Lucas Wagner: „Ich war irgendwann so ausgebrannt von diesem einen Motiv”
Worüber gesprochen wird
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Beschreibung der Episode
Diesmal meldet sich Seb live vom Neon Gallery Tattoo Jam in Tübingen, und neben ihm sitzt Lucas Wagner, den viele als Wasted Happy Youth kennen. Der gebürtige Regensburger, aufgewachsen zwischen Allgäu und Bietigheim-Bissingen, hat erst Grafikdesign gelernt, nach drei Wochen eine Kochausbildung geschmissen bekommen und dann ein Jahr lang allein in seiner Wohnung tätowiert. Was er in diesem Jahr ohne Austausch alles falsch gemacht hat, erzählt er mit entwaffnender Ehrlichkeit. Bei Inkas Paradise in Stuttgart und später bei Forever St. Pauli fand er Mentoren und eine Szene, die ihn Richtung Traditional geschoben hat. Heute arbeitet er bei Immer und Ewig in Hamburg.
Die beiden reden darüber, wie früh aufgebaute Instagram-Reichweite eine ganze Karriere tragen kann und warum viele Follower heute trotzdem keinen vollen Kalender mehr garantieren. Es geht um Mail gegen DM, um Telefon-Anxiety und um fünf Jahre fast ohne Farbe. Lucas erzählt auch, wie ihm ein einziges Lieblingsmotiv irgendwann den Spaß am Job geraubt hat. Zwischendurch wird es herrlich selbstironisch, mit einem 6.200-Euro-Rennrad, einer weggetauschten Siebträgermaschine und dem Fazit, dass Kraftsport mehr für den Tattoo-Rücken tut als jede Ausrede. Am Ende steht ein Satz, den man sich merken sollte: Er mag sein heutiges Ich lieber als den Typen, der er mit Anfang 20 war.
Instagram: @wasted.happy.youth
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