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Episoden
192- Inklusion: Was uns bewegt (4)08.05., 13:1608.05.2026, 13:1600:22:05
Pilgern, Planen und die Grenzen der Spontaneität. Viele Menschen verreisen gerne spontan. Rein ins Auto, rein in den Zug und los. Schnell ein Last-Minute-Flugticket gekauft und ab in den Süden. Für Menschen mit Behinderungen ist das nicht so einfach möglich. Im Dokumentarfilm "was uns bewegt" von Regisseur Oliver Stritzke macht sich eine Gruppe von neun Freunden und Freundinnen zu einer 256 Kilometer langen Pilgerwanderung am Jakobsweg auf. Einer der Freunde nutzt einen Rollstuhl. Gestaltung: Elisa Mattersberger, Melissa Felsinger, Michael Kola. Redaktion: Ulla Ebner, Juliane Nagiller, Sandra Knopp. Gesendet in Ö1 am 7. 05. 2026.
- How to Innovate - Was wir von Startups lernen können (5)04.05., 08:3704.05.2026, 08:3700:13:13
Kundenbindung und Kundennutzen. Damit Start-ups erfolgreich sind, ist die gezielte Ansprache der Kundinnen und Kunden essenziell. Anders als bei herkömmlichen Produkten geht es häufig darum, den Menschen den Bedarf von etwas völlig Neuem zu vermitteln. Gestaltung: Till Köppel. Redaktion: Irmi Wutscher. Gesendet in Ö1 am 04.05. 2026.
- How to Innovate - Was wir von Startups lernen können (6)04.05., 08:3604.05.2026, 08:3600:14:02
From Soonicorn to Unicorn. Unicorns sind Start-ups, die bislang noch nicht an der Börse gelistet sind und mit über einer Milliarde US-Dollar bewertet werden. In Österreich gibt es derzeit fünf solcher Unternehmen, darunter die Krypto-Plattform Bitpanda und der Online-Nachhilfeanbieter GoStudent. Sogenannte Soonicorns sind jene Start-ups, die kurz davorstehen, die Milliardenmarke zu erreichen. Gestaltung: Till Köppel. Redaktion: Irmi Wutscher. Gesendet in Ö1 am 05.05. 2026.
- How to Innovate - Was wir von Startups lernen können (7)04.05., 08:3404.05.2026, 08:3400:13:30
Diversität. Der Erfolg von Start-ups hängt maßgeblich von der Vielfalt ihrer Teams ab. Unterschiedliche Perspektiven, sei es in Geschlecht, Herkunft, Alter, sexueller Orientierung, Behinderung oder kulturellem Hintergrund, erhöhen die Innovationskraft und Leistungsfähigkeit. Gestaltung: Till Köppel. Redaktion: Irmi Wutscher. Gesendet in Ö1 am 6.05. 2026.
- How to Innovate - Was wir von Startups lernen können (8)04.05., 08:3204.05.2026, 08:3200:13:27
Von Scheitern und Erfolg. Der Grund, warum Start-ups scheitern und jener, warum sie Erfolg haben, liegt laut dem amerikanischen Gründer und Fondsmanager Bill Gross oft im richtigen Zeitpunkt. Eine gute Produktidee kann zum falschen Zeitpunkt am Markt scheitern. Meistens fehlt jedoch schlicht der Bedarf für bestimmte Produkte. Beinahe die Hälfte aller Start-ups, die scheitern, tun dies aus diesem Grund. Das Risiko des Scheiterns ist immer präsent, wenn man etwas Großes schaffen will. In Österreich und Europa wird damit allerdings anders umgegangen als in den USA. Gestaltung: Till Köppel. Redaktion: Irmi Wutscher. Gesendet in Ö1 am 7.05. 2026.
- Industriestandort Österreich (4)30.04., 09:1830.04.2026, 09:1800:51:08
Industrie mit Zukunft. Die Automatisierung wächst: Mit 482 Industrierobotern pro 10.000 Beschäftigten hat Österreich mehr Roboter in der Produktion im Einsatz als der internationale Durchschnitt. Liegt in der KI die Zukunft? Oder versprechen neue Technologien wie Wasserstoff den produzierenden Betrieben eine sichere Zukunft? Gestaltung: Wolfgang Ritschl, Juliane Nagiller, Stefan May. Redaktion: Ulrike Schmitzer, Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 30. 04. 2026.
- Industriestandort Österreich (3)29.04., 11:1529.04.2026, 11:1500:51:21
Re-Industrialisierung - ein Trend? Dachte man gemeinhin bis vor kurzem noch, wir würden in einem "post-industriellen Zeitalter" leben, so macht seit Neuestem immer häufiger der Begriff der Re-Industrialisierung die Runde. Gestaltung: Wolfgang Ritschl, Christoph Kohl, Ulla Ebner, Celine Beal. Redaktion: Ulrike Schmitzer, Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 28. 04. 2026.
- Industriestandort Österreich (2)28.04., 12:0928.04.2026, 12:0900:51:21
De-Industrialisierung - ein Dauerzustand? 41 Prozent der heimischen Industriebetriebe haben schon Teile ihrer Wertschöpfungskette aus Österreich abgezogen - Tendenz steigend. Leben wir im Zeitalter der De-Industrialisierung oder wird die Krise betont, um politische Forderungen durchzusetzen? Gestaltung: Günter Kaindlstorfer, Thomas Mießgang, Stefan May, Jonathan Scheucher. Redaktion: Ulrike Schmitzer, Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 28. 04. 2026.
- Industriestandort Österreich (1)27.04., 14:5827.04.2026, 14:5800:51:18
Schwächelnde Gegenwart - Glorreiche Geschichte. Die Industrie steht unter Druck. Globale Unsicherheiten, hohe Energiekosten und der Fachkräftemangel setzen den rund 80.000 Produktionsbetrieben mit rund einer Million Beschäftigten zu. Wie wird es mit dem traditionsreichen Industrieland Österreich weitergehen? Gestaltung: Lukas Tremetsberger, Sabine Nikolay, Günter Kaindlstorfer, Stefan May, Wolfgang Ritschl. Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 27. 04. 2026.
- Industriestandort Österreich: Interview mit Rudolf Streicher27.04., 12:1327.04.2026, 12:1300:19:49
Günter Kaindlstorfer im Gespräch mit Rudolf Streicher. Nach 1945 haben sich SPÖ und ÖVP darauf verständigt, Österreichs Eisen-, Stahl- und Chemieindustrien sowie die großen Energieproduzenten in staatliches Eigentum überzuführen. Die Biographie Rudolf Streichers, Jahrgang 1939, ist eng mit der Geschichte des öffentlichen Wirtschaftssektors verbunden. Streicher begann als Lehrling in der Vöest und arbeitete sich mit Fleiß und Begabung in die obersten Management-Positionen der Verstaatlichten Industrie empor. Als „Minister für öffentliche Wirtschaft und Verkehr“ war er dann ab 1986 mit einer der schwersten Krisen der Verstaatlichten konfrontiert – einer Krise, die schlussendlich zur weitgehenden Privatisierung von Konzernen wie Voest, OMV und Steyr-Daimler-Puch geführt. Im Gespräch mit Günter Kaindlstorfer blickt Rudolf Streicher, heute 87, auf seine Karriere zurück. Langfassung eines Interviews mit Rudolf Streicher, gesendet im Ö1 Radiokolleg am 29. 04. 2006.
- In Würde altern (1)23.04., 17:1123.04.2026, 17:1100:22:08
Eine Frage der gesellschaftlichen Haltung. Das Älterwerden erfährt jeder Mensch individuell, am eigenen Körper. Doch die Veränderungen des Alltags, der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und der notwendigen Sorgekultur betreffen nicht nur die Einzelnen, sondern reflektieren, wie eine Gesellschaft mit dem Alter umgeht. Wenn dieser Blick auf Jugendlichkeit, Vitalität und Funktionalität gerichtet ist, was bedeutet es dann in Würde zu altern? Gestaltung: Barbara Volfing. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 20. 04. 2026.
- In Würde altern (2)23.04., 17:0823.04.2026, 17:0800:22:05
Der Jugend entwachsen? "Nichts sollte erwartungsgemäßer eintreten, aber nichts kommt unvorhergesehener als das Alter." Diese Worte hat Simone de Beauvoir 1970 in einem Essay über das Alter geschrieben. Darin zeigt sie jene ambivalenten Bilder, die mit dem Alter auch heute assoziiert werden. Öffentliche Debatten drehen sich um Krankheitsvorsorge, Altersabhängigkeit und Bedeutungsverlust. Anti-Aging-Werbekampagnen und ein auf Jugendlichkeit ausgerichteter Arbeitsmarkt verstärken diesen Eindruck noch. Was also heißt gutes Altern? Gestaltung: Barbara Volfing. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 21. 04. 2026.
- In Würde altern (3)23.04., 17:0323.04.2026, 17:0300:22:17
Das Tempo reduzieren. Das Altwerden ist eine Frage des Tempos. Wenn Gespräche länger dauern, Wege bedächtiger werden oder digitale Abläufe Geduld verlangen, zeigt sich, wie rücksichtsvoll eine Gesellschaft ist. Auch im familiären Alltag finden sich die Spannungen des Älterwerdens. Nähe wird geplant, koordiniert, eingeschoben. Sie findet statt - aber sie konkurriert mit Zeitdruck, räumlicher Distanz und unterschiedlichen Lebensrhythmen. Gestaltung: Barbara Volfing. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 22. 04. 2026.
- In Würde altern (4)23.04., 17:0023.04.2026, 17:0000:22:10
Sorge tragen. Mit zunehmendem Alter rücken organisatorische und existenzielle Fragen der Sorge in den Mittelpunkt. Achtsamkeit bedeutet, Selbstständigkeit zu respektieren und zugleich Unterstützung anzubieten. Doch: Wie viel Eigenständigkeit ist möglich, wie viel Schutz nötig? Und wie wird das angesprochen? Gestaltung: Barbara Volfing. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 24. 04. 2026.
- Frauen mit Courage: Liane Kleifel22.04., 15:0822.04.2026, 15:0800:12:56
Gerechtigkeit schaffen: Österreichs erste Oberstaatsanwältin Juristinnen wurden in den 1960er Jahren in Tilgungsabteilungen oder Gerichten am Land versteckt, erinnert sich Liane Kleifel. Als sie von ihrem Mentor mit 23 Jahren in Verhandlungen geschickt wurde, hieß es: Der öffentliche Ankläger muss ein Mann sein, der Angeklagte wird sich doch zu Tode lachen bei dem Mäderl. Das "Mäderl" blieb beharrlich und wurde 1965 Österreichs erste Staatsanwältin. Oder, wie eine Zeitung damals die Sensation betitelte: "Premiere für einen Staatsanwalt". Überhaupt schrieben die Gazetten gerne über ihren Lippenstift oder die Stöckelschuhe, wenn sie bei schweren Fällen vor Gericht die Anklage vertrat. Was sie mit Humor nahm, eine hilfreiche Eigenschaft zwischen Fan-Kiebitzen und männlichen Kollegen. Bis heute hält die bald 88-Jährige Vorträge über ihre Arbeit am Institut für Rechtswissenschaft der Universität Wien. Gestaltung: Ulrike Schmitzer, Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 20. 04. 2026.
- Frauen mit Courage: Ingrid Nikolay Leitner22.04., 15:0122.04.2026, 15:0100:13:05
Gerechtigkeit schaffen: Österreichs erste Gleichbehandlungsanwältin 1990 wurde Ingrid Nikolay-Leitner zur ersten Gleichbehandlungsbeauftragten. Die unsichtbare Diskriminierung, die Frauen so oft benachteilig(t)e, wollte sie in ihrer Position sichtbar machen und bekämpfen. Die Juristin arbeitete mit der damaligen Frauenstaatssekretärin Johanna Dohnal zusammen und trieb ihre Agenden als erste in der Gleichstellungspolitik voran. Die Themen sind auch über 35 Jahre später aktuell: Schlechterbezahlung und sexuelle Belästigung etwa. Ein großer Erfolg geht auf ihre Forderung zurück: die Regelung der obligatorischen Gehaltsinformationen in Stellenausschreibungen im Gleichbehandlungsgesetz. Und bis heute können sich Betroffene von Diskriminierung an die Gleichbehandlungsanwaltschaft wenden. Gestaltung: Ulrike Schmitzer, Ute Maurnböck. Redaktion: Ulrike Schmitzer. gesendet in Ö1 am 22. 04. 2026.
- Frauen mit Courage: Alma S. Wittlin22.04., 14:4422.04.2026, 14:4400:13:03
Gerechtigkeit schaffen: Mobile Museen für alle Die Kunsthistorikerin Alma S. Wittlin revolutionierte das Museum. Die Emigrantin aus Wien erfand 1956 das "mobile Museum" - in New Mexiko tourte ihr Museum der Naturwissenschaften unter dem Titel "Science Comes To You" - die Ausstellungen sollten niederschwellig zu den Menschen kommen - ob im Gemeindezentrum, in Schulen oder Krankenhäusern. Sie forderte die behäbigen Museen auf, ihre pädagogische Aufgabe ernst zu nehmen und die Exponate so zu präsentieren, dass Schüler:innen und weniger Gebildete davon profitieren könnten. In einer anregenden Lernumgebung könnte die Basis für den Dialog in einer liberalen Demokratie gelegt werden. Gestaltung: Ute Maurnböck, Ulrike Schmitzer: Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 23. 04. 2026.
- Das Trauma und seine Folgen (1)15.04., 15:2015.04.2026, 15:2000:21:37
Was ist ein seelisches Trauma? Gewalterfahrungen, aber auch andere Einschnitte im Leben hinterlassen Spuren in der Psyche und im Körper der Betroffenen. Mit der Heilung dieser Traumafolgestörungen beschäftigt sich die Psychotraumatologie. Der erste Teil widmet sich der Befunderhebung und Therapie psychischer Traumata. Gestaltung: Christa Nebenführ. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 13. 04. 2026.
- Das Trauma und seine Folgen (2)15.04., 15:1715.04.2026, 15:1700:22:10
Wie verläuft ein traumatischer Prozess? Katia erfuhr in der 15. Schwangerschaftswoche, dass ihr Kind nicht lebensfähig sein würde. Es war ein Wunschkind, auf das die Zukunftsplanung Katias und ihres Partners ausgerichtet gewesen war. Kurz darauf zerbrach auch die Beziehung an diesem Schicksalsschlag. Katia war plötzlich mit den Auswirkungen von zwei aufeinander folgenden Verlusten konfrontiert. Sie litt unter einer schwerwiegenden posttraumatischen Belastungsstörung. Mit welchen Symptomen sie zu kämpfen hatte und wie sie diese bewältigen konnte, davon handelt der zweite Teil. Dabei wird die sequentielle Traumatisierung vorgestellt. Sie ist neben dem Schocktrauma, das wie ein Blitz einschlägt, und dem Entwicklungstrauma, das durch Vernachlässigung, Abwertung und Missbrauch in der Kindheit entsteht, das dritte Erklärungsmodell für die Entwicklung und Therapie von Traumafolgestörungen. Gestaltung: Christa Nebenführ. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 14. 04. 2026.
- Das Trauma und seine Folgen (3)15.04., 15:1415.04.2026, 15:1400:21:44
Wie können Traumafolgestörungen therapiert werden? Der Traumaforscher Bessel van der Kolk erläutert in seinem Standardwerk "Verkörperter Schrecken", dass wir uns das Unbewusste nicht als eine Art vergessenen Traum vorstellen müssen, der irgendwo in den Tiefen unserer Erinnerung schlummert, sondern dass Traumata körperliche Vorgänge und Verbindungen auslösen und speichern. Diese Muster zwischen Gehirn, Nervenbahnen und inneren Organen sind die traumatische Erinnerung. Die dritte Folge beschäftigt sich mit verschiedenen Arten der körperorientierten Traumatherapie wie Neurofeedback und EMDR. Zudem wird auf die Bedeutung der Ausbildung von Bezugspersonen für das Erkennen von Traumatisierungen und den sensiblen Umgang damit hingewiesen. Gestaltung: Christa Nebenführ. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 15. 04. 2026.