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2361- Iran: Für die USA läuft der Krieg schlecht10.03., 17:0310.03.2026, 17:0300:12:48
Der US-Präsident Donald Trump behauptet: der Krieg mit Iran sei so gut wie abgeschlossen. Er soll das einer US-Reporterin von CBS am Telefon gesagt haben. Iran habe keine Marine, keine Kommunikationswege und keine Luftwaffe mehr. Die USA seien ihrem Zeitplan sogar mehrere Wochen voraus. Irans Revolutionsgarden widersprechen dieser Darstellung. In einer Mitteilung über die iranische Nachrichtenagentur Tasnim heißt es: “Die Bedingungen auf dem Schlachtfeld und das Ende des Krieges liegen in den Händen der Islamischen Republik." Was stimmt? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Tomas Avenarius, außenpolitischer Reporter der SZ mit Schwerpunkt Krisenberichterstattung. Weitere Nachrichten: Von der Leyen für Atomkraft; VW-Gewinn bricht ein; Weimer sagt Verleihung des Buchhandlungspreises ab. **Zum Weiterlesen: ** Lesen Sie hier, was der Iran-Krieg für die Weltwirtschaft bedeutet. Lesen Sie hier, warum Wolfram Weimer den Buchhandlungspreis absagt. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Lars Langenau, Lora Ganeva Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Grüner Wahlerfolg: Mehr Cem wagen?09.03., 15:0009.03.2026, 15:0000:10:28
Cem Özdemir hat mit den Grünen nach einer fulminanten Aufholjagd die Landtagswahl in Baden-Württemberg überraschend gewonnen.. Laut vorläufigem Endergebnis kommen die Grünen auf 30,2 Prozentpunkte. Und damit auch knapp mehr Stimmen, als die CDU bekommen hat. Wie hat Spitzenkandidat Özdemir das hinbekommen? Seine Persönlichkeit und Erfahrung als ehemaliger Bundesminister sowie in Brüssel waren entscheidende Faktoren für seinen Wahlsieg, sagt Roland Muschel, SZ-Korrespondent in Stuttgart. Zudem habe sich Özdemir “maximal abgegrenzt von der grünen Bundespartei”. Die Grünen haben im Wahlkampf stark auf Özdemirs Profil gesetzt und ihn als den Kandidaten präsentiert, "der es kann". Weitere Nachrichten: Münchens Oberbürgermeister Reiter muss in Stichwahl; Moschtaba Chamenei neues geistliches Oberhaupt in Iran. **Zum Weiterlesen: ** Einen Text von Roland Muschel über Özdemirs Erfolg lesen Sie hier. Den kostenlosen Newsletter aus Stuttgart und Baden-Württemberg können Sie hier abonnieren: https://www.sueddeutsche.de/kolumne/im-suedwesten-newsletter-1.6388568 Den Liveblog zu den Kommunalwahlen in München finden Sie hier. Hier finden Sie den Text über Modschtaba Chamenei, Irans neues geistliches Oberhaupt der Islamischen Republik. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SZ, Phoenix, Tagesthemen. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Baden-Württemberg: Was die Wahl für die Bundespolitik bedeutet08.03., 18:4508.03.2026, 18:4500:10:54
Insgesamt werden in diesem Jahr fünf Landtage gewählt, als erstes Bundesland war an diesem Sonntag Baden-Württemberg dran. Neben der Frage, wer der Nachfolger von Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen wird, geht es bei der Wahl auch um einen Stimmungstest für die Bundesregierung. Für die CDU sah es in Baden-Württemberg lange richtig gut aus. In den Umfragen war sie klar vorn: Im Oktober waren es bis zu 14 Prozentpunkte auf die Grünen. Aber dann haben die Grünen und ihr Spitzenkandidat Cem Özdemir aufgeholt. Laut einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen waren beide Parteien kurz vor der Wahl gleichauf. Für die Grünen und Özdemir lief es zuletzt also richtig gut. Für Manuel Hagel, Spitzenkandidat der CDU, eher schlecht. Hagel stand für ein Video in der Kritik, in dem er sich unangemessen über eine Schülerin äußert. Dazu kommt ein Beitrag des ARD-Mittagsmagazins, das Hagel kürzlich bei einem weiteren Schulbesuch begleitet hat. Dort erklärt er den Schülerinnen und Schülern den Treibhauseffekt falsch und reagiert gereizt auf die Fragen einer Lehrerin. In Berlin hat die CDU vor der Wahl in Baden-Württemberg trotzdem gehofft, dass sie gut abschneiden würde und dort nach fast 15 Jahren wieder den Ministerpräsidenten stellen könnte. Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus. Um 18 Uhr gibt es am Sonntag die erste Prognose für das Wahlergebnis: die Grünen bei 32 Prozent, CDU 29. Und: Die SPD nur 5,5 Prozent. Das sind jeweils die Zahlen der ARD. Laut der Umfrage des ZDF ist der Abstand zwischen Grüne und CDU geringer. Was das für die Bundespolitik bedeutet, bespricht in dieser Folge des Podcasts Katharina Riehl, SZ-Politik-Chefin. Weitere Nachrichten: Kommunalwahl in Bayern; Lage im Mittleren Osten. Zum Weiterlesen: Lesen Sie hier den Kommentar von Anna Lea Jakobs über Manfluencer und Tradwives auf Tiktok. Und treten Sie hier dem WhatsApp-Kanal „Erstmal News“ bei. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Juri Auel, Gökalp Babayiğit Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- "Iraner hoffen sich gerade um den Verstand"07.03., 07:0007.03.2026, 07:0000:20:09
Seit Samstag vergangener Woche greifen Israel und die USA Iran an. Der Angriff ist ein klarer Bruch des Völkerrechts, doch er wird auch in Teheran durchaus bejubelt. “Das ist ein Dilemma”, sagt die Islamwissenschaftlerin und Journalistin Isabel Schayani. Denn es gebe wenige Länder, in denen die Menschenrechte so eklatant verletzt werden wie in Iran. Die WDR-Redakteurin berichtet über Erleichterung und Freude in der iranischen Community im In- und Ausland über den Mord an Ayatollah Chameni, aber auch von der großen Sorge vor Chaos und Instabilität in Iran. Und Schayani spricht in der aktuellen Ausgabe des Podcasts darüber, warum Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs, so viele Anhänger hat. Zum Weiterlesen: Unseren Liveblog zum Iran-Krieg finden Sie hier. Hier lesen Sie einen Beitrag darüber, welche Rolle den Kurden in der Region zufallen könnte. Und hier einen Essay unseres Krisenberichterstatters Tomas Avenarius über Trauer und Widerstand im Schiismus, der Hauptausrichtung des Islams in Iran. Unsere neue Podcast-Serie „Aschau - ein Dorf sucht einen Mörder” finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Justin Patchett, Ann-Kathrin Schneider, Niclas Schürmann Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @NatalieAmiri (X), @besmaili (X) und CBS. Redaktionsschluss war Freitag, 06.03.2026 um 14 Uhr. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Trump wollte nicht, dass ihn seine Ministerin in den Schatten stellt06.03., 17:2506.03.2026, 17:2500:10:57
Erst war Kristi Noem die Wunschkandidatin des US-Präsidenten, dann Gesicht seiner aggressiven Abschiebepolitik - und jetzt hat Donald Trump seine Heimatschutzministerin entlassen. Die Republikanerin hat oft polarisiert: Mal hat sie ihre Hündin erschossen, mal hat sie in einem Gefängnis vor kahl rasierten Häftlingen posiert, um für ihre Abschiebepolitik zu werben. Besonders viel Kritik hat sie in den letzten Monaten wegen der aggressiven und tödlichen Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis bekommen. Gestolpert und gefallen ist Noem letztlich über eine Werbekampagne, die sie selbst in den Mittelpunkt stellt und mehr als 200 Millionen Dollar kostet. Was bedeutet Noems Entlassung für die US-Regierung und ihren harten Kurs bei der Migration? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Nicolas Richter. Er war jahrelang SZ-Korrespondent in Washington und ist jetzt Politikchef der Süddeutschen Zeitung. Weitere Nachrichten: Trump fordert Irans bedingungslose Kapitulation; AfD-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg beschäftigt ehemaligen Aktivisten der rechtsextremen „German Defence League“. Zum Weiterlesen: Den Kommentar von Nicolas Richter zur Entlassung von Heimatschutzministerin Kristi Noem lesen Sie hier. Die Recherche über den ehemaligen Aktivisten der rechtsextremen „German Defence League“, der beim AfD-Spitzenkandidaten in Baden-Württemberg beschäftigt war, lesen Sie hier. Den Text, wie Sie bei der Kommunalwahl Ihr Kreuz richtig setzen, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Kathrin Schneider Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über KOTA Territory News (Youtube) Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- „Nein zum Krieg“: Geht Spanien besser mit Trump um?05.03., 16:5605.03.2026, 16:5600:11:58
Wer dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez zuhört, der könnte sich denken: Endlich sagt mal einer „Nein“ zu Trump. Das hat der sozialistische Politiker zumindest in den vergangenen Monate schon häufiger gemacht. Zuletzt hat er in einer Rede zum Iran-Krieg gesagt: „Die Position der spanischen Regierung lässt sich mit diesen Worten zusammenfassen: Nein zum Krieg.“ Ob das bei jemandem wie Trump tatsächlich sinnvoll ist, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ der Spanien-Korrespondent der SZ, Patrick Illinger. Weitere Nachrichten: Israel startet neue Iran-Offensive; Bundestag beschließt Reform des Bürgergelds. Zum Weiterlesen: Den Kommentar von Patrick Illinger zum spanischen Umgang mit Trump lesen Sie hier. Den Erklärtext zum neuen Grundsicherungsgeld von Roland Preuß und Bastian Brinkmann lesen Sie hier. Den Kommentar von Ronen Steinke dazu, dass der Kulturstaatsminister drei linke Buchhandlungen aus einem Wettbewerb ausgeschlossen hat, lesen Sie hier. Ein Interview mit der Geschäftsführerin einer der ausgeschlossenen Buchhandlungen lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett, Philipp Saul Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über El Paìs (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Energiepreise: Droht wieder ein Preisschock?04.03., 16:3204.03.2026, 16:3200:10:11
Nachdem die USA und Israel Iran angegriffen haben, steigen weltweit die Preise für Öl und Gas. Iran blockiert derzeit die Straße von Hormus, eine Meerenge zwischen Iran und Oman. Das schneidet die Öl- und Gasexporte von großen Lieferanten aus der Golfregion ab: Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und der Irak. Etwa ein Fünftel des weltweiten Flüssiggashandels läuft durch diese Meerenge. Welche Auswirkungen haben die steigenden Öl- und Gaspreise in Deutschland: auf die wirtschaftliche Lage – und auf jeden Einzelnen? Droht wieder ein Inflationsschock wegen der hohen Energiepreise – wie zum Beginn des Ukraine-Kriegs? Das erklärt Nakissa Salavati aus der SZ-Wirtschaftsredaktion in dieser Folge von „Auf den Punkt.“ Weitere Nachrichten: Oberster Führer Irans neu gewählt; Spanien kritisiert Iran-Angriffe als „Desaster“. Zum Weiterlesen: Den Kommentar von Ulrich Schäfer, stellvertretender Chefredakteur der SZ, zu Merz’ Besuch im Oval Office lesen Sie hier. Den Text von Daniel Brössler, der mit Merz in Washington war, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett, Ann-Kathrin Schneider Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NBC News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Iran will die Region in Flammen setzen03.03., 16:0603.03.2026, 16:0600:10:28
Seit Montagmorgen beschießt auch die Hisbollah von Südlibanon aus Israel. Die israelische Armee hat ihren Einsatz dort sowie in Vororten von Beirut seitdem ausgeweitet. Seit Dienstag auch mit Bodentruppen. Mittlerweile hat sich der Konflikt auf die gesamte Region ausgeweitet: Iran hat US-Stützpunkte und die US-Botschaften in Riad und Kuwait-Stadt angegriffen. Und seit Samstag fliegen auch hunderte Raketen und Drohnen auf Katar, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und andere Länder. Was bezweckt Teheran damit? “Iran möchte die Region, so gut es geht, in Flammen setzen”, sagt SZ-Nahost-Korrespondent Bernd Dörries in Kairo. Teherans Kalkül sei, dass die Führer der Golfstaaten US-Präsident Donald Trump überreden, diesen Krieg zu beenden. Weitere Nachrichten: Gestrandete Touristen im Nahen Osten; Melania Trump leitet Sitzung des UN‑Sicherheitsrats. Zum Weiterhören und -lesen: Das Interview mit dem US-Politikwissenschaftler Francis Fukuyama lesen Sie hier. Hier finden Sie den SZ-Liveblog zum Krieg. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Justin Patchett, Ann-Kathrin Schneider Produktion: Imanuel Pedersen Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de
- Iran: Die Israelis sehen diesen Krieg als notwendigen Schritt02.03., 15:0402.03.2026, 15:0400:10:49
Israels militärische und politische Führung verkündet den Tod des iranischen Revolutionsführers Chamenei. Und Regierungschef Benjamin Netanjahu bereitet die israelische Bevölkerung darauf vor, dass die Angriffe auf Iran fortgesetzt werden. Gemeinsam mit der US-Militärmacht werde er tun, wonach er sich “seit 40 Jahren” sehne: Irans Terrorregime den vernichtenden Schlag zu versetzen. Trotz erster Toter auf israelischem Staatsgebiet gehen die Israelis “sehr gelassen” mit der Situation um, sagt SZ-Krisenberichterstatter Tomas Avenarius in Tel Aviv. Sie seien an Kriege gewöhnt und die meisten Israelis würden auch diesen Krieg als gerechtfertigt ansehen. Auch die israelische Opposition unterstütze den Krieg geschlossen. Für israelische Politiker gebe es in diesem Fall keine andere Option. Avenarius erläutert in der neuen Ausgabe von “Auf den Punkt” die Arbeitsteilung zwischen der israelischen Luftwaffe und den US-Streitkräften: Israel konzentriere sich auf die Bombardierung der Raketenindustrie und -anlagen sowie die Tötung von Mitgliedern der iranischen Führung und das US-Militär auf die iranische Marine und Hafenanlagen. Weitere Nachrichten: Absturz von US-Kampfflugzeugen in Kuwait wohl wegen “friendly fire”; Ölpreis steigt; Merz besucht Trump. **Zum Weiterhören- und -lesen: ** Den Liveblog zum Krieg gegen Iran lesen Sie hier. Das neues Audio-Projekt, die "Erstmal News", finden Sie hier: sz.de/erstmal-news Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Kathrin Schneider, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @Netanjahu (X) Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- US-Angriffe auf Iran: Das ist nicht mehr “America First”01.03., 20:0001.03.2026, 20:0000:09:53
Donald Trump will das iranische Regime beseitigen. Der US-Präsident begründet das mit einer “unmittelbaren Bedrohung” für das amerikanische Volk durch das iranische Regime. Es sei immer die Politik der USA gewesen, dass dieses Terrorregime niemals eine Atomwaffe bekommen darf. Aber kommt in diesem Krieg wirklich noch “Amerika zuerst”, wie der US-Präsident immer wieder propagiert? Ein Teil seiner MAGA-Bewegung ist konsterniert darüber, sagt US-Korrespondentin Charlotte Walser. Nach den Erfahrungen in Irak und Afghanistan sei man kriegsmüde. Und auch in Umfragen zeige sich, dass die Mehrheit der Republikaner gegen ein militärisches Vorgehen ist. Trump gehe ein “großes Risiko” mit dem Krieg ein. Viele warnen, dass ein erzwungener Regimewechsel noch nie mit Luftschlägen allein gelungen sei und es dafür Bodentruppen brauche. “Der Krieg könnte die Republikaner in den Midterms Stimmen kosten”, sagt Walser. Aber obwohl Trump abermals den US-Kongress übergangen hat, stehen die republikanischen Abgeordneten ganz überwiegend hinter ihrem Präsidenten. Und das obwohl der Angriff klar gegen das Völkerrecht verstößt. Aber das Völkerrecht kümmere Trump eh wenig, wie sich schon im Fall von Venezuela gezeigt habe. Zum Weiterhören und -lesen: Die “Auf den Punkt”-Folge mit unserem Iran-Korrespondenten Raphael Geiger hören Sie hier. Wie die Reaktionen in den Golfstaaten und anderen arabischen Ländern sind, beschreibt unser Korrespondent in Libanon hier. Hier steht das Stück über die Probleme im Luftverkehr. Hier steht Herfried Münklers Text über die Beweggründe der USA für einen Angriff auf Iran. Unseren Podcast mit Herfried Münkler hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Philipp Saul Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Diesen Krieg gegen Iran haben Netanjahu und Trump gewollt01.03., 15:0001.03.2026, 15:0000:13:19
Auf die Tötung von Irans oberstem Führer Ayatollah Ali Chamenei bei amerikanisch-israelischen Luftangriffen haben die Revolutionsgarden mit Dutzenden Angriffen auf Israel und US-Stützpunkte im Nahen Osten reagiert. US-Präsident Donald Trump hatte Iran vor neuen Gegenschlägen gewarnt. Sollte dies passieren, werde man zurückschlagen -”mit einer Stärke, die man noch nie vorher gesehen hat“, schrieb Trump bei Truth Social. Er kündigte an, die Bombardierungen würden weitergehen, bis Frieden in der Region und in der ganzen Welt einkehre. Von einem Präventivschlag könne nicht die Rede sein, wie israelische Politiker behaupteten, sagt Raphael Geiger, SZ-Korrespondent für Iran und die Türkei mit Sitz in Istanbul. Das sei ein Krieg, den Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Trump jetzt gewollt hätten. Geiger glaubt nicht, dass das Regime in Teheran so schnell zusammenbrechen wird, wie es in Syrien passiert ist. Er erwartet vielmehr, dass das Regime zumindest in absehbarer Zeit noch die Kontrolle behalten und weiter Gewalt gegen Demonstranten anwenden werde . Zum Weiterlesen: Unseren Liveblog zu den Angriffen auf Iran und iranische Gegenangriffe lesen Sie hier. Hier steht der Nachruf auf Ali Chamenei. Über die weitreichende Fehde zwischen der KI-Firma Anthropic und dem Pentagon lesen Sie hier eine Analyse von Andrian Kreye. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Philipp Saul Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Al Jazeera, BBC News, Noticias Caracol, ANNnewsCH Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Peter Thiel und die Ideologie der Tech-Oligarchen28.02., 07:0028.02.2026, 07:0000:17:38
Eigentlich sind sich viele Politiker einig: Die Bundeswehr braucht eigene Kamikaze-Drohnen. Das sind Drohnen, die sich eine weite Strecke in der Luft halten und mit Sprengstoff bepackt auf ihr Ziel abstürzen, um zu explodieren. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat am Mittwoch in der ARD-Tagesschau gesagt: „Das ist ein wichtiges Feld für die Bundeswehr und ich füge hinzu: Wir sind auf dem Feld weiter als wir glauben und auch weiter als manche Partner.“ Allerdings: Pistorius wäre bei der Beschaffung der Drohnen wohl gerne noch schneller gewesen. Er wollte etwa 4,4 Milliarden Euro investieren, um Tausende tödliche Kamikaze-Drohnen zu kaufen. Aber der Haushaltsausschuss hat ihn gebremst: Zunächst stehen dafür jetzt 540 Millionen Euro zur Verfügung – allerdings könnten daraus mal bis zu zwei Milliarden Euro werden. Dass die Frage, ob und wie viele Kamikaze-Drohnen angeschafft werden, überhaupt zu so einem Politikum geworden ist, liegt vor allem an Peter Thiel. Der Milliardär ist ganz offen ein Gegner liberaler Demokratien – und ein Investor beim Berliner Militär-Startup Stark Defence. Eines der Unternehmen, die künftig Drohnen liefern sollen. Über die Ideologie von Peter Thiel und die US-amerikanischen Tech-Oligarchen spricht in dieser Folge Jannis Brühl, Digitalexperte aus der SZ-Wirtschaftsredaktion. Er sagt: „Die Vorstellung dieser Gruppe von Tech-Oligarchen ist es, die regelbasierte demokratische Ordnung in der Form, die wir sie jetzt haben, zu zerschlagen.“ Zum Weiterlesen: Die Tipps für europäische Alternativen zu den großen US-Plattformen lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Justin Patchett Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau Redaktionsschluss war Freitag, 27.02.2026, um 14:30 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- AfD-Urteil: Können Landesverbände trotzdem verboten werden?27.02., 15:1827.02.2026, 15:1800:11:53
Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln darf der Verfassungsschutz die AfD vorerst nicht als gesichert rechtsextremistisch einstufen und behandeln. Das Gericht sieht nur Teile der Partei als extremistisch an, aber nicht die ganze Partei, sagt Ronen Steinke, Jurist und Politik-Redakteur im Berliner SZ-Büro. Es sei richtig, dass eine pauschale Einschätzung als rechtsextremistisch nicht gerechtfertigt sei. “Dass ein Geheimdienst eine Partei, die am politischen Wettbewerb teilnimmt und der so viele Menschen auch ihre Stimme geben, ausspionieren darf, das ist ein Eingriff ins demokratische Spiel der Kräfte”, sagt Steinke. “Und das will schon gut überlegt und gut geprüft sein.” Ein Verbotsverfahren gegen die AfD sei durch das Urteil nicht einfacher geworden, aber womöglich könnten einzelne extremistische Landesverbände verboten werden. Weitere Nachrichten: Pakistan greift Afghanistan an; Bundestag verschärft Asylrecht; Lokomotivführer einigt sich mit Deutscher Bahn. Zum Weiterhören und -lesen: Hier lesen Sie eine ausführliche Analyse der Entscheidung des Kölner Verwaltungsgerichts zur AfD. Einen Kommentar von Ronen Steinke zu der Causa finden Sie hier. Einen Überblick über die AfD-Anstellungen von Familienmitgliedern und Bekannten auf Kosten der Steuerzahler lesen Sie hier. Steinkes Podcast “Ist das gerecht?” mit Ex-Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio über Meinungsfreiheit finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Landtagswahlen: Was in Baden-Württemberg auf dem Spiel steht26.02., 17:0226.02.2026, 17:0200:12:27
Kein anderes Bundesland wird so sehr mit Autos assoziiert wie Baden-Württemberg – die Heimat von Mercedes und Porsche. Weil es den Autobauern lange gut ging, ging es auch dem Bundesland gut. Aber jetzt ist die Autoindustrie in der Krise: Es werden Stellen abgebaut und die Zukunft ist unsicher. Die wirtschaftliche Lage ist daher ein wichtiges Thema im Wahlkampf. Bislang profitiert davon die CDU, die in Umfragen eindeutig vorne liegt. Die Grünen haben zuletzt einige Prozentpunkte aufgeholt und sind gleichauf mit der AfD. Zwar wird der AfD-Spitzenkandidat Markus Frohnmaier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht Ministerpräsident. Aber: Die AfD dürfte so stark werden wie noch nie in dem Bundesland. Woran liegt das? Und welche Lösungsvorschläge haben die Kandidaten der CDU, Manuel Hagel, und von den Grünen, Ex-Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir? Darüber spricht Roland Muschel, Korrespondent der SZ in Stuttgart, in dieser Folge des Podcasts. Weitere Nachrichten: AfD gewinnt in Eilverfahren um Einstufung als rechtsextrem; Chef des Davoser Weltwirtschaftsforums tritt zurück. Zum Weiterlesen: Abonnieren Sie hier den Newsletter “Im Südwesten.” Lesen Sie hier die Reportage über den “toxischen Bahnhof.” Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Johannes Korsche, Amelie Schmidt Produktion: Imanuel Pedersen Korrekturhinweis: In einer früheren Version der Shownotes hieß es, in den Umfragen seien die Grünen tatsächlich gleich auf mit der AfD. Allerdings standen die Grünen bei Redaktionsschluss am 26.2. um 16 Uhr laut INSA bei 22 Prozent und die AfD bei 20 Prozent. Die entsprechende Textstelle wurde sprachlich präzisiert. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Heizungsgesetz: Ein Schritt zurück für Klima und Mieter25.02., 16:5725.02.2026, 16:5700:12:22
CDU/CSU haben eines ihrer Wahlversprechen eingelöst: Das Heizungsgesetz der Ampelregierung wird weitgehend zurückgenommen. Für die Union ein politischer Sieg, aber: Was bedeutet das jetzt für die Verbraucher – und für das Klima? Das ordnet SZ-Redakteur im Berliner Parlamentsbüro Michael Bauchmüller in dieser Folge von „Auf den Punkt“ ein. Für ihn ist die Union zwar Gewinnerin, weil sie ein Wahlversprechen eingelöst habe. „Nur ist das Versprechen leider kontraproduktiv gewesen.“ Bauchmüller sieht die Klimaziele in Gefahr und befürchtet, dass Hunderttausende Mieterinnen und Mieter nun in eine „Heizkostenfalle“ laufen könnten. Warum – das erklärt er in diesem Podcast. Weitere Nachrichten: Trump hält State-of-the-Union-Rede; Merz will Beziehungen mit China vertiefen. Zum Weiterlesen: Das Interview mit dem ehemaligen Tischtennisspieler Timo Boll zum Kinostart von „Marty Supreme“ lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett, Lars Langenau Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Vier Jahre Ukraine-Krieg: Was Widerstand im Alltag bedeutet24.02., 17:1124.02.2026, 17:1100:13:12
Seit exakt vier Jahren herrscht Krieg in der Ukraine. Der ukrainische Präsident Selenskij hat zu diesem Anlass eine Videobotschaft in den sozialen Netzwerken verbreitet und darin gesagt: “Wir haben unsere Unabhängigkeit verteidigt, wir haben unsere Staatlichkeit nicht verloren.” Auch viele Europäer wollen an diesem Tag zeigen, dass sie weiter an der Seite der Ukraine stehen. Die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen ist mit Ratspräsident António Costa nach Kiew gereist. Zudem wollte die EU ein weiteres Sanktionspaket gegen Russland und milliardenschwere Finanzhilfen für die Ukraine auf den Weg bringen, – scheiterte damit aber unter anderem am Widerstand Ungarns. Wirkt sich das auf den Kriegsalltag der Menschen in der Ukraine aus? Und wie leisten die Menschen Widerstand gegen Putin, auch wenn sie nicht an der Front kämpfen? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Sonja Zekri, Korrespondentin der SZ in Berlin. Zekri ist während des Kriegs immer wieder in die Ukraine gereist. Weitere Nachrichten: Merz reist nach China, Verdi kündigt Streik im Öffentlichen Nahverkehr an. Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier die Reportage von Sonja Zekri über die Tanzschulen in der Ukraine und hier die Reportage über den Zoo in Kiew. Hören Sie hier “Auf den Punkt” vom vergangenen Samstag mit der Friedensnobelpreisträgerin Irina Scherbakowa. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Johannes Korsche, Lars Langenau Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Instagram-Kanal zelenskyy_official. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- US-Zölle: Auch ein Urteil über Trumps Politikstil23.02., 15:5923.02.2026, 15:5900:09:45
Der Oberste Gerichtshof der USA hat am Freitag viele von Donald Trump erhobene Importzölle für unrechtmäßig erklärt. Begründung: Das habe der Präsident nicht allein auf der Grundlage von Notstandsbefugnissen zu entscheiden, sondern der Kongreß. Erstmals in seiner zweiten Amtszeit haben die Richter ihm damit Grenzen gesetzt, sagt US-Wirtschaftskorrespondentin Ann-Kathrin Nezik. Die New York Times etwa kommentierte das Urteil als eine Art "Unabhängigkeitserklärung" des Gerichtshofs gegenüber Trump. Insgesamt gehe es um etwa 130 Milliarden US-Dollar an Zolleinnahmen, die nun wegfallen. Das stellt Trumps Steuersparprogramm für Reiche vor Finanzierungsprobleme. Und auch die Europäische Union wird wohl die Ratifizierung des Handelsabkommens mit den USA aussetzen. Zunächst wolle die EU mehr Details zum neuen US-Zollprogramm bekommen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag. Weitere Nachrichten: Unruhen in Mexiko nach Tod von mächtigem Drogenboss; neue Regierung in den Niederlanden. **Zum Weiterlesen: ** Kann sich Trump über die Entscheidung des Supreme Courts hinwegsetzen? Hier hat Ann-Kathrin Nezik Antworten auf die wichtigsten Fragen. Hier lesen Sie eine Analyse darüber, warum sich die EU von Trump nichts mehr diktieren lassen will. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Justin Patchett, Ann-Kathrin Schneider Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- CDU-Parteitag: Merz’ Machtmaschine funktioniert22.02., 14:2922.02.2026, 14:2900:11:24
Bevor der CDU-Parteitag losgegangen ist, war Friedrich Merz unter Druck. Eine Umfrage des Forsa-Instituts hatte ergeben, dass nur etwa ein Fünftel der Bevölkerung der Meinung ist, dass Merz seine Arbeit besser macht als sein Vorgänger Olaf Scholz. Bitter für die Union, die in der Opposition der Ampel immer wieder die Fähigkeit zu regieren, abgesprochen hatte. Merz ist in seiner Rede am Freitag dann auch auf seine Kritiker eingegangen: „Ja, ich will freimütig einräumen. Vielleicht haben wir nach dem Regierungswechsel nicht schnell genug deutlich gemacht, dass wir diese gewaltige Reformanstrengung nicht von heute auf morgen schaffen können. Ich nehme diese Kritik an.“ Die Delegierten haben ihn anschließend mit etwas mehr als 91 Prozent wieder zum Parteivorsitzenden gewählt. Ganz so viel Einigkeit gab es dann bei dem zweiten wichtigen Teil des Parteitags nicht: Der Parteitag hat über 270 Anträge entschieden. Darunter auch Anträge, die parteiintern zu Streit geführt hatten. Die wichtigsten Entscheidungen im Überblick: Die Union hat sich für ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren ausgesprochen. Eine Zuckersteuer hat der Parteitag abgelehnt. Geht es nach der CDU soll das Elterngeld erhöht werden – und es sollen auch wieder Familien mit mehr als 200 000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen Elterngeld bekommen können. Erst vor Kurzem war eine Obergrenze eingeführt worden. Besonders im Fokus stand aber ein Antrag der Jungen Union, der umfangreiche Reformen bei der Rente und Krankenversicherung gefordert hat.. Das Renteneintrittsalter sollte demnach an die Lebenserwartungen gekoppelt werden und Eltern sollten weniger in die Rente einzahlen. Besonders heftig diskutiert: Wer sich krank meldet, sollte weniger Lohn bekommen. Aber der Antrag ging nicht durch und wurde an die Bundestagsfraktion weitergeleitet. Daniel Brössler aus der Berliner SZ-Parlamentsredaktion ordnet ein: „Das Signal ist ganz klar: Wir wollen den Koalitionsfrieden nicht gefährden.“ Für Brössler reiht sich das ein in den sonstigen Parteitag, den er mit einem Satz zusammenfasst: „Wenn es nicht läuft, an uns liegt es nicht.“ Weitere Nachrichten: Dobrindt: Asylbewerber sollen schneller arbeiten können; US-Supreme Court: Trumps Zölle weitgehend illegal. Zum Weiterlesen: Was vom CDU-Parteitag bleibt, lesen Sie hier. Mehr zu Trumps Reaktion auf die Zoll-Entscheidung des Supreme Courts lesen Sie hier. Wie es nach dem Urteil des Supreme Courts weitergehen könnte, lesen Sie hier. Die Bildergalerie mit den eindrücklichsten Bildern der Olympischen Spiele in Mailand finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Felicitas Kock Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Friedensnobelpreisträgerin Scherbakowa: “Putin baut eine Vergangenheit, die es nie gab”21.02., 07:0021.02.2026, 07:0000:22:24
Am 24. Februar 2022 hat Russland die Ukraine überfallen. Der “absolute Horror”, sagt die Friedensnobelpreisträgerin Irina Scherbakowa im Podcast “Auf den Punkt”. Umgehend sei ihr klar geworden, “dass es niemals so wird wie davor”. Die 76-jährige Mitbegründerin der russischen Menschenrechtsorganisation “Memorial” verließ umgehend Moskau und lebt seither im Berliner Exil. Sie schätzt, dass in den vergangenen Jahren Hunderttausende Russen ihr Land verlassen haben, um nicht kämpfen zu müssen oder weil sie mit Putins Politik nicht einverstanden sind. Für sie ist das “die größte politische Emigration seit der Oktoberrevolution”. Putin habe Russland in eine aggressive und expansive Diktatur verwandelt, beklagt Scherbakowa. Aber auch seine Zeit sei endlich. Zum Weiterlesen und -hören: Den Link zum Podcast mit der Russland-Expertin Katja Gloger und Carolin Emcke finden Sie hier. Hier steht unser Liveticker zum Krieg in der Ukraine. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Justin Patchett Produktion: Carlo Sarsky Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Spiegel. Redaktionsschluss war Freitag, 20.02.2026, um 13:30 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Lässt sich ein Krieg zwischen USA und Iran noch verhindern?20.02., 16:5420.02.2026, 16:5400:13:29
Die Krise zwischen den USA und Iran spitzt sich zu. Nach den Verhandlungen in Genf zwischen den beiden Seiten mehren sich nun die Hinweise, dass US-Präsident Donald Trump einen Angriff auf Iran vorbereitet. Zwei Flugzeugträger sind in die Region unterwegs, Kampfjets und Tankflugzeuge werden zusammengezogen. Sollte es keinen Deal geben, sagt Trump, dann werde „Schlimmes“ passieren. Dem Regime in Teheran setzte er ein Ultimatum von zehn Tagen, um auf seine Forderungen einzugehen. Teheran soll das iranische Atomprogramm komplett einstellen und das angereicherte Uran außer Landes schaffen. Außerdem soll Iran auch sei ballistisches Raketenprogramm beenden und die Unterstützung der Hamas, der Hisbollah und der Huthi aufgeben. Für das Regime in Teheran sei das kaum hinnehmbar, sagt Raphael Geiger, Iran-Experte der SZ. Er sagt, Irans Regierung könne im Zweifel einen Angriff überstehen. Trump hingegen habe sich in eine Position gebracht, in der ein Angriff möglicherweise unausweichlich scheint. Weitere Nachrichten: Auswärtiges Amt ruft Deutsche zur Ausreise aus Iran auf; ehemaliger Prinz Andrew freigelassen; Merz erneut zum CDU-Chef gewählt. Zum Weiterlesen: Hier geht es zum Liveblog zum Parteitag der CDU. Und hier finden Sie den Text über Menschen, die sich entschieden haben, in Teilzeit zu arbeiten. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Justin Patchett Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER