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260- Moove | Gute Straßen retten mehr Menschenleben als ESP und ABS25.06., 09:4025.06.2021, 09:4001:16:28
Thomas Lich von der Bosch Unfallforschung im New Mobility Podcast von auto motor und sport Jedes Jahr sterben allein in Deutschland rund 3000 Menschen im Verkehr. 100 Mal so oft kommt es zu Unfällen in denen Personen verletzt werden. Moderne Assistenzsysteme - und irgendwann auch das autonome Fahren - sollen diese Zahl weiter senken. Thomas Lich von der Bosch Unfallforschung verrät in der aktuellen Ausgabe des Moove-Podcasts, warum die Technik viel leistet, aber nur das Tüpfelchen auf dem i ist. Hierzu berichtet der international umtriebige Forscher von seinen Erfahrungen aus Verkehrssicherheitsprojekten in Indien und Deutschland, wieso die Psychologie im Zweifel wichtiger ist als Überholverbote und warum es zu den meisten Unfällen kommt. Außerdem erklärt er, wieso die Aufarbeitung von Unfallursachen für die Forscher so schwierig ist, mit welchen Mitteln er und seine Kollegen die Fälle analysieren und wie langwierig es ist, die Erkenntnisse im Verkehr umzusetzen.
- Moove | "Es ist peinlich, für welche Strecken Autos genutzt werden"11.06., 05:3011.06.2021, 05:3001:16:45
Oliver Mackprang von Miles Mobility im New Mobility Podcast von auto motor und sport Carsharing galt lange als ein wichtiges Standbein für die Verkehrswende. Insbesondere die bequemen Freefloating-Anbieter kämpfen aber noch immer mit den Kosten und schreiben rote Zahlen. Das hat Vertrauen in die Branche und die Idee des Teilens gekostet. Oliver Mackprang, Chef des Carsharing Anbieter Miles Mobility ist überzeugt, dass das nicht sein muss und erzählt im Moove-Podcast, wie es Miles gelungen ist, profitabel zu werden. Außerdem erklärt er, warum Parkraum in seinen Augen zu günstig ist, wie und wo sich die Politik gegen neue Mobilitätskonzepte sperrt und was in einem attraktiven Carsharingauto nicht fehlen darf oder beim die größten Kosten verursacht - und so viel sei verraten: Blechschäden sind es nicht. Der ehemalige MOIA-Stratege verrät außerdem, wieso sich Ridesharing Anbieter wie der Berlkönig so schwer mit Außenbezirken tun, obwohl sie genau dort am dringendsten gebraucht würden, wo der ÖPNV eine echte Cash-Cow ist und warum an der Digitalisierung für die Verkehrswende kein Weg vorbeiführt. Diese Folge wurde gesponsert von Verti, Deutschlands zweitgrößtem Kfz-Direktversicherer. Alle Infos findet ihr auch auf www.verti.de/elektro
- Moove | Der Vergleich zwischen Wasserstoff und der Lithium-Batterie ist unfair28.05., 07:4028.05.2021, 07:4001:20:49
Prof. Martin Winter von MEET im New Mobility Podcast von auto motor und sport "In diesem Podcast spricht der Batterie-Experte über die aktuelle Situation der Batterie-Zell-Entwicklung in Deutschland und ihre Perspektiven. Bei Elektroautos geht es mehr und mehr um die Entwicklung des Kernelements – die Batterie inklusive ihrer einzelnen Zellen. Professor Martin Winter gilt als Batterie-Papst - und das obwohl er eigentlich Lebensmittelchemiker ist. Seit Jahren hat er sich aber mit Haut und Haaren den Akkumulatoren verschrieben und forscht zusammen mit 150 Mitarbeitern in Münster und weiteren 70 am Helmholz-Institut sehr anwendungsbezogen daran, wie Batterien für E-Autos sicherer, leistungsfähiger, leichter und billiger zu machen sind. Im Podcast verrät er, worin die Zielkonflikte bei der Entwicklung neuer Batterien liegen, warum es unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten für die Zellchemie in Akkus gibt, wieso aus Recyclinggesichtspunkten E-Auto-Batterien nicht nur aus wertlosem Material hergestellt werden sollten und warum er den Vergleich zwischen dem Wasserstoff- und Batterieauto für unfair hält. Außerdem erklärt er, wie wichtig Batteriezellforschung in Europa sowie speziell in Deutschland ist, ob die Autohersteller das schon verstanden haben und wie die Batterieentwicklung in Deutschland im internationalen Vergleich dasteht."
- Moove | „Gleichstrom für E-Autos könnte Milliarden sparen“14.05., 05:0014.05.2021, 05:0001:08:28
Frank Steinbacher von eLoaded im New Mobility Podcast von auto motor und sport Frank Steinbacher ist promovierter Bauingenieur und Geschäftsführer einer florierenden Consulting-Firma, die sich um große Aufträge wie Autobahnbau kümmert. Aber scheinbar reicht ihm das nicht und deshalb hat er das Unternehmen eloaded gegründet. Und die wie der Name schon sagt, geht es dabei ums Laden – und wie üblich, hier bei uns im Podcast – ums Elektroauto. Denn eloaded baut Ladeparks und Ladestationen mit Gleichstromtechnik zum Beispiel für den Opel E-Rallye Cup, den der Hersteller gemeinsam mit dem ADAC veranstaltet. Die Rallyeautos (Opel Corsa e-Rallye) verbrauchen dabei teils gut 100 kWh pro 100 Kilometer und müssen entsprechend schnell laden – an Veranstaltungsorten, die naturgemäß eher weit weg von öffentlichen Schnellladestationen liegen. Im Podcast erklärt Frank Steinbacher, wie eloaded dort temporär Schnellladung für 15 Teilnehmer in der Boxengasse ermöglicht, was ein Riesenladepark in Zusmarshausen mit künstlicher Intelligenz anfängt, welches Elektroauto er selbst fährt, bei welcher Art von Reisen er den Verbrennungsmotor für unverzichtbar und weniger ineffizient hält, warum Solarzellen und Batterien gut zusammenpassen und wie viele Milliarden Euro und Energie sich in Deutschland jährlich mit der Gleichstromversorgung von E-Autos sparen ließen. Und der Experte erklärt, warum das nicht unmöglich ist und wie das ohne eine schlagartige Umstellung in der Praxis funktionieren wird.
- Moove | "Wir stehen vor einem Lithium-Engpass für E-Autos"30.04., 08:3530.04.2021, 08:3501:17:58
Dirk Harbecke von Rock Tech im New Mobility Podcast von auto motor und sport Mit Elektroautos selbst hat Dirk Harbecke wenig zu tun. Der Wahlschweizer fährt am liebsten Bahn. Dort kann er Arbeiten und die Zeit genießen - und wenn er selbst Fahren will, steigt er auf seine BMW F650 GS und fährt mit dem Einzylinder durch die Täler des Schweizer Vallis. Dirk Harbecke ist aber CEO von Rock Tech, einem kanadischen Lithium-Produzenten – das heißt, sein Unternehmen stellt eine der wichtigsten Ressourcen für die Batterien auch von Elektroautos her. In dieser Folge von Moove, dem New Mobility Podcast von auto motor und sport, berichtet er, wie vage Ankündigungen ganze Branchen durcheinander wirbeln, warum es gerade für deutsche Unternehmen wichtig ist, sich nicht nur auf australische Lithium-Minen zu verlassen, welche Arten der Lithium-Förderung es gibt und wieso sich immer mehr Autohersteller an Unternehmen beteiligen, die ganz am Anfang in ihrer Lieferkette für Lithium-Ionen-Batterien stehen. Und der deutsche Chef eines kanadischen Unternehmens erklärt, was er von von riesigen Lithium-Vorkommen in Thermalwasser tief unter dem Rhein hält. Außerdem berichtet Dirk Harbecke, wie groß die Preisschwankungen am Lithium-Markt sind und welche Folge das hat, wo ein realistischer Preis in Zukunft liegt und wieso er für das kommende halbe Jahr einen kaum zu bewältigenden Lithium-Engpass – und damit sogar Produktionsstopps in der Autobranche befürchtet.
- Moove | "Nur mit Schnellladen lässt sich Geld verdienen"16.04., 08:1516.04.2021, 08:1501:36:29
ENBW-Vertriebschef Timo Sillober im New Mobility Podcast von auto motor und sport EnBW ist Stromerzeuger und kontrolliert Teile des Stromnetzes. Trotzdem sieht Vertriebschef Timo Sillober die Zukunft nicht mehr überwiegend im Verkauf des vom Konzern erzeugten Stroms. Die Kunden sollen EnBW auch als Plattform nutzen, auf der sie ihren selbst erzeugten Strom vermarkten. Gleichzeitig betreibt EnBW mit mehr als 500 Schnellladestandorten nach eigenen Angaben flächendeckend das größte Schnellladenetz für Elektroautos und dieses Netz mit Ladeleistungen bis 300 kW und ausschließlich Ökostrom weiter aus. Jeden Tag kommt eine Ladestation neu hinzu. Mit acht Ladepunkten kostet die etwa eine Million Euro. Überraschenderweise baut der Konzern nicht nur an Autobahnen, sondern verstärkt in Städten Schnellladestationen. Welche Idee dahintersteckt, warum E-Autos nicht als Stromspeicher zum Puffern für Stromspitzen taugen, wo die Heimspeicher von EnBW entstehen und warum Timo Sillober froh ist, wenn seine Kunden möglichst viel Strom selbst erzeugen, erzählt er in dieser Folge von Moove, dem New Mobility Podcast von auto motor und sport.
- Moove | "Solardach und Speicher für Grünstrom im E-Auto"02.04., 06:0002.04.2021, 06:0001:08:21
CEO Oliver Koch im New Mobility Podcast von auto motor und sport "Sonnen baut im bayerischen Wildpoldsried Lithium-Eisenphosphat-Batterien – nicht für Autos, sondern für Häuser. Als stationäre Stromspeicher puffern sie elektrische Energie, die Solarzellen oder andere regenerative Stromquellen erzeugen. Zusammengeschlossen fungieren sie als Pufferspeicher auch fürs Stromnetz und diese Community arbeitet als Stromversorger für alle Beteiligten. Im Podcast spricht CEO Oliver Koch darüber, wie dieses System den für alle Mitglieder der Gemeinschaft regenerativ und preislich attraktiv macht – auch weil es in Deutschland einen Markt für netzstabilisierende Maßnahmen gibt. Alle Stromspeicher zusammen arbeiten quasi wie ein sekundenschnell an- und abschaltbares Kraftwerk. Außerdem erläutert Koch, welche anderen Anforderungen die Sonnen-Batterien im Vergleich zu Auto-Akkus erfüllen müssen und warum letztere weniger gut als Pufferspeicher für die Hausversorgung geeignet sind, selbst wenn sie an der Wallbox fürs E-Auto von Sonnen hängen. Der Sonnen-Chef erklärt zudem, welche Möglichkeiten es gibt, bei Sonnen E-Autos auszuprobieren und zu leasen, was die Batteriezellen bei Sonnen intelligent macht, warum ein Speicher im Haus sinnvoller ist als die direkte Einspeisung von Solarstrom ins Netz und für gut 1,5 Millionen Bestands-Solaranlagen eine auch wirtschaftlich sinnvolle Nachrüstung für die Zukunft ist – Stichwort EEG-Umlage. Außerdem erzählt Oliver Koch über die Auto-Mobilität bei Sonnen und erläutert, was mit der „Straße der Zahnärzte“ gemeint ist und was das mit Elektroautos zu tun hat."
- Moove | Sind 1900 Elektro-PS besser als die Formel 1?19.03., 05:1019.03.2021, 05:1000:49:15
Nick Heidfeld im New Mobility Podcast von auto motor und sport Nick Heidfeld fuhr elf Jahre in der Formel-1-Weltmeisterschaft und ab 2014 in der Formel E. Seit 2019 ist er zudem Test- und Entwicklungsfahrer bei Automobili Pininfarina. Im Januar 2021 konnte er den ersten Prototypen des Battista auf der Rennstrecke ausprobieren. Das ist ein ein vollelektrischer Sportwagen mit dem Antrieb des Rimac C2, mehr als 1900 PS sowei 2300 Netonmeter maximalem Drehmoment aus vier Elektromotoren (an allen vier Rädern). Heidfeld kann also Motorsport mit Verbrennungsmotoren und mit E-Antrieb bestens vergleichen sowie die Vorteile von Straßensportwagen mit Elektroantrieb gegenüber den vielzylindrigen Klassikern abwägen. Im Podcast spricht er über den Verlust von Sound und Handschaltung, den Übergang von Rekuperation und mechanischer Bremswirkung sowie darüber, wo das umfassende Torque-Vectoring elektrischer Boliden hinführen könnte, aber auch über sportliches Autofahren in Zukunft und CO2. Außerdem gibt der Vater dreier Kinder preis, mit dem Kauf welches Sportwagens er sich einen Jugendtraum erfüllt hat und welches Elektroauto ihn bislang noch zu begeistern vermochte.
- Moove | "Synthetische Kraftstoffe ist Autofahren nur für Reiche"05.03., 05:3005.03.2021, 05:3001:06:46
Cem Özdemir von Bündnis 90/Die Grünen im New Mobility Podcast von auto motor und sport Cem Özdemir ist türkischer Schwabe mit argentinischer Frau, deutscher Politiker, Vater, Diplom-Sozialpädagoge, Vegetarier, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen und damit vielleicht Nachfolger von Andreas Scheuer. Dessen Namen und die seiner Vorgänger würden selbst bei CSU-Wählern im bayerischen Bierzelt einen Schauer auslösen, glaubt Özdemir. Dementsprechend würde er die Verkehrspolitik gerne umkrempeln. „Jetzt ist Fortschritt angesagt, jetzt ist Hightech angesagt, jetzt ist German can-do angesagt und nicht mehr German Angst à la CSU“, so der Schwabe in der ersten Folge von Moove, die teils in Mundart aufgenommen ist. Auf Schwäbisch spricht Özdemir natürlich über „n Daimler“, die Aufspaltung des Konzerns und dessen chinesische Investoren. Als Grüner muss er natürlich mehr als einmal über die Eisenbahn sprechen, lässt aber auch Modernes wie Uber, geteilte Mobilität oder hilfreiche Digitalisierung nicht aus. Er ist überzeugt, dass Tempolimit und Verbrenner-Ende ohnehin kommen und E-Autos bald billiger sein werden als Verbrenner, möchte aber SUVs mit dickem Benziner nicht verbieten, sondern nur so teuer machen, wie es gerecht ist. Welches spezielle Hybridmodell Özdemir in Berlin dem Fahrdienst des Bundestages vorzieht, mit was für Autoquartetts seine Kinder spielen, wie teuer das Autofahren mit synthetischen Kraftstoffen wird und was der 55-Jährige über Elon Musk denkt, erfahren Sie in dieser Folge von Moove.
- Moove | Individuelle Mobilität als Grundrecht12.02., 15:2012.02.2021, 15:2001:23:10
Sascha Pallenberg von Daimler im New Mobility Podcast von auto motor und sport Sascha Pallenberg kümmerte sich vier Jahre lang als Head of Digital Transformation bei der Daimler AG darum, die Kommunikation des Automobil-Dinosauriers zu modernisieren. Im Podcast erzählt der gebürtige Dortmunder davon, wie sich das anfühlte, als 2016 der Anruf bei ihm reinkam, weil "der mit dem Schnauzbart" (Dieter Zetsche) jemandem gesagt habe, er solle mal den "mit der Kappe" (Sascha Pallenberg) anrufen. Für den Job beim Daimler verließ Pallenberg sogar die von ihm mitgegründete Blog-Plattform "mobilegeeks.de" und wechselte auf die Industrieseite des Schreibtisches. Dort traf er pünktlich zur heißen Phase des Dieselskandals ein, musste sich zum Start vor allem mit Krisenkommunikation beschäftigen. Sowas härtet ab und schärft die Sinne. Vor allem für Halbwahrheiten und alternative Fakten. Die kann er grundsätzlich nicht unkommentiert stehen lassen. Die Zukunft der deutschen Automobilindustrie sieht Pallenberg längst nicht so schwarz, wie das viele Experten gerne hätten. Was nicht heißt, dass er kein Auge für offene Flanken und Versäumnisse der Vergangenheit hätte. Obwohl er seit vielen Jahren in Taipeh lebt, fehlt ihm zum Beispiel jegliches Verständnis dafür, dass die seit Ewigkeiten beschworene "Verkehrswende" bislang grundsätzlich Menschen ausklammert, die nicht in Ballungsräumen leben. Was das alles mit der neusten Generation von Halbleitern zu tun hat, warum der künftige Smart aus China eine ganz große Nummer wird, wie die Zusammenarbeit zwischen Geely und Foxconn den internationalen Automobilmarkt verändern könnte und warum man Kommunikationsexperte werden kann, obwohl man sich grundsätzlich weigert, Umlaute zu verwenden, hören Sie in der aktuellen Folge des MOOVE-Podcasts. Viel Spaß!
- Moove | "Die Software für VW & Co. um Tesla einzuholen"23.12., 07:4023.12.2020, 07:4001:21:14
Jan Becker und Serkan Arslan von Apex AI im New Mobility Podcast von auto motor und sport Nicht erst seit den Software-Problemen des VW ID.3 ist klar, dass etablierte Autohersteller der Elektronikstruktur von Tesla nacheifern. Im Podcast erklären unsere Gäste, warum ein TÜV-zertifiziertes Betriebssystem auf Basis der Roboter-Programmiersprache ROS eine Lösung für alle sein soll. Das Auto der Zukunft entwickelt sich mehr und mehr zum Software-Produkt. Wie beim Antrieb hat Tesla hier mit wenigen zentralen Rechnern statt mehr als 100 dezentraler Steuergeräte ein neues Paradigma geschaffen. Das erlaubt die Verarbeitung der riesigen Datenmengen für das autonome Fahren und vereinfacht so genannte Over-The-Air-Updates. Beides wird für das Auto der Zukunft mindestens so entscheidend wie die Frage nach dem CO2-neutralen Antrieb. In dieser Folge von Moove sprechen Jan Becker (CEO) und Serkan Arslan (Leiter Vertrieb) von Apex AI über die Entwicklung des Autos zum Software-getriebenen Produkt. Natürlich ist auch das autonome Fahren ein Thema und warum sie bei Apex AI glauben, dass die etablierten Autobauer einen gemeinsamen Software-Kern brauchen, um den Vorsprung von Tesla einzuholen. Die von Apex AI entwickelte Lösung basiert auf Programmiersprache, die eigentlich für Roboter entwickelt wurde. Klingt ungewöhnlich, hat aus Sicht von Becker und Arslan aber gleich mehrere Vorteile. Außerdem erläutern die erfahrenen „Softwerker“ Becker und Arslan, warum eine TÜV-Zertifizierung nach Automotive-Standards so wichtig und schwierig ist und wofür Apex AI den CES Innovation Award 2021 bekommen hat. Außerdem erläutert Jan Becker in dieser Folge von Moove, warum es ihn nach Kalifornien verschlagen hat und Serkan Arslan macht klar, wieso der Standort Stuttgart neben dem Silicon Valley zukunftsweisend für ihr Unternehmen ist.
- Moove | "Brot und Ladestationen, E-Autos und Nachhaltigkeit"04.12., 12:2004.12.2020, 12:2001:03:52
Roland Schüren von Ihr Bäcker Schüren im New Mobility Podcast von auto motor und sport Roland Schüren ist gelernter Bäcker und Diplom-Betriebswirt und leitet ein Unternehmen mit 19 Bäckereien und 250 Mitarbeitern. Wir sprechen mit ihm aber über Nachhaltigkeit, Elektroautos und deren Ladeinfrastruktur. Schüren nutzt in allen Filialen Strom aus erneuerbaren Energiequellen, von einigen Backöfen wird die Ofenwärme mittels Luft-Wärmepumpe zur Warmwasseraufbereitung, für die Spülmaschinen oder auch für die Heizung genutzt. Warmes Wasser aus Abwärme kühlen Erdwärmetauscher runter – entsprechende Rohre liegen sinnigerweise unter Parkplätzen für Elektroautos und halten die eisfrei. Und die Filialen werden mehrmals täglich mit klimafreundlichen Elektro- und Erdgasfahrzeugen beliefert. Insgesamt sind sechs Elektrofahrzeuge (Nissan e-NV200)und zusätzlich 16 Elektro-Firmenfahrzeuge im Einsatz. Vor allem aber betreibt Roland Schüren inzwischen schon zwei Ladeparks. Am ersten Oktober einer am Autobahnkreuz Hilden eröffnet – mit Tesla- und Fastnet-Schnellladern, die bis zu 300 kW abgeben. In der endgültigen Ausbaustufe plant der 54-Jährige 40 Tesla Supercharger, 22 Fastned- und 52 AC-Ladepunkte, dazu Photovoltaik auf den Schleppdächern, Klein-Windkraftanlagen und zwei Megawatt-Akkuspeicher von Tesvolt. Mit so viel Engagement für CO2-Reduktion im Rücken kandidiert Schüren bei der Bundestagswahl 2021 für die Grünen. Im Podcast sprechen wir mit dem Unternehmer und öko-bewegten Bald-Politiker nicht nur über Streetscooter, sein eigenes E-Auto und die Erfahrungen damit, sondern auch darüber, was E-Autos Laden mit Vertical Gardening zu tun haben könnten und was man mit zu viel Backwaren am Ende des Tages anfängt.
- Moove | Warum E-Autos den CO2-Ausstoß nicht erhöhen20.11., 05:2520.11.2020, 05:2500:52:06
Günter Hörmandinger von der Agora Verkehrswende im New Mobility Podcast von auto motor und sport Günter Hörmandinger beschäftigte sich schon in den 90ern als Beamter der Europäischen Kommission unter anderem mit den Umweltauswirkungen der Verkehrspolitik und war für die Vorbereitung der ersten EU-Verordnung über die Begrenzung der CO2-Emissionen von Pkw zuständig. Heute ist der Doktor der Physik und Umwelttechniker stellvertretender Direktor der Agora Verkehrswende. Im Podcast spricht er darüber, wie ein klimaneutrales Deutschland möglich ist und dass ein entsprechendes Szenario nicht von einer Einschränkung unserer Mobilität ausgeht – aber von einer Veränderung. Hörmanndinger spricht über die Anteile der verschiedenen Bereiche unserer Gesellschaft am gesamten CO2-Ausstoß und erklärt, warum der Straßenverkehr bei der CO2-Einsparung Nachholbedarf hat. Und er erläutert, wie wenig durchdachte Analysen darauf kommen, Elektroautos würden den CO2-Ausstoß in Deutschland erhöhen. Außerdem erklärt Hörmanndinger, was Treibhausgase sind und wie er mit dem menschengemachten Klimawandel umgeht und wie er im Lichte dessen seine eigenen Mobilitätsbedarf bewältigt.
- Moove | "Die besseren Motoren sind elektrisch"06.11., 05:3006.11.2020, 05:3001:01:47
E-Antriebsentwickler Joachim Doerr von Audi im New Mobility Podcast von auto motor und sport Joachim Doerr hat über Verbrenner promoviert und ist jetzt E-Antriebsentwickler. Mit seinen Posts begeistert er 10.000 Follower. Im Podcast erklärt er, warum und vergleicht. Wer eine erfolgreiche Doktorarbeit über „Konzeption, werkstoffgerechte Gestaltung und Festigkeitsnachweis für ein Magnesium-Hybrid-Zylinderkurbelgehäuse“ verfasst hat, dürfte den meisten Laien als klassischer Petrolhead gelten. Und doch hat Joachim Doerr nach 16 Jahren Verbrennungsmotorenentwicklung 2014 in ein Fach gewechselt, das vielen thermodynamisch sozialisierten Entwicklern eher fremd und vielleicht sogar suspekt ist. Seit 2017 ist Dr. Joachim Doerr „Leiter Konstruktion E-Motoren und elektrische Achsantriebe“ bei Audi. Mit der Präsentation des E-Tron 2018 begann Doerr vieles aus seiner Arbeit auf Linkedin zu teilen. Seine Begeisterung scheint ansteckend: Inzwischen hat Doerr die 10.000er-Marke von Followern auf Linkedin überschritten, Kommentare unter den Posts eskalieren teils zu Expertendiskussionen. Im Podcast erläutert der 47-Jährige was gute Elektromotoren ausmacht, was die Vorteile von Asynchron- oder Synchronmaschinen sind, dass fremd oder permanent erregt nichts mit Ärger zu tun hat und wo der Reiz von mehreren Motoren auf einer Achse liegt. Außerdem spricht er über Drehzahlen und Drehmoment von E-Maschinen und warum Getriebe auch für E-Motoren eine Option sein können. Ein Benzingespräch ohne Sprit. Wo Joachim Doerr demnächst den Strom für seinen E-Tron herbekommt, wie weit er damit reist und wie er inzwischen mit Reichweitenangst umgeht, hören Sie hier in dieser neuen Folge von MOOVE, dem New Mobility Podcast von auto motor und sport. Wenn Sie eine Frage, Wünsche oder Anregungen haben, schreiben Sie uns einfach unter podcast@moove-magazin.de Weitere auto motor und sport Podcast-Formate finden Sie unter http://www.auto-motor-und-sport.de/podcast
- Moove | "Wasserstoff-Pkw sind Unsinn"23.10., 05:3023.10.2020, 05:3001:06:30
Professor Martin Doppelbauer vom KIT im New Mobility Podcast von auto motor und sport Professor Martin Doppelbauer hält den Lehrstuhl für hybridelektrische Fahrzeuge am Karlsruher Institut für Technologie. Und er hat ein Strategiepapier "Elektrische Pkw" veröffentlicht, das es in sich hat. „Brennstoffzellen-Pkws sind technisch, ökonomisch und letztlich auch ökologisch ein Unsinn". Nach Meinung von Martin Doppelbauer sind vielmehr "batterieelektrische Pkw der einzig gangbare Weg in eine abgasfreie und CO2-emissionsarme Zukunft der individuellen Mobilität“. Im Podcast erläutert der Experte, warum. Er rechnet vor, wieso eine Wasserstoff-Infrastruktur unrentabel ist, dass Brennstoffzellen-Autos in ihrer CO2-Bilanz um ein Vielfaches schlechter sind als batterieelektrische Autos und kaum Vorteile selbst gegenüber Verbrennern haben und wie erstaunlich klein für Solarzellen sein müsste, die alle Autos in Deutschland mit Ladestrom versorgen könnten. Warum und wofür Wasserstoff in Zukunft trotzdem wichtig ist, ob und welche E-Autos Doppelbauer privat fährt und womit er noch lieber unterwegs ist, erzählt der promovierte Elektrotechniker in einer neuen Folge von MOOVE, dem New Mobility Podcast von auto motor und sport. Wenn Sie eine Frage, Wünsche oder Anregungen haben, schreiben Sie uns einfach unter podcast@moove-magazin.de Weitere auto motor und sport Podcast-Formate finden Sie unter http://www.auto-motor-und-sport.de/podcast
- Moove | Tesla oder China – wer hat die Super-Batterie, Herr Professor?09.10., 05:3009.10.2020, 05:3001:03:00
Maximilian Fichtner vom Helmholtz-Institut im New Mobility Podcast von auto motor und sport Maximilian Fichtner ist Direktor am Helmholtz-Institut in Ulm und Professor für Festkörperchemie an der Universität Ulm. Außerdem ist er wissenschaftlicher Direktor von CELEST ("Center for Electrochemical Energy Storage Ulm-Karlsruhe"), einer der größten Forschungsplattformen zum Thema Batterien. Die Suche nach neue Methoden zur Energiespeicherung und die Entwicklung der entsprechenden Materialien bestimmt seine wissenschaftliche Tätigkeit. Für Fragen nach der besten Batterie für die Zukunft des Elektroautos ist er also der perfekte Gesprächspartner. Aber was ist überhaupt die beste Batterie? Liegt der Fokus auf Speicher- oder Schnellladefähigkeit, auf niedrigem Volumen oder Gewicht oder darauf, möglichst wenig problematische Rohstoffe zu verwenden oder ist weniger Brandgefährlichkeit noch wichtiger? Und zu welchem Preis ist es möglich, das alles unter einen Hut zu bekommen? Im Podcast erklärt Fichtner, welchen Schritt Tesla mit dem Battery Day gezeigt hat und wie groß der Rückstand etablierter Autohersteller ist, lotet die Chancen neuer Anoden- und Kathodenmaterialien aus und spricht über Fortschritte durch klugen Zellaufbau. Wer mehr über die wichtigste Komponente des Autos der Zukunft wissen will, ist also in diesem Podcast genau richtig und erfährt außerdem, warum der Professor von Elektroautos begeistert ist, ob und was für eines er fährt, ob er noch ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor besitzt und welches ihm noch Freude bereiten würde.
- Moove | "Ladesäulen sind wie intelligente Toaster"25.09., 08:1525.09.2020, 08:1501:17:20
Georg Griesemann von Compleo im New Mobility Podcast von auto motor und sport Georg Griesemann ist studierter Betriebswirtschaftler und Steuerberater. Er hat sich aber auch intensiv geschäftlich mit Solarzelleninstallation beschäftigt. Jetzt will er mit Compleo als Komplettanbieter für Ladesäulen der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen. Im Podcast erklärt er, warum eine Ladesäule mehr ist als eine große Steckdose, was noch alles dazugehört, damit beispielsweise die Batterie des Autos mit der Säule und die mit dem Netz kommunizieren kann und was Anbieter von Ladestrom noch alles brauchen, um E-Autofahrer versorgen zu können sowie welche Technologie nötig ist, damit E-Autos einfach eingesteckt werden können und automatisch erkannt werden, so dass der Kunde am Monatsende einfach eine Rechnung bekommt wie vom Mobilfunkanbieter. Griesemann erläutert die Anwendungsfälle von Ladesäulen und was die Hindernisse sind. So lässt sich beispielsweise mit Ladesäulen im öffentlichen Raum kein Geld verdienen – was die Motivation, dort Ladepunkte zu installieren nicht gerade fördert. Außerdem rechnet Grießemann vor, dass zu den Kosten für die Installation einer Ladesäule noch mal die gleichen für die Erweiterung des Netzanschlusses hinzukommen. Und Griesemann, erklärt warum auch die Autohersteller ein Problem sind.
- Moove | "Elektro-VWs wären auch ohne Dieselskandal gekommen"11.09., 14:0611.09.2020, 14:0601:03:45
Engelbert Wimmer, Autor des Buches „The InCarnation Code“, im New Mobility Podcast von auto motor und sport Der Unternehmensberater hat ein 460-Seiten-Buch über die „Neuerfindung“ der Autoindustrie geschrieben, die bald nicht mehr nur Fahrzeuge verkaufen kann, sondern Mobilität als Service anbieten muss. Die bittere Pille: Für eine Reinkarnation muss vieles erst mal sterben. Wenn Sie eine Frage, Wünsche oder Anregungen haben, schreiben Sie uns einfach unter podcast@moove-magazin.de Weitere auto motor und sport Podcast-Formate finden Sie unter http://www.auto-motor-und-sport.de/podcast
- Moove | "Wegen der Umwelt fahre ich kein E-Auto"31.07., 07:2031.07.2020, 07:2001:20:19
Christoph Erni von Juice Technology im New Mobility Podcast von auto motor und sport Eigentlich hatte Christoph Erni überhaupt nichts mit der Elektromobilität zu tun. Auch die ganzen ökologischen Argumente überzeugten ihn nicht, bis er aus Trotz nach einem Gespräch mit einem Geschäftspartner einen nach seinem Maserati ein Tesla Model S bestellte. Aus dieser vermeintlichen Übersprungshandlung ist heute ein kleines Unternehmen entstanden, das sich zum Ziel gemacht hat, E-Auto-Fahrern das Leben zu erleichtern indem es das Laden sicherer, einfacher und stressfreier macht und damit zu einem der kleinen, aber wesentlichen Treiber der Verkehrswende zum E-Auto zählt. Wenn Sie eine Frage, Wünsche oder Anregungen haben, schreiben Sie uns einfach unter podcast@moove-magazin.de Weitere auto motor und sport Podcast-Formate finden Sie unter http://www.auto-motor-und-sport.de/podcast
- Moove | Haben die Deutschen auch das Thema Wasserstoff verschlafen?17.07., 12:1317.07.2020, 12:1301:11:57
Nikolas Iwan von H2-Mobility im New Mobility Podcast von auto motor und sport Nikolas Iwan ist ein Idealist - und dass obwohl er seit langem für einen Öl-Konzern arbeitet. Seit 2015 ist er beim Joint Venture H2-Mobility, das unter anderem von Shell, Daimler und Linde gegründet wurde und macht sich für das Thema Wasserstoff als Energieträger in der Mobilität stark. Im Podcast erzählt Iwan, warum seine Frau nur bedigt von dem Thema H2- und E-Mobilität zu überzeugen ist, was ihn antreibt, warum die knapp 90 Wasserstofftankstellen für den aktuellen Bedarf ausreichen und wie es um die aktuelle Entwicklung und um das Thema Wasserstoff steht. Außerdem verrät er, was vom Wasserstoffkapitel im Corona-Konkjunkturpaket zu halten ist, welche Hersteller in Sachen H2 vorne liegen und warum es für alle Autohersteller blutig, für die Deutschen aber vermutlich am blutigsten wird, weil sie das Thema nicht entschieden genug angehen würden. Wenn Sie eine Frage, Wünsche oder Anregungen haben, schreiben Sie uns einfach unter podcast@moove-magazin.de Weitere auto motor und sport Podcast-Formate finden Sie unter http://www.auto-motor-und-sport.de/podcast