Podcast

Der Einsatzleben-Podcast

Hermann Zengeler

Education · Health & Fitness · Society & Culture

400 Episoden · neueste 07.10.

Häufig erwähnt

Episoden

400
  1. Entscheidung in Sekundenschnelle
    06.04., 19:5900:21:15

    Wer hält eigentlich den A**** hin, wenn was schief geht? “Plötzlich wird es still……” In jedem Webinar/Vortrag erzähle ich das Einsatzbeispiel, in dem ein junger Kamerad stirbt. Die Reaktion ist immer gleich, Betroffenheit, Mitgefühl und Stille. So war das damals auch. Als dann die Kripo im Hof stand und ermittelte, was ja bei einem Sterbefall nötig und richtig ist, und Akten beschlagnahmt wurden, eine Spezialfirma unsere Atemschutzwerkstatt auf den Kopf stellte, war es plötzlich ganz still. Kaum Reaktionen mehr aus Verwaltung oder Politik, kaum mehr Hilfsangebote, eine Starre, so nach dem Motto, warten wir erstmal, was rauskommt und dann positionieren wir uns! Es kam nix raus, keine Fahrlässigkeit oder grobe Fahrlässigkeit und schon gar kein Vorsatz. Ab dem Abschlussbericht der Staatsanwaltschaft, in dem nichts kleben blieb, war alles wieder wie früher! Daraus folgend, muss die rechtliche Seite unseres Handelns durch rechtliche Beratung in der Kommune oder über Kanzleien abgedeckt sein, da gibt es keine Frage. Denn es gibt gewaltige Unterschiede in der rechtlichen Betrachtung. Wenn wir bei Gefahr in Verzug handeln müssen, gibt es den sogenannten Haftungsverzicht, weil wir ja sehr schnell entscheiden müssen. Dies trifft aber nicht bei Entscheidungen zu, für die wir Zeit haben! Was aber ist mit der moralischen Seite? “Machen wir uns nix vor!” Unser Job ist gefährlich, hektisch, nie exakt planbar und nur bedingt vorausschauend zu regeln. Vieles ist Improvisation, schnelles Handeln, reagieren und das Beste wollen! Es ist nicht so, dass nur Führungskräfte Verantwortung tragen. Jeder Truppmann muss im Einsatz schnelle Entscheidungen treffen, muss das, was er/sie erlernt hat in Bruchteilen von Sekunden abrufen, bewerten und dann entscheiden. Linksrum oder rechtsrum, Schaum oder Pulver, Sprüh- oder Vollstrahl usw usw. Die Prüfung hinterher, wenn etwas schief geht, kann Tage und Wochen dauern, Du hast nur Zehntelsekunden zum Entscheiden. Was also empfehlen wir Feuerwehrleuten und Führungskräften? Wir bereiten uns gewissenhaft vor, entscheiden nach bestem Wissen und Gewissen und tragen die Folgen unserer Entscheidungen. Dazu müssen wir aber mental fit sein, vor allem für den zweiten Punkt….. Ihr wisst schon….. Jetzt wünschen wir dir viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina Hast du das Gefühl, du bräuchtest zu diesem Themenschwerpunkt Unterstützung? Melde dich gerne bei uns: www.brand-punkt.de Mehr Infos über fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke Feuerwehreinsatzkräfte: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/

  2. Erster heftiger Einsatz und dein Vater ist Einsatzleiter - mit Alexander Zengeler
    30.03., 19:2701:04:26

    Live Session fireproof360° vom 29.03.22 Erster heftiger Einsatz - interessante Konstellation Ein normaler Pkw-Brand entwickelt sich zu einem Drama, denn es saß noch ein Mensch darin. Alles sieht nach einem gezielten Suizid aus. Als wenn das nicht schon ausreicht, ist auch noch der Vater Einsatzleiter… Zur gestrigen Live Session des E-Learning Programms fireproof360° hat sich Hermann einen besonderen Gast eingeladen - sein Sohn Alex. Live Coaching mit dem Tool “Schritte aus der Einsatzkrise” Sich zusammenreißen, in einer Einsatzsituation die ekelerregend ist, ist einer der vielen Zwänge, die gerade junge Feuerwehrleute erleben und aushalten müssen. Alex, Sohn von Hermann, erzählt heute über diesen prägenden ersten Einsatz, den er als junger Feuerwehrmann erlebte. Er erklärt uns, wie es ihm danach erging und wie besonders die Situation war, weil Hermann nicht nur sein Vater, sondern als Stadtbrandinspektor auch Einsatzleiter war. Gemeinsam bearbeiten sie den Fall mit dem Tool "Schritte aus der Einsatzkrise" aus dem E-Learning Programm fireproof360° und erklären, wie wichtig es ist, genau zu wissen, was zu tun ist, wenn man in eine belastende Einsatzsituation gerät. 2 Standpunkte - 2 Perspektiven Alex ist inzwischen erfahrener Feuerwehrmann mit vielen spannenden und dramatischen Einsätzen. Damals war das anders. Er erlebt den Einsatz aus der Perspektive eines jungen Feuerwehrmannes. Die Bilder der Leiche verfolgen ihn nicht so sehr, allerdings wird er bei einem Besuch eines Fast-Food-Restaurants schmerzlich daran erinnert. Hermann als Vater von Alex hat den Einsatz als Einsatzleiter etwas anders in Erinnerung. Aus 2 diesen beiden Perspektiven besprechen die beiden den Fall, fachlich aber natürlich auch interfamiliär. Wir wünschen dir viel Freunde mit dieser besonderen Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina Brauchst du bei dem Thema Einsatzverarbeitung oder interfamiliären Konflikten im Kontext Feuerwehr Unterstützung? Melde dich gerne bei uns: www.brand-punkt.de Mehr Infos über fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke Feuerwehreinsatzkräfte: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.

  3. “Jetzt brauch ich ein Bier!”
    23.03., 17:3000:23:50

    Kann man mit Alkohol Einsatzerlebnisse verarbeiten? “Das war hart, gib mal ein Bier!” Im Podcast 160 haben wir uns grundsätzlich über Alkohol unterhalten und dass der Genuss normal, ja absolut gesellschaftsfähig ist ist im Alltag, bei manchem auch im Feuerwehralltag. Die ersten Zweifel kamen mir, als ich merkte, dass das eine gewisse Form von Automatismus annahm. Nach jedem schlimmen Einsatz mal ein Bier zur Entspannung, das kann ja nicht schaden. Und wie messen wir dann den Bedarf an Alkohol, je nach der Schwere des Einsatzes? “Verdrängung!” Eine Dienstanweisung “bewusstseinsverändernde Mittel” in unserer Feuerwehr sagt klar etwas darüber aus, dass wir mit diesen Substanzen im Einsatz nix zu tun haben sollten und auch wollen! Aber nach dem Einsatz muss doch zur Verarbeitung der schrecklichen Bilder ein Bier erlaubt sein, oder? Ist es auch, aber die Frage ist, was bringt es? Alkohol dämpft, sediert und lässt uns eine Zeitlang nicht so stark spüren, was wir erlebt haben. Wenn die Wirkung nachlässt, ist die Erinnerung aber wieder voll da und mit ihr, die Bilder, die wir eigentlich loswerden wollten. Man nennt das Ganze auch Verdrängung! Das “Gedankenkarussell” lässt sich also nur auflösen, wenn wir adäquat damit umgehen und das kann man lernen. Im “fireproof360°” gibt es ein Werkzeug, “Schritte aus der Einsatzkrise”, um genau diese inneren Konflikte aufzulösen! Jetzt wünschen wir dir viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina Brauchst du bei dem Thema Unterstützung? Melde dich gerne bei uns. Wir verfügen über ein gutes Netzwerk auch für das Thema Alkoholismus: www.brand-punkt.de Mehr Infos über fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke Feuerwehreinsatzkräfte: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ Nächste Live Session fireproof360° für alle Interessierte und Absolventen des E-Learning Programms fireproof360°: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_xh6n-411RMW_7uNbqkvpdQ

  4. "Öffentlichkeitsarbeit? Macht doch die Presse!" - Wie wichtig die Außendarstellung von Feuerwehren ist
    16.03., 18:1500:29:37

    Interview mit Heiko Hahnenstein Heiko Hahnenstein - das ist er Der Chef von Veritas-Medien und aktive Feuerwehrmann hat sich seine Erfahrung über den “klassischen Feuerwehrweg” geholt. Nach Jugendfeuerwehr und Jugendfeuerwehrwart ist er inzwischen Zugführer in seiner Wehr und hat damit schon einiges an Einsatzerfahrung sammeln können. Das er zusätzlich mal hauptberuflich Rettung gefahren ist, macht seine Expertise noch deutlicher. Früh erkannte er, dass mediale Präsenz von Hilfsorganisationen nicht nur etwas mit der Befriedigung der Neugier unserer Mitbürger:innen zu tun hat, sondern auch ein wesentliches Marketinginstrument für die Mitgliedergewinnung ist. Über die Station “Wiesbaden 112” hat er schließlich sein eigenes Unternehmen gegründet und unterstützt die “Blaulichtfraktion” inzwischen professionell auf diesem Sektor. Die Wichtigkeit von Öffentlichkeitsarbeit für Feuerwehren Von Druckprodukten bis hin zum fertigen Marketingkonzept bietet er den Hilfsorganisationen alles im Bereich Öffentlichkeitsarbeit an. Gerade durch Social Media und die sich immer schneller “drehenden” Medien entsteht Druck in den Hilfsorganisationen zu berichten. Infolgedessen ist inzwischen auch keine Feuerwehr mehr ohne funktionierende Öffentlichkeitsarbeit denkbar. Ziel ist immer, die wirklich hervorragenden Leistungen der Kameraden:innen transparent zu machen um das Ehrenamt zu erhalten. Herausgekommen ist eine sehr frische, teilweise auch lustige und vor allem auch kommunikative Podcast-Folge. Vielen Dank Heiko. Wir wünschen dir viel Spaß mit dieser Interviewfolge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina Hast du das Gefühl du und deine Feuerwehr benötigt in Sachen Marketing Unterstützung? Melde dich gerne bei Heiko Hahnenstein: www.veritas-medien.de Mehr Infos über Brand Punkt und fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke Feuerwehreinsatzkräfte: www.brand-punkt.de https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ Nächste Live Session fireproof360° für alle Interessierte und Absolventen des E-Learning Programms fireproof360° am 29.03.22 um 19:00 Uhr Kategorie: EINSATZ. Jetzt anmelden! https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_xh6n-411RMW_7uNbqkvpdQ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.

  5. Verwaltungschinesisch
    09.03., 17:3000:23:30

    Was tun, wenn die Verwaltung keine Feuerwehrsprache spricht? “Wir bräuchten da mal schnell…” So fängt oft ein Gespräch eines Feuerwehrmitgliedes mit der Kommune an. Wir haben einen Einsatz gehabt, die Kabeltrommel ist im Eimer, ist ein LKW auf der Schnellstraße drübergefahren. Ich muss eine neue im Elektrofachhandel holen, machen Sie mir bitte einen Auftrag fertig. Ja normalerweise sehr gerne, aber mein Dienstvorgesetzter ist nicht im Büro, der hat heute und morgen frei und dessen Chef ist in Außenterminen, also das geht nicht…..Waaaas? “Wie bitte? Wir machen das ehrenamtlich!” Aber verstehen Sie doch. Die Trommel muss auf’s Fahrzeug, das ist sonst nicht.einsatzbereit. Und schon sind wir mittendrin in unterschiedlichen Sprachen. Der Feuerwehrler fühlt sich nicht Ernst genommen, ruft seinen Wehrführer an: “die spinnen doch, so ein Verwaltungshickhack, die haben keinerlei Verständnis für uns”. Der Wehrführer stimmt in das Konzert mit ein: ich ruf’ den StBI an, der soll Druck machen, mit dem Bürgermeister reden, das gibt’s doch gar nicht. Verwaltungsalltag trifft auf Feuerwehralltag. Wie viele Beispiele kennen wir, wo über die Verwaltung geschimpft wird? Da ich 40 Jahre lang Teil der Verwaltung war, kenne ich auch die andere Seite. Schauen wir uns das doch mal in Ruhe an und verstehen, dass beide Seiten “funktionieren” müssen. Fazit und Auflösung: Perspektivwechsel, Absprachen treffen, einmal im viertel Jahr gemeinsame Meetings, ruhig auch Abends, das kann man machen. Aber ohne Kommunikation, und vor allem ohne Verständnis, wird’s schwierig. Aber jetzt wünschen wir dir erst einmal viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina Brauchst du bei dem Thema “Konflikte mit der Verwaltung” Unterstützung? Melde dich gerne bei uns: www.brand-punkt.de Mehr Infos über fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke Feuerwehreinsatzkräfte: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ Nächste Live Session fireproof360° für alle Interessierte und Absolventen des E-Learning Programms fireproof360°: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_xh6n-411RMW_7uNbqkvpdQ

  6. Dachstuhlbrand im Elternhaus
    02.03., 17:3100:17:53

    Meine krassesten Einsätze Teil 3 Lange her - trotzdem alles noch da Warum kann ich mich an diesen Einsatz noch exakt erinnern? Ich habe mir hier letzt die Page meiner eigenen Feuerwehr angeschaut und seit wann wir dort Einsatzberichte einstellen. Das erste Jahr war 2003. Und tatsächlich, ich erinnere mich plötzlich nur aufgrund einiger Stichworte an diesen Dachstuhlbrand. Warum? Weil der Brand in dem Haus ausbrach, wo ich geboren wurde. Unser Hirn ist schon krass. 2003 - nur ein paar Beispiele Mir fallen weitere Einsätze sofort wieder ein, wenn ich die Überschriften der Einsatzerlebnisse lese. Insbesondere auch ein Brand in unmittelbarer Nachbarschaft ist “kleben” geblieben. Denn in der Schreinerei unseres eigenen Bauhofes, unmittelbarer Nachbar unser Feuerwehr, brannte es und keine 10 min später wäre uns das aus dem Ruder gelaufen, also nicht mehr zu halten gewesen. Stichwort KFZ-Werkstatt, Schreinerei und Lackiererei. Dann lese ich weiter in diesem Jahr 2003: defekter Wasserhahn, ca. 50 Fehlalarme durch BMA, Wasser im Keller, Wohnungsöffnung - Fehlalarm MTZ usw. Hieran habe ich keine Erinnerung, denn zum einen geschieht das jedes Jahr dutzende Male und zum zweiten sind diese Einsätze eher langweilig und mit keinerlei Emotionen verbunden. Bleibt trotzdem die Verwunderung, dass nach knapp 20 Jahren Einsätze noch so in Erinnerung bleiben, als wären sie gestern gewesen….. Aber jetzt wünschen wir dir erst einmal viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina Brauchst du bei dem Thema “mentale Vorbereitung auf Einsätze” Unterstützung oder geht dir ein Einsatz nicht mehr aus dem Kopf? Melde dich gerne bei uns: www.brand-punkt.de Mehr Infos über fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke Feuerwehreinsatzkräfte: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.

  7. Wenn sich der Feuerwehrdienst negativ auf die Beziehung auswirkt
    23.02., 17:3000:57:01

    Live-Session fireproof360° vom 22.02.22 Echter Konfliktfall aus der Kategorie “Familie” Partnerschaft, Familie, Eltern, Geschwister, Großeltern… wie oft kommt es in diesen Konstellationen zu Ärgernissen und terminlichen Kollisionen mit dem Feuerwehrdienst und wie gehen wir damit um? Der Fall: Niklas und Sara Niklas ist seit 2 Jahren aktiv. Er ist sehr engagiert und mit Leib und Seele dabei. Sein Ziel ist es Gruppenführer zu werden. Das braucht allerdings noch etwas Zeit und Erfahrung. Deswegen ist er bei jedem Einsatz dabei und auch jeder Zusatzdienst und jede Übung wird von ihm besucht. Sara und Niklas sind seit knapp 4 Jahren ein Paar. Sie freut sich zwar über sein Feuerwehr-Engagement, aber sie stört auch die viele Zeit, die für die Feuerwehr drauf geht und vor allem die für ihre Zweisamkeit fehlt. Sie geht immer mehr auf Abstand. Niklas hat kein gutes Gefühl bei der Sache, lässt es aber laufen und weiß nicht, wie er mit Sara umgehen soll. Klar ist nur: Verlieren will er sie nicht. Die Frage ist, wie lange geht das noch gut? In einer sehr lebendigen Live-Session wurden diese Themen besprochen, ein kniffliger Fall gelöst und verstanden, das extrinsische und intrinsische Konflikte unterschiedlich sein können. Das Diskussionspotential diese Fall wurde von der fireproof360° Community 100% ausgenutzt. Es hat wieder jede Menge Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf die nächste Live-Session. Aber jetzt wünschen wir dir erst einmal viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina Brauchst du bei dem Thema “Partnerschaft und Feuerwehrwehr” Unterstützung bei einem sich nicht lösenden Konflikt? Melde dich gerne bei uns: www.brand-punkt.de Mehr Infos über fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke Feuerwehreinsatzkräfte: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/

  8. Einsatzschock...
    16.02., 17:3000:19:39

    Was dir das Fight-Or-Flight-Syndrom bringt, wenn’s brenzlig wird “Wann kommt endlich der erste Einsatz, verdammt?!” Es ist lange her, aber ich erinnere mich wie, als wenn es gestern gewesen wäre. Ich bekomme mit 17 Jahren, nach der Übernahme in die “Aktiven” meinen Piepser. WOW! Was für ein Gefühl. Endlich echter Feuerwehrmann. Ich saß tatsächlich am Tag nach der JHV in der Funkzentrale und wartete, dass die Leitstelle uns alarmierte. Der erste war dann ein Fehlalarm…. Der “erste heiße unter PA”… …war dann schon etwas anderes! Eine Lagerhalle brannte aus allen Knopflöchern. Dieses mal war’s Ernst. PA im LF geschultert, mein Onkel mein Angriffstruppführer, C-Strahlrohr und ab. Nach 20 Metern Nullsicht und heiß, Geräusche. Durch die Nullsicht setzt sofort mein Fluchtinstinkt ein. ANGST! Damals wusste ich nicht was das ist. Ein Fluchtinstinkt oder ein fight or flight-Syndrom. Wurde mir im Grundlehrgang und PA-Lehrgang nicht beigebracht. Wir sind ja harte Männer. Kampf-oder-Flucht-Reaktion (englisch fight-or-flight response), ist ein von dem US-amerikanischen Physiologen Walter Cannon (1915) geprägter Begriff. Die Konfrontation-oder-Flucht-Reaktion beschreibt die rasche körperliche und seelische Anpassung von Lebewesen in Gefahrensituationen als Stressreaktion. Während der Kampf-oder-Flucht-Reaktion veranlasst das Gehirn, dass Impulse durch Nervenbahnen des vegetativen Nervensystems an das Nebennierenmark gesendet werden, die dort eine schlagartige Freisetzung von Adrenalin bewirken, das u. a. das Herzminutenvolumen, die Körperkraft (Muskeltonus) und die Atemfrequenz erhöht. Diese Reaktionen liefern die Energie für überlebenssicherndes Verhalten! Beim Menschen kann ein „Adrenalinstoß“ in Gefahrensituationen mit körperlichen Anforderungen sehr hilfreich sein, jedoch kommt es im Zusammenhang mit dem Kampf-oder-Flucht-Syndrom häufig auch zu Affekthandlungen. Also was tun? Haben wir eine Chance diese Sofort-Reaktion des Körpers und des Geistes positiv zu beeinflussen. JA! Ausbildung genießen, Vertrauen lernen, in einen selbst und in erfahrene Kameraden. Kein “Frischling” muss allein in den Einsatz, es ist immer ein “Erfahrene/r” dabei. Mein Onkel hat mir geholfen, diesen Einsatz gut hinter mich zu bringen, in dem er Ruhe ausstrahlte, meinen Arm nahm und mich beruhigte. Meine mentale Fitness habe ich dann durch Erfahrungen im Einsatz erweitern können und durch gute Kameraden. Wir sollten uns aber grundsätzlich auf diese Themen vorbereiten. Präventive mentale Fitness. Brand Punkts Expertise eben! Aber jetzt wünschen wir dir erst einmal viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina Brauchst du als bei dem Thema “Angst im Einsatz” Unterstützung? Melde dich gerne bei uns: www.brand-punkt.de Mehr Infos über fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke Feuerwehreinsatzkräfte: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/

  9. "Die Pflicht ruft? Ich ruf zurück!"
    09.02., 17:3000:25:26

    Kann Zwangsdienst in freiwilligen Feuerwehren funktionieren? “Ja, dann verpflichten Sie doch einfach die Freiwilligen!” So sprach einmal ein Politiker mit mir. Ist doch einfach, keine Freiwilligen? Verpflichten wir halt die Freiwilligen! Eine Pflichtfeuerwehr ist eine öffentliche Feuerwehr. Sie wird dann eingerichtet, wenn eine Freiwillige Feuerwehr nicht zustande kommt und deshalb der Brandschutz nicht gewährleistet werden kann. Es können dann natürlich geeignete Personen (insbesondere dienstfähige und ausgebildete) zum Feuerwehrdienst verpflichtet werden. Ob das sinnig ist, ist eine andere Frage. Feuerwehr ist Ländersache und diese legen grundsätzliche Rahmenbedingungen fest, also die Ländergesetze, und fordern die Kommunen auf, Freiwillige Feuerwehren zu bilden, möglichst in jedem Ortsteil. Was aber tun, wenn die Mindeststärken nicht mehr erreicht werden oder gar eine Feuerwehr “komplett hinwirft?” “Na dann los, gründen wir eine Pflichtfeuerwehr…” In ca. 15 Kommunen in Deutschland gibt es das, Pflichtfeuerwehren. Manches google-Ergebnis spricht auch von 12, es ist schwierig das rauszubekommen. Es ist ja irgendwie auch kein Ruhmesblatt, wenn eine Kommune keine Freiwillige Feuerwehr hat. Die Ursachen für das “Aufgeben” der Freiwilligen sind vielfältig, denn selbst in unserer straff geführten Hilfsorganisation menschelt es gelegentlich. Oft gab oder gibt es Unstimmigkeiten innerhalb der Wehr oder mit Politik und Verwaltung. Ein betroffener Wehrführer bezeichnet hingegen die Umstellung als „Schnitt“. Seine Pflichtfeuerwehr entwickelte sich zu einer „coolen Truppe, wo man sich aufeinander verlassen kann“. Es wurden alle auf dem aktuellsten Stand ausgebildet - und „alte Zöpfe“ abgeschnitten, sagt er. Die Pflichtfeuerwehr als Chance zur Restrukturierung. Dann ist es ja gut. Aber was sonst tun? Die meisten Feuerwehren haben Nachwuchsprobleme, nur ganz wenige haben mehr Mitglieder, als sie brauchen. Was also tun? Hilfsfristen verlängern? Sicherheitsrisiko erhöhen? Schutzziele außer Kraft setzen? Egal ob Bürger, Politik, Verwaltung oder Feuerwehr selbst. Das kann und darf nicht das Ziel sein. Also Motivation restrukturieren, Krisen und Konflikte in den Griff bekommen, Freiwillig bleiben! Nur so gehts! Aber jetzt wünschen wir dir erst einmal viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina Brauchst du als bei dem Thema “Pflichtfeuerwehren oder Wehrzusammenlegung Unterstützung? Melde dich gerne bei uns: www.brand-punkt.de Mehr Infos über fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke Feuerwehreinsatzkräfte: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.

  10. Wer will’s denn noch machen?
    02.02., 17:3000:22:04

    Die komplexe Arbeit der Feuerwehrführungskräfte Hier Florian Bad Soden 01, melde mich außer Dienst! Natürlich sind beim Abschied eines 01, der 24 Jahre gedient hat und 42 Jahre aktives Mitglied war, viele Gäste gekommen. Aber damit hatte ich natürlich nicht gerechnet. hunderte von Feuerwehrleuten aus dem ganzen Kreis, Verwaltung, Politik, Freunde, Familie usw. Und dann am späten Abend zuhause kommt die Eigenreflexion. Wie war das alles, wie hat das angefangen, wie wird es meinem Nachfolger ergehen? Ist es heute schwieriger? Ganz sicher, denke ich. Führungskraft werden ist schon schwer, Führungskraft sein, noch viel komplexer Ausbildung, Erfahrung, Einsatzerfahrung, Soft Skills, Führungsskills, jung, dynamisch, Ausstrahlung, Verständnis, Verwaltungserfahrung, Umgang mit politischen Vertretern, Rechtssicherheit in gewissem Maße, Auftreten in der Öffentlichkeit, vor Gericht, Presseaffinität, kameratauglich, aktiv zuhören, verstehen, mediieren, ausgleichen, Strömungen aufnehmen, komplexe Emotionen spiegeln, verstehen und verarbeiten. All das musst man auch irgendwie “können”. Sicher, einiges davon bekommt man beigebracht, aber eben nicht alles. In hunderten von Gesprächen mit Feuerwehrführungskräften in Hessen und darüber hinaus, wurden mir deren Problematiken vor Ort geschildert. Vieles ist dabei örtlich unterschiedlich. das meiste aber ist doch gleich, denn in Feuerwehren kommen Menschen in allen Ausprägungen zusammen. Immer weniger Konsens, immer mehr Komplexität Immerwährende Präsenz und ständige Einsatzbereitschaft. In Sekundenschnelle müssen gut formulierte Statements parat sein. Dabei werden sowohl Bürger:innen, als auch Medien erheblich anspruchsvoller. Im Bereich der Medien ist die Konkurrenz groß und zusätzlich wird man schnell in den sozialen Medien “zerrissen”. Außerdem scheint sich das “Anspruchsdenken” in unserer Gesellschaft zu verstärken: “Ich Bürger:in, zahle Steuern und deshalb musst du…” Die Welt verändert sich rasend schnell, Führungsausbildung auch Wer möchte, dass wir auch in Zukunft Freiwillige-Feuerwehr-Führungskräfte haben, muss ihnen Handwerkszeug aushändigen, um mit den komplexen Führungsvorgängen fertig zu werden. Es reicht nicht mehr aus, das Handwerk zu lernen, es reicht nicht mehr aus, Befehle auswendig zu lernen und zu kontrollieren. Der Führungskreislauf alter Prägung hat ausgedient. Die neue Welt braucht flexible, emotional starke Führungskräfte. Aber jetzt wünschen wir dir erst einmal viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina Brauchst du als Führungskraft Unterstützung? melde dich gerne bei uns: www.brand-punkt.de Mehr Infos über fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke Feuerwehreinsatzkräfte: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.

  11. Wenn Truppführer und Wehrführer auf Kriegsfuß stehen
    26.01., 19:1000:17:23

    Live-Session fireproof360° vom 25.01.22 Die erste Live Session fireproof360° für dieses Jahr So viele Interessierte und Absolventen des E-Learning-Programms fireproof360° hatten sich zur Live Session mit Hermann angemeldet. In der Hauptsache ging es um eine echten Konfliktfall aus der fireproof360°-Kategorie Wehr: Dennis, der Truppführer, hatte seinen Wehrführer angemault, weil ein Feuerwehrkamerad den GW-L zur Einsatzstelle mit Sonderrecht fuhr, der keine Berechtigung dazu hatte. Der Wehrführer hatte gute Gründe, so führte er zumindest aus, aber Dennis betrachtete das aus der “Vorschriften-Brille” und die gelten nunmal für alle. Ein Wort ergab das andere und der Konflikt war in seiner heißen Phase. Was tun? Einsatz von Werkzeugen zur Behebung des Konflikts Genau das besprach Hermann in der Live Session mit den Interessierten und Absolventen des Programms und zeigte den Einsatz des Perspektivwechsels, als richtiges Werkzeug. Zum Schluss fand ein super Austausch mit den Teilnehmern statt. Wir haben echt die beste fireproof360° Community, die es gibt :-) Nächste Live Session bereits geplant Am 22.02.22 um 19:00 Uhr wird die nächste Live Session stattfinden. Diesmal werden wir uns mit einem echten Fall aus der fireproof360°-Kategorie FAMILIE beschäftigen. Näheres zum Fall wird bald bekannt gegeben. Hier kannst du dich jetzt schon anmelden: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_KjW7vdevRVGZHi8XKnoYig Aber jetzt wünschen wir dir erst einmal viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina Mehr Infos über fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke Feuerwehreinsatzkräfte: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/

  12. Was hat das Geheimnis des Sokrates mit einem Feuerwehrausschuss zu tun?
    19.01., 17:3000:19:41

    Bewährte Methoden richtiger Kommunikation Positive Gesprächseröffnung Jede/r hat schon einmal Sitzungen erlebt, die aus dem Ruder laufen. Jeder hat auch schon erlebt, dass die eigenen Forderungen nicht durchzusetzen waren. Kann gute Kommunikation daran was ändern? Aber hallo! An 2 Beispielen machen wir im Podcast deutlich, wie es besser gehen kann. Was hat das mit Sokrates zu tun? Sokrates (* 469 v. Chr.; † 399 v. Chr.), bedeutender griechischer Philosoph, gilt als Begründer der philosophischen autonomen Ethik und beschäftigte sich in diesem Zusammenhang auch mit der Rhetorik und der Dialektik. Er hat die abendländische Philosophie nachhaltig geprägt und hat sich mit Ethik und der Art von Kommunikation befasst, von der wir heute sprechen. Schüler von ihm waren übrigens Platon und auch Aristoteles. Er hat auf jeden Fall gewusst, wie man richtig kommuniziert und junge Menschen darin unterrichtet. Ein Leitsatz aus diesen philosophischen Betrachtungen ist, jede Kommunikation positiv zu starten und ein nein zu vermeiden. Warum? Ein Nein bleibt oft ein Nein! Ein Nein wieder auszuräumen lässt oft der Stolz des Kommunikationspartners nicht zu. Ein überzeugtes Nein wird nicht nur gesprochen, sondern die ganz Körperhaltung des Menschen wird ablehnend. Jemanden da umzudrehen ist genauso schwierig, wie eine Bowlingkugel aufzuhalten. Beginnen wir deshalb unsere Gespräche positiv und holen uns möglichst viele Ja’s ab. Das mag naiv klingen hat aber eine ungeheure Wirkung. Probiert es aus! Mehr als zweitausend Jahre nach seinem Tod, wird Sokrates als einer der größten Lehrer verehrt, die jemals unseren Planeten beeinflusst haben. Das hat sicher Gründe….. Viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina Mehr Infos über fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke Feuerwehreinsatzkräfte: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.

  13. We(h)r hat hier das Sagen?!
    12.01., 17:3000:19:27

    Der schmale Grat zwischen Befehl, Gehorsam und Basisdemokratie Feuerwehr ist wie Militär - nur anders Woher kommt das mit Befehl und Gehorsam eigentlich? Mit der Entstehung von Städten gab es erste Versuche, den sehr häufigen Brandereignissen vorzubeugen oder ihnen entgegenzutreten. Im Römischen Reich entstand im Jahr 21 v. Chr. eine erste Feuerwehr mit 600 Sklaven. Im Mittelalter wurden auch erstmals Feuerknechte in den Feuerlöschverordnungen verankert Für Feuermeldungen waren zunächst Türmer und Nachtwächter zuständig , die alarmierten mit dem Ruf: „Feurio!“ Also, militärisch angehaucht waren die Feuerwehren schon immer Mir hat als junger Mann gut gefallen, dass da Befehle “gebrüllt” werden. Angriffstrupp zur Brandbekämpfung mit dem 1. Rohr in das… usw. Der Befehl ist bei der Feuerwehr die Anordnung eines Einheitsführers oder Einsatzleiters an die Einsatzkräfte, Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und zur Schadensbegrenzung auszuführen. Als Teil des Führungsvorgangs wird durch den Befehl der Entschluss in die Tat umgesetzt. Befehle werden mit dem Anspruch auf Gehorsam erteilt. Die Befehlsgebung erfordert ein hohes Maß an Verantwortung und fachlicher Kompetenz von der Führungskraft. Also alles geregelt in der Feuerwehr? Wenn da nicht die Wahlen wären! Tja gäbe es da nicht einen entscheidenden Unterschied: Feuerwehrführungskräfte sind zum großen Teil Wahlämter und das ist der springende Punkt. Das Handbuch “Demokratie in der Feuerwehr” will zur aktiven Beschäftigung mit dem Thema „Demokratie“ in den Feuerwehren ermutigen. Demokratie ist Teil des Selbstverständnisses der Freiwilligen Feuerwehren sowie Bestandteil von gelebten Werten und Tugenden wie etwa Kameradschaft, Verbindlichkeit, Engagement oder Verantwortung zu übernehmen für sich und andere. Zum Thema Demokratie gehören aber auch so wichtige Fähigkeiten und Aufgaben wie Teamfähigkeit, Führungsstil und Diskussionskultur. Kann das jede Führungskraft oder wie es ein StBI formulierte, wie komme ich mit einem Narzissten klar? Mit grandiosen Narzissten ist das schwierig. Ihre Abwertungen, Wutausbrüche, Angeberei machen dem Gegenüber zu schaffen. Als Beziehungspartner sind sie unerträglich, als Vorgesetzte oder Kollegen schwer handhabbar. Einige Tipps können helfen: Verhalten nicht persönlich nehmen, auf eine ruhige Art Grenzen aufzeigen. Als Antworten "Es wäre keine Information verloren gegangen, wenn Du das freundlich gesagt hättest", oder einfach Schweigen kann auch eine Strategie sein. Außerdem in ein paar Jahren ist ja wieder Wahl… Viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina Mehr Infos über fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke Feuerwehreinsatzkräfte: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.

  14. Vorsatz oder Fahrlässigkeit
    05.01., 18:0000:23:09

    Wie du es schaffst deine Ziele für das neue Jahr umzusetzen 2022 - Gute Vorsätze Ein paar Kilos abnehmen, mehr Sport machen, weniger rauchen… Oder auch: Mehr Übungsdienste besuchen, Zusatzdienste einführen, endlich neues TLF beschaffen, Vereinsausflug organisieren, Kameradschaft pflegen, Einsatznachbereitung einbauen, neues Löschpulver exzessiv testen… Wir haben viele Vorhaben, doch Studien zeigen: Ganze 92 % aller Vorsätze scheitern schon nach wenigen Tagen. Warum ist das so? Was ist das überhaupt immer mit diesen “Vorsätzen”? Die einen finden sie wichtig, andere lehnen sie komplett ab. Stichhaltige Argumente gibt es für beide Positionen. Die Befürworter sehen gute Vorsätze als Teil der Selbstoptimierung und Lebensplanung: Ziele sind gut, um sich weiterzuentwickeln. Jedes umgesetzte Vorhaben führt zu einem Erfolg und damit zu mehr Glücksempfinden. Es gibt aber auch Kritiker die behaupten: Das Leben ist zu kurz, um es mit Vorsätzen zu füllen, also lieber das Leben genießen. Ob gute Vorsätze für dich gut sind oder nicht musst du für dich entscheiden. 10 gute Tipps: Grundsatz ist zunächst die SMART-Formel: S: spezifisch: Formuliere den Vorsatz so konkret und genau wie möglich. M: messbar: Ziele müssen messbar sein. A: attraktiv: Das Ziel muss den eigenen Wünschen oder Vorstellungen entsprechen R: realistisch: Ist ein Vorsatz unrealistisch, scheitern wir. Hier helfen oft Zwischenziele. T: terminiert: Formuliere nicht nur gute Vorsätze, sondern auch einen klaren Zeitrahmen. Die SMART-Formel klingt aber sehr theoretisch, deswegen einige praxisbezogene Tipps: Timing beachten: Finden den passenden Zeitpunkt für dein Vorhaben aber starte sofort damit, innerhalb von 72 Stunden.. Positiv formulieren: Um Vorsätze einhalten zu können, sollten diese positiv formuliert werden. Realistisch bleiben: Sich hohe Ziele zu stecken ist gut, sie müssen aber auch realistisch und machbar bleiben.. Verbündete suchen: In allen Fällen helfen vor allem Unterstützer, Partner und Freunde. Wenn-Dann-Strategie nutzen: Jeder Plan wird früher oder später von der Realität eingeholt. Überlege mit dem guten Vorsatz, was Überraschendes passieren könnte – und was in dem Fall alternativ zu tun ist. Wer schreibt der bleibt: Zugegeben, der Tipp klingt ein wenig altbacken und anachronistisch. Doch es hilft ungemein, sich Ziele aufzuschreiben und auch die Fortschritte zu dokumentieren. Erfolge belohnen: Spaß muss sein. Auch bei anspruchsvollen und guten Vorsätzen. Belohne dich regelmäßig für Teilerfolge. Glauben behalten: Mach keine halben Sachen! Vorsätze umsetzen, nicht nur ausprobieren. Wer nur etwas versucht, wird damit nicht erfolgreich sein. Die Willenskraft folgt immer auch dem Selbstglauben. Und nun der letzte Tipp, der ungewöhnlich erscheint, aber eine wichtige Rolle spielt: Ausreichend schlafen: Das klingt wie ein guter Vorsatz selbst. Ist es aber nicht. Gesunder, ausreichender Schlaf ist Balsam für unseren Geist und Körper. Er bringt den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht und sorgt für mehr Fitness, Motivation und Ausdauer. All das ist besonders für Feuerwehrleute wichtig, weil unser Schlaf so oft unterbrochen wird. Was immer du dir 2022 vorgenommen hast, mit diesen kleinen Helferchen kannst du es schaffen deine Vorsätze in die Tat umzusetzen. Das hilft dir und deiner Feuerwehr. Viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina Mehr Infos über fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke Feuerwehreinsatzkräfte: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.

  15. Was war, was ist, was wird - Selbstmitgefühl stärken und inspirierende Fragen zum Mitmachen
    29.12., 17:2500:34:37

    Interviewspecial mit Carina Ott 2021 - ein besonderes Jahr Besonders war es ohne Zweifel. Carina und Hermann reflektieren den Lockdown im Frühjahr und überhaupt das beherrschende Thema: die Pandemie. Für Brand Punkt war es aber eine sehr aufregendes Jahr, weil “unser Baby”, das E-Learning fireproof360° auf den Markt kam. Nach 3 ½ Jahren Entwicklungszeit konnten wir die ersten Auslieferungen vornehmen. Die Menschen waren Anfang des Jahres noch voller Vorfreude und Hoffnung auf ein Ende der Pandemie. Leider haben sich diese Hoffnungen nicht bestätigt. Carina erläutert auch aus diesem Grund, warum Selbstmitgefühl in Krisenzeiten so wichtig ist. Was war, was ist was wird? Diese Fragen lassen sich sehr schön beantworten, wenn man das in Form eines Quizzes macht. Hermann hatte 5 Fragen zum vergangenen Jahr parat, aber auch 5 in die Zukunft gerichtete Fragen. Die beiden “Brandpunktler” lieferten sich hierzu wechselseitig passende Antworten. Diese Form eines Quizzes kann man übrigens sehr schön in langweilige Pandemieabende einbauen. Viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina Mehr Infos über fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke Feuerwehreinsatzkräfte: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.

  16. Aufgeben ist keine Option!
    22.12., 18:5500:21:58

    Dein Motivations-Booster über die Weihnachtsfeiertage Was für ein Jahr?! Die Pandemie hat uns voll im Griff. Kaum Übungsdienste, trotzdem jede Menge Einsätze, 2G in Feuerwehr oder 2 G+ oder 3G? Wie soll das gehen? Als hätten wir vorher nicht schon genug Krisen und Konflikte gehabt, zusätzlich auch noch die Pandemie. Das HMdIS und die Landkreise, die Kommunen hauen ihre Verordnungen und deren Verwaltungsausführungsbestimmungen nur so raus. Und wer hilft bei der Ausführung? Na die Feuerwehr , ist doch logisch. St. Florian scheint uns wirklich testen zu wollen. Aber jetzt, ja jetzt endlich ist Weihnachten. Damit ist ja dann erstmal alles gut! Oder? Endlich Weihnachten, endlich Frieden? Weihnachten ist das Fest der Liebe. Das ist eine großartige Idee, dieses Fest dazu zu nutzen, um für Frieden und Besinnlichkeit zu werben und zur Ruhe zu kommen. Aber wie hat es ein Kamerad in einem Telefonat ausgedrückt? Es kommt so schnell wieder das neues Jahr und dann geht alles wieder von vorne los. Will soll man da denn motiviert bleiben? Manche/r kann einfach nicht mehr?! ​ Wir reden mit vielen Feuerwehrleuten aus der ganzen Republik. Die Feuerwehrmitglieder haben Manch einer ist nur noch müde, frustriert, hoffnungslos… und diese ganzen tollen Motivationssprüche hängen dir zum Hals raus. “Wenn du heute aufgibst, wirst du niemals wissen, ob du es morgen geschafft hättest.” oder “Erfolg haben nicht die Menschen, die immer gewinnen. Erfolg haben die, die niemals aufgeben.” Diese Motivationssprüche ziehen deshalb nicht, weil der Kern der Unzufriedenheit im Unterbewusstsein sitzt, nicht im Bewusstsein. Jeder Mensch erlebt irgendwann mal den Punkt, wo er nicht mehr kann. Weitermachen lohnt sich trotzdem! Deswegen verraten wir dir jetzt die besten Tipps und Strategien um eben nicht aufzugeben. 4 Tipps: Lass Dampf ab! Wenn du in deinen negativen Gefühlen gefangen bist, wird das Weitermachen zur reinsten Qual. Da kannst du dir noch so oft einreden, dass alles gut wird – dein Unterbewusstsein fühlt gerade genau das Gegenteil. Also, prügel auf ein Hebekissen ein,, geh in den Wald und schrei die Bäume an, verprügel einen Boxsack, spiel laut Gitarre oder mach deinem Frust anderweitig Luft. Der Druck lässt sofort nach, wenn du den Frust rauslässt, egal wie. Nimm Druck raus! Wenn du dir ein Zeitlimit gesetzt hast, verlängere es, wenn möglich. Gerade in der ersten Euphorie überschätzen wir uns gerne mal darin, wie schnell wir ein Ziel erreichen können. Oft verpflichten wir uns anderen gegenüber. Rede mit Ihnen, das ist sehr wichtig. Sie werden Verständnis dafür haben. Steck nicht den Kopf in den Sand! Du siehst nicht mehr, was du schon alles geschafft hast und du achtest auch nicht mehr darauf, wo du eigentlich hin willst. Du lässt den Kopf hängen, gibst dich auf und denkst nur noch negativ. Hör auf damit! Mach dir stattdessen bewusst, woher du kommst und wohin du willst: Schreib dir auf, was du schon alles erreicht hast! Handele! Ausruhen ist ok. Aber behalte den Fokus, egal wie frustriert und hoffnungslos du bist – tue jeden Tag wenigstens eine klitzekleine Sache für deinen Laden. Solange du aktiv bleibst, im wahrsten Sinne des Wortes, bleibst du auch im Kopf in Bewegung. Also, aufgeben ist nicht! Mit diesen Tipps und mit frieproof360° bleibst du jederzeit in der Lage dich neu zu remotivieren. Euch allen ein schönes Fest! Viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina ADVENTS-AKTION noch gültig bis 23.12.21 - wir schenken dir 60 €! https://brand-punkt.de/advents-aktion-gueltig-bis-23-12-21/ Mehr Infos über fireproof360°: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.

  17. "Endlich Weihnachten, aber ich komm nicht runter!"
    15.12., 17:3000:21:19

    Wie du als Feuerwehrler Entspannung lernst! Das Fest der Liebe steht bevor Die Weihnachtsstimmung genießen! Das ist doch unser größter Wunsch. Weihnachten ist nur einmal im Jahr! Herrlich. Aber ab wann beginnt Weihnachten bei dir? Erst am Heilgen Abend oder doch schon vorher? Und vor allem, wie kommen wir runtr vom Vorweihnachtsstress? Von Null auf Hundert - von Hundert auf Null​ Von Null auf Hundert kennen wir als Feuerwehrkräfte gut. Jeder Einsatz ist so eine Nummer. Aber umgekehrt? Geht auch von Hundert auf Null? Studien zeigen, dass unser Gehirn Schwierigkeiten damit hat, auf Kommando abzuschalten. Also reicht es nicht, es einfach mal ein bisschen entspannter angehen zu lassen. Oder ist das alles Einstellungssache? Zusammenhänge der Schaltkreise im Hirn - Ruhe und Aktivität ​ Wir müssen verstehen, wie unser Hirn funktioniert, damit wir aus dieser Nummer rauskommen. Jeder fünfte Deutsche hat Schätzungen zufolge bereits einmal im Leben burnout-ähnliche Phasen erlebt. Da geht das Gefühl, nicht abschalten zu können, einher mit totaler Erschöpfung, Anspannung und einer gewissen Unruhe. Die Anzahl von beruflichen Fehltagen hat sich in den letzten zehn Jahren auf 12,5 % verdoppelt. Das erschreckende daran ist, dass es oft Führungskräfte trifft. Forscher im Bereich der emotionalen Forschung haben eine Methode entdeckt, wie man den klassischen Ruheszustand (Resting State Network) mit Hilfe von Magnetresonanztherapie messen kann. Rausgekommen ist, dass das Hirn enge Verbindungen hat zwischen dem neuronalen Schaltkreis der Ruhe und der Aktivität. Wenn man den ganzen Tag in einem Großeinsatz war, sich abends auf die Couch legt und sagt "Hirn, denk an nix bestimmtes", wird das nicht funktionieren. Bevor das Hirn abschalten kann, muss es etwas “anderes tun”. Man muss also "andere Schaltkreise" in Bewegung bringen, bevor man in die Ruhephase übergeht. Nach großer Anspannung noch kurz trainieren, Entspannungstechniken anwenden, Musikstück üben, Kreuzworträtsel lösen oder was auch immer, aktiviert andere neuronale Schaltkreise, die das “Ruhesystem” gleichzeitig aktivieren. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Im Prinzip muss das Hirn nach einer Stressphase auf andere Gedanken gebracht werden. Der Glaube, im Urlaub oder an Weihnachten ein völlig anderer Mensch zu sein, ist also erstmal falsch. Das zu akzeptieren ist wichtig. Übergang in Weihnachts-Ruhephase erleichtern​ Nach großer Anspannung noch kurz trainieren, Entspannungstechniken anwenden, Musikstück üben, Kreuzworträtsel lösen oder was auch immer, aktiviert andere neuronale Schaltkreise, die das “Ruhesystem” gleichzeitig aktivieren. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Im Prinzip muss das Hirn nach einer Stressphase auf andere Gedanken gebracht werden. Der Glaube, im Urlaub oder an Weihnachten ein völlig anderer Mensch zu sein, ist also erstmal falsch. Das zu akzeptieren ist wichtig. Viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt Hermann und Carina ADVENTS-AKTION noch gültig bis 23.12.21 - wir schenken dir 60 €! https://brand-punkt.de/advents-aktion-gueltig-bis-23-12-21/ Mehr Infos über fireproof360°: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.

  18. Mental feuerwehrtauglich in Pandemiezeiten
    08.12., 17:3000:24:24

    Drei Tipps, auch in dieser merkwürdigen Zeit mental fit zu bleiben Ich kann es nicht mehr hören! Ja es gibt so viele Spezialisten und Virologen. Jeden Tag zwei Talkshows und Sonntags vier über das Thema. Die Impfskeptiker (von den Gegnern sprechen wir gar nicht). Die Biontechbefürworter und Astra-Zeneca-Ablehner. Von striktem Lockdown bis nein öffnen und Masken ablegen, gibt natürliche Auslese. Die Freunde von “Übungsdienst geht gar nicht” bis zum “Übungsdienst ist muss, auch in Pandmiezeiten”. Jeder hat eine Meinung! Auch im Feuerwehrbereich. Das war auch früher so. Im Unterschied zu früher aber hören und lesen wir tausend Meinungen, Social Media sei Dank. Aaaaa, ich drehe durch. Was also jetzt tun? Das Virus zwingt uns in irgendeiner Art und Weise zur Ruhe zu kommen. Machen wir trotzdem nicht, weil die Zukunft so ungewiss ist. Das ist menschlich, denn unser Hirn funktioniert so. Die Emotion reagiert viel schneller und mächtiger, als wir denken können. Wir würden am liebsten irgendetwas unternehmen. Das Virus mit dem TLF bekämpfen, Wasserwerfer einsetzten, Leichtschaum oder Pulver. Wie bleiben wir “fit im Kopf”? Wir müssen die Situation akzeptieren. Unser Kopf macht sowieso was er will. Unser komplexes Neuronengeflecht über dem Hals ist so kompliziert, dass seine Nervenbahnen mehrmals pro Mensch um den Planeten reicht. Also nur noch Quartalsplanung! Wir können dann unsere “Motivationsfilter” beeinflussen. Rausfinden, wofür wir urspünglich bei der Feuerwehr angetreten sind ist der erste Schritt. Wir nennen das, dass “112-Motivations-Barometer”. Unsere ursprünglichen Feuerwehr-Motivation rausfinden, reaktivieren und dauerhaft stabilisieren. Das ist der zweite Schritt zur Pandemie- Bewältigung Konflikte und Krisen sind so alt wie die Menschheit. Wie jetzt aber noch zusätzlich diese Dauerkrise bewältigen? Das geht, dafür braucht es Wissen, Werkzeuge und Übung. Das E-Learning: fireproof360° von Brand Punkt ist genau das Werkzeug, was wir jetzt einsetzen sollten. Warum? “fireproof360°” ist der Pandemie-Frust-Killer! Minimum 20 Tage tauchen Feuerwehrleute in ihren Feuerwehrdienst mal auf eine ganz andere Art und Weise ein. Viel Spaß, tolle Medien und sehr viel für dauerhafte mentale Stabilität wird da vermittelt und selbst erarbeitet, Coaching eben. Man meint wir hätten bei der Entwicklung des Programms einen Riecher für diese Pandemie gehabt. Zwar gab es schon vor der Pandemie Probleme genug in Feuerwehren (6 Katzegorien aufzählen). Aber nun noch diese weltumspannende Krise. Es ist Zeit für fireproof360° Das Bestellformular ist auf unserer Homepage leicht downzuloaden, auszufüllen und eurem Feuerwehrchef vorzulegen. Die Kommune kann das finanzieren. Denn was gibt es wichtiger für eure Stadt/Gemeinde als motivierte und fitte Feuerwehrleute? ADVENTS-AKTION gültig bis bis 23.12.21 - wir schenken dir 60 €! https://brand-punkt.de/advents-aktion-gueltig-bis-23-12-21/ Mehr Infos zu fireproof360°: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.

  19. Respect yourself!
    01.12., 17:5000:17:37

    Warum es als Feuerwehrmensch so wichtig ist, sich selbst zu respektieren Was ist denn das , Respekt? Respekt bedeutet unter anderem: Achtung, Höflichkeit, Fairness, Anerkennung, Autorität, Toleranz, Vorsicht und Prestige. Respektloses Verhalten dagegen kann mit den Begriffen: Geringschätzung, Herablassung, Demütigung, Missachtung, Kränkung oder Misshandlung beschrieben werden. Der Dalai Lama hat dazu einen klugen Spruch gebracht: Respektiere dich selbst, respektiere andere und übernimm Verantwortung für das was du tust. Das hat ja Auswirkungen, wenn man einen Moment darüber nachdenkt, natürlich. Ich muss mich also selbst respektieren! Ja ist doch kein Problem, oder? Mach ich doch aber sowas von! Oder ist da eine leise Stimme die sagt: Ich würde so gerne stärker sein. Ein größeres Selbstvertrauen haben. Mich trauen, mehr mein Ding zu machen. Einfacher auf Leute zugehen können. Und wenn wir schonmal dabei sind: Ich würde auch gerne mehr im Reinen mit mir sein. Einfach sagen: Hey, ich bin o. k., wie ich bin, egal was die anderen denken. Also hängt Respekt mir gegenüber auch mit Selbstvertrauen zusammen. Mir selber etwas zutrauen, mich selbst mögen oder lieben. Allerdings haben wir Gene in uns und eine Erziehung hinter uns die das möglicherweise erschweren. Die Eltern haben wohl ihr Bestes ergeben, und deren Eltern auch. Aber: Haben die alles richtig gemacht? Also dann ein paar Tipps, wie wir uns selbst gut vertrauen und damit auch unseren Selbstrespekt steigern können: Ich darf mir Fehler erlauben. Ich darf mir selbst vertrauen. Ich kenne mich selbst (Selbstbewusstsein). Ich bin echt und authentisch. Ich erlaube mir meine Bedürfnisse. Ich schaue mehr auf meine Stärken als auf Schwächen. Ich lebe und liebe meine Werte.Ich löse meine Probleme in dem ich sie offensiv angehe. Ich bin freundlich zu mir selbst. Das Wichtigste: Ich gehe kleine Schritte, wenn das mal nicht funktioniert. Und was hat das alles mit Feuerwehr zu tun? Naja… im Einsatz ist ganz viel Vertrauen und Respekt gefragt. Was traue ich mir zu. Zu wenig ist genau so schädlich wie zu viel! Das müssen wir lernen. Und wenn wir uns selbst respektieren, erinnert euch an den Dalai Lama, dann respektieren wir auch andere. Das heißt natürlich nicht, dass wir nicht kritisch sein dürfen, konstruktiv versteht sich. Aber es heißt, dass wir respektvoll miteinander umgehen. Das ist bei einer Institution wie der Feuerwehr wahnisnnig wichtig, weil wir gemeinsam Kameradschaft leben wollen! Hole dir jetzt deine fireproof360°-Lizenz und starte mit der wichtigen mentalen Ausbildung für deinen Feuerwehr- und Einsatzdienst: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.

  20. Klimakrise Feuerwehr
    24.11., 17:3000:24:50

    Wie Feuerwehren es schaffen können, betriebsklimaneutral zu werden! Was ist denn das eigentlich, Betriebsklima? “Betriebsklima ist die subjektiv erlebte und wahrgenommene längerfristige Qualität des Zusammenwirkens, der Zusammenarbeit der Beschäftigten eines Betriebes.” Und wie sollte es sein? Lockere und entspannte Stimmung. Gegenseitiger Respekt und Toleranz. Anerkennung und Wertschätzung. Na also, da hätten wir es doch, gelebte Feuerwehrtradition. Schlechtes Betriebsklima? Aber niemals bei der Feuerwehr, oder? Erstens: sind wir überhaupt kein Betrieb, sondern eine Gemeinschaft und ein Verein, eine Kameradschaft die zusammen kämpft, manchmal geht es sogar um Leben und Tod. Da gibt es kein schlechtes Betriebsklima, was soll das? Zweitens ist Kameradschaft einer unserer wichtigsten Motivatoren, also hier passt alles! Aber drittens: Hier arbeiten Menschen zusammen. Und wo Menschen zusammen sind menschelt es auch: Bei uns gibt es menschliche Züge, die objektiv als richtig oder gut gelten, zum Beispiel: Mitleid, Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und vor allem Kameradschaft aber natürlich auch unmenschliche Züge, die objektiv als falsch oder hinderlich gelten, zum Beispiel: Neid, Eifersucht, Boshaftigkeit, Gehässigkeit, Zynismus, usw. So gibt es dutzende von Beispielen, die das Betriebsklima auch in Feuerwehren gefährden können: Verteilungsgerechtigkeiten, Anspruchshaltung von Ehrenamtlichen, Spannungsfeld Politik / Verwaltung / Feuerwehr, Öffentliche Wahrnehmung , Führungsthematiken (nicht jeder kann führen),Entscheidungsbefugnisse und vor allem unzureichende Kommunikation und fehlende Transparenz. Was tun? Das Betriebsklima bestimmen wir alle, Kommunikation, Kommunikation und nochmals Kommunikation, Austausch suchen, gemeinsame Aktivitäten, Führungskräfte sind Vorbild. Auch dafür haben wir fireproof360° entwickelt. Mit den Tools Perspektivwechsel, Eskalationsstop, Team Innenangriff, Konfliktgespräch und Schritte aus der Einsatzkrise lernt ihr zu diesen Themen ein ganze Menge. Hole dir jetzt deine fireproof360°-Lizenz und starte mit der wichtigen mentalen Ausbildung für deinen Feuerwehr- und Einsatzdienst: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360-one/ TEILE DIESE PODCASTFOLGE Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen.

Einsatzkräfte sind auch nur Menschen? Ja, so ist es und genau darum geht es im Einsatzleben-Podcast. Mit Servus, Hallo und Guuude, begrüßt euch der gebürtige Hesse Hermann Zengeler seit über 300 Folgen jeden Mittwoch und berichtet über seine Erfahrungen aus über 40 Jahren Einsatzzeit. Er teilt mit den Hörern und Hörerinnen sein Wissen als Experte für Resilienzstärkung, Motivationserhalt und als Konflikt- und Krisenmanager für Hilfsorganisationen. Gemeinsam mit der Redaktions- und Produktionsleitung werden spannende Themen recherchiert und aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet, mit dem Ziel, das Thema "mentale Gesundheit im Einsatzkontext" zu enttabuisieren und einen echten Mehrwert für die Hörer und Hörerinnen zu schaffen. Und was sollen wir sagen: Volltreffer! Mittlerweile hat sich der Podcast zum erfolgreichsten Podcast im Einsatzwesen in der Kategorie mentale Gesundheit entwickelt. Welche Ängste und Nöte haben Einsatzkräfte, vor während und nach ihren Einsätzen? Wie gehen Hilfskräfte mit Eskalationsphänomenen, Gewaltproblematiken und Anfeindungen um? Wie lernt man mit Stress umzugehen und seine Motivation zu schützen? Wie schafft man es wieder als Team zu funktionieren und richtig zu kommunizieren? Wie kann man schlimme Einsatzbilder und mentale Krisen überstehen und was lernt man trotz aller Wut, Angst, Ekel und Hass Positives daraus? All diese Fragen finden ihre Antworten in den unterschiedlichen Episoden. Dazu holt sich Hermann immer wieder Interviewpartner hinzu, die selbst einiges aus ihrem Einsatzleben zu berichten haben und Experten diverser Gebiete rund um das Thema MEHR MENSCH im Einsatzwesen. Werde Teil unserer stetig wachsenden Einsatzleben-Podcast-Community und abonniere den kostenfreien Podcast (verfügbar auf allen gängigen Podcast-Apps). Hilf uns dabei die Botschaft des Einsatzleben-Podcasts zu verbreiten, teile die Folgen, empfehle den Podcast weiter und hinterlasse eine 5-Sterne Bewertung. Hast du einen bestimmten Themenwunsch oder hast du vielleicht eine Einsatzstory zu erzählen, die zum Thema passt? Schreibe uns gerne eine Nachricht an kontakt@brand-punkt.de. Homepage: https://www.brand-punkt.de Facebook: https://www.facebook.com/brandpunktcoaching/ https://www.instagram.com/brand_punkt/