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Living Planet – Der WWF Podcast

WWF Deutschland

Science

213 Episoden · neueste 08.10.

Häufig erwähnt

Episoden

213
  1. Full Power
    27.10., 02:0000:26:08

    Der Batterie-Boom und die Folgen Sie sind im Smartphone, in der Fernbedienung und sogar in Hörgeräten oder im Herzschrittmacher. Batterien und Akkus. Sie begleiten uns auf Schritt und Tritt und es werden immer mehr. Insbesondere im Verkehr wächst die Nachfrage nach mobilen Stromspeichern für Pedelecs, Mietroller und vermehrt für Elektroautos und Busse. Mit der Nachfrage wächst der Hunger nach Rohstoffen wie Lithium, Nickel, Kupfer oder Kobald und nicht nur in Bayern, Brandenburg oder dem Saarland entstehen neue Fabriken für die begehrten Akkus. Das alles hat Folgen für die Umwelt, unsere CO2 Bilanz und unser Mobilitätsverhalten. Es ist einiges in Bewegung. Esther Laabs vom WWF hat sich mit der Batteriebranche auseinandergesetzt und sie berichtet heute in #ÜberLeben über einen boomenden Sektor und seine ökologischen Nebenwirkungen. Redaktion: Jörn Ehlers

  2. Es geht um die Wurst
    20.10., 02:0000:28:43

    Dirk Steffens kulinarische Weltrettung Es geht um die Wurst, denn wir reden heute über Essen. Zu Gast haben wir keinen TV-Koch, sondern einen Fernsehjournalisten und zwar Dirk Steffens Er war in den vergangenen Monaten einmal mehr als rasender Reporter in unterschiedlichen Ecken der Welt unterwegs und hat sich auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Herausgekommen ist eine „Geo-Story“ für RTL, in der er verspricht, wie wir die Menschheit satt bekommen und gleichzeitig die Welt retten können. Parallel dazu hat er gemeinsam mit der Wissenschaftsjournalistin Marlene Göring das Buch EAT IT vorgelegt, in dem es genau um die selbe Frage geht. Redaktion: Jörn Ehlers

  3. Die Wiederkehr des Henkelmanns
    13.10., 02:0000:28:24

    Ein Plädoyer für mehr Mehrweg Früher war alles besser: Das Pausenbrot der Kinder wurde in die Brötchentüte vom Vortag gepackt. Vati nahm sein Mittagessen im Henkelmann mit auf Schicht und „Coffee to go“ hieß noch „Draußen nur Kännchen“. Lang, lang ist es her, aber auch wenn nicht alles so toll war an den alten Zeiten, zumindest der Abfallberg war deutlich kleiner. Das dachte sich offenbar auch die Bunderegierung und führte Anfang des Jahres die sogenannte „Mehrwegangebotspflicht“ in der Gastronomie ein, um Pizzakartons und Wegwerfgeschirr den Kampf anzusagen. Kunden soll es dadurch sehr viel leichter gemacht werden, Suppe, Sushi oder Salat in der eigenen wiederverwendbaren Box mit nach Hause zu nehmen. Hat es was gebracht? Oder war die Vorgabe ein netter aber letztlich vergeblicher Versuch, der Einweg-Lawine entgegen zu treten. Wie groß ist das Potenzial und was muss passieren, um die Verschwendung von Ressourcen durch Pappbecher, Alu-Schälchen und Plastikgabeln entscheidend zu reduzieren? Wir schauen heute mit Laura Griestop, die sich für den WWF seit Jahren mit Verpackungen und ihren Umweltauswirkungen auseinandersetzt, auf ein Thema, das uns alle betrifft, aber vielleicht nicht jedem schmeckt. Redaktion: Jörn Ehlers Weitere Infos: https://mehr-mehrweg.de/ https://wegweiser-mehrweg.de/ https://mehrweg-einfach-machen.de

  4. Checker Tobi: komplexe Themen, kindgerecht erklärt
    06.10., 02:0000:47:27

    Der TV und Kino-Star Tobi Krell schafft es als Checker Tobi komplexe Fragen wie die Klimakrise für alle greifbar zu machen - nun schon in seinem zweiten Kinofilm Podcast lieber gucken?➡️ https://youtu.be/s8hAqvqs9uc?si=2rJDB97z1spiazb2 Auf Checker Tobi können sich alle einigen. Kinder genauso, wie ihre Eltern. Ob es im TV nun um die Kuh im Stall geht, das Blut im Körper oder den Tod. Große und schwierige Themen gibt es genug. Seit inzwischen 10 Jahren checkt Tobi Krell im TV. Vielfach ausgezeichnet und 2018 das erste Mal im Kino. Damals ging es um nicht weniger als "Das Geheimnis unseres Planeten", das Wasser war gemeint. Die Klimakrise spielte da schon eine zentrale Rolle. Fünf Jahre, eine Pandemie und einen Sommer voller dramatischer Klima- und Umweltnews später sprechen wir mit Tobi im ÜberLeben Podcast über sein zweites Kino-Abenteuer. Die großen Fragen zum Film stellen Kinder, also diejenigen, an die sich der Film richtet. Die Klimakrise, lernen wir dabei, nimmt in der Checker-Arbeit eine immer präsentere Rolle ein. Wer den Film sieht, erlebt sie in der Zerbrechlichkeit einer gigantischen Höhle in Vietnam, in den bitterkalten Ebenen der Mongolei und im massiv bedrohten Amazonas Regenwald. Ganz besonders hier wird deutlich, wie dramatisch die Zukunft für unseren Planeten aussehen kann, wenn sich Politiker:innen und Gesellschaft nicht um echten Klimaschutz kümmern. Redaktion: Klaus Esterluß Technik: Pascal Ertl

  5. Totgesagte leben länger
    22.09., 02:0000:28:05

    Wisente beißen sich durch Ihre Hörner zierten schon die Helme der Germanen. Sie waren allerdings nicht die einzigen, die Appetit auf Frischfleisch aus Wald oder Prärie hatten. Und so ging es den Wildrindern jahrhundertelang ans Fell. In Amerika knallten Bufallo Bill und Co geschätzte 30 Millionen Bisons ab. Der europäischen Variante der zotteligen Hornträger, dem Wisent, ging es kaum besser. Die letzten wilden Exemplare landeten nach dem 2. Weltkrieg in den Mägen der hungernden Bevölkerung. Und trotzdem hat die Art überlebt. Wie das gelang, ob sich die Huftiere auch in deutschen Wäldern etablieren können und wie aufwändig eine Wideransiedelung ist, darüber reden wir heute in #ÜberLeben mit Leonie Weltgen und Aurel Heidelberg. Leonie begleitet mit dem Projekt „Los Bonasos“ die Rückkehr von Wisenten aus Polen nach Deutschland und Aurel ist für den WWF als eine Art „Cowboy“ unterwegs. Er organisiert den „Treck“ der Wisente aus europäischen Gehegen in die Wildnis von Aserbaidschan. Redaktion: Jörn Ehlers

  6. Auf der Überholspur
    15.09., 02:0000:30:39

    Kommt die Elektromobilität aus der Kurve? 15 Millionen Elektroautos sollen 2030 -also in sieben Jahren– über deutsche Straßen rollen. Das ist zumindest das erklärte Ziel der Bundesregierung. Davon sind wir allerdings noch weit entfernt. Derzeit wird gerade mal etwas mehr als eine von rund 50 Millionen Pkw hierzulande elektrisch angetrieben. So genannte Plug In Hybride, also Fahrzeuge, die sowohl einen Elektro- als auch einen Verbrennungsmotor haben, wurden dabei schon mitgezählt. Doch ist der Durchbruch der Elektromobilität überhaupt wünschenswert? Können Elektroautos das Klima entlasten oder schaffen sie eher neu neue Umweltprobleme? Sind Stromer der Schlüssel zu einer modernen Mobilität oder lediglich die Fortsetzung einer veralteten Verkehrspolitik im grünen Gewand? Über Fragen wie diese reden wir heute mit Andreas Knie, Verkehrsforscher am Wissenschaftszentrum Berlin. Redaktion: Jörn Ehlers

  7. Der Ökosponsoring-Podcast
    08.09., 02:0000:28:08

    Geld für eine bessere Welt oder Greenwashing ? "Pekunia non olet" - Geld stinkt nicht. Die meisten Fußballvereine haben das längst erkannt und lassen die Trikots ihrer Spieler z.B. mit den Logos von staatlichen arabischen Fluglinien, russischen Ölkonzernen oder fragwürdigen Wettanbietern beflocken. Dafür kassieren sie Millionen. Und? Kaum jemanden stört es. Beim Ökosponsoring ist das anders. Will eine Firma mit ihrem Umweltengagement werben, wird in der Regel sehr genau hingeschaut und schnell steht der Vorwurf des Greenwashings im Raum. Vermutlich ist das ein Grund, warum Sponsoring im Umweltbereich nie die finanziellen Dimensionen erreicht hat wie im Sport. Steht Ökosponsoring zur Recht in der Kritik oder ist es nach wie vor eine wichtige Einnahmequelle für NGOs? Verkaufen Aktivisten für wenig Geld ihre Seele oder wäre es dumm, auf die Gelder aus den Werbeetats der Unternehmen zu verzichten? Fragen wie diese erörtern wir heute mit Sebastian Tripp. Er verantwortet beim WWF Deutschland den Bereich Unternehmenskooperationen und er ist heute bei #ÜberLeben zu Gast. Redaktion: Jörn Ehlers

  8. Tierischer Streit
    01.09., 02:0500:32:18

    Immer mehr Konflikte zwischen Mensch und Wildtieren Leben und Leben lassen! Klingt gut, doch so einfach ist ein Leben im Einklang mit der Natur oft nicht. Elefanten, die Felder verwüsten, Segler, die auf Schwertwale schießen oder Marder, die gerne mal Bremsschläuche von parkenden Autos annagen: das Spektrum der Konflikte zwischen Menschen und Tieren ist breit. Ob und wie sich solche tierischen Streitfälle lösen lassen, darüber reden wir heute in #ÜberLeben mit drei WWF-Kolleg:innen, die sich in ganz unterschiedlichen Ecken der Welt um Streitschlichtung bemühen. Thomas Breuer berichtet von Waldelefanten im Kongobecken, die nicht von allen als „sanfte Riesen“ bewundert werden. Sybille Klenzendorf erläutert, warum Müllmanagement auch etwas mit Eisbärenschutz zu und hat, und Moritz Klose weiß, warum Wolf, Luchs und Otter bei Schäfern und Fischern weniger beliebt sind. Redaktion: Jörn Ehlers Mehr zum Thema: www.wwf.de/konflikte-mit-wildtieren

  9. Auf der Abschussliste
    25.08., 02:0000:21:39

    Bayern will Ottern ans Fell Possierlich, niedlich, süß: Auf der Liste der beliebtesten Tiere dürften sie ziemlich weit oben stehen, aber eben nicht bei jedem. Die Rede ist von Ottern, genauer gesagt von Fischottern. Während in Hessen und anderswo das Comeback der Wassermarder bejubelt wird, will man den „Problem-Ottern“ in Bayern ans Fell. Sind die Tiere wirklich so knuddelig oder verbirgt sich hinter der putzigen Fassade ein finsterer Fischkiller, der die Karpfenzüchter in den Ruin treibt? Der Otter polarisiert. Das zeigt auch eine WWF-Petition zur Rettung der Otter, die auf viel Zustimmung aber auch Kritik stieß. In #ÜberLeben kommt diesmal der Fischökologe Ruben van Treeck zu Wort, der sich für den WWF um die letzten frei fließenden Flüsse in Bayern kümmert. Dabei ist er immer mal wieder dem Otter auf der Spur. Redaktion: Jörn Ehlers Hier gehts zur Petition zur Rettung der Otter: https://mitmachen.wwf.de/fischotter

  10. Farm Rebellion
    18.08., 02:0000:37:26

    Landwirtschaft in Zeiten der Klimakrise „Wat de Bur nich kennt, dat frett he nicht. Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Das plattdeutsche Sprichwort bringt die eher konservative Haltung vieler Farmer auf den Punkt. Für den Landwirt des Jahres 2022 gilt das aber ganz sicher nicht. Benedikt Bösel testet auf seinem 3000 Hektar großen Betrieb neue Wege in Ackerbau und Viehhaltung, und er versucht dabei, Ansätze aus aller Welt für seinen Hof in Brandenburg zu nutzen. Agroforst, syntropischer Anbau und Mikrofarming sind dabei nur einige Ansätze, die dort verfolgt werden. Einen Blick hinter die Kulissen des Gutshofes wirft jetzt Disney Plus. Das Streaming Portal widmet Bösel und seinen Mitstreiter:innen gleich eine sechsteilige Serie. Ausgehend vom Hof in Alt-Madlitz nimmt „Farm Rebellion“ die Zuschauer mit auf eine Reise zu innovativen Projekten in aller Welt. Ob und in welcher Form sich die Konzepte der Agrar-Pioniere hierzulande umsetzen lassen, wird sich zeigen. Angesichts der Klimakrise wird vielen Bauern aber vielerorts wohl gar nichts anderes übrig bleiben, als sich neuen Formen von Landwirtschaft zu öffnen. Mit Benedikt Bösel und Rolf Sommer, Leiter des WWF Agrarteams, reden wir heute in ÜberLeben über die Suche nach neuen landwirtschaftlichen Wegen in Zeiten des Klimawandels. Redaktion: Jörn Ehlers Weitere Infos: https://www.gutundboesel.org/ https://www.disneyplus.com/de-de/home

  11. Löwe als Haustier? Wildtiere in Privathaushalten
    11.08., 11:1800:22:57

    Exotische Wildtiere in deutschen Wohnzimmern Redaktion: Eileen Wegner Gesprächspartnerin: Katharina Hennemuth

  12. Dirty Thirty
    21.07., 02:0000:19:22

    Vom CO2-Problem der Industrie Deutschland ist ein Industrieland. Stahl, Eisen, Zement – das alles wird hier vor unserer Haustür produziert. Das ist gut für die Wirtschaft – aber derzeit noch schlecht für das Klima, denn bei der Produktion entsteht viel CO2. Der WWF hat sich die Dirty Thirty einmal näher angeschaut, also die 30 CO2-intensivsten Industrieanlagen Deutschlands. Ihre Emissionsbilanz ist erschreckend: Ein Werk allein war im vergangenen Jahr in etwa für so viele CO2-Emissionen verantwortlich, wie auf das Konto von ganz Lettland ging. Wir sprechen in #Überleben in dieser Woche mit WWF Expertin Lisa Okken darüber, wie die Emissionsbilanz der Industrie aktuell aussieht und was getan werden kann, damit sie sich verbessert.

  13. Essensretter
    14.07., 10:4200:20:18

    Vom Aktionstag gegen Lebensmittelverschwendung 18 Millionen essbare Lebensmittel landen in Deutschland jährlich im Müll. Das ist rund ein Drittel der Produktion. Eine Verschwendung von Energie, Wasser, Fläche und Ressourcen! Um zu zeigen, dass es auch anders geht, starteten "Lebensmittelretter" den Aktionstag „restlos genießen". Über 1.000 Menschen durften sich dabei freuen über ein kostenloses Drei-Gänge-Menü unter freiem Himmel, zubereitet aus Lebensmitteln, die sonst in der Tonne gelandet wären Zusammen mit zahlreichen Unterstützer:innen konnte der WWF 7,5 Tonnen Lebensmittel vor der Verschwendung bewahren. Das reichte locker für die hungrigen Gäste und was dann noch übrig war, wurden nach dem Dinner an die Anwesenden verteilt. Eileen Wegner vom WWF nimmt Sie mit zu dem Event und spricht mit der Agrarreferentin Elisa Kollenda, dem Koch Thore Hildebrandt und mit Sofie Walz von der Community Kitchen. Redaktion: Eileen Wegner

  14. Der letzte Schrei
    07.07., 02:0000:27:39

    Mode und ihre Schattenseiten Kann denn Mode Sünde sein? Sie kann! Gemeint sind weniger Sandalen mit Socken oder die Kombination von Streifen- und Karomustern , sondern die sozialen und ökologischen Nebenwirkungen des glamourösen Fashion Business. Auf den Etiketten unserer Kleidung finden sich Pflegehinweise und Infos zum Material. Was fehlt sind Angaben zu Wasserverbrauch, Umweltverschmutzung, Treibhausgasen oder Chemikalien. Über die dunklen Seiten in unserem Kleiderschrank reden wir heute in #Überleben mit Brigitte Zietlow. Sie ist Textilexpertin beim Umweltbundesamtes, das kürzlich einen Bericht zur Langlebigkeit von Kleidung und Sustainable Fashion vorgelegt hat. Außerdem dabei: Susanne Steindl, quasi die Modebeauftragte des WWF Deutschland. Sie leitet den WWF-Shop und kennt die Branche von innen, weil sie viele Jahre für diverse Modehäuser gearbeitet hat. Redaktion: Jörn Ehlers Weitere Infos: https://www.siegelklarheit.de/ https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/haushalt-wohnen/bekleidung#unsere-tipps

  15. Zukunft Zoo
    23.06., 02:0000:31:33

    Zwischen Entertainment und Artenschutz Heiß geliebt und hart kritisiert. Wir reden heute über Zoos. Ihr Image schwankt irgendwo zwischen Ponyhof, Tier-Gefängnis und Arche Noah. Können sie wirkliche einen Beitrag zum Artenschutz leisten oder ist das nur ein Vorwand, um mit der Zuschaustellung exotischer Tiere Kasse zu machen? Wie sieht es hinter den Kulissen aus und wie real ist die präsentierte „heile Welt“ der Tiergärten wirklich? Wir reden heute mit einem, der es wissen muss: Volker Homes. Der Biologe ist Geschaftsführer des Verbandes der Zoologischen Gärten in Deutschland, der Schweiz und Österreich und heute bei #ÜberLeben zu Gast . Redaktion Jörn Ehlers

  16. Die Schädelknacker vom Amazonas
    16.06., 02:0000:31:21

    Vom Überlebenskampf der Jaguare Sie nannten ihn „El Jefe“, den Boss. Eine Stellung, die ihm niemand streitig machte, denn er war wohl der Letzte, der letzte frei lebende Jaguar in den USA. Lange hielt man ihn für tot. Doch er ist wieder aufgetaucht: Im vergangenen Jahr tappte er in eine Fotofalle, allerdings nicht in Arizona, wo man ihn zuletzt gefilmt hatte, sondern weiter südlich in Mexico. Totgesagte leben länger. Hoffentlich gilt das auch für die Artgenossen von "El Jefe". Wie es um die einzige Großkatze Amerikas bestellt ist, darüber reden wir heute in #ÜberLeben mit dem WWF-Biologen Dirk Embert, der gemeinsam mit seinen lateinamerikanischen Kollegen für den Schutz der gefleckten Katzen kämpft. Redaktion: Jörn Ehlers

  17. Auf dem Trockenen
    09.06., 02:0000:30:11

    Wasser, nicht allein zum Waschen da Der blaue Planet verdankt seinen Namen der Tatsache, dass 70 Prozent seiner Oberfläche aus Wasser besteht. Es sollte also eigentlich genug davon da sein und dennoch scheint es vielerorts knapp zu werden. Kenia musste jahrelang auf Regen warten, große Teile Spaniens drohen sich in Wüsten zu verwandeln. Städte wie Montevideo oder Rio de Janeiro sitzen immer wieder auf dem Trockenen, und auch bei uns machen sich viele Regionen Sorgen um die künftige Wasserversorgung. Es läuft etwas schief im Umgang mit dem kostbaren Nass. Müssen wir uns auf trockenere Zeiten einstellen? Was heißt das für die Landwirtschaft und was müssen wir tun, damit auch morgen noch genug für alle da ist? Fragen wie diese diskutieren wir heute in mit Theresa Schiller. Sie ist beim WWF Referentin für internationale Wasserressourcen. Redaktion: Jörn Ehlers Zur WWF Petition hier lang: Rettet Europas Natur! 🌳 | WWF

  18. Soja, Beef und Burger
    26.05., 02:0000:47:47

    Brasiliens Savanne: Opfer unseres Fleischkonsums Der Amazonas-Regenwald in Südamerika. Der Grand Canyon in den USA. Das Great Barrier Reef in Australien. Es gibt Ökosysteme der Superlative, die fast jeder Mensch auf der Welt kennt. Und dann gibt es die kleinen Geschwister, die oft in ihrem Schatten stehen. Und trotzdem genauso wichtig sind für Artenvielfalt und Klimaschutz. Zeit den Scheinwerfer auf eines dieser unbekannten Naturparadiese zu richten – den Cerrado in Brasilien. Sie ist die artenreichste Savanne der Welt, die Wasserquelle Brasiliens und verschwindet in einem kaum fassbaren Tempo. Grund: neben der Rinderzucht vor allem der Anbau von Soja, der aus einst unberührter Natur eine Agrarwüste macht. Roberto Maldonado, Referent für Südamerika und Christine Scholl, Expertin für nachhaltige Agrarlieferketten berichten, warum eine Savanne vielfältiger ist, als man vielleicht denkt, wie genau unser Konsum in Europa für ihre Zerstörung verantwortlich ist und was wir dagegen tun können. Redaktion: Ineke Sass

  19. Manche mögens kalt
    19.05., 02:0000:26:30

    Im Kaltwaschgang gegen Erderwärmung "Nicht nur sauber, sondern rein". Das war ein klassischer Werbeslogan aus den 70er Jahren. Darin pries Klementine, eine Latzhosen tragende Werbeikone, ihr Produkt engagiert an. Klementine gibt es nicht mehr, aber ihr Waschmittel, Ariel, das gibt es noch. Neuerdings reinigt das Pulver nicht nur schmutzige Kleidung, sondern sorgt zugleich für ein sauberes oder besser „reines“ Öko-Gewissen - zumindest fast. „Wir drehen runter“, ist die Botschaft einer aktuellen Kampagne, mit der der WWF und der Hersteller, Procter und Gamble, für Waschen bei niedrigeren Temperaturen und damit fürs Energiesparen trommeln. Ist die Aktion ein reiner Marketing-Gag oder steckt mehr dahinter? Warum macht der WWF dabei mit und wie sieht es insgesamt mit der Ökobilanz beim Waschen aus? Wir wir beim Waschen eine ein wenig weißere Weste bekommen können, darüber reden wir in #ÜberLeben mit Gabriele Hässig, bei P&G die zuständige Geschäftsführerin für Nachhaltigkeit und mit Silke Düwel Rieth, die die Kooperation WWF seitig betreut. Redaktion: Jörn Ehlers Weitere Infos von den Verbraucherzentralen und Stiftung Warentest: https://bit.ly/3nnlls5 https://bit.ly/40ZlIXz

  20. Im Zeichen des Pandas
    12.05., 02:0000:39:13

    60 Jahre WWF Deutschland „Aus der elitären Tierschutzvereinigung ist eine Massenbewegung geworden, die auch gegen die Atomkraft mitkämpft.“ In diesen knappen Worten fasste die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Werdegang des WWF zusammen. Auch wenn die Organisation nie eine Tierschutzorganisation war und sicher auch nicht zur Speerspitze der Anti-Atomkraft gehörte, lag das Blatt mit seiner Beschreibung nicht völlig daneben. Die Organisation im Zeichen des Pandas wird in Deutschland in diesem Jahr 60 Jahre alt. Eine Gelegenheit für einen Blick in den Rückspiegel. Stimmt die Einschätzung der ARD, der WWF sei "die einflussreichste Lobbyorganisation für die Umwelt weltweit ", oder liegen Kritiker richtig, wenn sie von einer „Panda-Cashmaschine“ und „intrigantem Elite-Club“ sprechen? Über Fragen wie diese diskutieren wir mit zwei Wegbegleiter:innen. Zu Gast: bei #ÜberLeben diesmal Martina Fleckenstein und Valentin von Massow. Valentin von Massow ist der ehrenamtliche Stiftungsratsvorsitzende und damit hierzulande der oberste Repräsentant und Martina Fleckenstein ist eine der ersten Mitarbeiterinnen der Organisation in Deutschland. Redaktion: Jörn Ehlers

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