
Schrecklich nett - Eltern vs Erziehung
Du versagst in deiner Elternschaft und das ist so gewollt.
12.10., 14:2412.10.2026, 14:2400:08:59
Worüber gesprochen wird
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Beschreibung der Episode
Darum geht's in dieser Folge
- Warum dein Ausraster am Morgen ein Symptom ist – für Zeitnot, fehlende Unterstützung, Scham und kollabierende Gesellschaftsstrukturen
- Wie Regulation und bedürfnisorientierte Elternschaft missbraucht werden, um unsere natürliche Reaktion auf eine brennende Welt zu unterdrücken
- Warum „Du musst dich einfach besser regulieren" eine Form von Self-Gaslighting ist – und dem Rest der Gesellschaft die Verantwortung abnimmt
- Wie „Beruhig dich doch mal" zum rosafarbenen, soften „Halt die Klappe" wird – und was das mit unserer Demokratie macht
- Warum Nervensystem-Tools trotzdem großartig sind – solange sie deine Wut nicht zum Schweigen bringen
- Entkopple deine Wut von deinem Kind. Dein Kind ist zwei. Es ist nicht dafür verantwortlich, dass ihr um x Uhr irgendwo sein müsst, und es muss deine Gefühle nicht tragen. Wer systemische Gewalt benennt, muss auch benennen, dass wir sie an unsere Kinder weitergeben.
- Richte deine Wut gegen das, was euch beide in diese Situation bringt. Ihr werdet beide gezwungen, pünktlich irgendwo zu sein – dein Kind durch dich, du durch finanziellen Druck. Nutze die Wut für Veränderung, fang an, darüber zu reden, es zu benennen – und hör auf, dich dafür zu schämen.
- Reguliere so weit, dass du nicht gewalttätig wirst – und dann hör deiner Wut zu. Sie zeigt dir, wo deine Grenzen sind, dass du hungrig bist, Unterstützung brauchst, mit anderen reden oder politisch aktiv werden willst. Und die Idee, dass Regulation bedeutet, am Ende schön brav zu sein? Die schmeißt du über Bord.
- Mehr über friedvolle Elternschaft: derkompass.org
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- Nervensystem-Regulation, die dich nicht klein macht – und Menschen, mit denen du endlich reden kannst: Komm zu den Weggefährten, dem größten Mitgliederbereich für friedvolle Elternschaft im deutschsprachigen Raum. [AKTUELLES ANGEBOT / TERMINE ERGÄNZEN]
PS: Und nein, liebe Trolle – das hier ist kein Plädoyer für „früher war alles besser". Es ist ein Plädoyer dafür, endlich über die Strukturen zu reden, die Eltern allein lassen.