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Was mit Kunst - Ein Podcast von und mit Johann König | Podimo

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Arts · Society & Culture

155 Episoden · neueste 12.10.

Episoden

155
  1. ... with Joana Schneider on Arte Povera and Textile Sculpture
    23.03., 09:4500:55:31

    In this episode, Johann König speaks with artist Joana Schneider about her distinctive sculptural practice, defined by her approach to repurposing textiles and other found materials. Starting from early experiments with unconventional materials like lip gloss and makeup, Schneider reflects on her path toward developing an artistic language rooted in intuition, materiality, and transformation. From touring in a band with her sister to studying fashion and textiles in The Hague, her journey has always been driven by a desire to create. At the core of her work is an Arte Povera-like approach: Schneider collects materials such as ropes, fishing nets, and coastal remnants—objects shaped by time, environment, and use. These materials are then carefully reworked, dyed, and layered into complex, organic forms that seem to grow, bloom, and evolve. She speaks about her need for materials to carry a certain “soul,” her fascination with the artificial landscapes of the Netherlands, and her process of translating found matter into immersive sculptural environments. The conversation also touches on a live intervention during her exhibition opening at KÖNIG TELEGRAPHENAMT, where she cuts open one of her works—revealing it as something alive, unfolding in real time. Get tickets here More about the ARTIST More about the EXHIBITION Follow Johann König on his social media channels: Instagram Facebook LinkedIn X If you have any questions or comments, please feel free to contact us by email at: info@koeniggalerie.com © Portrait by Sophie Van Veen

  2. ... mit Guido Maria Kretschmer über seine Kunstsammlung und die Bewunderung für Talent
    16.03., 11:4400:54:21

    In dieser Folge von WAS MIT KUNST spricht Johann König mit dem Designer Guido Maria Kretschmer über seine Leidenschaft für Kunst und darüber, wie das Sammeln eigentlich beginnt. Kretschmer erzählt von seinen frühen Begegnungen mit Kunst, von seiner ersten Arbeit des Künstlers Heinrich Vogeler, und davon, wie sehr Kunst den Blick prägt: Wer sich mit ihr beschäftigt, lernt zu sehen – eine Fähigkeit, die auch für Designer und andere visuell arbeitende Menschen entscheidend ist. Gemeinsam mit seinem Mann Frank baut Kretschmer seit vielen Jahren eine Sammlung auf. Für ihn steht dabei nicht Spekulation im Vordergrund, sondern die Frage: Mit welchen Werken möchte ich leben? In seiner Sammlung finden sich Arbeiten von Künstler:innen wie Sarah Lucas, Lyoudmila Milanova, Johannes Grützke oder Norbert Bisky, ebenso wie Werke junger Künstler:innen, die er bei Akademie-Rundgängen entdeckt. Im Gespräch geht es um das Sammeln als Form der Begeisterung für das Talent anderer, um die besondere Macht einer privaten Hängung, die Werke in neue Kontexte bringt, sowie um seine vielen Anekdoten aus der Kunstwelt, die seine Sammlung geprägt haben. Kretschmer erzählt auch von dem schmerzhaften Moment, als ein Teil seiner Werke gestohlen wurde – und davon, welche Arbeiten er behalten würde, selbst wenn er fast alles verkaufen müsste. Am Ende bleibt für ihn eine zentrale Erkenntnis: Kunst ist mehr als Besitz. Sie ist ein Gefühl, eine Sehnsucht – und vielleicht der schönste Weg, sich mit der Kreativität anderer Menschen zu verbinden. WAS MIT KUNST … mit Norbert Bisky HIER hören. WAS MIT KUNST … mit Mathias Döpfner HIER hören. Folgt Johann König auf seinen Social-Media-Kanälen: Instagram Facebook LinkedIn X Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen für neue Folgen wendet euch gerne via Mail an: info@koeniggalerie.com © Portrait by Christoph Köstlin

  3. ... mit Florian Schwarz auf Spurensuche in der DDR-Kunst
    09.03., 10:4500:48:35

    Florian Schwarz ist Sammler und Initiator des Instagram-Kanals Unboxing DDR | Kunstsammlung SWRZ Collection, auf dem er neu erworbene Werke ostdeutscher Kunst auspackt, einordnet und diskutiert – oft im Dialog mit anderen Stimmen aus der Kunstwelt. In dieser Folge spricht er mit Johann König darüber, wie sich Kunst in der DDR kunsthistorisch fassen lässt und warum sich gerade heute ein neuer Blick auf dieses Kapitel deutscher Kunstgeschichte lohnt. Schwarz erklärt, wie Kunst im sozialistischen Staat bewusst öffentlich zugänglich gemacht wurde – etwa über Betriebe, öffentliche Gebäude und Ausstellungen –, jedoch stets eingebettet in staatliche Kulturpolitik und ideologische Rahmenbedingungen. Kunst sollte Teil des Alltags sein, ohne dabei frei von Kontrolle zu sein. Ein weiterer Schwerpunkt ist der staatlich organisierte Kunsthandel der DDR, der zunächst mit Antiquitäten und Alten Meistern begann und später auch zeitgenössische Kunst für den Westen exportierte, um Devisen zu erwirtschaften. Schwarz spricht über die Künstler:innen, die in der DDR hervorgebracht wurden, über westdeutsche Sammler, die früh ostdeutsche Kunst erwarben, und über seine eigene Sammlerpraxis, die er mit Detektivarbeit vergleicht: filtern, recherchieren, vergleichen – und irgendwann zugreifen. WAS MIT KUNST … mit Mathias Döpfner HIER hören. WAS MIT KUNST … mit Wilhelm Schürmann HIER hören. Folgt Johann König auf seinen Social-Media-Kanälen: Instagram Facebook LinkedIn X Bei Fragen oder Anmerkungen wendet euch gerne via Mail an: info@koeniggalerie.com Portrait by Hendrik Gergen © Courtesy of Florian Schwarz

  4. ... mit Christopher Lehmpfuhl in seinem mobilen Atelier über die Freiheit des Pleinair
    23.02., 10:4500:42:26

    In dieser Folge von WAS MIT KUNST spricht Johann König mit dem Maler Christopher Lehmpfuhl über seinen Werdegang, seine Arbeitsweise und seine Haltung zur zeitgenössischen Malerei. Schon als Kind wusste Lehmpfuhl, dass er draußen, vor Ort und im direkten Kontakt mit Landschaften und Interieurs arbeiten wollte. Dieses Prinzip verfolgt er konsequent bis heute – plein air zu malen ist für ihn unverhandelbar. Sein Mercedes Sprinter ist mehr als nur Transportmittel: Er ist Atelier und Maßstab für die Größe seiner Bilder. Lehmpfuhl erklärt, wie er aus nur sechs bis sieben Farben eine schier unendliche Vielfalt schafft und warum er den Pinsel gegen seine Hände eingetauscht hat, um die unmittelbare Wirkung der Farbe zu spüren. Im Gespräch wird auch deutlich, wie Lehmpfuhl sich gegen Kritiker:innen und äußere Erwartungen behauptet. „Ich habe gelernt, dass man auch aus einer Nebenszene eine Hauptszene machen kann“, sagt er – ein Motto, das seine Arbeit, seine Freiheit und seinen kompromisslosen Blick auf die Malerei prägt. Mehr Infos über den KÜNSTLER Mehr zur AUSSTELLUNG Folgt Johann König auf seinen Social-Media-Kanälen: Instagram Facebook LinkedIn X Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen für neue Folgen wendet euch gerne via Mail an: info@koeniggalerie.com © Portrait by Michael Waitz

  5. ... mit Felix Torkar über das brutalistische Berlin und rohe Ehrlichkeit
    09.02., 10:4500:46:03

    In dieser Episode von WAS MIT KUNST trifft Johann König den Architekturhistoriker Dr. Felix Torkar, der sich seit über zehn Jahren intensiv mit der brutalistischen Architektur Berlins beschäftigt. Ausgangspunkt des Gesprächs ist sein Buch „Brutalist Berlin“ – und die Frage, was Brutalismus eigentlich ist. Torkar erklärt, warum Brutalismus weniger ein klar definierter Stil als vielmehr eine Haltung war: der Wille, ehrlich zu bauen, Materialien nicht zu verkleiden und Konstruktionen sichtbar zu machen. Beton sollte zeigen, wie ein Gebäude entsteht und zusammenhält – roh, direkt und nachvollziehbar. Sie sprechen über St. Agnes und Werner Düttmann, über den radikalen Umbau der Städte in den 1960er Jahren, den Abriss von Gründerzeitbauten und das große Vertrauen, das jungen Architekt:innen damals entgegengebracht wurde. Stahlbeton eröffnete neue Möglichkeiten – technisch, formal und gesellschaftlich –, brachte aber auch massive Eingriffe ins Stadtbild mit sich. Ein zentrales Thema ist die heutige Wiederentdeckung des Brutalismus: als Gegenbewegung zu einer entmaterialisierten, neoliberalen Welt, als Sehnsucht nach etwas Physischem, Massivem, Begreifbarem. Torkar spricht über Nachhaltigkeit, über die „goldene Energie“ bestehender Gebäude – und darüber, warum Brutalismus sich so gut fotografieren lässt. Eine Folge über Beton, Öffentlichkeit, gesellschaftliche Utopien und die Frage, warum uns diese Architektur heute wieder so unmittelbar berührt. Das Buch „Brutalist Berlin“ HIER bestellen. WAS MIT KUNST … with Anders Lendager HIER hören. Folgt Johann König auf seinen Social-Media-Kanälen: Instagram Facebook LinkedIn X Bei Fragen oder Anmerkungen wendet euch gerne via Mail an: info@koeniggalerie.com © Portrait courtesy of Felix Torkar

  6. ... with Bijanka Bacic on Letting the Dot Wander
    26.01., 10:4500:36:11

    In this episode of WAS MIT KUNST, Johann König meets Bijanka Bacic, whose work explores the mark as a living, moving element rather than a fixed form, and is currently on show at KÖNIG GALERIE. Bacic talks about her early figurative beginnings, her fascination with the grid—sparked by Rosalind Krauss’s essay “The Grid“—and how abstraction allows her to question painting through painting itself. She reflects on a pivotal realization early in her career: faced with the difficulty of the world, she chose to devote herself fully to what she loves—art—with “nothing to lose.” Bacic describes the development of her visual language, her process of translating analog photographs into gouache sketches and layered oil paintings, and the importance of making her own paints. They also discuss why she left Australia to pursue a global artistic dialogue and how titles open ambivalent readings within her work. A conversation about persistence, movement, and the freedom of letting a mark wander. More about the ARTIST More about the EXHIBITION Follow Johann König on his social media channels: Instagram Facebook LinkedIn X If you have any questions or comments, please feel free to contact us by email at: info@koeniggalerie.com © Portrait by Hannah Burton

  7. … mit Fabian Kluth über Kunstsammeln im Kinderzimmer
    12.01., 10:4500:47:09

    In dieser Folge von WAS MIT KUNST spricht Johann König mit Fabian Kluth, dem Gründer und Direktor der privaten Sammlung One.. Die Sammlung konzentriert sich auf zeitgenössische Kunst, die sich mit Themen wie Geschlecht, Politik und den sozialen Strukturen unseres Alltags auseinandersetzt – und wird von einem der jüngsten Sammler weltweit aufgebaut: Kluth, geboren 2007. Er erzählt, wie alles mit einer Papierarbeit von Rosa Loy begann, die er sich durch Schülerjobs selbst finanzierte. Sein Wissen über den Kunstmarkt eignete er sich über YouTube-Tutorials an, angetrieben von einem tiefen Interesse für Menschen und andere Perspektiven. Für ihn gilt: form follows function – das Konzept zählt mehr als das Medium. Heute finanziert Kluth seine Sammlung über Aktien und Krypto. Gemeinsam mit Johann König, der mit 21 Jahren seine Galerie eröffnete, diskutiert er über die Gegenwart und Zukunft des Kunstmarkts, seine Erfahrungen in der Kunstszene des Rheinlands und seine besondere Vorliebe für Berlin. Ein Gespräch über Leidenschaft, Neugier und die Frage, wie die nächste Generation den Kunstmarkt prägen wird. WAS MIT KUNST … mit Thomas Rusche HIER hören. © Portrait by Nataly Dannenberg Photography

  8. ... with Marios Ngassam on Selling Dreams and Curating Private Collections
    29.12., 10:4500:47:40

    In this episode of WAS MIT KUNST, Johann König speaks with Marios Ngassam, Berlin-based art consultant and founder of Art_MaisonMarios, an advisory that goes far beyond traditional art dealing. Born in Cameroon and raised in a family of traders, Ngassam discovered early on his talent for reading people’s needs and creating meaningful connections through business. Inspired by his mother’s boutique, he began selling at a young age and later moved through different fields: first fashion and luxury watches, then Hermès bags, followed by flowers for private residences, and interior design. Each step eventually led him to art: when friends with large homes asked for help in finding artworks that would give their spaces character and resonance. What began organically through word of mouth soon became Art_MaisonMarios: a consultancy dedicated to helping collectors and enthusiasts acquire and curate art that not only holds value but also creates lasting meaning. Ngassam explains why, especially in the price range up to €20–30,000, personal taste should come before investment logic—and how trust is the key factor that allows advisors to make acquisition decisions on behalf of collectors. Together with Johann, he discusses what daily life as an art advisor looks like, how private collections are curated to reflect personal aesthetics, and how he envisions making contemporary art more accessible and impactful for new generations of collectors. A conversation about trust, taste, and the evolving role of the art advisor in shaping how we live with art. © Portrait Courtesy of Marios Ngassam

  9. ... with Rasmus Eckhardt on Muses and the Fragility of Pastels
    15.12., 10:4500:29:46

    In this episode of WAS MIT KUNST, Johann König meets Rasmus Eckhardt, an artist whose pastel works radiate with the glow of memory, emotion, and nocturnal experience. Known for his fragile materials—dry pastels, chalk, and sandpaper—Eckhardt works in a space between drawing and painting, refusing to be defined by either term. Eckhardt shares how his life is “a research study for painting,” where anything—a feeling, a mood, a sentence from a waiter—can spark a work, as long as it carries emotion. He talks about his fascination with light, a theme that is evident in the pieces exhibited in his solo exhibition at KÖNIG TELEGRAPHENAMT. The conversation moves through his late artistic beginning in his twenties, his relentless applications to art academies, and how these became challenges that sharpened his discipline and transformed his approach. He describes seeing himself as a new kind of impressionist, an outsider chasing fleeting atmospheres. They discuss how he creates his signature luminous glow, why fragility is central to his materials, and how his technique blurs the line between waking and dream—between what is remembered and what slips away. A conversation about longing, light, rejection, devotion, and the mysterious intensity of Berlin at night. More about the ARTIST More about the EXHIBITION © Portrait by KÖNIG GALERIE

  10. ... mit Sven Drühl über Landschaften zwischen Romantik und Algorithmus
    01.12., 10:4500:56:12

    Anlässlich seiner neuen Ausstellung in der KÖNIG GALERIE veröffentlichen wir dieses Gespräch mit Sven Drühl erneut. Drühl (geb. 1968 in Nassau, Deutschland) lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte Bildende Kunst und Mathematik an der Universität Essen und promovierte in Kunstwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt. Ausgehend von den Errungenschaften der Moderne und Postmoderne entwickelt Drühl einen eigenständigen, konzeptuellen Ansatz, der das Bekannte reflektiert und in neue visuelle Kontexte überführt. Seine meist seriellen Gemälde und Skulpturen entstehen im Spannungsfeld zwischen Rekonstruktion und Neuschöpfung – als Versuch, das Verhältnis von Natur, Erinnerung und medialer Vermittlung neu zu denken. Im Gespräch erzählt Drühl von seinem künstlerischen Konzept, dem Wiederverwenden und Transformieren kunsthistorischer und zeitgenössischer Motive, vom wiederkehrenden Bergmotiv in seinem Werk, von seiner privaten Kunstsammlung und von der Idee hinter seiner damaligen Ausstellung METAMODERNISM. Diese Themen gewinnen in seiner aktuellen Ausstellung F.N.J.–K.S.T. neue Aktualität. Dort führt Drühl seine Untersuchung der Landschaft als kulturelles und digitales Konstrukt fort: Seine hyperrealen Lackbilder, silikonbasierten Reliefs und schwarzen Skulpturen basieren auf realen und algorithmisch erzeugten Landschaftsformen – Reflexionen darüber, wie Natur heute wahrgenommen, erinnert und reproduziert wird. Mehr Infos über die AUSSTELLUNG Mehr zum KÜNSTLER © Portrait by KÖNIG GALERIE

  11. ... mit Yves Scherer über Skulptur, Popkultur und radikalen Optimismus
    17.11., 10:4501:00:52

    In dieser Episode von WAS MIT KUNST trifft Johann König auf den Schweizer Künstler Yves Scherer, der heute in New York lebt und arbeitet. Scherer ist bekannt für seine poetischen Skulpturen, seine digitale Herangehensweise an klassische Bildhauerei und für die Art, wie er Popkultur, Intimität und Mythos miteinander verschränkt. Im Gespräch geht es um Kunst als universelle Sprache, um die Notwendigkeit, sich der Welt auszusetzen, und um Scherers frühe Jahre als Autodidakt. Er spricht über seine Beziehung zum Sujet der Tiere und das Spannungsfeld zwischen Männlichkeit und Zartheit, das sich in seinen Skulpturen und Gemälden zeigt. Die beiden diskutieren, warum Prominente wie Emma Watson in seinen Arbeiten auftauchen – nicht als Personen, sondern als Projektionsflächen unserer kollektiven Bilder. Scherer erklärt, wie digitale 3D-Scans, Tonmodelle und Zufälle des Materials seine Arbeitsweise prägen, und weshalb für ihn die Idee hinter einem Werk wichtiger ist als seine naturgetreue Abbildung. Ein Gespräch über die Poesie des Alltäglichen – und über Kunst als Raum, in dem sich das Menschliche, das Digitale und das Spirituelle berühren. © Portrait courtesy of Yves Scherer

  12. ... mit Christian Holle über Idealismus und die Zukunft der Malerei
    03.11., 10:4500:39:56

    In dieser Folge spricht Johann König mit Christian Holle, dem Gründer des salondergegenwart, der in diesem Jahr sein 15-jähriges Jubiläum feiert. Die gemeinnützige Initiative zeigt dieses Jahr 31 Positionen zeitgenössischer Malerei und bringt sie mit Werken von Gerhard Richter, Friedrich Kunath und Markus Lüpertz in Dialog. Christian Holle spricht über die Realität junger Kunstschaffender, die zeigt, dass nur rund vier Prozent der Absolvent*innen den Durchbruch schaffen und viele mit einem Jahreseinkommen von unter 20.000 Euro leben müssen – und darüber, wie der Salon der Gegenwart eine Plattform schafft, die Professionalität mit Idealismus verbindet. Hamburg wird dabei zum Ausgangspunkt des Kunstmarkts: ein Ort, an dem etablierte und neue Stimmen aufeinandertreffen, Netzwerke entstehen und die Zukunft der Malerei verhandelt wird. © Portrait courtesy of Christian Holle

  13. ... mit Rosalie Werthefrongel über künstlerische Piraterie und Bildgedächtnis
    20.10., 10:4500:45:33

    In dieser Folge von WAS MIT KUNST spricht Johann König mit der Malerin Rosalie Werthefrongel, deren Werke in einem Spannungsfeld zwischen Renaissance und Playmobil, Romantik und Pixelwelt entstehen, zu sehen in ihrer Soloausstellung KOMM MIT bei KÖNIG TELEGRAPHENAMT. Bevor der erste Pinselstrich gesetzt wird, hat sie längst gesammelt, gebaut, fotografiert und digital collagiert, denn „die Malerei fängt bei mir nicht erst auf der Leinwand an“. Im Gespräch geht es um das Zögern und die klare Erkenntnis, malen zu wollen, um Modelle, die zu Bildern werden, und um den Moment, in dem ein bekanntes Motiv aus unserem kollektiven Bildgedächtnis in ein neues, eigenwilliges Universum überführt wird. Werthefrongel spricht über die Herausforderung, digitale Skizzen in analoge Tiefe zu übersetzen, über Titel als zweite Bildebene – und über ihre Haltung als moderne Piratin der Bildwelten. Mehr Infos über die KÜNSTLERIN Mehr zur AUSSTELLUNG © Portrait courtesy of Studio Rosalie Werthefrongel

  14. ... with Pasquale Marino on Art as a Space for Community and Belonging
    06.10., 10:4500:39:19

    In this episode of WAS MIT KUNST, Johann König speaks with Pasquale Marino, one of the founders of MAE, a new app dedicated to connecting people through art and culture. Marino’s journey led him from a background in economics into the art world, driven by a desire to make cultural experiences more open, social, and meaningful. Together, they discuss how MAE is reimagining what it means to engage with art: moving beyond the idea of collecting and ownership toward experiencing, supporting, and joining artists on their creative journeys. They discuss why in-person encounters with art remain irreplaceable, how many people still feel intimidated by the gallery world, and how MAE helps to lower these barriers. By creating access and encouraging connection, MAE reimagines galleries, museums, and cultural venues as social gathering places—spaces outside of home and work where people can meet, share, and feel a sense of belonging. Marino also reflects on how art can address today’s loneliness epidemic by bringing people together in authentic ways. A dialogue about art as a means of connection, about technology as a catalyst for cultural togetherness, and about the mission to ensure that everyone can belong anywhere in the local art scene. © Portrait by Lisa Burdeniuk

  15. ... with Zsófia Keresztes on Mosaics, Memory, and the Venice Biennale
    22.09., 10:4500:38:15

    In this episode of WAS MIT KUNST, Johann König speaks with Hungarian artist Zsófia Keresztes, whose large-scale, mosaic-covered sculptures explore the shifting boundaries of identity, transformation, and interconnectedness. Known for her sensuous blend of hard and soft materials—glass mosaics that recall cellular structures alongside fabrics evoking domestic ritual—Keresztes creates spaces where transformation and connection are always in flux. The conversation dives into the dualities in her practice, her studio process, and how intimacy and control intertwine in her work. We’re re-airing this episode on the occasion of her new solo exhibition THE CHAMOMILE PROTOCOL at KÖNIG TELEGRAPHENAMT, where she transforms the space into a fragile architecture of healing and tension—an interior world where tenderness and structure coexist, never fully resolved. Learn more about the artist HERE View the exhibition HERE © Portrait by Eva Szombat

  16. … mit Johanna Dumet über ihr 5 Meter Kartenhaus und die Kunst des Tarot
    08.09., 09:0200:40:58

    In dieser Episode von WAS MIT KUNST spricht Johann König mit der französischen Malerin Johanna Dumet über Karten, Kindheitserinnerungen und die Kraft der Intuition. Dumet, die 1991 in Frankreich geboren wurde und heute in Berlin lebt, beschäftigt sich in ihrer neuen Ausstellung FOOL FOR A LIFETIME in der Nave der KÖNIG GALERIE mit Tarotkarten, Spielkarten und der Symbolik des Kartenhauses. Monumentale Ölgemälde, handbemalte Aluminiumschilder und eine fast fünf Meter hohe Installation verwandeln St. Agnes in eine Welt zwischen Spiel und Ernst, Macht und Narrheit. Im Gespräch erzählt Dumet von ihrer Kindheit auf dem französischen Land, von der heimlichen Faszination für die Tarotkarten ihrer Großmutter und von den vielen Objekten und Erinnerungen, die in ihre Werke einfließen – von Schmuckstücken bis hin zu alten Spielkarten, die sie auf den Straßen Barcelonas, Berlins oder Tokios gefunden hat. Sie spricht über das intuitive Arbeiten an den 22 großen Arkanen des Tarot, über Blutspuren auf Leinwänden, über die Frage, ob der König oder der Narr am Ende das Spiel beherrscht, und über die Nähe von Alltag und Kunst: beim Essen, beim Zusammensitzen, beim Kartenspielen. Mehr Infos über die KÜNSTLERIN Mehr zur AUSSTELLUNG For our English-speaking listeners, we warmly invite you to revisit this past episode featuring Johanna Dumet. © Portrait by KÖNIG GALERIE

  17. ... mit Stephan Balkenhol über Handwerk, Haltung und die Freiheit des Publikums
    25.08., 10:4500:39:49

    Aus dem Archiv, passend zur kommenden Ausstellung: In dieser Folge von WAS MIT KUNST spricht Johann König mit Stephan Balkenhol, einem der bedeutendsten deutschen Bildhauer der Gegenwart, bekannt für seine farbigen Holzskulpturen, Zeichnungen und Druckgrafiken. Anlass für die Wiederveröffentlichung ist seine neue Einzelausstellung in der Chapel der KÖNIG GALERIE zur Berlin Art Week. Balkenhol, 1957 geboren, hat seit den 1980er-Jahren die menschliche Figur ins Zentrum seiner Arbeit gestellt – gegen den damaligen Trend zur Abstraktion und in einer einzigartigen Mischung aus minimalistischer Strenge und figürlicher Direktheit. Seine anonymen, zeitlosen „Jedermann“-Figuren aus Holz oder Bronze sind heute weltweit im öffentlichen Raum zu finden, oft an überraschenden Orten und in monumentalem Maßstab. Im Gespräch erzählt er, wie der Entstehungsprozess seiner Skulpturen aussieht, was ihn an der Arbeit junger Künstler:innen fasziniert und warum er es bevorzugt, die Deutung seiner Werke dem Publikum zu überlassen. Es geht um die Balance zwischen Handwerk und Interpretation, um künstlerische Konsequenz, und um die Frage, was uns eine Figur über uns selbst erzählen kann. Mehr Infos über den KÜNSTLER Mehr zur AUSSTELLUNG Portrait by Stephan Balkenhol Studio © Courtesy of the artist

  18. ... mit Bernd Zimmer über verbrannte Bilder und die Entstehung einer Kunstszene
    11.08., 10:4500:45:08

    In der neuen Folge von WAS MIT KUNST spricht Johann König mit Bernd Zimmer, der Mitbegründer der legendären „Galerie am Moritzplatz“ und einer der wichtigsten Protagonisten der Neuen Wilden. Zimmer erzählt von seinem ungewöhnlichen Weg zur Kunst: Nach seiner Tätigkeit im Verlagswesen reiste er inspiriert von Jack Kerouac durch die USA – und fand dort den Mut, Künstler zu werden. Doch bevor er sich dieser Berufung vollends widmete, verbrannte er 250 seiner frühen Bilder. Ein radikaler Akt der Selbstklärung. Im Zentrum der Folge steht die Idee der Selbstorganisation: Zimmer und seine Kollegen Rainer Fetting, Salomé und Helmut Middendorf nahmen ihre Sichtbarkeit selbst in die Hand. Sie gründeten 1977 die Selbsthilfe-Galerie am Moritzplatz mitten im brodelnden West-Berlin, in einem Kreuzberg, das vom Aufstand, Punk und queerer Subkultur geprägt war. Kunst fand zwischen Straßenkämpfen, Hausbesetzungen und dem Nachtleben im Restaurant Exil statt – ein raues Umfeld, in dem die Malerei zurück auf die Bühne trat. Zimmer spricht über die Rückeroberung der Landschaftsmalerei, den bewussten Bruch mit ideologischen Altlasten, und seinen eigenen Weg von der irdischen Natur zur kosmischen Abstraktion. Seine heutigen Werke öffnen den Blick ins Universelle: großformatige Malerei, inspiriert von Barnett Newmans Idee von „Scale“ als existenzieller Dimension. Ein weiteres Thema: Zimmers großangelegtes Kunstprojekt STOA169, eine offene Säulenhalle in Bayern, in der Künstler:innen aus aller Welt je eine eigene Säule gestalten. Ein Ort der Vielfalt, der Verbundenheit, und des global gedachten Denkens durch Kunst. Zum Abschluss geht es um seine Beteiligung an der Gruppenausstellung GUTEN MORGEN, DU SCHÖNE bei KÖNIG TELEGRAPHENAMT – eine Hommage an die kreative Aufbruchstimmung der späten 70er in Berlin, in der Zimmers künstlerisches Denken Wurzeln schlug. Eine Folge über das Selbermachen, das Loslassen, den Aufbruch, und darüber, wie Kunst über Jahrzehnte hinweg Haltung bewahren kann. Mehr zur AUSSTELLUNG Portrait by Roger Fritz © Courtesy of the artist

  19. ... mit Franz Stein über radikale Einfachheit und Kunst aus Knappheit
    28.07., 10:4501:00:06

    In der neuen Folge von WAS MIT KUNST spricht Johann König mit dem Maler Franz Stein, dessen Werk sich zwischen Leinwand und Raum, Fläche und Textur bewegt – und der mit seiner ersten Ausstellung SUNLIT LOVE bei KÖNIG TELEGRAPHENAMT eine neue Dimension seiner Kunst präsentiert. Franz Stein, ursprünglich über den Umweg der Mittelschule zur Akademie gelangt, erzählt, wie er durch Materialknappheit während der Pandemie zu einer radikal neuen Bildsprache fand – von Öl zu Acryl, vom Gegenständlichen zur Abstraktion. Heute entstehen seine Werke intuitiv, ohne Skizzen, in einem freien, gestischen Malprozess, bei dem sich flächige Malerei in räumliche Bildwelten verwandelt. Im Zentrum des Gesprächs steht sein monumentaler, 55 Quadratmeter großer Teppich, den er in aufwändiger Handarbeit nach seinen Skizzen tuften ließ – ein Sprung vom Bild zum Raum, vom Visuellen zum Haptischen. Der Teppich ist Landschaft, Bildfläche und begehbares Kunstwerk zugleich: eine Einladung an das Publikum, sich durch Farbe, Form und Struktur zu bewegen – mit den Augen wie mit dem Körper. Franz Stein spricht über die physische Erfahrung von Kunst, über den Stellenwert von Ehrgeiz in der Malerei und darüber, warum für ihn Produktivität im Atelier essenziell ist – und weshalb er bewusst auf Freizeit verzichtet, um ganz im Tun aufzugehen. Eine Folge über die Suche nach einer eigenen Sprache, über das Arbeiten mit und gegen Material, und über die Transformation von Bildwelten in Raumwahrnehmung. Und über die Frage: Wie viel Intensität kann ein einzelner Pinselstrich – oder ein getufteter Faden – transportieren? Mehr Infos über den KÜNSTLER Mehr zur AUSSTELLUNG © Portrait courtesy of the artist

  20. ... with Julian Opie about Symbols, Towers, and the Language of Movement
    14.07., 10:4501:27:45

    In this episode of WAS MIT KUNST, Johann König speaks with British artist Julian Opie, whose monumental solo exhibition is currently on view at KÖNIG GALERIE, taking over all spaces at St. Agnes, including the courtyard and sculpture garden, with several works designed especially for the unique architecture of the building, forging a powerful dialogue between art and space. Known for his distinctive graphic language and bold reduction of form, Opie shares how his practice has evolved over three decades—drawing from everyday life, historical art forms, and the visual codes of the modern city. In this candid conversation, he reflects on his early influences, the impact of his upbringing in Oxford, and his decision to follow a non-scientific path before studying art at Goldsmiths in London. At the heart of Opie’s work is a deep engagement with the act of looking—both outward, at the world, and inward, through memory and repetition. As he puts it, “To draw is not just a matter of putting your hand out into the world… it’s also drawing information into your brain and understanding the world.” His exhibition at KÖNIG GALERIE transforms the vast space of St. Agnes into a stylized urban landscape—populated by animated LED schoolchildren, towering steel sculptures, and portraits rendered like diagrams or logos. Together, he and Johann König discuss how drawing acts as a universal language, why collecting is an essential part of being an artist, and how the process of refining and repeating one's ideas over time becomes a form of discovery. They also delve into the symbolism of towers, the emotional weight of materials, and how motion and architecture intersect in his current work. The exhibition—his first with KÖNIG GALERIE—draws inspiration from ancient Egyptian reliefs, contemporary street life, corporate iconography, and presents a walkable environment where past and present, high and low, static and moving forms coexist. “I’m trying to find a language,” he says, “that rings true.” Learn more about the artist HERE View the exhibition HERE © Portrait courtesy of Julian Opie

In “Was mit Kunst” lichtet Johann König den Schleier der exklusiven Kunstwelt, indem er Künstler*innen, Kurator*innen und Kunstsammler*innen interviewt. Die Gäste sprechen über ihren Werdegang, ihre Werke und reflektieren über die Entscheidungen, die sie in ihrer Karriere getroffen haben, wie sie Hindernisse überwunden und sich von Zuschreibungen freigemacht haben. Ein einmaliger Zugang zu prägenden Akteur*innen der Kunstszene. Folgt Johann König auf seinen Social-Media-Kanälen: Instagram: https://www.instagram.com/johann.koenig/ Facebook: https://www.facebook.com/johannkoenigberlin/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/johann-k%C3%B6nig-39b895128/ X: https://x.com/johannkoenig Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen für neue Folgen wendet euch gerne via Mail an: info@koeniggalerie.com Coverbild: © Lukas Gansterer