 17:4000:21:15
Warum Veränderungen oft als negativ empfunden werden Veränderungen bedeuten Arbeit! Das Gefühl von Veränderungen kann unangenehm sein, im schlimmsten Falle macht es uns Angst und vor allem bedeutet es oft Arbeit. Also stimmt es, nicht immer sind Veränderungen im Leben angenehm. Die Menschen jedoch, die sich mit Veränderung und der eigenen persönlichen Entwicklung auseinandersetzen und daraus lernen, werden im Ergebnis dann zufriedener sein. Warum ist Veränderung ein Problem? Wir verlassen uns gerne auf das was wir bereits kennen, das ist auch wichtig insbesondere für uns Feuerwehrleute. Denn der Einsatz ist per se stressig genug, da muß es strukturierte Vorgehensweisen geben. Die Angst vor Verlusten ist auch ein Grund für den Wunsch keine Veränderungen zu wollen und außerdem ist unser Gehirn ist eher faul. Bereits eingetretene Pfade lassen sich im Hirn viel besser gehen, als neue! Veränderung ist also immer auch anstrengend. Wie können wir trotzdem gut mit Veränderung umgehen? Kontrolliere nur das, was du kontrollieren kannst. Das lernen wir im Einsatz ja ganz schnell und gepaart mit unserer guten Ausbildung können wir den Prozessen im Einsatz ja unser Basiswissen entgegensetzen. Mehr aber auch nicht. Alles andere ist Impro. Damit müssen wir umgehen. Die Kontrollverluste, die wir dabei im Einsatz erleben, fühlen sich ziemlich unangenehmen an, weil wir nicht wissen, was passiert. Viele Dinge können wir einfach nicht voraussehen und damit steigt die Verunsicherung. Aber es hilft eben, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die wir kontrollieren können. Nach dem Feuerwehrdienst ist es aber auch wichtig, sich anderweitig zu beschäftigen. Gerade wenn Situationen schwierig waren, dann versuche Abstand zu gewinnen. Nimm dir bewusst Auszeiten. Ablenkungen wie Sport, Kino, spazieren gehen oder ein Bier mit Freunden, sind extrem wichtig. Und, selbst wenn diese Woche alles blöd gelaufen ist, versuche dich trotzdem auf das Posititve zu fokussieren. Das ist wohl der schwierigste Teil bei Veränderungen, den diesen Tipp hassen Menschen ganz oft. Er ist auch nicht leicht umzusetzen, aber wenn du ihn einmal ausprobiert und begriffen hast, merkst Du, wie mächtig so ein Werkzeug ist. Kannst Du übrigens ganz gut im fireproof360° lernen, denn da üben wir das ausführlich! Fazit: Veränderungen lassen sich nicht verhindern, aber mit ein wenig Übung gut ertragen!!! Hier geht es zu der präventiven mentalen Feuerwehrkräfte-Ausbildung - fireproof360°: https://brand-punkt.de/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich einer/eine deiner KameradInnen in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.
- Prävention im Feuerwehrdienst ist das A und O15.09., 18:0015.09.2021, 18:0000:22:00
Hermann zu Gast bei den Atemschutznotfalltagen 2021 Ja, da besteht Lebensgefahr! Das müssen sich Feuerwehrleute immer wieder in’s Bewusstsein holen! Wir begeben uns in Situationen die lebensgefährlich sind. Der alte Spruch “die anderen rennen raus, wir rennen rein” ist da Sinnbild. Wenn Menschen sich in Lebensgefahr begeben um andere zu schützen, dann muss alles getan werden, um sie zu schützen. Das ist nicht nur das Motto von Brand Punkt seit unserer Gründung, sondern gleiches gilt auch für die ANE, dass heißt übersetzt Interessengemeinschaft Atemschutznotfalleinheiten. Ein Verbund der Feuerwehren Langen, Berlin, Dortmund, Rodgau und Hofheim. Was wollen sie? Etwas sperrig ausgedrückt: “Die gemeinsame und kontinuierliche Weiterentwicklung der allgemeinen technischen, taktischen und organisatorischen Standards zur bedarfsgerechten Rettung von in ausgedehnten oder komplexen Gefahrenbereichen verunfallter Atemschutzgeräteträger sowie zu vergleichbaren Menschenrettungen.” Jeder, der einmal einen Einsatz unter PA gemacht hat weiß allerdings sehr genau, was damit gemeint ist: Hilfe für den Innenangriff, wenn es um die Wurst geht. Die Atemschutznotfalltage 2021 - Hermann war Gast der Webkonferenz Die Gemeinschaft hatte am Wochenende nun ein ansehnliches Programm auf die Beine gestellt um anderen Feuerwehren das präventive Gedankengut dieser Einheiten vorzustellen mit dem Ziel, dass weitere Einheiten sich bilden und vernetzt miteinander am Thema gearbeitet wird. Das Team Brand Punkt war zu Gast und durfte aus Sicht der Firma, den präventiven Gedanken der mentalen Vorbereitung auf den Einsatzdienst darlegen. Die eigenen Erfahrungen mit Unfällen wurden von Hermann dargestellt ebenso, wie der theoretische Teil der mentalen Vorbereitung auf den so schwierigen Feuerwehrdienst. Nach Meinung aller Beteiligten, wird dieser Dienst aus den verschiedensten Gründen immer schwieriger. Daher braucht es Menschen wie den Sprecher der IG, Christian Buchold aus Langen. Mit diesem verbindet uns eine kameradschaftliche Ebene und ein freundschaftliches Vernetzen. Denn was er dort mit den Berlinern gemeinsam entwickelt hat, ist aller Ehren wert! Hier könnt ihr das komplette Interview mit Hermann ansehen (Tag 2 - ab 5:43:50): https://www.youtube.com/watch?v=nSQI6lYFhOQ&t=21030s Hier geht es zu der Interessensgemeinschaft der Atemschutznotfalleinheiten ANE: https://www.atemschutznotfalleinheiten.de/ Hier geht es zu der präventiven mentalen Feuerwehrkräfte-Ausbildung - fireproof360°: https://brand-punkt.de/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich einer/eine deiner KameradInnen in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.
- Stadt, Land, Bund - Katastropheneinsätze aus unterschiedlichen Blickwinkeln08.09., 15:3508.09.2021, 15:3500:23:07
Interview mit Bundestagsabgeordneten Norbert Altenkamp Ex-Bürgermeister und Bundestagsabgeordneter zu Gast beim Jubiläumspodacst bei Brand Punkt on Air! Norbert Altenkamp, MdB nahm sich trotz Wahlkampf und Sitzungen in Berlin die Zeit genommen, zu Gast bei Brand Punkt zu sein. Das ist bei Menschen mit so viel Terminen nicht selbstverständlich. Brand Punkt ist ja natürlich politisch neutral, aber als Hermann seinem ehemaligen Chef und Bürgermeister, von Brand Punkt und dem Podcast erzählte hat, er sich sofort bereit erklärt, mit mir über die alten Zeiten zu sprechen. Nach einer ganz persönlichen Vorstellung seiner Person haben wir erstmal erarbeitet wie das ist, eben noch Handschuhe für Feuerwehrleute genehmigt und ein paar Tage später als Bundestagsabgeordneter über das Schiksal unserer Nation debattieren. Wie geht das, wie ist das? Altenkamp betont, dass ihm das lokale viel näher sei, denn in Berlin ist er ja einer von Vielen, auch wenn die Aufgabe dort sehr wichtig ist und er sie absolut gerne macht. Die vielen Feuerwehreinsätze, die wiir beide viele miteinander erlebt haben, passieren in diesem Podcast Revue. Vor allem die Katastrophen. Insbesondere das Hochwasser 2007, wo unsere Innenstadt einem reißenden Fluss glich. Jetzt war das ja eine lokal begrenzte Katastrophe. Das war die im Ahrtal in diesem Jahr auch, aber trotzdem mit einer ganz anderen, unglaublichen Dimension. Dann kommt noch Griechenland mit dieser unglaublichen Katastrophe hinzu. Hier vor Ort waren wir beide lange Zeit Mitglied im Lagestab. Den Unterschied zur Bundesebene besprechen wir in aller Ausführlichkeit. Norbert Altenkamp war 3 Legislaturen Bürgermeister in Bad Soden und damit Hermanns direkter Chef, ist jetzt Mitglied des Bundestages und damit im Machtzentrum der Republik. Eines ist er aber immer noch: der sympathische Familienmensch, der er immer war! Brand Punkt dankt für die Zeit und das tolle Gespräch.
- Top im Job oder mehr von der Wehr?01.09., 15:5001.09.2021, 15:5000:19:51
Die Vereinbarkeit von Beruf und Freiwilliger Feuerwehr “Ich mach immer Deinen Kram mit, hast Du darüber mal nachgedacht?!” Die Live-Session zum Thema hatte einen entsprechenden Nachhall! Der genervte Arbeitskollege schaut Dich wütend an: “Ich hab’s aufgeschrieben, Du warst das 15. Mal in diesem Jahr länger als 1 Stunde weg. Und dann noch Dein komischer Lehrgang von 1 Woche an irgendeiner Wohlfühl Akademie. Du spinnst doch! Ich mach ständig Deine Arbeit mit!” “Wenn Du mir mal zuhören würdest, was Feuerwehr bedeutet. Warum wir tagsüber so wenige sind und wir alle zum Einsatz müssen, wenn was los ist. Wir retten Menschenleben, wir helfen den Menschen, verstehst Du?” “ Ja und, wer hilft denn mir, ich muss das doch ausbaden!” Diese Form der gegenseitigen Vorwürfe ist eher für Beziehungsdramen bekannt. Jeder stelle seine Vorwürfe da und verharrt in seiner Position. Wir werden zu Kampfrobotern. Adrenalin regiert, wir reagieren nur noch. Automatisch. Versuchen, jeden Angriff zu kontern, selbst Treffer zu setzen. Das gibt auf jeden Fall einen ekelhaften Streit, der beiden nix bringt. Also was tun? Zunächst mal Art und Weise des Streits überdenken. Wie streitet man besser? Schimpfwörter, Sarkasmus und Ironie bringen genau nichts. Sie verletzen nur und tragen nicht im geringsten zur Konfliktlösung bei, ebenso wie das Herumstochern in den Schwächen des Gegenüber. Wer eine Bühne braucht, also Kameraden oder Arbeitskollegen als Publikum, offenbart eine weitere Schwäche: Er oder sie ist zu feige für ein Vier-Augen-Gespräch. Es darf ruhig auch heiß hergehen in so einer Diskussion, denn so ein Gewitter reinigt die Luft, aber… Aktives Zuhören, beide Perspektiven von beiden beleuchten, gemeinsam Lösungen suchen! Wenn man dem anderen “aktiv” zuhört, seine Position wirklich aufnimmt und dann wieder in der eigenen Perspektive argumentiert, dann kann was rauskommen bei der Streiterei. Und das sollte das Ziel sein. Man kann dann in Ruhe aushandeln, was man mit dem Thema macht. Denn eines ist in dieser Situation klar. Beide haben Recht! Also muss ein Kompromiss her! TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich einer/eine deiner KameradInnen in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen. Hier geht es zu unserem E-Learning Programm fireproof360°: www.brand-punkt.de
- Keine Zeit ist keine Tatsache, sondern Deine Entscheidung25.08., 17:5525.08.2021, 17:5500:20:43
Es gibt Wichtigeres als die Geschwindigkeit im Feuerwehralltag ständig zu erhöhen Wieso haben wir nie ZEIT? … Oder wie es Ghandi einst ausdrückte: “Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen…” Zeit ist ja das Kostbarste, was wir haben. Denn aus diesem Medium besteht unser Leben und die Zeit bestimmt natürlich, wie lange wir leben. Also versuchen wir dem Leben so viel Zeit zu “stehlen” wir nur eben möglich, denn wir alle wollen langen Leben. Warum eigentlich? Da steckt Lebenslust, aber auch Ängste dahinter, z.B. die Angst vorm Tod, Leiden zu müssen, nicht zu wissen was da kommt. Einige helfen sich mit Religion weiter, andere mit dem Spruch: was kommt nach dem Lebens, dasselbe wir vorher: NIx! Egal wie man es betrachtet. Es gibt Menschen, die wollen möglichst viel vom Leben haben und werden dadurch hektisch. Ist das nicht menschlich? Sicher! Aber ist es auch richtig? Ist Hektik also etwas Schlechtes und schadet uns das? Der Job und die damit verbundenen Anforderungen sind Hektik-Verursacher Nummer eins in Deutschland, so das Ergebnis einer Studie. Auf Platz zwei liegt ein hausgemachter Stress-Auslöser: (zu) hohe Ansprüchen an sich selbst. Aber auch Termindruck in der Freizeit, ständige Erreichbarkeit, Konflikte mit dem Partner oder finanzielle Sorgen lösen bei vielen Stress aus und diese Menschen reagieren dann hektisch. Der Unterschied zwischen Stress, Hektik und Eile: Eile: etwas schnell erledigen, Hektik ist wenn man fieberhaft eilig ist, also übertrieben. Das alles mündet in Stress, denn der ist die Endform von Hektik und Eile von getrieben sein. Die Reaktionen des Körpers unter Stress werden ganz wesentlich durch Botenstoffe gesteuert, Stichwort Adrenalin und Noradrenalin. Die Stress-Reaktion unseres Körpers auf eine akute Gefahr ist also ein ausgeklügeltes Notfallprogramm, das uns befähigt, Gefahren schnell zu bewältigen. Riskant: Hektik/Stress als Dauerzustand Wird Stress aber zum Dauerzustand, also chronisch, und bleibt die Entspannung aus, verwandelt er sich in ein echtes Risiko für Körper und Psyche. Schuld daran sind vor allem die Glukortikoide. Sie haben eine Reihe von Nebenwirkungen, die dann ins Gewicht fallen, wenn sie zu häufig ausgeschüttet werden. Bei andauerndem, hohem Stressaufkommen fluten sie den Körper regelrecht und werden zum Auslöser zahlreicher Probleme. Seit kurzem weiß man, dass auch die Amygdala (der sogenannte Mandelkern) eine große Rolle bei Stressreaktionen spielt. Dieser Teil unseres Gehirns steuert zum Beispiel Furcht und Aggressionen. Forscher haben herausgefunden, dass bei Stress die Amygdala aktiver ist als sonst und die Rolle einer „Schaltzentrale“ übernimmt. Bei Dauerstress vergrößert sie sich sogar. Ist denn wirklich jeder Einsatz hektisch? Ja klar, wenn der FAE geht, geht es los. Der Körper stellt sich auf eine “Alarmsituation” ein. Selbst wenn wir schon tausende Einsätze gefahren sind, passiert das. Das muss auch so sein, denn wir müssen in diesen Momenten hoch konzentriert sein und effizient und nachweisbar gut handeln. Nachweisbar? Wieso nachweisbar. Naja, wir sind öffentlich rechtlich tätig. Im Gesetzesauftrag mit bestimmten Vorschriften. Hilfsfristen. FwDV, Ausrückeordnung etc. Das kann man prüfen. Also noch mehr Hektik und deshalb aufgeben? Das besprechen wir im Podcast. Viel Spaß mit dieser Folge, dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina HIER GEHT ES ZU UNSEREM E-LEARNING-PROGRAMM fireproof360°: www.brand-punkt.de TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich einer/eine deiner KameradInnen in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.
- "Euer Spielzeug, die kleinen roten Autos...”18.08., 18:0018.08.2021, 18:0000:17:45
Wenn wahre “Kenner” die Feuerwehr charakterisieren Wollt ihr schon wieder ein neues Spielzeug? Ein solcher Spruch, von einem Politiker geäußert, kann bei Feuerwehrleuten sehr demotivierend wirken. Von Menschen aus unserem Bekanntenkreis sind wir ja Einiges gewohnt. Aber dass sich selbst Politiker in diese Richtung äußern, ist verantwortungslos. Als ich einen solchen Satz hörte und ich die entsprechende Politikerin direkt damit konfrontierte meinte sie, das ist ein freies Land, Meinungen müssen ertragen werden in einer Demokratie. Als ich ihr antwortete, dass in einem freien Land Feuerwehrleute durch solche Sprüche ihrer Würde beraubt würden und diese gemäß GG unantastbar sei, hat sie mich mit großen Augen angeschaut und mir versichert, dass das nur ein Spaß gewesen sei. Feuerwehr schmeißt hin. Gerade hat auf Facebook eine Feuerwehr die “Klamotten abgegeben”, wie man so schön sagt. Sie haben dem Gemeindevorstand offiziell die klamotten und FAE’s vor’s Rathaus gelegt. Eine heiße Diskussion im Netz entstand. Befürworter, Mahner und Gegner einer solchen Aktion gaben sich ein munteres Stelldichein. Ich glaube die Situation können Außenstehende nicht beurteilen, deswegen sollten wir uns bei solchen Situationen zurück halten. Es ist ein gewisses Öl in’s Feuer gießen, wenn dann alle Kommandanten der Republik ihre Häme entweder über der Feuerwehr oder über die Gemeindeverwaltung ausschütten. Das gleicht dann mehr einer persönlichen Triebbefriedigung und ist nicht besser, wie der Gaffer an einer Einsatzstelle. Feuerwehr braucht Lobby! Der Einsatzdienst wird zu 97 % von Ehrenamtlichen gefahren. Das ist gut so. Denn flächendeckend Berufsfeuerwehr ist nicht finanzierbar, Kluge Köpfe haben mal das 7-fache an Mitteln ausgerechnet. Wenn Feuerwehr so heftig auf Politik reagiert, ist bereits im Hintergrund viel Porzellan zerschlagen und es hilft nur noch eine gescheite Mediation. Mediation ist ein strukturiertes, freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konfliktes, bei dem unabhängige „allparteiliche“ Dritte die Konfliktparteien in ihrem Lösungsprozess begleiten”. So aus Wikipedia zitiert ist dem nichts hinzuzufügen. In einigen Mediationen habe ich erlebt, dass Lösungen gar nicht so schwierig sind, wenn alle Beteiligten nur etwas kompromissbereit sind. Deshalb ist mein heutiger Rat, Mediationen oder Konfliktlösungen frühzeitig zu erkennen, bevor es sich zu einer ausgewachsenen Krise entwickelt!!! TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich einer/eine deiner KameradInnen in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen. Hier kannst du dich über unsere Arbeit informieren: https://brand-punkt.de/
- “Ich bin dann mal weg!”11.08., 10:1511.08.2021, 10:1500:17:12
Wenn sich Feuerwehrleute freiwillig in Katastrophengebiete begeben “Schatz…. ich muss mal ein paar Tage weg!” So oder ähnlich fangen Geschichten an, die Feuerwehrleute und deren Angehörige erleben. “Wo musst Du denn hin? Ähm, tja, wir haben ein Kontingent für Griechenland geplant, da sind doch gerade so heftige Waldbrände. Ja und da willst Du jetzt hin? Spinnst Du?” Voller Begeisterung erläutert er: “Insgesamt besteht allein unser hessisches Hilfeleistungskontingent aus 168 Mitgliedern der kommunalen Feuerwehren sowie der Hilfsorganisationen. Zwei Alle Kameraden/innen sind erfahren und kennen sich aus. Sind mit einem Waldbrandmodul auf den Weg nach Griechenland. Angedacht ist ein rund zweiwöchiger Einsatz mit autarker Versorgung.” Toll entgegnet der/die Partner/in! Aber, wenn Angehörige solche “Botschaften” hören, dann geht in deren Kopf zunächst einmal etwas ab, nämlich ein Film. Der innere Film! Er/sie sieht die Bilder aus Tagesschau und heute-Journal oder von welchem Sender auch immer. Brennende Feuerwalzen und Rauch über dutzende von Quadratkilometer. Die Meldungen der Nachrichtensprecher hallen im Kopf nach. Schlimmste Katastrophe seit, dutzende von abgebrannte Siedlungen, halbe Dörfer abgebrannt, X Menschen bereits um’s Leben gekommen, darunter Y Helfer(innen). Der familiäre Zoff scheint vorprogrammiert. Soll ich in Zukunft alleine Leben, bist Du Lebensmüde, hast Du ein Testament gemacht? Was kann denn der Feuerwehrmensch da noch erwidern? Naja, gut ausgebildet, tolles Equipment, hier in D auch gefährlich im Einsatz, wir haben exzellente Katastropheneinheiten, viel geübt, können wir alles, hatten wir hier ähnlich auch schon…. usw. Aktives Zuhören! Das alles hört der/die Angehörige aber schon nicht mehr, denn die Bilder im Kopf reißen nicht ab. Die Angst um den/die Liebste(n) ist übermächtig, jetzt soll er/sie aber spüren, was ich davon halte… und weiter gehen die Streitereien. Das kann schon grenzwertig für die Beziehung werden. Was sollte man jetzt tun, was kann man tun? Spielt gemeinsam ein Spiel, ein ernst gemeintes Spiel: den Perspektivwechsel gepaart mit “meine ehrliche Emotion”. Wie das geht, erfahrt ihr im Podcast! TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich einer/eine deiner KameradInnen in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen. Hier geht es zu unserem E-Learning Programm fireproof360°, dass dich mental und emotional auf den Einsatz- und Feuerwehrdienst vorbereitet: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/
- Bär, Eule, Hüttenbrand - 2 Feuerwehrleute im Belastungstest04.08., 19:2504.08.2021, 19:2501:39:07
Der Mitschnitt des Info Online-Events fireproof360° vom 31.07.21 Was hat ein Bär oder eine Eule mit einem Hüttenbrand zu tun? Auf den ersten Blick wohl eher nicht viel - auf den zweiten Blick sieht das aber schon ganz anders aus: Serafima und Patrick haben sich einem ganz besonderen Belastungstest unterzogen - denn sie waren die Hauptattraktion unseres Info Online-Events am vergangenen Samstag - der Premiere des E-Learning Programms fireproof360°. Die beiden sind mit Herz und Seele Feuerwehrler und haben mit vielen Online-Zuschauern ihre Erfahrungen mit dem E-Learning Programm geteilt. Fireproof360° ist das digitale Ausbildungstool für Feuerwehrleute, die sich mental fit für den Einsatzdienst machen wollen. Jetzt haben wir aber immer noch nicht geklärt, was Bär, Eule und Hüttenbrand zu bedeuten haben… Am besten hörst du einfach rein und machst dir dazu dein ganz eigenes Bild. So viel sei verraten, es geht um Einsatztypen, Motivation und wie wir lernen können mit den neuen und alten Herausforderungen des Einsatz- und Feuerwehrlebens super gut umzugehen. Newsletter abonnieren Alle Newsletter-Abonnenten haben bis zum 31.08.21 die Möglichkeit eine fireproof360° ONE Lizenz im Wert von 259 € für 220 € zu erhalten. Was musst du tun? Abonniere unseren kostenfreien Newsletter: https://brand-punkt.de/newsletter-anmelden/ Schicke eine Email an unser Support Team mit dem Betreff fireproof360° ONE Lizenz Newsletterrabatt: support@brand-punkt.de Tue das bis spätestens 31.08.21 Teile diese Podcastfolge Vielleicht möchte einer deiner Feuerwehrkameraden/in gerne eine vergünstigte Lizenz erwerben, weil er/sie mentale Unterstützung benötigt - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die dieses Angebot gerade gut gebrauchen können.
- "Mich lassen die Einsatzbilder nicht mehr los"28.07., 18:4028.07.2021, 18:4000:19:53
Warum eine mentale Vorbereitung auf Einsätze essenziell ist Jeder Einsatz ist etwas Besonderes und etwas Anderes! Nie, aber auch wirklich nie weißt Du 100 pro, was auf Dich zukommt. Schon aus dem blödesten, nervigsten, sich wiederholenden BMA-Fehlalarm wurde ein Drama, weil ein Pkw-Fahrer die Situation unterschätzte und volles Rohr in den am Rande stehenden RTW bretterte. Ein gemeldeter Brand in einem Möbelhaus entpuppt sich als ein Großschadenslage über mehrere Tag und ein gemeldeter, harmloser, übler Geruch ist schließlich ein schon lange vor sich hin verwesendes Tier, das unter PA geborgen werden muss und trotz aller Vorsicht und der bereitgestellten Einmalanzüge müssen sich hinterher 2 Kameraden übergeben. Einsätze sind niemals einschätzbar oder planbar. Natürlich üben wir immer wieder Szenarien und bestimmte Abläufe ein, um im Ernstfall auf möglichst viel vorbereitet zu sein, aber sind wir mal ehrlich: Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt, oder? Die Hochwasserkatastrophe im Westen stellt dies wieder eindrucksvoll unter Beweis Wenn man die Bilder wirken lässt und die Medienberichte verfolgt, bekommt man schon eine Ahnung. Wenn man allerdings Berichte von Menschen hört, die vom Fach sind und die dann noch emotional wahnsinnig berühren, dann war wirklich was los. Da schreiben Menschen, die schon sehr lange Feuerwehr machen und dafür bekannt sind, jede größere Lage sachlich zu analysieren und abzuarbeiten. Wenn die dann hochemotional berichten, dass sie selbst zu knabbern haben, am Leid der Menschen und am Tode unserer 6 Kameraden/innen während der Katastrophe, dann ist wirklich was gebacken. Wir haben inzwischen unsere mentale Hilfe angeboten und wurden auch schon angefragt. Denn solche Erlebnisse können einem wirklich fertig machen, müssen aber nicht. Sprechen, zuhören, Erfahrungen austauschen, Kameradschaftlicher Umgang sind alles Methoden, sich dem ERlebten zu stellen und damit umzugehen. Wie wir Menschen ticken! Nicht nur, dass jeder Einsatz anders ist, er wird von uns Einsatzkräften auch durchaus komplett anders wahrgenommen. Das kommt zunächst natürlich stark darauf an, in welcher Verfassung wir gerade sind, welche Ereignisse derzeit in unserem Leben welche Rolle spielen und wie unsere Genese bzw. Erziehung war. Also auch da einiges an Unterschieden. Dennoch neigen Menschen in Hilfsorganisationen dazu in emotional hoch intensiven Momenten gleich zu reagieren. Einsatzkräfte müssen zunächst funktionieren und verdrängen demnach im Einsatz selbst diese Ereignisse. Das hat jedoch keine langfristige Wirkung , denn Emotionen sind stark, sitzen im Stammhirn, dem ältesten Teil unseres Gehirns. Verdrängen geht somit nur kurzfristig. Entscheidend ist eine gute Einsatznachbereitung, teilweise, wenn nötig mit PSNV, KIT-Teams o.ä. Aber wir können auch durchaus präventiv daran arbeiten, auf Situationen, die alles andere als alltäglich sind, mental vorbereitet zu sein. Wie das geht, verraten wir im E-Learning “fireproof360°. JETZT NOCH UNBEDINGT ANMELDEN! Melde dich noch zu unserem fireproof360° Info Online-Event und gewinne eine von 2 fireproof360°-Lizenzen im Gesamtwert über 500 €. https://brand-punkt.de/info-online-event-fireproof360-one/ FLUTHELFER TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich einer/eine deiner KameradInnen in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen. Er ist für viele eine Unterstützung. Zudem können ab sofort Helfer der Flutkatastrophe Kontakt über Whatsapp zu uns aufnehmen, mehr Infos findest du hier: https://www.facebook.com/100003527277955/posts/3901936173267253/ oder hier: www.brand-punkt.de
- Beißreflexe bei der Feuerwehr und was das mit strukturierter Einsatznachbereitung zu tun hat21.07., 13:1521.07.2021, 13:1500:47:34
Interview mit Ausbilderin und Feuerwehrfrau Wiebke Thönißen Wiebke Thönißen, Feuerwehrfrau mit Herz und Verstand Diese Frau ist mit trockenem, nordischem Humor ausgestattet, denn wer schreibt schon in seinen Lebenslauf ich hab 1 Kind, alles Jungs? Wiebke kommt aus dem hohen Norden, und erzählt ihre Feuerwehrgeschichte. Dabei erfährt man aber auch viel über den Menschen hinter der Feuerwehrfrau und Ausbilderin. Zur Feuerwehr kam sie, weil 2 Jungs in der Umgebung so lange von der Feuerwehr schwärmten, bis sie gar nicht mehr anders konnte. Sie hat es nie bereut. Sie berät beruflich in Sachen Brandschutzfragen mit ihrem eigenen Sachverständigenbüro, bildet aber auch bei Feuerwehrhandwerk aus und ist somit ein “Feuerwehr Tausendsassa”. Was ist denn bitte ein Beißreflex? Wiebke mischt sich ein, sie hält dagegen, wenn sie meint, es wäre an der Zeit dafür. Feuerwehr-Beißreflex, Kompetenzkompensationskäufe sind einige Schlagworte, mit denen sie augenzwinkernd mahnt. Ein Beißreflex entsteht immer dann, wenn Menschen sich zu unrecht kritisiert fühlen oder wenn sie Kritik zu persönlich nehmen. Deshalb kommt das nicht überall gleich gut an, aber trotzdem würde Wiebke niemals auf konstruktive Kritik verzichten wollen, auch nicht bei sich selbst. Deshalb gab es nicht immer nur “kameradschaftliche Happiness”. Strukturierte Einsatznachbereitung Als Löschmeisterin und Fachwartin Ausbildung der FF Tornesch geht sie keinem schwierigen Einsatz aus dem Weg. Regelmäßig nach Einsätzen gibt es in ihrer Feuerwehr strukturierte Einsatznachbereitungen. Fehler vermeiden, vor allem nicht wiederholen, an vielen Stellen “schneller” werden um noch effektiver zu helfen, all das sind Ansätze, die Wiebke Thönißen im Blut liegen, das spürt man, wenn sie blitzschnell auf Interviewfragen reagiert. Besonderer Interviewgast Ein Interview, wie Hermann es lange nicht erlebt hat, sowohl was den Humor dieser Frau betrifft, aber auch, weil er selbst kaum zu Wort kommt, was bei Hermann extrem selten vorkommt. Der angesprochen Humor ist mit einem Beispiel für die Coronakrise belegt, was von Wiebke selbst getestet wurde: “Hilfe ich lebe mit einer Feuerwehrfrau zusammen. Corona lässt grüßen. Er muss beschäftigt werden. Es ist irgendwas zu erledigen? Feuerwehrleute reagieren reflexartig auf Einsatzbefehle, also verpackt einfach den Arbeitsauftrag in einen Befehl: Einheit Auftrag Mittel Ziel Weg: “Schatzi - zum putzen der Toilette - mit Putzlappen und Eimer- über die Treppe ins 1 OG - vor.” Viel Spaß beim Reinhören, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina BIST DU SCHON DABEI? Melde dich jetzt zu unserem fireproof360° Info Online-Event und gewinne eine von 2 fireproof360°-Lizenzen im Gesamtwert über 500 €. https://brand-punkt.de/info-online-event-fireproof360-one/ Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr HelferInnen erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
- Schlimme Einsatzerlebnisse - Wie du messen kannst, ob du mit solchen Belastungen klar kommst14.07., 10:5014.07.2021, 10:5000:16:36
Die wichtige Rolle deiner Einsatzpersönlichkeit Unterschiedliche Einsatzerlebnisse - unterschiedliche Wahrnehmungen Einsatzerlebnisse brennen sich, je nach emotionalem Ausmaß des Einsatzes, verschieden ein. Jeder von uns hat bestimmte Einsatzszenarien im Kopf. Den ersten Einsatz, einen mit vielen Verletzten oder weitere schlimme Szenarien, wie Großbrände, Hochwasserkatastrophen o.ä. Warum aber merken wir uns eigentlich nicht die vielen BMA-Fehlalarm-Einsätze? Wir wissen, dass über 100 Milliarden Gehirnzellen Informationen durch unseren Kopf leiten, Eindrücke werden in neuronalen Verknüpfungen gespeichert. Unser komplexes Hirn Jedes Mal, wenn das menschliche Gehirn eine Information verarbeitet, verändert es sich ein wenig. Es verknüpft Nervenzellen neu oder anders, dabei spinnt es immer weiter am neuronalen Netz. Jedes Mal, wenn wir etwas lernen, wird dieses Netz größer und dichter - und hat übrigens bei jedem Menschen eine einzigartige Struktur. Wir sortieren Erlebnisse unterschiedlich ein. In das Ultrakurzzeitgedächtnis, das Kurzzeitgedächtnis und das Langzeitgedächtnis. Je nach Stärke der Empfindung oder der Häufigkeit des Reizes, den wir über alle Sinne wahrnehmen, wird abgelegt. So erst ist der Mensch das anpassungsfähigste Wesen unserer Erde. So, das war ein Ausflug in unser Hirn. Warum ist das so wichtig? Weil unsere komplette Persönlichkeit sich durch unser Gehirn und durch die neuronale Veränderung entwickelt. Die Wissenschaft weiß längst, dass die Vernetzung im Gehirn absoluten Einfluss auf deine Persönlichkeit hat. “Ich kenne mich doch am Besten!” Es mag stimmen, dass dich niemand so gut kennt wie du dich selbst. Aber du betrachtest dich ja nicht neutral und wie sind denn deine Persönlichkeitsmerkmale wirklich? Wie wirkst du auf andere? Wie verknüpfst du da oben in deinem riesigen Nervenhaufen und was macht das mit dir? Ist das wirklich wichtig, wieso sollte ich das wissen? Und vor allem, wie kann, darf oder soll ich meine Persönlichkeit entwickeln, wenn doch so viel automatisch abläuft? “Welcher Einsatztyp bin ich?” Zunächst einmal solltest Du wissen, welcher Einsatztyp du bist und welche Persönlichkeitsmerkmale du hast. Daraus lässt sich dann ableiten, wie du in belastenden Einsatzsituationen reagierst. Wenn man es dann noch schaffen würde, die Persönlichkeitsmerkmale so zu bewerten, dass man Rückschlüsse auf Belastbarkeit und mental-emotionale Stabilität ziehen könnte? Dann müsste es doch auch möglich sein, mit entsprechenden Tipps und guten Coachingübungen, diese Stabilität zu stärken, oder? Ist es. Mehr dazu erfährst du in dieser Podcast-Folge. Viel Spaß beim Reinhören, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina Hier geht es zu unserem fireproof360° Info Online-Event, bei dem wir das Einsatztypen-Modell © vorstellen, sei jetzt mit dabei und gewinne eine von 2 fireproof360°-Lizenzen im Gesamtwert über 500 €. https://brand-punkt.de/info-online-event-fireproof360-one/ Wir würden uns freuen, wenn dir die Folge gefallen hat und uns deine Gedanken und Anregungen hierzu auf Instagram, Facebook oder auf unserer Homepage unter unserem Post mitteilst. Damit dieser Podcast künftig noch mehr HelferInnen erreicht, bitten wir dich um eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Du kannst uns natürlich auch abonnieren und die Folge teilen.
- Dankbarkeit ist unsere Bezahlung!07.07., 14:1007.07.2021, 14:1000:21:59
Was Anerkennung für Feuerwehrkräfte bedeutet Wir wünschen dir viel Freude mit dieser Podcast-Folge. Wie angekündigt findest du hier den Link zu unserem fireproof360° Info Online-Event am 31.07.21 um 18:00 Uhr. Melde dich jetzt kostenfrei an und gewinne eine von 2 ONE-Lizenzen fireproof360°: https://brand-punkt.de/info-online-event-fireproof360-one/ Wir freuen uns auf dich und wünschen dir viel Glück :-) Dein Team von Brand Punkt, Hermann und Carina