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Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast

Mitteldeutscher Rundfunk

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165 Episoden · neueste 09.10.

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Episoden

165
  1. #44: Ist der Rasen noch zu retten?
    07.10., 10:0000:18:22

    Der Rasen hat diesen Sommer heftig gelitten: Er war verbrannt und es haben sich tiefe Risse im Boden gebildet. Der Regen im September hat wahre Wunder bewirkt. Aber nicht alles ist wieder grün geworden. An manchen Stellen sind braune Flecken geblieben. Jetzt im Herbst, Anfang Oktober, ist eine gute Zeit den Rasen auszubessern und nachzusäen. Wie das geht, wie der Rasen nach der Hitze am besten gepflegt wird und ob nicht vielleicht auch ein Umdenken nötig ist, um den Rasen fit zu machen für die nächsten heißen und trockenen Sommer, darum geht es in dieser Folge - Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich Tipps von Gärtnerin und MDR Gartenexpertin Brigitte Goss geholt.

  2. #43: Schnecken im Garten
    23.09., 10:0000:26:33

    Nacktschnecken im Garten sind eine Plage für viele Gärtner. Sie kriechen im Schutz der Dunkelheit aus ihren Verstecken und machen sich rücksichtslos über Blumen und Gemüse her. Besonders verhasst ist die Spanische Wegschnecke. Sie hat kaum Fressfeinde und vermehrt sich stärker als ihre Artgenossen. Doch nicht alle Schnecken im Garten sind wie die Spanische Wegschnecke. Gehäuseschnecken wie die Weinbergschnecke stehen sogar unter Schutz. Was also tun gegen Schnecken im Garten? Wie können wir sie relativ human bekämpfen? Sollten wir vielleicht doch versuchen, mit ihnen zu leben? Über das Für und Wider der Schneckenbekämpfung unterhält sich Kleingärtnerin Nadine Witt mit Diplom-Biologin, Tierheilpraktikerin und Filmemacherin Dorte von Stünzner. Sie hat sich intensiv mit Nacktschnecken beschäftigt und sagt, wir können von den Schnecken lernen und sollten gelassener mit ihnen umgehen.

  3. #42: Trockentoilette und andere stille Örtchen für den Kleingarten
    09.09., 10:0000:22:11

    Das stille Örtchen im Kleingarten ist ein wichtiges Thema. Kleingärtnerin und Gartenpodcasterin Nadine Witt hat sich von Karsten Holzapfel unterschiedliche Toilettensysteme erklären lassen. Er ist studierter Wasserwirtschaftler und Toilettenentwickler aus Weimar und absoluter Fan der Trockentoilette. Sie ist eine gute Alternative zum Wasserklo und optimal für den Kleingarten geeignet. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten für das stille Örtchen im Garten.

  4. #41: Sinn und Unsinn des Bundeskleingartengesetzes
    26.08., 10:0000:20:52

    Das Bundeskleingartengesetz ist nach dem 1. Weltkrieg zustande gekommen. Weil viele Menschen gehungert haben, wurde ihnen so die Möglichkeit gegeben, für wenig Geld Land zu pachten, um selbst Obst und Gemüse anzubauen und so die Versorgung zu stützen. Somit erkennt man den Unterschied zwischen Kleingarten und Erholungsgarten schon an der Höhe der Pacht: Für den Kleingarten liegt diese bei acht bis 13 Cent pro Quadratmeter und Jahr, für den Erholungsgarten hingegen bei zwei bis sechs Euro. Die wichtigste Regel ist die Flächenverteilung und die Anbauverpflichtung: Ein Drittel der Fläche muss für den Anbau von Obst und Gemüse zur Verfügung stehen, ein Drittel für Laube und Wege, ein Drittel für die Erholung. Einen Kleingarten zu haben bedeutet also durchaus, Verpflichtungen mit kleingärtnerischer Nutzung einzugehen - das allerdings für gute Konditionen. Wer lieber nicht anbauen möchte, ist im Erholgarten am besten aufgehoben.

  5. #40: Licht im Garten schadet Insekten
    12.08., 10:0000:20:54

    Lichterketten, Solar-Laternen und Steckleuchten im Beet machen den Garten am Abend gemütlich. Aber nur für Menschen. Tiere und Pflanzen brauchen nachts Dunkelheit. Insekten, Vögel, Igel und auch Pflanzen fühlen sich durch die Beleuchtung gestört, künstliches Licht kann für sie tödlich sein. In dieser Folge erklärt Lichtschutz-Experte Manuel Philipp, wie eine schonende Beleuchtung gelingt. Alle Tipps von ihm zum Thema Licht im Garten gibt's hier zum Nachlesen. Gibt es überhaupt Beleuchtung für den Garten, die für Insekten okay ist? "Nein", sagt Manuel Philipp. Dennoch ist Licht im Garten manchmal nötig. Das kleinstmögliche Übel ist laut dem Experten schwaches, gelbliches Licht, das nach unten strahlt. Was einen insektenfreundlichen Garten noch ausmacht, erklären wir hier. Welche Pflanzen in einem Garten wachsen sollten, damit Nachtfalter Nahrung finden, fasst dieser Beitrag zusammen. Allgemeine Tipps für tierfreundliche Gärten gibt's hier.

  6. #39: Schnittblumen im Garten
    29.07., 10:0000:21:08

    Es gibt nichts Schöneres als einen Sommerblumenstrauß. Und die Schnittblumen dafür kann man auch im eigenen Garten anbauen. Zum Beispiel Bartnelke, Sonnenhut oder auch Schleierkraut. Wie das geht und welche Blumen sich eignen, das hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt von Blumenbäuerin Franziska Pickert aus Kehmstedt erklären lassen. Sie baut auf ihrem Feld Blumen an wie andere Gemüse. Franziska schneidet von Mai bis Oktober täglich Blumensträuße, die sie in einem Selbstbedienungswagen verkauft. Ihre Tipps für den Blumenanbau, auch für den Kleingarten, hört ihr in dieser Folge. P.S.: Franziska baut ihre Schnittblumen ganz im Sinne der Slowflower-Bewegung an - nachhaltig, regional und saisonal. Sie erntet das, was gerade wächst, verwendet keine Pestizide und düngt nur mit organischem Material.

  7. #38: Kiesgarten statt Schottergarten gestalten
    15.07., 10:0000:15:18

    Kiesgarten ist nicht gleich Schottergarten: Kleingärtnerin Nadine Witt lässt sich von Sascha Döll, Leiter des Erfurter Gartenamts, den Unterschied zwischen den geschotterten "Vorgärten des Grauens" und einem nützlichen Kiesgarten erklären. Wie Steine im Garten sinnvoll eingesetzt werden können, das hören Sie in dieser Folge. So ein Kiesgarten kann richtig bunt aussehen - mit Pflanzen wie Blauraute, Steppen-Salbei, Bergenie, Schafgarbe, Kugel-Allium, Prachtkerze, Steppen- und Zypressen-Wolfsmilch. Alle diese Arten vertragen eher trockene, warme Standorte. Staudenbeet ohne Gießen: Wie ein pflegeleichtes, hitzeresistentes Beet mit blühenden Pflanzen angelegt wird, das kaum Wasser braucht, erfahren Sie hier. Wie Ziergräser gepflegt und bei der Gartengestaltung verwendet werden, wird hier erklärt.

  8. #37: Automatische Bewässerung für Garten und Balkon
    01.07., 10:0000:14:46

    Gießt Du noch oder sparst du schon? Mit einer automatischen Tröpfchen-Bewässerung lassen sich im Vergleich zum Gießen mit Kanne oder Gartenschlauch bis zu 70 Prozent Wasser sparen, wie Matthias Möhler sagt. Er ist Versuchsbetriebsleiter am Lehr- und Versuchszentrum Gartenbau in Erfurt. Kleingärtnerin Nadine Witt hat den Experten besucht und zum Thema automatische Bewässerung befragt. Die Vorteile: Durch Gießen mit einem Bewässerungssystem verdunstet weniger Wasser und die Pflanzen werden gezielt versorgt - gerade in trockenen Zeiten wie jetzt. Auch einfache Mittel wie das Bewässern mit selbst gebauten Olla aus Tontöpfen hilft, wertvolles Nass zu sparen. Welche Tricks und Hilfsmittel fürs Gießen es gibt und wann welches System sich eignet, ist Thema in dieser Podcast-Folge. Fünf Tipps, wie Pflanzen an heißen und trockenen Tagen versorgt werden, haben wir hier gesammelt. Ob sich ein Brunnen im eigenen Garten lohnt, lesen Sie in diesem Artikel. Gerade Topfpflanzen brauchen viel Wasser im Sommer - drei Tipps zur Bewässerung in der Urlaubszeit finden Sie hier.

  9. #36: Wintergemüse im Sommer in die Erde bringen
    17.06., 10:0000:17:15

    Im Sommer schon an den Winter denken: das ist das Motto beim Wintergemüse. Auch wenn die Saison im Oktober bei vielen endet, müssen die Beete nicht abgeerntet sein. Es gibt viele Gemüsearten, die lange in den Winter hinein oder sogar noch bis ins nächste Frühjahr auf deinen Beeten stehen bleiben und frisch aus dem Garten geerntet werden können. Sellerie, Wirsing, Porree, Rote Bete und Kohl sollten jetzt gepflanzt werden, damit wir uns im Winter über eine reiche Ernte freuen können. Über den Anbau von Wintergemüse hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt mit Lars Fischer unterhalten. Er baut in seinem Familienbetrieb in 5. Generation verschiedene Gemüsearten an. Wann, welches Wintergemüse in die Erde muss, das hört ihr in dieser Folge. Wintergemüse ist recht pflegeleicht und verträgt Kälte gut. Dazu zählen neben diversen Kohlsorten auch Spinat, Feldsalat, Rote Bete, Möhren oder Hafer- und Schwarzwurzeln. Dieses Gemüse wächst auch noch dann, wenn die Temperaturen sinken und die meisten Pflanzen das Wachstum einstellen. Manches Wintergemüse muss allerdings schon im April ins Beet, wie zum Beispiel Rosenkohl, Porree und Sellerie. Aber die meisten Wintergemüsearten können noch bis Juni oder sogar August gepflanzt beziehungsweise gesät werden. Dazu gehören Kohl, Wirsing, Feldsalat, Rote Beete und Möhren. Zwar kann Wintergemüse Kälte gut ab, Dauerfrost hält es aber nicht aus. Deshalb sollte das Wintergemüse vorher besser geerntet werden. Unmittelbar nach Frosttagen sollte man mit der Ernte jedoch lieber etwas warten. Generell sollte nur frostfreien Tagen geerntet werden.

  10. #35: Tipps und Tricks rund um den Anbau von Erdbeeren
    03.06., 10:0000:23:47

    Wo ist der beste Platz für Erdbeeren? Wie und wann werden sie am besten gepflanzt? Welchen Boden brauchen Sie? Diese Fragen hat Kleingärtnerin Nadine Witt Carolin Leefers vom Erdbeerhof Gebesee gestellt. Die kennt sich mit Erdbeeren aus: Standort: Erdbeeren wachsen am besten an vollsonnigen Standorten auf lockeren, humusreichen Böden. Das gilt auch für Kübel-Erdbeeren. Der Platz sollte windgeschützt, aber nicht windstill sein, damit das Laub nach Regenfällen schnell abtrocknet. Das verringert Blattkrankheiten. Am vorgesehenen Standort sollten mindestens drei Jahre lang keine Erdbeeren gestanden haben. Damit beugt man Bodenschädlingen wie Fadenwürmern vor. Kartoffeln möglichst nicht als Vorkultur. Gut als Vorkultur sind Mais und Porree. Pflanzzeit: Erdbeergrünpflanzen werden ab Juli/August oder September für das nächste Jahr gepflanzt. Wer im vorherigen Sommer keine Erdbeeren gepflanzt hat, kann das im Frühjahr nachholen von April bis Ende Juni. Entweder mit Grünpflanzen oder mit Frigopflanzen. Das sind Jungableger, ohne Blätter nur mit Wurzel und Kopf (Rhizom) der Erdbeerpflanze. Von März bis Juni können die Frigopflanzen gepflanzt werden. Kurz nach dem Einpflanzen treiben die ersten Blätter aus dem Rhizom aus. Etwa 6 bis 8 Wochen später kann man bereits die ersten Früchte ernten. Boden: Erdbeeren lieben neutralen bis schwach sauren Boden (pH-Wert 5,5 bis 6,5). Auf schweren, und verdichteten Böden bekommen Erdbeeren leicht Wurzelkrankheiten. Steinreiche Böden mögen sie auch nicht. Am besten ist ein schluffhaltiger, lockerer, humusreicher und nährstoffreicher Boden. Stallmist im Herbst vor der Pflanzung ins Beet einarbeiten, nicht direkt vor der Pflanzung. Jungpflanzen vertragen keine Salze. Erdbeeren mit Stroh mulchen, das hält Feuchtigkeit im Boden, Unkraut fern und die Früchte sauber. Pflanzen: Empfohlener Abstand zwischen den Reihen: mindestens 40 Zentimetern, in der Reihe: 25 Zentimeter. Die Pflanzen so tief einsetzen, dass das Herz der Pflanzen über der Erdoberfläche bleibt. Bei wurzelnackten Jungpflanzen darauf achten, dass die Wurzeln senkrecht und gut ausgebreitet in die Erde gelangen. Pflege: Nach dem Pflanzen gut wässern, auch in Trockenperioden. Vermeiden sie beim Gießen die Blätter zu befeuchten, das fördert Schimmel- und Pilzkrankheiten. Im Kübel: Regelmäßig wässern, aber Staunässe vermeiden. Düngung: Etwa drei Wochen nach der Pflanzung, wenn die Pflanzen frische Blätter bekommen, düngen. Dann regelmäßig im August oder September nach der Ernte. Empfohlen werden organische Dünger oder auch reifer Kompost. Ernte: Sortenabhängig von Juni bis September. Am besten in den frühen Morgenstunden ernten, dann ist das Aroma am intensivsten. Erdbeeren sind druckempfindlich, daher am Fruchtstiel ernten und so pflücken, dass der Blattkranz an der Erdbeere bleibt und die Erdbeere beim Waschen nicht verwässert. Erst direkt vorm Verzehr waschen. Frühjahr: Bei Frostgefahr hilft eine Vliesabdeckung im April/Mai, um die Blüten zu schützen. Auf Wasserversorgung achten, besonders in den vier Wochen von der Blüte bis zur Ernte. Ausläufer möglichst früh zurückschneiden. Früh-Sommer: Stroh oder Holzwolle unter die Pflanzen legen Herbst: Ab September können die Erdbeeren geschnitten werden. Allerdings nur den äußersten Blattkranz, sobald er vertrocknet ist. Spätherbst - Winter: Ab November bei immertragenden Erdbeeren die letzten Blütenstände ausbrechen und die Ranken abschneiden, so dass die Pflanze kräftiger in den Winter geht. Erdbeerpflanzen im Kübel oder Kasten mit dem Gefäß geschützt überwintern und den Topfballen feucht halten.

  11. #34: Gewächshaus im Kleingarten: Was sind die Vor- und Nachteile?
    20.05., 10:0000:16:59

    Garten-Expertin Brigitte Goss möchte ihr Gewächshaus nicht mehr missen. Aus ihrer Sicht überwiegen klar die Vorteile: - Saison verlängern - Pflanzen können früher raus und länger draußen bleiben - Jungpflanzen vorziehen - Gärtnern unabhängig vom Wetter - Schutz vor Wind und Extremwetterlagen - stabile Temperaturen und gleichbleibende Bedingungen Material: Gewächshäuser können aus Glas, Kunststoff, Doppelstegplatten, Hohlkammerplatten oder gar alten Fenstern bestehen. Hauptsache sie sind stabil. Als Mindestgröße empfehlen sich 6 Quadratmeter. Größere Gewächshäuser lassen sich besser klimatisieren, weil sich die Hitze von innen nicht so staut. Kosten: Ein hochwertiges Gewächshaus ist ab 1.000 Euro aufwärts zu haben. Standort: Gemüse braucht viel Sonne, deshalb sollte man die lange Seite nach Süden ausrichten, um die Vegetationszeit zu verlängern. Weitere Hinweise: - Belüftung ist wichtig! Es gibt dafür zum Beispiel automatische, hydraulische Fensteröffner. Sie lassen sich ohne Strom öffnen und schließen. Für heiße Standorte empfehlen sich Seitenfenster. - Sorgen Sie mit Stoff oder Schattierleinen für Schatten! - Auch im Gewächshaus ist natürlich gewachsender Boden wichtig. - Eine Heizung braucht es nicht unbedingt, es sei denn man will Kübelpflanzen im Gewächshaus überwintern. Ansonsten reicht auch ein Frostwächter. - Sauberkeit und Hygiene sind wichtig, putzen Sie deshalb im Herbst unbedingt das Gewächshaus. Nachteile von Gewächshäusern: Weil häufig Jahr für Jahr die gleichen Kulturen angebaut werden, kann man sich schnell Krankheiten ins Gewächshaus holen. Tauschen Sie jedes Jahr die Seiten und beleben Sie den Boden mit Wurmhumus und anderem Kompost. Gießen darf nicht vergessen werden, schließlich regnet es nicht rein. Mit automatischen Bewässerungssystemen kann man diesen Nachteil ausgleichen, aber die sind etwas aufwendig. Alternative zu Gewächshäusern: - Hochbeete mit Aufsatz - Frühbeet - Mistbeet - Minigewächshäuser Fazit: Die Vorteile eines Gewächshauses überwiegen. Wer Platz im Garten hat, Jungpflanzen selbst vorzieht und früher in die Gartensaison starten will beziehungsweise sie verlängern möchte, für den lohnt sich die Anschaffung.

  12. #33: Aubergine, Paprika, Gurke - empfindliches Gemüse anbauen
    06.05., 10:0000:17:08

    Aubergine, Paprika und Chili gelten als empfindliches Gemüse. Wie gelingt der Anbau im Garten? Nadine Witt unterhält sich darüber im Podcast mit Gärtnerin Alexandra Seidenstücker von der Gemüsewerkstatt Grünschnabel in Cobstädt. Sie gibt Tipps zum Düngen, zur Pflanzzeit und zum Gießen des wärmeliebenden Gemüses. Von der Gärtnerin erfährt Nadine auch, dass Auberginen Spätzünder sind, wie Chili mehr Ertrag bringen und warum die Gurke eine echte Diva ist. Alexandra Seidenstücker rät daher: Wer kein Gewächshaus hat, sollte lieber Mini- und Snackgurken anbauen. Und Kleingärtnerin Nadine bekommt noch einen Tipp vom Profi: Luffa-Gurken anbauen! Die Exoten lassen sich gut im Garten kultivieren. Ihre Früchte dienen als nachhaltige Schwämme zum Spülen oder Duschen, die nach der Benutzung einfach auf den Kompost können. Vielleicht haben Sie ja jetzt auch Lust auf Luffagurken bekommen?

  13. #32: Dahlien im Garten pflanzen und richtig pflegen
    28.04., 14:1500:20:39

    Dahlien sind absolute Herbstschönheiten und verzaubern durch ihre Vielfalt und Farbenpracht. In Norddeutschland werden sie auch Georginen genannt, gehören zur Familie der Korbblütler. Doch sind Dahlien auch für Anfänger geeignet? Sie müssen im Herbst ausgegraben und überwintert werden. Das schreckt manchen ab. Kleingärtnerin Nadine Witt will sich mit Dahlien im Garten versuchen und hat sich Rat von Dirk Panzer geholt. Er betreibt in fünfter Generation eine Dahliengärtnerei in Bad Köstritz, der Wiege der Dahlien in Thüringen. Seine Familie züchtet seit 150 Jahren die Königin des Spätsommers. Wie der Dahlienanbau, die Pflege und Überwinterung klappt, hört ihr in dieser Folge

  14. #31: Guter Boden
    08.04., 10:0000:21:26

    Forstwissenschaftler und Buchautor Peter Laufmann kennt sich mit Böden und dem Leben darin aus. Im Gespräch mit Kleingärtnerin Nadine Witt erklärt er, worauf es bei der Bodenpflege ankommt, ob Umgraben noch zeitgemäß ist und wie man schwierige Böden verbessern kann.

  15. #30 Gemüseanbau auf dem Balkon
    25.03., 10:0000:20:15

    Der kleinste Garten ist ein Blumentopf - und wer keinen eigenen Garten hat, kann einfach auf dem Balkon gärtnern. Was am Balkongärtnern anders ist, als im klassischen Gemüsegarten, das lässt sich Kleingärtnerin und Balkonbesitzerin Nadine Witt in dieser Folge von Balkongärtnerin Anna Meincke erklären. Sie baut seit einigen Jahren erfolgreich Gemüse auf Dachterrassen und Balkon an und hat 2021 in Erfurt das Startup "Dachgemüse" gegründet.

  16. #29: Tomaten anbauen und selber Jungpflanzen vorziehen
    11.03., 10:0000:15:20

    Tomaten gehören einfach in den Garten und sind absolut geeignet als Anfänger-Gemüse. Es gibt tausende verschiedene Sorten. Da fällt die Wahl nicht gerade leicht! Ab März können Tomaten auf der Fensterbank vorgezogen werden. Was man dabei beachten muss und wie man die Tomatenpflanzen richtig pflegt, darüber hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt mit "Tomatenkönig" Robert Krone ausgetauscht. Seit zwölf Jahren baut er jährlich bis zu 60 Tomatensorten im Garten an, besonders die bunten Sorten haben es ihm angetan.

  17. #28: So geht Vierfelderwirtschaft im Kleingarten
    25.02., 10:0000:20:42

    Möglichst viel Gemüse anbauen, durchgängig ernten und den Gartenboden verbessern - das geht mit der Vierfelderwirtschaft. In dieser Folge beschäftigt sich Kleingärtnerin Nadine Witt mit dem Anbau-Prinzip. Sie lässt sich von Bio-Landwirtin Kristina Bauer aus dem Eichsfeld erklären, wie das geht. Die Expertin versorgt sich auf einer Fläche von 300 Quadratmetern mit selbst gezogenem Gemüse - von Kartoffeln über Bohnen bis hin zu Kohl und Schwarzwurzeln. Sie sagt: Auch im Kleingarten lassen sich Vierfelderwirtschaft und Mischkultur umsetzen, dank Gründüngung bleibt der Boden langfristig gesund. Damit man beim Gärtnern nicht den Überblick verliert, rät Kristina Bauer, einen Plan aufzuzeichnen.

  18. #27: Nistkästen im Garten anbringen
    11.02., 10:0000:21:47

    Wer sie noch nicht hat, sollte sich mal besser ran halten: Es wird höchste Zeit, Nistkästen im Garten aufzuhängen. Kleingärtnerin Nadine Witt hat in ihrem Garten über 20 verschiedene Vogelarten gezählt, aber nur einen Nistkasten. Da müssen dringend mehr her. Doch es gibt unzählig viele verschiedene Nistkastentypen. Nadine ist für diese Folge in die Thüringer Vogelschutzwarte nach Seebach gefahren und hat sich von Vogel-Expertin Juliane Balmer ganz genau erklären lassen, welche Vogelarten welche Nistkästen brauchen. Wo man sie am besten hinhängt und ob man lieber welche kauft oder selber baut.

  19. #26: Pflanzenlampen für Anzucht und Zimmerpflanzen
    28.01., 10:0000:16:41

    Im Februar startet die Gartensaison schon bei vielen zu Hause - mit der Anzucht auf der Fensterbank. Jungpflanzen wie Chili, Auberginen, Physalis oder auch Tomaten werden für den Sommer vorgezogen. Wenn sie gekeimt sind, brauchen sie Extra-Licht. Denn das Sonnenlicht nicht ausreicht, das wir an den kurzen, oft düsteren Tagen im Januar bekommen. Also ist zusätzliches Licht von speziellen Pflanzenlampen unerlässlich. Gartenexpertin Brigitte Goss erklärt Kleingärtnerin Nadine Witt in dieser Folge, worauf es bei der Auswahl und beim Aufhängen oder Anbringen von Pflanzenleuchten ankommt - und was junge Gemüsepflanzen brauchen. Was bei der Anzucht von Jungpflanzen noch zu beachten ist, hat Nadine in dieser Podcast-Folge mit Gärtnerin Brigitte Goss besprochen.

  20. #25: Saatgut aussuchen und richtig lagern
    14.01., 10:0000:18:32

    Die Gartensaison geht bald los - ab Februar mit der Anzucht im Haus. Also ist es wichtig, sich jetzt mit Saatgut zu versorgen. Das Angebot und die Sortenvielfalt sind riesig - im Fachhandel, online oder bei Tauschbörsen, wo es Saatgut gibt, das Gartenbegeisterte selbst gewonnen haben. Doch Saatgut ist nicht gleich Saatgut: Es gibt samenfeste Sorten, F1-Hybride, Saatgut aus konventionellem und Bio-Anbau. Wo die Unterschiede sind und worauf es bei der Auswahl ankommt, darum geht es in dieser Folge. Kleingärtnerin Nadine Witt war im Erfurter Traditionsbetrieb N.L. Chrestensen Samen- und Pflanzenzucht und hat sich von Mitinhaber Lars Chrestensen Orientierungshilfe geholt.

In "Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast" sprechen Tobi und Maria jede Woche Freitag über praktische Tipps, naturnahes Gärtnern, Artenvielfalt und spannende Garten-Experimente.