
Tatort Niedersachsen: Der Rentner, die Demenz und die Frage nach dem Motiv
Beschreibung der Episode
4. Dezember 2025. Eine Nachricht an diesem Morgen verändert alles. "Guten Morgen – Mutti ist tot. 110, 112." Als der Sohn diese Worte von seinem Vater auf seinem Handy liest, ruft er sofort den Notruf und fährt los.
Wenig später finden Rettungskräfte in einer Braunschweiger Wohnung ein erschütterndes Bild vor: Eine 78-jährige Frau ist tot, ihr Ehemann liegt schwer verletzt neben ihr.
Vor Gericht gesteht der 79-Jährige die Tat. Doch die entscheidende Frage lautet nicht mehr, ob er seine Frau getötet hat – sondern warum. War es heimtückischer Mord? Oder die Verzweiflungstat eines Mannes, der unter Depressionen litt und glaubte, seine demenzkranke Frau erlösen zu müssen?
In dieser Folge von Tatort Niedersachsen rekonstruiert Polizei- und Gerichtsreporter Hendrik Rasehorn mit Redakteurin Stine Hasenforther die Ereignisse der Tatnacht, erzählt die bewegende Geschichte einer über 50 Jahre währenden Ehe und begleitet einen Prozess, in dem es um Schuld, Krankheit, Liebe und die Grenzen menschlicher Verzweiflung geht.
Live-Crime-Talk: Karten für den nächsten Crime-Talk im Medienhaus mit Holger Kunkel gibt es im Vorverkauf hier.
Hinweis: Ihr selbst habt Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Suizidgedanken – oder kennt jemanden, den oder die eine psychische Erkrankung beschäftigt? Es gibt Hilfe. Professionelle Beratung – rund um die Uhr und kostenfrei – bietet etwa die Telefonseelsorge unter den Rufnummern (0800) 1110111, (0800) 1110222 und 116 123 oder per Mail und Chat an.
Hier finden Opfer von Gewalt Hilfe:
Weisser Ring e.V.
Schnelle und direkte Hilfe für Opfer von Kriminalität. Sachkundiger und anerkannter Ansprechpartner für Fragen der Opferhilfe und des Opferschutzes.
Onlineberatung: https://weisser-ring.de/hilfe-fuer-opfer/onlineberatung
Telefon: 116 006
Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“
Telefon: 116 016 (24 Stunden am Tag besetzt)
Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“
Telefon: 116 111
Hilfetelefon bei sexualisierter Gewalt
Telefon: 0800 22 55 530
Trauma-Netzwerk
Telefon: (05121) 304-741 oder per E-Mail:
Trauma-Netzwerk@ls.niedersachsen.de
Netzwerk ProBeweis (anonyme und kostenlose Spurensicherung für Opfer von Gewalttaten)
Online unter https://probeweis.mhh.de/
https://probeweis.mhh.de/partnerkliniken und als Gewaltbetroffene
Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)