
Häufig erwähnt
Episoden
2360- Fünf Jahre Ahrtalflut: Daran hakt der Wiederaufbau12.07., 16:0012.07.2026, 16:0000:11:37
Vor fünf Jahren hat eine Flut große Teile des Ahrtals zerstört. Straßen wurden überschwemmt, Häuser weggerissen, Landstriche verwüstet. 135 Menschen sind bei der Jahrhundertflut ums Leben gekommen, außerdem wurden über 9.000 Gebäude im Ahrtal beschädigt. Viele Menschen haben alles verloren. Heute sind zwar die meisten Privathäuser in der Region wieder aufgebaut, aber die Katastrophe ist immer noch sichtbar. Etwa in einer Schule, in der die Schülerinnen und Schüler seit fünf Jahren in Containern unterrichtet werden müssen. Und auch sonst finden sich im Ahrtal an vielen Ecken Neubauten neben Ruinen. Darüber spricht in dieser Podcastfolge Kathrin Wiesel-Lancé die SZ-Korrespondentin für Rheinland-Pfalz. Sie hat das Ahrtal besucht und erklärt, warum der Wiederaufbau des Ahrtals so lange dauert. Und sie spricht auch über den Hochwasserschutz in der Region und die Frage, warum auch heute viele Häuser im Ahrtal nicht richtig vor Überschwemmungen geschützt sind. Weitere Nachrichten: USA und Iran beschießen sich erneut; Stefan Evers neuer designierter Spitzenkandidat der CDU in Berlin. * Zum Weiterlesen:* Hier finden Sie mehr über die Hürden beim Wiederaufbau des Ahrtals und über die Schule, an der in Container unterrichtet wird. Und hier finden Sie den Text über „Neal the Seal“: Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SWR. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Drogentote auf Rekordniveau: Wie junge Menschen in die Szene geraten11.07., 07:0011.07.2026, 07:0000:17:33
Sie stürzen ab und finden aus ihrer Sucht nicht mehr heraus - bis zum traurigen Ende. Im vergangenen Jahr sind in Deutschland 2150 Menschen an den Folgen ihrer Drogensucht gestorben. Das hat der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streek in dieser Woche gesagt. Und gerade bei jungen Menschen wird das Problem immer größer. “Fast jeder vierte Drogentote ist inzwischen jünger als 30 Jahre und bei den Unter-20-Jährigen hat sich die Zahl der Todesfälle in den letzten vier Jahren fast verdoppelt”, sagte Streeck bei einer Pressekonferenz. Dass Menschen in den Drogenstrudel geraten, habe auch mit der Anziehungskraft des Milieus zu tun, sagt Wolfgang Barth in dieser Folge von “Auf den Punkt”. Seit den 1980er-Jahren hilft er Abhängigen im Bahnhofsviertel in Frankfurt am Main. In dieser Folge erzählt Barth von seiner Arbeit mit den Süchtigen und davon, wie sich die Szene dadurch verändert hat, dass heute andere Drogen konsumiert werden als früher. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Bayerischer Rundfunk. Redaktionsschluss war Freitag, 10. Juli 2026 um 16.30 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Spargesetz statt Reform: Das ändert sich jetzt im Gesundheitssystem10.07., 16:5410.07.2026, 16:5400:12:20
Die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung ist beschlossen. Von 2027 an wird es für Versicherte teurer. Und auch Kliniken, Ärzte und Psychotherapeuten müssen sich auf Einbußen einstellen. Was wird sich konkret für Versicherte ändern? Darüber spricht in dieser Folge “Auf den Punkt” Rainer Stadler, er ist der SZ-Experte für Fragen zum Gesundheitssystem. Er sagt, dass es von 2027 an erhebliche Einschnitte für Versicherte und Ärzte geben werde. Die Hauptlast werde bei den Versicherten liegen. Weitere Nachrichten: Neues Heizungsgesetz; Wegner tritt in Berlin nicht nochmal an. Zum Weiterlesen und -hören: Hier hören Sie den SZ-Podcast “In aller Ruhe”, in dem Carolin Emcke mit Rachel Goldberg-Polins über Trauer und das Weiterleben spricht, nachdem Goldberg-Polins Sohn Hersh von der Hamas in den Gazastreifen entführt und dort getötet wurde. Hier finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Pauline Claßen Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Hinweis: In dieser Folge heißt es, dass die gesetzlich Versicherten auch die Kassenbeiträge der Menschen in Grundsicherung finanzieren. Das stimmt so nicht. Richtig ist, dass ein Teil der Gesundheitskosten von Menschen in der Grundsicherung von den gesetzlichen Krankenversicherungen getragen werden. Jobcenter und Sozialamt tragen auch zur Finanzierung der Gesundheitskosten dieser Personengruppe bei. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Kahlschlag bei VW? So könnte es weitergehen09.07., 16:1609.07.2026, 16:1600:11:59
Der VW-Aufsichtsrat berät diesen Donnerstag in Wolfsburg über neue, drastische Sparpläne für den Konzern. Konzernchef Oliver Blume hatte bereits im Frühjahr angekündigt, den Sparkurs deutlich verschärfen zu wollen. Laut Manager Magazin könnten weltweit bis zu 100 000 Stellen wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Werke des VW-Konzerns in Deutschland droht demnach sogar bis 2034 die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. Blume begründet den massiven Sparkurs mit verschärften Rahmenbedingungen. So verkauft VW heute etwa zwei Millionen Autos weniger als vor der Corona-Pandemie, sagt Christina Kunkel, die für die SZ-Wirtschaftsredaktion über die Automobilindustrie berichtet. Besonders der chinesische Markt sei eingebrochen und viele Werke seien nicht ausgelastet. Aber einfach sei es nicht, bei VW so einen Sparkurs durchzusetzen, sagt Kunkel. Schließlich bestehe bis 2031 noch eine Jobgarantie. Zudem haben das Land Niedersachsen und Arbeitnehmervertreter eine Sperrminorität im Aufsichtsrat. Weitere Nachrichten: US-Lizenz für ukrainische Produktion von Patriot-Flugabwehrraketen; Deutschland kauft “Tomahawk”-Marschflugkörper; Zehn Jahre Haft nach Tod eines Zugbegleiters, 5100 Hitzetote in Deutschland. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie eine Analyse über die Krise bei VW und hier über die ersten zaghaften Proteste. Das berührende Porträt des getöteten Bahn-Mitarbeiters Serkan Çalar lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Ann Marlen Hoolt, Luis Münch Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Trump greift Iran an – und zeigt der Nato seine Verachtung 08.07., 16:1308.07.2026, 16:1300:12:40
Für Donald Trump ist die vorläufige Waffenruhe mit Iran beendet. Das hat der US-Präsident am Mittwoch beim Nato-Gipfel in Ankara erklärt. Zuvor hatte die US-Armee in der Nacht eine neue Angriffswelle gegen mehr als 80 Ziele in Iran geflogen. Desweiteren hat Trump den Streit mit Spanien neu angefacht und ein Ende des Handels mit dem EU-Land angekündigt. Trump nannte Spanien einen “furchtbaren Partner” in der Nato. “Sie nehmen nicht teil, sie zahlen nicht.“ Spaniens linker Regierungschef Pedro Sánchez ist einer der schärfsten europäischen Kritiker der Außen- und Militärpolitik Trumps. Als einziges Nato-Land lehnt Spanien die Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts ab. Zwar hätten weder Trump noch Iran Interesse an einem großen Krieg, sagt SZ-Sicherheitsexperte Hubert Wetzel, die Dynamik von Militärschlägen und Vergeltungsmaßnahmen könne jedoch wieder zu einer Eskalation führen. In Bezug auf Trumps Drohungen gegen Madrid erklärt Wetzel, dass solche einseitigen Handelsbeschränkungen nicht so einfach sei, wie Trump sich das vorstelle. Schließlich schütze die EU ihre Mitglieder. Im Grunde aber zeige sein Auftritt auch bei diesem Nato-Gipfel Trumps tiefe Verachtung für das Verteidigungsbündnis. Weitere Nachrichten: Le Pen will bei Präsidentschaftswahl antreten; ICE-Agent erschießt Mexikaner; lebenslange Haftstrafe für Berliner Palliativarzt. Zum Weiterlesen und -hören: Eine Einschätzung, ob der Krieg zwischen Iran und USA wieder aufflammen wird, lesen Sie hier. Und hier einen Beitrag darüber, dass Trump seine Ansprüche auf Grönland längst nicht aufgegeben hat. Bei unserem Liveblog bleiben Sie bei den Entwicklungen im Konflikt USA gegen Iran informiert. Unseren Recherchepodcast “Das Thema” zu den Großbaustellen der Deutschen Bahn hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Fox News und TFI. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Fußfessel für Marine Le Pen: Was das Urteil bedeutet07.07., 17:0407.07.2026, 17:0400:10:28
Marine Le Pen ist die Frontfrau der extrem rechten Partei Rassemblement National in Frankreich. Und hätte ein Gericht Le Pen im vergangenen Jahr wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder nicht das passive Wahlrecht entzogen, wäre sie sicher jetzt schon im Wahlkampfmodus. Aber durch das Urteil war eine Präsidentschaftskandidatur zunächst ausgeschlossen. Le Pen ist dagegen in Berufung gegangen und nun wurde ihre Strafe reduziert. Sie darf nun doch bei der Wahl antreten, aber sie muss im Wahlkampf eine Fußfessel tragen. Frankreich-Expertin Kathrin Wiesel-Lancé sagt in dieser Folge von “Auf den Punkt”: Das würde kein angenehmer Wahlkampf werden. Weitere Nachrichten: U-Boot-Geschäft zwischen Deutschland und Kanada; Förderung für Wärmepumpen. Zum Weiterlesen: Eine Analyse zum Urteil gegen Le Pen steht hier. Mehr Informationen zur Wärmepumpenförderung lesen Sie hier. Den Text über die Niederlage von Donald Trump und dem US-Team finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Trump ruft an, Infantino liefert: Die Fifa biedert sich an06.07., 16:3606.07.2026, 16:3600:11:49
Es ist ein Eklat, der diese Fußball-Weltmeisterschaft überschatten könnte: Donald Trump hat wohl bei Fifa-Präsident Gianni Infantino angerufen und es geschafft, dass der US-Spieler Folarin Balogun seine Sperre nach einer roten Karte nicht absitzen muss. Balogun hatte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina die rote Karte gesehen und wäre deshalb eigentlich automatisch für mindestens ein Spiel gesperrt worden. Doch dann hat die Fifa die Sperre überraschend zur Bewährung ausgesetzt und nun darf Balogun im Achtelfinale gegen Belgien für die USA antreten. SZ-Sportredakteur David Kulessa sagt in dieser Folge von “Auf den Punkt”, dass die Fifa mit ihrer umstrittenen Entscheidung Tür und Tor für politische Einflussnahme auf den Fußball öffne. Sie biedere sich beim Gastgeber USA an. Weitere Nachrichten: Bundeshaushalt; Angriffe auf Kiew. Zum Weiterlesen: Testen Sie hier, wie stark Ihr Job durch künstliche Intelligenz unter Druck geraten könnte. Hier stehen fünf Tipps für die Arbeitswelt von morgen. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: ARD-Sportschau
- Weidel, Höcke, Chrupalla: Wer hat in der AfD den meisten Einfluss? 05.07., 16:0605.07.2026, 16:0600:11:52
Mehr als 30 000 Menschen sind nach Angaben der Polizei am Samstag in Erfurt auf die Straße gegangen, um gegen den Bundesparteitag der AfD zu demonstrieren. Die Veranstalter sprechen sogar von 50 000 Demonstrierenden. Lola Mehring, Sprecherin des Bündnisses “Widersetzen”, das große Teile des Protests organisiert hat, kommt aus Sachsen-Anhalt, wo am 6. September der Landtag gewählt wird, und macht sich darum große Sorgen: Die AfD kommt in Umfragen dort aktuell auf über 40 Prozent und könnte das Bundesland in Zukunft womöglich sogar alleine regieren. Auch bundesweit steht die AfD so gut da wie nie: mit 27 Prozent auf Platz 1, vor der Union mit 22 Prozent. Was die wichtigsten Themen auf dem AfD-Parteitag waren, das ordnet in dieser Folge von “Auf den Punkt” Tim Frehler ein. Er ist Redakteur in der Parlamentsredaktion der SZ und war an diesem Wochenende vor Ort in Erfurt. Weitere Nachrichten: Bundesverteidigungsminister Pistorius will Zugriff der AfD auf geheime Informationen verhindern; Mehrheit der Amerikaner empfindet 4.-Juli-Feierlichkeiten in Washington als "zu politisch". Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum Text über die Wohnung des Künstlers Andreas Rost in einem Plattenbau aus der DDR. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SZ.
- 250 Jahre USA: Noch ist nicht alles verloren04.07., 07:0004.07.2026, 07:0000:22:33
Am 25. Juni wurde in Washington die “Great American State Fair” eröffnet, als Auftakt der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit. Aber weil dieses Jubiläum unter die Präsidentschaft von Donald Trump fällt, wirkte diese Feier weniger wie ein Volksfest und eher wie eine Trump-Rally: unzählige MAGA-Caps im Publikum, Lobreden auf den Präsidenten auf der Bühne und eine Rede von Trump selbst, wie er sie auch bei seinen Wahlkampfauftritten hält. Donald Trump feiert sich eben gerne selbst, egal zu welchem Anlass. Ob Trump damit wirklich einzigartig in der Geschichte der US-Präsidenten ist und ob er dabei ist, die amerikanische Demokratie dauerhaft zu zerstören, darüber spricht in dieser Samstagsausgabe von “Auf den Punkt” Peter Sparding, Vizepräsident am Center for the Presidency and Congress, einem Think Tank in Washington. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Defense Now (Youtube) und Right Side Broadcasting Network (Youtube). Redaktionsschluss war Freitag, 03.07.2026, um 13 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Benzinkrise in Russland: Frust, Propaganda – und keine Revolution03.07., 16:5503.07.2026, 16:5500:10:51
In Russland stehen die Menschen zurzeit teils stundenlang an, um zu tanken. Denn dem Land geht das Benzin aus. Viele wütende Russen dokumentieren das mit Videos in den sozialen Medien. Auch Ernten mussten schon verschoben werden, weil Benzin für die landwirtschaftlichen Maschinen fehlt. Die Bevölkerung kann vor dem Folgen des Kriegs mit der Ukraine nicht mehr die Augen verschließen. Russland ist einer der größten Energieproduzenten der Welt. Aber weil die Ukraine seit einiger Zeit verstärkt die russische Ölindustrie angreift – das Herz der russischen Wirtschaft – wirkt sich das auf die Öl- und Benzinproduktion aus. Der Kreml erwägt jetzt, Benzin aus dem Ausland einzukaufen. Warum die Unzufriedenheit der Russinnen und Russen trotzdem nicht zu einer Revolution führen wird, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Silke Bigalke, die Russlandkorrespondentin der SZ. Sie erklärt, warum sich Putin keine Sorgen, um seinen Machterhalt machen muss. Weitere Nachrichten: Koalition rudert bei Krankschreibung zurück; Julian Nagelsmann tritt als Fußballbundestrainer zurück. Zum Weiterlesen: Taylor Swift vs. Donald Trump: Den Text über den Kampf um den 4. Juli finden Sie hier. Wetten auf das Hochzeitsdatum: Hier können Sie den Text über die sogenannten „Prediction Markets“ lesen. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Mehr Netto und Sofort-Attest: Das plant die Regierung02.07., 16:3302.07.2026, 16:3300:12:55
Vor allem Familien mit kleinen und mittleren Einkommen sollen durch die Reformen entlastet werden. Familien, die insgesamt über circa 60 000 Euro Jahreseinkommen verfügen, sollen jährlich 600 Euro Netto mehr übrig haben. Um das zu finanzieren, soll die Reichensteuer erhöht werden, die jene betrifft, die mehr als 250 000 Euro im Jahr verdienen. Außerdem will die Koalition auch ins Arbeitsleben eingreifen: Bald darf man sich nicht mehr telefonisch krankschreiben lassen. Zudem dürfen Unternehmen schon ab dem ersten Krankheitstag eine offizielle Krankschreibung einfordern. Bisher war das erst ab dem dritten Tag möglich. Und: Künftig sollen Unternehmen länger und öfter Arbeitsverträge befristen dürfen – auch ohne Grund. Solche sachgrundlosen Befristungen sollen dann innerhalb von vier Jahren sechs Mal möglich sein. Das ist doppelt so oft und doppelt so lange wie bisher. Henrike Roßbach, Leiterin des Berliner SZ-Büros, ordnet in dieser Folge von “Auf den Punkt” die Beschlüsse der Koalitionsspitzen ein. Weitere Nachrichten: Vor Hitzewelle schon 800 Hitzetote in Deutschland; Benko jetzt rechtskräftig verurteilt; 18 Menschen in Kiew getötet durch russische Angriffe. Zum Weiterlesen und -hören: Die Beschlüsse der Koalition im Check – das lesen Sie hier. Wer darf sich zu den Gewinnern in der Koalition zählen – eine Analyse. Einen Meinungsbeitrag von Henrike Roßbach zu den Koalitionsbeschlüssen lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Laura Terberl, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Stade: Die Hintergründe der tödlichen Schüsse 01.07., 17:2201.07.2026, 17:2200:10:28
Im niedersächsischen Stade sind am Montag sechs Menschen in einer Jugendhilfeeinrichtung erschossen worden. Der Tatverdächtige ist ein 45 Jahre alter Mann aus Garbsen bei Hannover. Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass das Motiv für die tödlichen Schüsse in einem Sorgerechtsstreit um seine drei Monate alte Tochter liegt. Das Kind war zuvor mit Hirnblutungen in einem Krankenhaus in Hannover behandelt worden. Ärzte äußerten den Verdacht auf ein Schütteltrauma. Den Eltern wurde daraufhin unter anderem das Aufenthaltsbestimmungsrecht und die Gesundheitssorge entzogen. Zudem hatte die Staatsanwaltschaft Hannover Ermittlungen aufgenommen: Der mutmaßliche Täter soll im Zusammenhang mit der Behandlung seiner Tochter gegenüber Ärzten der Medizinischen Hochschule Hannover aggressiv aufgetreten sein und ihnen verbal gedroht haben. In dieser Folge von „Auf den Punkt“ erläutert SZ-Korrespondentin Jana Stegemann, welche Vorgeschichte der Tat vorausging und was über den mutmaßlichen Täter bekannt ist. Weitere Nachrichten: Koalitionsausschuss berät über Reformpaket; Korruptions-Razzia wegen Tickets für Fußball-EM 2024; Neue Zollpauschale für günstige Online-Bestellungen aus Asien. Zum Weiterlesen: Die Reportage über die Tat von Stade lesen Sie hier](https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/stade-sorgerechtsstreit-schuesse-e970942/)) und einen Artikel über die Hintergründe hier. Trotz EU-Warnungen landen immer wieder gesundheitsschädliche Produkte auf Internet-Marktplätzen, die wir auch in Deutschland nutzen. Warum Kontrollen versagen, die gefährlichen Artikel aus dem Verkehr zu ziehen, darüber hat mein Kollege Michael Kläsgen kürzlich hier berichtet. Hier finden Sie die Kritik von Philipp Bovermann über das neue Machwerk von Uwe Boll. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NDR. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Verfassungsschutz warnt vor rechtsextremen Teenagern 30.06., 16:4230.06.2026, 16:4200:10:32
Die Zahl der Extremisten in Deutschland ist nach Einschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz von rechtsaußen bis ganz links weiter angestiegen. Dabei komme „die größte Bedrohung für unsere Demokratie“ weiterhin von Rechtsextremisten. So hat Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Dienstag in Berlin den Verfassungsschutzberichtes 2025 zusammengefasst. Demnach gibt es 58 700 Rechtsextremisten hierzulande, darunter etwa 15 600 Gewaltbereite. Eine zunehmende Bedrohung sieht Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen in jungen, online radikalisierten Tätern. Die Anwerbung erfolgt über verschiedene Kanäle: klassische Social-Media-Plattformen, Webseiten, aber zunehmend auch durch reale Aktivitäten. Rechtsextreme Organisationen wie die Partei “Der Dritte Weg” bieten aber Kampfsportangebote und Freizeitaktivitäten an. “Eine neue Entwicklung“, sagt SZ-Innenpolitik-Experte Markus Balser. Besonders in Ostdeutschland sei dies angesichts der oft fehlenden Alternativen besorgniserregend. Weitere Nachrichten: Fujimori-Tochter wird Perus neue Präsidentin; Immer mehr Erdbebenopfer in Venezuela; Ebola-Ausbreitung im Kongo. Zum Weiterlesen: Einen Text von Markus Balser über den aktuellen Verfassungsschutzbericht lesen Sie hier. Eine Einzelkritik der gescheiterten DFB-Auswahl lesen Sie hier. Hier lesen Sie einen Meinungsbeitrag, dass Nagelsmann seinen Hut nehmen sollte. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Luis Münch, Johannes Korsche Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
- Hitze-Bilanz: Deutschland braucht einen Plan29.06., 16:2629.06.2026, 16:2600:11:21
Am Wochenende wurden in Neißemünde in Brandenburg 41,7 Grad gemessen. Eine so hohe Temperatur gab es in Deutschland seit Beginn der Messungen noch nie. Das ganze Land hat in den vergangenen Tagen unter einer extremen Hitzewelle gelitten. Das hat zu überfüllten Schwimmbädern und überhitzten Wohnungen geführt, aber es hatte auch Auswirkungen auf den Verkehr und die Infrastruktur – und es hat die vulnerablen Gruppen unserer Gesellschaft in große Gefahr gebracht. Alte, Kranke und Kinder leiden bekanntlich besonders unter Extremtemperaturen. Ganz vorbei ist es immer noch nicht. In den kommenden Tagen sind lokal immer noch um die 30 Grad zu erwarten. Und die nächste extreme Hitzewelle kommt bestimmt. Der Sommer ja gerade erst begonnen – genauso, wie die politische Debatte über die Hitze. Zeit für eine erste Bilanz: Was hat die Hitze an diesem Wochenende angerichtet und was können oder müssen wir daraus lernen? Das erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Jakob Wetzel aus dem SZ-Wissenschaftsressort. Weitere Nachrichten: Fünf Tote nach Schüssen in Stade; USA wollen trotz gegenseitiger Angriffe weitere Gespräche mit Iran führen. Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum SZ-Podcast “Und nun zum Sport” mit Sonderfolgen zur Fußball-WM der Herren. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Lars Langenau, Luis Münch Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- USA: Trump verliert Teile der Maga-Basis28.06., 16:4328.06.2026, 16:4300:12:43
Vor zehn Tagen haben Iran und USA ein Rahmenabkommen unterschrieben, mit dem eine 60-tägige Waffenruhe und Friedensgespräche beginnen sollten. Trotzdem gibt es seitdem immer wieder gegenseitige Angriffe. US-Präsident Trump hat zuletzt sogar wieder damit gedroht, Iran zu vernichten. Dabei schwindet die Unterstützung in den USA für den Krieg. Sogar in Trumps eigenem Lager. Prominente Maga-Stimmen wie Ex-Fernsehmoderator Tucker Carlson haben sich öffentlich von der republikanischen Partei abgewandt. Und auch republikanische Abgeordnete haben mit einer Iran-Resolution gegen Trump gestimmt. Wie gefährlich wird der Iran-Krieg für Donald Trump? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Charlotte Walser, die aus Washington für die SZ berichtet. Weitere Nachrichten: Anzahl der Toten durch Erdbeben in Venezuela steigt; Mehrere Temperaturrekorde in den vergangenen Tagen. Zum Weiterlesen und -hören: Alles, was Sie über den deutschen Gegner Paraguay im Sechzehntelfinale der Fußball-WM der Herren wissen müssen, lesen Sie hier. Den Podcast vom Freitag zum Erdbeben in Venezuela können Sie hier hören. Schauen Sie hier nach, wie ungewöhnlich die Temperaturen in Ihrem Landkreis sind. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Felicitas Kock Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über „Can’t be censored“ (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- NSDAP: Was eine Mitgliedschaft bedeutet hat27.06., 07:0027.06.2026, 07:0000:20:45
Vielleicht haben Sie es ja auch schon ausprobiert: Die NSDAP-Mitgliederkartei nach den Großeltern oder Urgroßeltern zu durchsuchen. Auf der SZ-Homepage geht das jetzt sehr einfach. Aber: Was, wenn man die eigene Familie dann tatsächlich in der Datenbank findet? Was bedeutet das dann? Darüber spricht in dieser Folge die Publizistin Ines Geipel. Sie hat sich unter anderem mit der Erinnerungskultur beziehungsweise den Rissen in der Erinnerungskultur zum KZ Buchenwald beschäftigt und war dafür für den Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse nominiert. Zum Weiterlesen: Durchsuchen Sie hier die NSDAP-Mitgliederkartei. Einen Text, der Ihnen Anlaufstellen nennt, wenn Sie weiter recherchieren wollen, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Redaktionsschluss war Freitag, 26.06.2026, um 15 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Erdbeben in Venezuela: Was deutsche Helfer leisten können26.06., 16:0826.06.2026, 16:0800:14:34
Zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 haben am Mittwoch Teile von Venezuela erschüttert. Am Freitag ist die Zahl der Todesopfer nach Angaben von Interimspräsidentin Delcy Rodriguez auf 589 gestiegen. Zudem seien 2980 Menschen verletzt worden. Es gibt aber Hinweise darauf, dass noch Zehntausende vermisst werden. In der Nacht zum Freitag sind mehrere internationale Einsatzteams in Venezuela gelandet, um nach Verschütteten zu suchen, darunter Helfer aus Mexiko, El Salvador und der Schweiz. Auch die USA brachten Such- und Rettungsmannschaften sowie humanitäre und medizinische Hilfe auf den Weg. Inzwischen sind auch erste Rettungskräfte aus Deutschland unterwegs. Axel Schmidt ist seit 21 Jahren in der Katastrophenhilfe beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) tätig. Er betont, wie entscheidend schnelle Hilfe bei solchen Naturkatastrophen ist. Zentral sei die Koordination zwischen nationalen und internationalen, staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren. Allerdings sei die Nothilfe nur ein Teil der Aufgabe, längerfristige Unterstützung danach sei genauso wichtig, sagt Schmidt. Der ASB arbeite in Venezuela mit einem lokalen Partner zusammen, einer Behindertenorganisation, die im Land gut vernetzt sei. Lokale Helfer seien zwar wichtig, aber bei dem Ausmaß der Zerstörung wie jetzt an der Karibikküste könne ein Land das nicht alleine bewältigen. Internationale Hilfe bei der Versorgung mit Medizin, Wasser und schwerem Räumungsgerät sei notwendig. Der ASB ist Teil des Bündnisses „Aktion Deutschland Hilft". Mehr über die Organisationen erfahren Sie hier. Die „Aktion Deutschland Hilft“ ruft unter dem Stichwort „Erdbeben Venezuela“ zu Spenden auf. Spenden-Stichwort: Erdbeben Venezuela IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (SozialBank) Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de Weitere Nachrichten: Lebenslange Haftstrafe für Attentäter vom Magdeburger Weihnachtsmarkt; EU will wehrfähigen Ukrainern Flucht vor Krieg erschweren; Oberster Gerichtshof der USA stützt Trumps Abschiebepolitik; Berichte über weitere Entlassungen bei VW. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Bericht über das Attentat in Magdeburg und das Urteil gegen Taleb A. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über AP und Deutsche Welle. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Deutschland schwitzt – und muss Hitze neu denken25.06., 17:0925.06.2026, 17:0900:15:55
Die Nacht zum Donnerstag war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes eine der wärmsten in Deutschland seit Beginn der Messungen. Solche Hitzephasen, in denen es sich auch nachts nicht richtig abkühlt, nehmen auch in Deutschland und ganz Europa zu. Eine Folge des Klimawandels. Was gesamtgesellschaftlich getan werden kann, um sich vor Extremhitze zu schützen, darüber spricht in dieser Podcastfolge Michael Bauchmüller. Er ist Redakteur im Berliner Parlamentsbüro der SZ. Im Podcast sagt er: Es reicht nicht, darauf zu hoffen, dass der Bund tätig wird. Stattdessen müsse jede und jeder etwas dazu beitragen, dass die Menschen in Deutschland weniger unter Hitzewellen leiden. Anschließend stellt Marie-Louise Timcke, Leiterin des SZ-Datenressorts, eine neue Datenbank vor, für welche die SZ Mitgliederakten der NSDAP ausgewertet hat. Mithilfe einer Suchfunktion lassen sich die Mitgliederausweise durchsuchen und in einen historischen Kontext einordnen. Weitere Nachrichten: Schwere Erdbeben in Venezuela; erste Bilanz zum neuen Wehrdienstmodell. Zum Weiterlesen: War jemand in Ihrer Familie in der NSDAP? Finden Sie hier heraus mit der SZ-Datenbank zur NSDAP-Mitgliederkartei. Die Reportage aus dem Strandbad in Halle an der Saale finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Lars Langenau Produktion: Carlo Sarsky Lankheit Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Bundesweite Störung: Die Bahn hat besonnen reagiert24.06., 16:5124.06.2026, 16:5100:12:01
Ursache des bundesweiten Ausfall des Zugverkehrs am späten Dienstagabend ist laut Deutscher Bahn der “planmäßige Tausch einer technischen Komponente“ beim digitalen Bahnfunksystem. Die Störung des Systems hatte den Bahnverkehr im gesamten Land für zwei Stunden stillgelegt. Doch wie konnte so ein Totalausfall passieren – und was sagt das über den Staatskonzern? Die Bahn hat bewusst vorsichtig reagiert, indem sie den Verkehr für zwei Stunden komplett gestoppt hat, sagt Bahn-Expertin Vivien Timmler aus dem Berlin SZ-Büro. Eine richtige, besonnene Entscheidung, die Sicherheit vor Schnelligkeit gestellt habe. Zugleich kritisiert Timmler aber die generelle Krisenkommunikation der Bahn. Diese sei nach wie vor unzureichend. Weitere Nachrichten: “Stuttgart 21” wird “Stuttgart 31”; Familienministerin will Zugang zu Social Media erst ab 13 Jahren erlauben; US-Senat gegen Iran-Krieg; Anstieg der Islamfeindlichkeit in Deutschland. Zum Weiterlesen und -hören: Über den Auslöser des Bahn-Stillstands lesen Sie auch hier einen Bericht. Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zu der Störung. Den Recherchepodcast “Das Thema” zum Bruch des Damms in Brasilien mit 270 Toten und der möglichen Verantwortung des Tüv Süd hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Luis Münch Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF, ntv, Bild. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- "Flamingo-Revolution": Stürzt Albaniens Premier über Pläne für ein Luxusresort?23.06., 17:0923.06.2026, 17:0900:12:05
Seit 2024 ist bekannt, dass Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in Albanien ein Luxusresort bauen will. Finanziert werden soll der Bau von Kushners Investmentfonds, in dem viel Geld aus den Staatsfonds von Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten steckt. Doch die Pläne haben in Albanien Widerstand ausgelöst, weil das Projekt in einem Naturschutzgebiet an der Küste entstehen soll, in dem Flamingos und viele andere Tiere leben. Mittlerweile geht es bei den Protesten um mehr als um Umweltschutz – um so viel mehr, dass manche sogar schon von der “Flamingo-Revolution” sprechen, benannt nach dem Tier, das die Demonstrierenden zum Symbol ihres Protests gemacht haben. Am vergangenen Samstag sind in Albaniens Hauptstadt Tirana schätzungsweise 200 000 Menschen auf die Straße gegangen, mit Bannern, albanischen Flaggen und vielen Flamingos aus Pappe, Plastik und Stoff. Was genau die Demonstrierenden fordern und wie die Regierung darauf reagiert, darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Tobias Zick, Experte für Südosteuropa im Politik-Ressort der SZ. Weitere Nachrichten: Bundesregierung will Vorschläge der Rentenkommission vollständig umsetzen; Selenskij reist wegen diplomatischer Krise mit Polen nicht zur Wiederaufbaukonferenz. Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum Kurzporträt über den albanischen Präsidenten Edi Rama. https://www.sueddeutsche.de/politik/albanien-rama-kushner-hotel-narta-lagune-li.3503401 Hier lesen Sie einen Text über Edi Rama als Künstler. Hier finden Sie die “Auf den Punkt”-Folge über die Vorschläge der Rentenkommission. Und hier geht es zum Text über die Ursachen der Hitzewelle. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @DavidSenra (Youtube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER