
Tabubruch: VW prüft offenbar Verkauf und Fertigung chinesischer Modelle in Europa / Warum Rüstungsaktien schwächeln
Beschreibung der Episode
Volkswagen steckt in der tiefsten Kosten- und Strukturkrise seit Jahrzehnten. Der Autobauer aus Wolfsburg kämpft mit Überkapazitäten, sinkenden Margen und einem verschärften Wettbewerb aus China. Zurzeit bereitet der Vorstand ein Sanierungspaket vor, das weit über ein bereits laufendes Sparprogramm hinausgehen würde.
Neben vielen Einschnitten wird Insidern zufolge auch eine Maßnahme geprüft, die bisher als Tabu galt: Einzelne China-Modelle könnten künftig in Europa verkauft und später auch in deutschen Werken gebaut werden. Über die Lage bei VW spricht Handelsblatt-Reporter Lazar Backovic.
VW erwägt Verkauf und Fertigung chinesischer Modelle in Europa
Außerdem: Rüstungsaktien schwächeln seit Jahresbeginn. Allein der Kurs von Rheinmetall ist in diesem Zeitraum um rund 40 Prozent abgesackt. Das hat zum einen mit dem geplatzten Fregatten-Projekt der Bundeswehr zu tun, aber auch mit Spekulationen über den weiteren Verlauf des Ukraine-Krieges. Aber ist die Kursentwicklung im Rüstungssektor nur eine kurzfristige Delle oder ein strukturelles Risiko? Das erklärt Handelsblatt-Unternehmensreporter Roman Tyborski.
Rüstung: In diesen Regionen hat Deutschland ungenutztes Potenzial
Moderiert von Anis Micijevic
Produziert von Christian Heinemann
Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen