
Stockholm-Syndrom - Wie aus einem Banküberfall ein Mythos wurde
Beschreibung der Episode
Ein Banküberfall 1973 prägt einen Begriff, der bis heute wirkt: das sogenannte Stockholm-Syndrom. Doch es ist keine anerkannte Diagnose. Wie wurde aus einer Krisenerklärung ein Mythos - und was sagt das über unseren Blick auf Opfer aus? Ein Podcast von Lavina Stauber.
Credits
Autorin dieser Folge: Lavina Stauber
Regie: Christiane Klenz
Es sprachen: Ditte Ferrigan, Florian Schwarz, Jenny Güzel
Redaktion: Yvonne Maier
Im Interview:
Juliane Hornung, Historikerin, Schwerpunkt auf Medien- und Gewaltgeschichte des 19. Und 20. Jahrhunderts
Mehr zur Arbeit der Gesprächspartnerin: https://www.historischeskolleg.de/fellows/dr-juliane-hornung/
Johannes C. Ehrenthal, Professor für Klinische Psychologie und empirisch-quantitative Tiefenpsychologie an der Universität zu Köln
Mehr zur Arbeit des Gesprächspartners: https://www.hf.uni-koeln.de/41680
Tilmann Schott-Mehrings, Dozent an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Bundespolizei
Website des Gesprächspartners: https://tilmann-schott-mehrings.de/
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Literaturtipps:
David Kings beschreibt mit “Six Days in August: The Story of Stockholm Syndrome” die Geschehnisse am Norrmalstrog detailreich und spannend – auf Englisch erschienen
Michaela Gufler verfolgt geht in dem Sachbuch „Mythos-Stockholm-Syndrom“ der Frage nach, ob es so etwas wie ein Stockholm-Syndrom psychologisch überhaupt gibt
Kristin Enmark erzählt zusammen mit Autor in „Jag blev Stockholmssyndromet" über ihr Erleben während und nach der Geiselnahme in Stockholm, die den Rest ihres Lebens prägen sollte – auf Schwedisch erschienen
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