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SEO im Ohr - die SEO-News von SEO Südwest

Christian Kunz

News

355 Episoden · neueste 10.10.

Episoden

355
  1. Google Spam Update vorbei, das nächste große Update wartet schon: SEO im Ohr - Folge 429
    10.10., 18:0300:14:27

    Nach dem Abschluss des Google Spam Updates gibt es bereits Anzeichen für ein weiteres großes Google Update. Google hat das aktuelle Spam Update nach ziemlich genau zwei Wochen beendet. Gleichzeitig deutet vieles auf ein baldiges neues Update hin. Google hat das UGC Fresh Data Program ins Leben gerufen. Es richtet sich an Plattformen, die überwiegend nutzergenerierte Inhalte anbieten und diese in der Suche platzieren möchten. In der Google Search Console fehlen derzeit aktuelle Daten zur Indexierung - seit dem 22. September haben sich die Zahlen nicht mehr verändert. Google Informiert jetzt die Inhaber von Websites darüber, wie viele Nutzer die Website als bevorzugte Quelle für Google ausgewählt haben.

  2. Google AI Overviews auch für die Suche nach Marken - was das bedeutet: SEO im Ohr - Folge 428
    03.10., 19:4700:14:45

    Google zeigt AI Overviews jetzt auch für die Suche nach Marken an. Das schafft Chancen und Risiken. Auch für die Suche nach Marken (sogenannte Branded Queries) zeigt Google jetzt AI Overviews an. Das kann zum Beispiel von Wettbewerbern genutzt werden, um die Darstellung und die Wahrnehmung einer Marke zu manipulieren. Die Suchergebnisse in Google für lokale Suchanfragen haben sich verändert - zumindest in Europa. Neben einem Local Pack erscheint jetzt ein Karussells mit "weiteren Websites". Damit ändern sich auch die Ranking-Chancen für betroffene Unternehmen. Google hat seine Empfehlungen zum Erstellen von KI-Inhalten erweitert und weist jetzt darauf hin, dass ein Fakten-Check vor der Veröffentlichung wichtig ist. Ein neues System mit dem Namen Retrieve for Train soll dafür sorgen, dass Query Fan-Outs bei Google schneller und passender werden.

  3. Zu viel Spam für Google? Das neue Spam Update läuft. SEO im Ohr - Folge 427
    25.09., 15:5400:11:54

    Google hat mit den Rollout des inzwischen vierten Spam Updates in diesem Jahr begonnen. Das September 2026 Spam Update, das Google seit dem 24. September ausrollt, ist das vierte seiner Art in diesem Jahr. Woran liegt es, dass Google so viele Spam Updates benötigt? Vermutlich hat entweder die Menge an Spam zugenommen, oder die Spam-Techniken haben sich verändert. In dieser Woche war Barry Schwartz von Search Engine Roundtable, auch bekannt von Searchengineland, zu Gast im Podcast bei SEO Südwest. Er gab Einblicke in seinen Tagesablauf und beschrieb, woher er so viele Googler kennt. Die meisten der großen US-News-Publisher haben im Jahresvergleich deutlich an Traffic eingebüßt. Ein Grund dafür ist mutmaßlich die Einführung der Google AI Overviews auch für News. Wenn Google für eine URL eine völlig andere Domain als Canonical wählt, kann der Grund dafür schwer zu finden sein. Das zeigt ein aktuelles Beispiel. In der Google Search Console gibt es jetzt einen Filter für multimodale Suchen. Damit lassen sich die Daten aus dem Leistungsbericht auf Suchen eingrenzen, die aus Google Lens, Circle to Search und der Suche nach Bildern stammen.

  4. Sonderfolge: Interview mit Barry Schwartz von Search Engine Roundtable (Englisch)
    24.09., 15:4300:30:30

    In diesem Interview spreche ich mit Barry unter anderem über die Zukunft der Suche und die Auswirkungen von KI auf die Publisher. Barry Schwartz ist wohl eines der weltweit bekanntesten Gesichter in der SEO-Szene. Im Interview mit Christian Kunz von SEO Südwest beschreibt Barry Schwartz seinen Arbeitsalltag: Er steht um fünf Uhr auf, arbeitet erst die Geschäftsmails ab und schaut dann in seine Feeds. Fünf bis zehn Meldungen schreibt er an einem normalen Tag, für einen Blogpost braucht er im Schnitt fünf Minuten. Wie er das seit über zwanzig Jahren durchhält und welche Routinen dahinterstecken, erzählt er im Gespräch. Er spricht darüber, woher seine Infos für die Blogbeiträge kommen. Foren wie WebmasterWorld verfolgt er weiterhin, die meisten Diskussionen laufen inzwischen aber über X, Bluesky und LinkedIn. Beim Zitieren achtet er konsequent auf Quellenlinks. Er erklärt, was ihn im KI-Zeitalter frustriert. Ein Punkt, der viele SEOs beschäftigt: Woran erkennt man eigentlich, ob ein Google-Feature wirklich neu ist oder schon länger getestet wird? Barry Schwartz gibt zu, dass ihm das nicht immer gelingt, und nennt einen Grund, der mit den KI-Oberflächen selbst zu tun hat. Er erzählt außerdem, wie er über die Jahre Kontakte zu Leuten wie Matt Cutts, Danny Sullivan, John Müller, Daniel Waisberg und Vanessa Fox aufgebaut hat, die er teilweise schon vor deren Zeit bei Google kannte. Und er sagt, wie er mit Google-Aussagen umgeht, die er nicht für die ganze Wahrheit hält. Viele Publisher bekommen nach Ansicht von Barry heute weniger Traffic aus der Suche als noch vor drei oder fünf Jahren, und gleichzeitig steigen ihre Kosten. Er ordnet das neue Google AI Contribution-Programm ein, bei dem Publisher für ihre Inhalte in Gemini, AI Overviews und AI Mode bezahlt werden. Zur verbreiteten Idee, KI-Bots einfach auszusperren, bezieht er klar Stellung. Dazu kommt die Frage, wie sich Sichtbarkeit in KI-Systemen überhaupt messen lässt. Barry vergleicht, welche Daten Google, Microsoft und OpenAI bereitstellen, und nennt die eine Kennzahl, die er sich von Google am dringendsten wünscht. Zum Schluss geht es um den AI Mode als Zukunft der Google Suche, um alte SEO-Taktiken, die dort nicht mehr funktionieren werden, und um die Lage in Europa, wo der Digital Markets Act die Ergebnisse verändert hat. Seine Prognose für die kommenden zwölf Monate fällt kurz aus und dürfte einige überraschen. Barry Schwartz ist im November auf der SERP Conference in Wien zu sehen, gemeinsam mit Chima Mmeje und Metehan Yeşilyurt. Kapitelmarken 00:00 Intro: Wer ist Barry Schwartz 01:13 Ein Arbeitstag mit fünf bis zehn Meldungen 03:54 Woher die ersten Signale kommen 05:35 Ist ein Google-Feature wirklich neu? 07:47 Kontakte zu Google: Cutts, Sullivan, Müller 09:37 Warum Barry konsequent Quellen verlinkt 10:24 Google-Aussagen, denen man nicht glaubt 12:28 Wie sich die Lage für Publisher verändert hat 14:50 Googles Pilotprogramm: Geld statt Traffic? 16:16 Sollte man KI-Bots aussperren? 19:30 Das Datenproblem der KI-Sichtbarkeit 21:34 Die Kennzahl, die Barry von Google fordert 22:20 AI Mode und was das für SEO bedeutet 25:01 Europa, DMA und die Folgen für kleine Seiten 28:54 Prognose für die nächsten zwölf Monate 29:31 Verabschiedung

  5. Google Shopping ohne Google Shopping: SEO im Ohr - Folge 426
    19.09., 20:1600:09:19

    Die Produktsuche in Google hat sich deutlich veändert. Ergebnisse aus Google Shopping sind fast komplett verschwunden. Wer Google für Produktsuchen nutzt, wird sich jetzt sehr wahrscheinlich wundern, denn die gewohnten Produktkarussells und Product Grids sind weitgehend verschwunden. Stattdessen dominieren Preisvergleichsuchen. GPT-6 Astra verwendet jetzt Google Shopping als Quelle auch für normale Anfragen jenseits der Shoppingsuche. Google plant, Anbieter von Inhalten zu bezahlen, wenn deren Content zum Erzeugen von KI-Antworten verwendet wird. Google hat die Anforderungen zum Anlegen eines Search Profiles gesenkt: Es genügen jetzt bereits 10.000 Follower auf einer der Plattformen X, Instagram, YouTube oder TikTok.

  6. Google verschlechtert Suchergebnisse Europa und die wichtigsten Rankingfaktoren: SEO im Ohr - Folge 425
    12.09., 16:4800:18:47

    Google hat nach eigener Aussage die Suchergebnisse in Europa so stark verschlechtert wie nie zuvor in der Geschichte der Suchmaschine. In Europa hat sich die Qualität der Suchergebnisse verschlechtert - zumindest, wenn es nach der Ankündigung von Google geht. Grund ist demnach der Digital Markets Act in der EU. Die Folge: Statt einzelner Websites zeigt Google jetzt mehr Aggregatoren wie zum Beispiel Preisvergleich-Plattformen in den Suchergebnissen an Eine Befragung von mehr als 130 internationalen SEO-Experten ergab eine Liste der mutmaßlich wichtigsten Rankingfaktoren. Relevanz und das Bedienen des Search Intents liegen auf dem ersten Platz. In der Google Search Console fehlen aktuell Daten zur Indexierung von Webseiten. Betroffen ist die erste Junihälfte. Die Website arXiv.org wird derzeit von vielen KI-Plattformen sehr häufig als Quelle genutzt. Lohnt es sich, dort Arbeiten zu publizieren, um die KI-Sichtbarkeit zu steigern? Sogenannte "Linchpin-Links" von zentralen Websites können als Schlüssel zu Top-Rankings dienen. Was bedeutet das für das Link Building?

  7. Eigener ChatGPT Index und was das für SEO bedeutet: SEO im Ohr - Folge 424
    06.09., 08:3100:19:53

    ChatGPT nutzt einen eigenen Index, um Webergebnisse für seine Antworten zu sammeln. Das sollten SEOs in ihrer Strategie berücksichtigen. Sichtbarkeit in Google und Bing alleine ist keine Garantie mehr, um auch in ChatGPT angezeigt zu werden. ChatGPT setzt nach aktuellen Erkenntnissen immer mehr auf einen eigenen Index mit dem Namen Labrador. Passend dazu sollte man auch die neuen Freshness Windows kennen, mit denen ChatGPT die Aktualität von Dokumenten für seine Antworten auswählt. Google testet einen "Continue"-Button, den man drücken muss, um nach einer Suchanfrage die Ergebnisse zu sehen. Auch das ist eine mögliche Maßnahme gegen das automatische Scrapen von Suchergebnissen. Es gibt neue Details darüber, welche Suchedaten Google in Europa seinen Wettbewerbern zur Verfügung stellen muss und wer sich für solche Daten qualifizieren kann. Für manche Suchanfragen lädt Google jetzt den AI Mode automatisch. Das ist ein weiteres Anzeichen für die schrittweise Umstellung der kompletten Suche in Richtung KI.

  8. Google: braucht es für die KI-Suche wirklich keine besonderen Maßnahmen? SEO im Ohr - Folge 423
    29.08., 18:0100:19:24

    Laut Google sind für die KI-Suche keine besonderen Maßnahmen notwendig. Gilt das auch über Google hinaus? John Müller von Google hat erneut erklärt, dass für die KI-Suche keine besonderen Maßnahmen notwendig seien. Es wäre allerdings gefährlich, das auf andere KI-Systeme zu übertragen. Google verlinkt die Suchergebnisse zukünftig nicht mehr direkt auf die Ziel-URLs, sondern über eine Umleitung mit eigenen Goto-Links. ChatGPT führt seine Suchen jetzt anders durch: Das betrifft sowohl die Syntax als auch die Auswahl der Quellen. Auf den Top-Platzierungen von Google findet man einige KI-generierte Inhalte. Das zeigt eine Auswertung von Ahrefs. Das legt die Vermutung nahe, dass auch solche Inhalte in Google ranken können. Google bietet jetzt einen neuen interaktiven Button an, mit dem man die eigene Website als Preferred Source bereitstellen kann.

  9. Neues Google Spam Update und fehlende Favicons: SEO im Ohr - Folge 422
    23.08., 08:0200:13:41

    Google hat in dieser Woche ein neues Spam Update ausgerollt, das bereits abgeschlossen wurde. Für manche Suchergebnisse fehlen Favicons. Ein neues Google Spam Update begann am 18. August - und bereits am 21. August war es schon wieder vorbei. Google beginnt nach eigener Aussage nicht vor der offiziellen Ankündigung mit dem Rollouts kommunizierter Updates. Google hat eine wichtige Änderung im Umgang mit HTML-Entitäten bekannt gegeben: Diese kann dazu führen, dass bestimmte strukturierte Daten in JSON-LD nicht mehr richtig gelesen werden. Derzeit fehlen in manchen Suchergebnissen von Google die Favicons. Google hat eingeräumt, dass es derzeit Probleme gibt. ChatGPT Ads werden ab Montag, den 24. August auch in einigen europäischen Ländern angezeigt, darunter auch in Deutschland. In den Antworten von ChatGPT werden deutlich weniger Top-Listen und Vergleiche zitiert. Auch bei Reddit gibt es einen Rückgang.

  10. Google jetzt mit Gemini Flash 3.7: SEO im Ohr - Folge 421
    16.08., 07:0100:15:18

    Google setzt das neue KI-Modell Gemini 3.7 Flash jetzt auch in der Suche ein. Grundlegend wird das aber kaum etwas ändern. In dieser Woche hat Google sein bisher neuestes KI-Modell Gemini 3.7 Flash vorgestellt. Jetzt hat Google verkündet, dass das Modell auch in der Suche eingesetzt wird - allerdings zunächst nur auf Englisch und für Nutzer mit Pro- und Ultra-Abonnement. Die neuen Google Search Profiles werden auf weitere Länder ausgerollt. Gleichzeitig sinken die Mindestanforderungen für die Follower-Zahlen. Anthropic hat angekündigt, dass neue Claude Modelle Texte zukünftig mit Wasserzeichen versehen werden. Unklar ist aber, wie leicht sich diese Wasserzeichen beeinträchtigen lassen. Per 'AI Controls' können jetzt alle Nutzer der Google Search Console für ihre Websites entscheiden, ob diese in der KI-Suche von Google erscheinen sollen, oder nicht. Google hat seine Klage gegen den Scraper SerpApi geändert und beruft sich nun auf den Schutz lizenzierter Inhalte wie beispielsweise von Reddit.

  11. Onpage reicht nicht für KI-Sichtbarkeit: SEO im Ohr - Folge 420
    09.08., 07:5300:11:37

    Onpage SEO reicht in vielen Fällen nicht aus, um die Sichtbarkeit in der KI-Suche zu optimieren. Auch wenn SEO eine wichtige Grundlage für die KI-Optimierung ist, reicht Onpage häufig nicht aus, um die Sichtbarkeit einer Website in der KI-Suche spürbar zu steigern. Das gilt insbesondere für Bereiche wie News. Der Abruf externer Ressourcen zählt für Google nicht zum Crawl-Budget einer Website. Cloudflare kann unter Umständen den Zugang des Googlebots zu einer Website blockieren. Grund ist eine neue Funktion zur Handhabung von KI-Bots. Es gibt Anzeichen dafür, dass Google bald nur noch im eingeloggten Zustand nutzbar sein könnte. In vielen KI-Suchen gibt es ein Problem, Spam zuverlässig zu erkennen. Google scheint solche Probleme dagegen kaum zu haben.

  12. KI in der SEO einsetzen: Was funktioniert und was nicht. SEO im Ohr - Folge 419
    01.08., 11:4200:19:55

    Die Verwendung von KI ist heute aus der SEO nicht mehr wegzudenken. Dabei muss man allerdings die Grenzen und Risiken kennen. KI kann in der SEO ein wertvolles Werkzeug sein und zum Beispiel bei der Auswertung von Daten helfen. Sich alleine auf KI zu verlassen, birgt allerdings große Risiken. Google hat die neuen Platform Properties zum Tracking von Social Media in der Suche weltweit ausgerollt. Google hat erneut darauf hingewiesen, dass Metadaten auf einer Website konsistent sein und einander nicht widersprechen sollten. Laut einer Studie bevorzugen KI-Systeme bei Nachrichten wenige und bekannte Marken. Die Nutzer achten demnach kaum auf die Qualität der Quellen. Google rät dazu, sich zur Reihenfolge von Links auf einer Seite nicht zu viele Gedanken zu machen.

  13. Bald keine Reddit mehr in den KI-Antworten von Google? SEO im Ohr - Folge 418
    26.07., 07:3400:13:59
  14. Diese Inhalte bevorzugt Google für die AI Overviews und den AI Mode: SEO im Ohr - Folge 417
    18.07., 10:4300:18:34

    Es gibt bestimmte Arten von Inhalten, die Google bevorzugt in den AI Overviews und im AI Mode anzeigt. Wer das berücksichtigt, hat bessere Chancen, dort zu erscheinen. Eine Auswertung des KI-Berichts in der Google Search Console für mehrere große Websites aus verschiedenen Branchen zeigt, welche Inhalte gute Chancen haben, in den Google AI Overviews und im AI Mode zitiert zu werden. Daraus lassen sich allgemeine Empfehlungen für das Erstellen von Inhalten ableiten. Google zeigt jetzt auch vermehrt für nachrichtenrelevante Suchanfragen AI Overviews an. Außerdem erscheinen jetzt für manche Suchanfragen auch Top Stories in den AI Overviews. John Müller und Martin Splitt von Google haben in einer neuen Ausgabe ihres Podcasts erklärt, welche Fehler im Indexierungsbericht der Google Search Console wirklich kritisch sind. OpenAI greift in letzter Zeit verstärkt auf Suchergebnisse von Bing für ChatGPT zu. Das zeigt, dass auch die Optimierung für Bing wichtig ist, um die KI-Sichtbarkeit zu steigern. Der Google AI Mode lässt sich jetzt mit verschiedenen Apps verbinden, um dort direkt Aufgaben zu erledigen. Zu den Apps gehören Instacart und Canva.

  15. Spannendes neues Feature in der Google Search Console: SEO im Ohr - Folge 416
    11.07., 08:4600:15:21

    In der Google Search Console lassen sich jetzt auch Klicks auf Suchergebnisse für Posts in Social Media tracken. Ein unerwartetes und praktisches neues Feature gibt es seit dieser Woche in der Google Search Console: Man kann jetzt auch Impressionen und Klicks aus vier sozialen Netzwerken tracken: Instagram, YouTube, X und TikTok. Dazu muss man neue Properties in der Search Console anmelden. John Müller von Google rät davon ab, separate Versionen von Webseiten für KI-Agenten zu erstellen. SEO ist weiterhin ein mächtiges Werkzeug, mit dem sich der Traffic von Websites deutlich steigern lässt. Das zeigt ein aktuelles Beispiel aus dem E-Commerce. Eine Studie zeigt, dass sich die Auswahl der Quellen für die Google AI Overviews deutlich von der klassischen Suche unterscheidet. Gleichzeitig sind auch trotz bester Quellen Falschantworten der KI möglich. Laut John Müller sollte man in der robots.txt nicht die neuen Direktiven zur Steuerung von KI-Bots verwenden, weil sie weder von Suchmaschinen noch von LLMs unterstützt werden.

  16. Was Google Publishern zur KI-Suche rät: SEO im Ohr - Folge 415
    04.07., 10:1700:19:21

    Liz Reid von Google hat einige 'Missverständnisse' genannt, die bei Publishern hinsichtlich der KI-Suche herrschen. Gleichzeitig gibt sie konkrete Tipps. Publisher leiden unter sinkendem Traffic durch die Google KI-Suche. Laut Liz Reid von Google gibt es hier einige Missverständnisse, was AI Overviews und AI Mode angeht. Sie gibt konkrete Empfehlungen, worauf Newsanbieter achten sollten. Manches davon ist allerdings zweifelhaft. Nicht nur News-Websites leiden unter sinkendem Traffic, sondern auch viele Blogs. Das zeigt eine Untersuchung: Von 100 untersuchten Blogs hat rund die Hälfte mehr seit 2022 als 80 Prozent ihres Suche-Traffics verloren. Mit FreeSOV gibt es ein neues und günstiges Tool zum KI-Tracking. Was man braucht, ist lediglich mindestens ein API-Key zu einer KI-Plattform wie ChatGPT oder zu DataForSEO. Google zeigt jetzt in den AI Overviews neue und prominente Links zu Rezept-Websites an. Wie sollte man Webseiten in Zeiten des Agentic Webs gestalten? Laut John Müller werden die meisten Prinzipien wohl bestehen bleiben.

  17. Der neue KI-Bericht von Google und wie ChatGPT seine Quellen auswählt: SEO im Ohr - Folge 414
    26.06., 19:1200:20:25

    Der neue KI-Bericht in der Google Search Console steht jetzt auch für manche Websites in Deutschland und anderen Ländern zur Verfügung. Nachdem jetzt der neue KI-Bericht in der Google Search Console für verschiedene Websites zur Verfügung gestellt wird, zeigt sich, dass erst wenige Daten zur Verfügung stehen, nämlich nur Impressionen seit dem 18. Mai. Dabei ist zu beachten, dass nur dann eine Impression angezeigt wird, wenn Google einen Link zur betreffenden Seite anzeigt. Reine Erwähnungen ohne Link werden nicht gezählt. ChatGPT nutzt unterschiedliche Pools von Quellen, in denen je nach Anfrage recherchiert wird. Eine aktuelle Analyse zeigt, was dabei passiert und wie man das zur Optimierung nutzen kann. Wie wichtig die reine Sichtbarkeit in KI-Systemem im Vergleich zu Klicks sein kann, zeigt eine weitere Analyse. So können zum Beispiel Markenempfehlungen durch die KI zu mehr Suche-Traffic führen. Google hat erneut betont, dass SEO die beste Grundlage für die KI-Suche sei. Allerdings gilt das - wenn überhaupt - nur für Google, nicht aber für andere Plattformen wie ChatGPT.

  18. KI-Ergebnisse: So einfach lassen sie sich manipulieren
    20.06., 15:2000:18:06

    User Generated Content eignet sich, um die KI-Ergebnisse einfach zu manipulieren. Das gilt zumindest für Deep-Research-Ergebnisse. KI-Systeme wie Google Gemini greifen gerne auf nutzergenerierte Inhalte zurück, wenn sie ihre Antworten erzeugen. Das gilt insbesondere bei umfangreichen Deep Researches. Das kann man nutzen, um die Ergebnisse zu manipulieren (sollte es aber dennoch besser sein lassen). Manuelle Maßnahmen durch Google beeinträchtigen nicht nur die Sichtbarkeit in der klassischen Suche, sondern können auch zu Beeinträchtigungen in KI-Antworten wie den AI Overviews oder ChatGPT führen. Änderungen an Website-weiten Rankingfaktoren wirken sich erst mit zeitlicher Verzögerung auf die Suchergebnisse aus. Seitenbasierte Signale sind dagegen schon nach vergleichsweise kurzer Zeit wirksam. In den Bing Webmaster Tools gibt es jetzt vier neue Funktionen, um die KI-Sichtbarkeit noch besser tracken zu können. In einer Analyse von mehr als drei Millionen internen Google URLs haben sich interessante Erkenntnisse zu Googles Rankingsystemen ergeben.

  19. So führt Ihr ein AI Visibility Audit durch: SEO im Ohr - Folge 412
    13.06., 15:5500:19:21

    Ein AI Visibility Audit kann zeigen, ob eine Website in den KI-Ergebnissen von ChatGPT und Co. erscheinen kann und wie hoch die Chancen auf Zitate und Erwähnungen sind. Auch wenn eine Website in Google gute Rankings erzielt, muss sie in den KI-Ergebnissen von ChatGPT, Perplexity und Claude nicht unbedingt ebenfalls erscheinen. Um mögliche Probleme bei der KI-Sichtbarkeit zu erkennen, lohnt sich ein AI Visibility Audit. US-Publisher fordern Common Crawl dazu auf, das Erfassen von geschützten Inhalten wie zum Beispiel Paywall-Content einzustellen. Ein Gericht hat Google dazu aufgefordert, falsche Ergebnisse in den AI Overviews zu entfernen und ein Ordnungsgeld angedroht. Nach Auffassung des Gerichts ist Google für die Richtigkeit der Antworten verantwortlich. ChatGPT führte zuletzt deutlich mehr Fan-Out-Suchanfragen durch. Gleichzeitig gibt es Hinweise darauf, dass die Daten in Google Trends durch solche KI-Suchanfragen verfälscht werden.

  20. KI-Bericht in der Google Search Console kommt: Ist jetzt alles gut? SEO im Ohr - Folge 411
    06.06., 08:0800:18:39

    Etwas überraschend bringt Google jetzt doch eigene Zahlen für die KI-Suche in der Search Console. Etwas fehlt aber. Nachdem Google eigene Zahlen für die KI-Suche (AI Overviews und AI Mode) in der Search Console angekündigt hatte, zeigt sich zumindest bei manchen Ernüchterung: Klicks als wichtige Kennzahl werden nämlich erst einmal nicht ausgewiesen. Dennoch ist das ein großer Fortschritt. In der Vorab-Version von Google Chrome gibt es jetzt einen Schalter, mit dem sich alle Suchanfragen auf den AI Mode umleiten lassen. Ist das ein Zeichen für eine anstehende Änderung in der Suche? Das Google Core Update vom Mai ist abgeschlossen. Es hat für deutlich mehr Veränderungen gesorgt als das vorherige Core Update im März. In Google Lighthouse gibt es einen neuen Test für Agentic Browsing, also darauf, wie gut eine Webseite für den Zugriff durch KI-Agenten geeignet ist. Auch das ist in der Vorab-Version von Chrome verfügbar. Grounding Pages können dazu beitragen, dass die Angaben zu einer Marke, einer Website und zu anderen Entitäten in der KI korrekt dargestellt werden. KI-Tools eignen sich inzwischen sehr gut, um SEO-Checks durchzuführen. Das gilt vor allem für technische SEO. Das zeigt das Beispiel Claude Code.

SEO im Ohr bringt Euch jedes Wochenende die wichtigsten News rund um SEO und Online-Marketing, Google und andere Suchmaschinen.