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SpaceX-Aktie rutscht ab: nur ein Realitäts-Check? / Drei ETFs mit weniger KI und USA – und mehr Rendite

23.06., 16:3500:33:19
Beschreibung der Episode

Der Höhenflug der SpaceX-Aktie ist vorerst vorbei. Die Weltraumfirma von Elon Musk hat mehr als 600 Milliarden Dollar an Börsenwert verloren. Am Montag gab das Papier um 16 Prozent auf 154,60 Dollar nach – den tiefsten Stand seit dem ersten Handelstag. Über die Gründe und den Ausblick spricht Stephan Kemper, Chef-Investmentstratege im Private Banking von BNP Paribas Wealth Management.

SpaceX hat im ersten Quartal 4,3 Milliarden Dollar Verlust gemacht, Analysten rechnen damit, dass das Unternehmen frühestens 2030 profitabel wird. Goldman Sachs schätzt, dass SpaceX bis dann mehr als eine Billion Dollar vor allem für KI-Infrastruktur und den Aufbau von Datenzentren im All ausgeben wird. Die Aktie wird mit rund dem 70-fachen des Umsatzes bewertet. „Mein Eindruck ist, dass jetzt auch diejenigen, die an Musk glauben, angesichts dieser extrem hohen Bewertung ein bisschen kalte Füße bekommen“, sagt Investmentstratege Kemper.

Zum Artikel: Fünf Gründe für die Börsenkrise von SpaceX

Außerdem: Ein niedrigerer Tech- und US‑Anteil bedeutet nicht automatisch weniger Rendite. Weltweit investierenden ETFs gelingt es mit ganz unterschiedlichen Konzepten, den MSCI World zu schlagen. Der Handelsblatt-Teamleiter für Geldanlage und Märkte, Andreas Neuhaus, stellt drei solcher ETFs vor.

Zum Artikel: Weniger KI und USA, mehr Rendite – diesen drei ETFs gelingt’s

Moderiert von Nele Dohmen

Produziert von Christian Heinemann

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