
Friedensnobelpreis für Navi Pillay: Gegen das Recht des Stärkeren
Worüber gesprochen wird
- Südafrika01:16
- Internationalen Strafgerichtshof01:22
- Navi Pillai02:22
- BMW10:03
- Oslo00:15
- Navanitham Pillay01:13
- Den Haag06:19
- USA04:44
- Viola11:47
- Vereinten Nationen03:17
- Donald Trump07:58
- Pillay01:31
- Tobias02:15
- Nelson Mandela03:01
- Vereinigten Staaten von Amerika05:41
Alle anzeigen (61)
- 00:15Oslo
- 01:13Navanitham Pillay
- 01:16Südafrika
- 01:20Südafrika
- 01:22Internationalen Strafgerichtshof
- 01:31Pillay
- 02:11Navanitham Pillay
- 02:15Tobias
- 02:22Navi Pillai
- 02:40Oslo
- 02:47Südafrika
- 02:55Südafrika
- 03:01Nelson Mandela
- 03:17Vereinten Nationen
- 03:21Vereinten Nationen
- 04:44USA
- 04:46Internationalen Strafgerichtshof
- 05:40China
- 05:41Vereinigten Staaten von Amerika
- 05:43Russland
- 05:50Navi Pillai
- 06:13Internationalen Strafgerichtshof
- 06:19Den Haag
- 06:28Rubio
- 06:32Navi Pillai
- 07:13Gazastreifen
- 07:16Israel
- 07:24Berlin
- 07:25Franziska Giffey
- 07:33Israel
- 07:55Maria Corinna Machado
- 07:58Donald Trump
- 08:14Donald Trump
- 08:41Nadja
- 08:48Internationalen Strafgerichtshof
- 08:50Den Haag
- 08:51Navi Pillai
- 09:06USA
- 09:16USA
- 09:17Trump
- 09:37USA
- 09:39Internationalen Gerichtshof
- 09:54Sachsen-Anhalt
- 10:01Sachsen-Anhalt
- 10:03BMW
- 10:08BMW
- 10:16BMW
- 10:18Tobias Rausch
- 10:19AfD
- 10:23BMW
- 10:32Deutsche Bahn
- 11:04Frankfurt
- 11:05Mannheim
- 11:15Evelyn Paller
- 11:32AfD
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- 11:58Viola
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Presseschau · Auch über ‹Navanitham Pillay›, ‹Internationalen Strafgerichtshof›, ‹Oslo›, ‹Vereinten Nationen› und ‹Südafrika› gesprochen
Beschreibung der Episode
Auf der Favoritenliste für den Friedensnobelpreis 2026 standen weit oben unter anderem die Organisation Emergency Response Rooms Sudan, eine Hilfsorganisation, die während der größten humanitären Krise unserer Zeit Menschen mit dem Nötigsten versorgt, und die sehr bekannte Hilfsorganisation Save the Children. Auch der ukrainischen Menschenrechtsaktivisten Mykola Kuleba wurde als möglicher Preisträger gehandelt.
Aber das Nobelpreiskomitee hat sich dann doch für jemand anderes entschieden: Die diesjährige Preisträgerin ist Navanethem “Navi” Pillay, Juristin aus Südafrika. In ihrer langen Laufbahn war die 85-Jährige Richterin am Obersten Gericht in Südafrika sowie am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag und UN-Hochkommissarin für Menschenrechte. Sie hat Opfer der Rassentrennung in Südafrika und Anti-Apartheid-Aktivisten verteidigt, unter anderem Nelson Mandela, und sie hat maßgeblich an der juristischen Aufarbeitung des Völkermords in Ruanda mitgewirkt. Bis heute ist sie aktiv, spricht auf Panels und arbeitet unter anderem am Internationalen Gerichtshof.
Der Vorsitzende des Nobelpreiskomitees, der die Vergabe verkündet hat, hat Pillay für ihren mutigen Einsatz für das Völkerrecht und gegen Kriegsverbrechen und Genozid gewürdigt. Und er hat ihre Arbeit in einen größeren Kontext eingebettet: In der aktuellen Zeit, in der es besonders viele Kriege und Konflikte gebe, sei das internationale Recht keine Ergänzung für Frieden und Sicherheit, sondern eine absolute Notwendigkeit. Dennoch stehe das internationale Recht gerade jetzt enorm unter Druck und die Institutionen, die es vertreten, würden attackiert.
Über die Bedeutung des Friedensnobelpreises für Navi Pillay spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Tobias Matern, der stellvertretende Politik-Ressortleiter der SZ.
Weitere Nachrichten: massive US-Sanktionen gegen Internationalen Strafgerichtshof; BMW will AfD-Landtagspräsident Tobias Rausch keinen Dienstwagen stellen; Bahn will bis 2031 weniger Strecken sanieren als geplant.
Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zur Podcast-Miniserie “Viola. Eine Frage des Motivs”.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Ann-Kathrin Schneider
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Nobel Prize (Youtube).
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