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HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk

Hamburger Abendblatt

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341 Episoden · neueste 08.10.

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Episoden

341
  1. Image und Marke: Wie der HSV von Vuskovic und Jatta profitiert
    13.09., 15:4700:46:04

    Wie geht es weiter mit Mario Vuskovic? Und was bedeutet der hochkomplexe Dopingfall für die Marke HSV? Der Hamburger Marketing-Experte Holger Hansen von der Sports Experience Agentur von Accenture Song gibt Antworten auf viele spannende Themenbereiche. Im Podcast wird ein Vergleich zum HSV-Umgang mit Bakery Jatta gezogen, der sich einer Identitätsdebatte ausgesetzt war. Schon damals konnte der Club dank einer klaren, werteorientierten Haltung sein Image verbessern. Ähnlich scheint es nun auch im Fall Vuskovic. Allerdings kann nicht jeder Sponsor bedingungslos Hurra schreien, schließlich unterstützt der HSV rein rechtlich gesehen einen verurteilen Doper. Um alle Partner mit ins Boot zu holen, hat der Zweitligist hinter den Kulissen viel kommuniziert und seine Haltung vorab erklärt, bevor es öffentliche Statements wie das Doppelinterview mit dem Vorstandsduo Stefan Kuntz und Eric Huwer sowie die Verkündung des neuen, ab November 2026 gültigen Vertrags gab. Am Ende könnte der HSV von dem Fall sogar profitieren, obwohl der Club auf den ersten Blick sportlich und finanziell einen großen Schaden davonzutragen hat. Warum? Das erklärt Hansen im Gespräch mit Kai Schiller und Stefan Walther.

  2. Warum Baldé und auch immer noch Vuskovic den HSV besser machen
    06.09., 08:4000:36:42

    Experte erklärt, wann das Talent bei HSV-Senkrechtstarter Fabio Baldé zu erkennen war. Außerdem erklären wir den Fall Vuskovic auf menschlicher Ebene.

  3. HSV gegen Preußen Münster: Charly Dörfel und sein historisches Tor
    29.08., 12:4800:27:46

    Das Foto aus dem Jahr 1963 liegt noch keine Sekunde auf dem Terrassentisch, da weiß Gert „Charly“ Dörfel direkt bescheid. „Preußen Münster“, sagt der 84-Jährige und grinst. Er guckt auf das Bild, das ihn im Laufduell mit dem Münsteraner Heinz-Rüdiger Voß zeigt. Im Hintergrund stehen die Menschen im alten Preußenstadion dicht gedrängt direkt hinter der Außenlinie. 38.000 Zuschauer waren dabei beim ersten Spiel des HSV in der neugegründeten Bundesliga. Und das erste Bundesligator für die Hamburger zum 1:1-Ausgleich erzielte Charly Dörfel kurz vor Schluss. 61 Jahre später kann sich der HSV-Torschütze noch gut an diesen Moment erinnern. „Dieses Tor hat Geschichte geschrieben“, sagt Dörfel. Er sitzt auf einem Sofa auf der Terrasse seines Hauses in Meckelfeld südlich von Hamburg. Hier lebt der frühere Nationalspieler seit vielen Jahren. Und hier wird Dörfels HSV-Geschichte auf jedem Quadratmeter sichtbar. Wenige Tage vor dem ersten Ligaspiel zwischen dem HSV und Preußen Münster seit der Saison 1963/64 hat Dörfel das Abendblatt in seinem Haus empfangen und gemeinsam eine Folge des Podcasts „HSV - wir müssen reden“ aufgenommen. Es ist nicht nur eine Erinnerung an das Traditionsduell gegen Münster, sondern auch eine Zeitreise durch die HSV-Geschichte. Wer Dörfels Haus durch den Hintereingang betritt, geht direkt hinein in sein persönliches HSV-Museum. Die Wände sind plakatiert mit Zeitungsartikeln, Bildern und Fotos aus seinen HSV-Jahren, dekoriert mit Pokalen, Trikots und Büchern. „Ich habe das Museum eingerichtet, um die Vergangenheit darzustellen“, sagt Dörfel, der selbst ein wichtiger Teil dieser HSV-Vergangenheit ist. 1960 wurde er mit dem HSV Deutscher Meister, 1963 Pokalsieger. Zwischen 1958 und 1972 machte der Flügelstürmer 347 Spiele (114 Tore) für die Hamburger. Was Dörfel über seine HSV-Zeit denkt, warum er nie Alkohol getrunken hat, warum er mit Uwe Seeler „verheiratet“ war und wie es ihm heute geht, hören Sie in der aktuellen Podcast-Folge. Weitere Podcast unter: www.abendblatt.de/podcast - Wir freuen uns auf Eure Bewertungen und Likes - Abonniert unseren Podcast, natürlich kostenlos - Feedback: moinhamburg@abendblatt.de

  4. HSV-Erfolg im Pokal befeuert Baumgarts Personal-Puzzle
    20.08., 15:0200:40:22

    Wen stellt Steffen Baumgart beim nächsten Auswärtsspiel bei Hannover 96 auf? Nach dem 7:1-Erfolg in der ersten Pokalrunde bei Regionalligist SV Meppen hat der HSV-Trainer in der Offensive die Qual der Wahl. Der Kantersieg lieferte viele schöne Geschichten, die Henrik Jacobs und Stefan Walther in diesem Podcast analysieren. Drei Beispiele gefällig? Der neue Stürmer Davie Selke trifft nur 41 Sekunden nach seiner Einwechslung und erhebt Ansprüche auf seine Startelf-Premiere, auch Torjäger Robert Glatzel hat bei seinem Comeback das Toreschießen nicht verlernt, muss sich aber vorerst in der Jokerrolle zurechtfinden und Youngster Fabio Baldé spielt sich zunehmend in die Herzen der Fans. Baumgart steht dadurch vor einem schwierigen Personal-Puzzle für das Hannover-Spiel. Gerade im Mittelfeldzentrum ballt sich Qualität und Quantität. In Meppen spielte sich Immanuel Pherai, der in der Liga zuletzt außen vor war, in den Vordergrund. Im Anschluss machte er kein Geheimnis daraus, künftig wieder mehr Spielzeit bekommen zu wollen. Auch wenn Daniel Elfadli wohl auch in Hannover fehlen und durch Ludovit Reis ersetzt wird, muss Baumgart Pherai oder Adam Karabec auf die Bank setzen. Oder entscheidet er sich für eine Überraschung auf der linken Schiene? Stefan und Henrik würden jeweils anders aufstellen. Beim aufgezeichneten Gegnergespräch gibt Dirk „Tiete“ Tietenberg von der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ seine Expertise ab. Er sagt, dass 96-Trainer Stefan Leitl nach dem Pokal-Aus in Hannover bereits angezählt ist und bei einer weiteren Niederlage gegen den HSV um seinen Job fürchten muss. Sportchef Marcus Mann hatte die Leistung der Mannschaft nach dem 0:2 in Bielefeld als „Schlafwagen-Fußball“ tituliert. Konkret sagte er: „Vor lauter Wunsch nach Spielkontrolle schlafen wir ein. Das gucke ich mir nicht mehr lange an.“ Deutliche Worte, die sich auch an den Trainer richteten, der branchenintern als einer der besten in der Zweiten Liga gilt. In Hannover ist die Stimmung also mal wieder nervös und unruhig. Dabei hat Stefan die Niedersachsen auf einen direkten Aufstiegsplatz getippt … Weitere Podcast unter: www.abendblatt.de/podcast - Wir freuen uns auf Eure Bewertungen und Likes - Abonniert unseren Podcast, natürlich kostenlos - Feedback: moinhamburg@abendblatt.de

  5. Reis, Spielweise, Hymne: Darüber diskutiert jetzt der HSV
    14.08., 12:0000:52:16

    Hat der HSV einen Punkt gewonnen oder zwei Punkte verschenkt? Nach einer starken ersten Halbzeit und einer passiven zweiten war das 1:1-Unentschieden gegen Hertha BSC mehr als gerecht. Nun wird in Fankreisen über die neue defensivere Spielweise der Hamburger diskutiert. Hätten sich die Hamburger im zweiten Durchgang nicht so tief zurückziehen dürfen? Oder ist diese neue Herangehensweise genau der richtige Ansatz, um eine Führung über die Ziellinie zu bringen? Darüber diskutieren die beiden HSV-Reporter Henrik Jacobs und Stefan Walther. Klar ist, und das sehen auch Trainer Steffen Baumgart und die Verantwortlichen so, dass der Zweitligist bei einer sich derart einigelnden Spielweise künftig für mehr Entlastung sorgen muss. Sowohl beim Saisonstart in Köln (2:1) als auch gegen Hertha wurden die Bälle in der zweiten Hälfte zu schnell und leichtfertig verloren. Das war auch nicht der Plan von Baumgart, der mehr Ballbesitz haben wollte als die 45 Prozent im Heimspiel gegen die Berliner. Ein Diskussionsthema ist auch die Leistung von Ludovit Reis. Der wechselwillige Mittelfeldspieler bringt bereits seit eineinhalb Jahren nicht mehr seine Leistung. „Es wird sich kein Verein finden, der die Ablöseforderung des HSV akzeptiert. Ich lege mich daher fest, dass Reis in dieser Saison bleiben wird“, prognostiziert Stefan Walther. Die Hamburger wollen den Niederländer gern halten und wären erst bei einer Offerte um die fünf Millionen Euro gesprächsbereit. Doch eine solche Summe scheint für Reis aktuell nicht im Bereich des Möglichen. Im Podcast wird zudem die Lage der weiteren Wechselkandidaten um Andras Nemeth, Jonas David, Anssi Suhonen und William Mikelbrencis analysiert. Für ein Gesprächsthema hat auch die neue Stadionshow des HSV gesorgt, da gegen Hertha eine neue Hymne beim Einlaufen der Mannschaften gespielt wurde. Außerdem blickt Henrik im Gespräch mit Ex-HSV-Profi Ronny Maul auf die erste Pokalrunde beim Regionalligisten SV Meppen. Weitere Podcast unter: www.abendblatt.de/podcast - Wir freuen uns auf Eure Bewertungen und Likes - Abonniert unseren Podcast, natürlich kostenlos - Feedback: moinhamburg@abendblatt.de

  6. Trainer, Dompé, Elfadli: Was den HSV gegen Hertha erwartet
    05.08., 18:1000:38:26

    Für den HSV und Trainer Steffen Baumgart gibt es keine Zeit zum Durchschnaufen, denn nach dem Dreier gegen den 1. FC Köln (2:1) wartet mit Hertha BSC der nächste Aufstiegskonkurrent auf die Hamburger. Vor dem Zweitliga-Topspiel an diesem Sonnabend (20.30 Uhr) im Volksparkstadion präsentieren wir die Expertise aus beiden Lagern. Im Crossover: der Podcast. Nach dem geglückten Auftakt beim favorisierten Bundesliga-Absteiger aus Köln will der HSV den Saisonstart gegen Hertha BSC veredeln. Die Hamburger erwarten die Berliner mit breiter Brust, schließlich gab es in der Liga zwei Siege in der vergangenen Saison (3:0, 2:1). Ganz anders ist die Stimmung bei der Hertha, die angetreten ist, um aufzusteigen, den Saisonstart zu Hause gegen den SC Paderborn (1:2) aber gehörig verpatzt hat. HSV-Fans dürften das Pokalspiel in Erinnerung haben, als Fabian Reese der alles überragende Spieler war. Doch diesmal fällt der Flügelstürmer aus, ohne den die Hertha eine völlig andere Mannschaft ist. Welche Probleme die Mannschaft von Trainer Cristian Fiél noch mit sich herumschleppt, was der HSV beim Auftaktsieg gegen Steffen Baumgarts Ex-Klub Köln besser gemacht hat und warum die defensive Herangehensweise der Hamburger gegen Hertha nicht möglich sein wird – darüber spricht Sportredakteurin Inga Böddeling von der Berliner Morgenpost mit Abendblatt-Reporter Stefan Walther in der neuen Folge von „HSV – wir müssen reden“. Außerdem geht es um die ersten Eindrücke nach Spieltag eins. Um die Spieler, auf die es im Topspiel im Volksparkstadion besonders ankommen wird. Welche Transfer-Parallelen es gibt. Die spannenden Berliner Personalien Marc-Oliver Kempf und Ex-HSV-Profi Toni Leister. Um Hamburgs neuen Strafraumstürmer Davie Selke, der gegen seine Ex-Klubs besonders gern trifft und um die Frage, ob es der HSV in dieser Saison endlich schafft, in die Bundesliga zurückzukehren. Viel Spaß beim Reinhören!

  7. Lasse Sobiech: "Selke und Glatzel? Das kann auch schwierig sein"
    01.08., 13:2100:54:09

    Als sich der 1. FC Köln und der HSV das bislang letzte Mal in der Zweiten Liga gegenüberstanden, jubelte der HSV spät. Am 29. Spieltag der Saison 2018/19 holte der HSV durch ein Tor von Manuel Wintzheimer kurz vor Schluss noch ein 1:1. Am Ende der Saison feierten aber nur die Kölner. Der FC kehrte nach einem Jahr in die Bundesliga zurück, der HSV musste nachsitzen. Fünf Jahre später spielt der HSV noch immer in der Zweiten Liga. Aber nun ist auch der 1. FC Köln wieder dabei. Und die beiden Schwergewichte des Deutschen Fußballs eröffnen an diesem Freitag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) die neue Zweitligasaison. Auch Lasse Sobiech fiebert dem Spiel entgegen. Der 33-Jährige war 2019 selbst noch als Verteidiger des FC gegen den HSV dabei. Und er spielte in der Saison 2013/14 mit dem HSV in der Bundesliga. „Es ist absolutes Topspiel zu Beginn und für mich natürlich noch interessanter, weil ich für beide Clubs gespielt habe und auch noch Emotionen und Herzblut da sind“, sagte Sobiech vor dem Spiel im Abendblatt-Podcast „HSV – wir müssen reden“. Sobiech hat seine Karriere vor einem Jahr nach einem Abenteuer in Südafrika beim FC Stellenbosch beendet. In Kürze beginnt für ihn ein Praktikum als Personalberater in einem Unternehmen. Sobiech, der 163 Spiele in der Zweiten Liga machte, hat sich aus der Fußballszene zurückgezogen. Für das Spiel zwischen Köln und dem HSV wird er aber in jedem Fall seinen Fernseher anschalten. Sobiech lebt seit Kurzem wieder in Hamburg und drückt daher auch dem HSV ein bisschen mehr die Daumen beim Unternehmen Wiederaufstieg. Mit Köln ist ihm das vor fünf Jahren gelungen. „Wir hatten so einen guten Kader. Es war eigentlich unmöglich, nicht aufzusteigen“, erinnert sich Sobiech. Vor allem den Sturm mit Simon Terodde, Jhon Cordoba und Antony Modeste hat er heute noch im Kopf. Terodde traf 29 Mal, Cordoba 20 Mal. In der Rückrunde kam dann auch noch Modeste dazu. Auch der HSV versucht es in dieser Saison mit zwei hochkarätigen Mittelstürmern. Der ehemalige Kölner Davie Selke ist dazugekommen. Robert Glatzel ist geblieben. Auch wenn am Freitag keiner von beiden von Beginn an spielen wird, sieht Sobiech den HSV mit den beiden gut aufgestellt. „Man hat zwei krasse Stürmer für die Zweite Liga“, sagt Sobiech, der aus eigener Erfahrung aber weiß, dass diese Situation gar nicht leicht ist für den Trainer. „Trainer und Trainerteam sind gefragt, wie man mit zwei solchen Charakteren umgeht, die beide den Anspruch haben, Topstar der Zweiten Liga zu sein. Da bin ich selbst gespannt, weil ich auch in der Karriere miterlebt habe, dass es schön, aber auch schwierig sein kann, wenn man zwei Spielertypen hat, die so ehrgeizig sind und die Tore machen wollen.“ Was Sobiech über HSV-Trainer Steffen Baumgart sagt, wie er über seine Zeit beim HSV zurückdenkt und was er in Südafrika erlebt hat, erzählt Sobiech in der 208. Folge von „HSV – wir müssen reden“. Weitere Podcast unter: www.abendblatt.de/podcast - Wir freuen uns auf Eure Bewertungen und Likes - Abonniert unseren Podcast, natürlich kostenlos - Feedback: moinhamburg@abendblatt.de

  8. Selke, Vuskovic, Transfers: Alles Wichtige vor dem HSV-Start in Köln
    26.07., 17:0500:34:54

    In sieben Tagen startet der siebte Aufstiegsanlauf des HSV. Die neue Zweitligasaison beginnt für die Hamburger am kommenden Freitag beim 1. FC Köln. Für Trainer Steffen Baumgart ist es ebenso eine Rückkehr zum vorherigen Arbeitgeber wie für den neuen Stürmer Davie Selke. Noch aber ist unklar, ob es Selke schafft, rechtzeitig wieder voll belastbar zu sein. In der Vorbereitung konnte der 29-Jährige kein Testspiel bestreiten, trainiert aber schon voll mit der Mannschaft. Abendblatt-Reporter Stefan Walther war im Trainingslager des HSV in Österreich dabei und berichtet in der neuen Podcast-Folge von „HSV – wir müssen reden“, wie sich Selke im Training präsentiert und was die Fans von dem neuen Mittelstürmer erwarten dürfen. Zudem sprechen wir über die Verletzung von Robert Glatzel, der an einer Sehnenreizung in der Wade leidet. „Auch mental macht ihm die Verletzung zu schaffen“, sagt unser HSV-Experte über den Zustand von Glatzel, der seit drei Wochen fehlt. Zudem geht es in der neuen Folge um Mario Vuskovic. Der CAS-Richter hatte angekündigt, bis zum Saisonstart ein Urteil zu verkünden. Noch bleibt eine Woche Zeit. Vom Ausgang des Urteils hängt auch die weitere Transferplanung des HSV ab. Sollte Vuskovic rückwirkend wegen Epo-Dopings für vier Jahre gesperrt werden, wird der HSV noch einen neuen Innenverteidiger verpflichten. Was darüber hinaus noch auf dem Transfermarkt vom HSV zu erwarten ist, hören sie in der neuen Folge von „HSV – wir müssen reden“. Weitere Podcast unter: www.abendblatt.de/podcast - Wir freuen uns auf Eure Bewertungen und Likes - Abonniert unseren Podcast, natürlich kostenlos - Feedback: moinhamburg@abendblatt.de

  9. „Kuntz ist ein Transferfuchs“: FCK-Experte erklärt HSV-Vorstand
    23.05., 18:0500:32:06

    Beim HSV beginnt eine neue Ära. Nach fünf Jahren Jonas Boldt hat ab sofort Stefan Kuntz das sportliche Sagen im Volkspark. Der neue Manager stellte gleich an seinem ersten Arbeitstag klar, dass er mit Trainer Steffen Baumgart, Sportdirektor Claus Costa und auch mit Nachwuchsdirektor Horst Hrubesch in die Zukunft geht. Seine Vergangenheit im Fußball hat Kuntz zu weiten Teilen beim 1. FC Kaiserslautern verbracht. Als Spieler wurde er mit dem FCK DFB-Pokalsieger (1990) und Deutscher Meister (1991). Als Vorstandsvorsitzender führte er die Roten Teufel 2010 zurück in die Bundesliga. Trotzdem musste Kuntz nach acht Jahren gehen, weil er sich mit dem Aufsichtsrat überworfen hatte. „Es wurde damals viel gelogen“, sagt Horst Konzok, langjähriger FCK-Reporter der „Rhein-Pfalz“ und ein echter Kuntz-Experte. Konzok erzählt in der 206. Folge des Abendblatt-Podcasts „HSV – wir müssen reden“, wie der Europameister auf dem Betzenberg sein ersten Erfahrungen als Vorstand machte. Konzok ist überzeugt, dass Kuntz den HSV zurück in die Bundesliga führt, vor allem durch seinen Führungsstil („Er ist ein Menschenfänger und ein Medienprofi“) und sein gutes Händchen für Neuzugänge. „Stefan Kuntz ist ein Transferfuchs“, sagt Konzok, der dem ehemaligen Vorstand ein gutes Zeugnis als Kaderplaner ausstellt. Lediglich mit der Verpflichtung von Trainer Krassimir Balakov habe Kuntz 2012 als Vorstand beim FCK daneben gelegen. Warum Konzok an einen Verbleib des früheren FCK-Stürmers Robert Glatzel glaubt und ob der aktuelle Lauterer Torjäger Ragnar Ache ein Kandidat beim HSV werden könnte, erzählt der Journalist in der neuen Podcast-Folge.

  10. Sergej Barbarez: „Salihamidzic beim HSV wäre sensationell“
    17.05., 14:0000:41:42

    Es war eine Nachricht, die vor vier Wochen viele überraschte: Sergej Barbarez wird Nationaltrainer von Bosnien. Der 52-Jährige, der nach seiner Karriere als Spieler nie im Trainergeschäft gearbeitet hat, soll sein Heimatland zur Europameisterschaft 2028 führen. So wie er den HSV einst als Spieler in die Champions League geführt hat. „Ich bin sehr glücklich, dass es geklappt hat“, sagte Barbarez am Freitag im Abendblatt-Podcast „HSV – wir müssen reden“. Schon einmal hatte Barbarez mit dem Verband verhandelt, doch damals scheiterten die Gespräche. Dass er künftig womöglich wieder häufiger im Volksparkstadion zu sehen sein wird, hat auch mit einem bosnischen Nationalspieler zu tun: Dennis Hadzikadunic, Innenverteidiger des HSV, soll beim Neuaufbau der Nationalmannschaft eine wichtige Rolle einnehmen. „Der Junge kann noch mehr. Ein zweites Jahr beim HSV würde ihm sicher guttun“, sagte Barbarez über den 25 Jahre alten Abwehrspieler. Gespannt blickt Barbarez derzeit auch auf die Situation rund um HSV-Sportvorstand Jonas Boldt. Den Hamburger Manager kennt Barbarez noch aus seiner Zeit bei Bayer Leverkusen. Der Aufsichtsrat des HSV sucht seit Wochen einen möglichen Nachfolger. Dabei gab es auch Kontakt zu seinem Landsmann Hasan Salihamidzic, der vor einem Jahr beim FC Bayern München entlassen wurde. „Brazzo beim HSV wäre sensationell“, sagt Barbarez, der 2010 selbst beinahe Sportdirektor beim HSV geworden wäre. Was der ehemalige Stürmer mit Bosniens Nationalmannschaft plant, was er über den aktuellen HSV-Stürmer Robert Glatzel denkt und warum er an die Unschuld von Mario Vuskovic glaubt, hören Sie hier in der aktuellen Podcast-Folge.

  11. Wie tickt HSV-Trainer Steffen Baumgart? Paderborn-Experte gibt Einblicke
    09.05., 11:0000:20:04

    Der HSV ist Derbysieger, der HSV ist inoffizieller Stadtmeister, aber der HSV wird voraussichtlich auch in der kommenden Saison in der Zweiten Liga spielen - wenn nicht noch ein kleines Fußballwunder passiert. Der HSV muss nach dem 1:0-Sieg gegen den FC St. Pauli such seine beiden letzten Spiele in Paderborn und gegen Nürnberg gewinnen und auf zwei Ausrutscher von Fortuna Düsseldorf hoffen, damit es noch klappen könnte mit der Relegation. Mit Fußballwundern kennt sich der Gegner am Freitagabend, der SC Paderborn, bestens aus. Der kleine Club aus Ostwestfalen stieg vor zehn Jahren unter Trainer Andre Breitenreiter das erste Mal sensationell in die Bundesliga auf. 2019 wiederholte Paderborn dieses Kunststück. Der Trainer hieß beim zweiten Mal Steffen Baumgart, der sogar den Durchmarsch von der Dritten Liga in die Bundesliga schaffte. Der aktuelle HSV-Coach kehrt am Freitagabend erstmals nach drei Jahren wieder nach Paderborn zurück. „Steffen Baumgart hat hier große Spuren hinterlassen“, sagt Matthias Reichstein in der 204. Folge des Abendblatt-Podcasts „HSV – wir müssen reden“. Der Reporter vom „Westfalen-Blatt“ berichtet seit 25 Jahren über den SCP und hat auch Baumgart in dessen Paderborner Zeit hautnah miterlebt. „Baumgart ist ein knurriger Typ, aber er ist auch ein Menschenfänger“, sagt Reichstein. Der Journalist erinnert sich im Podcast an die ersten Worte von Baumgart nach dessen Amtsübernahme 2017 und erklärt, wie der HSV-Trainer in Paderborn das Fußballwunder geschafft hat.

  12. „Wollte nicht warten“: Die Wahrheit über Kittels HSV-Abgang
    29.04., 16:0000:51:02

    Die Saison in Australien ist für Sonny Kittel bereits beendet. Trotz eines 4:3-Sieges am Wochenende bei Melbourne Victory hat Kittels Club, die Western Sydney Wanderers, die Play-offs der A-League verpasst. Das Abenteuer Australien ist für den 31-Jährigen damit nach nur drei Monaten schon wieder beendet. Für den ehemaligen HSV-Spielmacher geht es mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern daher in Kürze zurück nach Deutschland, wo sich Kittel erneut auf Vereinssuche begeben wird. Eine Rückkehr zum polnischen Erstligisten Rakov, bei dem er noch zwei Jahre unter Vertrag steht, ist ausgeschlossen. Bevor es für Kittel zurück nach Deutschland geht, wird er sich in der Nacht zu Sonnabend um 2.30 Uhr Ortszeit den Wecker stellen. Dann steht das Stadtderby des HSV gegen den FC St. Pauli an. „Ich gucke noch jedes HSV-Spiel“, sagt Kittel in der 203. Folge des Abendblatt-Podcasts „HSV – wir müssen reden“. Im vergangenen Sommer hatte er Hamburg nach vier Jahren verlassen. „Ich fühle mich sehr verbunden mit dem HSV. Ich konnte mich immer mit der Aufgabe identifizieren. Meine Tochter spricht immer noch von Dino Hermann und dem HSV“, sagt Kittel. Seine große Tochter hat er in Sidney gerade ins Bett gebracht, als er sich via Zoom mit dem Abendblatt verbindet. Nach vier emotionalen Jahren fiebert Kittel noch immer mit seinem Ex-Club mit. Das wird in jedem Satz spürbar - trotz des Abgangs im Sommer, der in seinen Augen alles andere als optimal lief. Der HSV hatte trotz des Kittel-Tores im Relegationsrückspiel gegen den VfB Stuttgart erneut den Aufstieg verpasst. Drei Wochen später hatte er vom HSV noch immer nichts gehört. Von seinem Berater Alen Augustincic hieß es nur, er sei in Gesprächen mit dem HSV. Doch dann reichte es Kittel. „Es sind einige Tage vergangenen, ich habe nichts gehört vom HSV. Ich habe gewartet und gewartet. Das war für mich dann auch ein Signal, dass man nicht die hundertprozentige Überzeugung hat“, erzählt Kittel, der via Instagram seinen Abschied aus Hamburg verkündete. „Ich habe Jonas Boldt am Tag vorher angerufen und ihm gesagt, dass ich nicht mehr länger warten werde und ihm mitgeteilt, dass er sich ein Angebot sparen kann, falls das in seinem Hinterkopf war.“ Was Kittel über seine Zeit in Hamburg sagt und was er über das Stadtderby am Freitag denkt, hören Sie hier.

  13. Boldt, Baumgart, Kader: Was ändert sich jetzt beim HSV?
    22.04., 15:0000:50:33

    Die Chancen auf eine große Aufstiegsparty im Volksparkstadion stehen so gut wie noch nie – allerdings nicht für den HSV, sondern für den FC St. Pauli, der im Stadtderby am 3. Mai alles perfekt machen könnte. Der HSV muss hingegen nach dem 0:1 gegen Holstein Kiel ein siebtes Zweitligajahr planen. Oder geht da etwa doch noch etwas? Die Wahrscheinlichkeit ist äußerst gering. Sechs Punkte und ein deutlich schlechteres Torverhältnis gegenüber dem Dritten Fortuna Düsseldorf geben vier Spieltage vor dem Ende der Zweitligasaison kaum Anlass zur Hoffnung. Auch Marcus Scholz, der den HSV intensiv mit dem Blog „Moin Volkspark“ begleitet, glaubt nicht mehr an Aufstieg: „Der HSV wird es wieder nicht schaffen.“ Der einzige Vorteil ist, dass bei den Hamburgern schon frühzeitig Planungssicherheit für die kommende Spielzeit herrscht. Bevor die Sportverantwortlichen um Vorstand Jonas Boldt aber Spieler für die neue Saison verpflichten können, muss zunächst einmal die Zukunft von Boldt selbst geklärt werden. Geschieht nicht mehr ein sportliches „Wunder“, wie es Stürmer Robert Glatzel nannte, verantwortet der Sportvorstand bald fünf Nichtaufstiege in Folge. Neben einigen Verdiensten, die man Boldt nicht in Abrede stellen kann, hätte er damit sein Hauptziel nicht erreicht. Über die Zukunft des Sportvorstands entscheidet nun der Aufsichtsrat, der derzeit aus Michael Papenfuß (Vorsitzender), Markus Frömming, Henrik Köncke, Dr. Hans-Walter Peters, Lena Schrum und Stephan von Bülow besteht. „Im Aufsichtsrat fehlt die sportliche Expertise“, sagt Scholz, der dem Kontrollgremium die Kompetenz abspricht, einen geeigneten Nachfolger für Boldt zu präsentieren.

  14. Aaron Hunt: „Der HSV hätte Fiete Arp mehr schützen müssen“
    18.04., 14:3401:09:36

    Am Sonnabend um 20.30 Uhr hat Aaron Hunt einen festen Termin. Eigentlich würde der ehemalige HSV-Kapitän auf dem Sofa sitzen, um sich das Zweitliga-Topspiel seines Ex-Clubs gegen Holstein Kiel (20.30 Uhr/Sky und Sport1) anzuschauen. Doch zur selben Zeit sitzt Hunt im Flugzeug auf dem Weg zurück aus München. Am Nachmittag schaut er sich dort das U-15-Spiel zwischen 1860 München und der SpVgg Unterhaching an. Hunt hat ein junges Talent der Münchner Löwen im Auge für seine Berateragentur, die er vor einem Jahr geründet hat. „Ich werde mir das Spiel im Nachhinein noch einmal angucken“, sagt Hunt, der seine Wochenende mittlerweile bei allen möglichen Jugendspielen verbringt, um Nachwuchsspieler für seine Agentur „Pros and Talents“ zu scouten. Nebenbei verfolgt Hunt aber auch die Spiele des HSV noch sehr genau. „Der Trend spricht gegen den HSV“, sagt Hunt vor der Crunchtime der Zweiten Liga, in der die Hamburger eine Siegesserie brauchen, um womöglich noch einmal die direkten Aufstiegsränge anzugreifen oder zumindest noch Fortuna Düsseldorf wieder von Platz drei zu verdrängen. Voraussetzung dafür wäre ein Sieg gegen den Tabellenführer Holstein Kiel. Gegen die Störche, die zuletzt fünf Spiele in Serie ohne Gegentor gewonnen haben, hat der HSV in seiner Zweitligageschichte noch nie im Volkspark gewonnen. Eine Niederlage und zuletzt vier Unentschieden gab es in den vergangenen fünf Zweitligajahren gegen Kiel. Insbesondere das erste Heimspiel der ersten Zweitligasaison 2018 ist noch vielen in Erinnerung. Der HSV verlor mit Trainer Christian Titz zu Hause gegen Tim Walters Kieler mit 0:3. Hunt erinnert sich im Podcast nicht nur an dieses Spiel, sondern an viele emotionale Momente im Volkspark. Wie er über den Fall Fiete Arp („Der HSV hätte ihn mehr schützen müssen“) und den Fußball unter Steffen Baumgart denkt, warum er Bakery Jatta öfters in der Sauna wecken musste und wie er heute als Spielerberater arbeitet, erzählt Hunt in der 201. Folge von „HSV – wir müssen reden“.

  15. HSV im Vorteil? BVB für Magdeburg ein warnendes Beispiel
    11.04., 17:3900:40:20

    Stolpert der HSV im Aufstiegsrennen wieder über den 1. FC Magdeburg? In der 200. Folge von „HSV – wir müssen reden“ sprechen wir über die Tücken des kommenden Auswärtsspiels der Hamburger. Zu Gast ist Magdeburgs Co-Trainer André Kilian, der unter Christian Titz und Hannes Wolf bereits beim HSV tätig war. Titz ist auch in Magdeburg sein Chef, oder Partner, wie Kilian ihn nennt. Die Partie am Sonntag ist für beide eine Art Reise in die Vergangenheit. „Spiele gegen den HSV sind etwas Besonderes. Man hat immer das Gefühl eines Pokalspiels, weil ein kleiner Verein auf einen großen (HSV) trifft“, sagt Kilian, der in der Jubiläumsfolge mit Fragen von Ex-Kapitän Aaron Hunt, seinem Zwillingsbruder Tim sowie dem früheren HSV-Assistenten Maik Goebbels überrascht wird. Kilian gibt auch einen Ausblick auf die zu erwartende Taktik, denn Hamburgs Trainer Steffen Baumgart und Titz wählen einen unterschiedlichen Ansatz. „Gegen den HSV ist ein Mix notwendig: Wir brauchen eine höhere Stabilität gegen den Ball als in anderen Spielen, weil die individuelle Qualität der Hamburger Spieler richtig, richtig gut ist. Aber wir werden trotz allem versuchen, in großen Teilen unser Spiel durchzuziehen“, sagt der 36-Jährige. „Es kommt auch auf unser Risikomanagement an, wir müssen den richtigen Moment erwischen, die vordere Pressingreihe des HSV zu überspielen.“ Aus seiner Zeit beim HSV ist ihm vor allem der 4:0-Derbysieg auf St. Pauli („Das Millerntor war von der Stimmung her in blau-weißer Hand“.) sowie das Pokalhalbfinale gegen RB Leipzig positiv in Erinnerung geblieben. „Ich habe Bakery Jatta noch im Kopf, wie er einer hochgradig besetzten Mannschaft im Konter ständig wehgetan hat. Wir hatten in der ersten Halbzeit das Gefühl, es ins Finale schaffen zu können – und das dank Baka“, sagt André Kilian, der irgendwann auch einmal Cheftrainer werden möchte.

  16. Funkel: Wie Baumgart die HSV-Profis hinter sich vereint
    05.04., 18:0900:44:39

    Spielt der HSV ein siebtes Jahr in Folge in der Zweiten Liga? Nach dem 1:1 in Fürth und dem Absturz auf Platz vier droht die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart sogar die Relegation zu verpassen. Der Abstand auf Holstein Kiel und damit einen direkten Aufstiegsplatz beträgt bereits sieben Punkte. In unserer heutigen Folge von „HSV – wir müssen reden“ ist es also höchste Zeit, mit Friedhelm Funkel einen echten Aufstiegsexperten zu Wort kommen zu lassen, der zudem mit Baumgart befreundet ist. Funkel ist sechsmal in seiner langen Karriere als Trainer aufgestiegen. In diesem Podcast spricht er über seine Erfahrung, mit Drucksituation umzugehen und gleichzeitig im richtigen Moment auf seine Ratgeber zu hören. Zu diesen zählt unter anderem seine Frau. Erfahren Sie auch, wie Funkel eine Sympathie für den HSV entwickelte und warum er an Steffen Baumgart und den Aufstieg der Hamburger glaubt. Wenngleich er einräumt, dass der Erfolg auch erst in der nächsten Saison eintreten könnte.

  17. Mirko Slomka über Fürth, die Relegation und den HSV-Aufstieg
    27.03., 18:0000:53:01

    Den 18. Mai 2014 wird Mirko Slomka niemals vergessen – auch wenn jener denkwürdige Sonntag bald schon zehn Jahre zurückliegt. Es war das Relegationsrückspiel des HSV gegen Greuther Fürth, im Hinspiel im Volkspark waren die Hamburger nur zu einem 0:0 gekommen, im Rückspiel reichte aufgrund der Auswärtstorregel ein 1:1. In der aktuellen Folge von „HSV, wir müssen reden“ erinnert sich Ex-Trainer Slomka, der in der folgenden Saison bereits nach drei Spieltagen freigestellt wurde, an die nervenaufreibenden Schlussminuten, als Heiko Westermann in der 88. Minute noch mal über den Ball schlug und Ilir Azemi noch mal eine einhundertprozentige Torchance ermöglichte. Die Erleichterung nach dem Schlusspfiff wird Slomka ebenfalls nie vergessen, nach dem Rückflug feierte er mit Sportchef Oliver Kreuzer den Klassenerhalt beim Italiener. Mittlerweile arbeitet Slomka nicht mehr als Trainer, sondern ist bei „Sky“ als Experte vor den Fernsehkameras tätig. Der bisher letzte Job als Chefcoach (2019 bei Hannover 96) liegt für den 56-Jährigen bald fünf Jahre zurück. Ist eine Rückkehr auf die Trainerbank aber ausgeschlossen? Oder möglicherweise doch auf einer anderen Position? Auch darüber spricht Slomka im Podcast. Am Wochenende hat der gebürtige Hildesheimer aber zunächst einmal Dienst als Bundesligaexperte. Ob er in der neuen Saison dann auch wieder häufiger über den HSV sprechen kann? Dafür müssten die Hamburger am Ostersonntag bei Greuther Fürth wohl drei Punkte holen. Der Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz (Holstein Kiel) beträgt derzeit fünf Punkte. Ansonsten droht wohl eine weitere Relegation.

  18. Welche Vorteile ein Rechtsformwechsel für den HSV brächte
    19.03., 18:0001:22:42

    Sollen die HSV-Mitglieder am Sonnabend für eine Rechtsformänderung stimmen? In dieser Folge von „HSV – wir müssen reden“ beschäftigen wir uns mit den Vor- und den Nachteilen einer KGaA, in der die Gewichtung der Anteilseigner künftig abgebildet werden soll. Warum die Mitgliederrechte durch die neue Rechtsform gestärkt würden und Investoren nicht an Einfluss gewännen, das erklären unsere beiden Gäste. Sie gehören beide der Arbeitsgruppe Rechtsform beim HSV an: Anne Gnauk, die stellvertretende Geschäftsführerin des e.V. und Michael Papenfuß, Vizepräsident und Aufsichtsratschef beim HSV. (www.abendblatt.de/podcast).

  19. Baumgarts Taktikgeheimnis – neues HSV-System in der Analyse
    06.03., 18:0000:48:18

    Kann der Baumgartball nach dem Aus des Walterballs eine neue Ära beim HSV prägen? Nach den ersten beiden Spielen des neuen Trainers steckt noch etwas Sand im Getriebe. Auf den hart erkämpften 1:0-Heimsieg gegen Elversberg folgte am vergangenen Wochenende der Stimmungskiller beim 1:2 zu Hause gegen Osnabrück. Ist der Trainereffekt etwa schon wieder verpufft? Und kann Baumgarts Pressingfußball in der Rolle des Favoriten funktionieren? Robert Molthan und Benedikt Lehmann, die den HSV-Taktikblog „Rautenball“ betreiben, erklären die Feinheiten des neuen Spielsystems. Außerdem geht es um die Frage, ob Rückkehrer Laszlo Benes nach seiner Rotsperre Ludovit Reis aus der Startelf verdrängen kann. Oder gibt es auch ein System, in dem Benes, Reis und Immanuel Pherai auflaufen können? „Das Angriffspressing und das Gegenpressing nach Ballverlust funktionieren schon sehr gut“, sagt Molthan, der als früherer Oberliga- und Landesliga-Spieler sowie Inhaber der Uefa-B-Lizenz viel taktisches Wissen mitbringt. „Das Angriffspressing und das Gegenpressing nach Ballverlust funktionieren schon sehr gut.“ Aus Sicht von Lehmann ist die angestrebte Umstellung auf eine Doppelspitze eine gute Variante, um im eigenen Ballbesitz zu mehr Torgelegenheiten zu kommen. „Zwei Stürmer sind immer besser für die Boxbesetzung. Glatzel lässt sich gerne fallen, beteiligt sich auch im offensiven Mittelfeld. Königsdörffer hat so den Raum für tiefe Läufe“, sagt Lehmann, der sich als Sozialwissenschaftler auch hauptberuflich mit Statistik- und Datenauswertungen beschäftigt. „Die Dynamik sollte sehr gut funktionieren.“

  20. Wer Steffen Baumgart vom HSV überzeugt hat
    27.02., 15:3700:47:24

    Ist der HSV eigentlich schon Tabellenführer? Nach dem Heimsieg gegen die SV Elversberg (1:0) schwappt Hamburg auf einer Euphoriewelle, die einen Namen trägt: Steffen Baumgart. Mit seiner ehrlichen und emotionalisierenden Art kommt der neue Trainer gut an bei den Menschen in der Hansestadt. In dieser Folge von „HSV – wir müssen reden“ erfahren Sie mehr über den Menschen Steffen Baumgart und wie er zu dem Trainer geworden ist, der den HSV nun zurück in die Bundesliga führen soll. Zu Gast ist Ex-Trainer Wolfgang Wolf, der Baumgart als Spieler in Wolfsburg kennenlernte und ihn später als seinen Assistenten zu Hansa Rostock holte. Durch diese gemeinsame Zusammenarbeit entwickelte sich Wolf zum Mentor für Baumgart, der noch heute auf den Rat des Pfälzers setzt. In dem rund 45-minütigen Gespräch erzählt Wolf, wie er Baumgart nach dessen Aus beim 1. FC Köln dazu riet, auf ein Angebot des HSV zu warten, bevor er zu einem anderen Verein wechselt. Und so kam es dann auch. Nun ist der 66-Jährige davon überzeugt, dass Baumgart beim HSV eine „Ära starten“ wird, indem er den „schlafenden Riesen wachküsst“. Außerdem erzählt Wolfgang Wolf spannende Anekdoten, wie sich Steffen Baumgart als Spieler verhalten hat und welche Eigenschaften in der Führung einer Mannschaft er sich von ihm abgeguckt hat. Weitere Folgen unter https://www.abendblatt.de/podcast

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