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182- Wer sagt da Ich beim Treueschwur?10.11., 17:0010.11.2017, 17:0000:58:14
... von Treue und Loyalität Songs zur Episode: Kraftklub - Wie ich Wise Guys - Romanze Ritas Literaturtipps: Buber, Martin: Zur Verdeutschung der Preisungen. Beilage zu Das Buch der Preisungen. Heidelberg: Lambert Schneider. 1958. Horkheimer, Max/ Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung. Frankfurt/Main: Fischer. 1969. Husserl, Edmund: Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie. Hamburg: Meiner. 2007. Knipp, Jens/ Meier, Frank (Hrsg.): Treue zur Wahrheit: Die Begründung der Philosophie Alain Badious. Münster: Unrast Verlag. 2010. Koller, Hans-Christoph: Bildung anders denken. Einführung in die Theorie transformatorischer Bildungsprozesse. Stuttgart: Kohlhammer. 2011. Kraftklub: Wie ich. Album In Schwarz. 2014. Rosa, Hartmut: Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung. (Hierin v.a.: Kap. IV.1 Angst und Begehren als elementare Formen der Weltbeziehung.) Berlin: Suhrkamp. 2016. Rosenzweig, Franz: Der Mensch und sein Werk. Gesammelte Schriften, Band IV Sprachdenken im Übersetzen. Dordrecht/Boston/Lancaster: Martinus Nijhoff Publishers. 1984. Wise Guys: Romanze. Album Radio. 2006. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Digitalisierung: Friss oder stirb!27.10., 17:0027.10.2017, 17:0001:25:50
oder: Heimweh nach Wirklichkeit Links zur aktuellen Episode: Driverless Dilemma | Radiolab Podcast I asked Tinder for my data | Guardian.com vom 17.09.2017 Beutelsbacher Konsens | bpb.de Precob: Entzauberte Vorhersage | Technology Review vom 11.10.2017 Literaturliste: Anders, Günther: Die Antiquiertheit des Menschen. München: Beck. 1956. Arendt, Hannah: vita activa oder Vom tätigen Leben. München: Pieper. 1967. Doctorov, Cory: Little Brother. Doctorov, Cory: For the win. Eggers, Dave: Der Circle. Köln: KiWi. 2013. Elsberg, Marc: Blackout. Morgen ist es zu spät. Berlin: Blanvalet. 2012 Foucault, Michel: Überwachen und Strafen. 9. Auflage. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 2008. Graupe, Silja: Die Macht ökonomischer Bildung. Das ökonomische Menschenbild und sein Einfluss auf das Demokratieverständnis. In: Ursula Frost, Markus Rieger-Ladich (Hrsg.): Demokratie setzt aus. Gegen die sanfte Liquidation einer politischen Lebensform. Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik. Sonderheft. 2013, S. 85-112. Han, Byung-Chul: Im Schwarm des Digitalen. Berlin: Matthes & Seitz. 2013. Haraway, Donna: A Cyborg Manifesto. Simians, Cyborgs, and Women. The Reinvention of Nature. London: Free Association Books. 1984. Hillenbrand, Tom: Drohnenland. Köln: KiWi. 2014 Harris, Michael John: The end of absence. Reclaiming what we've lost in a world of constant connection. London: Penguin. 2014. Horkheimer, Max: Der Begriff der Bildung. In: Ders: Sozialphilosophische Studien. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 1972. [Orig. 1952] Jungk, Robert (Hrsg.): Off Limits für das Gewissen. Briefwechsel zwischen Günther Anders und Claude Eatherly. Reinbek: Rowohlt. 1961. Marinetti, Filippo: Das futuristische Manifest. In: Le Figaro. 20.02.1909. Noltze: Die Leichtigkeitslüge. Über Musik, Medien und Komplexität. Hamburg: edition Körber-Stiftung. 2010. Serres; Michel: Erfindet Euch neu! Eine Liebeserklärung an die vernetzte Generation. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 2013. Suarez, Daniel: Daemon. Suarez, Daniel: Darknet. Suarez, Daniel: Kill Decision. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Humor ist ein Saft13.10., 17:0013.10.2017, 17:0000:59:32
... oder die Kunst, sich zu verflüssigen Clips zum Thema Las Vegas Jimmy Kimmel nach dem Attentat in Las Vegas Trevor Responds to the Las Vegas Shooting & Trump Tweets the Weekend Away: The Daily Show Ritas Literaturliste Freud, Sigmund (1925): Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten. In: Gesammelte Schriften, Band 9. Leipzig, Wien, Zürich: Internationaler Psychoanalytischer Verlag Lützeler, Heinrich (1954): Philosophie des Kölner Humors. Honnef/Rh.: Peters. Pleßner, Helmuth (2003): Lachen und Weinen. Eine Untersuchung nach den Grenzen menschlichen Verhaltens. Frankfurt/Main: Suhrkamp. [Original: 1941] Schlegel, Friedrich (1986): Athenäums-Fragmente und andere Schriften. Stuttgart: Reclam. [Original: 1798] Zugänglich auch über http://www.zeno.org/Literatur/M/Schlegel,+Friedrich/Fragmentensammlungen/Fragmente Schmankerl: Friedrich Schlegel, a.a.O., Fragment 37: „Manche witzige Einfälle sind wie das überraschende Wiedersehen zwei befreundeter Gedanken nach einer langen Trennung.“ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Glück ist ein domestiziertes Eichhörnchen29.09., 17:0029.09.2017, 17:0001:10:38
oder: Die erdverbundene Schwere eine Kartoffel zu schälen Dieser Comic war die Grundlage: The Oatmeal: How to be perfectly unhappy Ritas Literaturliste: Aristoteles: Nikomachische Ethik. Übersetzt von Franz Dirlmeier. Stuttgart: Reclam. 2003. Bollnow, Otto Friedrich: Das Wesen der Stimmungen. Studienausgabe in 12 Bänden. Band 1. Würzburg: Könisghausen & Neumann. 2009. Fuchs, Birgitta/ Farokhifar, Karin/ Schütte, André (Hrsg.): Glück. Annäherungen an einen unsteten Zustand. Reihe nachdenken. Band 1. Rheinbach: CMZ. 2012. “Glück/ Glückseligkeit” in: Mittelstraß, Jürgen (Hrsg.): Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie. Stuttgart, Weimar: Metzler. 1995. Pieper, Annemarie: Glückssache. Die Kunst gut zu leben. 4. Auflage. München: dtv. 2007. Wolf, Ursula: Aristoteles‘ Nikomachische Ethik. PDF verfügbar unter d-nb.info. Han, Byung-Chul: Duft der Zeit. Bielefeld: transcript. 2009. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Wir werden alle sterben!15.09., 17:0015.09.2017, 17:0000:53:51
oder: Jeder Atemzug bedroht unsere Existenz De Beauvoir, Simone: Das andere Geschlecht: Sitte und Sexus der Frau. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt TB. 2000. [Original: Le Deuxième Sexe. 1949.] Bollnow, Otto Friedrich: Lebensphilosophie und Existenzphilosophie. Schriften. Studienausgabe in zwölf Bänden, Band 4. Würzburg: Königshausen & Neumann. 2009. Camus, Albert: Der Mythos des Sisyphos. Ein Versuch über das Absurde. In neuer Übersetzung. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt TB. 2000. [Original: Le mythe de Sisyphe. 1942.] Fink, Eugen: Der Mensch als Fragment. In: Zur Krisenlage des modernen Menschen. Erziehungswissenschaftliche Vorträge. Würzburg: Königshausen & Neumann. 1989. Sartre, Jean-Paul: Der Existenzialismus ist ein Humanismus und andere philosophische Essays 1943 – 1948. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt TB. 2000. [Original: L’existentialisme est un humanisme. 1946.] Buber, Martin: Ich und Du. Stuttgart: Reclam. 2008. [Original: 1923.] Weitere Links zum Thema: Der Radiolab Podcast über die Voyager: "Where the sun don't shine" (Ab 18'20") Die Liebesgeschichte, die auf der Golden Plate mit der Voyager ins All geschickt wurde: "Voyager's love story" Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Schönheit als Seelenfutter01.09., 17:0001.09.2017, 17:0000:56:42
oder: was passiert, wenn wir unseren Sinn für das Schöne verlieren Ritas Literaturliste: Baumgarten, Alexander: Ästhetik. Hamburg: Meiner. 2009. [Original: Aesthetica. 1750/58] Platon: Symposion. In: Sämtliche Werke, Band 2. 22. Auflage. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt. 1986. Plotin: Enneaden. Hamburg: Meiner. 1990. Schiller, Friedrich: Kallias oder über die Schönheit. Stuttgart: Reclam. 2000. Schiller, Friedrich: Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen. Stuttgart: Reclam. 2000. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Ich schäme mich für dich!18.08., 17:0018.08.2017, 17:0000:56:43
Wofür wir dieses doofe Gefühl brauchen Bollnow, Otto Friedrich: Über die Ehrfurcht. PDF verfügbar unter www.otto-friedrich-bollnow.de (Datum des letzten Abrufs: 19.09.2017) [Original: 1942] Casimir, Michael J. / Jung, Susanne: "Honor and Dishonor". Connotations of a Socio-symbolic Category in Cross-Cultural Perspective. In: Röttger-Rössler, Birgitt/ Markowitsch, Hans (Hrsg.): Emotions as Bio-cultural Processes. An Interdisciplinary Approach. New York: Springer. 2009 Foucault, Michel: Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses. 9. Auflage. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 1991. [Original: Surveiller et punir. La naissance de la prison. 1975.] Scheler, Max: Zur Ethik und Erkenntnislehre. Tod und Fortleben. - Über Scham und Schamgefühl. - Vorbilder und Führer. - Ordo amoris. - Phänomenologie und Erkenntnistheorie. - Lehre von den drei Tatsachen. Schriften aus dem Nachlass, Band 1. Gesammelte Werke, Band 10. Bonn: Bouvier. 2000. [Original: 1933] Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Verhärten kann auch Spaß machen04.08., 17:0004.08.2017, 17:0000:59:16
Von Weichmachervokabeln und Streitkultur Fabian Neidhardt bei "Eine Stunde Talk" mit Sven Preger Die Vielleicht-Ära - Fabian Neidhardt beim TEDex Talk Stuttgart Das Phänomen "Ghosting" (SZ.de vom 09. Juli 2015) Ritas Literaturtipps: Jacques Rancière: Zehn Thesen zur Politik (2008) H-C Koller: Vom Scheitern - Pädagogische Lektüren zeitgenössischer Romane (2013) Gilles Deleuve/Félix Guattari: Rhizom (-> Vielheiten) (1976) Stéphane Hessel: Empört Euch! (2010) Michel Serres: Erfindet Euch neu! (2012) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Die fiese Schwester von Nietzsche21.07., 19:4121.07.2017, 19:4100:54:35
und DingprokrastinationEigentlich wollten wir über Minimalismus sprechen, aber da wir beide nachweislich keine Ahnung davon haben, haben wir uns mit unserem Verhältnis zu Dingen beschäftigt. Eine wilde Reise von Design und Kunst. Wir sprechen über die fiese Schwester von Nietzsche, die die Besitztümer ihres Bruders so gnadenlos ausgestellt und vermarktet hat. Von Ritas libidinöser Beziehung zu Stiften, gebatikten (und aufbewahrten) Hosen aus der Teeniezeit, die unverschämterweise auch heute noch passen oder Noras leben als Queen of Chaos und der Idee einer Wall of Nippes, die schreckliche Dekogeschenke nur noch in Form von Fotos aufbewahrt. Und dazu die Frage: Welche Zuschreibungen machen wir Dingen? Warum fällt es uns so schwer, manche Dinge loszulassen? Was daran ist eigentlich Konsum und wann kaufen wir sinnhaft? Und wollen sich Minimalisten der Welt entziehen? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Das Unglück zurückschlagen07.07., 17:0007.07.2017, 17:0000:53:34
Von Aberglauben und GlückDas fängt ja schon gut an mit der Folge 13 - da vergessen wir glatt uns vorzustellen! Muss an der Zahl liegen! Ein perfekter Anlass, um über Aberglauben zu sprechen. Und wo landen wir? Bei der Frage, ob, wie, wann oder warum wir Glück herstellen wollen oder möchten. Oder eben auch nicht. Denn: Aberglaube versucht in erster Linie, Glück herzustellen, beziehungsweise Unglück abzuwenden. Und natürlich landen wir auch wieder bei dem guten alten Aristoteles. Und der Eudaimonia - den guten Dämonen. Und bei Selbsterhellung. Eine kleine Reise ins Glück - oder das, was wir darunter verstehen. Und weil wir - verflixte Folge 13! - auch noch vergessen haben euch zu sagen, wie und wo ihr uns erreichen könnt, reichen wir das hier nach: Schickt uns euer Feedback gerne via Twitter (@WDDD_Podcast), Facebook, E-Mail (nora (at) wasdenkstdudenn.de oder rita (at) wasdenkstdudenn.de) - und auch im Sendegate sind schon Nachrichten an uns gelandet. Wir freuen uns auf eure Nachrichten! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Gib dir die Weckschelle!24.06., 11:5524.06.2017, 11:5500:57:15
...oder: Ein Plädoyer für die BuntzoneEine Haltung zu haben, ist gar nicht so einfach. Schon allein körperlich nicht. Aber wie gelangen wir zu einer Haltung? Und wie verwandeln wir Wissen in Taten? Denn mal ehrlich: Jeder von uns weiß, dass Pappbecher nicht so doll gut für die Umwelt sind. Das veranlasst aber trotzdem längst keinen hysterischen Run auf wiederverwendbare Alternativen. Also was hindert uns? Warum lassen wir Gedanken nicht Taten folgen? Und wann tun wir das? Eine Reise vom platonischen Höhlengleichnis zu den Umweltsünden des Alltags. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Geruch ist Anwesenheit10.06., 23:1310.06.2017, 23:1300:53:52
oder: Der dressierte MenschEs ist Sommer und ja - es stinkt! Manchmal zumindest. Zum Beispiel in der U-Bahn. Nach menschlichen Ausdünstungen. Oder nach Parfüm, um eben diese zu überdecken. Und ob wir wollen oder nicht - wir nehmen das wahr. Ritas Nachbar benutzt Parfüm zur biologischen Kriegsführung. Gegen Wühlmäuse. Von der Geruchsprobe, die Rita auf ihrer Hand hatte, war sie allerdings nur mäßig begeistert. Ihr seht schon - zu Gerüchen haben wir ein sehr emotionales Verhältnis. Woher das kommt, ob es eine Verpflichtung zur Hygiene gibt und wie wir nett sagen können: Du stinkst! - darüber sprechen wir in dieser Episode. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Passivisch grundgetönte Aktivität26.05., 14:1526.05.2017, 14:1500:52:28
...und moralischer SelbstmordVielleicht geht es euch ähnlich: Wir leben in wirren Zeiten. Und viele Fragen sich gerade: Muss ich da eigentlich was machen? Muss ich aktiv werden? Nicht wenige Menschen beantworten diese Frage gerade mit: JA! Aber was ist mit denen, die keinen Bock haben auf Aktion? Müssten die nicht - nach aktueller Erkenntnislage - auch aktiv werden wollen? Müssen wir alle wollen - um es mal mit "Wir sind Helden" zu sagen? Oder nehmen wir "Die Ärzte: "Es ist nicht deine Schuld, wenn die Welt ist wie sie ist. Es ist nur deine Schuld, wenn sie so bleibt!"Wir sprechen über die Verpflichtung zur Aktivität, die bewusste Entscheidung zu Passivität, unsere Ahnungslosigkeit, wenn es um bestimmte Entscheidungen geht und die Basis: Beratung, Austausch und Kommunikation. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- (K)ein Urlaub in Vulgarien12.05., 19:3212.05.2017, 19:3200:43:55
...oder die Kunst des BeleidigensAchtung! Dieser Podcast enthält ganz explizit sehr explizite Beleidigungen! Aber wir müssen halt mal drüber reden. Und das Schöne: Beim Thema Schimpfen und Beleidigen sind wir zwei, Rita und Nora, wirklich sehr verschieden. Ich, Nora, bin da eher impulsiv und - ja, ich muss es wohl so sagen - vulgär. Und Rita hat da weniger den Hang zum Beleidigen. Aber warum machen wir das? Warum beleidigen wir und vor allem, warum benutzen wir dabei völlig unreflektiert Worte, die wir in einem ausgeglichenen Gemütszustand niemals verwenden würden? Für Rita übrigens ganz wichtig beim Thema beleidigen und beschimpfen: Wenn dann bitte kontextbasiert und korrekt! Ein großer Spaß mit Raum für Kreativität. Ach, bei der Gelegenheit: Schickt uns doch gerne eure kreativsten Schimpfworte via Mail oder Twitter. Von Rita habe ich im Nachgang noch folgendes gelernt: "Phallogozentristenarsch" - eine schön feminismuszentrierte Beleidigung ;) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Ein Eimer voller Krabben26.04., 22:1526.04.2017, 22:1500:56:00
...von Regeln und RegelbrüchenWir sind ja alle sehr darum bemüht, die Regeln einzuhalten. Welche auch immer das sein mögen. Der Fußballspieler Ansgar Brinkmann ist dagegen eher berühmt und berüchtigt dafür, Regeln zu brechen. Dabei hat er nicht nur die Gabe, sich dabei über sich selbst zu amüsieren. Die Storys erheitern auch ein größeres Publikum. Seine Trainer und Teamkollegen waren hingegen nicht immer so amused über seine Eskapaden.Wir fragen uns in Episode 8, warum wir eigentlich manchen Menschen - gerne Promis - den Regelbruch zugestehen, ja sie sogar dafür feiern! Regeln, die wir nie brechen würden. Oder für die ein Freund sogar ordentlich auf die Mütze bekommen würde.Und wir stellen uns die Frage nach dem Erwachsenwerden. Werden wir alle langweilige Spießer, wenn wir uns an die Regeln halten? Und können Regeln auch erwachsen gebrochen werden - oder vernünftig?Zitiert haben wir übrigens aus folgendem Buch: "Ansgar Brinkmann - Wenn ich du wäre, wäre ich lieber ich" | Autor: Peter Schultz | Werkstattverlag Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Ein unheimliches Gespenst14.04., 22:1614.04.2017, 22:1600:47:56
...von Urbild, Abbild und VorbildWenn wir uns bilden, machen wir das natürlich nicht ausschließlich im geistigen Sinne. Bildung existiert auch im optischen Sinne. Wir entwerfen oder entwickeln ein Bild von uns, das wir nach außen tragen. Und das, obwohl wir permanent mit einer falschen Vorstellung unseres Selbst herumlaufen. Schließlich sehen wir uns im Spiegel immer falschherum. Unser Abbild ist also eh nie das, was andere von uns wahrnehmen. Da stellt sich auch die Frage, wie weit wir bei dieser Bilddung unseres optischen Selbst überhaupt gehen dürfen. Sind Schönheitsoperationen eine Form von Bildung? Und dann haben wir festgestellt, dass wir beide auch noch eine Art "Bildstörung" mit uns herumschleppen.Viel Spaß bei unserem erkenntnistheoretischen Weg durch den optischen Teil der Bildung. Ging natürlich auch diesmal nicht ohne Nietzsche... Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Zoos von Adelshäusern01.04., 14:1701.04.2017, 14:1700:55:03
...oder: Der schmale Grat zwischen Ehrlichkeit und HöflichkeitDer Satz mit dem schmalen Grat fiel irgendwann mitten in der Folge - und kam von Rita. Wir hatten's grade von der Höf-lichkeit - also dem Protokoll bei Hofe. Wir beide stehen - aus leicht verschiedenen Gründen - der Höflichkeit ein wenig kritisch gegenüber. Warum eigentlich, haben wir versucht in diesem Podcast zu klären - und dabei sogar eine Passage Nietzsche zitiert! Überzeugt, dass Ehrlichkeit oder Wahrhaftigkeit uns näher sind als die Höflichkeit, hätten wir fast vergessen zu erwähnen, dass die Ehrlichkeit nicht funktioniert, ohne einen ganz wichtigen Mitspieler! Und damit ist schon wieder eine Episode entstanden, in der wir uns im Denken selbst überrascht haben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Der rammdösige Asket11.03., 22:5911.03.2017, 22:5900:51:21
...und das Horror VacuiReligiös oder nicht religiös motiviert: Viele Menschen üben sich gerade im Verzicht. Die einen verzichten auf Süßigkeiten, die anderen aufs Smartphone und soziale Netzwerke, wieder andere machen richtige Fastenkuren und essen eine Zeit lang gar nichts. Aber was ist Verzicht? Was macht das mit uns? Warum machen wir das? Und vor allem: warum ist das notwendig?Ganz ehrlich: dieses Gespräch mit Rita war eine so tolle Erfahrung für mich, dass ich es sofort hochladen wollte. Es gab so tolle Momente der Einsicht, so spannende Erkenntnisse, dass können und wollen wir euch nicht vorenthalten. Da sind wir uns einig. Wir hoffen, ihr habt so viel Spaß beim Hören, wie wir beim Austausch. Lasst uns gerne auch ein Feedback da! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Darf ich krank zur Arbeit?02.03., 20:3802.03.2017, 20:3800:44:24
...und warum wir uns diese Frage überhaupt stellenZugegeben, die Frage ist ein bisschen naiv gestellt - und von Rita gibt's da auch gleich den ersten Einwand: Wieso darf? Wir könnten auch fragen: Muss, kann oder soll ich krank zur Arbeit? Dahinter stehen verschiedene Ansätze. Der eine ist ein gesellschaftlicher Ansatz. Also hab ich eigentlich die Verantwortung dafür, andere nicht anzustecken? Der andere bezieht sich auf die Verantwortung mir selbst gegenüber. Und zack, stecken wir schon wieder in einem Dilemma... Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Die demokratische Jogginghose16.02., 21:4216.02.2017, 21:4200:47:19
...oder warum uns Kleidung nicht schnurz istKann ich Rita eigentlich in der Joggingbuchse empfangen, wenn wir zusammen den Podcast aufnehmen? Klar kann ich - aber warum frag ich mich das überhaupt? Warum ist uns Kleidung so wichtig? Am Ende ist es wie mit Sprache - wir können nicht nicht kommunizieren. Selbst nackt würden wir ein Statement abgeben. Wie wir allerdings von der Jogginghose zu Bourdieu, dem symbolischen Kapital, zu Germanys Next Topmodel und dem Stockholm Syndrom gekommen sind, wissen wir selbst nicht mehr - da müsst ihr schon nachhören. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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