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129- 3.17 Bin ich ein ideal worker?18.08., 10:0818.08.2023, 10:0800:27:20
Bin ich der ideale Arbeiter unserer Gesellschaft – und muss ich das jetzt gendern? In der heutigen Folge geht es darum, welches Ideal in unserer Gesellschaft bezüglich Arbeiter:innen besteht und welche Charakteristika besonders geschätzt werden. Das alte Ideal bildeten primär Männer, die sich diszipliniert der Arbeit hingaben und durch ihre Frau im Haus dabei unterstützt wurden. Durch die stetige Veränderungen der Genderrollen – dual career couples, diversere Ehekonzepte und care Arbeit – wird dieses Ideal immer wieder in Frage gestellt. Das Paper dieser Folge studiert, wie Frauen versus Männer mit dem Ideal umgehen und welche Verhaltensweisen sie anwenden, wenn sie dem Ideal nicht entsprechen. Außerdem diskutieren Kai und Luise, ob sie „ideal worker“ sind und ob ein solches Ideal jemals abgeschafft werden sollte. Stay positive! Musik: Stephan Schiller Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Quelle: Reid, E. (2015). Embracing, passing, revealing, and the ideal worker image: How people navigate expected and experienced professional identities. Organization Science, 26(4), 997-1017.
- 4.10 Zukunft von Open Science11.08., 16:2511.08.2023, 16:2500:34:53
Wie geht es mit Open Science weiter? Die ersten 10 Folgen von Staffel vier lassen vermuten, dass Open Science (hoffentlich) bald nicht mehr aus der Forschungspraktik wegzudenken ist. Aber: Wir sind noch immer nicht am Ende angekommen. Open Science von einer Bewegung zu einem Standard zu machen klingt leichter als es scheint. Gemeinsam mit Susanne besprechen Kai und Luise, welche Wünsche sie für Open Science haben, wie es weitergehen soll und was gerade noch fehlt. Von Chat GPT bis Slow Science, vieles steht noch im Diskurs. Was macht Forschung so emotional und müssen wir das System ändern oder uns dem System besser anpassen? Antwort auf diese Fragen findet ihr in dieser Folge. Stay positive! Musik: Schlaraffel Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Kooperation: Open Science AG (PsyFako) Gästin: Prof. Dr. Susann Fiedler
- 3.16 Theater und Psychologie - warum hängt das zusammen?04.08., 09:5704.08.2023, 09:5700:30:40
Wie wirkt sich Improtheater auf unsere Psyche und auf soziale Gruppendynamiken aus? In dieser Folge ergründen Kai, Luise und ihre Gästin Jule welche psychologischen Konstrukte im Improtheater greifen. Von mentalen Bildern bis hin zu Status und Selbstbeobachtung zeigt das Theater viele Facetten der Psychologie. Was passiert da eigentlich, wenn wir etwas pantomimisch darstellen? Und was sagt meine Rolle übe mich aus? Dazu wird ein spannendes Paper herangezogen, dass eine Gruppe Darstellenden begleitet hat. Was Theater mit uns mach und warum es hilft selber anzufangen, erfahrt ihr in dieser Folge. Wenn ihr mehr von Jule hören wollt, dann schaut bei ihrem Podcast vorbei! Stay positive! Musik: Stephan Schiller Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Gästin: Jule von ‚Und, was denkst du?‘ Quelle: Magerko, B., Manzoul, W., Riedl, M., Baumer, A., Fuller, D., Luther, K., & Pearce, C. (2009, October). An empirical study of cognition and theatrical improvisation. In Proceedings of the seventh ACM conference on Creativity and cognition (pp. 117-126).
- 4.09 Open Science in der Lehre29.07., 15:1929.07.2023, 15:1900:28:29
Open Science ist ja schön und gut, aber wie transportiere ich das ganze neue Wissen? Diese Frage stellen sich gerade viele Dozierende und Personen aus der Open Science. Die Gestaltung der Open Science Lehre ist ein maßgeblicher Baustein auf dem Weg die Prinzipien allgemeingültig und zum Standard zu machen. In dieser Folge geht es darum, wie man Open Science am besten lehren und lernen kann. Gemeinsam mit zwei Gästinnen bespricht Luise Tipps, wo man etwas über OS lernen kann und geben einen Ausblick in die Zukunft. Stay positive! Musik: Schlaraffel Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Kooperation: Open Science AG (PsyFako) Gästinnen: Dr. Johanna Gereke Dr. Anne-Sophie Waag Quellen: FORRT Lexikon: https://forrt.org/ Wikimedia: https://www.wikimedia.de/ Blog: http://www.hypothesis.org/ Open Science Framework: https://osf.io/ Replication Wiki: https://replication.uni-goettingen.de/wiki/index.php/Main_Page Bitss: https://www.bitss.org/
- 3.15 Was mögen andere an uns?21.07., 15:5221.07.2023, 15:5200:28:14
Was sind deine guten Eigenschaften? Und was deine schlechten? - Diese Fragen stellen sich Luise und Kai in der heutigen Folge, basierend auf einem Paper, das genau dieser basalen Frage nachgegangen ist. Menschen nennen oft ähnliche Persönlichkeitseigenschaften, wenn sie sich selber beschreiben, diese gehen aber nicht immer mit den Fremdbeurteilungen von ihren Freund:innen einher. Andere Menschen, andere Eigenschaften... oder? Von Fremd- und Eigenbeurteilung, Egozentrismus, Hilfsbereitschaft und Freundschaften. Musik: Stephan Schiller Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Stay positive! Quelle: Sun, J., Neufeld, B., Snelgrove, P., & Vazire, S. (2022). Personality evaluated: What do people most like and dislike about themselves and their friends?. Journal of Personality and Social Psychology, 122(4), 731.
- 4.08 Kumulation und Metaanalysen14.07., 10:0014.07.2023, 10:0000:33:37
Jetzt gerade forschen viele Forscher:innen, Gruppen und Projekte an den unterschiedlichsten Themen und Fragestellungen. Das oberste Ziel ist hierbei einen kumulativen Forschungsprozess zu generieren, sprich: Ergebnisse von morgen bauen auf alten auf, überarbeiten, vervollständigen oder korrigieren unser heutiges Wissen. Aber funktioniert das wirklich? Diese Frage stellen wir Tanja Burgard in dieser Folge. Besonders wichtig dabei sind Metaanalysen, das sind Analysen, die den Effekt einer Fragestellung über viele Studien hinweg bestimmen. Und das klingt komplizierter als es ist, wobei es super wichtig für die Forschung ist! Stay postivie! Musik: Schlaraffel Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Kooperation: Open Science AG (PsyFako) Gästin: Tanja Burgard Quellen: metafor für RStudio: https://www.metafor-project.org/doku.php/metafor Leibniz Institut (ZPID): https://leibniz-psychology.org/
- 3.14 Wissenschaftler:innen rein in den Journalismus?07.07., 10:0007.07.2023, 10:0000:31:54
Wie kommuniziere ich eigentlich Wissenschaft? Kai und Luise sind seit einiger Zeit bei Kivvon, einem Nachrichtenmagazin mit dem Ziel „Eine Plattform für Journalismus von morgen“ zu sein. Aber was bedeutet eigentlich der Journalismus für die Wissenschaft und wie können wir zusammenarbeiten? Um darüber zu sprechen, wie Wissenschaftsjournalismus in Krisenzeiten und für unterschiedliche Menschen funktionieren kann, ist in dieser Folge Helge zu Gast. Helge ist Redakteur bei Kivvon und beschäftigt sich täglich mit dieser Frage. Heute geht es um Podcasts, um die Wissenschaft, Kais Traum noch was zu verändern und wie Wissenschaft und Journalismus zusammenarbeiten können. Stay positive! Musik: Stephan Schiller Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Gast: Helge von Kivvon
- 4.07 Registered Report30.06., 10:4930.06.2023, 10:4900:29:20
Stellt euch vor ihr könnten ein Paper in einem Journal einreichen, bevor ihr überhaupt Daten erhoben habt. Im klassischen Publikationsprozess und der Wissenschaftskommunikation sind gerade die Daten und Ergebnisse eigentlich immer das, was interessiert, diskutiert und berichtet wird. Anders ist das in einem Registered Report, in welchem vor allem die Durchführung und Methode einer Studie berichtet wird. Das hat viele Vorteile: Zum einen sind auch Methoden oft spannend zu lesen, getreu dem Motto: Wie funktioniert deine Forschung? Zum anderen kann dann eine Methode vor der Datenerhebung schon diskutiert werden und mögliche Ideen gemeinsam integriert oder Fehler korrigiert werden. Wie man so einen Text genau schreibt und welche Vorteile oder auch Nachteile es gibt, hört ihr mit Roman in der heutigen Folge. Stay positive! Musik: Schlaraffel Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Kooperation: Open Science AG (PsyFako) Gast: Roman Briker
- 3.13 Stereotype überwinden23.06., 12:0123.06.2023, 12:0100:30:14
Nach dem Stereotype Content Model (Fiske, 2018) kann man ein Stereotyp über eine Gruppe Menschen auf zwei orthogonalen Dimensionen aufteilen: 1) Wärme und 2) Kompetenz. Beispielsweise werden ´reiche Menschen´ oft als kompetent, aber kalt eingeschätzt. Orthogonal bedeutet hierbei, dass die beiden Dimensionen nicht korrelieren. Die Forschung geht sogar noch weiter und beschreibt, wie diese Stereotype zu einer emotionalen Beurteilung bis hin zur Diskriminierung führen. Genau darum geht es in dieser Folge. Kai und Luise besprechen, wie Stereotype psychologisch erläutert werden können, wer eigentlich unsere In-Group ist und wie wir unser psychologisches Wissen nutzten können, um Diskriminierung zu minimieren. Dabei verstricken sich die beiden in eine kleine Forschungsüberlegung. Hört rein! Stay positive! Musik: Stephan Schiller Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Quelle: Fiske, S. T. (2018). Stereotype content: Warmth and competence endure. Current directions in psychological science, 27(2), 67-73.
- 4.06 Programmieren in RStudio16.06., 11:1816.06.2023, 11:1800:44:09
Statistik in der Psychologie - dafür haben wir schon lange den Taschenrechner abgelegt und greifen zu dem Programmierprogramm R. R ist kostenlos und frei zugänglich und wird von Forscher:innen genutzt, um Daten aufzuarbeiten und Tests zu berechnen. Nicht immer läuft das so einwandfrei, wie man sich wünscht, daher bedarf es ein bisschen Einarbeitung und Geduld. Vorteil ist jedoch, dass man Skripte immer wieder auf ähnliche Daten anwenden kann und mit anderen austauschen. Wie der Einstieg in R gelingt und was die Unterschiede zwischen R und SPSS sind, erfahrt ihr in dieser Folge mit Frederik und Marius. Es gibt Tipps für Studierende und SPSS-Liebhaber:innen. Außerdem stellen die Gäste ihr eigenes "R-Paket" vor namens "papaja". Das hilft uns dabei, copy-and-paste Fehler zu vermeiden und gute Ergebnisteile zu verschriftlichen. Mehr dazu in der Folge - wir wollen euch die Angst vor Statistik nehmen. Stay positive! Musik: Schlaraffel Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Kooperation: Open Science AG (PsyFako) Gäste: Frederik Aust und Marius Barth Verweise zu Papaja für RStudio: https://github.com/crsh/papaja https://frederikaust.com/papaja-workshop/
- 3.12 UX - Design: Wie unterstützte ich gute Teamarbeit? 10.06., 10:0010.06.2023, 10:0000:35:05
Was machen UX-Designer:innen? Diese Frage beantworten Dieter Wallach und Toni Steimle Kai in dieser Folge. Beide Gäste kommen aus der Psychologie und sind bei Ergosign tätig, einem UX Design Unternehmen - also absolute Experten. In dieser Folge geht es darum, wie man aus psychologischer Sicht ein gutes Produkt oder eine Dienstleistung designt und was dabei zu beachten gibt. Außerdem geht es darum, wie solche Produkte es in den ein oder anderen Alltag schaffen und so einige Arbeitsabläufe verbessern. Unter anderem erfahrt ihr, wo UX Design eingesetzt wird, welche Hürden es gibt und was die besten Methoden sind. Außerdem geht es darum, was die Psychologie eigentlich mit der Informatik gemein hat und was an Design so psychologisch ist. Stay positive! Musik: Stephan Schiller Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Gäste: Dieter Wallach, Toni Steimle
- 4.05 (Erfolgreich) Publizieren 07.06., 08:0007.06.2023, 08:0000:32:15
Ich habe eine Studie durchgeführt, meine Ergebnisse parat… und wie bekomme ich das nun an die Öffentlichkeit? Die so simpel scheinende Antwort ist: Publizieren. Publizieren ist eines der wichtigsten Abläufe im System der Forschung, denn es ermöglicht all das generierte Wissen von Studien zugänglich zu machen, für Interessiert, Menschen vom Fach, Kritiker:innen und euch. In dieser Folge schauen sich Kai, Luise und David von der Open Science AG diese Prozess aber nochmal genauer an. Bevor ein Paper veröffentlicht wird, muss es nämlich einige Hürden überstehen, wie das Review, sprich „Korrekturlesen“, von anonymen Forscher:innen und dann muss das Manuskript einem Journal erstmal gefallen. David spricht über die Tücken der Publikation und warum es so wichtig ist mit Open Science Methoden diesen Weg neu zu gestalten, weg von anonym und signifikante Ergebnisse, hin zu Trail and Error. Stay positive! Musik: Schlaraffel Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Kooperation: Open Science AG (PsyFako) Gast: David Grüning
- 3.11 Von der Leidenschaft ins Burnout26.05., 11:4826.05.2023, 11:4800:32:04
Generell ist klar: Wer leidenschaftlich für den eigenen Beruf ist, arbeitet mit mehr Freude und investiert gerne Zeit in den Job. Und das klingt ja erstmal ganz positiv, denn wir verbringen alle viele Stunden der Woche auf der Arbeitsstelle. In ihrem Paper zeigen Joy und Kai aber: Leidenschaft hat so ihre Tücken. In dieser Folge geht es darum, wie sich Leidenschaft verändert und was sie mit Burnout zu tun hat. Denn, wir sind nicht jeden Tag gleich leidenschaftlich und zu viel Passion kann auch dazu führen, dass man sich überarbeitet. Die heutige Längsschnittstudie befragte Menschen genau zu diesen Themen. Was der Maifeiertag damit zu tun hat und ob wir uns alle ins Burnout arbeiten, erfahrt ihr hier. Außerdem können wir ja nicht nur für die Arbeit sondern auch für unsere Hobbys leidenschaftlich sein, gibt es da nicht einen Unterschied? Tipps für (und gegen) Leidenschaft erfahrt ihr in Folge 12! Stay positive! Musik: Stephan Schiller Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig
- 4.04 Fragwürdige Forschungspraktiken - und was man dagegen tun kann 20.05., 02:1920.05.2023, 02:1900:37:44
Was würdet ihr sagen ist okay: p-Wert abrunden, p-hacking, Hypothesen später erstellen? Diese Praktiken klingen für viele Forschenden nicht richtig, sind aber auch nicht wirklich verboten. Man zählt sie unter: Fragwürdige Forschungspraktiken. Leider findet man diese in verschiedensten Formen noch heute in Forschungsprozessen, obwohl die Robustheit von Effekten darunter leidet. In dieser Folge sprechen Kai, Maximilian und Luise darüber, was alles unter diese Praktiken gezählt wird. Außerdem geht es um das „warum“: Warum greifen so viele Menschen auf diese Forschungspraktiken zurück? – Die Antwort steckt wie so oft im System der heutigen Forschungskultur, einem Publikationsdruck und Transparenz. Was man dagegen tun kann und Tipps für Studis in dieser Folge! Stay positive! Musik: Schlaraffel Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Kooperation: Open Science AG Gast: Maximilian Frank
- 3.10 Mathe macht Bauchschmerzen - neuronal überprüft12.05., 10:0012.05.2023, 10:0000:23:06
"Der Gedanke an die Mathestunde macht mir Bauchschmerzen" - das ist ein Satz, den sicherlich schon einige Kinder gesagt haben. Aber was ist da wirklich dran? Darüber sprechen Kai und Luise in dieser Folge. Grundlage ist eine fMRT Studie, die gezeigt hat, dass Schmerzareale bei Menschen mit Matheangst in bestimmten Situationen aktiv werden. Aber: Das wird vor allem bei der Antizipation, nicht aber bei der Bearbeitung der Matehaufgabe gesehen. Was bedeutet das und spühren wir dann wirklich Schmerzen? Anlehnend daran dissktuieren die beiden heute, was diese Forschung für die Gestaltung von Matheunterricht bedeutet und wie man das nutzten kann, um gerade Kindern die Angst vor Mathe zu nehmen. Stay positive! Musik: Stephan Schiller Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Lyons, I. M., & Beilock, S. L. (2012). When math hurts: math anxiety predicts pain network activation in anticipation of doing math. PloS one, 7(10), e48076.
- 4.03 Poweranalyse - Wie viel Macht hat meine Studie?05.05., 10:5705.05.2023, 10:5700:28:11
Wie viel Macht hat eigentlich eine Studie? - Mit "Macht" oder auch "Power" meint man die Größe der Stichprobe, über die in der heutigen Folge gesprochen wird gemeinsam mit der Gästin Stefanie Müller (Leibniz Institut). Es existieren einige Faustregel, um die Frage, wie groß eine Stichprobe sein sollte von "50 Versuchspersonen reicht" bis hin zu "je mehr, desto besser". Dabei ist die Stichprobe in der Psychologie der relevanteste Punkt einer Studie und damit auch die perfekte Größe der Stichprobe. Ganz im Sinne der Open Science Bewegung bestimmt man diese vor der Durchführung der Studie mit einer Poweranalyse (oder auch: Stichprobenumfangsplanung). Um zu berechnen, wie viele Menschen man optimal erheben sollte, benötigt man eine Effektgröße. Gemeinsam sprechen Kai, Stefanie und Luise über die Macht einer Studie, warum es so wichtig ist diese vorher festzulegen und was es mit der Effektgröße auf sich hat. Stay positive! Musik: Schlaraffel Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Kooperation: Open Science AG (PsyFako) Gästin: Stefanie Müller
- 3.09 Autist:innen und Emotionen28.04., 20:0328.04.2023, 20:0300:23:04
Autismus-Spektrums-Störung: Viele Menschen verbinden ASS mit dem Symptom, die eigenen Emotionen nicht richtig ausdrücken zu können. In dieser Folge beschäftigen sich Kai und Luise mit der Frage, welche Symptome alle unter ASS fallen und im besonderen welche nicht. Denn: Emotionen nicht ausdrücken zu können, wird auch als Alexithymie beschrieben, eine Symptomatik, die nur die Hälfte aller ASS-Betroffenen wirklich zeigt. Aber: Auch 13% der neurotypischen Menschen haben Probleme mit dem Emotionen-Zeigen. Aber: Wonach wird denn dann diagnostiziert? Ob Emotionsausdruck nun typisch autistisch ist und was passiert, wenn wir Symptome anpassen, das erfahrt ihr in dieser Folge. Musik: Stephan Schiller Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Quelle: Trevisan, D. A., Bowering, M., & Birmingham, E. (2016). Alexithymia, but not autism spectrum disorder, may be related to the production of emotional facial expressions. Molecular Autism, 7(1), 1-12.
- 4.02 Präregistrierung - vom Schreiben und Festlegen21.04., 10:1621.04.2023, 10:1600:29:07
Woher kommen eigentlich die Ideen, die man in einem Paper lesen kann? im Sinne der Open Science Bewegung, legt man für die gesammelten Ideen eine Präregistrierung an - ein Manuskript, dass den Leitfaden für eine Studie vor der Durchführung (prä) darstellt. Eine Präregistrierung wird oft als Template dargestellt, dass die Forschenden ausfüllen. Dabei gilt das Zauberwort: Festlegen. Dazu werden Durchführung, Analyse, Variablen, usw. verschriftlicht und vor allem veröffentlicht. Ziel ist es Forschung transparenter zu gestalten. In dieser Folge räumen Kai und Luise gemeinsam mit Marcel Weber die Mythen über Präregistrierung auf. Ist das viel Arbeit? Werden meine Ideen nciht geklaut? Und warum ist das für mich als Studi relevant? Marcel spricht über seine Arbeit bei der Open Science AG und beschreibt, warum Präregistrierungen bald nicht mehr wegzudenken sind. Stay positive! Musik: Schlaraffel Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Kooperation: Open Science AG (PsyFako) Gast: Marcel Weber
- 3.08 Wie gut ist deine Menschenkenntnis? ft. Who Knows14.04., 10:5414.04.2023, 10:5400:32:12
„Ich sehe das sofort, wenn jemand gewissenhaft ist“ – Hand aufs Herz, solche und ähnliche Aussagen haben wir doch alle schon mal getätigt. Denn: Wir Menschen haben oft das Gefühl eine gute Menschenkenntnis zu haben und in anderen Situationen liegen wir dann wieder voll daneben. Also, wie gut sind denn nun unsere Menschenkenntnisse? Dieser Frage widmet sich das Forschungsprojekt „Who knows“. Dazu wurde eine App entwickelt, mit der spielerisch Menschen eingeschätzt werden sollen, eine etwas andere Forschungsmethode. Luise spricht in dieser Folge mit Projektleiter Richard über Gamification als Erfassungsmethode und versucht die Frage zu beantworten, ob Menschen andere nun gut oder schlecht einschätzen können. Stay positive! Gast: Richard Rau Instagram: @whoknows.app Hier könnt ihr die App herunterladen: https://whoknows.uni-muenster.de/ Musik: Stephan Schiller Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Quelle: Rogers, Katherine H.; Biesanz, Jeremy C. (2019): Reassessing the good judge of personality. In: Journal of personality and social psychology 117 (1), S. 186–200. DOI: 10.1037/pspp0000197.
- 4.01 Open Science... was ist das eigentlich?07.04., 22:1407.04.2023, 22:1400:24:28
Trommelwirbel... denn es geht geht in die Staffel vier von Positiv Korreliert. In dieser Staffel dreht sich alles um Open Science. Dazu sprechen Kai und Luise mit zwei Gästinnen in Folge 1 zunächst mal darüber, was Open Sciene eigentlich ist. Außerdem geht es um die Gründe, warum wir das brauchen. Wusstet ihr, wie viele Studien wir replizieren können? Was ist eigentlich die Replikationskrise? In dieser Folge geht es darum, welche Forschung transparent und zugänglich ist, was wir mit Daten machen und wann Studien in Schubladen verschwinden. Stay positive! Musik: Schlaraffel Schnitt und Post-Production: Helena Mehler und Luise Hönig Moderation und Production: Kai Krautter und Luise Hönig Kooperation: Open Science AG (PsyFako) Gästinnen: Sarah und Eva