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2360- Bye Bye, Keir Starmer / Hallo, Rentenreform22.06., 16:5922.06.2026, 16:5900:14:14
Eigentlich sollte die Rentenkommission ihre Ergebnisse erst an diesem Dienstag öffentlich machen. Aber ihre zentralen Vorschläge sind schon vorab bekannt geworden. Zusammenfassend könnte man sagen: Geht es nach der Kommission, zahlen alle mehr in die Rente ein und arbeiten länger, bekommen dafür aber am Ende auch eine höhere Rente raus. Wie die Regierungsparteien auf die Vorschläge reagieren – und ob damit tatsächlich das Rentenproblem gelöst wäre, erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Bastian Brinkmann aus dem Berliner SZ-Büro. Außerdem berichtet Martin Wittmann über den Rücktritt von Keir Starmer in Großbritannien – und wie die Suche nach dem neuen Premier jetzt abläuft. Zum Weiterlesen und -hören: Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Vorschlägen der Rentenkommission finden Sie hier. Über den aussichtsreichsten Kandidaten für Starmers Nachfolge, hat Martin Wittmann bei „Auf den Punkt“ hier gesprochen. Über den Politiker Keir Starmer und seine Bilanz als Premier hat Michael Neudecker hier schon im Mai eine erste Bilanz im Podcast gezogen. Hier finden Sie den Text von David Kulessa über Kap Verde bei der WM der Herren. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix, Sky News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Provokation und Klassenkampf: Die neue Doppelspitze der Linken21.06., 15:4821.06.2026, 15:4800:13:15
Auf dem Parteitag der Linken haben die Delegierten eine neue Parteispitze gewählt, bestehend aus der amtierenden Vorsitzenden Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano. Letzter hat jedoch nur etwas mehr als die Hälfte der Stimmen bekommen. Unter anderem, weil er in der vergangenen Woche ein Interview gegeben hat, in dem er der Union faschistische Politik vorwirft. Das verärgert vor allem die Parteimitglieder aus dem Osten, die darauf setzen, dass die Union nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt auf die Zusammenarbeit mit der Linken angewiesen ist. Über diesen Zwiespalt spricht im Podcast Valerie Höhne, die für die SZ vom Parteitag der Linken in Potsdam berichtet. Sie erklärt auch, wie sich die Linke inhaltlich aufstellen will - und welchen Spagat sie dabei wagen muss, um sowohl die alten als auch die neuen Parteimitglieder zufriedenzustellen. Außerdem spricht Roland Preuß aus der SZ-Parlamentsredaktion über die Reformvorschläge der Expertenkommission zur Rente. Weitere Nachrichten: Waffenruhe in Libanon brüchig; Iran sperrt Straße von Hormus. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zur Rentenreform. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Markus Schulte von Drach Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über die Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Politisches Langzeit-Trauma: Zehn Jahre Brexit-Referendum20.06., 07:0020.06.2026, 07:0000:21:20
Am kommenden Dienstag, dem 23. Juni, ist es genau zehn Jahre her, dass die Britinnen und Briten in einem Referendum darüber abstimmen konnten, ob sie in der EU bleiben oder austreten wollen. Damals haben sie sich dafür entschieden, zu gehen. Heute sagen viele Menschen in Großbritannien: Das war ein Fehler. Denn auf das Referendum folgte ein politisch und wirtschaftlich komplizierter und langwieriger Prozess, der dem Land geschadet hat. Mindestens genauso groß waren die gesellschaftlichen Verwerfungen. Das Votum für den EU-Austritt war der bis dahin symbolträchtigste Sieg des Rechtspopulismus und des Nationalismus in einer westlichen Demokratie im 21. Jahrhundert. Diese Entwicklung hat sich dann fortgeschrieben, mit dem Wahlsieg von Donald Trump in den USA im November 2016 und immer neuen Rekordwerten für Rechtspopulisten und Rechtsextremisten in vielen Ländern – nicht zuletzt in Deutschland. Das Brexit-Referendum war ein Startschuss für diese Entwicklung. Kurz vor dem zehnten Jahrestag schaut darum in dieser Ausgabe von "Auf den Punkt" der Großbritannien-Experte Nicolai von Ondarza von der "Stiftung Wissenschaft und Politik" zurück auf das, was damals passiert ist, und analysiert, wie es bis heute nachwirkt. Zum Weiterhören: Hier finden Sie die Freitagsausgabe von "Auf den Punkt" zur Frage, ob der britische Premier Keir Starmer bald abgelöst wird. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ElectionsUK (Youtube) und CNN. Redaktionsschluss war Freitag, 19.06.26, um 13 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Machtkampf in UK: Wird Andy Burnham der nächste Premier? 19.06., 16:4719.06.2026, 16:4700:11:59
Für den britischen Premierminister Keir Starmer wird es eng. Denn am Donnerstag ist ein Politiker ins Parlament eingezogen, der ihm das Amt streitig machen will. Und auch noch gute Chancen hat, dass das klappt: der Labour-Politiker Andy Burnham. Burnham hat bereits angekündigt, dass er im Falle eines Wahlsiegs in seinem Wahlbezirk Makerfield Keir Starmer als Parteichef und Premierminister herausfordern würde. Er will Premierminister werden – und viele seiner Parteikolleginnen und -kollegen unterstützen ihn dabei. In dieser Folge von „Auf den Punkt“ spricht Martin Wittmann, SZ-Korrespondent in London, darüber, was Burnhams Einzug ins britische Unterhaus für Keir Starmer bedeutet. Und er erklärt, wie wahrscheinlich es ist, dass Andy Burnham tatsächlich bald neuer Premierminister von Großbritannien werden könnte. Weitere Nachrichten: Israel und Libanon einigen sich auf Waffenruhe; Diskussion um Arbeitszeitgesetz; Hitzewarnung für Deutschland. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie alle Folgen von „Und nun zur WM“, dem SZ-Podcast zur Fußball-Weltmeisterschaft der Herren. Wie man bei mehr als 30 Grad einen kühlen Kopf behält, erfahren Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über BBC. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Wie nah ist die Ukraine einem EU-Beitritt wirklich?18.06., 16:3418.06.2026, 16:3400:11:11
Schon der G-7-Gipfel in dieser Woche ist für die Ukraine ganz gut gelaufen. Die Staatschefs haben sich dort darauf geeinigt, mehr Druck auf Putin auszuüben. Und dann beginnt auch der erste Verhandlungsblock für den EU-Beitritt. Das beschäftigt die Staatschefs der Mitgliedsländer auf dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag. Seit Jahrzehnten arbeitet die Ukraine schon auf einen EU-Beitritt hin – ganz unabhängig von dem russischen Großangriff. Worüber jetzt genau verhandelt wird und wo dabei die größten Hindernisse liegen, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Jan Diesteldorf. Er ist Korrespondent für die SZ in Brüssel. Weitere Nachrichten: Iran-Rahmenabkommen ist unterzeichnet; Nachwahl in Makerfield entscheidet über Starmers politisches Schicksal. Zum Weiterlesen und -hören: Die „Auf den Punkt“-Folge zum Iran-Rahmenabkommen und welche Rolle der israelische Premier Netanjahu dabei spielt, hören Sie hier. Den Text von Kathleen Hildebrand darüber, warum trotz KI weiterhin Menschen Texte schreiben sollten, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: European Commission (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Alles nur für Trump? Was G 7 gebracht hat17.06., 16:1317.06.2026, 16:1300:12:04
Friedrich Merz spricht von einem „Tag der Hoffnung“, Emmanuel Macron vom „Moment des strategischen Erwachens“. Auf dem G-7-Gipfel im französischen Évian demonstrieren die anwesenden Staats- und Regierungschefs eine neue Einigkeit. Und sie kündigen an, gemeinsam den Druck auf Moskau zu erhöhen, etwa mit neuen Sanktionen gegen Russland. Bemerkenswert ist vor allem, dass auch Donald Trump diesen Sanktionen zugestimmt hat, erklärt SZ-Redakteur Daniel Brössler im Podcast. Er hat aus Évian über den G-7-Gipfel berichtet. Im Gespräch erklärt Daniel Brössler, inwiefern die G-7-Staaten das Rezept für einen guten Umgang mit Donald Trump gefunden haben – und welches Signal dies nach Moskau sendet. Weitere Nachrichten: G-7 wollen Obergrenze für Rohstoffeinfuhr erwirken; Abkommen zwischen Iran und USA soll Wegfall aller Sanktionen beinhalten; Weiterhin viele antisemitische Vorfälle in Deutschland. Zum Weiterlesen: Ausgeladen von den Bayreuther Festspielen: Lesen Sie hier das Interview mit Michel Friedman. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Iran: Gefährdet Netanjahu Trumps Frieden?16.06., 16:5116.06.2026, 16:5100:11:40
Beim amerikanischen Nachrichtensender CNN haben sie gezählt, wie oft Donald Trump schon einen baldigen Frieden mit Iran angekündigt hat: 38 Mal. Diesmal scheint aber tatsächlich tatsächlich ein diplomatischer Weg in Richtung Frieden möglich. Am Freitag soll ein Rahmenabkommen von den USA und Iran unterschrieben werden. Das regelt, so heißt es, eine 60-tägige Waffenruhe, während der weitere Friedensverhandlungen stattfinden sollen. Es gibt also noch einige Punkte, an denen ein Frieden scheitern könnte. Einer davon ist der Krieg, den Israel gegen die Hisbollah führt. Denn für Iran ist es zentral, dass die Waffenruhe zwischen den USA und Iran auch dort gilt. Aber: Die israelische Regierung will nicht mitmachen. Der rechtsextreme Minister für Innere Sicherheit Itamar Ben-Gvir sagte am Montag: “Israel darf das Abkommen zwischen den USA und Iran nicht akzeptieren.” Auch der israelische Premier Benjamin Netanjahu sagte am Montag, dass sich die israelischen Streitkräfte nicht aus dem Libanon zurückziehen werden. Aktuell halten sie etwa acht Prozent des Landes besetzt. Warum Netanjahu kein Interesse an einem Frieden mit Iran hat, erklärt SZ-Nahost-Korrespondent Bernd Dörries in Beirut. Weitere Nachrichten: Spritpreise fast wieder auf Vorkriegsniveau; Musk will ZDF verklagen. Zum Weiterlesen: Den Text zum Spiel Iran gegen Neuseeland von Jürgen Schmieder in Los Angeles lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Julius Zimmer Zusätzliches Audiomaterial über: MiddleEastEye (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Iran und USA: Bringt Trump den Frieden mit zum G-7-Gipfel?15.06., 16:0115.06.2026, 16:0100:13:02
Die US-Regierung will, dass Ende der Woche in der Schweiz ein Vertrag zur Beendigung des Iran-Kriegs unterzeichnet wird. Doch der wesentliche Konflikt muss erst noch gelöst werden, sagt SZ-Iran-Korrespondent Raphael Geiger: “Was wird aus dem iranischen Atomprogramm?” Der Krieg und der mögliche Frieden werden ab Montag auch auf dem G7-Gipfel im französischen Évian die Kernrolle spielen, sagt Frankreich-Korrespondent Oliver Meiler. Dort wird auch beraten werden, welche Staaten sich an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligen können. Gastgeber Emmanuel Macron will Donald Trump aber auch für ein starkes militärisches und finanzielles Engagement für die Ukraine gewinnen. Trump werde den Gipfel bestimmen, zeigt sich Meiler überzeugt. Um den US-Präsidenten bei Laune zu halten, werde deshalb der Klimawandel nicht thematisiert und es gebe keine Schlusserklärung. Aber Mittwochabend werde es eine pompöse Gala im Schloss Versailles mit Feuerwerk und Lichtshows geben. Offiziell zum 250. Jahrestag der Gründung der USA – inoffiziell, um sicherzustellen, dass Trump bis zum Ende bleibt. Weitere Nachrichten: Großbritannien plant Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige; Nationaler Bildungsbericht bemängelt Ungleichheit; Haftstrafe für Sohn von Norwegens Kronprinzessin. Zum Weiterlesen: Einschätzungen darüber, was die Friedensvereinbarung für die Weltwirtschaft bringen, lesen Sie hier. Hier lesen Sie einen Bericht über das WM-Lager der Iraner in Mexiko und hier über die frostige Begrüßung in Los Angeles. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Space-X: Was macht Elon Musk mit seiner Billion?14.06., 16:5114.06.2026, 16:5100:12:41
Elon Musk ist nach dem Börsengang von Space-X der erste Billionär der Geschichte, zumindest auf dem Papier. Am ersten Handelstag stieg die Aktie um fast 20 Prozent, wodurch das Unternehmen mit 2,1 Billionen Dollar bewertet wurde. Doch seine Weltraumfirma SpaceX machte im vergangenen Jahr weniger als 19 Milliarden Dollar Umsatz und steckt tief in den roten Zahlen. Warum die Aktionäre Musk trotzdem vertrauen und wofür er das viele Geld verwenden will, darüber spricht Gunnar Herrmann, der sich in der SZ-Wirtschaftsredaktion mit den Themen Geldanlage und Kapitalmärkten beschäftigt. Der SpaceX-Börsengang sei nur der Anfang, sagt Herrmann. KI-Unternehmen wie Anthropic und OpenAI planen noch in diesem Jahr ebenfalls Börsengänge – und beide Unternehmungen könnten ähnliche Bewertungen erzielen wie Space-X. Weitere Nachrichten: Friedensabkommen zwischen USA und Iran könnte kurz bevorstehen; Proteste in Genf gegen G7-Gipfel in Evian; Schweizer stimmen gegen Begrenzung der Migration. Zum Weiterlesen und -hören: Hier lesen Sie, dass Space-X erst der Anfang riesiger Börsengänge ist. Hier ist ein Beitrag über Musks sagenhaften Reichtum. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Philipp Saul Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters und Paramount Pictures. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Käfigkämpfe vor dem Weißen Haus: Trump wird 8013.06., 07:0013.06.2026, 07:0000:20:39
Die Vereinigten Staaten von Amerika feiern am 4. Juli ihren 250. Geburtstag. Doch für Donald Trump scheint ein anderes Jubiläum wichtiger zu sein: Er wird an diesem Sonntag 80 Jahre alt und dafür lässt er ein riesiges Kampfsport-Spektakel organisieren: Zu Ehren Trumps sollen Käfigkämpfer aufeinander einschlagen - direkt vor dem Weißen Haus. Der Präsident nutzt die Feierlichkeiten zur eigenen Selbstüberhöhung. Was sagt das aus über Donald Trump persönlich und über den Zustand der Vereinigten Staaten insgesamt? Darüber spricht in dieser Samstagsfolge von “Auf den Punkt” die Politologin Cathryn Clüver Ashbrook von der Bertelsmann Stiftung. Sie sagt: “Hier passieren mehrere Dinge gleichzeitig, die mit dem Gründungsmythos der USA wenig zu tun haben.” Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- EU-Asylregeln: Was sich in Deutschland ändert12.06., 15:5812.06.2026, 15:5800:11:22
Zwei Jahre nach ihrer Verabschiedung ist diesen Freitag die Verschärfung des EU-Asylsystems in Kraft getreten. Das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (Geas) vereinheitlicht Asylverfahren und regelt die Verteilung von Schutzsuchenden innerhalb der EU neu. Zudem ist künftig die Einrichtung sogenannter Return-Hubs in Staaten außerhalb der EU möglich, in denen abgelehnte Asylsuchende untergebracht werden können. Menschenrechtsorganisationen bewerten die Verschärfungen kritisch: Sie befürchten unter anderem längere Inhaftierungen und eingeschränkte Rechtsschutzmöglichkeiten für Asylbewerber. Die zentrale Neuerung ist die Einteilung von Geflüchteten in zwei Kategorien, sagt Markus Baler aus der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Personen aus sogenannten sicheren Herkunftsländern oder aus Ländern mit niedrigen Anerkennungsquoten werden ein beschleunigtes Verfahren durchlaufen. Auch die haftähnliche Unterbringung in Deutschland werde vermutlich vor Gericht angefochten. Weitere Nachrichten: Krankenkassenreform im Bundestag; David Hockney gestorben; SpaceX geht an die Börse. Zum Weiterlesen und -hören: Markus Balser hat hier die neuen Fakten im Asylrecht zusammengefasst. Hier finden Sie unseren Podcast über die Auswirkungen der große Asylreform auf die EU. Einen Nachruf auf den britischen Maler David Hockney lesen Sie hier. Und hier ist der Beitrag über den absurden Reichtum von Elon Musk. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Rassistische Gewalt in Belfast: Woher kommt die Wut?11.06., 16:4511.06.2026, 16:4500:12:01
Am Montag hat im nordirischen Belfast ein Mann einen anderen mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Ein Video dieser Tat hat sich rasend schnell in den sozialen Medien verbreitet. Rechte Agitatoren haben es geteilt und damit gezielt Wut auf Migranten und Migrantinnen geschürt. Denn der mutmaßliche Täter stammt aus dem Sudan. In Belfast hat sich die Wut in dieser Woche in rassistischer Gewalt entladen. Vermummte Menschen sind durch mehrheitlich migrantische Viertel gezogen und haben rassistische Parolen skandiert. Häuser und Autos wurden in Brand gesetzt. Der Mann, der den Messerangriff verübt haben soll, ist inzwischen festgenommen und angeklagt. Aber die rassistische Gewalt geht weiter. Woher sie kommt und was kann getan werden, um sie einzudämmen? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Michael Neudecker, der als SZ-Korrespondent aus London berichtet. Und er erklärt auch, inwiefern diese Ausschreitungen dem Premierminister Starmer gefährlich werden können. Weitere Nachrichten: Britischer Verteidigungsminister Healey tritt zurück; EZB erhöht erstmals seit 2023 den Leitzins. ** Zum Weiterlesen:** Hier finden Sie den Kochbericht von Philipp Saul. Und einige seiner WM-Rezepte. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Philipp Saul Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über „UK Parliament“ auf Youtube. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- WM: America first, Fußball second?10.06., 17:0310.06.2026, 17:0300:14:27
Im Aztekenstadion von Mexiko City startet am Donnerstag laut Gianni Infantino das „größte Ereignis, das die Menschheit jemals sehen wird“. Vor einem halben Jahr hat der Fifa-Präsident an Donald Trump noch den neu geschaffenen sogenannten “Fifa-Friedenspreis” überreicht. Und jetzt lässt der US-Präsident Krieg gegen Iran führen, ein Teilnehmerland der Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft. Das sei beispiellos, sagt US-Korrespondent Boris Herrmann, wie auch die massive Einschränkung der Bewegungsfreiheit des iranischen Teams. Zudem widerspreche es dem Fifa-Motto “Football Unites the World” (Fußball vereint die Welt) und verletze das Neutralitätsgebot des Weltfußballverbandes. Dies treffe allerdings auf viele diskriminierende Regularien der Trump-Regierung etwa bei der Einreise in die USA zu. Auch Fans und Funktionäre aus Ländern wie Jordanien, Marokko und sogar Schottland hatten massive Schwierigkeiten, Visa oder Einreise-Genehmigungen zu erhalten, sagt Herrmann. Weitere Nachrichten: Arbeitgeber und Gewerkschaften treffen sich im Kanzleramt; Ausschreitungen in Belfast. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Hier finden Sie alle Artikel und Podcasts rund um die Fußball-WM. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Philipp Saul, Lisa Mohr, Luis Münch Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Guardian. und Fifa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Warum Nordkorea für China so wichtig ist09.06., 17:0509.06.2026, 17:0500:13:06
Chinas Präsident Xi Jinping war am Montag und Dienstag zu Besuch in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang. Für den dortigen Herrscher Kim Jong-un ist dieser Besuch eine ganz besondere Ehre. Das Verhältnis der beiden Länder ist eng und Xi und Kim wollen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur sogar ausbauen. Nordkorea ist international weitgehend isoliert, spielt aber trotzdem eine wichtige geopolitische Rolle. SZ-Korrespondent David Pfeifer sagt dazu in dieser Folge von “Auf den Punkt”, Nordkorea sei Nutznießer der betrüblichen Weltlage. Weitere Nachrichten: Aus für deutsch-französischen Kampfjet; Anstieg politisch motivierter Straftaten. Zum Weiterlesen: Hier schreibt David Pfeifer mehr über Nordkoreas Macht. Der Text zu politisch motivierten Straftaten steht hier. Die interaktive Karte zur WM finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Lars Langenau, Antonia Franz, Luis Münch Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: ITV (Youtube) Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Iran und Israel: Irgendwo zwischen Krieg und Waffenruhe08.06., 16:5908.06.2026, 16:5900:12:20
Am Sonntagabend ist die Situation in Nahost erneut eskaliert. Zunächst hat das islamistische Regime in Teheran Israel angegriffen. Zum ersten Mal seit dem Inkrafttreten der Waffenruhe im April und zum ersten Mal ohne damit auf einen israelischen Angriff zu reagieren. Und obwohl der US-Präsident Donald Trump den israelischen Staatschef Netanjahu aufgefordert hatte, Gegenangriffe auf Iran zu unterlassen, hat Israel noch in der Nacht auf Montag Luftangriffe auf Iran geflogen. Zusätzlich gab es neue Drohungen von der Hisbollah und von den Huthi-Rebellen in Jemen. Und obwohl das iranische Regime am Mittwochmittag die Angriffe auf Israel für beendet erklärt hat, stellt sich eine wichtige Frage: Wo steht die ohnehin schon brüchige Waffenruhe im Iran-Krieg nun? In dieser Podcastfolge spricht der SZ-Korrespondent Raphael Geiger über die gegenseitigen Angriffe von Iran und Israel. Er erklärt, wie sie zu bewerten sind. Und er ordnet ein, welche Folgen sie für das Friedensabkommen haben, dass Donald Trump unbedingt will und das eigentlich schon fast komplett ausgehandelt sein soll. Weitere Nachrichten: Staatschefs von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Ukraine fordern Putin zu Waffenruhe auf; Festnahme nach Hauseinsturz in Görlitz. ** Zum Weiterlesen:** Das Dilemma mit den Faktenchecks Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Antonia Franz Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Ist der deutschen Regierung der Gender Pay Gap egal? 07.06., 16:0207.06.2026, 16:0200:10:56
Gender Pay Gap, das ist die Lücke zwischen dem was Männer verdienen und dem was Frauen verdienen. In Deutschland gibt es da im Durchschnitt knapp 16 Prozent Unterschied. Und selbst, wenn man rausrechnet, dass Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten und eher Berufe ausüben, die schlecht bezahlt werden, dann ist der Unterschied immer noch da. Er liegt dann bei sechs Prozent. Eine neue EU-Richtline soll deshalb für mehr Transparenz bei Gehältern sorgen. Unternehmen müssen demnach mehr offen legen, wie hoch die Gehälter bei ihnen sind. Aber Deutschland hat es nicht geschafft, die Richtlinie rechtzeitig umzusetzen. Der Gesetzentwurf liegt gerade noch beim zuständigen Familienministerium. Anna Lea Jakobs aus der SZ-Wirtschaftsredaktion sagt im Podcast, dass dieses Versäumnis vor allem für Chaos sorgt: “Die Frauen wissen jetzt erst gar nicht, ab wann sie mehr Rechte zugesprochen bekommen, was das für sie eigentlich bedeutet. Und diese Unsicherheit, die nimmt man nicht nur auf Arbeitnehmerseite wahr, sondern auch bei den Firmen selber. Die wissen wir ja auch überhaupt nicht, auf was sollen wir uns denn jetzt vorbereiten? Sollen wir jetzt schon ein Gehaltssystem einführen, das dieser Richtlinie entspricht oder eben noch nicht?” Moderation, Redaktion: Antonia Franz Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Chinas Gen-Z wird zur Gefahr für Peking06.06., 06:3006.06.2026, 06:3000:35:08
China hat ein Problem. Es hat in vielen Teilen des Landes modernste Infrastruktur, weltweit die Kontrolle über wichtige Rohstoffe wie Seltenen Erden und es gibt einen Hightech-Boom: Roboter, KI und E-Autos aus China sind Weltklasse. Trotzdem sind viele junge Menschen in der Volksrepublik frustriert: Haben keine Lust auf das Hamsterrad, die Aufopferung, auf ein Leben, dass immer teurer, komplizierter und einsamer wird. Bisher hat die Regierung in Peking darauf keine Antwort. Und das könnte das Regime langfristig unter Druck setzen. Wie und weshalb trotzdem momentan eher keine Rebellion der Jungen bevorsteht, darüber sprechen die China-Korrespondenten der Süddeutschen Zeitung Gregor Scheu und Lea Sahay in der ersten Folge von „China und wir“, einem vierteiligen SZ-Podcast über die neue Weltmacht und wie sie uns verändert. Sie finden die komplette Serie im Kanal von "Das Thema". Zum Weiterhören und -lesen: “China und wir” können Sie auch sehen: Den Videopodcast finden Sie bei Spotify oder auf sz.de. Moderation: Gregor Scheu und Lea Sahay Redaktion: Timo Nicolas Produktion: Carlo Sarsky Lankheit Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- UN-Wahlniederlage: Was Deutschland jetzt tun kann05.06., 16:5505.06.2026, 16:5500:12:45
Deutschlands Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat ist am Mittwoch in New York gescheitert. Bereits im ersten Wahlgang hat Deutschland nicht einmal zwei Drittel der Stimmen bekommen. Deutlicher kann eine Wahl fast nicht ausgehen. Deutschland hatte sich auf eine nicht-ständige Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat beworben, so wie in der Vergangenheit auch. Es ist Deutschlands Ziel, alle acht Jahre Mitglied im wichtigsten Gremium der Vereinten Nationen zu sein. Das hatte bisher auch immer geklappt. Aber nun wurden stattdessen zwei andere, viel kleinere europäische Länder gewählt: Portugal und Österreich. Deutschland hat jetzt ein Glaubwürdigkeitsproblem. Und Außenminister Wadephul und Kanzler Merz gleich mit. Während die Bundespolitik noch den Schock über diese Niederlage verarbeitet, werden schon erste Rufe laut, dass Deutschland den Vereinten Nationen die Gelder kürzen sollte. Darüber, ob das eine gute Idee ist, spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Daniel Brössler aus dem SZ-Parlamentsbüro. Er hat die Wahl zum UN-Sicherheitsrat aus New York begleitet. Weitere Nachrichten: Debatte um Pflegereform; Selenskij bietet Putin Treffen an. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Text von Cathrin Kahlweit über Österreichs erfolgreiche Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat. Schlechter kann man nicht sparen: Den Text über die Pläne des WDR für Radio Cosmo finden Sie hier. Und hier finden Sie Fragen und Antworten zur geplanten Pflegereform. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Laura Terberl, Luis Münch, Timo Nicolas Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Wie viel Geld brauchen Studierende?03.06., 16:5903.06.2026, 16:5900:16:33
Die Schwarz-Rote Bundesregierung wollte das BAföG eigentlich reformieren, an die teuren Zeiten anpassen. So steht es auch im Koalitionsvertrag: Ab dem Wintersemester, also ab Herbst, sollen die BAföG-Sätze schrittweise steigen. Die Studiumsförderung gilt für alle Studierenden, deren Eltern unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegen und wird als zur Hälfte als Förderung, zur Hälfte als zinsfreies Darlehn ausgezahlt. Doch die Sätze haben sich in jüngster Zeit kaum verändert, die Lebenshaltungskosten dagegen sind stark gestiegen, besonders in den Universitäts-Städten. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär zweifelt jedoch daran, dass die Reform umzusetzen ist. Sie sagte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, dass „die Reform von den Regierungsfraktionen nicht mehr unterstützt“ würde. Zudem bringe es nichts, „Forderungen ins Parlament einzubringen, von denen man weiß, dass sie keine Mehrheit finden“. Katharina Rummenhöller ist da anderer Meinung. Sie ist Studentin und Vorstand im fzs, dem “freien Zusammenschluss der Student*innenschaften”. Der Dachverband vertritt rund eine Million Studierende in Deutschland. Im Podcast schildert sie, warum eine Erhöhung des BAföGs für Studierende essentiell sei. Weitere Nachrichten: Ukrainischer Angriff auf St. Petersburg; Kämpfe in Nahost; Wal Timmy wird obduziert. **Zum Weiterlesen: ** Über Angela Merkels Seitenhiebe gegen die Regierung Merz lesen Sie hier. Alles zum Koalitionsstreit rund ums BAföG finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Neue EU-Asylregeln: Europa schottet sich weiter ab02.06., 16:5102.06.2026, 16:5100:11:17
Die EU will abgelehnte Asylbewerber künftig auch in Abschiebezentren außerhalb der Europäischen Union inhaftieren. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) erwartet dazu noch in diesem Jahr erste Vereinbarungen mit Drittstaaten. Doch bislang hat sich noch kein Land offiziell dazu bereit erklärt. Die neuen Regeln ergänzen die große EU-Asylreform von 2024, mit der Abschiebungen erleichtert und irreguläre Migration stärker begrenzt werden soll. Befürworter erwarten sich davon mehr Kontrolle über Migration und eine abschreckende Wirkung. Kritiker warnen dagegen vor rechtlichen Unsicherheiten und einer Auslagerung europäischer Verantwortung. In dieser Folge spricht Brüssel-Korrespondent Josef Kelnberger darüber, wie die geplanten Abschiebelager in Drittstaaten funktionieren sollen. Weitere Nachrichten: Mehr arme Menschen in Deutschland; Besuch des Kölner Doms soll Eintritt kosten. Zum Weiterlesen und -hören: Hier lesen Sie Josef Kelnbergers Text über die neuen EU-Abschieberegeln, die Lager außerhalb Europas möglich machen sollen und hier lesen Sie seine Analyse dazu. Unseren Recherchepodcast “Das Thema” über den Irrsinn italienischer Lager in Albanien für abgeschobene Asylbewerber hören Sie hier. Die Folge von “Das Thema” über Epsteins Helfer finden Sie hier und den Text dazu hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch Produktion: Julias Zimmer Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER