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Negativspirale im Wettkampf: Warum positives Denken nicht reicht – und was wirklich hilft

06.08., 04:5900:41:57
Beschreibung der Episode
Vier Schritte, mit denen du deinen Fokus zurückholst

„Ich kann nicht mehr.“ Negative Gedanken gehören für viele zum Wettkampf – zur gefährlichen Spirale werden sie oft erst durch den Widerstand gegen sie. Sportpsychologin Viktoria Vida erklärt, warum positives Denken allein selten hilft und wie du Gedanken wahrnimmst, akzeptierst, auf Abstand hältst und deinen Fokus zurück ins Handeln lenkst.

Die Kapitelübersicht:

00:00 – Wenn der Kopf im Wettkampf negativ wird

03:10 – Negativer Gedanke oder Negativspirale?

05:45 – Was eine mentale Spirale auslösen kann

06:35 – Warum positives Denken häufig nicht funktioniert

08:35 – Vier Schritte zurück ins Handeln

09:05 – Schritt 1: Den Gedanken erkennen

09:35 – Schritt 2: Akzeptieren statt bekämpfen

10:20 – Schritt 3: Abstand zum Gedanken schaffen

12:20 – Schritt 4: Die Aufmerksamkeit neu ausrichten

14:30 – Mentale Stärke beginnt vor dem Wettkampf

16:00 – Wo Selbstzweifel ihren Ursprung haben können

17:30 – Negative Gedanken als Teil des Rennens einplanen

19:15 – Warum reine Ergebnisziele zusätzlichen Druck erzeugen

20:15 – Prozessziele als mentale Orientierung

21:40 – Wie früh du die Technik üben solltest

22:30 – Die Playlist-Übung für dein mentales Training

25:10 – Aufmerksamkeit steuern statt Gedanken kontrollieren

26:00 – Wann dein Körpergefühl als Anker helfen kann

29:00 – Die vier Schritte kompakt zusammengefasst

32:00 – Tieferliegende Themen außerhalb des Rennens bearbeiten

Das sind die vier Schritte gegen die Negativspirale, von denen Viktoria in der Podcastfolge spricht: Die vier Schritte gegen die Negativspirale

1. Identifizieren Benenne, was gerade passiert: „Da ist der Gedanke, dass ich nicht mehr kann.“

2. Akzeptieren Lass den Gedanken da sein, ohne mit ihm zu diskutieren. Akzeptieren bedeutet nicht, ihm zuzustimmen. Du entscheidest lediglich, keine zusätzliche Energie in den Widerstand zu stecken.

3. Abstand schaffen Formuliere bewusst: „Ich denke gerade, dass ich nicht mehr kann“ oder „Mein Kopf erzählt mir, dass das heute keinen Sinn hat.“ So wird aus einer scheinbaren Tatsache wieder ein Gedanke.

4. Refokussieren Lenke deine Aufmerksamkeit auf eine konkrete Handlung: Atmung, Trittfrequenz, Schrittfrequenz, Verpflegung, Technik, Anstrengungsgefühl oder den nächsten Streckenabschnitt. Der Gedanke darf bleiben – aber du sitzt wieder am Steuer.

Wenn du mit Viktoria in Kontakt treten oder mit ihr zusammenarbeiten möchtest, gehe auf ihre Website athleticjoy.de oder schreibe ihr eine E-Mail an info@athleticjoy.de

Dein Podcast-Host auf Instagram:

Team-Managerin @julebartsch.tri

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