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155- Donald Trumps erste Entscheidungen: Wie sehr verändern sich die USA?23.01., 21:2023.01.2025, 21:2000:38:04
Die ganze Welt schaut am Montag nach Washington, D. C., als Donald Trump erneut als Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt wird. Es wird deutlich: Eine neue Ära beginnt. Trump, auf dem Höhepunkt seiner politischen Karriere, präsentiert sich entspannter und selbstbewusster als je zuvor. Bereits am ersten Tag setzt er mit einer Vielzahl von Exekutivmaßnahmen ein klares Statement: Die Einwanderungspolitik wird verschärft, die Öl- und Gasindustrie wiederbelebt und die Behörden umstrukturiert. Nicht alle Dekrete von Donald Trump sind verfassungsrechtlich haltbar. Und: Mindestens einmal umgeht er den Kongress. Wie viele seiner Versprechungen kann Donald Trump am Ende auch halten? Und welche Folgen hat es, dass sein Berater Elon Musk bei seiner Rede den Hitlergruß zeigt? Darüber spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 73. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Rieke Havertz, Korrespondentin von ZEIT und Co-Gastgeberin des Podcasts OK, America?. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Wie nutzt Donald Trump die Brände in Los Angeles? Und: Was plant er für Gaza?16.01., 21:1616.01.2025, 21:1600:26:42
00:00 Einleitung 01:40 Brände in Los Angeles 13:14 Waffenruhe und Geiseldeal 19:27 Streit zwischen Steve Bannon und Elon Musk In Los Angeles wüten seit Tagen die verheerendsten Waldbrände seiner Geschichte, die mindestens 24 Menschen das Leben kosten und 155 Quadratkilometer Land komplett verbrennen. Noch während über 15.000 Feuerwehrleute und Helfer gegen die Flammen kämpfen, wird die Brandkatastrophe politisch instrumentalisiert: Der designierte Präsident Donald Trump wirft dem demokratischen Gouverneur Kaliforniens Gavin Newsom vor, wegen Wassersparmaßnahmen für das Ausmaß der Katastrophe verantwortlich zu sein. Längst machen Fehlinformationen die Runde, die Trump selbst weiter anfacht. Newsom ruft indes zur Mäßigung auf und lädt Trump ein, sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. Währenddessen ringen Joe Biden und Donald Trump um Anerkennung für die jüngst verkündete Waffenruhe im Gazastreifen, die auch die Freilassung israelischer Geiseln umfasst. Während Biden die monatelange Arbeit seiner Regierung betont und den Erfolg als Ergebnis beharrlicher Diplomatie präsentiert, inszeniert Trump die Einigung als Triumph seiner bevorstehenden Amtszeit. Über Truth Social verkündete er, das Abkommen sei "episch" und das Resultat seines Wahlsiegs. Was plant der neue Präsident für den Nahen Osten? Welche falschen Behauptungen über die Brandkatastrophe sind derzeit im Umlauf? Und: Wie geht es den Menschen in L.A.? Darüber spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 72. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Klaus Brinkbäumer, Journalist, Autor und Moderator des ZEIT-ONLINE Podcasts OK, America?. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Alice Weidel wäre Kanzlerin bei Direktwahl: Was macht sie populär? 09.01., 19:2609.01.2025, 19:2600:28:21
Alice Weidel ist nicht nur in ihrer Partei und bei Elon Musk beliebt, laut INSA-Umfrage läge sie bei einer Direktwahl der Kanzlerkandidaten knapp vor Friedrich Merz. Laut Alice Weidels Umfeld sei ihr schon früh klar gewesen, dass sie hoch hinaus will: Geführt hat sie dieser Ehrgeiz an die Spitze der rechtspopulistischen und in Teilen rechtsextremen AfD. Dafür hat sie ihre Positionen mehrfach angepasst: von der wirtschaftsliberalen EU-Kritikerin zur Galionsfigur einer Partei, die mit dem "Dexit" liebäugelt. Ihre Positionen zur Flüchtlingspolitik, zur EU, Björn Höcke und zur Coronakrise haben sich im Laufe der Jahre gewandelt – oft im Einklang mit den sich ändernden Mehrheiten in der AfD. Die promovierte Ökonomin, lesbische Mutter und Chefin einer rechtspopulistischen Partei vereint einige Widersprüche in sich: Wie würde eine Kanzlerin Weidel regieren? Wie beeinflusst sie das öffentliche Bild der AfD? Und: Wie sehr greift das Wahlprogramm der Alternative für Deutschland die Sorgen der Bevölkerung wirklich auf? Wir fragen die KI. Das und mehr bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 71. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Tilmann Steffen, Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, ZEIT ONLINE, mit dem Schwerpunkt AfD. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Wer sind die umstrittenen Personen in Donald Trumps Regierung?19.12., 21:0019.12.2024, 21:0000:24:28
In wenigen Wochen ist Donald Trump zurück im Weißen Haus. Und mit ihm ein Kabinett aus Verschwörungstheoretikern, Klimaleugnern und Hardlinern, die zusammen auf ein Vermögen von 83 Milliarden Dollar kommen. Gemeinsam wollen sie Amerika grundlegend verändern. Wer sind die Schlüsselfiguren in Trumps neuer Administration? Was hat das neue Kabinett für die ersten 100 Tage geplant? Das und mehr bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 70. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Rieke Havertz, Korrespondentin von ZEIT und Co-Gastgeberin des Podcasts OK, America?. Unter Trumps umstrittenen Nominierungen ist Pam Bondi als Generalstaatsanwältin, die für ihre Unterstützung von Trumps unbegründeten Wahlbetrugsbehauptungen bekannt ist. Für Aufsehen sorgt auch Pete Hegseth als Verteidigungsminister, der die Erlaubnis für homosexuelle Soldaten, offen zu dienen, als Teil einer "marxistischen Agenda" bezeichnet, die das Militär schädige. Und Gesundheitsminister wird Robert F. Kennedy Jr., der behauptet, aschkenasische Juden und Chinesen seien am immunsten gegen Covid-19. In den ersten 100 Tagen plant Trump eine Reihe von Maßnahmen, die sich auf seine Kernanliegen konzentrieren: strenge Einwanderungskontrollen, Deregulierung der Energiebranche und umfassende Steuerreformen. Stephen Miller, einer seiner engsten Berater, betont: "Am ersten Tag wird Präsident Trump eine Reihe von Exekutivbefehlen erlassen, um die Grenze zu sichern und die größte Abschiebungsaktion in der Geschichte Amerikas einzuleiten." Doch nicht nur die Innenpolitik steht auf der Agenda. Trumps Rückkehr wird auch globale Auswirkungen haben. Experten warnen vor neuen Handelskriegen und einer möglichen Rezession. Trump hat angedeutet, dass er 60 Prozent Zölle auf chinesische Produkte erheben will, was zu einem massiven wirtschaftlichen Rückschlag für alle Beteiligten führen würde. Unseren Nachrichtenvideopodcast sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de sowie auf YouTube. Moderation: Constanze Kainz Redaktionsleitung: Dilan Gropengiesser Redaktion, Producing und Regie: Ina Rotter, Matthias Giordano Audiomastering: Johannes Schultze, Yellow Moses Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Nach Sturz von Assad: Frieden unter islamistischer Führung?12.12., 20:5212.12.2024, 20:5200:27:28
Auf den Straßen im gesamten Land bricht Jubel aus, der um die Welt geht. Nach über 50 Jahren brutaler Herrschaft ist das Assad-Regime innerhalb weniger Tage zusammengebrochen. Assads Niedergang bedeutet für viele der rund 7 Millionen Binnenvertriebenen in Syrien und weiteren fünf Millionen Geflüchteten in anderen Ländern, dass sie sich zum ersten Mal wieder frei bewegen können. Es ist ein historischer Wendepunkt für Syrien und den gesamten Nahen Osten. Die siegreichen Gruppen, allen voran die islamistische Haiat Tahrir al-Scham (HTS), haben die Macht Syrien übernommen. Welche Zukunft erwartet Syrien unter der Führung dieser Milizen? Wird das Land Frieden finden oder droht eine neue Ära des Chaos? Die neuen Machtverhältnisse, geopolitische Dynamiken und die Hoffnungen der syrischen Bevölkerung auf einen Neubeginn bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 69. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit dem syrisch-deutschen Verfassungsrechtsexperten Dr. Naseef Naeem und mit Stella Männer, Nahostkorrespondentin, die in Damaskus ist. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- „D-Day“-Affäre, Lügen, Rücktritte: Wie will sich FDP-Chef Lindner da rausreden?05.12., 20:2805.12.2024, 20:2800:23:07
Detaillierte Ausstiegsszenarien, militärische Begriffe und eine akribisch geplante Medienstrategie: Nach den Enthüllungen der ZEIT rund um das "D-Day"-Papier muss sich die FDP neu organisieren. In den Fokus rückt dabei auch FDP-Chef Christian Lindner. Seine Beteuerungen, von dem Papier nichts gewusst zu haben, wirken angesichts seiner Teilnahme an den Geheimtreffen und seiner Position als Parteivorsitzender wenig glaubwürdig. Mehrere hochrangige FDP-Mitglieder sind bereits zurückgetreten. Die Liberalen drohen laut aktuellen Umfragen mit rund vier Prozent erneut aus dem Bundestag zu fliegen. Was als geplanter Befreiungsschlag gedacht war, hat sich für Lindner zu einem Bumerang entwickelt. Wie geht es für die FDP jetzt weiter? Mit welcher Strategie versucht Lindner, seinen Ruf zu retten? Steht seine Position als Parteichef auf dem Spiel? Das und mehr bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 68. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Robert Pausch, Redakteur im Politikressort der ZEIT und Autor des Berichts rund um das liberale Drehbuch des geplanten Regierungssturzes. Unseren Nachrichtenvideopodcast sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de sowie auf YouTube. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Haftbefehl gegen Netanjahu: Verliert der Strafgerichtshof seine Glaubwürdigkeit?28.11., 21:1428.11.2024, 21:1400:29:47
Die Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und seinen ehemaligen Verteidigungsminister Joaw Galant sorgen für Aufregung in der internationalen Gemeinschaft. Auch gegen Mohammed Deif, dem obersten Befehlshaber des militärischen Flügels der Hamas, wurde ein Haftbefehl erlassen. Allerdings wurde Deif laut der israelischen Armee im Juli bei einem Luftangriff in Chan Junis getötet. Die Bundesregierung wollte sich erst nicht dazu äußern, ob sie ihren Verbündeten Netanjahu bei einem Staatsbesuch verhaftet. Die Möglichkeit einer Verhaftung Netanjahus in Deutschland bezeichnet die Regierung vor wenigen Tagen noch als "schwer vorstellbar". Inzwischen meldete sich Außenministerin Annalena Baerbock am Rande eines Treffens der G7-Außenminister im italienischen Fiuggi zu Wort: "Die Bundesregierung hält sich an Recht und Gesetz, weil niemand über dem Gesetz steht." Während die USA und andere Länder scharfe Kritik an den Entscheidungen des IStGH üben, wirft die anfängliche Zurückhaltung Deutschlands, sich der Entscheidung des IStGHs anzuschließen, moralische und rechtsstaatliche Fragen auf: Wie hoch hält Deutschland die Staatsräson für Israel? Und wie ist es um die Legitimität des Internationalen Strafgerichtshofs bestellt? Das und mehr bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 67. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Martin Klingst, freier Journalist und Buchautor, ehemaliger Ressortleiter Politik, dann politischer Korrespondent der ZEIT und bis 2021 Leiter Strategische Kommunikation und Reden im Bundespräsidialamt. Unseren Nachrichtenvideopodcast sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de sowie auf YouTube. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Taurus und deutsche Waffen: Neuer Kanzler, neue Ukraine-Strategie?21.11., 19:4021.11.2024, 19:4000:25:26
Die Bundesregierung steht vor einer wegweisenden Entscheidung: Einerseits wächst der Druck, dem Vorbild der USA zu folgen und den Taurus-Marschflugkörper zu liefern – unter anderem spricht sich Kanzlerkandidat Robert Habeck dafür aus. Andererseits besteht die Sorge, dass dieser Schritt zur Eskalation mit Russland führen könnte, weshalb Kanzler Scholz die Freigabe weiterhin zurückhält. In dieser angespannten Lage wirft die kommende Bundestagswahl ihren Schatten voraus. Während Grüne, Union und FDP auf eine stärkere Unterstützung drängen, hoffen AfD und BSW, mit einem russlandfreundlichen Kurs weiter zuzulegen. Droht nach den Bundestagswahlen ein Kurswechsel bei der Unterstützung der Ukraine? Wie stehen die Kandidaten dazu und was braucht die Ukraine am dringendsten? Das und mehr bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 66. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik mit Fokus auf Russland und Osteuropa. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Merz gegen Scholz – was bringen uns Neuwahlen?14.11., 20:2714.11.2024, 20:2700:25:51
Die Ampel ist weg, eine neue Regierung muss her. Aber wann? Wer soll sie anführen? "Ein solches Verhalten will ich unserem Land nicht länger zumuten." Es ist der Schlüsselsatz von Kanzler Olaf Scholz bei seiner Presseerklärung vergangener Woche. Mit ungewohnter Schärfe rechnet er mit seinem Finanzminister und Koalitionspartner ab: "Lindner geht es nicht darum [zu regieren], sondern um die eigene Klientel, das Überleben der eigenen Partei." Scholz entlässt Christian Lindner und wirft die FDP aus der Regierung, es ist das Ende der Ampel. Lindner kontert: "Sein genau vorbereitetes Statement vom heutigen Abend belegt, dass es Olaf Scholz längst nicht mehr um eine für alle tragfähige Einigung ging, sondern um einen kalkulierten Bruch dieser Koalition." Das Ampel-Aus erschüttert Deutschland und es ist der Auftakt einer Regierungskrise. Intrigen, Schuldzuweisungen und politisches Kalkül bestimmen die weiteren Tage. Vizekanzler Robert Habeck, sichtlich frustriert, kommentiert: "Das musste man als Provokation sehen." Er bezieht sich auf Lindners umstrittenes Wirtschaftspapier, das den finalen Bruch auslöste. Der Kanzler muss nun also die Vertrauensfrage im Bundestag stellen, verliert er sie, steht eine Neuwahl an. Und da will die Opposition aufs Tempo drücken, CDU-Chef Friedrich Merz fordert: "Scholz muss umgehend die Vertrauensfrage stellen, spätestens in der kommenden Woche." Scholz verweigert sich erst, lenkt dann doch ein und zeigt sich offen für ein Datum noch vor Weihnachten. Es könnte jetzt also doch schnell gehen. Was erwartet Deutschland in den nächsten Tagen und Wochen? Wer profitiert am Ende von dem Regierungschaos? Kann CDU-Chef Friedrich Merz seinen Vorsprung auch tatsächlich ins Ziel bringen? Und wie geht es danach genau weiter? Das und mehr bespricht Moderatorin Elise Landscheck in der 65. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Robert Pausch, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Unseren Nachrichtenvideopodcast sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de sowie auf YouTube. Redaktionsleitung und Moderation: Elise Landschek Redaktion, Regie und Schnitt: Lucie Liu, Matthias Giordano Teleprompter: Leonie Georg, Stimme: Poliana Baumgarten Audiomastering: Rafael Prado, Yellow Moses Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Axel Rudolph Musik: Konrad Peschmann, soundskin Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Wie beeinflusst Russland die Wahlen in USA, Moldau und Georgien?31.10., 18:4331.10.2024, 18:4300:21:43
Trump oder Harris – das Wahlergebnis könnte die größte Volkswirtschaft der Welt und die geopolitische Stabilität nachhaltig beeinflussen. Die US-Behörden warnen eindringlich vor einer möglichen Einflussnahme Russlands auf den Wahlprozess. Und auch an Europas Rand ringen zwei kleine Länder um ihre Zukunft: In Moldau erhebt die prowestliche Präsidentin Maia Sandu schwere Vorwürfe – bis zu 300.000 Stimmen soll Russland versucht haben zu kaufen. Über 400 Fälle hat die Polizei bereits aufgedeckt. Gleichzeitig häufen sich auch in Georgien die Berichte über Stimmenkauf, bereits gefüllten Wahlurnen und Drohungen aus Russland. Die EU spricht von einer "beispiellosen Einflussnahme" Russlands, Russland weist sämtliche Vorwürfe von sich. Von den USA bis nach Südamerika, von Europa bis Asien – mit Desinformationskampagnen werden demokratische Prozesse destabilisiert. Auch in Deutschland: Laut dem FBI liegt der Fokus der russischen Manipulationsmaschinerie besonders auf der Bundesrepublik. Wie weit reicht Wladimir Putins Einfluss? Welche Methoden kommen zum Einsatz? Und vor allem: Wie können sich Demokratien dagegen wehren? Das und mehr bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 64. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent und Leiter des Moskauer Büros für die ZEIT. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Was bekommt Elon Musk bei Trump-Sieg? Und: Musk verschenkt täglich $1 Mio an Wähler24.10., 19:4824.10.2024, 19:4800:23:00
Er ist der reichste Mann der Welt, Tech-Visionär, Multi-Unternehmer und selbst ernannter "Absolutist der Redefreiheit". Nun greift Elon Musk auch ungewöhnlich offen und aggressiv in den US-Präsidentschaftswahlkampf ein. An der Seite Donald Trumps versucht er, den Ex-Präsidenten zurück ins Oval Office zu bringen. Und dabei schreckt er offenbar auch nicht vor Methoden zurück, die Experten als illegal bezeichnen. In Swing-States etwa können registrierte Wähler bis zum Wahltag täglich eine Million Dollar gewinnen, wenn sie eine bestimmte Petition unterschreiben, in Pennsylvania gibt es dazu noch 100 Dollar für jede Unterschrift. Auf seiner Plattform X verbreitet Musk Verschwörungstheorien und Falschinformationen. Er tritt bei Trump-Wahlkampfveranstaltungen auf und wirbt enthusiastisch für ihn. Und unterstützt ihn finanziell: Über seine Lobbygruppe America PAC hat er in den vergangenen drei Monaten 75 Millionen Dollar für Trumps Wahlkampf gespendet. Wie gut funktioniert diese Strategie? Wie viel politischen Einfluss hat Elon Musk? Und gefährdet er damit die amerikanische Demokratie? Das und mehr bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 63. Folge von Was jetzt? – Die Wochemit Martin Klingst, Buchautor und politischer Korrespondent für die ZEIT. Unseren Nachrichtenvideopodcast sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de sowie auf YouTube. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Gisèle Pélicots Kampf gegen ihre Vergewaltiger: Wer sind die Täter?17.10., 18:3717.10.2024, 18:3700:25:10
Von 2011 bis 2020 betäubte und vergewaltigte Dominique Pélicot (71) seine Frau Gisèle regelmäßig, insgesamt über hundertmal. Er lud mindestens 72 fremde Männer ein, seine bewusstlose Frau ebenfalls zu missbrauchen, er nimmt alles auf Video auf. Der Fall Pélicot zeigt auf erschreckende Weise, wie sexuelle Gewalt selbst in langjährigen Ehen stattfinden kann und dass es kein Muster des klassischen Täters gibt. Die Angeklagten sind zwischen 22 und 71 Jahre alt: ein Krankenpfleger, ein Journalist, ein Soldat, ein Fliesenleger, ein Arbeiter, ein Gefängniswärter, ein 55 Jahre alter Familienvater, der immer in seiner Feuerwehruniform kommt, um die bewusstlose Gisèle Pélicot zu vergewaltigen. Woher kommt die Lust an der Gewalt? Warum dominiert der Besitzanspruch am Körper der Frau noch heute? Und wie verhalten sich die Angeklagten während des Prozesses in Frankreich? Das und mehr bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 62. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Annika Joeres, Korrespondentin von ZEIT ONLINE in Frankreich. Unseren Nachrichtenvideopodcast sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de sowie auf YouTube. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Warum nimmt Netanjahus Popularität in Israel zu?10.10., 18:1810.10.2024, 18:1800:26:27
Vor einem Jahr war der israelische Premier Benjamin Netanjahu politisch stark geschwächt. Heute ist er in der israelischen Bevölkerung deutlich populärer. Laut neuesten Umfragen liegt er bei der Zustimmung als Premier deutlich vorn und auch seine Likud-Partei würde zur stärksten Kraft in der Knesset werden. Warum ist der wegen Korruption angeklagte Premier in der Bevölkerung so beliebt wie schon lange nicht mehr? Und: Im Schatten der Kriege im Libanon und Gaza häufen sich im Westjordanland die gewaltvollen Attacken. Rechtsextreme israelische Siedler greifen Dörfer von Palästinensern an, setzen ihre Felder und Maschinen in Brand und vertreiben sie. Illegale Außenposten werden errichtet und immer mehr Land völkerrechtswidrig eingenommen. Das verstößt sogar gegen israelisches Recht. Doch: Die Armee schützt die Siedler und die rechten Minister der Regierung. Was genau passiert im Westjordanland? Und welche Methoden werden eine Zweistaatenlösung in Zukunft weiter erschweren? Das und mehr bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 61. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent im Hauptstadtbüro der ZEIT. Unseren Nachrichtenvideopodcast sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de sowie auf YouTube. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Kommt jetzt der direkte Krieg zwischen Israel und Iran?03.10., 19:3703.10.2024, 19:3700:25:50
Greift Israel als nächstes Irans Öl- und Militäranlagen an? Wie nahe sind wir einem direkten Krieg zwischen dem Iran und Israel? Und wozu ist die geschwächte Hisbollah im Libanon während Israels Bodenoffensive noch fähig? Das und mehr bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 60. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Lea Frehse, Nahostkorrespondentin der ZEIT in Beirut. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Israel vs Hisbollah: Steht dem Libanon die Bodenoffensive bevor?26.09., 20:2926.09.2024, 20:2900:23:49
Es sind die folgenschwersten Attacken des israelischen Militärs auf die Hisbollah im Libanon seit fast zwei Jahrzehnten. Wie nahe ist Israel von einer Invasion in den Nachbarstaat Wie beeinflusst der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad den Verlauf des Nahostkonflikts? Und: Wie geht es den Menschen im Libanon? Das bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 59. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit der freien Journalistin Stefanie Glinski in Beirut. Bis Dienstagmorgen greift die Armee aus der Luft bis zu 1.600 Orte im Libanon an. Ziel sind vermeintliche Waffenlager der Hisbollah, versteckt in Siedlungsgebieten. Rund 600 Menschen werden bei den Luftangriffen getötet, darunter mindestens 50 Kinder. Es ist die höchste Opferzahl im Südlibanon seit dem letzten Krieg zwischen Israel und der Terrormiliz Hisbollah im Jahr 2006. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Wie die israelische Armee bekannt gab, wurden zwei zusätzliche Reservistenbrigaden mobilisiert. Sie sollen im Kampf gegen die Hisbollah im Libanon eingesetzt werden. Die Zeichen für eine Bodenoffensive werden immer deutlicher. Aus Hisbollah-Kreisen hieß es zu der Mobilisierung, die Kämpfer der Miliz seien "bereit, sich jeglicher möglichen Bodeninvasion entgegenzustellen". Bis Mittwoch feuert auch die Hisbollah bis zu 300 Geschosse ab. Sie werden fast alle von der israelischen Raketenabwehr abgefangen, einige treffen aber auch offenes Gelände. Auch im Westjordanland kommt es erstmals zu Einschlägen – die Hisbollah zielt nach eigenen Angaben auch auf Anlagen der Rüstungsindustrie nahe der Hafenstadt Haifa. Außerdem versucht die Terrormiliz erstmals, mit einer Langstreckenrakete vom Typ Kader 1 die Geheimdienstzentrale des Mossad in Tel Aviv zu treffen. Auch sie wird abgefangen. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Illegale Zuwanderung & schrumpfende Wirtschaft: Was bringen Migrationsabkommen?19.09., 19:1319.09.2024, 19:1300:23:16
Der Fachkräftemangel in Deutschland spitzt sich weiter zu. Die wachsende Notwendigkeit, diesen zu bewältigen, trifft auf den steigenden politischen Druck, die illegale Migration stärker zu steuern. Die Antwort der Bundesregierung darauf sind Migrationsabkommen. Läuft alles nach Plan, hat die Ampelkoalition bis zum Ende der Legislaturperiode neun Verträge mit Nicht-EU-Staaten geschlossen. Diese Deals fußen auf ein Gesetz, das die große Koalition am 1. März 2020 erlassen und die Ampelregierung reformiert hat: das Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Wie sehr können die Migrationsabkommen der schrumpfenden Wirtschaft entgegenwirken? Und lässt sich die illegale Migration damit maßgeblich steuern? Das bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 58. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Paul Middelhoff, Reporter im Hauptstadtbüro der ZEIT.Unseren Nachrichtenvideopodcast sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de sowie auf YouTube. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Harris vs. Trump: Wer liegt nach dem TV-Duell in Umfragen vorn? 12.09., 19:5712.09.2024, 19:5700:31:58
Der Präsidentschaftswahlkampf ist um ein Politspektakel reicher: Am frühen Mittwochmorgen (mitteleuropäischer Zeit) haben sich Donald Trump und Kamala Harris erstmals in einer TV-Debatte gegenübergestanden. Wer dabei die entscheidenden Punkte einfahren konnte und im engen Rennen um die US-Präsidentschaft jetzt die Nase vorn hat, das bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 57. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Klaus Brinkbäumer, Journalist, Autor und Moderator des ZEIT-ONLINE Podcasts OK, Amercia?. Für Harris und Trump ging es um viel: In Umfragen liefern sie sich seit Wochen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Während sich die meisten bereits eine Meinung zu Donald Trump und seinen Kontroversen gebildet haben, ging es für Vizepräsidentin Harris darum, ein klares Profil zu zeigen. Wie sehr konnte sie überzeugen? Unseren Nachrichtenvideopodcast sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de sowie auf YouTube. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Menschen mit Behinderung: Auf den Paralympics gefeiert, im Alltag ausgeschlossen05.09., 20:1505.09.2024, 20:1500:26:15
Warum gibt es diese enorme Diskrepanz zwischen der medialen Darstellung von Menschen mit Behinderung und der Realität, in der sie leben? Das bespricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 56. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Raúl Krauthausen, Podcaster von "Im Aufzug", Inklusionsaktivist, Medienmacher und Autor. Wie die Olympischen Spiele finden auch die Paralympischen 2024 mitten in Paris statt, die Wettkampfstätten und Disziplinen sind dieselben. Auf der großen Bühne sind die Bemühungen um Inklusion groß. Aber so schön diese Bilder auch sind, sie sind nur ein glanzvoller Ausschnitt aus dem Leben der Betroffenen. Sport mit Behinderung ist teuer. Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass wohlhabende Länder bei den Paralympics deutlich häufiger vertreten sind. Auch in Deutschland sind Sportinteressierte oft mit Hürden konfrontiert: Es fehlt an Sponsorenverträgen und barrierefreien Sportplätzen, die Krankenkassen kommen selten für Sportprothesen auf. Die deutsche Politik tut sich schwer mit der Umsetzung des Inklusionsversprechens, das sie in der UN-Behindertenrechtskonvention gegeben hat. Und abwertende Kommentare mancher Politiker stellen die Idee der Inklusion abermals infrage. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Solingen: Politisches Maßnahmen-Bingo hilft nicht gegen Terroranschläge29.08., 19:2329.08.2024, 19:2300:26:00
Wie verändern Taten wie die in Solingen die Gesellschaft, und welche Reaktionen sind jetzt sinnvoll? Darüber spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 55. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Herfried Münkler, emeritierter Professor der Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität, Berater von mehreren Bundeskanzlern und Autor zahlreicher Bestseller. Auch Tage nach dem Angriff in Solingen, bei dem drei Menschen erstochen und mehrere verletzt wurden, ist der Schock darüber groß. Die Rufe aus Gesellschaft und Politik sind laut, die Tat sei die Folge einer "erzwungenen Multikulturalisierung". Einige fordern gar, dass dies ein "Kipppunkt" für Massenproteste sein sollte, ähnlich wie die Ausschreitungen nach dem dreifachen Mord durch einen Messerangriff in Southport. Spürbar ist ein Klima der Angst und Sorge – vor weiteren Attacken, aber auch vor Pogromen und einem Generalverdacht gegenüber Geflüchteten. Der mutmaßliche Terroranschlag ist ein zentraler Teil des Wahlkampfs. In den ostdeutschen Bundesländern Sachsen und Thüringen stehen an diesem Wochenende Wahlen an. Noch ist unklar, wie sich dieser Vorfall auf das Ergebnis auswirken wird. Auch auf Bundesebene wird debattiert: Die Opposition kritisiert die Regierung, es brauche härtere Maßnahmen gegen Migration. Bundeskanzler Scholz hat bereits schärfere Waffengesetze angekündigt. Unseren Nachrichtenvideopodcast sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de sowie auf YouTube. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
- Wie Kamala Harris gegen Donald Trump gewinnen will22.08., 20:0022.08.2024, 20:0000:15:01
"Yes she can!", hallt es immer wieder in Sprechchören durch den Saal. Begeistert feiern die US-Demokraten ihre Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris und ihren Vizekandidaten Tim Walz. Stars, prominente Parteimitglieder wie Ex-Präsident Obama und seine Frau Michelleund fast 50.000 Teilnehmer sind diese Woche in Chicago zum Parteitag der Demokraten zusammengekommen. Nach einer Onlineabstimmung bestätigen sie Kamala Harris noch mal in einer durchchoreografierten Zeremonie als ihre Kandidatin – und stimmen sich auf die heiße Phase im Wahlkampf ein. Wie würde die Politik der ersten US-Präsidentin aussehen? Und vor allem: Wie sieht der Plan genau aus, um Donald Trump zu schlagen? Darüber spricht Moderatorin Rita Lauter in der 54. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Rieke Havertz, US-Korrespondentin vor Ort in Chicago und Host des ZEIT-Podcasts OK, America?. Unseren Nachrichtenvideopodcast sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube. Moderation und Redaktion: Rita Lauter Redaktion, Producing und Schnitt: Matthias Giordano Teleprompter: Sebastian Spallek Audiomastering: Johannes Schultze, Yellow Moses Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Axel Rudolph Musik: Konrad Peschmann, soundskin Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices