Rätsel der Wissenschaft

Kann Künstliche Intelligenz 2000 Jahre alte Rätsel lösen?

07.10., 06:0000:27:20

Worüber gesprochen wird

  1. Apollo16:56
  2. Philodemos21:04
  3. Ägypten04:25
  4. Mittelmeerraum04:49
  5. Christus05:00
  6. Wien00:47
  7. Franz Josef10:21
  8. Ägyptens06:14
  9. Alexander dem Großen06:15
  10. Christoph Neuwirth26:52
  11. Römischen Reiches06:25
  12. CT20:55
  13. Graf10:05
  14. Kairo07:57
  15. Neapel20:31
Alle anzeigen (58)
  1. 00:47Wien
  2. 01:12Wien
  3. 03:28Wien
  4. 03:47Berlin
  5. 04:25Ägypten
  6. 04:43Ägypten
  7. 04:49Mittelmeerraum
  8. 04:56Budapest
  9. 05:00Christus
  10. 05:02Ägypten
  11. 05:07Ägypten
  12. 05:29Ägypten
  13. 05:42Christus
  14. 05:52Christus
  15. 06:14Ägyptens
  16. 06:15Alexander dem Großen
  17. 06:23Ägypten
  18. 06:25Römischen Reiches
  19. 06:37Mittelmeerraum
  20. 06:41Wien
  21. 06:56Wien
  22. 07:12Europa
  23. 07:14Ägypten
  24. 07:57Kairo
  25. 08:41Wien
  26. 10:05Graf
  27. 10:10Rainer
  28. 10:21Franz Josef
  29. 10:49Wien
  30. 11:46Wien
  31. 11:58Alexander
  32. 13:32Ägypten
  33. 15:01Wien
  34. 16:56Apollo
  35. 17:11Apollo
  36. 17:18ChatGPT
  37. 17:39Boston
  38. 17:45Apollo
  39. 18:06Apollo
  40. 19:24Apollo
  41. 19:27Apollo
  42. 19:41Apollo
  43. 19:51KI
  44. 20:13Apollo
  45. 20:31Neapel
  46. 20:55CT
  47. 21:04Philodemos
  48. 21:25Apollo
  49. 21:26Apollo
  50. 21:37Philodemos
  51. 21:39Apollo
  52. 21:43Philodemos
  53. 22:18Apollo
  54. 23:18Apollo
  55. 23:33Apollo
  56. 24:03Apollo
  57. 25:59Apollo
  58. 26:52Christoph Neuwirth
Beschreibung der Episode
Millionen antike Schriftstücke sind bis heute nicht vollständig erforscht. Ein neues KI-Modell könnte das nun ändern

In der Österreichischen Nationalbibliothek liegt die größte öffentliche Papyrussammlung der Welt. Die mehr als 180.000 Schriftstücke umfassen rund Jahrtausende der Geschichte – doch nach 140 Jahren Forschung ist erst ein kleiner Teil davon wissenschaftlich erschlossen. In Briefen, Verträgen, Steuerquittungen und anderen Dokumenten könnten viele unbekannte Einblicke in das Leben der Menschen in der Antike stecken. Weltweit harren mehr als eine Million antiker Papyri ihrer Entschlüsselung.

Nun soll Künstliche Intelligenz dabei helfen, diese Texte schneller zu erschließen. Das neue KI-Modell Apollo der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wurde speziell mit historischen griechischen Texten trainiert und kann unter anderem Lücken in beschädigten Papyri rekonstruieren. Erste Tests zeigen, dass die KI dabei mit menschlichen Fachleuten mithalten kann – und mitunter auf Lösungen kommt, an die Forschende selbst nicht gedacht haben.

Wie viel Unbekanntes steckt noch in den Wiener Papyri – und kann KI tatsächlich helfen, jahrtausendealte Texte zu entschlüsseln? Darüber sprechen Tanja Traxler und David Rennert in der neuen Folge des STANDARD-Podcasts Rätsel der Wissenschaft. Zu hören sind auch der Papyrologe und Leiter des Wiener Papyrusmuseums Bernhard Palme sowie die Althistorikerin und Papyrologin Anna Dolganov, die das Apollo-Projekt leitet.

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