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Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast

Mitteldeutscher Rundfunk

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165 Episoden · neueste 09.10.

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Episoden

165
  1. Hortensien - die Stars im Herbstgarten
    31.10., 10:0000:27:15

    Hortensien sind der Star im Herbstbeet. Sie blühen von Frühsommer bis in den November hinein. Kleingärtnerin und Host Nadine Witt möchte auch Hortensien in ihrem Garten haben. Doch die Auswahl fällt schwer. Denn es gibt unzählig viele verschiedene Hortensienarten mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen. Peter Thiede-Arlt ist Hortensienexperte und arbeitet als Versuchsleiter Zierpflanzen im Versuchszentrum Gartenbau Straelen der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Von ihm hat sich Nadine in dieser Folge wichtige Tipps zu Hortensien-Arten und -Sorten erklären lassen. Ob es in Nadines Garten eine Bauern- oder Ballhortensie, eine Tellerhortensie, Samt- oder Rispenhortensien wird, das hörst du in dieser Folge. Nadines Podcast-Tipp: "Fragen an den Autor" hier hören: https://kurz.sr.de/FadA Tipps rund um Pflanzung, Pflege, Schnitt und Sorten bei Hortensien gibt es hier: https://mdr.de/s/hortensien

  2. Safran - das teure Gewürz im Garten anbauen
    17.10., 10:0000:28:12

    Safran ist eines der teuersten Gewürze in der Welt. Die dünnen, roten Gewürzfäden wachsen im Safrankrokus und sie lassen sich auch im eigenen Garten anbauen. Die Pflanze ist auch für Gartenanfänger gut geeignet, da sie nur einen sonnigen Platz im Beet und sonst nicht viel braucht. Für den Eigenbedarf reichen ein bis zwei Quadratmeter mit Safrankrokussen aus. Um ein Gramm getrocknetes Safrangewürz zu ernten, braucht es ungefähr 200 Blüten. Was beim eigenen Anbau, bei der Ernte und der Lagerung von Safran zu beachten ist, das hat sich Kleingärtnerin und Podcasterin Nadine Witt von Andrea Wagner erklären lassen. Sie ist die Geschäftsführerin der W3-Wandelwerte-Wege und baut Safran auf 5.000 Quadratmetern im thüringischen Altenburg an. Nadines Podcast-Tipp: "Zwei Seiten - Der Podcast über Bücher" hier hören: https://1.ard.de/zweiseiten-podcast Mehr über den Anbau und die Ernte von Safran: https://mdr.de/s/safrankrokus

  3. Pilzerkrankungen an Pflanzen - erkennen und vorbeugen
    03.10., 10:0000:17:43

    Pilzerkrankungen an unseren Pflanzen im Garten haben ganz unterschiedliche Gesichter: Flecken oder mehlige Beläge, Verfärbungen, Welken oder faulende, matschige Früchte. Neben den bekannten Pilzerkrankungen wie Braunfäule an Tomaten, Mehltau an Gurken oder Birnengitterrost gibt es noch eine ganze Reihe mehr. Doch was hilft gegen die am weitesten verbreiteten Pilzkrankheiten? Welche kranken Pflanzen kann ich kompostieren? Über die Vielfalt der Pilzerkrankungen an Pflanzen hat Kleingärtnerin und Podcasterin Nadine Witt mit Isolde Keil-Vierheilig von der Bayerischen Gartenakademie in Veitshöchheim gesprochen. In dieser Folge bekommst du einen Überblick über Pilzerkrankungen, erfährst wie man sie erkennt, was man dagegen tun und wie man erfolgreich vorbeugen kann. Nadines Podcast-Tipp: "Bergfreundinnen" hier hören: https://www.ardaudiothek.de/sendung/bergfreundinnen/urn:ard:show:95449e1fc5c91446/

  4. Feigen wachsen auch bei uns
    19.09., 10:0000:27:57

    Feigen haben einen unvergleichlichen Geschmack. Die exotischen Früchte wachsen nicht nur am Mittelmeer, sondern auch bei uns. Gartenbautechnikerin und Feigenliebhaberin Brigitte Goss baut sie seit Jahren in ihrem Garten in Unterfranken an. Feigen sind laut Brigitte Goss auch für Anfänger geeignet, wenn man ein paar Dinge beachtet. Der Standort ist dabei das A und O: sonnig und windgeschützt, idealerweise an einer Südwand. Feigen wachsen die ersten vier bis fünf Jahre am besten im Topf. Sie brauchen wenig Dünger und unbedingt einen Winterschutz. Welche Sorten Brigitte Goss empfiehlt, worauf es beim Anbau und der Pflege ankommt, hat sich Podcast-Host Nadine Witt von ihr ganz ausführlich erklären lassen. Nadines Podcast-Tipp: "Hormongesteuert" hier hören: https://1.ard.de/hormongesteuert

  5. So einfach geht Heide im Garten
    05.09., 10:0000:25:02

    Heide, auch bekannt als Erika, sieht man im Herbst und Winter gefühlt in jedem Blumenkasten. Aber Heidekraut wächst auch wunderbar im Garten, wenn Standort und Boden passen. Das Beste daran: Viele Arten und Sorten sind winterhart und auch bienenfreundlich. Heide ist außerdem pflegeleicht und eine ideale Anfängerpflanze, sofern du ihre Bedürfnisse beachtest. Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich für diese Folge Profitipps von Ines Grünberg geholt. Sie betreibt eine eigene Heidegärtnerei in Coswig. Die Expertin sagt: Die Heidepflanze braucht vor allem einen sauren Boden. Wer den nicht im Garten hat, sollte sein Heidekraut in Rhododendronerde setzen, denn beide Pflanzen haben ähnliche Ansprüche an den Boden. Nadines Podcasttipp "Das Wissen" (SWR) kannst du hier hören: https://1.ard.de/das-wissen

  6. Problemgemüse Kohl - was lohnt sich?
    23.08., 10:0000:16:34

    Kleingärtnerin Nadine Witt setzt im Frühjahr kleine Kohl-Pflänzchen, hegt und pflegt sie über Monate - und am Ende gibt’s keine Ernte. Ob Blumenkohl, Spitzkohl oder Grünkohl, das Gemüse will einfach nicht gedeihen! Damit sich das künftig ändert, hat die Podcasterin sich Tipps zum Kohl-Anbau vom Profi geholt und ist in die Biogärtnerei Niedermaier von Sebastian Niedermaier in Bamberg gefahren. Was er empfiehlt, damit die Kohl-Ernte im Garten gelingt, hörst du in dieser Folge. Ganz wichtig für Kohl: Das Gemüse braucht guten Boden, volle Sonne, Dünger, Wasser und Schutz vor Schädlingen. Bewährt haben sich engmaschige Schutznetze, die den Kohl von Anfang an bedecken. Doch lohnt sich der ganze Aufwand überhaupt? Sebastian Niedermaier sagt: ja! Denn selbst geernteter Brokkoli, Kohlrabi oder Rosenkohl schmeckt einfach unvergleichlich. Nadines Podcast-Tipp "Mit Tieren sprechen" hier hören: https://1.ard.de/mit-tieren-sprechen

  7. Ameisen im Garten - nützlich oder einfach nur nervig?
    08.08., 10:0000:29:06

    Ameisen im Garten sind nicht weiter dramatisch - aber in der Wiese, an Pflanzen oder im Kübel können sie ganz schön nerven. Sollte man etwas gegen Ameisen im Garten unternehmen? Host Nadine Witt hat sich Andreas Tränkner in ihren Garten eingeladen. Er ist Diplom-Biologe und Entomologe, also Insektenforscher. Und er sagt, dass man sich grundsätzlich keine Sorgen machen muss, wenn man Ameisen im Garten hat. Ameisen sind nützlich! Wenn sich jedoch ein Volk in einem Kübel ausgebreitet hat, kann das für die Pflanze zum Problem werden. Durch die Gänge bekommen die Wurzeln dann nicht mehr genug Nährstoffe und Wasser. Dann sollten die Ameisen am besten an einen anderen Platz umsiedeln. Wie so ein Umzug funktioniert und noch viel mehr Wissenswertes über Ameisen im Garten, hört ihr in dieser Folge. Ganz viele spannende Tiergeschichten gibt es auch im Podcast von Elefant, Tiger und Co. Hört mal rein!

  8. Garten in hohen und kühlen Lagen: Was wächst wo am besten?
    25.07., 10:0000:21:58

    Starke Winde, schnelle Wetterwechsel, eine kurze Vegetationsperiode und karge Böden - wer in hohen Lagen lebt und dort gärtnern will, hat es nicht leicht. Es müssen Pflanzen gepflanzt werden, die über Jahrhunderte von Menschen ausgelesen wurden und sich in der Höhe bewährt haben. Worauf es ankommt, um erfolgreich im Gebirge zu gärtnern, das hat sich Garten-Podcasterin Nadine Witt von Expertin Cornelia Pacalaj vom Lehr- und Versuchszentrum Gartenbau in Erfurt erklären lassen. Wo welche alpinen Pflanzen gut wachsen, ist in einer Datenbank aufgelistet. Mehr Wissen und irre Fakten gibt's auch im SWR-Podcast Fakt ab!

  9. Wespen im Garten: Was hilft?
    11.07., 10:0000:23:20

    Zehn verschiedene Wespen-Arten gibt es in Deutschland, aber nur vier davon kommen häufig vor: die Feldwespe, die Sächsische Wespe, die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Welche Arten harmlos sind, was gegen lästige Wespen im Garten hilft und warum Gelassenheit wichtig ist, erklärt Wespen- und Hornissenberaterin Jana Wunderlich in dieser Folge. Kleingärtnerin und Podcasterin Nadine Witt hat mit ihr über die spannenden Insekten gesprochen. Vor allem Deutsche und Gemeine Wespe lieben Kaffeetafel und Grillteller. Sie brauchen Zucker und Eiweiß. Gefährlich werden sie dann, wenn man nach ihnen schlägt oder pustet - und sie sich bedroht fühlen. Deshalb heißt es beim Anblick einer Wespe: Ruhe bewahren! Keine hektischen Bewegungen, nicht pusten oder schlagen. Töten solltest du sie auch nicht, da Wespen als Wildtiere geschützt sind. Haben sich Wespen im Gartenhaus oder Schuppen eingenistet, sollte man einen Wespenberater kontaktieren. Die gibt es in fast jedem Landkreis. Du kannst auch bei der Unteren Naturschutzbehörde anrufen oder beim NABU auf die Seite schauen. Die ehrenamtlichen Berater kommen im Bedarfsfall. Oft kann schon im Vorfeld geklärt werden, ob die Wespen bleiben können - oder ob eine andere Lösung gefunden werden muss.

  10. Superfood Ingwer selbst anbauen
    27.06., 10:0000:12:49

    Ingwer gilt als Superfood und verleiht vielen Gerichten ein besonderes Aroma. Er wärmt als Tee im Winter und erfrischt als Limonade im Sommer. Schade, dass Ingwer meist lange Transportwege zurücklegt. Doch das muss nicht sein. Denn Ingwer gedeiht auch bei uns in Deutschland. Sebastian Martins Niedermaier baut Ingwer schon viele Jahre in seiner Biogärtnerei in Bamberg an. Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich von ihm erklären lassen, wie das funktioniert und wie aus 20 Gramm Ingwer ganze 200 Gramm werden.

  11. Eichhörnchen: Wie wir den Wildtieren im Garten helfen
    13.06., 10:0000:20:04

    Eichhörnchen leben in Parks, in der Stadt und auch in vielen Gärten. Ob mit rotem oder dunklem Fell: Beide Varianten sind bei uns heimisch. Wie ein sicherer Garten für Eichhörnchen aussieht, in dem sie sich gut beobachten lassen, klärt Kleingärtnerin Nadine Witt in dieser Podcast-Folge. Sie spricht mit Biologin Juliane Balmer, die selbst kleine Eichhörnchen-Findelkinder aufpäppelt. Denn jetzt im Juni laufen die Telefone beim Eichhörnchen-Notruf heiß: Manchmal findet sich ein Eichhörnchenbaby im Garten, das in Not geraten ist. Was dann zu tun ist, ist ebenfalls Thema in dieser Podcast-Folge. Falls Sie ein hilfebedürftiges Eichhörnchen finden, können Sie sich an den Eichhörnchennotruf wenden: 0700 - 200 200 12.

  12. Zucchini: Tipps für eine reiche Ernte
    30.05., 10:0000:15:12

    Zucchini eignen sich sehr gut für Gemüse-Anfänger. Doch welche Sorten sind die besten? Wie viele Pflanzen brauche ich zur Selbstversorgung, wie pflege ich die Zucchini richtig und wie gehe ich mit einer Zucchinischwemme um? Und was ist zu tun, wenn die Pflanzen Mehltau oder andere Krankheiten bekommen? Diese und andere Fragen klärt Kleingärtnerin und Podcast-Host Nadine Witt mit Gemüsegärtnerin Elise Marwitz von der Gärtnerei "Gemüsebande" in Weimar-Schöndorf. Dort baut Elise zusammen mit ihrem Partner Ferenc Benke auf circa 2.800 Quadratmetern Gemüse, Blumen und Kräuter an. Das Gemüse wird dann nach dem Prinzip der sogenannten SoLaWi - Solidarischen Landwirtschaft - verkauft. Zucchini dürfen dabei nicht fehlen. Worauf es bei dem Einsteiger-Gemüse ankommt, ist Thema in dieser Podcast-Folge.

  13. Brennnessel: Darum sollte sie in jedem Garten wachsen
    16.05., 10:0000:18:57

    Brennnesseln im Garten gelten als lästiges Unkraut. Sie wirken eher schlicht, schmerzen beim Anfassen und verbreiten sich gern. Aber die Brennnessel ist eine wichtige Pflanze für viele Schmetterlinge und andere Insekten. Sie ist ein Superfood mit vielen gesunden Inhaltsstoffen, eine traditionelle Faserpflanze und liefert guten Dünger für unser Gemüse im Garten. Nadine Witt ist mit Sebastian König, Landesgeschäftsführer des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Thüringen, durch ihren Kleingarten gegangen. Dabei hat sie viel Wissenswertes über die Brennnessel erfahren. Welche Wildkräuter im Garten du noch essen kannst, statt dich darüber zu ärgern, erfährst du in dieser Podcast-Folge.

  14. Wer durchlöchert mein Gemüse? Drahtwürmer loswerden
    02.05., 10:0000:18:58

    Löcher in Kartoffeln, Möhren und Roter Bete, abgefressene Wurzeln bei Salat, Mais, Erbsen, Fenchel und Lauch: Solche Spuren hinterlassen Drahtwürmer. Diese "Würmer" sind eigentlich die Larven des Schnellkäfers. Im Podcast unterhält sich Kleingärtnerin und Gartenredakteurin Nadine Witt mit Gärtnerin und Gartenbautechnikerin Brigitte Goss über die Schädlinge im Gemüsebeet. Denn die Fraßstellen des Drahtwurms sind nicht nur unschön, sondern auch eine Eintrittspforte für Krankheiten. Daher rät Brigitte Goss zu einer "Lockenwickler-Falle", um den Drahtwurm einzufangen. Wie das geht, was Drahtwürmer genau sind und wie lang die Larven schlimmstenfalls im Boden ihr Unwesen treiben, das gibt's in unserem Podcast zu hören.

  15. Rasen: Welches Grün für welche Fläche?
    18.04., 10:0000:33:34

    Wer eine Grünfläche im Garten möchte, sollte sich zuerst fragen: Was will ich? Top gepflegten Rasen, der neidvoll von den Nachbarn betrachtet wird? Oder eine Rasenfläche, die ich nutzen, auf der ich herumlaufen und spielen kann? Es gibt Zierrasen, Golfrasen, Gebrauchsrasen, Strapazierrasen und Landschaftsrasen. Je nachdem, welchen Anspruch ich an den Rasen habe, kann er eben extrem kurz gemäht sein, intensiv gepflegt werden oder hochwachsen. In dieser Folge unterhält sich Kleingärtnerin Nadine Witt mit Dr. Harald Nonn, dem Vorsitzenden der Deutschen Rasengesellschaft. Er ist Diplom-Agraringenieur und beschäftigt sich schon sein ganzes Berufsleben mit dem Thema Rasen. Hier erfährt du Wissenswertes zum Rasen und auch wie man eine bestehende Rasenfläche aufwerten, verbessern oder umbauen kann. Und auch um Rollrasen geht es in dieser Folge.

  16. Mietbeete: Eine Saison Gemüse anbauen
    04.04., 10:0000:23:56

    Kein Platz für den Gemüseanbau? Mietbeete sind eine Möglichkeit, sich trotzdem mit Gemüse selbst zu versorgen. In ganz Deutschland kann man Beete mieten, auf denen schon Gemüse gesät und gepflanzt ist. Wer so ein Saisonbeet mietet, muss es nur noch pflegen, gießen und später das Gemüse ernten. In dieser Folge unterhält sich Kleingärtnerin Nadine Witt mit Natalie Kirchbaumer von der Firma "Meine Ernte" über das Prinzip Mietbeet. "Meine Ernte" ist einer von vielen Anbietern von Mietbeeten in Deutschland. Das Prinzip ist überall ähnlich: Mietbeete oder Mietgärten werden saisonal an garteninteressierte Menschen vermietet. In dieser Podcast-Folge hörst du, wie genau das funktioniert, wie viel ein Mietbeet kostet und für wen das Angebot geeignet ist.

  17. Stauden teilen: Warum, wie und wann?
    21.03., 10:0000:26:59

    Viele Gartenpflanzen kannst du teilen, um sie zu vermehren oder einzutopfen. Was du beim Teilen deiner Stauden beachten solltest, hat Kleingärtnerin Nadine Witt mit Gartenbautechnikerin Sabrina Nitsche besprochen. Sabrina ist Expertin und Moderatorin der Gartensendung Querbeet des BR. Grundsätzlich gilt: Stauden, die im Frühjahr blühen, werden im Herbst geteilt, und alle Stauden, die im Herbst blühen, teilst du am besten im Frühjahr. Aber es gibt auch Ausnahmen. Du solltest Stauden nur alle paar Jahre teilen, wenn es nötig wird. Frisch gepflanzte Stauden werden frühestens nach drei bis vier Jahren geteilt. Stauden werden zum Beispiel geteilt, wenn es zu eng im Beet geworden ist, die Blühfreudigkeit nachlässt oder die Stauden vergreisen (in der Mitte kahl werden). Am besten teilt man Stauden mit der Grabegabel. Nutze dafür einen trockenen Tag, damit die Erde nicht so sehr an den Wurzeln klebt. Du hast Lust auf weitere spannende Podcasts? Dann hör' doch mal bei Kemferts Klima-Podcast rein. Die Energie- und Klimaökonomin Claudia Kemfert spricht konstruktiv, ehrlich und lebensnah über die Herausforderungen der Klimakrise.

  18. Pfingstrosen - so bekommst du tolle Blüten
    07.03., 10:0000:18:47

    Pfingstrosen blühen erst im April, Mai und Juni. Aber wer sich diese Blütenpracht gern in den Garten holen möchte, kann jetzt noch pflanzen. MDR Gartenredakteurin und Kleingärtnerin Nadine Witt ist dazu in die Erfurter Staudengärtnerei Klenart gefahren und hat sich über Pfingstrosen-Sorten, Standort und Pflege informiert. In den Gärtnereien gibt es Pfingstrosen im Topf. Sie können das ganze Jahr über gepflanzt werden. Die Auswahl fällt schwer und sollte gut überlegt sein. Es gibt Staudenpfingstrosen, Strauchpfingstrosen und Hybriden. Staudenpfingstrosen blühen im Mai und Juni, mögen es sonnig und ziehen im Winter ihre Blätter komplett ein. Strauchpfingstrosen werden bis zu zwei Meter hoch und verholzen. Sie blühen bereits im April. An einem halbschattigen Platz können sie 50 Jahre alt werden. Wie man seine persönliche Lieblingspfingstrose findet, diese richtig pflegt und was man tun kann, wenn die Pfingstrose nicht blüht, erklärt Staudengärtner Pascal Klenart.

  19. Maulwürfe - nützliche Helfer im Garten
    22.02., 10:0000:20:58

    Im Podcast spricht Nadine Witt mit Anne Berger vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung über die Grabekünstler. Sie sagt: Gärtnerinnen und Gärtner, freut euch über Maulwürfe! Denn die Tiere zeigen, dass der Boden gesund ist. Dank zahlreicher Kleinlebewesen bietet gesunder Boden dem Maulwurf eine Nahrungsgrundlage. Der unterirdische Gartenbewohner lebt von Regenwürmern und Raupen. Er frisst außerdem Schädlinge wie Schnecken, Engerlinge und Larven, aber auch Spinnen und Mäuse. Wurzeln oder Gemüsepflanzen interessieren den Maulwurf nicht - also ein ausgesprochener Helfer im Garten. Maulwürfe sind per Gesetz geschützt. Mit seinen typischen Erdhügeln macht sich der nur etwa 16 Zentimeter große Grabekünstler allerdings unbeliebt. Die auffälligen kleinen Erdhäufchen sind das Aushubmaterial: Beim Bau seiner Gänge, Schlaf-, Nest- und Vorratskammern schiebt der Maulwurf die Erde mit dem Kopf aus dem Untergrund nach oben. Maulwurfshügel helfen somit die Gänge zu belüften - und den Boden gleich mit. Deshalb die Hügel nicht festklopfen, sonst erstickt der Maulwurf. Die Erde können Sie hingegen vorsichtig abtragen: sie ist unkrautfrei und geeignet als Blumenerde im Kübel. Besonders für Gärtner haben die unterirdischen Röhren einen positiven Nebeneffekt: Sie lockern den Boden auf und wirken wie ein Drainagesystem, über das Wasser besser abfließen kann. Du hast selbst einen Maulwurf oder dessen Revier gesichtet? Dann kannst du die Meldung über diesen Link beim bürgerwissenschaftlichen Projekt des Naturschutzbundes (Nabu) einreichen.

  20. #105: Heckenschnitt - was ist erlaubt?
    08.02., 10:0000:17:19

    Wer Hecken und Bäume im Garten hat und noch schneiden möchte, muss sich ran halten. Denn zwischen dem 01. März und 30. September gilt ein Heckenschnittverbot. Das sagt Paragraph 39 des Bundesnaturschutzgesetzes. Denn viele Singvögel brüten in Hecken und damit sie dabei nicht gestört werden, ist ein radikaler Rückschnitt einer Hecke oder komplette Entfernen nur in der Zeit von Oktober bis Februar erlaubt. Bäume in Haus- oder Kleingärten sind vom Schnittverbot ausgenommen und können grundsätzlich das ganze Jahr über gefällt oder zurückgeschnitten werden. Allerdings nicht uneingeschränkt: Paragraph 44 des Bundesnaturschutzgesetzes sagt, dass man sich vorher vergewissern muss, ob nicht in dem Baum ein Nest ist und gebrütet wird. Hecken dürfen grundsätzlich nicht innerhalb der Nist- und Brutzeit geschnitten werden.

In "Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast" sprechen Tobi und Maria jede Woche Freitag über praktische Tipps, naturnahes Gärtnern, Artenvielfalt und spannende Garten-Experimente.