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2361- Spezial: "Aschau – Ein Dorf sucht einen Mörder", Folge 1: Der Heimweg29.03., 07:0029.03.2026, 07:0000:35:05
Hören Sie die erste Folge der SZ-Podcast-Serie "Aschau – Ein Dorf sucht einen Mörder" über einen der größten Justizirrtümer der jüngeren Geschichte. Alle Folgen der Serie über einen der größten Justiz-Irrtümer der jüngeren Geschichte finden Sie hier. Die Folgen finden Sie hier auf Spotify. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Die „Manosphere“ im Netz: Frauen als Feindbild28.03., 07:0028.03.2026, 07:0000:19:13
Vergangene Woche sind die Vorwürfe von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen bekannt geworden: Der Spiegel hatte berichtet, dass Ulmen Fake-Videos und gefälschte Nacktfotos von Fernandes verschickt haben soll. Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Sein Rechtsanwalt hat mitgeteilt, dass es sich in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung handle, zudem würden unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet. Durch den Fall ist das Thema digitale Gewalt in aller Munde. Diese Woche wurde im Bundestag sogar ein Gesetzentwurf vorgestellt. Der sieht vor, dass Täter von digitaler Gewalt in Zukunft härter bestraft werden sollen. Neu ist das Problem nicht. Das zeigen auch Zahlen des Bundeskriminalamts für das Jahr 2024, die sich auf die Fälle beziehen, die tatsächlich angezeigt wurden. Im Bereich digitale Gewalt waren demnach in 60 Prozent der Fälle Frauen betroffen – und fast 80 Prozent der Tatverdächtigen waren Männer. Dass das Internet in großen Teilen ein so frauenfeindlicher Ort ist, hat auch mit einem Netzwerk aus Männern zu tun, das “Manosphere” genannt wird. Sie organisieren sich in Foren oder Blogs, sprechen über radikale Männlichkeit, Dominanz und haben sehr viel Wut auf Frauen. Über dieses Netzwerk, wer dazugehört und welche Ideologie dahintersteckt, darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Paula Matlach. Matlach forscht am Institute for Strategic Dialogue zu Desinformation, Extremismus und genderbasierter Gewalt und hat an einer Pilotstudie zur deutschen “Manosphere” mitgewirkt. Hier geht es zu HateAid und zum Beratungskompass Verschwörungsdenken. Hier finden Sie die SZ-Podcast-Serie “Aschau. Eine Stadt sucht einen Mörder”. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ntv. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Klingbeils Vorschläge: Heikel für die SPD, gut für Deutschland?27.03., 17:3627.03.2026, 17:3600:12:37
Der SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil hat diese Woche Vorschläge gemacht, welche Reformen angepackt werden sollen. Klingbeil will unter anderem durch die Einkommensteuer 95 Prozent der Beschäftigten um “einige Hundert Euro im Jahr” entlasten. Dafür, so sein Vorschlag, soll der Spitzensteuersatz um drei Prozentpunkte auf dann 45 Prozent steigen. Außerdem will Klingbeil das Ehegattensplitting abschaffen. Zudem will Klingbeil den Renteneintritt davon abhängig machen, wie viele Jahre man in die Rente eingezahlt hat und weniger vom Alter. Weiterhin soll die Bundesregierung verlängerte Befristungen von Arbeitsverträgen ermöglichen. Das soll für Unternehmen gelten, die in Innovationen investieren. Ob diese Vorschläge den Reformstau in Deutschland auflösen, ordnet in dieser Folge von “Auf den Punkt” Claus Hulverscheidt, Wirtschaftsexperte im Berliner SZ-Büro, ein. **Zum Weiterlesen: ** Die SZ-Redakteurin Spohie Kobel hat ihre Erfahrungen aufgeschrieben, wie es ist, von einer fremden Nummer ein vermutliches KI-Deepnude Bild geschickt zu bekommen. Einen Erklärtext, was Klingbeil genau vorgeschlagen hat, finden Sie hier. Weitere Nachrichten: Bundestag beschließt neue private Altersvorsorge; Trump verschiebt Iran-Ultimatum erneut. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SPD (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Kuba: Trump hat den Würgepunkt gefunden26.03., 16:4826.03.2026, 16:4800:12:12
Die derzeitige Lage in Kuba ist dramatisch, immer wieder fällt der Strom aus. Diese Woche gab es den zweiten landesweiten Stromausfall innerhalb weniger Tage. Das hat zum einen mit der Infrastruktur in Kuba zu tun, die in die Jahre gekommen ist. Zum anderen liegt das daran, dass Kuba für die Stromerzeugung auf Öl setzt. Ein Großteil dieses Öls kam bis Anfang des Jahres aus Venezuela. Dann hat US-Präsident Trump den venezolanischen Staatspräsident Nicolas Maduro entführen und die Öllieferungen von Venezuela nach Kuba einstellen lassen. Trump hat außerdem allen anderen Ländern verboten, Öl nach Kuba zu exportieren. Wer gegen dieses Verbot verstößt, dem drohen hohe Zölle. Für die Menschen in Kuba verschärft das die ohnehin schwierige Lage. Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Bert Hoffmann. Er ist Politikwissenschaftler am German Institute of Global and Area Studies in Hamburg. Weitere Nachrichten: EU verschärft Asylgesetz; Bundestag beschließt Spritpreisbremse; Klingbeil kündigt Reformen für Deutschland an. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Lesen Sie hier und hier, wie Klingbeil Deutschland modernisieren will. Und hier, warum sich Klingbeil mit seinen Ankündigungen auch an die SPD gewandt hat. Hören Sie hier die “Auf den Punkt”-Folge über die bröckelnde Brandmauer im EU-Parlament Erfahren Sie hier, warum ein Buckelwal in der Lübecker Bucht gestrandet ist. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Lars Langenau, Henk Ruigrok van der Werven, Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Können US-Fallschirmjäger den Irankrieg verändern? 25.03., 17:0825.03.2026, 17:0800:11:38
Irans Militärführung hat Berichte über Verhandlungen mit den USA über ein Ende des Krieges zurückgewiesen und scharf gegen die US-Regierung ausgeteilt. Offensichtlich hätten deren innere Konflikte den Punkt erreicht, “an dem ihr mit euch selbst verhandelt“, sagte ein Sprecher Teherans am Mittwoch. Laut dem Portal Axios und der New York Times hat die Regierung von US-Präsident Donald Trump der Führung in Teheran einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Krieges unterbreitet. Der Plan verlangt der Führung in Teheran demnach große Zugeständnisse ab, unter anderem die Zerstörung wichtiger Anlagen des Atomprogramms. Der US-Präsident behauptet, die USA führten gute Gespräche mit den “richtigen Leuten“ in Iran. Zugleich schickt er Fallschirmjäger in den Nahen Osten. Ob Bodentruppen den Verlauf dieses Krieges verändern können? Darüber spricht SZ-Sicherheitsexperte Joachim Käppner in dieser Folge von „Auf den Punkt“. Käppner nennt Trumps Kriegsziele unklar. Zudem hätten sie sich seit Kriegsbeginn vor drei Wochen mehrfach gewandelt. Weitere Nachrichten: Klingbeil skizziert Reformpläne; Bundesregierung verspricht “Schub für Klimaschutz”. Zum Weiterlesen und -hören: Über Irans Reaktion auf Trumps jüngste Aussagen lesen Sie hier einen Artikel. Hier ist unser Liveblog zum Iran-Krieg. Mehr zu Klingsbeils Reformplänen lesen Sie hier. Den Podcast “Das Thema” finden Sie unter diesem Link. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Ist die FDP noch zu retten?24.03., 15:4824.03.2026, 15:4800:12:03
In ihrem Stammland Baden-Württemberg ist die FDP Anfang März mit 4,4 Prozentpunkten an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Am vergangenen Sonntag hat es in Rheinland-Pfalz nur noch zu 2,1 Prozent gereicht. Zwei bittere Niederlagen, wie FDP-Parteichef Christian Dürr am Dienstag in Berlin bestätigt hat: “So wie es bisher ist, kann es nicht weitergehen.” Der gesamte FDP-Vorstand werde zum kommenden Bundesparteitag im Mai geschlossen zurücktreten. Dürr aber will sich erneut zur Wahl stellen. Er denke nicht daran, aufzugeben und habe “eine klare Vorstellung vom Kurs der Freien Demokraten”, sagt er. Ein Rücktritt, um dann wieder anzutreten, sei eine ungewöhnliche Strategie, um sich eine neue Legitimation zu holen, sagt Bastian Brinkmann, Korrespondent im Berliner SZ-Parlamentsbüro und zuständig für die FDP. Es gebe innerhalb der FDP Diskussionen darüber, wer Dürr als Vorsitzenden herausfordern könnte. Prominente Gegenkandidaten wären Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Wolfgang Kubicki, aber bisher haben sich beide noch nicht offiziell erklärt. Weitere Nachrichten: Steinmeier nennt Iran-Krieg “völkerrechtswidrig”; Israel will südlichen Libanon besetzen; Markwayne Mullin neuer US-Heimatschutzminister. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie ein Stück von Bastian Brinkmann über mögliche Kandidaturen gegen FDP-Chef Christian Dürr. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Justin Patchett, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Julia Ongyerth Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Wie sich die Macht in Bayern verschiebt24.03., 12:0524.03.2026, 12:0500:11:43
Das hat es in München noch nie gegeben. Der neu gewählte Oberbürgermeister ist ein Grüner. Und jung noch dazu. Dominik Krause ist erst 35 Jahre alt und wird ab Mai den Chefsessel im Münchner Rathaus übernehmen. Das ist eine derbe Niederlage für die SPD, die jahrzehntelang den Oberbürgermeister gestellt hatte. Der Machtwechsel in München ist eines von mehreren bemerkenswerten Ergebnissen der Kommunalwahlen in Bayern. Am Sonntag haben viele Stichwahlen darüber entschieden, wer künftig die Rathäuser und Landratsämter führt. Dabei musste die CSU einige Niederlagen hinnehmen. Wie sich dadurch die Machtverhältnisse in Bayern verschieben, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ die Leiterin der SZ-Bayernredaktion, Katja Auer. Sie erklärt im Podcast, warum auch für Markus Söder die Luft langsam dünn wird. Weitere Nachrichten: Bundes-SPD diskutiert über Neuausrichtung; Deutsche Umwelthilfe scheitert vor Bundesverfassungsgericht. ** Zum Weiterhören und -lesen:** Abwahl von Dieter Reiter: Warum die SPD-Dynastie in München endet. Die Luft für Markus Söder wird dünner: Lesen Sie hier mehr darüber, wie die Kommunalwahlen die Parteienlandschaft in Bayern verändern. Fünf Lehren aus der Wahl in Rheinland-Pfalz: Lesen Sie hier eine Wahlanalyse der Korrespondenten Kathrin Wiesel-Lancè und Christoph Koopmann. Stimmen, die die Gegenwart erklären: Hier können Sie alle SZ-Live-Interviews von der Leipziger Buchmesse hören. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett, Nadja Schlüter Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Wie sich die Macht in Bayern verschiebt23.03., 17:3023.03.2026, 17:3000:11:43
Das hat es in München noch nie gegeben. Der neu gewählte Oberbürgermeister ist ein Grüner. Und jung noch dazu. Dominik Krause ist erst 35 Jahre alt und wird ab Mai den Chefsessel im Münchner Rathaus übernehmen. Das ist eine derbe Niederlage für die SPD, die jahrzehntelang den Oberbürgermeister gestellt hatte. Der Machtwechsel in München ist eines von mehreren bemerkenswerten Ergebnissen der Kommunalwahlen in Bayern. Am Sonntag haben viele Stichwahlen darüber entschieden, wer künftig die Rathäuser und Landratsämter führt. Dabei musste die CSU einige Niederlagen hinnehmen. Wie sich dadurch die Machtverhältnisse in Bayern verschieben, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ die Leiterin der SZ-Bayernredaktion, Katja Auer. Sie erklärt im Podcast, warum auch für Markus Söder die Luft langsam dünn wird. Weitere Nachrichten: Bundes-SPD diskutiert über Neuausrichtung; Deutsche Umwelthilfe scheitert vor Bundesverfassungsgericht. ** Zum Weiterhören und -lesen:** Abwahl von Dieter Reiter: Warum die SPD-Dynastie in München endet. Die Luft für Markus Söder wird dünner: Lesen Sie hier mehr darüber, wie die Kommunalwahlen die Parteienlandschaft in Bayern verändern. Fünf Lehren aus der Wahl in Rheinland-Pfalz: Lesen Sie hier eine Wahlanalyse der Korrespondenten Kathrin Wiesel-Lancè und Christoph Koopmann. Stimmen, die die Gegenwart erklären: Hier können Sie alle SZ-Live-Interviews von der Leipziger Buchmesse hören. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett, Nadja Schlüter Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- SPD verliert Rheinland-Pfalz - und jetzt?22.03., 19:5722.03.2026, 19:5700:11:56
Rheinland-Pfalz steht vor einem Machtwechsel. Die Bürgerinnen und Bürger haben einen neuen Landtag gewählt. Hochrechnungen sehen die CDU als stärkste Kraft mit knapp einem Drittel der Stimmen. Damit verliert die SPD als zweitstärkste Kraft ihre seit Jahrzehnten gehaltene Bastion Rheinland-Pfalz. Der künftige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz wird voraussichtlich Gordon Schnieder heißen. Wie wird sich dieses Wahlergebnis auf die Bundespolitik auswirken? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Katharina Riehl, die Leiterin des SZ-Politikressorts. Sie spricht über die prekäre Lage, in der sich nicht nur die SPD, sondern auch die CDU jetzt befinden. Denn die schlechten Wahlergebnisse bei der SPD setzen auch die Regierungskoalition unter Druck. Mehr dazu hören Sie in dieser Podcastfolge von „Auf den Punkt“. Weitere Nachrichten: Iran und USA drohen einander wegen Straße von Hormus; Grüner Dominik Krause bei Oberbürgermeisterwahl in München vorne. Zum Weiterhören: „Erstmal News“: Hier finden Sie den Nachrichten-Kanal der SZ auf Whatsapp, in dem Sie jeden Morgen ein Update per Sprachnachricht bekommen. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Philipp Saul, Tobias Bug Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Wahl in Ungarn: Merz’ Kritik nützt Orbán21.03., 07:0021.03.2026, 07:0000:19:32
Kanzler Friedrich Merz (CDU) und andere EU-Spitzen haben Ungarns Regierungschef Viktor Orbán von der Fidesz Partei bei einem Gipfeltreffen in Brüssel nicht zur Aufgabe seiner Blockade von einem Kredit von 90 Milliarden Euro für die Ukraine bewegen können. Der Rechtspopulist beharrt weiter darauf, erst dann sein Veto zurückzuziehen, wenn Ungarn wieder russische Öllieferungen über die Druschba-Pipeline bekommt. Merz nennt das einen “Akt grober Illoyalität” und einen “groben Verstoß gegen die Loyalität der Mitgliedstaaten untereinander”, der die Handlungsfähigkeit und das Ansehen der EU beschädige. Der Kanzler droht Ungarn mit Konsequenzen. Doch Verena Mayer, SZ-Korrespondentin für Ungarn und Österreich, befürchtet, “das ist genau das, was Orban gerade braucht”. Orbáns Veto stehe im Zusammenhang mit den schlechten Umfragen für seine Partei Fidesz bei den Parlamentswahlen in Ungarn am 12. April: Orbáns Partei liegt demnach hinter seinem Herausforderer Péter Magyar. Deshalb lasse Orbán Plakate kleben, auf denen der ukrainische Präsident Wolodomir Selenskij und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu sehen sind. Er baue auf Feindbilder und schüre Ängste vor einem Krieg mit Russland. Aber: Selbst wenn der Oppositionskandidat die Wahl gewinnt, ist das Wahlsystem in Ungarn inzwischen stark zugunsten der Regierungspartei manipuliert worden, sagt Verena Mayer. Zum Weiterlesen: Unseren Liveblog zum Krieg in der Ukraine und den neuesten Entwicklungen in Brüssel lesen Sie hier. Hier lesen Sie, warum Ungarns Opposition mehr als eine knappe Mehrheit benötigt. Hier wird kommentiert, warum die USA massiv in Ungarns Wahlkampf zugunsten von Orbán eingreifen. Über die Rolle der SPD bei der Wahl in Rheinland-Pfalz lesen Sie hier eine Analyse. Und hier einen Text über das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Alexander Schweitzer und Gordon Schnieder in Mainz. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche; Ann-Marlen Hoolt Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Redaktionsschluss war Freitag, 20.03.2026, um 15 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Digitale Gewalt: Es geht um Entwürdigung20.03., 17:1820.03.2026, 17:1800:11:33
Von der Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes gibt es im Internet Porno-Videos, auf denen sie angeblich zu sehen ist. Und das seit Jahren. Die Videos sind gefälscht, viele davon sind Deepfakes, also mit KI generiert. Fernandes hat versucht, die Videos mit Hilfe von Anwälten löschen zu lassen, aber lange ohne Erfolg. Fernandes hat über die Deepfakes und über die Frage, wer die Täter sind, eine Doku im ZDF veröffentlicht. Das war im Jahr 2024. Collien Fernandes hat nun Anzeige gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erstattet. Ulmen ist genau wie Fernandes aus dem Fernsehen bekannt, aus Serien wie “Jerks”. Der Spiegel berichtet, dass Ulmen Fernandes gegenüber gestanden haben soll, Fake-Profile von ihr im Netz erstellt zu haben. Er soll darüber Fake-Videos und gefälschte Nacktfotos von Fernandes verschickt haben. Einem Berliner Strafverteidiger soll Ulmen mitgeteilt haben, es habe sich um Inhalte gehandelt, die auf frei zugänglichen Pornoseiten vorhanden gewesen sein sollen. Das Ermittlungsverfahren befindet sich in einem frühen Stadium, für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Als Reaktion auf die Spiegel-Recherche teilt der Rechtsanwalt von Ulmen Christian Scherz mit: Es handle sich zum einen in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung. Zum anderen würden unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet. Deepfakes, so wie sie seit Jahren von Collien Fernandes im Netz existieren, sind eine Form von digitaler Gewalt. Und genau über dieses Thema spreche ich jetzt mit meiner Kollegin Marie Gundlach. Weitere Nachrichten: Merz kritisiert Orbán; Bundestag debattiert über Bluttest für Schwangere. Zum Weiterhören: Hören Sie hier die vierte Folge von Aschau – Ein Dorf sucht einen Mörder Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche, Nadja Schlüter Rechtliche Beratung: Joris Großgerge Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Die Folgen der Angriffe auf das größte Gasvorkommen der Welt19.03., 16:3119.03.2026, 16:3100:10:57
Es ist eine gefährliche Eskalation im Iran-Krieg: Israel hat iranische Erdgas-Förderanlagen auf dem Gasfeld South Pars angegriffen. Iran hat daraufhin benachbarte katarische Förderanlagen im Gasfeld North Dome angegriffen. Die Kämpfe im Iran-Krieg haben sich damit auf das Gebiet mit dem größten bekannten Erdgasvorkommen der Welt ausgeweitet. Das gesamte Gasfeld liegt auf einer Halbinsel im Persischen Golf, ist mit 9700 Quadratkilometern etwas größer als Zypern. Auf seiner Social Media-Platform Truth Social hat US-Präsident Donald Trump geschrieben, dass Israel dort nicht weiter angreifen werde – und auch Iran solle damit aufhören. Ansonsten, so seine Drohung, werde die USA das gesamte Gasfeld South Pars “massiv in die Luft jagen”. Was das bedeutet – für die Weltwirtschaft, die Verbraucherpreise in Deutschland und die Umwelt – erklärt Michael Bauchmüller, Energieexperte im Berliner Büro der SZ. Weitere Nachrichten: Nah- und Regionalverkehr könnte deutlich teurer werden. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Die “Auf den Punkt”-Folge mit Michael Bauchmüller zum Heizungsgesetz können Sie hier nachhören. Die “Auf den Punkt”-Folge mit Ronen Steinke zu Wolfram Weimer hören Sie hier nach. Den Text zu Weimers Auftritt bei der Leipziger Buchmesse lesen Sie hier. Den Text von Caspar Busse über das EuGH-Urteil, das den Nah- und Regionalverkehr künftig teurer machen könnte, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Philipp Saul Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters, dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Sondervermögen: Der Taschenspielertrick der Bundesregierung18.03., 17:2518.03.2026, 17:2500:13:11
Die neue Bundesregierung aus Union und SPD war noch gar nicht im Amt, da haben die beiden künftigen Koalitionspartner im März 2025 schon gemeinsame Sache im Bundestag gemacht. Mit Unterstützung der Grünen änderten Union und SPD damals das Grundgesetz und beschlossen ein Rekord-Schuldenpaket von 500 Milliarden Euro. Dieses Geld soll in die Infrastruktur und den Klimaschutz fließen, so steht es im Gesetz. Die Grünen haben damals durchgesetzt, dass diese Investitionen “zusätzlich” zu den Investitionen kommen müssen, die ohnehin schon im Haushalt geplant sind. Jetzt hat das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung aber nachgerechnet und erkannt: 95 Prozent der von der Bundesregierung aufgenommenen Schulden seien zweckentfremdet worden, um Löcher im Haushalt zu stopfen. Was das Problem dabei ist, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Lisa Nienhaus, Wirtschaftsexpertin und stellvertretende Chefin des SZ-Meinungsressorts. Sie spricht von einem “ziemlichen Taschenspielertrick”. Weitere Nachrichten: Merz kritisiert Israel und die USA; Israel tötet iranischen Geheimdienstchef. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie einen Kommentar von Lisa Nienhaus. Hier steht, was Friedrich Merz im Bundestag gesagt hat. Was für die SPD bei der Wahl in Rheinland-Pfalz auf dem Spiel steht, erfahren Sie hier. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau.de Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Zieht Trump die Nato in den Iran-Krieg?17.03., 17:5517.03.2026, 17:5500:13:33
Als Reaktion auf die amerikanischen und israelischen Angriffe hat Iran die Straße von Hormus blockiert. Jetzt fahren täglich nur noch zwei oder drei Frachter durch die Meerenge, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman und dem Indischen Ozean verbindet. Dadurch gelangt auch viel weniger Öl auf den Weltmarkt. Weil deshalb die Öl-Preise rasant gestiegen sind, will US-Präsident Donald Trump eingreifen und die Straße von Hormus militärisch sichern. Aber das will – oder besser – das kann er nicht allein machen. Und deshalb hat Trump andere Staaten aufgefordert, mitzuhelfen und Kriegsschiffe in die Region zu schicken. Er hat die europäischen Nato-Verbündeten angesprochen – und ihnen auch gedroht, sollten sie ablehnen. Doch die Europäer haben sehr schnell und klar reagiert: Ein Militäreinsatz in der Straße von Hormus? Jetzt, während des Krieges? Sicher nicht! In dieser Folge von “Auf den Punkt” spricht der SZ-Brüssel-Korrespondent und Nato-Experte Hubert Wetzel über die Frage, was Trumps Drohung für das Bündnis bedeutet und ob die Europäer nicht vielleicht doch einen Beitrag in der Straße von Hormus leisten könnten. Weitere Nachrichten: Israel tötet hochrangige iranische Funktionäre; Verwendung des Sondervermögens des Bundes. Zum Weiterlesen: Hier schreibt Hubert Wetzel über die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die europäische Ukraine-Politik. Claus Hulverscheidt berichtet über die Nutzung des Sondervermögens. Hier geht es zu einem Interview mit einem Notfallmediziner zur Lebensrettung. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- EU-Parlament: Eine Affäre, die den Rechten hilft16.03., 18:0016.03.2026, 18:0000:11:47
Es ist schon ein paar Mal vorgekommen, dass die Konservativen im Europäischen Parlament Mehrheiten mit rechten Fraktionen gebildet haben. Aber bisher hatte die Europäische Volkspartei EVP, zu denen auch CDU und CSU gehören, immer betont: Inhaltliche Absprachen mit den Rechten gibt es nicht. Doch jetzt hat am Wochenende die Deutsche Presse-Agentur berichtet, dass Mitarbeiter der EVP eine gemeinsame Whatsapp-Gruppe mit Vertretern der rechten Fraktionen haben, auch mit der AfD. Und in diesem Chat soll es auch Absprachen über einen Gesetzentwurf zur Asylrechtsverschärfung gegeben haben. Mit anderen Worten: Es ging da sehr wohl um Inhalte. Wird es so etwas bald häufiger geben? Und welche Rolle spielt der deutsche EVP-Chef Manfred Weber bei der ganzen Geschichte? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Josef Kelnberger, er ist EU-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Brüssel. Weitere Nachrichten: Trump droht der Nato; Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr; Oscars verliehen. Zum Weiterhören und -lesen: Ein Mittelfinger Richtung Trump – der Überblick zur Oscar-Nacht https://www.sueddeutsche.de/kultur/oscars-2026-hollywood-ueberblick-highlights-trump-kimmel-li.3396891 Wo waren die politischen Statements bei den Oscars? Geht in Hollywood die Angst um? https://www.sueddeutsche.de/kultur/oscars-oscar-verleihung-usa-politik-academy-awards-li.3396855 Jessie Buckley gewinnt den Oscar für die beste weibliche Hauptrolle und sagt den denkwürdigsten Satz des Abends https://www.sueddeutsche.de/meinung/jessie-buckley-oscars-gewinnerin-hamnet-portraet-li.3396856 Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Ann-Marleen Hoolt Produktion: Julius Zimmer Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Profitiert Russland vom Krieg in Iran?15.03., 16:1315.03.2026, 16:1300:11:07
Seit Russland die Ukraine überfallen hat, haben viele Staaten russisches Öl mit Sanktionen belegt. Das ist zum einen eine Strafmaßnahme, zum anderen kann jeder Euro, den Russland nicht am Öl verdient, auch nicht in die Kriegskasse des Kremls fließen. Die USA allerdings haben am Freitag ihre Sanktionen gelockert. So wollen sie den wegen des Iran-Kriegs explodierenden Ölpreisen beikommen. Für die kommenden 30 Tage erlauben die USA den Kauf von russischem Öl, dass sich bereits auf Schiffen, also auf See, befindet. Dieses Vorgehen haben viele Staaten kritisiert. Sie alle fürchten, dass eine Lockerung der Sanktionen dazu führen wird, dass Russland im Krieg mit der Ukraine gestärkt wird. Schaut man sich an, wie US-Präsident Trump gerade über russisches Öl spricht, sieht es tatsächlich aus, als profitiere der Kreml massivst vom Krieg in Iran. In der Realität sieht es aber ein wenig anders aus, sagt die Moskau-Korrespondentin der SZ, Silke Bigalke. Sie spricht in dieser Podcastfolge darüber, wie Russland auf den Iran-Krieg blickt. Weitere Nachrichten: Trump will Kriegsschiffe in die Straße von Hormus schicken; interne Chats sollen Zusammenarbeit von EVP und Rechten belegen; Philosoph Jürgen Habermas im Alter von 96 Jahren gestorben. Zum Weiterlesen: Bericht über interne Chats der EVP: Lesen Sie hier mehr zur Kooperation mit rechten Parteien. Der Sturmvogel: Lesen Sie hier den Nachruf auf Jürgen Habermas. Eine bedeutende Stimme im Diskurs: Hier können Sie die jüngsten Gastbeiträge nachlesen, die Habermas für die Süddeutsche Zeitung geschrieben hat. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Philipp Saul Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Albrecht von Lucke: „Das Jahr beginnt für den Kanzler desaströs“14.03., 07:0114.03.2026, 07:0100:24:12
Am vergangenen Sonntag hat Baden-Württemberg gewählt – und nächsten Sonntag wählt Rheinland-Pfalz. Es ist also ein sehr guter Moment, um Zwischenbilanz zu ziehen: Wie stehen Union und SPD, die beiden Regierungsparteien im Bund, gerade da? Und welche Auswirkungen hat die Wahl in Baden-Württemberg auf die Arbeit der Bundesregierung? Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke, Redakteur des politischen Fachmagazins „Blätter für deutsche und internationale Politik“, sieht ein Dilemma für die Regierungsparteien im Bund: Eigentlich müssten sowohl die CDU als auch die SPD in Rheinland-Pfalz die Wahl gewinnen. In der Folge könnten die beiden Parteien nicht die Kraft aufbringen, die nötigen Reformen anzugehen – aus Angst, weitere Wähler zu verschrecken. Zum Weiterlesen: Den Text von Albrecht von Lucke „Wahljahr 2026: Der Start entscheidet“ lesen Sie hier. Den Text zum Reiz des langsameren Podcasthörens, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett, Nadja Schlüter Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Redaktionsschluss war Freitag, 13.3.2026, um 16 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Trumps Bodentruppen? Das riesige Risiko der Kurden13.03., 16:2713.03.2026, 16:2700:12:27
Der US-Geheimdienst CIA soll bereits vor Monaten damit begonnen haben, kurdische Gruppen im Irak und in Iran mit Waffen auszustatten. So haben das mehrere US-Medien berichtet, das Weiße Haus aber dementiert. Kürzlich hatte auch US-Präsident Donald Trump selbst kurdische Kämpfer als Bodentruppen für den Krieg in Iran im Gespräch gebracht, aber dann wieder einen Rückzieher gemacht. Er wolle, “den Krieg nicht komplizierter machen, als er ohnehin schon ist“. Raphael Geiger, Türkei- und Iran-Korrespondent der SZ, ist von Istanbul in die irakisch-iranische Grenzregion gereist und hat sich vor Ort ein Bild gemacht. Die autonome kurdische Region im Nordirak werde derzeit immer wieder von iranischen Drohnen und Raketen angegriffen, sagt Geiger im SZ-Nachrichtenpodcast „Auf den Punkt“. Tausende Kämpfer seien dort bereit, gegen das iranische Regime zu kämpfen. Dabei haben die Kurden mehrfach schlechte Erfahrungen mit US-Bündnissen gemacht, auch bereits mit Trump. Dennoch sehen sie jetzt eine realistische Chance, die Herrschaft der Mullahs in Teheran zu beenden - oder zumindest mit einem Guerilla-Kampf in den Bergen Chaos zu stiften, sagt Geiger. Weitere Nachrichten: USA lockern zeitweise Sanktionen gegen Russland; Kuba lässt 51 Häftlinge frei. Zum Weiterhören und -lesen: Die Reportage von Raphael Geiger aus dem irakisch-iranischen Kurdengebiet lesen Sie hier. Hier lesen Sie den Liveblog zum Iran-Krieg. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Justin Patchett Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über White House. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Was führte zur Krise der Autobauer - und was hinaus?12.03., 16:3112.03.2026, 16:3100:10:36
Autos von Mercedes, VW, BMW, Audi oder Porsche waren lange weltweit begehrt und bekannt für ihre Ingenieurskunst, Qualität und Innovation. Doch die Hiobsbotschaften aus der Branche häufen sich. Fast alle großen deutschen Autobauer haben schlechte Zahlen für 2025 veröffentlicht. Nur BMW scheint es besser zu machen. Die Münchner haben im Gegensatz zu anderen Herstellern eine breitere Strategie mit verschiedenen Antriebsarten verfolgt, sagt Auto-Expert Stephan Radomsky aus der SZ-Wirtschaftsredaktion. Vielfach sei man zu selbstgewiss gewesen und habe gedacht, “man kann so weitermachen, wie es war, nur ein bisschen anders mit Elektro.” Doch das “hat so offensichtlich nicht hingehauen.” Insgesamt seien in ganz Deutschland 100 000 Arbeitsplätze in dieser Branche gefährdet. Weitere Nachrichten: Maßnahmen gegen hohe Spritpreise; weitere Angriffe auf Libanon und Iran. **Zum Weiterhören und -lesen: ** Hier lesen Sie Stephan Radomskys Kommentar über die Krise in der Autobranche, die womöglich bereits ein Strukturwandel ist. Eine Analyse der Zahlen von BMW lesen Sie hier. Hier lesen Sie das Interview mit BMW-Chef Oliver Zipse. Die Links zu unserer neuen Podcastserie "Aschau – Ein Dorf sucht einen Mörder" stehen hier und hier via Spotify. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Justin Patchett, Henk Ruigrok van der Werven Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Kulturstaatsminister Weimer: Auf seinem Posten überfordert11.03., 16:4111.03.2026, 16:4100:12:30
Den Deutschen Buchhandlungspreis hat die damalige Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) 2015 ins Leben gerufen, um unabhängige Buchhandlungen zu würdigen. Und es soll dabei explizit nicht darum gehen, wie gut sie wirtschaften, sondern vor allem um den “kulturellen Auftrag und seine Ausgestaltung.” Das hat der aktuelle Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in seinem Grußwort zum Deutschen Buchhandlungspreis vergangenes Jahr gesagt. Aber dieses Jahr wird es diesen Preis nicht geben, Weimer hat ihn abgesagt. Er wird also nicht in der kommenden Woche auf der Leipziger Buchmesse verliehen werden. In einer Mitteilung dazu heißt es: Die Debatte um die Nicht-Berücksichtigung von drei Jury-Vorschlägen drohe den eigentlichen Sinn der Veranstaltung zu überlagern. Bei dieser “Debatte” geht es um drei Buchhandlungen, die für den Preis nominiert waren, die Weimer dann aber von der Liste der Jury gestrichen hat. Begründet hat der Staatsminister das damit, dass es zu diesen Buchhandlungen “verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse” gebe. Genauere Infos dazu gab es nicht. In dieser Podcastfolge geht es um die Frage, ob es überhaupt normal ist, den Verfassungsschutz gegen Buchhandlungen einzusetzen. Und darum, welchen Schaden Weimer durch sein Eingreifen verursacht hat. Auch für ihn selbst. Darüber spricht in SZ-Redakteur und Jurist Ronen Steinke. Weitere Nachrichten: Gewinneinbrüche bei Porsche; IEA gibt Rekordmenge an Ölreserven frei; Modschtaba Chamenei leicht verletzt. **Zum Weiterhören und -lesen: ** Hören Sie hier ab Freitag die neue Folge von “Ist das gerecht” über die Kunstfreiheit und alle Folgen des Podcasts mit SZ Plus. Lesen Sie hier die SZ-Analyse dazu, wo zurzeit Raketen in Iran und Israel einschlagen. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Henk Ruigrok van der Werven Produktion: Laura Sagebiel Korrekturhinweis: In einer früheren Version des Podcasts hieß es, Wolfram Weimer sei Mitglied der CDU. Das ist falsch. Weimer ist parteilos. Wir haben den Fehler korrigiert. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER