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62- Gesundheit made by Kennedy (1/3) - Die erfundene Autismus-Epidemie19.01., 08:0019.01.2026, 08:0000:26:44
Mit Robert F. Kennedy führt ein Impfgegner das US-Gesundheitsministerium: mRNA-Impfstoffe seien nie gründlich getestet worden und Masern solle man mit Fischöl und Vitamin A behandeln. Besonders auf ein Thema hat Kennedy sich eingeschossen: Autismus. Das Beispiel der so genannten „Autismus-Epidemie“ beleuchet, wie die Trump-Regierung die evidenzbasierter Medizin untergräbt und welche Gedankenwelt dahinter steckt. (01:08) Make America Healthy Again: Eine Bewegung von Wellness-Influencern und Impfgegnern (05:43) Kennedy’s Weg vom Umweltanwalt zum Impfgegner (06:52) Andrew Wakefield und seine betrügerische Studie zu den Ursachen von Autismus (09:10) Was wissen wir gesichert über die Ursachen von Autismus? (11:31) Torpfosten verschieben: Bewährte Taktik von Verschwörungstheoretikern (13:45) Die Personalie Geier: Der Bock zum Gärtner (17:02) Die „Autismus-Epidemie“: Angstmache und Diskriminierung (20:08) Der Krieg der Desinformation und seine Ziele Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Influencer und Wellness-Gurus: Zweiter Teil der Feature-Serie "Gesundheit made by Kennedy" Zeitfragen-Feature: Autismus bei Erwachsenen Campus und Karriere: „Ich bin gar nicht komisch“ – Autismus-Aufklärung an Grundschulen Weiterführende Links: Themenseite des Deutschlandfunks zu Autismus und Impfen Dänische Kohortenstudie mit über 600.000 Kindern, die keinen Zusammenhang zwischen Impfen und Autismus feststellt (englisch) Studie zu den genetischen Ursachen von Autismus (englisch) Gesprächspartner in dieser Folge: Professor Peter Hotez, einer der führenden Impfexperten der USA Dr. Aliciya Halladay, klärt als Chief-Scientist der Autism Science Foundation die Öffentlichkeit über Autismus auf Dr. Jonathan Jarry, erforscht Wissenschaftsleugnung am McGill Office for Science and Society in Montreal, Kanada Autor: Christopher Weingart, wurde für seine Arbeit zu Verschwörungsmythen und Wissenschaftsfeindlichkeit für den Deutschen Radiopreis nominiert Regie: Claudia Kattanek +++++ Unsere Podcast-Tipps: "Die Peter Thiel Story" über den Strippenzieher hinter dem kulturellen Rechtsruck in den USA. Um den langen Schatten von Verschwörungslegenden geht es in der fünfteiligen Doku-Serie "Die Aids-Leugner" +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- Im Fossilienrausch - Wo Höhlen die Geheimnisse der Frühmenschen freilegen12.01., 08:0012.01.2026, 08:0000:27:38
Reichlich Jagdwild, mildes Klima, Höhlen, die Schutz boten - einst war das südliche Afrika der ideale Lebensraum für zahlreiche Frühmenschenarten. Mit jedem neuen Fossilienfund wächst die Hoffnung: Wird sich hier das Rätsel der Menschwerdung lösen? Das erwartet euch in dieser Folge: (01:46) Es geht tief hinab in eine Knochenhöhle (05:30) Wie die empfindlichen Fossilien geborgen werden (08:35) In Südafrika sorgen Funde neuer Frühmenschenarten mehrfach für Aufsehen (10:48) Gestatten: „Superscientist Bones" (14:01) Südafrikas Fossilienflut - und mittendrin: Lee Berger (14:43) Streit um Fossilien von Frühmenschen im Weltall (20:26) Können die neuen Funde wirklich das Rätsel der Menschwerdung lösen? Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Wissenschaft im Brennpunkt über "Das allererste Grab" - Bestattungen bei Frühmenschen Wissenschaft im Brennpunkt über einen Cold Case aus der Steinzeit: "Die schwarzen Europäer" Weiterführende Links: Studie zur Klimarekonstruktion der vergangenen 3,5 Millionen Jahre in der Cradle of Humankind (englisch) Überblick zur Forschung in der Cradle of Humankind von der zuständigen Behörde (englisch) Gesprächspartner in dieser Folge: Prof. Dr. Lee Berger, Evolutionary Studies Institute, University of the Witwatersrand, Johannesburg, Südafrika Dr. Job Kibii, Evolutionary Studies Institute. University of the Witwatersrand, Johannesburg, Südafrika Dr. Keneiloe Molopyane, Ausgrabungsleiterin, Rising-Star-Höhlen, University of the Witwatersrand, Südafrika Autor: Michael Stang, hat Paläoanthropologie studiert und berichtet seit 20 Jahren als Fachjournalist über die Humanevolution. Regie: Anna Panknin +++++ Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende Themen aus der Geschichte gibt es im Podcast "Der Rest ist Geschichte". +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- KI macht Wetter - Heiter bis datenlastig05.01., 08:0005.01.2026, 08:0000:25:16
KI-Systeme sagen Schönwetterwolken oder Schnee heute schon solide vorher, ohne die geringste Ahnung von Physik zu haben. In Zukunft sollen sie metergenau vor Eisglätte warnen oder sich mit Versicherungsdaten vernetzen. Der Traum ist eine allumfassenden Wetterintelligenz. Das erwartet euch in dieser Folge: (01:42) Als die Meteorologie anfing, sich für KI zu interessieren (04:13) Wie KI-Wettermodelle funktionieren (07:03) Der große Wurf? Das Projekt „Weather Generator“ (12:39) Ein Datensatz, hundert Mal so groß wie das ganze Internet (13:12) Dawid: Ein Chatbot für die Meteorologie (16:05) Straßenwetter aus dem KI-Zentrum (18:51) Meteo IQ baut KI für Versicherungswirtschaft (21:32) Energy-Trading profitiert vom KI-Wetter Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: „KI-Verstehen“ über Chancen und Risiken des KI-Trends fürs Wetter Wissenschaft im Brennpunkt über Warnzeichen aus der sich rasant erwärmenden Antarktis Weiterführende Links: Internetseite des Weather Generator Projekts (englisch) Das ECMWF rechnet täglich Prognosen verschiedener klassischer und KI-Wettermodelle und liefert zugehörige Wettergrafiken (englisch) Deutschlandfunk Themenseite zum Klimawandel Deutschlandfunk Themenseite zu Künstlicher Intelligenz Gesprächspartner in dieser Folge: Dr. Peter Düben, Leiter der Sektion Erdsystemmodellierung, ECMWF Dr. Stefanie Hollborn, Leiterin KI-Zentrum, Deutscher Wetterdienst Marvin Gabler, CEO des Meteo-Startups Jua Autor: Lucian Haas, Fachautor für alles, was sich in der Atmosphäre bewegt. Dort oft mit Gleitschirm unterwegs Regie: Anna Panknin +++++ Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen liefert Ihnen jede Woche der Podcast KI verstehen. +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- KI spricht Delfin - Können wir Tiere verstehen?04.01., 08:0004.01.2026, 08:0000:30:23
Mit künstlicher Intelligenz soll ein Traum wahr werden: mit Delfin oder Zebrafink sprechen. Für den Lauschangriff liegen inzwischen Terabytes an Daten vor. Angenommen, es verbirgt sich darin Sprache - könnte KI sie für uns übersetzen? Wissenschaft im Brennpunkt spricht mit Wissenschaftlern und Visionären über das, was möglich ist und was möglich werden könnte. Das erwartet euch in dieser Folge: (01:30) Pfeifen und Handzeichen: Im Prinzip können wir mit Tieren kommunizieren (05:50) Was ist Sprache - und haben Tiere das? (07:10) Hier kommt künstliche Intelligenz ins Spiel (15:50) Tierische Fähigkeiten: Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? (18:00) Ich, Flipper: Die Namen der Delfine und was sie nicht sagen (22:10) Chatbot für Zebrafinken: Von der Theorie zur Praxis (27:23) Eine Chance für Forschung und Artenschutz (28:10) "Macht's gut und danke für den vielen Fisch" Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: KI verstehen zur Frage: Kann mir KI helfen, die Natur besser zu verstehen? Wissenschaft im Brennpunkt über die Beziehung des Menschen zu Schimpansen und Gorillas: "Nahe Verwandte" Weiterführende Links: Studie, die zeigt, dass Delfine ihre Bekannten am Geruch erkennen und benennen (englisch). Überblick zum Stand von KI für Tierkommunikation im Fachmagazin Science (englisch) Zusammenfassung des Features "KI spricht Delfin" als Text Gesprächspartner in dieser Folge: Aza Raskin und Felix Effenberger vom Earth Species Project Dr. Kerstin Ternes und Thomas Lange vom Delfinarium im Zoo Duisburg Prof. Dr. Vincent Janik Wissenschaftler an der University of St Andrews in Schottland Autor: Anneke Meyer Regie: Giuseppe Maio Archivtöne von Margret Howe und Delfin Peter mit freundlicher Unterstützung des Department of Special Collections, Stanford University +++++ Unsere Podcast-Tipps: Deep Science mit der neuen Staffel "Die Psychonauten - Expedition an die Grenzen des Bewusstseins". Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell". +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook. Libraries.
- Wie Gedächtnis entsteht - Aus dem Dunkel erster Erinnerungen01.01., 09:0001.01.2026, 09:0000:30:30
Was ist Ihre allererste Kindheitserinnerung? Eine Szene im Kindergarten? Ein Moment mit einem Luftballon? Sicher nichts vor dem dritten Lebensjahr, denn unsere früheste Kindheit vergessen wir. Die Neurowissenschaft beginnt zu verstehen, wie das geschieht. Forscher untersuchen, warum frühkindliche Erinnerungen in manchen Völkern weiter zurückreichen als in anderen. Und sie lernen frühe Erinnerungen zu reaktiveren – zumindest bei Mäusen. Das erwartet euch in dieser Folge: (01:30) Von Freud geprägt: der Begriff “infantile Amnesie” (04:50) Babys im Hirnscanner: Erster Geburtstag, erste Gedächtnisspuren (07:10) Versteckspielen für die Forschung: Protokoll des Vergessens (12:02) Wie Erinnerungen und Hirn zu wachsen beginnen (16:38) Ein weicher Wurm: Erwachsene vergessen, was als Kind wichtig war (18:19 ) Bei Mäusen ist es gelungen, Erinnerungen zurückzuholen (21:43) Entwicklung, Sprache, Kultur: Wodurch das kindliche Vergessen beeinflust wird (25:07) Fehler oder Instrument: Kann Vergessen sinnvoll sein? Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Wissenschaft im Brennpunkt über Bewusstsein in Philosophie und Experiment Gibt es manipulierte Erinnerungen? Fragt der DLF Wissenschaftspodcast Deep Science Weiterführende Links: Studie von Paul Frankland und Team im Fachmagazin “CELL” über Rückholung von Erinnerungen bei Mäusen (englisch) Fragen an Sarah Power auf der Instituts-Webseite über ihr Interesse an der infantilen Amnesie Gesprächspartner in dieser Folge: Dr. Sarah Power, Psychologin und Hirnforscherin vom MPI für Bildungsforschung, Berlin Prof. Paul Frankland, Neurowissenschaftler am Hospital for Sick Children der University Toronto, Kanada Prof. Elaine Reese, Psychologin an der University of Otago in Dunedin, New Zealand. Prof. Peter Kröjgaard, Institut für Psychologie und Verhaltensforschung der Universität Aarhus, Dänemark Prof. Nick Turk-Browne, Psychologe an der Yale University in den USA Autor: Volkart Wildermuth, erinnert sich an viele Forschungs-Fakten und aus seiner Kindheit an eine Szene, in der er flechten übt Regie: Beatrix Acker +++++ Unser Podcast-Tipp: Deep Science mit einer neuen Staffel: "Die Psychonauten - Expedition an die Grenzen des Bewusstseins" +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- Perfekte Fotosynthese - Auf der Suche nach dem schwarzen Blatt31.12., 08:0031.12.2025, 08:0000:29:08
Der Mensch blüht auf in grüner Natur – doch energetisch wären schwarze Pflanzen viel besser, weil sie das Sonnenlicht komplett verwerten. Jetzt wollen Forscher die Fotosynthese neu erfinden. So könnten sie mehr Kohlenstoff aus der Luft holen und in einem zweiten Schritt unter die Erde verfrachten. Retten wir so womöglich das Klima? Das erwartet euch in dieser Folge: (01:15) Optimierte Blätter wären schwarz (05:12) Quantentricks hinter der Funktionsweise des Chlorophylls (06:45) Evolution im Labor: Cyanobakterien entwickeln Turbo-Fotosynthese (10:50) Neue Pflanzenenzyme und biochemische Umwege durch synthetische Biologie (21:50) Neu erfunden: Erste Ansätze für künstliche Fotosynthese im Praxistest (24:35) Ein Chemie-Nobelpreisträger plant den großen Wurf: Kohlenstoff aus der Luft soll unter die Erde Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Wissenschaft im Brennpunkt über Pflanzenzüchtung mit Epigenetik: "Lyssenkos Geist" Wissenschaft im Brennpunkt über Saatgut gegen die Klimakrise: "Kartoffeln mit Zukunft" Weiterführende Links: Studie von Dario Leister in der Fachzeitschrift „Molecular Cell“ über verbesserte Lichtreaktion der Fotosynthese (englisch) Verständliches Video von Jesse Nichols über Funktion und Schwächen des Pflanzenenzyms RuBisCO (englisch) Studie von Tobias Erb im „EMBO-Journal“ über Konstruktion neuer Stoffwechselwege für verbesserte Dunkelreaktion der Fotosynthese (englisch) Deutschlandfunk-Interview mit Helmholtz-Forscher Matthias May über künstliche Bäume gegen den Klimawandel: "Negative Emissionstechnologien sind immer nur der letzte Ausweg" Deutschlandfunk-Themenseite zum neuen Waldschutzgesetz Gesprächspartner in dieser Folge: Dario Leister, Ludwig-Maximilians-Universität München Andreas Weber, Biochemie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Benjamin List, MPI für Kohlenforschung, Mülheim (Ruhr) Autor: Michael Lange, Fachautor für alles, was lebt Regie: Claudia Kattanek Autor: +++++ Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell". +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- Biss zum Gegengift (1/3) - Angst vor keiner Schlange31.12., 07:4031.12.2025, 07:4000:24:03
Tim Friede hat keinen Highschool-Abschluss, aber eine beachtliche Sammlung von Giftschlangen in seinem Keller. Weil die Forschung stagniert, wagt er einen lebensgefährlichen Selbstversuch. Sein Traum: Ein universelles Schlangengegengift. Das erwartet euch in dieser Folge: (00:00) Ein lebensgefährliches Experiment (02:28) Der Traum vom universellen Gegengift (06:40) Wie Tim Friedes zu seinem außergewöhnlichen Hobby kam (09:46) Ist der Schlangenmann immun gegen tödliches Gift? (15:43) Tim Friedes Draht zur Wissenschaft (20:43) 40 Milliliter Blut für die Forschung Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Weltzeit-Reportage: "Afrika braucht eigenes Gegengift" Unboxing News über konfliktscheue Schlangen Dlf Nova: Wer Giftschlangen zu Hause halten darf Weiterführende Links: Cell-Studie zum Gegengift-Cocktail mit breit neutralisierenden humanen Antikörpern (englisch) WHO über Schlangenbisse als vernachlässigte Tropenkrankheit Gesprächspartner in dieser Folge: Tim Friede, Herpetologist, Director of Herpetology, Centivax Dr. Jacob Glanville, Computational Immunoengineer, Chief Executive Officer & President Centivax Prof. Dr. Melisa Benard Valle, Department of Biotechnology and Biomedicine Section for Biologics Engineering, DTU Orbit Autor: Friederike Walch-Nasseri, fürchtet sich als Biologin nicht vor Schlangen, braucht aber auch keine im Keller Regie: Friederike Wigger +++++ Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Deep Science" +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- Biss zum Gegengift (2/3) - Jede Schlange tötet anders31.12., 07:3531.12.2025, 07:3500:28:55
Kobra, Mamba, Taipan – jede Schlange hat ihr eigenes Gift. Doch Immunologe Jacob Glanville ist überzeugt: Irgendwo verbirgt sich ein Angriffspunkt für ein universelles Gegengift. Das Blut des "Schlangemannes" Tim Friede könnte der Schlüssel sein. Das erwartet euch in dieser Folge: (00:00) Ein unaufmerksamer Moment mit Todesfolge (02:20) Schlangengift: Tödliches Wunder der Evolution (12:00) Ein Schlangenzüchter in Österreich melkt Giftschlangen für die Forschung (21:10) Die Suche nach der Achillesferse aller Schlangengifte (24:01) Peter Kwong und Tim Friedes Bibliothek der Antikörper Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Beitrag über Mimikri: Kröte, die sich als Giftschlange tarnt Unboxing News über konfliktscheue Schlangen Dlf Nova: Wer Giftschlangen zu Hause halten darf Weiterführende Links: Cell-Studie zum Gegengift-Cocktail mit breit neutralisierenden humanen Antikörpern (englisch) Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin: FAQ zu Vernachlässigten Tropenkrankheite Gesprächspartner in dieser Folge: Tim Friede, Herpetologist, Director of Herpetology, Centivax Dr. Jacob Glanville, Computational Immunoengineer, Chief Executive Officer & President Centivax Prof. Dr. Peter Kwong, Professor of Medical Sciences, Professor of Biochemistry and Molecular Biophysics, Columbia University, New York James Ntulume, Chief Executive Director, Snakes Uganda, Kampala, Uganda Prof. Dr. Melisa Benard Valle, Department of Biotechnology and Biomedicine Section for Biologics Engineering, DTU Orbit Autor: Friederike Walch-Nasseri, fürchtet sich nicht vor Schlangen, braucht aber auch keine im Keller Regie: Friederike Wigger +++++ Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Deep Science" +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- Biss zum Gegengift (3/3) - Wer profitiert?31.12., 07:3031.12.2025, 07:3000:29:22
Gut hunderttausend Menschen sterben jedes Jahr an Schlangenbissen, vor allem im Globalen Süden. Auf den Durchbruch bei der Suche nach dem universellen Schlangen-Gegengift wartet Experte James Ntulume sehnlichst - doch profitieren am Ende die richtigen? Das erwartet euch in dieser Folge: (00:00) Notruf Schlangenbiss (01:55) Ein Heer von Phagen auf der Suche nach dem perfekten Antikörper (06:52) Gegengift-Jäger in Uganda träumt vom universellen Antivenom (10:53) Gegengift auf Lager – gibt es nicht (15:22) Antikörper-Cocktail lässt Mäuse leben: der Durchbruch? (19:16) Blick in die Zukunft: Wer sich Gegengift leisten kann (23:15) Tim Friedes neues Leben Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Beitrag über Mimikri: Kröte, die sich als Giftschlange tarnt Unboxing News über konfliktscheue Schlangen Dlf Nova: Wer Giftschlangen zu Hause halten darf Wissenschaft im Brennpunkt zu Arzneistoffen aus Tiergiften: "Mamba-Medizin" Weiterführende Links: Cell-Studie zum Gegengift-Cocktail mit breit neutralisierenden humanen Antikörpern (englisch) Ärzte ohne Grenzen über den Rückzug des Pharmakonzerns Sanofi aus der Gegengift-Produktion Pressemeldung des südafrikanischen Gesundheitsdienstes NHLS über Verzögerung bei Produktion von Gegengift in Südafrika YouTube-Video Auftritt Tim Friede bei "Late Night with Seth Myers" (englisch) Gesprächspartner in dieser Folge: Tim Friede, Herpetologist, Director of Herpetology, Centivax Dr. Jacob Glanville, Computational Immunoengineer, Chief Executive Officer & President Centivax Prof. Dr. Peter Kwong, Professor of Medical Sciences, Professor of Biochemistry and Molecular Biophysics, Columbia University, New York James Ntulume, Chief Executive Director, Snakes Uganda, Kampala, Uganda Prof. Dr. Melisa Benard Valle, Department of Biotechnology and Biomedicine Section for Biologics Engineering, DTU Orbit Autor: Friederike Walch-Nasseri, fürchtet sich nicht vor Schlangen, braucht aber auch keine im Keller Regie: Friederike Wigger +++++ Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Deep Science" +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- Wechseljahrsbeschwerden - Zeit, die Menopause abzuschaffen?29.12., 08:0029.12.2025, 08:0000:28:09
Die Wechseljahre sind für viele Frauen eine persönliche Katastrophe und ein globales Gesundheitsproblem obendrein. Man sollte sie abschaffen, fordert die Neurowissenschaftlerin Jennifer Garrison. Dafür will sie an der biologischen Uhr drehen. Ob das ohne Nebenwirkungen geht, ist noch nicht geklärt. Und was, wenn die Menopause trotz aller Probleme, die sie mit sich bringt, wichtig ist? (Eine Deutschlandfunk-Produktion 2022) Das erwartet Euch in dieser Folge: (00:00) Was in den Wechseljahren passiert (03:09) Die Menopause als Stolperstein der Gleichberechtigung (06:06) Wie sich die Wechseljahre verhindern ließen (11:40) Die Großmutter-Hypothese: Menopause als evolutionäre Strategie (19:30) Oder doch nicht? Klimakterium als natürliches Verfallsdatum (21:19) Pro und Contra: Biologie abschaffen (25:20) Wertewandel und Wechseljahre Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: DLF Nova zum Tabu der Wechseljahre Wissenschaft im Brennpunkt über das Organ, das neun Monate lang die Welt bedeutet: Wie die Plazenta uns prägt Weiterführende Links: Manuskript zur Sendung mit vielen zusätzlichen Informationen Warum der gute Umgang mit Wechseljahren auch im Interesse der Wirtschaft ist, zusammengefasst auf einer DLF Themenseite Neurowissenschaftlerin Jennifer Garrison erklärt in einem TEDx-Talk welche Rolle die Eierstöcke für die Frauengesundheit spielen. Nicht nur fürs Kinderkriegen. (englisch) Es passiert auch was: Steckbrief zu einem Forschungsvorhaben der Antidiskriminierungstelle des Bundes zu Wechseljahren am Arbeitsplatz Gesprächspartner in dieser Folge: Prof. Dr. Kristen Hawkes, Anthropologin an der University of Utah, USA Dr. Jennifer Garrison, Assistant Professor am Buck Institute for Research on Ageing in Novato, USA Dr. Michael Weiss, Research Director am Whale Research Center Prof. Dr. Stefan Schlatt, erforscht Spermatogenese und Hodenfunktion am Uniklinikum Münster Autorin: Christine Westerhaus, berichtet über Wissenschaft und andere Frauenthemen Regie: Claudia Kattanek Unsere Podcast-Tipps: Deep Science mit der neuen Staffel "Die Psychonauten - Expedition an die Grenzen des Bewusstseins" Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell" +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- Wissenschaft im Brennpunkt empfiehlt - Deep Science - Die Psychonauten25.12., 08:0025.12.2025, 08:0000:01:38
Deep Science ist zurück mit Staffel 4: Die Psychonauten. Anneke Meyer und Arndt Reuning reisen an die Grenzen des Bewusstseins, dorthin, wo wir nicht mehr wissen, wer wir eigentlich sind. Rausch, Ekstase, Wiedergeburt - fünf neue Folgen, unbedingte Hörempfehlung! Sendetermine im Deutschlandfunk: Folgen 1-3 am 25., 26. und 28. Dezember jeweils um 16:30 Uhr Folgen 4-5 an Ostersonntag und Ostermontag 2026 Online findet ihr alle Folgen von Deep Science hier: Deep science abonnieren Hosts: Anneke Meyer und Arndt Reuning Ton und Technik: Thomas Widdig Regie: Matthias Kapohl Dramaturgie: Christoph Mathieu Redaktion: Christiane Knoll +++++ Wenn Euch "Deep Science" gefällt, abonniert und bewertet den Podcast und empfehlt uns weiter. Ihr habt Feedback für uns? Dann schreibt gerne an deepscience@deutschlandfunk.de. Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Zu finden in den App-Stores von Apple und Google. Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.
- Ernährung - Die tägliche Überdosis Zucker22.12., 08:0022.12.2025, 08:0000:24:11
Zucker hat Dutzende Namen, steckt in Fertigpizza, Fruchtjoghurt, Fischkonserven und Softdrinks. Einmal auf den Geschmack gekommen, kriegen wir kaum genug davon und brauchen Hilfe beim Entzug: Denn Disziplin reicht nicht aus, zeigt die Forschung.Experten fordern deshalb eine stärkere Regulierung durch die Politik. Aber würde eine Zuckersteuer wirklich etwas bringen? Das erwartet Euch in dieser Folge: (00:00) Lecker süß: Unser Gehirn ist quasi noch in der Steinzeit (05:30) Sind wir süchtig nach Zucker? (07:50) Süßstoff: Keine bessere Alternative (09:40) Schwierig bis unmöglich: Süße Vorlieben verlernen (11:20) Leichter mit Regulierung: Gesellschaftliche Folgen der Zucker-Überdosis senken (15:30) Was eine Zuckersteuer in Deutschland bringen könnte (20:50) DIY Zucker-Hacks: Weniger süß zum Selber-Machen Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Wissenschaft im Brennpunkt über die Abnehmspritze, was sie kann und was nicht Wissenschaft im Brennpunkt über Risiken von Zuckerersatzstoffen Zeitfragen Feature über Sinn und Unsinn von Nährstofftherapien und Supplements Weiterführende Links: Was Zucker und Fett mit unserem Gehirn machen: Studie von Marc Tittgemeyer (englisch) Modellierungsstudie, die abschätzt, was eine Zucker-Steuer nach dem Vorbild Großbritanniens in Deutschland bringen könnte (englisch) Deutschlandfunk Themenseite über Zucker und Gesundheit Deutschlandfunk-Themenseite über Zuckerersatzstoffe Gesprächspartner in dieser Folge: Prof. Dr. Marc Tittgemeyer, Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung Köln Dr. Karl Emmert-Fees, Lehrstuhl für Public Health und Prävention der Technischen Universität München Andrea Stallmann, Ernährungsberaterin und Ernährungspsychologin Autorin: Stephanie Kowalewski, hat seit Jahren die Themen Ernährung und Gesundheit im Blick Regie: Claudia Kattanek Unsere Podcast-Tipps: Deep Science mit der neuen Staffel "Die Psychonauten - Expedition an die Grenzen des Bewusstseins" Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell" +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- Das Ende der Dinge - Schluss, aus, vorbei!15.12., 08:0015.12.2025, 08:0000:26:04
Vom individuellen Sterben in der Natur bis zum Wärmetod des Universums – die Forschung beschäftigt sich seit jeher damit, wie das Ende der Dinge aussieht. Die „Auslese“ stellt Sachbücher zum ultimativen Thema vor. Das erwartet euch in dieser Folge: (00:00) Am Anfang steht das Ende (01:36) Die vielfältigen Enden der Science Busters (09:41) Susana Monsó und das Konzept vom Tod im Tierreich (17:58) Welches Ende darf es sein: Unterhaltsam oder nachdenklich? (17:00) Empfehlungen und Geschenktipps des Sachbuchtrios Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Wissenschaft im Brennpunkt über Erdgeschichte und die Gefahr eines neuen Massenaussterbens: "Greenhouse Extinction" Wissenschaft im Brennpunkt zur Ausdehnung des Universums: “Hubble-Konstante - Was stimmt nicht mit der Expansion des Universums?” Essay und Diskurs zur Logik des Untergangs: „Politiken der Apokalypse“ Podcast "Die Peter Thiel Story", Folge 6: "Antichrist" Bücher, die wir vorgestellt haben: Science Busters: Aus! Die Wissenschaft vom Ende; Hanser, 240 Seiten, 25,00 € Susana Monsó: Das Schweigen der Schimpansen; Insel Verlag, 254 Seiten, 28,00 € Veronika Straaß u.a.: Drecksarbeit - Der Mikrokosmos unter unseren Füßen; Dölling und Galitz Verlag, 144 Seiten, 30,00 € Richard Dawkins: Das große Buch der Evolution; Hoffmann und Campe, 464 Seiten, 39,00 € Christian Spiering: Das seltsamste Teilchen der Welt - Auf der Jagd nach dem Neutrino; Hanser, 336 Seiten, 28,00 € Weiterführende Links: Wissenschaft im Brennpunkt zur Ausdehnung des Universums: “Hubble-Konstante - Was stimmt nicht mit der Expansion des Universums?” Essay und Diskurs zur Logik des Untergangs: „Politiken der Apokalypse“ Es diskutiert das Forschung aktuell-Sachbuchtrio: Dagmar Röhrlich, recherchiert zwischen Geologie und Energie Michael Lange, kennt sich aus mit allem, was lebt, bevor es stirbt Arndt Reuning, Moderator bei Forschung aktuell, von Hause aus Chemiker +++++ Unser Podcast-Tipp: Spannende Kriminalfälle aus dem Kulturbetrieb gibt es im Podcast "Tatort Kunst" +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- Drohnenabwehr - Kriegsforschung in der Kampfzone08.12., 08:0008.12.2025, 08:0000:28:07
In Europa wächst die Nervosität. Nach Sichtung von Drohnen über kritischer Infrastruktur bekommt ihre Abwehr oberste Priorität. Die Industrie profitiert von Investitionen in Milliardenhöhe – und von den Erfahrungen ukrainischer Kämpfer an der Front. Das erwartet euch in dieser Folge: (00:00) Ein ehemaliger Drohnenpilot in der Ukraine berichtet (05:20) 10. September 2025: Drohnen im polnischen Luftraum (10:00) Abfangen und abschießen - mit Fangnetzen, Laser- und Mikrowellenkanonen, Interzeptoren (14:00) Auf dem Air Force Tech Summit (17:35) Zwei litauische Drohnenunternehmer über die enge Zusammenarbeit mit ukrainischen Kunden (25:10) "Ein bisschen wie Blitzschach" - heute im Einsatz, morgen schon überholt Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Wissenschaft im Brennpunkt über die Kriege der Zukunft: "An der Datenfront" Politikpodcast über Reaktionen auf Russlands Provokation: "Drohnen über Polen" Der Rest ist Geschichte über Pazifismus Weiterführende Links: NATO-Information zu Schutzmaßnahmen an der Ostflanke der NATO (englisch) Ukrainischer Fachdienst Militarnyi über Produktion neuer Anti-Drohnen-Drohnen (englisch) Überblick des Fachdienstes Defence-Network zur Drohnenabwehr Gesprächspartner in dieser Folge: Arunas Kumpis, freiwilliger Drohnenpilot in der Ukraine Liudas Abišala und Ludvikas Ješkunas, Drohnen-Unternehmer in Litauen Dirk Krogmann, Senior Vice President Future Technologies, Diehl Defence Lars Zander, Head of Unmanned Systems, INTEC Industrie-Technik GmbH Joachim Gilch, Head of Concepts and Technology Resarch, MBDA Deutschland Skript und Produktion: Tom Schimmeck, Autor zahlreicher Reportagen und preisgekrönter Radio-Features zu gesellschaftlichen, politischen und technischen Themen +++++ Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus Naturwissenschaft und Technik gibt es bei "Forschung aktuell". +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- KI außer Kontrolle - Wie lange tut sie noch, was sie soll?01.12., 08:0001.12.2025, 08:0000:29:33
Könnte eine Superintelligenz die Menschheit auslöschen? Zunehmend warnen auch seriöse Forscher vor KI-Agenten, die ohne Skrupel ihre eigenen Ziele verfolgen. Lassen sich die Systeme noch zähmen? Das erwartet euch in dieser Folge: (02:16) KI-Agenten nehmen Einfluss auf die Welt – heute schon (04:19) Weltuntergangsszenario einmal ganz konkret erklärt (09:52) Erste Fälle bekannt: KI hat bereits Anweisungen zuwidergehandelt (12:51) KI-Wettrüsten zwischen USA und China (19:06) Alignment-Forschung – KI auf Linie mit unseren Werten und Zielen bringen (23:05) Ausblick Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: KI verstehen über die Macht der großen Konzerne Wissenschaft im Brennpunkt über die Kriege der Zukunft: „An der Datenfront“ Weiterführende Links: Positionspapier zu KI-Alignment beim Verband Deutscher Industrie VDI Technologiezentrum Positionspapier zu KI-Alignment von Michele Loi bei AlgorithmWatch (englisch) Gesprächspartner in dieser Folge: Yoshua Bengio, Universität Montreal Axel Zweck, VDI Technologiezentrum Autor: Christoph Drösser, berichtet als Technikjournalist aus dem Silicon Valley Regie: Anna Panknin +++++ Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Folgen zu künstlicher Intelligenz im Alltag gibt es im Podcast KI verstehen +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- Insekten am Tatort - Nach dem Mord kommen die Fliegen24.11., 08:0024.11.2025, 08:0000:23:45
Aus Fliegeneiern wachsen auf einer Leiche Larven, fressen sich voll, verpuppen sich. Wie eine Uhr geben die Entwicklungsstadien Auskunft über den Todeszeitpunkt. Und die Methode entwickelt sich weiter. Bald schon sollen Fliegen auch Jahre zurückliegende Morde aufklären helfen. Das erwartet euch in dieser Folge: (01:10) Rendsburg 2020. Bei den Mordermittlungen kommen die Insektenforensiker an ihre Grenzen (05:20) So funktioniert die Fliegenuhr bisher (09:00) Eine neue Fliegenuhr für leere Puppenhüllen, die längere Zeiträume abdeckt (13:20) DNA, Gaschromatographie: Weitere Methoden, die gerade erforscht werden (15:00) Sargfliegen und Buckelfliegen - was sie so spannend für die Polizei macht (15:40) Fliegenzucht der forensischen Entomologen an der Universität Frankfurt/Main (19:00) Eine Hyperspektralkamera, die ins Innere der Larven blicken kann Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Wissenschaft im Brennpunkt über fühlende Insekten: "Made im Schmerz" Wissenschaft im Brennpunkt über schlaue Tauben Weiterführende Links: Studie im Microchemical Journal zur Datierung leerer Fliegenpuparien mit Spektroskopie (englisch) Studie aus Royal Society Open Science über Datierung lebender Fliegenpuppen mit Röntgen und microCT (englisch) Gesprächspartner in dieser Folge: Prof. Dr. Jens Amendt, Dr. Lena Lutz, Dr. Marty Mateo, Luise Thümmel, Institut für Rechtsmedizin, Universität Frankfurt/Main Prof. Dr. Martin Hall, Natural History Museum, London, GB Dr. Ian Dadour, University of Sydney, Australien Autor: Joachim Budde, Reporter für Insekten, Viren und andere faszinierende Lebensformen Regie: Claudia Kattanek +++++ Unsere Podcast-Tipps: Deep Science mit einer neuen Staffel: "Die Psychonauten - Expedition an die Grenzen des Bewusstseins". Quarks Science Cops mit einer Folge zu Long Covid +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- Anti-Klima-Welle - Das Fossilzeitalter schlägt zurück12.11., 16:3512.11.2025, 16:3500:24:22
Am 12. Oktober rauscht eine Sturmflut über Alaska. Sie trifft die Menschen unvorbereitet - weil Präsident Trump bei Behörden und Messstationen gespart hat. Man kann die Katastrophe als Sinnbild verstehen: Der Klimawandel eskaliert, doch die Politik wendet sich ab - nicht nur in den USA. Das erwartet euch in dieser Folge: (03:38) Wirtschaft oder Klima – der Gegensatz, der keiner ist (06:18) Entmachtung von US-Umweltbehörden durch Trump (11:10) Sturmflut in Kipnuk, Alaska: Sinnbild für US-Klimapolitik (15:15) Gegenwind für Klimaschutz auch in Deutschland (21:13) Was der Klimawandel für die traditionelle Lebensweise der Yup‘ik in Alaska bedeutet Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Wissenschaft im Brennpunkt über die Antarktis: "Warnzeichen vom Ende der Welt" Wissenschaft im Brennpunkt über Tiefseebergbau: "Metalle vom Meeresgrund" Weiterführende Links: Der Trump-Tracker der Climate Action Campaign (CAC): Übersicht über wichtigste klimabezogene Kürzungen unter US-Präsident Donald Trump (englisch) Emissions Gap Report 2025 der Vereinten Nationen, der die zu erwartende Klimaerwärmung auf 2,8°C schätzt (englisch) Gesprächspartner in dieser Folge: John Walsh, University of Fairbanks und Alaska Center for Climate Assessment and Preparedness Wolfgang Lucht, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung Manfred Fischedick, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie Autor: Christopher Weingart, befasst sich mit Klimaleugnung und Fakenews Regie: Anna Panknin +++++ Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende Geschichten aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Deep Science". +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- Klimafaktor Antarktis - Warnzeichen vom Ende der Welt06.11., 16:3506.11.2025, 16:3500:25:30
In der größten Eiskammer der Erde kippt das Gleichgewicht: Erwärmte Meere und schmelzendes Eis verändern die Dynamik eines ganzen Kontinents – mit Folgen, die Klimamodelle bislang kaum abbilden können. Wie stabil ist das System Antarktis noch? (01:30) Aktuelle Überblicksstudie: Antarktis könnte Kipppunkt bereits überschritten haben (03:40) Anruf bei der deutschen Antarktis-Station “Neumeier III” (07:10) Einer der größten jahreszeitlichen Rhythmen der Erde: das ständige Abschmelzen und Wachsen des arktischen Meereises (07:55) Massive Trendumkehr ab 2015: Meereis geht plötzlich zurück (10:00) Drei Formen von Eis: Eisschild, Schelfeis, Meereis (14:30) Ein Verdacht: Neue Windströmungen wühlen den antarktischen Ozean auf und bringen die stabile Wasserschichtung durcheinander (16:20) Erkenntnisse aus 800.000 Jahren Klimageschichte (17:55) Kipppunkt in der Westantarktis überschritten - aber Geschwindigkeit des Abschmelzens noch beeinflussbar Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Wissenschaft im Brennpunkt zur Erdgeschichte: “Greenhouse Extinction - Über die Gefahr eines globalen Massenaussterbens” Wissenschaft im Brennpunkt zum Rätselraten um die jüngsten Klimarekorde 2023/2024 Weiterführende Links: Nature-Studie: „Regimewechsel“ im Klimasystem Antarktis (englisch) Nature-Studie: Westantarktischer Eisschild könnte Kipppunkt überschritten haben (englisch) Meereisportal des Alfred-Wegener-Instituts (englisch) Gesprächspartner in dieser Folge: Prof. Kate Hendry, British Antarctic Survey Prof. Alexander Haumann, Ludwig-Maximilians-Universität München und Alfred-Wegener-Institut Prof. Stefanie Arndt, Alfred-Wegener-Institut Autor: Philipp Lemmerich, Klimajournalist Regie: Beatrix Ackers +++++ Unser Podcast-Tipp: Spannende Geschichten aus der Wissenschaft warten auf euch bei „Deep Science“. +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- Bestattungen bei Frühmenschen - Das allererste Grab03.11., 16:3503.11.2025, 16:3500:28:40
Nur Menschen bestatten ihre Toten. Anfangs wollten die Steinzeitmenschen vielleicht Aasjäger fernhalten, später den Weg ins Jenseits bereiten. Doch wann gab es die ersten Gräber - und wie soll man sie finden? (Erstsendung am 12.11.2023) Das erwartet euch in dieser Folge: (02:30) Spekulieren über die Motive der Steinzeitmenschen (04:50) Ein Kind namens Mtoto: vor 78.000 Jahren in Kenia bestattet und der früheste Beweis für ein menschliches Grab in Afrika (07:30) Vorsicht Fehlinterpretation: Skelette einer Horde von Neandertalern neben dem Faustbeil “Exkalibur” (09:30) Detektivarbeit: Analyse des Blütenstaubs im Grab von Shanidar (19:10) Sensationsmeldung aus der Rising Star Höhle in Südafrika: Begrub Homo naledi wirklich schon vor 250.000 Jahren seine Toten? (25:10) Was wir wirklich wissen: älteste bekannte Begräbnisse vor rund 130.000 Jahren Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Wissenschaft im Brennpunkt über die Hautfarbe der Steinzeit-Europäer Wissenschaft im Brennpunkt über die Wiederauferstehung der Mammuts im Labor Weiterführende Links: Studie zum Blütengrab von Shanidar im Journal of Archaeological Sciece (englisch) Pressemitteilung der Max-Planck-Gesellschaft zum ältesten menschlichen Begräbnis in Kenia Gesprächspartner in dieser Folge: Michael Petraglia, Direktor am Australischen Forschungszentrum für menschliche Evolution, Griffith University in Brisbane, Australien Maria Martinón-Torres, Direktorin des Nationalen Zentrums für die Erforschung der menschlichen Evolution (CENIEH) in Burgos, Spanien Chris Hunt, Emeritus Professor an der Liverpool John Moores Universität in Liverpool, UK Autor: Michael Stang, Wissenschaftsjournalist und Paläoanthropologe Regie: Anna Panknin +++++ Unser Podcast-Tipp: Spannende Geschichten aus der Wissenschaft warten auf euch bei „Deep Science“. +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.
- Tropenkrankheit - Wie eine Pharmazeutin den Peitschenwurm besiegen will27.10., 16:3527.10.2025, 16:3500:22:51
Eine ungewaschene Mango essen - schon hat man einen Peitschenwurm im Körper. Weltweit sind 700 Millionen Menschen befallen. Eine Schweizer Pharmazeutin will mit einem Wirkstoff aus der Tiermedizin helfen - und kämpft für die Zulassung beim Menschen. Das erwartet euch in dieser Folge: (01:20) Hakenwurm, Spulwurm, Peitschenwurm - was sie im Körper anrichten (03:10) Auf der tansanischen Insel Pemba soll der Wirkstoff Emodepsid den Durchbruch schaffen. (06:40) Naturstoff Emodepsid: Rückblick auf die Entdeckung - von der bislang nur Hunde und Katzen profitieren (11:00) Ortsbegehung: Warum infizieren sich auf Pemba so viele Menschen mit den Würmern? (16:00) Vorbereitungen auf die Zulassungsstudie für Emodepsid Gesprächspartner in dieser Folge: Jennifer Keiser, Professorin am Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut in Allschwil Dr. Mohammed Sultan Thani, Leiter der Tremo-Studie zum Wirkstoff Emodepsid auf Pemba Prof. Michael Ramharter, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, Hamburg Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App: Wissenschaft im Brennpunkt: Dreiteiler zur Suche nach einem universellen Schlangengegengift: "Biss zum Gegengift" Wissenschaft im Brennpunkt über die Kinderlähmung: "Der Kampf gegen Polio ist noch nicht gewonnen" Weiterführende Links: Veröffentlichung zur Emodepsid-Phase-II-Studie im New England Journal of Medicine (englisch) Veröffentlichung zur Emodepsid-Phase-II-Studie in The Lancet (englisch) Autorin: Martina Keller, mehrfach prämierte Medizinjournalistin Regie: Beatrix Ackers +++++ Unser Podcast-Tipp: Spannende Geschichten aus der Wissenschaft warten auf euch bei „Deep Science“. +++++ Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de. +++++ Noch mehr spannende Podcasts gibt’s in der Deutschlandfunk App. Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.