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Bauernpräsident warnt vor Hitzefolgen: „Die Betriebe sterben still und leise“ | Apple knickt vor EU ein

19.08., 17:2000:32:52
Beschreibung der Episode

Die anhaltende Trockenheit und Hitze dürften in diesem Jahr zu spürbaren Ernteausfällen bei deutschen Landwirten führen. Der Deutsche Bauernverband rechnet mit einer Getreideernte von 41,9 Millionen Tonnen – rund sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Besonders hart trifft es Bayern und Baden-Württemberg, wo Einbußen beim Getreide von bis zu 20 Prozent drohen.

Bauernpräsident Joachim Rukwied spricht von einer angespannten ökonomischen Situation und einer Liquiditätskrise in vielen Betrieben. „Das Sterben dieser Betriebe erfolgt still und leise“, warnt er im Podcast. Rukwied fordert von der Bundesregierung schnelle Soforthilfen: die Aufstockung der EU-Düngemittelhilfe von 60 auf 180 Millionen Euro, die vorzeitige Auszahlung von 80 Prozent der EU-Direktzahlungen bereits im Oktober sowie eine Steuersenkung auf Agrardiesel. Für den Bauernpräsidenten ist klar: „Die beste Verteidigungsfähigkeit nützt überhaupt nichts, wenn keine Versorgungssicherheit gegeben ist.“

Außerdem: Apple will nun sein Geschäftsmodell an die EU-Digitalgesetze anpassen, um hohen Bußgeldforderungen aus Brüssel zuvorzukommen. Lange Zeit schien die EU nicht in der Lage oder nicht willens, die großen US-Techkonzerne entschieden zu regulieren. Brüssel-Korrespondentin Olga Scheer erklärt, was sich jetzt ändert – und ob nach der bereits verhängten Milliardenstrafe gegen Google ein neuer Handelsstreit mit den USA droht.

Apple fürchtet EU-Strafe – und verändert Geschäftsmodell

Moderiert von Anis Micijevic

Produziert von Max Rex und Lukas Teppler

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