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Episoden
1641- Angriff auf Iran: Wie nahe ist das Ende der Islamischen Republik? 02.03., 02:3002.03.2026, 02:3000:17:27
Nach massiven Luftangriffen der USA und Israels auf iranische Ziele ist Ayatollah Ali Khamenei tot. War dies der Auftakt zum Sturz der Islamischen Republik – oder unterschätzen Beobachter die Widerstandskraft des Regimes? In dieser Episode analysiert der Nahost-Redaktor Jonas Roth die Operation „Epic Fury“, die strategischen Ziele von Washington und Jerusalem sowie die möglichen Folgen für das iranische Machtgefüge. Gast: Jonas Roth, Ausland-Redaktor Host: Simon Schaffer Alle Infos und aktuellen Entwicklungen zum Angriff auf Iran findet ihr im Live-Ticker bei der NZZ. Das passende Probe-Abo für drei Monate könnt ihr hier lösen.
- Wie unser Korrespondent Thomas Milz fast nach Venezuela entführt wurde28.02., 02:3028.02.2026, 02:3000:19:51
Zwei Wochen nach dem Sturz von Nicolás Maduro reist der NZZ-Korrespondent Thomas Milz an die Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela. Auf der internationalen Brücke bei Cúcuta wird er von mutmasslichen Colectivos angegriffen, sein Fotograf kurzzeitig festgesetzt. Diese Samstagsfolge beleuchtet die angespannte Sicherheitslage und die Rolle paramilitärischer Gruppen. Aber welche Interessen verfolgen die USA nach der Entführung Maduros? Gast: Thomas Milz, Korrespondent für Lateinamerika Host: Simon Schaffer Der Artikel von Thomas, in dem noch viele weitere Venezolanerinnen und Venezolaner zu Wort kommen, gibts zu lesen bei der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.
- Wirkt Australiens Social-Media-Verbot?27.02., 02:3027.02.2026, 02:3000:16:48
Die Welt schaut sehr genau auf das Verbot von Social Media in Australien, das für alle Kinder unter 16 Jahren gilt. Aber taugt es als Vorbild für andere Länder? Unser Korrespondent war auf Reportage. In dieser Episode erzählt Andreas Babst, wie er am Strand nahe Bondi Beach mit Shay und seiner 13-jährigen Tochter Emily diskutiert, und später in einem Jugendtreff nachfragt, ob sie sich überhaupt an das Verbot halten. Gast: Andreas Babst, Korrespondent Host: Simon Schaffer Der ganze Text mit noch mehr Stimmen zum australischen Verbot von Social Media gibts bei der NZZ. Am 15. April diskutieren wir bei NZZ Live in Zürich darüber, wie Smartphones und Social Media eine Generation prägen – von Lernleistung und Schlaf bis zu Angst, Konzentrationsproblemen und Sucht. Weitere Informationen zur Veranstaltung und Tickets unter nzz.ch/live. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.
- Kinder als Drogendealer – wie Gangs auch in Europa auf Minderjährige setzen26.02., 02:3026.02.2026, 02:3000:13:42
Kinder als Drogendealer – diese Methode verwenden kriminelle Gangs längst auch in Europa. Ein Fall aus dem Wallis zeigt, wie kriminelle Banden gezielt Minderjährige anwerben und erpressen. So zum Beispiel Eron: Der Teenager lebt in Siders in der Cité Aldrin – einer Hochhaussiedlung neben der Autobahn. Hier verkauft Eron Haschisch, weil er von älteren Gangmitgliedern dazu gezwungen wird. Die NZZ-Redaktoren Stefanie Pauli und Mirko Plüss haben Erons Fall aus den Gerichtsakten rekonstruiert. Er steht stellvertretend für Hunderte, vielleicht Tausende weitere Kinder, die in den Fängen krimineller Banden zu Drogendealern werden. In dieser Folge erklärt Stefanie Pauli, mit welchen Methoden die Kriminellen dabei vorgehen. Sie ordnet ein, was die Behörden schon heute tun, um international gegen diese Strukturen vorzugehen. Heutiger Gast: Stefanie Pauli, NZZ am Sonntag Host: Alice Grosjean Die Recherche zum Nachlesen gibts auch in der NZZ. Den passenden Link zum Probe-Abo findet ihr hier.
- Cotti Coffee: Die chinesische Starbucks-Alternative will Europa erobern25.02., 02:3025.02.2026, 02:3000:13:36
Jahrzehntelang hat Starbucks den Kaffeemarkt im Westen dominiert. Chinesische Ketten wie Cotti Coffee oder Luckin Coffee halten dagegen. Im Fall von Cotti Coffee heisst das: eine aggressive Expansionsstrategie und Kaffee zum Discounterpreis. Unser Wirtschaftskorrespondent in Deutschland hat sich in der Berliner Filiale von Cotti Coffee umgesehen. Bisher war die chinesische Kette Cotti Coffee europaweit in Spanien, Frankreich und Grossbritannien vertreten. In dieser Folge analysiert Jannik Belser die Erfolgschancen von Cotti Coffee auf dem europäischen Markt. Und er verrät, welche «Signature-Getränke» die Läden im Angebot haben, um die hiesige Kundschaft zu überzeugen. Heutiger Gast: Jannik Belser, Wirtschaftskorrespondent Host: Alice Grosjean Die Analyse von Jannik Belser könnt ihr auch in der NZZ nachlesen. Zu den Volontariatsstellen geht's hier entlang.
- Trumps Friedensrat will die Hamas entwaffnen – aber wie?24.02., 02:3024.02.2026, 02:3000:16:59
US-Präsident Trump startete in Washington sein „Board of Peace“ und erklärt den Krieg in Gaza für „vorbei“ – übrig seien nur noch „kleine Flammen“. Nahostexperte Richard C. Schneider ordnet ein: Der Waffenstillstand hält zwar brüchig, doch von Ruhe kann keine Rede sein. Im Zentrum steht Phase 2 des Gaza-Friedensplans. Doch immer deutlicher zeigt sich, dass Trumps Friedenskonzept das Fundament fehlt. Denn die Realität widerspricht noch immer den Hoffnungen auf eine geordnete Entwaffnung der Hamas. Gast: Richard C. Schneider, Nahostexperte Host: Nadine Landert Richards Analyse gibts zu lesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/international/im-gazastreifen-beginnt-die-phase-2-von-trumps-friedensplan-doch-wer-soll-die-hamas-entwaffnen-ld.1925492)) Mehr über die Situation in Gaza lesen? Mit einem Probeabo für drei Monate besonders günstig.
- Wie Musks Starlink eine entscheidende Rolle im Ukraine-Krieg spielt23.02., 02:3023.02.2026, 02:3000:18:03
Ein abgestürztes russisches Drohnenwrack in der Ukraine – auf dem Rücken ein weisser Kasten: ein Starlink-Terminal. Das Satelliteninternet von Elon Musk ist im Krieg zu einer Schlüsseltechnologie geworden. Es ermöglicht schnelle Datenübertragung, Live-Videobilder und die präzise Steuerung von Drohnen. Beide Seiten nutzten das System – bis vor wenigen Wochen. Dann griff Musk ein - zugunsten der Ukraine. Auslandredaktor Andreas Rüesch erklärt, wie Starlink die Kriegsführung verändert hat. Gast: Andreas Rüesch, NZZ-Auslandredaktor Host: Simon Schaffer Andreas Berichterstattung zum Ukraine-Krieg findest du in der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
- Korrespondent Andreas Scheiner zwischen Chicagos «The Bear», ICE und Homeland Security21.02., 02:3021.02.2026, 02:3000:20:33
Andreas Scheiner ist seit Oktober 2025 NZZ-Korrespondent für Nordamerika und lebt in Chicago. In dieser Folge erzählt er, wie es ist, in einer politisch aufgeheizten Zeit in die USA zu ziehen – mitten in Proteste gegen die Migrationsbehörde ICE, Einsätze der Nationalgarde und einen Regierungs-Shutdown. Er berichtet von Begegnungen mit Stars aus der Serie The Bear, mit obdachlosen Bodybuilder, sowie von einer kafkaesken Erfahrung mit Homeland Security. Gast: Andreas Scheiner, Korrespondent Nordamerika Host: Simon Schaffer Die neusten Texte von Andreas Scheiner kannst du hier bei der NZZ finden. Hier ist der Text über die erwähnte Suppenküche zur Zeit des Shutdowns. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.
- Die Epstein-Assistentin aus Zürich – Opfer oder Täterin?20.02., 02:3020.02.2026, 02:3000:15:47
Eine Bankangestellte aus Zürich vermittelte jahrelang junge Frauen an Jeffrey Epstein. Der bezahlte ihr dafür das Studium. Die NZZ konnte die Kommunikation zwischen Alina Selnowa und Epstein rekonstruieren. Die Mail- und Chatverläufe stammen aus den neusten Akten der Epstein-Files, die das US-Justizministerium Ende Januar veröffentlichte. Alina Selnowa ist ein Pseudonym. Spätestens ab 2011 standen Selnowa und Epstein in engem Kontakt. Sie tauschen sich über Alltägliches aus, Epstein unterstützt die junge Studentin auch finanziell. Und es gibt Hinweise auf eine sexuelle Beziehung zwischen den beiden. Im Podcast erzählt der Gesellschaftsredaktor Florian Schoop, wie die Kommunikation ablief: «Die Akten zeigen ein klares Abhängigkeitsverhältnis.» Aber, die einsehbaren Infos deuteten ebenfalls stark auf das Verhalten einer Täterin hin. Heutiger Gast: Florian Schoop, Redaktor Gesellschaft Host: Alice Grosjean Die investigative Recherche der NZZ über Alina Selnowa könnt ihr in der NZZ nachlesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Zu den Volontariatsstellen geht's hier entlang.
- Mojtaba Khamenei: Wird er Irans neuer Revolutionsführer?19.02., 02:3019.02.2026, 02:3000:13:42
Wer folgt auf den 86-jährigen Ali Khamenei? Während der iranische Revolutionsführer seine Macht seit fast 40 Jahren zementiert, rückt sein Sohn Mojtaba immer stärker in den Fokus der Spekulationen. Obwohl er offiziell kein Amt bekleidet und kaum öffentlich in Erscheinung tritt, gilt er als einer der einflussreichsten Strippenzieher im Machtzentrum von Teheran. Doch eine dynastische Nachfolge widerspricht den Grundwerten der Islamischen Revolution von 1979 und könnte den Unmut der Bevölkerung in einer ohnehin instabilen Phase weiter anheizen. In dieser Episode beleuchten wir, wie Mojtaba Khameneis Chancen stehen – und warum seine Unbekanntheit paradoxerweise ein Vorteil sein könnte. Gast: Anne Allmeling, Auslandredaktorin Host: Antonia Moser Hier kannst du Annes Analyse nachlesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.
- Arbeitsmigranten im englischen Boston: Gebraucht – und doch unerwünscht18.02., 02:3018.02.2026, 02:3000:17:30
In der englischen Kleinstadt Boston leben viele Menschen, die im Ausland geboren wurden. Mehr als in den meisten anderen englischen Orten. Für manche gilt die Stadt als Symbol misslungener Integration. Andere erleben sie als lebendig und wirtschaftlich funktionierend. Doch was stimmt? Grossbritannien-Korrespondent David Signer war mehrere Tage vor Ort. Er sprach mit polnischen und britischen Ladenbesitzerinnen, Arbeitsvermittlern und einem Lokalpolitiker der Partei Reform UK. Die Gespräche zeigen: Viele Vorwürfe gegen Migranten halten einer genaueren Prüfung nicht stand. Die meisten Einwanderer kommen aus Osteuropa, arbeiten in Landwirtschaft und Fabriken – Jobs, für die sich kaum Einheimische finden. Gast: David Signer, NZZ-Korrespondent für Grossbritannien und Irland Host: Sarah Ziegler Davids Reportage mit noch mehr Stimmen aus Boston kannst du bei der NZZ lesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
- Streamer IShowSpeed in Afrika: Mehr als nur Klicks?17.02., 02:3017.02.2026, 02:3000:17:41
Er ist laut, schrill und einer der grössten Influencer der Welt: IShowSpeed, 21 Jahre alt, 135 Millionen Follower auf verschiedenen Plattformen. Auf seiner Afrikareise durch 20 Länder wurde er von Menschenmengen empfangen – und von Politikern hofiert. Millionen schauten live zu, wie er traditionelle Ringer in Senegal traf, bei den Maasai die Viehzucht kennenlernte oder Berggorillas in Ruanda besuchte. Doch was bedeutet diese Reise? Afrika-Korrespondent Samuel Misteli ordnet ein, warum IShowSpeed bei jungen Menschen auf dem Kontinent einen Nerv trifft – und weshalb seine Streams auch in den USA das Afrikabild positiv verändern. Gleichzeitig bleibt Kritik: Dient der Kontinent dem Streamer und Influencer am Ende doch nur als Kulisse für Klicks? Gast: Samuel Misteli, Afrika-Korrespondent der NZZ Host: Sarah Ziegler Samuels Bericht von der Afrika-Tour Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.
- Big Tech vor Gericht: Historische Klagewelle gegen Social Media16.02., 02:3016.02.2026, 02:3000:17:21
In Los Angeles hat ein Prozess gegen die grossen Social-Media-Firmen Meta, Google und Snapchat begonnen. Die Klägerin wirft den Firmen vor, ihre Jugend durch gezielte Suchtmechanismen ruiniert zu haben. Depressionen, Essstörungen und Suizidgedanken – die Vorwürfe wiegen schwer und betreffen eine ganze Generation. Korrespondentin Marie-Astrid Langer erklärt, warum dieser Prozess eine neue Ära einläutet. Es geht nicht mehr nur um die Moderation von Inhalten, sondern um das Design der Plattformen selbst. Interne Dokumente legen nahe, dass sich Mitarbeiter bei Facebook und Instagram ihrer Rolle durchaus bewusst waren. Doch wie stehen die Chancen, dass die Kläger tatsächlich gegen die Tech-Giganten gewinnen? Gast: Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin Host: Simon Schaffer Den Hintergrund zu diesen Prozessen findest du hier. Für ein Probeabo der NZZ gehts hierlang.
- Als Korrespondent in Russland: Markus Ackeret, der Krieg und das Misstrauen14.02., 02:3014.02.2026, 02:3000:24:33
Seit fast zwei Jahrzehnten berichtet Markus Ackeret als Auslandskorrespondent aus Russland – mit Stationen in Moskau, Peking und Berlin. In dieser Samstagsausgabe von «NZZ Akzent» spricht er über Überwachung, bürokratische Hürden und persönliche Begegnungen im zunehmend repressiven System Putins – besonders seit dem Angriff auf die Ukraine 2022. Ackeret erzählt von biometrisch registrierten SIM-Karten, verkürzten Visa, gezielter Einschüchterung in der Provinz und einem Vorfall in Jekaterinburg. Er schildert auch eindrückliche Szenen aus Burjatien, wo er Beerdigungen gefallener Soldaten beobachtete – und reflektiert über Hoffnung, Loyalität und den Glauben vieler Menschen an Wladimir Putin. Gast: Markus Ackeret, Korrespondent für Russland Host: Simon Schaffer Das digitale Archiv der NZZ – zurücklesen bis 1780. Das geht auch mit einem Probeabo. Hier ein eindrücklicher Text von Markus zur Schliessung des Gulag-Museums in Moskau. Hier der Text zur Beerdigung in Burjatien.
- Er verlor 800 000 Euro mit Sportwetten – heute ist Thomas Melchior ihr grösster Kritiker13.02., 02:3013.02.2026, 02:3000:16:58
Thomas Melchior nimmt einiges auf sich, wenn er sich vor ein Fussballstadion stellt – im Trikot des jeweiligen Erzrivalen. Dazu hält er ein Schild in die Höhe: Wette verloren. Dabei geht es nicht um harmlose Wetten unter Freunden, sondern um Sportwetten. Thomas Melchior war selbst war jahrelang süchtig danach und verlor fast alles. Er hatte 800'000 Euro Schulden, belog Freunde und Familie und landete schliesslich im Gefängnis. Heute prangert er deshalb das System der Sportwetten an. Gast: Niels Bossert Host: Alice Grosjean Das ganze Portrait von Thomas Melchior kannst du in der NZZ nachlesen. Das Probeabo dazu findest du hier.
- ICE: Die mächtigen Überwachungstools der US-Behörden12.02., 02:3012.02.2026, 02:3000:18:18
Gesichter auf der Strasse scannen und den genauen Aufenthaltsort einer Person bestimmen? Mithilfe neuer Technologien ist das kein Problem. Die Migrationsbehörde ICE nutzt sie bei der Suche nach illegal Eingewanderten um Menschen in Sekundenschnelle zu identifizieren. Kosten spielen dabei kaum ein Rolle, denn die Behörde hat, neben ihrem jährlichen Budget, ein Sonderbudget über 75 Milliarden Dollar für vier Jahre erhalten. Welche Technologien bereits eingesetzt werden, was sie können – und warum Kritiker eine Gefahr darin sehen, erklärt die USA-Korrespondentin Marie-Astrid Langer. Gast: Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin Host: Simon Schaffer Astrids ganze Recherche kannst du in der NZZnachlesen. Das Probeabo dazu findest du hier.
- Japan: Wie Sanae Takaichi mit Schlagzeug und harter Linie ihre Macht ausbaut11.02., 02:3011.02.2026, 02:3000:17:09
Die konservative Ministerpräsidentin Sanae Takaichi – die erste Frau in diesem Amt überhaupt in Japan – hat innerhalb weniger Monate eine bemerkenswerte Reihe von Erfolgen vorzuweisen. «Aber sie hat dabei auch hoch gepokert», so der Japan-Korrespondent Martin Kölling. Takaichi löste das Unterhaus auf, kündigte Neuwahlen an und gewann daraufhin mit der bisher schwächelnden Liberaldemokratischen Partei (LDP) eine klare Mehrheit. «Sie kann jetzt wirklich eine konservative Revolution durchführen, wenn sie alles richtig macht», so Kölling. In dieser Episode von «NZZ Akzent» erklärt er, wieso Takaichi gerade alles zu gelingen scheint. Gast: Martin Kölling, Japan-Korrespondent Host: Simon Schaffer Martins Text zum historischen Sieg der japanischen Ministerpräsidentin gibts zu lesen bei der NZZ. Interessiert an den Stellenangeboten für 4 verschiedene NZZ-Volontariate? Mehr über Japan lesen? Mit einem Probeabo für drei Monate besonders günstig.
- Olympische Winterspiele: Zu teuer, zu gross, zu politisch?10.02., 02:3010.02.2026, 02:3000:17:39
Die Olympischen Winterspiele laufen - und sportliche Höchstleistungen locken zurecht viele Zuschauer vor die Fernseher, Livestreams und an die Sportstätten. Doch die Olympischen Winterspiele stehen auch immer wieder in der Kritik: zu teuer, zu komplex, zu wenig nachhaltig. NZZ-Sportredaktor Christof Krapf begleitet die Spiele vor Ort. Genauer gesagt: Er ist in Bormio, einem der zahlreichen Austragungsorte in Italien. Er erklärt, warum diese Spiele so stark dezentralisiert sind – und welche Folgen das für Athletinnen, Zuschauer und den olympischen Geist hat. Es geht um Milliardenkosten, ungenutzte Sportstätten früherer Spiele, die politische Instrumentalisierung der Spiele durch autoritäre Staaten - aber auch um den Blick nach vorne. Denn es gibt durchaus spannende Ideen für die Zukunft des olympischen Wintersports. Gast: Christof Krapf, NZZ-Sportredaktor Host: Marlen Oehler Interessiert an den Stellenangeboten für 4 verschiedene NZZ-Volontariate? Seine Einschätzung zur Zukunft der Winterspiele hat Christof in der NZZ kommentiert. Unsere gesamte olympische Berichterstattung gibt's mit dem Probeabo für drei Monate besonders günstig. Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
- KI-Boom: Diese drei Kräfte treiben den Hype weiter an09.02., 02:3009.02.2026, 02:3000:12:09
Der Hype um Künstliche Intelligenz scheint drei Jahre nach dem Durchbruch von ChatGPT ungebrochen. Doch was treibt diese enorme Welle eigentlich an, bei der Startups teilweise Milliarden einsammeln, noch bevor sie ein fertiges Produkt vorweisen können? In dieser Folge analysiert Wirtschaftsredaktorin Malin Hunziker die drei entscheidenden Kräfte hinter dem Boom. Wir werfen einen Blick auf die Erfinder, die immer schon die nächste Innovation bereithalten. Die Investoren hingegen hoffen auf den grossen Gewinn. Und Startups finden ohne KI-Bezug gar kein Kapital mehr. Damit verstärken sie den Boom - und gehen grosse Risiken ein. Gast: Malin Hunziker, Wirtschaftsredaktorin Host: Nadine Landert Und was passiert, wenn die KI-Blase platzen würde… das kannst du in NZZ Geopolitik nachhören. Malins Analyse findest du hier. Und ein Probeabogibt's auch noch.
- Luzi Bernet: Italienkorrespondent zwischen Mafia, Trumps Krawatten und Handwerkskunst07.02., 02:3007.02.2026, 02:3000:25:18
In dieser ersten Samstagsausgabe von «NZZ Akzent» spricht der Italien-Korrespondent Luzi Bernet über prägende Begegnungen und Geschichten jenseits der Schlagzeilen. Er erzählt von einem Besuch im neapolitanischen Problemviertel Caivano, wo der Staat kaum präsent ist und die Camorra den Alltag bestimmt. Daneben geht es um ein anderes Italien: um traditionsreiche Handwerksbetriebe, die weltweit gefragt sind. Etwa die Krawattenmanufaktur Marinella in Neapel, deren Produkte von Staatsmännern und Präsidenten getragen werden, oder die Glockengiesserei Marinelli in Agnone, päpstlicher Hoflieferant mit globaler Kundschaft. Die NZZ ist die Zeitung im deutschen Sprachraum mit dem grössten Netzwerk von Korrespondentinnen und Korrespondenten. In «NZZ Akzent – der Samstag» hört der Host Simon Schaffer von nun an einmal wöchentlich noch etwas genauer hin, wenn sie von den kleinen und grösseren Geschichten aus ihren jeweiligen Ländern erzählen. Denn manchmal gibt es keinen Platz für solche Geschichten – und manchmal keine Zeit. Gast: Luzi Bernet, Italienkorrespondent Host: Simon Schaffer Mitarbeit: Benjamin Gysler Die Texte von Luzi könnt ihr bei der NZZ lesen. Hier ist die erwähnte Glockengiesserei auf Youtube. Und ein Probeabo für die NZZ gibt's hier.