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Living Planet – Der WWF Podcast

WWF Deutschland

Science

213 Episoden · neueste 08.10.

Episoden

213
  1. Das Internet der Tiere
    24.05., 02:0000:32:30

    Von Schwarmintelligenz und wie man sie nutzen kann Laubfrösche können angeblich das Wetter vorhersagen und Bergleute verlassen sich auf Kanarienvögel, die sie vor gefährlichen Gasen warnen - indem sie tot von der Stange fallen. Manche Tiere haben einen sechsten oder siebten Sinn und nehmen Dinge wahr, für die Menschen aufwendige Technik brauchen oder von denen sie gar nichts mitbekommen. Martin Wikelski möchte dieses Wissen nutzbar machen. Dafür werden auf allen Kontinenten die unterschiedlichsten Arten besendert, die Daten werden satellitengestützt in einer Art „Internet der Tiere“ gesammelt und ausgewertet. So weit die Theorie. Wie es in der Praxis funktioniert, darüber berichtet der des Direktor Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie in unser heutige Episode von #ÜberLeben. Redaktion: Jörn Ehlers Weitere Informationen Das Buch: https://t1p.de/t3zkb Die ARD Doku: https://t1p.de/o5lgr

  2. Aufstieg zum Plastikgipfel
    17.05., 01:4000:30:39

    Das Ringen um ein globales Plastikabkommen Pro Minute landet ungefähr eine LKW-Ladung Plastikmüll in den Meeren. Inzwischen schwimmen in den Ozeanen wohl schon über 100 Millionen Tonnen Kunststoffmüll. Eine riesige Müllhalde, die nicht nur Seevögel, Robben und selbst Wale bedroht, sondern zunehmend unser Leben beeinträchtigt. Gesundheitliche Folgen sind wahrscheinlich, wirtschaftliche Konsequenzen, sei es bei der Fischerei oder im Tourismus, schon jetzt spürbar. Und das Schlimmste: Es ist offensichtlich, dass die Kunststofflawine weiter an Fahrt aufnimmt. Schätzungen gehen davon aus, dass sich die Belastung der Meere mit Mikroplastik – also den besonders kleinen Schnipseln - in wenigen Jahrzehnten verfünfzigfachen wird. Höchste Zeit, auf die Bremse zu treten. Immerhin: Die Vereinten Nationen basteln derzeit an einem globalen Abkommen, um das Problem anzugehen. Heute zu Gast bei 'ÜberLeben Laura Griestop. Die Verpackungsexpertin des WWF ist gerade aus Kanada zurück, wo sie an den Verhandlungen zu einem weltweiten Plastikvertrag teilgenommen hat. Sie berichtet heute über den Stand der Dinge und erläutert, was passieren muss, damit aus der Plastikflut kein Plastik-Tsunami wird. Redaktion: Jörn Ehlers Mehr Infos: https://www.wwf.de/themen-projekte/plastik/plastik-bedroht-oekosysteme

  3. Elefanten im diplomatischen Porzellanladen
    19.04., 02:0000:29:30

    Wohin mit Botswanas Dickhäutern ? Es war ein echter Aufreger: Botswanas Präsident Masisi will Deutschland 20.000 Elefanten schenken. Der Jubel über das dicke Präsent hielt sich allerdings in Grenzen, zumal der der afrikanische Politiker damit Kritik übte an einem auf EU-Ebene diskutierten Einfuhrverbot von Jagdtrophäen. Er traf mit seiner provokativen Aktion vielleicht nicht voll ins Schwarze, aber er brachte die hierzulande vorherrschende „Benjamin-Blümchen Romantik“ in Bezug auf das Zusammenleben mit wilden Tieren zumindest ein wenig ins Wanken. Einer, der über Elefanten in der Nachbarschaft einiges erzählen kann, ist Philipp Goeltenboth. Der leitet nicht nur die Afrika-Projekte des WWF Deutschland, sondern er ist sogar im Zoo, quasi Tür an Tür mit den Dickhäutern, aufgewachsen. Mit ihm reden wir heute über die Hintergründe des elefantösen Vorschlags, wie es um das Überleben der Jumbos insgesamt bestellt ist, und was passieren muss, damit Menschen und Tiere nicht nur in Afrika möglichst gut miteinander klar kommen. Redaktion: Jörn Ehlers

  4. Alles wird gut!
    05.04., 02:0000:31:17

    Vom Leben im Jahr 2037 Der Atommüll landet in Bayern, ein Superantibiotikum sorgt für den medizinischen Fortschritt, Umweltsünder stehen vor Gericht, und Garagen verwandeln sich in „Tiny Houses“. Alles wird gut - nur anders. Das ist der Titel eines neuen Buches von Rainer Griesshammer, in dem der Sachbuchautor einen Blick in die Öko-Glaskugel wirft und seine Vision vom Leben im Jahr 2037 entwickelt. Der Chemiker war lange Wissenschaftler am Öko-Institut in Freiburg, beriet in mehreren Kommissionen die Bunderegierungen zu Umweltfragen und erhielt 2010 – zusammen mit Michail Gorbatschow - den Deutschen Umweltpreis, und er ist heute bei #ÜberLeben zu Gast. Mit ihm reden wir u.a. über Solarautos, künstliche Intelligenz und Kellnerjobs für Roboter. Redaktion: Jörn Ehlers Mehr zum Buch: https://www.oekom.de/buch/alles-wird-gut-nur-anders-9783987260872

  5. Blütenträume
    22.03., 02:0000:33:58

    Von Grünen Daumen und bekifften Bienen Veronika, der Lenz ist da und nicht nur der, sondern auch Josephine Kuczyk. Die WWF-Biologin ist heute bei #Überleben zu Gast. Diesmal dreht sich alles um das Thema Frühling oder genauer gesagt um alles, was derzeit da draußen in Gärten und auf Balkonen so sprießt und gedeiht. Josephine arbeitet für den Insektenschutz in Biosphärenreservaten kurz BROMMI und sie kennt sich folglich gut aus mit Schmetterlingen und anderen Krabbeltieren und sie weiß vor allem, was die so brauchen, um gut durch die Jahreszeit zu kommen. Hobbygärtner und Gärtnerinnen spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie können einiges tun, um Wildbienen und anderen Bestäubern das Leben zu erleichtern. Allerdings können sie auch einiges falsch machen. Deshalb sprechen wir heute über schwarze Listen, invasive Gewächse, Drogenanbau im Vorgarten und andere Blütenträume. Redaktion: Jörn Ehlers Mitmachen beim Klimaschutz: wwf.de/klimafit-challenge

  6. Der bleiche Tod
    15.03., 02:0000:27:41

    Korallenriffe vor dem Untergang Sie gelten als die Regenwälder der Meere, und sie sind wohl mindestens genauso bedroht: Korallenriffe. Vor allem der Klimawandel macht der Zauberwelt dieser bunten unterseeischen Gärten schwer zu schaffen. Aus Australien wird aktuell die fünfte Korallenbleiche in acht Jahren vermeldet, und auch in andern Tropenländern kämpfen die Riffe mit gewaltigen Problemen.. Meine WWF-Kollegin Laura Puk ist immer wieder eingetaucht in die Höhlen, Grotten und Spalten der Riff -Labyrinthe und sie hat sogar über die farbenfrohe Unterwasserwelt promoviert. Laura ist heute bei ÜberLeben zu Gast und berichtet, wie es um die Korallenriffe steht, was passieren muss, um sie zu retten und warum es manchmal Sinn machen kann, beim Schnorcheln eine Zahnbürste mitzunehmen. Redaktion: Jörn Ehlers

  7. Die Landwirtschaft ist weiblich
    08.03., 02:0000:32:24

    Bäuerin: Kein Job wie jeder andere „Bauer sucht Frau“ ist ein Klassiker des Privatfernsehens, und auch wenn man über die Qualität der Serie geteilter Meinung sein kann, fällt doch auf, dass der Berufsstand Landwirt offenbar noch immer sehr männlich geprägt zu sein scheint. Auch auf den Traktoren, mit denen die Berufsgruppe seit Wochen gegen die aktuelle Agrarpolitik demonstriert, sitzen meist Männer am Steuer. Während die Bauern protestieren, wo sind eigentlich die Bäuerinnen? Und wie sieht ihre Lebenswirklichkeit aus? Eine, die darüber berichten kann, ist Elisabeth Fresen. Sie ist Rinderzüchterin aus Niedersachsen und engagiert sich in der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft. In der Zukunftskommission Landwirtschaft hat sie an den Empfehlungen für eine nachhaltiges Agrar- und Ernährungssystems mitgearbeitet. In dieser Episode erzählt sie von ihrem Leben auf dem Land und welchen Herausforderungen sich Bäuerinnen dort stellen müssen. Redaktion: Jörn Ehlers Hinweis zum Yoga: wwf.de/yoga

  8. S.O.S. im Wald
    23.02., 02:3000:38:03

    Warum wir ein neues Waldgesetz brauchen Das aktuelle Bundeswaldgesetz (BWaldG) stammt aus dem Jahr 1975. Es kennt keine Klimakrise und kein Artensterben. Und es schafft keinen Rahmen, um die heimischen Wälder an die zunehmenden Extremwetter anzupassen und sie gegen die steigende Holznachfrage zu wappnen. Deshalb soll das dringend reformbedürftige Gesetz vollständig novelliert werden. Denn dem Wald in Deutschland geht es schlecht: Vier von fünf Bäumen sind krank, und die Belastung durch Dürre und Hitze setzt ihnen zu. Wie die neuen Regelungen aussehen sollten und was es mit Beschwerden über die Verfassungungswidrigkeit auf sich hat, besprechen wir in dieser Folge #ÜberLeben mit Susanne Winter, Programmleiterin Wald beim WWF. Redaktion: Rebecca Gerigk

  9. Im Haus des Geldes
    16.02., 02:0000:29:07

    Von Nachhaltigkeit auf dem Konto Über sieben Billionen Euro – also 7.000 Milliarden Euro - haben die Deutschen auf der hohen Kante. Zugegeben, darunter sind auch Immobilien aber viel fließt eben in Aktien, Anleihen oder andere Finanzprodukte. Mit dem Geld ließe sich einiges bewegen, wenn es darum geht, unsere Wirtschaft auf bessere, nachhaltigere Beine zu stellen. Genau das ist ein Grund, warum der WWF als Naturschutzorganisation nicht nur Tiger und Elefanten besendert, sondern sich auch mit der Finanzindustrie beschäftigt. Wenn es um Geld geht, führt an den Banken oder besser gesagt den Bankern kein Weg vorbei. Einer von ihnen ist heute bei #ÜberLeben zu Gast. Alf Meyer zur Heyde. Er ist der zuständige Mann, wenn es bei der Deutschen Bank um die Privatkundenberatung in Sachen Nachhaltigkeit geht. Im Gespräch mit Matthias Kopp, Director Sustainable Finance WWF reden wir über grüne und weniger grüne Kredite und wie sich Bankkund:innen hoffentlich für nachhaltige Geldanlagen begeistern lassen. Redaktion: Jörn Ehlers

  10. Verheizter Klimaschutz
    09.02., 02:0000:34:24

    Der lange Weg zur Wärmewende Wird 2024 nun endlich das Jahr der Wärmewende? Seit Jahresbeginn gelten das Heizungsgesetz mitsamt umfangreicher Förderung und das Gesetz zur kommunalen Wärmeplanung, auf EU-Ebene folgt eine Richtlinie für bessere Effizienz in Gebäuden. Alles tutti also, oder? Leider nein. Denn die neuen Gesetze schützen das Klima längst nicht so umfassend, wie sie es tun sollten. Und auch auf europäischer Ebene gibt es bislang eher Uneinigkeit beim Thema. Dabei brauchen wir endlich große Schritte in Richtung klimaneutraler Gebäudesektor. Denn noch – Achtung, Wortwitz – heizen wir über unsere Heizungen direkt die Klimakrise an: 15 Prozent der Treibhausgasemissionen gehen auf ihr Konto - viel zu viel! In der heutigen Episode von #ÜberLeben erklärt der WWF-Klimaexperte Sebastian Breer, was die Gesetze nach dem Ende der langen politischen Streitigkeiten beinhalten, welchen Beitrag sie zum Klimaschutz leisten können und welche Verantwortung nun bei den Verbraucher:innen und ihren Entscheidungen liegt. Redaktion: Lea Vranicar

  11. Land unter
    26.01., 02:0000:31:51

    Nach der Flut ist vor der Flut Das Jahr ist noch relativ jung, aber die erste Hochwasserwelle liegt bereits hinter uns. Im Norden Deutschlands und in Nordrhein-Westfalen hieß es vielerorts „Land unter“. Inzwischen hat sich die Lage entspannt. Aber während sich viele über voll gelaufene Keller und überflutete Wege ärgern mussten, gibt es zumindest einen, der sich über die Flut ein kleines bisschen freuen konnte und der ist heute bei #Überleben zu Gast: Sven Guttmann. Er ist verantwortlich für ein WWF-Projekt an der Elbe, in dem es um die Kombination von Natur- und Hochwasserschutz geht. Im Lödderitzer Forst in Sachsen-Anhalt -das liegt zwischen zwischen Magdeburg und Dessau- stehen jetzt erstmals 600 Hektar Auwald nach 180 Jahren erstmals wieder unter Wasser. Möglich wurde dies u.a. durch einen neuen Deich, der jetzt seine erste Bewährungsprobe bestanden hat. Wie sieht es momentan an der Elbe aus ? Wie sieht Hochwasserschutz in Zeiten der Klimakrise aus und wann kommt die nächste Welle? In dieser Episode von #ÜberLeben ein Bericht aus Sachsen Anhalt . Redaktion: Jörn Ehlers

  12. CO2: Catch me if you can
    19.01., 02:0000:26:54

    Von Kohlenstoffspeichern und CO2-Staubsaugern Was machen wir nur mit all den Treibhausgasen? Eine Idee, wir schicken sie dorthin wo Kohle, Öl und Gas herkommen. Unter die Erde. CCS, Carbon Capture and Storage, also die Abscheidung und Lagerung von CO2 in tiefen Gesteinsschichten. Klingt verlockend, schafft uns aber wohl allenfalls einen sehr kleinen Teil der Klimakrise vom Hals und ist zudem kompliziert, teuer und nicht ohne Risiken. Deshalb war und ist die Skepsis groß, doch es kommt Bewegung in die Debatte. Gemeinsam mit BDI, DGB und Nabu hat der WWF ein Positionspapier vorgelegt. Darin wird die Speicherung für nicht vermeidbare Emissionen zumindest nicht völlig ausgeschlossen. Was es damit auf sich hat und ob CCS und CO2 Staubsauger eine Zukunft haben, darüber klären uns heute Karoline Schacht und Lisa Okken auf, die beim WWF zu Meeresschutz und Klimapolitik arbeiten. Redaktion: Jörn Ehlers Weitere Infos: https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Meere/WWF-Leitlinien-zur-Anwendung-von-CCS-in-DE.pdf https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Klima/Thesenpapier-Industrietransformation-aus-einem-Guss.pdf

  13. Nepal: Im Land des Yeti
    05.01., 02:0000:24:25

    Besuch im Himalaya Es gibt hier Tiger, Leoparden, Panzernashörner und jede Menge Vögel. Und angeblich soll sich hier in den Bergen des Himalaya sogar der Yeti herumtreiben. Die Rede ist von Nepal. Einer, der über das Land und seine Natur einiges zu berichten weiß, ist Arnulf Köhncke. Er leitet den Artenschutzbereich beim WWF Deutschland und ist gerade zurück aus Kathmandu, der nepalesischen Hauptstadt. Dort hat er die vergangenen zwei Jahre gearbeitet. Dem Yeti ist er dabei nicht begegnet, aber er weiß einiges zu berichten über ein Land im Aufbruch, seine Naturschätze und ihre Bedrohung. Redaktion: Jörn Ehlers

  14. Tierisch, tierisch
    29.12., 02:0000:29:58

    Animalische Hauptdarsteller 2023 Übermütige Schwertwale, fotogene Schneeleoparden, unterschätzte Mistkäfer, versteigerte Nashörner und größenwahnsinnige Wildschweine... Sie alle gehören zu den tierischen Hauptdarstellern des Jahres 2023. Für den animalischen Jahresrückblick von #Überleben sind diesmal die WWF-Kollegen Stephan Ziegler, Anja Bertuch und Adrian Lorbert zu Gast. Redaktion: Jörn Ehlers

  15. COP28 - Ein Blick hinter die Kulissen der Weltklimakonferenz
    22.12., 02:0000:36:22

    Der Alltag des WWF in der Beobachter-Rolle bei der COP Was machen 90 Tausend Leute zwei Wochen lang auf der Weltklimakonferenz und was hat der WWF da eigentlich zu suchen? Unter anderem diese Fragen beantworten die WWF-Kolleginnen Viviane Raddatz und Corinne Kowalski im Gespräch mit Eileen Wegner. Die beiden waren auf der COP28 in Dubai und nehmen uns mit hinter die Kulissen der Veranstaltung. Hier gibt es den angesprochenen Link: https://wwf.panda.org/discover/ourfocus/climateandenergypractice/cop28/ und mehr zur COP28 und die Ergebnisse gibt es hier: https://www.wwf.de/themen-projekte/klimaschutz/un-klimakonferenzen/un-klimakonferenz-cop28-in-dubai Redaktion und Moderation: Eileen Wegner

  16. Circular Economy im Kleiderschrank
    08.12., 02:0000:16:32

    Richtig spenden - gegen Fast Fashion, für Menschen und für den Planeten Das Ziel des Textilhafens ist sozial UND ökologisch. Spenden kommen einerseits Bedürftigen auf der Straße zugute. Sie werden aber auch in Kiezläden verkauft, oder zu Material für Kreative, erzählt uns Bea Landsbek, die Leiterin des Textilhafens im Interview. Wenn Materialien und Rohstoffe im Kreislauf bleiben und nicht auf dem Müll landen, dann hilft das nicht nur direkt. Es ist das auch eine Kampfansage an Fast Fashion, die gruselige Modeerscheinung, die in hohem Tempo neue Kollektionen auf den Markt wirft und damit einen gewaltigen Müllberg schafft. Die schnelle Mode ist in der Regel von schlechter Qualität und darum kaum für die Weiterverwendung in Einrichtungen wie dem Textilhafen nutzbar. Wir können der Entwicklung etwas entgegensetzen! Wir müssen nur wissen, wie. Schreibt uns Tipps in die Kommentare, wie ihr Schuhe richtig pflegt und Löcher in Pullovern stopft. Aber auch, wenn ihr genau das nicht wisst, und Tipps braucht. Vielleicht wird es Zeit, Omas und Opas zu fragen, wie deren Circular Economy im Kleiderschrank funktioniert hat. Redaktion: Klaus Esterluss Mehr Infos zu zirkulärer Kleidung: https://www.wwf.de/nachhaltiges-wirtschaften/circular-economy/die-zukunft-ist-zirkulaer/zirkulaere-kleidung-statt-schmutziger-waesche Den Textilhafen findet ihr hier: https://www.berliner-stadtmission.de/textilhafen

  17. Kein Geld nirgends
    01.12., 02:0000:28:13

    Von Milliardenlöchern und wie man sie stopft "Sondervermögen" und "Schuldenbremse" dürften 2023 brandheiße Kandidaten für das Wort des Jahres sein. Das Bundesverfassungsgericht hat die Pläne der Bundesregierung, nicht abgerufene Gelder aus den Corona-Hilfen umzuwidmen, für verfassungswidrig erklärt. Dumm gelaufen! Rot-Grün-Gelb ist in Erklärungsnot und die Schadenfreude bei der Opposition hält sich in Grenzen. Denn irgendwo muss das Geld für überfällige Investitionen ja herkommen, und vor diesem Problem steht nicht nur die aktuelle, sondern auch alle künftigen Regierungen, egal welcher Couleur. Besonders betroffen ist der so genannte Klima- und Transformationsfonds (KTF). Hier fehlen in den nächsten Jahren rund 60 Milliarden Euro. Mindestens. Ist das ein Rückschlag für den Klimaschutz in Deutschland oder bietet das Urteil vielleicht sogar Möglichkeiten, den klima- und sozialverträglichen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft auf neue, solidere Beine zu stellen? Einer, der in dem aktuellen Finanzdebakel um Nachtragshaushalte und Kreditaufnahmen den Durchblick hat und durchaus Chancen sieht, ist Matthias Kopp. Er ist beim WWF „Director of Sustainable Finance“ und heute sozusagen als "Finanzberater" bei #Überleben zu Gast. Redaktion. Jörn Ehlers

  18. Klimagipfel aus 1001 Nacht
    24.11., 02:0000:43:12

    Der Klimapoker geht in die nächste Runde Alle Jahre wieder kommt nicht nur der Nikolaus, sondern einige Wochen vor vor Weihnachten treffen sich auch Delegationen aus aller Welt zum Klimagipfel, der sogenannten Conference of the Parties (CoP). Zu dieser 28. Verhandlungsrunde werden wieder tausende Teilnehmer:innen aus fast 200 Ländern erwartet. In diesem Jahr macht die Klima-Karawane ausgerechnet in Dubai halt, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, also einem der großen Ölförderländer der Welt. Über die Erwartungen, den Stand der Verhandlungen und die Erfolgsaussichten reden wir heute mit Wolfgang Obergassel, Co-Leiter des Forschungsbereichs Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut und mit Viviane Raddatz, Leiterin Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland. Dabei arbeiten wir diesmal mit dem Podcast des Wuppertal Instituts "Zukunftswissen.fm" zusammen. Das ist auch der Grund, warum die Fragen diesmal von Jonas Zerweck vom Wuppertal Institut gestellt werden. https://open.spotify.com/show/5WiBJASqkhhzxXFUkOGO05?si=d9de751d038c457d

  19. Patient Ostsee
    17.11., 02:0000:26:36

    Harte Zeiten für das Binnenmeer Die Krankenakte der Ostsee ist lang: Überfischung, Klimastress und Verschmutzung sind nur einige Probleme, mit denen das Binnenmeer zu kämpfen hat, Liest man den jüngsten Bericht der Helsinki Kommission (HELCOM) -das ist eine Ostseeschutz-Initiative der Anrainerstaaten- steht das Meer bereits mit einem Bein im Grab oder es ist zumindest reif für die Intensivstation. Ist ihr Zustand wirklich so kritisch? Könnte ein weiterer Nationalpark helfen und was muss passieren, damit sich das Meer und seine Bewohner erholen können? Über Fragen wie diese sprechen wir heute mit einem, der es wissen sollte. Finn Viehberg leitet das WWF-Ostseebüro in Stralsund und er ist heute bei #ÜberLeben zu Gast. Redaktion Jörn Ehlers

  20. Umwelt vor Gericht
    10.11., 02:0000:34:51

    Klimaschutz mit Paragraphen Tropenhelm und Gummistiefel gehören zur Berufsbekleidung vieler Natur und Umweltschützer:Innen. In letzter Zeit trifft man diese Menschen aber auch vermehrt in schwarzen Roben vor Gericht. Klimaklagen und andere Prozesse, in der der Natur zu ihrem Recht verholfen werden soll, haben Konjunktur. Weltweit laufen diverse Verfahren gegen Regierungen und ihre zögerlichen Klimaschutzbemühungen. Unter den Beklagten sind allerdings nicht nur Regierungen und Behörden. Häufig werden auch Konzerne vor den Kadi gezerrt, um sie für ihre ökologischen Sünden zur Verantwortung zu ziehen. Allein in den USA sind über 1.500 Klagen anhängig. Umweltschutz mit dem Gesetzbuch. Ist das ein neuer Trend oder spätestens seit „Erin Brockowich“, die einst mehr als 300 Millionen Dollar Schadensersatz für die Verseuchung des Grundwassers in Kalifornien erstritt, längst gängige Praxis ? Wie erfolgversprechend ist die Strategie und dauert der Gang durch die Instanzen nicht viel zu lange? Um Fragen wie diese zu klären, sind in dieser Episode. Dr. Tessa Hillermann und Simon Simanowski zu Gast. Sie gehören zu „Lawyers for Future“, einem Netzwerk von Umweltjurist:innen, das sich dem Klimaschutz verschrieben hat. Redaktion Jörn Ehlers Weitere Informationen https://lawyers.boc-cologne.de/ Hinweis: Der Verein Lawyers For Future e.V. leistet keine einzelfallbezogene Rechtsberatung.

Komm mit in die faszinierende Welt des Natur- und Artenschutzes mit „Living Planet – Der WWF Podcast“! Erfahre alle 14 Tage spannende Geschichten direkt aus dem WWF-Kosmos: von packenden Artenschutzprojekten über die Herausforderungen der Klimakrise bis hin zu inspirierenden Erfolgen und den Menschen, die tagtäglich für unsere Erde arbeiten. Wir machen Natur- und Artenschutz greifbar und zeigen dir, wie wir gemeinsam eine lebendige Zukunft für unseren Planeten gestalten können.