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308- Regeneration: Das unterschätzte Training zwischen deinen Läufen21.05., 04:0021.05.2026, 04:0000:45:59
Warum Verletzungen fast nie aus dem Nichts kommen In dieser Folge geht es um etwas, das auf den ersten Blick langweilig klingt, aber den größten Hebel für dein Training hat: Regeneration. Das, was zwischen deinen Läufen passiert. Du wirst nicht durch das Laufen besser. Du wirst besser durch das, was danach kommt. Das klingt erst mal komisch, wenn man eine Lauf-Community leitet. Ist aber so. Ich ordne ein, warum knapp jeder zweite Hobbyläufer sich pro Jahr eine Verletzung einfängt und warum die meisten davon hausgemacht sind. Ich erkläre die Superkompensation und den häufigsten Fehler im Training. Und ich räume mit einem Mythos auf: Ältere Läufer brauchen nicht pauschal mehr Erholung, weil die Muskeln langsamer heilen. Das stimmt so nicht. Die echten Gründe liegen woanders – bei Sehnen, Bändern und der eigenen Vorgeschichte. Außerdem: Warum ich für Hobbyläufer in der Lebensmitte maximal drei Laufeinheiten pro Woche empfehle. Was aktive Erholung wirklich heißt. Und warum wir im ausdauerclub nach dem 3-1-Rhythmus trainieren. Eine Folge für alle, die endlich verstehen wollen, warum mehr Training nicht besser ist und was stattdessen funktioniert. Wenn dir solche Einordnungen helfen, melde dich für meinen Newsletter an. Neu: WhatsApp-Kanal vom ausdauerclub mit kurzen Impulsen.. Feedback zur Folge? Schreib mir gern an support@ausdauerclub.de
- 5 Dinge, die den Unterschied machen, wenn du mit dem Laufen anfängst14.05., 04:0014.05.2026, 04:0000:33:11
Schuhe, Plan, Tempo, Community, Datum – in dieser Reihenfolge In dieser Folge geht es um die Frage, die mir seit Jahren am häufigsten gestellt wird: Was brauche ich eigentlich, um mit dem Laufen anzufangen? Die ehrliche Antwort: Nicht viel. Aber das Wenige muss stimmen. Ich gehe fünf Dinge durch, an denen sich meiner Erfahrung nach entscheidet, ob jemand nach drei Wochen wieder aufhört oder nach acht Wochen seine ersten fünf Kilometer läuft. Es geht um die richtigen Laufschuhe (und warum du sie nicht im Internet kaufen solltest), um realistische Erwartungen, dass der Laufeinstieg nicht in zwei sondern eher in 8 Wochen gelingt, um Trainingspläne, auf denen zwar „Anfänger" steht – in denen aber selten einer drin ist. Es geht um die Rolle einer Lauf-Community, auch wenn sie virtuell ist. Und um den Punkt, den ich am häufigsten übersehen sehe: einen festen Starttermin. Dazu beantworte ich am Ende zwei Fragen, die mir besonders oft begegnen: Bin ich zu alt, um damit anzufangen? Und: Was, wenn ich es nicht jede Woche schaffe? Wenn du gerade über den Laufeinstieg nachdenkst oder jemanden kennst, der es tut: Diese Folge ist genau für euch. Du willst beim Kurs ab dem 16. Mai 2026 dabei sein? Hier kannst du dich kostenlos anmelden – die Anmeldung läuft noch bis 22. Mai. Mehr zum Laufschuhkauf in der ausführlichen Folge: https://ausdauerblog.podigee.io/280-laufschuhe-was-wirklich-zaehlt Fragen zum Kurs oder zum Einstieg? Schreib mir: support@ausdauerclub.de Save the Date: Kinderherzen-Lauf am 15. November 2026 – Anmeldung ab Spätsommer.
- Brauchst du einen Trainingsplan? Kommt drauf an07.05., 04:0007.05.2026, 04:0000:30:00
Drei Voraussetzungen, drei Lebensphasen, drei klare Antworten Brauchst du wirklich einen Trainingsplan, um sinnvoll zu laufen? In dieser Folge gehe ich der Frage nach, die mir regelmäßig gestellt wird und meine Antwort ist differenzierter, als du vielleicht denkst. Ich erkläre zuerst, warum Plan und Struktur ständig in einen Topf geworfen werden, obwohl sie zwei verschiedene Dinge sind. Ein Plan ist konkret: Dienstag 40 Minuten in einem bestimmten Tempo, Donnerstag Intervalle, Sonntag locker. Eine Struktur ist ein wiederkehrendes Muster: dreimal die Woche, einmal Tempo, einmal lang, einmal locker. Wer eine konsequente Struktur lebt, hat im Grunde schon einen Mini-Plan – nur eben im Kopf. Ich zeige dir, unter welchen drei Voraussetzungen es ohne formellen Plan funktionieren kann. Und wann nicht. Wenn du ein Ziel hast, wenn dir das Wissen fehlt, wenn du jenseits der 50 läufst – dann ist ein Plan ein vernünftiges Werkzeug. Ich spreche auch offen über meine eigene Erfahrung: warum ich beim Krafttraining nie ohne Plan trainiere, und warum mein Lauftempo in den letzten Jahren um 30 Sekunden pro Kilometer langsamer geworden ist. Am Ende geht es noch um Laufanfänger – die Gruppe, bei der die Antwort aus meiner Sicht besonders eindeutig ist. Wenn du den Einstieg ins Laufen suchst oder jemanden kennst, dem du diesen Einstieg empfehlen möchtest: Am 16. Mai startet mein Kurs ‚Von 0 auf 5 Kilometer in 8 Wochen' seit langer Zeit mal wieder kostenlos. Den Link zur Anmeldung findest du hier: https://lab.ausdauerclub.de/v0a5-mai-2026/lp-podcast/ Und wenn du schon länger läufst und Plan und Struktur eben suchst, dann ist der ausdauerclub das Richtige für dich. Und da findest du alle Infos unter www.ausdauerclub.de.
- Beste Zeit zum Laufen: Warum die Uhrzeit weniger zählt als du denkst30.04., 04:0030.04.2026, 04:0000:42:16
Was die Forschung über Tageszeit, Trainingseffekt und Regelmäßigkeit zeigt Wann ist eigentlich die beste Zeit für Sport? Diese Frage bekomme ich regelmäßig gestellt – und in Magazinen wirkt es oft so, als gäbe es darauf eine eindeutige Antwort. Mal heißt es morgens, mal abends, mal gehe es um Fettverbrennung, mal um Schlaf, mal um Leistungsfähigkeit. So einfach ist es aber nicht. Eine große Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2023 hat über 14.000 Studien gesichtet und liefert ein klares Bild: Es gibt kaum Evidenz dafür, dass eine bestimmte Tageszeit grundsätzlich zu besseren Trainingsergebnissen führt. Weder beim Laufen noch beim Krafttraining. Wichtiger ist etwas anderes: Wer regelmäßig zur gleichen Zeit trainiert, bleibt eher dran – und performt zu dieser Zeit auch besser. In dieser Folge gehe ich die typischen Tagesfenster durch – Morgen, Vormittag, später Nachmittag, später Abend – und ordne ein, was wirklich zählt: Routine, Schlaf, Chronotyp, Intensität. Außerdem räume ich mit vier Denkfehlern auf, die sich hartnäckig halten – vom „Nüchtern-Fett-Mythos" bis zum vermeintlichen Schlaf-Killer Abendsport. Am Ende bekommst du vier konkrete Fragen, die dir helfen, deine eigene Trainingszeit zu finden. Am 16. Mai startet mein Laufanfängerkurs ‚Von 0 auf 5 km in 8 Wochen' – diesmal einmalig kostenlos. Anmeldung bis zum 15. Mai hier…
- Warum „no pain, no gain" ein schlechter Ratgeber ist23.04., 04:0023.04.2026, 04:0000:39:22
Warum Schmerz und Anstrengung nicht dasselbe sind und was das für dein Training bedeutet „No pain, no gain." Ein Mythos, den ich eigentlich für erledigt gehalten habe. Ist er aber offenbar nicht. Auf Social Media taucht er immer wieder auf, gern mit Nachdruck vorgetragen, so als wäre das eine Tatsache. Deshalb schauen wir heute drauf. Das Problem ist nicht, dass der Spruch hart klingt. Das Problem ist, dass er zwei Dinge in eine Gleichung packt, die nicht grundsätzlich zusammengehören: Anstrengung und Schmerz. Anstrengung gehört zum Training. Schmerz nicht. Schmerz ist ein Warnsignal deines Körpers, kein Qualitätsmerkmal für dein Training. Ich erkläre dir, woher der Spruch kommt, warum er sich trotzdem so hartnäckig hält, und welchen Unterschied es macht, wenn du zwischen „das strengt mich an" und „da stimmt etwas nicht" unterscheiden kannst. Außerdem gehe ich auf die RPE-Skala ein, auf Belastungssteuerung und darauf, was sich in der Lebensmitte verändert. Am Ende bekommst du vier Punkte, mit denen du dein Training so steuerst, dass du langfristig dranbleibst. Ohne Schmerzen. Aber mit Substanz. Mehr zur Trainingssteuerung nach RPE findest du hier… Wenn dir die Folge weitergeholfen hat, freue ich mich über eine Bewertung oder einen Kommentar – auf Apple Podcasts, Spotify oder YouTube. Schreib mir gerne deine Gedanken zur Folge an support@ausdauerclub.de
- Hast du Gehpausen bisher als Scheitern eingestuft?16.04., 04:0016.04.2026, 04:0000:37:25
Jeff Galloways Run-Walk-Methode und das Ego-Problem beim Laufen Gehpausen beim Laufen – das ist für viele gleichbedeutend mit Scheitern. Man wollte durchlaufen, hat es nicht geschafft, und geht jetzt. Das ist die verbreitete Lesart. Und sie ist falsch. In dieser Folge geht es um Lauf-Geh-Intervalle - die Run-Walk-Run-Methode - die Jeff Galloway vor rund 50 Jahren entwickelt hat. Galloway war kein Hobbyläufer mit einer netten Idee: Er war Olympiateilnehmer 1972 in München, Marathonbestzeit 2:16 Stunden. Ende Februar 2026 ist er leider verstorben. Sein Einfluss auf die Laufszene war groß. Der Kern seiner Methode: Gehpausen kommen nicht dann, wenn du nicht mehr kannst, sondern dann, wenn dein Körper noch frisch ist. Das ist kein Detail. Das ist der Unterschied zwischen Notlösung und Methode. Ich erkläre, warum Gehpausen physiologisch sinnvoll sind, was eine Kasseler Marathon-Studie mit 42 Teilnehmern dazu belegt, für wen die Methode besonders geeignet ist und wo ihre echten Grenzen liegen. Außerdem: Wie ich Gehpausen beim Langdistanz-Triathlon eingesetzt habe und warum es trotzdem manchmal das Ego kostet.
- Ab wann bist du kein Laufanfänger mehr?09.04., 04:0009.04.2026, 04:0000:27:19
Was hinter dem Anfänger-Label wirklich steckt und warum es bei einigen so hartnäckig bleibt In dieser Folge geht es um eine Frage, die ich noch nie beantwortet habe. Ab wann bist du kein Anfänger mehr? Der Auslöser war ein Gespräch, das ich mit einer Frau hatte, die seit über einem Jahr regelmäßig läuft. Pausen gemacht, wiedergekommen, kennt die Grundlagen der Trainingslehre und bezeichnet sich trotzdem noch als Anfängerin. Ich habe sofort widersprochen. Und dann kam die Frage, auf die ich keine gute Antwort hatte. Was ich in dieser Episode erkläre: warum die üblichen Kriterien – Pace, Distanz, Wettkampf – alle in die Irre führen. Warum das Anfänger-Label manchmal Schutz ist, aber langfristig genau das verhindert, was es schützen soll. Und was aus meiner Sicht wirklich zählt: vier Kriterien, keine Checkliste, sondern Reflexionsanker. Dazu kommt ein Punkt, der für alle ab 40 besonders relevant ist – der Vergleich mit dem früheren Ich. Einer der giftigsten Denkfehler, den man machen kann. Ich habe ihn selbst lange gemacht. Wie er sich aufgelöst hat, erzähle ich auch. Bis zum 12. April gibt es alle Laufkurse im ausdauerclub für je 29 Euro – alle Infos findest du hier: ausdauerclub.de/ostern Du hast eine eigene Antwort auf diese Frage? Schreib mir: support@ausdauerclub.de
- Long Run: Was er ist, was er nicht ist und warum darüber gestritten wird02.04., 04:0002.04.2026, 04:0000:31:03
Was die Trainingslehre sagt und was die Lauf-Community daraus macht Vor ein paar Wochen habe ich auf Instagram eine Frage gestellt, halb ernst, halb scherzhaft: Sind 58 Minuten ein Long Run? Was danach passierte, hat mich mehr beschäftigt als das Ergebnis der Umfrage selbst – denn die Reaktionen sagten weniger über den Long Run aus als über eine bestimmte Art, wie in der Lauf-Community über Training diskutiert wird. In dieser Folge räume ich damit auf. Nicht als Abrechnung, sondern weil ich glaube, dass diese Diskussion etwas Wichtiges verrät – über Unsicherheit, die sich als Expertise verkleidet, und über das, was ein Long Run wirklich ist. Was ist ein Long Run laut Trainingslehre? Der längste und langsamste Lauf der Woche. Keine Mindestzeit, keine Mindestdistanz. Eine Relation. Und warum das so ist, hat handfeste physiologische Gründe – von der Funktion des Fettstoffwechsels über die Grundlagenausdauer bis zu der Frage, was Regelmäßigkeit mit deinem Training macht. Außerdem beantworte ich zwei Fragen, die mir regelmäßig kommen: Zählt ein Long Run mit Gehpausen? Und was ist mit dem Laufband? Der Long Run ist kein Heiligtum. Er ist ein Werkzeug. Und wie jedes Werkzeug hängt seine Wirkung davon ab, wie du es einsetzt. Bis zum 12. April gibt es alle Laufkurse im ausdauerclub für je 29 € – alle Infos unter www.ausdauerclub.de/ostern Falls du den ausdauerclub noch nicht auf Instagram oder YouTube folgst, unbedingt nachholen.
- Laufschuhe: Was wirklich zählt – und was du ignorieren kannst26.03., 04:0026.03.2026, 04:0000:49:29
Vier Fehler, die du beim Laufschuhkauf vermeiden kannst Über Laufschuhe gibt es wissenschaftliche Abhandlungen, Biomechanikstudien und endlose Diskussionen in Foren. Was es selten gibt, ist eine ehrliche Einordnung für ganz normale Hobbyläufer – also für die, die nicht jedes Wochenende einen Halbmarathon laufen und nicht ständig die neueste Technologie brauchen. Genau das ist das Thema dieser Folge. Dein Fuß ist beim Laufen der einzige Kontaktpunkt zum Boden. Bei jedem Schritt wirkt ein Vielfaches deines Körpergewichts auf diesen Bereich – tausende Male pro Lauf. Das unterschätzen viele. Und das macht den Laufschuh eben doch zu etwas Besonderem. Die gute Nachricht: Es ist einfacher, als die Industrie dich glauben lässt. Passform und Komfort schlagen jeden Trend. Was das konkret bedeutet, wie du dein Abrollverhalten richtig einordnest, was Carbonschuhe und Hybridmodelle wirklich taugen und welche vier Fehler beim Schuhkauf am häufigsten passieren – das alles schauen wir uns heute an. Ich habe außerdem zwei konkrete Paar Laufschuhe dabei: einen alten, der langsam raus muss, und einen nagelneu. Wer diesmal reinschaut bei YouTube, sieht den Unterschied. Vom 27. März bis zum 12. April gibt es alle Laufkurse – vom Wiedereinstieg bis zum Halbmarathon – für jeweils 29 Euro. Alle Infos und direkt zur Aktion: www.ausdauerclub.de/osternVier Fehler, die du beim Laufschuhkauf vermeiden kannst
- Orientierung statt Antrieb – was Läufer in der Lebensmitte wirklich brauchen19.03., 04:0019.03.2026, 04:0000:47:52
Was hinter Stagnation, Zweifel und Zeitproblemen wirklich steckt In dieser Folge geht es um die Seite des Laufens, die sich nicht messen lässt und die genau deshalb so schwer einzuordnen ist. Teil 2 unserer häufigsten Läuferfragen in der Lebensmitte dreht sich um den Kopf. Nicht im Sinne von Motivation oder Mentaltraining, sondern ganz konkret: Warum fühlt sich Laufen manchmal einfach schwer an, obwohl du nichts falsch gemacht hast? Warum kommst du trotz regelmäßigem Training nicht weiter? Wie bringst du Laufen und den Rest deines Lebens unter einen Hut – ohne ständig zwischen Trainingsplan und Alltag zu jonglieren? Und was steckt wirklich hinter diesem permanenten inneren Hin und Her, das sich so viele ungerne eingestehen? Das sind Fragen, die ich in Gesprächen mit Läuferinnen und Läufern immer wieder höre. Und es sind Fragen, auf die es keine Blutuntersuchung gibt. Keine App, die dir die Antwort liefert. Manchmal hilft es einfach, jemanden zu haben, der das Ganze mit dir einordnet. Wenn du Teil 1 noch nicht gehört hast – dort ging es um Körperthemen wie Schmerzen, Wiedereinstieg, Regeneration, Krafttraining, Gewicht und Wechseljahre. Beide Folgen zusammen geben das vollständige Bild. Wenn dir die Folge etwas gegeben hat: Eine kurze Bewertung auf Apple Podcasts, Spotify oder YouTube hilft dabei, dass andere Läuferinnen und Läufer den Podcast finden. Alle Infos zum ausdauerclub findest du unter ausdauerclub.de
- Schmerzen, Regeneration, Gewicht: Was Läufer in der Lebensmitte wirklich wissen wollen12.03., 04:0012.03.2026, 04:0000:58:27
Die häufigsten Fragen aus hunderten Zuschriften – eingeordnet, nicht dramatisiert In dieser Folge beantworte ich die häufigsten Fragen, die mir Läuferinnen und Läufer in der Lebensmitte stellen – gesammelt aus hunderten Zuschriften und aus unserer Community. Es ist Teil 1 von zwei. Heute geht es um den Körper. Schmerzen beim Laufen sind in den meisten Fällen kein Schaden, sondern ein Signal. Das ist ein wichtiger Unterschied, den viele entweder ignorieren oder ins andere Extrem deuten. Ich erkläre, wann du das Ganze einfach beobachten kannst, wann du die Belastung anpassen musst – und wann du wirklich direkt zum Arzt solltest. Genauso wichtig: Regeneration dauert mit zunehmendem Alter länger. Nicht weil du weniger fit bist, sondern weil das Biologie ist. Und der wichtigste Regenerationsfaktor ist nicht die Faszienrolle – sondern der Schlaf. Ich rede außerdem über den Wiedereinstieg nach einer Pause, darüber, warum Laufen kein Abnehmprogramm ist, was Krafttraining mit langfristigem Laufen zu tun hat, und was in den Wechseljahren wirklich passiert und welche Anpassungen helfen. Teil 2 folgt nächste Woche mit dem Thema Kopf, Mindset und Alltag. Du möchtest dein Training mit mir persönlich einordnen? Im ausdauerclub bieten wir 1-zu-1-Gespräche an – du findest alle Infos unter ausdauerclub.de.
- Warum du nicht fitter wirst?!05.03., 04:0005.03.2026, 04:0000:40:48
Vier Muster im Kopf, die mehr bremsen als jede Trainingspause In dieser Folge geht es um eine Frage, die viele mehr beschäftigt als die meisten Trainingsfragen: Warum werde ich nicht fitter, obwohl ich eigentlich weiß, was ich tun müsste? Ich teile dazu etwas Persönliches. Ich nehme seit Jahren etwa ein Kilo pro Jahr zu, obwohl ich regelmäßig Sport mache. Die Methode ist klar, das Ziel auch. Und trotzdem passiert irgendwas im Kopf, das mich aufhält. Und genau das ist das Thema dieser Folge. Vier Denkfallen sind es, die ich aus echten Zuschriften von euch herausgearbeitet habe. Das vage Ziel, dem ein konkretes Bild fehlt. Die Verhaltensänderung, die ohne Identitätsarbeit nicht funktioniert. Das Alles-oder-Nichts-Denken, das dich in dem Moment aufgeben lässt, wo es nicht perfekt läuft. Und der Vergleich, nach außen wie nach innen, der dich kleiner macht, als du bist. Das Ganze ist kein Motivationsvortrag. Es ist eine Einordnung. Weil das meiste davon kein Wissens- oder Disziplinproblem ist, sondern ein Denkmuster. Und Denkmuster lassen sich verändern. Ich bringe auch vier konkrete Tipps mit, die sich in der Praxis bewährt haben. Und am Ende gibt es eine kurze Hausaufgabe. LINKS: Wenn du gerade wieder einsteigen möchtest: Der kostenlose 14-Tage Restart Guide bringt dich Schritt für Schritt zurück ins Laufen – ohne Überforderung. Den Link findest du hier direkt. Buch: Atomic Habit - Die 1% Methode - James Clear
- Aufhören heißt nicht aufgeben26.02., 04:0026.02.2026, 04:0000:36:57
Warum die meisten nicht am Laufen scheitern, sondern am Leben Ich habe fast 500 ehemalige Mitglieder des ausdauerclubs angeschrieben. Nicht mit einem Angebot, sondern mit einer persönlichen Frage: Wie geht es dir? Warum bist du damals gegangen? Was ich erwartet hatte, waren ein paar höfliche Antworten. Was ich bekommen habe, waren über 70 persönliche Mails, die mich tagelang beschäftigt haben. Menschen haben mir von Verletzungen geschrieben, von Long Covid, von Lebensphasen, in denen einfach nichts ging, aber auch von tollen Erfolgen. Und gleichzeitig schrieben fast alle: Ich bin noch da. Ich verfolge euch noch. Ich laufe immer noch, so weit es mir möglich ist. In dieser Folge erzähle ich dir, welche fünf Muster ich in diesen Mails erkannt habe, welche Geschichten mich besonders berührt haben und was ich daraus für den ausdauerclub mitnehme. Es geht um Körper, die Grenzen setzen, um Lebensphasen, die den Laufplan durcheinander bringen, um Erfolgsgeschichten, die mit einer Kündigung enden, und um die Frage, wie ein Angebot aussehen muss, zu dem die Rückkehr jederzeit möglich ist. Und ich sage auch offen, was kritisiert wurde und was sich ändern wird. Zum fünfjährigen Bestehen gibt es ein besonderes Einstiegsangebot – gültig bis zum 1. März. --> zum Angebot
- Was passiert, wenn du jahrelang dieselbe Runde läufst?19.02., 04:0019.02.2026, 04:0000:39:24
Warum das Ziel „einfach fit bleiben" mehr Struktur braucht, als viele denken In dieser Folge geht es um eine Frage, die auf den ersten Blick harmlos klingt – und die gleichzeitig mehr Trainingslogik in sich trägt, als man vermuten würde: Reicht es, wenn ich einfach regelmäßig in meinem Wohlfühltempo laufe? Eine Hörerin hat genau das gefragt. Reflektiert, berechtigt, ehrlich. Und ich reflektiere mich in dieser Folge auch persönlich, denn ich war selbst zwei Jahre lang ohne Abwechslung unterwegs. Immer eine ähnliche Länge, immer ein Tempo. Es hat sich gut angefühlt. Ich bin gesund geblieben. Und trotzdem: Meine Durchschnittspace ist im Vergleich zu strukturierten Trainingsphasen um 22 Sekunden pro Kilometer gesunken. Das ist keine Krise. Aber es ist eine leise Veränderung und genau die erkläre ich heute. Dein Körper ist ein Anpassungskünstler. Er reagiert auf das, was du ihm gibst. Gibst du ihm immer denselben Reiz, gewöhnt er sich daran. Das bedeutet: kein Fortschritt, keine Reserve und langfristig ein schleichendes Absinken des Niveaus und der Belastbarkeit. Ich ordne ein, was das für langjährig Aktive bedeutet und was für Wiedereinsteiger. Und ich erkläre, warum Variation im Training kein Leistungssport-Konzept ist, sondern einfach Biologie. Links zur Folge: Podcast zum Thema Puls und Trainingszonen Den wöchentlichen #ausdauerplan mit strukturiertem Trainingsrhythmus findest du im ausdauerclub. Zum 5-jährigen-Jubiläum gibt es den ausdauerclub aktuell für 24,99 € im Monat – monatlich kündbar, ohne Mindestlaufzeit. Das Angebot gilt bis zum 1. März. Zum Geburtstags-Angebot
- Starke Körpermitte statt mehr Kilometer12.02., 04:0012.02.2026, 04:0000:56:34
Pilates als sinnvolle Ergänzung zum Lauftraining In dieser Episode spreche ich mit Kerstin Goldstein über Pilates und darüber, warum genau diese Trainingsform für viele Läuferinnen und Läufer eine sinnvolle Ergänzung sein kann. Das Problem ist nicht, dass wir zu wenig laufen. Das Problem ist, dass Laufen allein irgendwann nicht mehr reicht. Gerade mit zunehmendem Alter merken viele: Die Ausdauer bleibt, die Muskulatur nicht im gleichen Maß. Die Körpermitte wird instabiler, kleine Zipperlein häufen sich, und plötzlich fühlt sich Laufen nicht mehr selbstverständlich an. Genau hier setzt Pilates an. Kerstin ordnet ein, was Pilates ist – und was nicht. Kein esoterisches Ersatztraining, kein Wundermittel. Sondern eine strukturierte Form von Kraft-, Stabilitäts- und Mobilisationstraining, die gezielt dort ansetzt, wo Laufen seine Lücken hat. Vor allem in der Körpermitte. Wir sprechen darüber, – warum Pilates kein „Frauentraining“ ist – warum man dafür nicht beweglich sein muss – warum kurze, regelmäßige Einheiten mehr bringen – und warum das Ziel nicht Erschöpfung, sondern Verlässlichkeit im Körper ist Links zu Kerstin: Ihre Webseite Youtube Instagram
- Was 5 Jahre ausdauerclub über langfristiges Laufen zeigen05.02., 04:0005.02.2026, 04:0000:42:04
Was die aktuelle Mitglieder-Umfrage über den ausdauerclub verrät 5 Jahre ausdauerclub. Das ist ein Anlass zum Feiern – und gleichzeitig ein guter Moment, innezuhalten. In dieser Folge nehme ich dich mit hinter die Kulissen des ausdauerclubs. Ich erzähle, warum dieser Club seit fünf Jahren besteht, obwohl so viele Online-Angebote nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Und ich spreche darüber, was den ausdauerclub eigentlich ausmacht – jenseits von Trainingsplänen, Apps und Leistungsversprechen. Ich teile mit dir, was mich an der aktuellen Mitglieder-Umfrage besonders berührt hat: Es geht bei uns kaum um schneller, höher, weiter. Es geht um Dranbleiben. Um Struktur. Um Ruhe. Um Sicherheit im eigenen Laufalltag. Ich erkläre, warum der ausdauerclub eher ein System als ein klassischer Trainingsplan ist. Warum du nicht alles nutzen musst. Warum Pausen dazugehören. Und warum Einordnung wichtiger ist als Motivation. Wenn du neu bist und überlegst, ob der ausdauerclub zu dir passt, bekommst du ein klares Bild davon, für wen dieses System gedacht ist – und für wen eher nicht. Und wenn du schon lange dabei bist, ist diese Folge vor allem eines: ein ehrliches Danke. Wenn du den ausdauerclub im Geburtstagsmonat kennenlernen willst, findest du alle Infos zum aktuellen Angebot mit monatlicher Kündbarkeit und zusätzlichen Einstiegshilfen direkt auf ausdauerclub.de.
- Ist mein Puls zu hoch oder rede ich mir das nur ein?29.01., 04:0029.01.2026, 04:0000:31:33
Wie du Pulswerte richtig einordnest In dieser Folge nehme ich dich mit in ein Thema, das unglaublich viele Läuferinnen und Läufer verunsichert: die Herzfrequenz beim Laufen. Ausgangspunkt ist eine Frage als Antwort auf unseren Newsletter – von einer erfahrenen Läuferin, deren Puls beim Laufen immer wieder sehr hoch ist. Und sofort steht da diese leise, aber belastende Frage im Raum: Mache ich etwas falsch? Genau hier setzen wir an. Ich ordne ein, was ein Pulsmesser eigentlich misst – und was nicht. Warum ein einzelner Wert erstmal nur eine Zahl ist. Warum hohe Pulswerte nicht automatisch etwas über Fitness, Training oder Gesundheit aussagen. Und warum Vergleiche mit festen Bereichen oder anderen Läufer:innen meist mehr schaden als helfen. Wir schauen auch auf die Technik: Wie zuverlässig sind Messungen am Handgelenk? Wann lohnt sich Skepsis? Und warum Kontext wichtiger ist als jede Zone auf der Uhr. Der zentrale Punkt der Folge ist aber ein anderer: Nicht der Blick auf den Puls entscheidet, sondern dein Körpergefühl. Atmung, Sprechtest und subjektive Anstrengung geben im Alltag oft die bessere Orientierung – gerade, wenn Zeit knapp ist und Training ins Leben passen soll. Wenn du beim Laufen öfter auf deine Uhr schaust als auf dich selbst, dann hilft dir diese Folge, wieder einzuordnen, was wirklich relevant ist. Abonniere meinen Newsletter für mehr Infos: ausdauerclub.de/newsletter
- Dranbleiben beginnt im Kopf (und ein Abschied)22.01., 04:0022.01.2026, 04:0000:52:00
Struktur statt Selbstvorwürfe: der Schlüssel zum Dranbleiben Diese Folge ist anders – denn sie ist ein Abschied. Nach gemeinsamen Jahren verabschieden wir uns als Dreierteam vom ausdauer-Podcast. Wir gehen künftig beruflich getrennte Wege, aber voller Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit und all die besonderen Momente im ausdauerclub. Der Podcast und der Club gehen weiter: mit Torsten, mit Herz und mit neuen Ideen. Bevor wir aber sentimental werden, nehmen wir dich noch einmal mit in ein zentrales Thema: Warum Dranbleiben beim Laufen so verdammt schwer ist und was wirklich hilft. Wir sprechen über die typischen Gründe, warum Menschen aufhören, warum Motivation nicht reicht und wie du dir mit Struktur, realistischen Erwartungen und Routinen ein stabiles Fundament baust. Du erfährst, wie du dich aus der Vergleichsfalle befreist und welche Rolle deine innere Haltung spielt. Mit vielen ehrlichen Einblicken aus unserem eigenen Trainingsalltag und der Botschaft: Rückschritte gehören dazu. Entscheidend ist nicht, immer perfekt durchzuziehen, sondern immer wieder zurückzufinden. 🎧 Höre rein – zum Abschied, zur Motivation, zum Mutmachen.
- Training in der Lebensmitte – das sollten Frauen (und Männer) jetzt wissen15.01., 04:0015.01.2026, 04:0001:14:20
Warum klassische Laufpläne jetzt nicht mehr reichen In dieser Episode widmen wir uns einem Thema, das viel zu lange unter dem Radar lief: Was verändert sich eigentlich beim Training, wenn wir älter werden – insbesondere bei Frauen? Du erfährst, warum klassische Trainingspläne irgendwann nicht mehr funktionieren, wie sich hormonelle Umstellungen auf dein Energielevel, deine Regeneration und deine Motivation auswirken und warum Krafttraining nicht nur ein Nice-to-have, sondern ein echtes Must-have ist. Hannah bringt als Expertin nicht nur fundiertes Wissen rund um Zyklus, Perimenopause und Menopause ein, sondern auch ganz persönliche Erfahrungen. Wir sprechen über Schlafprobleme, Stoffwechselveränderungen, Leistungseinbrüche und das unterschätzte Thema Stress und zeigen dir, wie du klug, achtsam und anpassungsfähig trainierst. Statt „höher, schneller, weiter“ geht’s um langfristige Gesundheit, mehr Energie im Alltag und vor allem um eins: Spaß an der Bewegung. 🎧 Wenn du verstehen willst, warum Training in der Lebensmitte anders – aber nicht schlechter – ist, solltest du unbedingt reinhören! 👉 Im ausdauerclub findest du passende Trainingspläne und Support für genau diese Lebensphase.
- Beweglich bleiben statt abbauen: Warum Mobility ab 40 unverzichtbar ist08.01., 04:0008.01.2026, 04:0000:51:30
Für alle, die auch morgen noch schmerzfrei laufen wollen Du läufst regelmäßig – aber irgendwie zwickt immer öfter etwas? Die Regeneration dauert länger, die Hüfte fühlt sich steif an oder morgens braucht dein Körper erst mal Anlauf? Dann ist diese Folge genau für dich. In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Mobility für Läufer:innen ab 40 kein Extra mehr ist, sondern zur Basis gehört. Wir erklären, was im Körper mit zunehmendem Alter passiert, warum monotone Belastung allein nicht reicht und weshalb Beweglichkeit, Gelenkpflege und Bewegungsqualität entscheidend dafür sind, langfristig schmerzfrei zu laufen. Du erfährst, warum Mobility nicht bedeutet, besonders „beweglich“ sein zu müssen, sondern deinen Körper belastbarer zu machen, Zipperlein vorzubeugen und die Freude am Laufen zu erhalten. Hannah gibt einen sehr persönlichen Einblick in ihre eigene Mobility-Routine: wie sie entstanden ist, wie viel Zeit sie wirklich kostet und warum sie für sie so selbstverständlich ist wie das Anziehen der Laufschuhe. Außerdem räumen wir mit typischen Denkfehlern auf: „Dafür habe ich keine Zeit“, „Das lohnt sich nur, wenn ich schneller werden will“ oder „Das ist halt normal in meinem Alter“. Spoiler: Muss es nicht sein. 👉 Im ausdauerclub findest du passende Mobility-Workouts, die sich leicht in deinen Alltag integrieren lassen – ohne Überforderung, aber mit großer Wirkung.