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157- Die Millionen-Pleite der Degag: Jetzt spricht der letzte Vorstand22.02., 03:0022.02.2026, 03:0001:04:39
Vor einem Jahr kollabierte die Immobiliengruppe Degag aus Hannover. Der Schaden könnte im dreistelligen Millionenbereich liegen. Den 4500 Privatanleger droht der Totalverlust. Der letzte Vorstand der Degag, Bernd Klein, macht nun etwas, das Vorstände in vergleichbaren Situationen vermeiden. Er bekennt sich zu seiner Verantwortung und hat exklusiv mit Handelsblatt Crime über die Geschäfte und die Pleite der Degag gesprochen. Nachdem Host Ina Karabasz und Investigativ-Reporter Lars-Marten Nagel in der vergangenen Folge skizziert haben, wie es zu dem Skandal kommen konnte, steht diesmal das Interview mit Bernd Klein im Mittelpunkt der Folge. Kleins Aussagen haben es in sich. Der Degag-Gründer und Berater Birger Dehne habe die Gruppe aus dem Hintergrund gesteuert, die offiziellen Vorstände hätten nicht über die Millionen Euro der Anleger gar nicht frei verfügen können. Die Gelder seien von einem Buchhalter Dehnes aus der Schweiz verwaltet worden. Auch die Immobiliengeschäfte habe Dehne eingefädelt. Ein Anwalt von Dehne wies die Angaben zurück. Unversöhnlich stehen sich die früheren Partner gegenüber. Unbestritten ist nur: Viele Dinge liefen hinter den Kulissen anders als in anderen Unternehmen. So flossen in den Monaten vor der Insolvenz noch Millionen durch ungewöhnliche Deals in Richtung des Degag-Gründers Dehne. Bernd Klein sagt: „Ich sehe eine Verantwortung darin, die Dinge aufzuklären. Jeder, mich kennt, weiß auch, dass ich dazu stehe. Ich kann mir viele schönere Momente vorstellen. Es ist auch für mich persönlich nicht einfach.“ Zum Artikel: Verdächtige Deals – Die Geschäfte von Birger Dehne mit Degag Hier geht es zur Crime-Live-Veranstaltung. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Die Millionen-Pleite der Degag wird zum nächsten Krimi am Immobilienmarkt08.02., 03:0008.02.2026, 03:0000:59:02
Das Geschäftsmodell der Degag-Gruppe aus Hannover schien einfach: Es sah vor, Schrottimmobilien zu kaufen, sie leerzuziehen, zu sanieren und neue Mieter zu finden. Am Ende sollten die Häuser gewinnbringend an Großinvestoren verkauft werden. In den guten Jahren der Immobilienbranche florierte das Geschäft. Die Degag wuchs, sammelte Millionen von Privatinvestoren und Firmengründer Birger Dehne feierte sich als Visionär. Nach einem Megadeal 2021 machte er Kasse und zog sich als Berater in die zweite Reihe zurück. Es war der Höhepunkt in der Firmengeschichte und zugleich der Wendepunkt. Vor einem Jahr kollabierte der Sanierungsspezialist. Nun muss ein Insolvenzverwalter retten, was zu retten ist. Der absehbare Schaden dürfte im dreistelligen Millionenbereich liegen, von bis zu 400 Millionen Euro ist die Rede. Betroffen sind auch die 4500 Privatanleger, die der Degag rund 282 Millionen Euro geliehen haben. Ihnen droht der Totalverlust. In der aktuellen Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit Investigativ-Reporter Lars-Marten Nagel über die Entstehung des Skandals und dessen Hintergründe. Denn bei der Degag war vieles offenbar nicht so, wie es nach außen wirken sollte. Die Folge beleuchtet unter anderem die Rollen von Stiftungen in Liechtenstein, eines dubiosen Beraters und einer noblen schweizerischen Privatbank. Moderiert von Ina Karabasz Produziert von Christian Heinemann GEWINNSPIEL: Wir verlosen fünfmal ein Einzelticket für die Handelsblatt Crime Live-Show in Berlin am 26. Februar. Sie können sich hier für die Teilnahme am Gewinnspiel anmelden. Teilnahmeschluss ist der 15. Februar 2026. Zusätzlich verlosen wir eine kleine Sprecherrolle für die Bühnenshow im Babylon Berlin – Sie würden u.a. die letzten Textnachrichten von Jan Marsalek vorlesen. Schicken Sie uns dafür eine kurze Sprachnachricht, in der Sie sagen, warum Sie gerne mit uns auf der Bühne stehen möchten – per Mail an crime@handelsblatt.com oder per Whatsapp an 01523 – 80 99 427. Teilnahmeschluss ist der 15. Februar. Mehr über den Degag-Fall erfahren Sie auch in folgenden Artikeln: 17.12.2024 - Degag stellt Zins- und Rückzahlungen ein 28.01.2025 – Degag meldet Insolvenz an 24.06.2025 - Der Degag Kollaps und der Mann, der den Leerstand liebt 6.9.2025 - Degag-Pleite wird zum nächsten Großskandal am Immobilienmarkt 10.10.2025 - Julius Bär finanzierte Schrottimmobilien der Degag-Gruppe Angebot bis zum 23.02.2026: 40% Rabatt auf alle Handelsblatt-Jahresabos sowie auf das Wirtschaftsabo, welches – ganz neu – Handelsblatt und WirtschaftsWoche in einem Digitalabo vereint. Jetzt sichern unter: handelsblatt.com/wissen2026 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Cum-Ex bei der LBBW – die Chefetage bleibt verschont25.01., 03:0025.01.2026, 03:0001:16:33
Schwere Steuerhinterziehung beginnt bei 50.000 Euro. Die LBBW verursachte mit Cum-Ex-Geschäften einen Schaden von 150 Millionen Euro. Bei diesen Aktienkreisgeschäften mit (cum) und ohne (ex) Dividende ging es den Beteiligten ausschließlich darum, sich nicht bezahlte Kapitalertragsteuern erstatten zu lassen. Als die LBBW ertappt wurde, zahlte sie das Geld – samt Zinsen 200 Millionen Euro – zurück. Für die Verantwortlichen, die Boni kassierten, folgten keine Konsequenzen. Dem Handelsblatt liegt ein bislang nicht veröffentlichter Bericht der Stuttgarter Steuerfahndung vor. Er legt nahe, dass es in Baden-Württemberg neben dem Steuerskandal auch ein Justizversagen gibt. Bei Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativreportern Sönke Iwersen und Volker Votsmeier über den Fall. „Laut Bericht der Steuerfahndung hätte der ganze Vorstand die Ertragssprünge erkennen müssen“, sagt Iwersen. Doch trotz der klaren Indizien brauchte die Staatsanwaltschaft zwölf Jahre, um eine Anklage vorzulegen. Verfahren gegen Vorstände stellten die Ermittler ein. Mehr über den Fall erfahren Sie auch in folgenden Artikeln: Steuern: Cum-Ex bei der LBBW – die Großen lässt man laufen Kommentar: Die Anklage im Cum-Ex-Verfahren bei der LBBW ist eine Frechheit Moderiert von Ina Karabasz Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Cum-Ex-Skandal: Die Memoiren des ehemaligen Kronzeugen Kai-Uwe Steck11.01., 03:0011.01.2026, 03:0001:32:30
Kai-Uwe Steck ist einer der wichtigsten Köpfe der Cum-Ex-Affäre, des größten Steuerskandals der vergangenen Jahrzehnte. Zum einen hat der Wirtschaftsanwalt an entscheidender Stelle daran mitgewirkt, den Staat um viele hundert Millionen Euro zu betrügen, zum anderen kooperierte er mit der Staatsanwaltschaft. Steck war der erste Kronzeuge und half bei der Aufklärung des Falls. Dafür wurde er vom Gericht belohnt. Trotz des immensen Steuerschadens wurde er im Sommer 2025 nur zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Das milde Urteil verwunderte auch deshalb viele Beobachter, weil Steck nachweislich vor Gericht log. Als Zeuge hat er versprochen, seine eigenen Profite aus den Geschäften in Höhe von 50 Millionen Euro zurückzuzahlen. Tatsächlich überwies er bis heute nur elf Millionen Euro. Nun hat er seine Memoiren geschrieben. Er nennt sie „die wahre Geschichte des größten Finanzskandals aller Zeiten“. Dabei ist das Buch vor allem eine Selbstinszenierung. In der aktuellen Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativreportern Sönke Iwersen und Volker Votsmeier, die das Buch gelesen und auf den Wahrheitsgehalt geprüft haben. Die Protagonisten des Cum-Ex-Skandals sind in dem Buch fast allesamt mit Tarnnamen versehen, aber leicht erkennbar. Das erlaubt, sie nach ihrem Eindruck zu befragen. Ihre Reaktionen waren verheerend. Hören Sie mehr darüber in unserem aktuellen Podcast. Mehr über den Fall erfahren Sie auch in folgenden Artikeln: Cum-Ex-Skandal: Vom Kronzeugen zum Märchenerzähler Cum-Ex: Kronzeuge verliert Millionen-Klage gegen Ex-Verteidiger Cum-Ex-Skandal: 50-Millionen-Lüge – So hinterging der Kronzeuge das Gericht Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Tickets gibt es hier! Wenn Sie unseren Journalismus nicht nur hören, sondern lesen wollen – mit all den Details, Analysen und Hintergründen, die das Wirtschaftsgeschehen einordnen, dann empfehlen wir Ihnen unser „Winter-Special“: Sie können das digitale Handelsblatt vier Wochen lang für nur einen Euro kennenlernen – und sich zusätzlich die Chance auf einen 100-Euro-Einkaufsgutschein sichern. Sie schalten damit direkt alle H+-Artikel frei – auch in unserer App – und behalten aktuelle Entwicklungen im Blick. Unser Angebot zum Jahreswechsel finden Sie auf www.handelsblatt.com/winter. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Abmahnungen, Klagen, Grauzonen: Der Crime-Jahresrückblick mit unseren Handelsblatt-Anwälten28.12., 03:0028.12.2025, 03:0000:31:05
Zum Jahresende blicken wir nicht auf einen einzelnen Fall, sondern hinter die Kulissen von Handelsblatt Crime – gemeinsam mit denen, die sonst im Hintergrund arbeiten. Zu Gast sind Chefjustiziar Peter Koppe und Justiziarin Marie Wollschlaeger – nachdem die erste Folge im Sommer mit Peter so gut ankam. Sie erzählen von Abmahnungen über Klagen bis hin zu skurrilen Beschwerden. Es geht außerdem um einen „Trend", den die beiden als ein wiederkehrendes Muster vor Gericht ausmachen: mächtige Manager, die sich in guten Zeiten mit großen Titeln schmücken – und im juristischen Konfliktfall plötzlich als klein und ohne Einfluss im Unternehmen darstellen wollen. Die beiden Juristen berichten von absurden Fällen, harten Auseinandersetzungen und einem richtungsweisenden Urteil gegen die AfD, das die Pressefreiheit stärkt. Außerdem geben sie Einblicke in die rechtliche Arbeit hinter dem Storytelling-Podcast „Catching Chris“: Wie bereitet man eine Serie juristisch auf? Wo verläuft die Grenze zwischen öffentlichem Interesse und Persönlichkeitsrecht? Die Antworten hört ihr in dieser besonderen Folge zum Jahresende. Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Tickets gibt es hier! Wenn Sie unseren Journalismus nicht nur hören, sondern lesen wollen – mit all den Details, Analysen und Hintergründen, die das Wirtschaftsgeschehen einordnen, dann empfehlen wir Ihnen unser „Winter-Special“: Sie können das digitale Handelsblatt vier Wochen lang für nur einen Euro kennenlernen – und sich zusätzlich die Chance auf einen 100-Euro-Einkaufsgutschein sichern. Sie schalten damit direkt alle H+-Artikel frei – auch in unserer App – und behalten aktuelle Entwicklungen im Blick. Unser Angebot zum Jahreswechsel finden Sie auf www.handelsblatt.com/winter. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Familienunternehmer: Der falsche Baron von Krupp14.12., 03:0014.12.2025, 03:0000:58:56
In den sozialen Netzwerken tritt Peter von Bohlen und Halbach so auf, wie man es von einem Baron erwartet: Er jettet um die Welt, speist in teuren Restaurants und übernachtet in luxuriösen Hotels. Von Bohlen und Halbach hat sich Großes vorgenommen. Der Mann, dessen Name an den Industrieriesen und Stahlhersteller Krupp erinnert, will die Welt retten und den Klimawandel aufhalten. Dafür hat er ein Klimainstitut gegründet und berät in Brasilien mehrere Bundesstaaten bei der Vermarktung von CO₂-Zertifikaten. „Ich trage den Namen nicht als Behauptung, sondern als verbriefte, verantwortungsvolle Realität“, schreibt von Bohlen und Halbach dem Handelsblatt. „Und für die Zukunft unseres Planeten.“ Die Wahrheit ist: Dieser Mann hat mit der Industriellendynastie Krupp nichts zu tun. Er wurde als Peter Sommer geboren, sein Leben ist geprägt von Insolvenzen und Betrugsfällen. Erst eine Hochzeit in Las Vegas ermöglichte ihm die Namensänderung. In der aktuellen Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Solveig Gode mit der Volontärin Anna Lauterjung und der Praktikantin Alina Katzele. Sie recherchierten auch dann weiter, als Peter von Bohlen und Halbach ihnen drohte. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Neue Crime Live-Show Termine im Februar 2026: Die letzten 48 Stunden von Wirecard11.12., 17:1711.12.2025, 17:1700:00:30
Ihr wollt das Handelsblatt Crime Team persönlich treffen, Geheimnisse aus investigativen Recherchen hören und einen Blick in unveröffentlichte Recherchedokumente werfen? Dann laden wir euch herzlich zu unseren Veranstaltungen ins Babylon Berlin am 26. Februar 2026 und in den Club im Capitol Theater Düsseldorf am 27. Februar 2026 ein. Handelsblatt Crime bringt den Skandalkonzern Wirecard auf die Bühne. Welche Textnachrichten hat Jan Marsalek kurz vor seinem Untertauchen verschickt? Unsere Investigativjournalisten führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere! Also, kommt vorbei! Wir freuen uns, euch zu treffen! **Tickets gibt’s hier: **Handelsblatt Crime LIVE - Die letzten 48 Stunden Wirecard - Infos & Termine
- Henry O’Sullivan: Der Schattenmann im Wirecard-Skandal30.11., 03:0030.11.2025, 03:0000:48:49
Er gilt als der heimliche Strippenzieher im Wirecard-Skandal schlechthin: James Henry O´Sullivan. Der britische Geschäftsmann fädelte als externer Berater insbesondere in Asien viele Deals für den Zahlungsanbieter ein und feierte viele Nächte mit dem früheren und heute noch immer flüchtigen Wirecard-Vorstand Jan Marsalek durch. Jetzt sprach ein Gericht in Singapur O´Sullivan und einen Komplizen wegen Kontenfälschungen in Milliardenhöhe schuldig. Das Gericht zeichnete detailliert nach, wie O´Sullivan falsche Saldenbestätigungen für jene Konten organisiert hatte, auf denen die angeblichen Wirecard-Milliarden liegen sollten. Dass sich das als falsch herausstellte, führte im Juni 2020 dazu, dass Wirecard zusammenbrach und wenige Tage später Insolvenz anmeldete. Die Handelsblatt-Investigativreporter René Bender und Michael Verfürden beleuchten in dieser Folge den Prozess gegen O´Sullivan. Und sie erzählen, wie er sich bei Wirecard Einfluss sicherte, obwohl er dort nie eine offizielle Rolle hatte. In welche Machenschaften war O’Sullivan verwickelt? Wie tickt er und wie lief das Zusammenspiel mit Marsalek ab? Und wen meinte O'Sullivan, wenn er in Chats über die „deutschen Bastarde“ fluchte? https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/wirecard-das-steht-im-urteil-gegen-den-marsalek-vertrauten-osullivan/100160322.html/?utmmedium=of&utmsource=podcast&utmcampaign=pc-crime&utmcontent=article https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/jan-marsalek-die-rolle-von-henry-osullivan-im-fall-wirecard/100156929.html/?utmmedium=of&utmsource=podcast&utmcampaign=pc-crime&utmcontent=article Moderiert von Solveig Gode Produziert von Florian Pape Ein Hinweis für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Dieses Aktionsangebot finden Sie nur bis zum 8. Dezember unter handelsblatt.com/podcast50. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Frühere Cum-Ex-Chefermittlerin Anne Brorhilker: „Die Finanzbranche leistet sich einen unglaublichen Lobbyapparat“16.11., 03:0016.11.2025, 03:0001:22:40
Elf Jahre lang führte Anne Brorhilker die Ermittlungen im größten Steuerbetrugsskandal Deutschlands. Als Chefermittlerin der Staatsanwaltschaft Köln brachte sie zentrale Akteure der Cum-Ex-Geschäfte vor Gericht – jener Aktiendeals, bei denen sich Banken, Fonds und Berater Kapitalertragsteuer mehrfach erstatten ließen, obwohl sie nie gezahlt wurde. Dem deutschen Staat entstand dadurch ein Schaden in zweistelliger Milliardenhöhe. Brorhilker hat Ermittlungen geführt, Anklagen geschrieben, Urteile erwirkt – und gleichzeitig viel Kritik einstecken müssen: Sie habe zu wenig delegiert und gegen zu viele Beschuldigte Ermittlungen eingeleitet. Vor etwa eineinhalb Jahren verließ sie den Staatsdienst und schloss sich der Bürgerbewegung Finanzwende an. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben – und darüber, was sich in Deutschland ändern muss, um Wirtschaftskriminalität wirksam zu bekämpfen. Das Buch trägt den Titel „Cum-Ex, Milliarden und Moral“. Darin schildert Brorhilker, welche Erfahrungen sie machte. „Die Finanzbranche leistet sich einen unglaublichen Lobbyapparat“, sagt sie. Mehr dazu im Podcast. Anne Brorhilker: „In Deutschland ist Wirtschaftskriminalität besonders einfach“ Tickets zur Crime Live Show am 20.11. in München Moderiert von Sönke Iwersen und Volker Votsmeier Produziert von Lukas Teppler Ein Hinweis für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Dieses Aktionsangebot finden Sie nur bis zum 8. Dezember unter handelsblatt.com/podcast50. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Neuer Podcast: Catching Chris - Auf der Spur des Millionenbetrügers12.11., 17:1812.11.2025, 17:1800:01:53
Ein Mann. Viele Identitäten. Unzählige Opfer und ein mutmaßlicher Millionenschaden. Fast eineinhalb Jahre lang suchen die Handelsblatt-Journalisten Michael Verfürden, Lars-Marten Nagel und Solveig Gode einen der dreistesten Serienbetrüger Deutschlands: ein Mann wie ein Phantom. Er gibt sich mal als Adliger aus, mal als Selfmade-Millionär. Er bricht Frauen das Herz, zerstört Existenzen und bringt Anleger um Millionen. Nichts an ihm ist echt – kein Job, kein Name, kein Gefühl. Wir verfolgen ihn quer durch Deutschland und über drei Ländergrenzen. Die Spuren führen zu Luxusvillen, Golfplätzen und Gerichtssälen – zu Gangsterrappern oder Drogendealern im Darknet. Und so viel können wir schon verraten: Wir werden ihn finden. Hier geht's zum neuen Handelsblatt True-Crime-Podcast: Jetzt reinhören und abonnieren! Handelsblatt Apple Spotify P.S.: Wir bringen diesen besonderen Fall auch live auf die Bühne, am 20.11. im Bergson Kunstkraftwerk in München. Letzte Tickets gibts hier: Aufgedeckt: Die spektakulärsten Streitfälle der deutschen Wirtschaft - Bergson Aufgedeckt: Die spektakulärsten Streitfälle der deutschen Wirtschaft - Bergson
- Hotels, Reisen, Dienstwagen: Spesenskandal bei der Fraunhofer-Gesellschaft02.11., 03:0002.11.2025, 03:0000:59:19
Die Fraunhofer-Gesellschaft ist ein Leuchtturm in der deutschen Wissenschaftslandschaft. Für die Forschung stellen Bund und Länder Milliarden Euro bereit. Doch zuletzt wurde die Reputation der Fraunhofer-Gesellschaft stark beschädigt. Denn der Bundesrechnungshof hat festgestellt, dass Führungskräfte der Organisation jahrelang gegen Spesen- und Reisekostenregeln verstoßen haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Untreue. Im Zentrum: der frühere Präsident, der sein Budget offenbar immer wieder überschritten und sich teure Eskapaden gegönnt haben soll. Er musste das Unternehmen schließlich verlassen. Auch die Aufarbeitung des Skandals und die Rolle einer heutigen Vorständin sorgt für Fragen. Ausgerechnet sie war für die Bereiche verantwortlich, in denen Regeln gebrochen wurden. Andere verloren ihre Jobs – sie machte Karriere. Die Handelsblatt-Investigativ-Reporter Sönke Iwersen und Volker Votsmeier haben sich mit dem Skandal befasst und recherchiert, wie die Fraunhofer-Gesellschaft mit dem Skandal umgeht. „Das Ergebnis der Untersuchung des Bundesrechnungshofes war verheerend“, sagt Votsmeier. Welche mutmaßlichen Verfehlungen es gab, welche Kontrollmechanismen versagt haben und was der Skandal über die Führungskultur bei einer der wichtigsten Forschungseinrichtungen Deutschlands verrät, erfahren Sie in dieser Folge von Handelsblatt Crime. Mehr zum Thema: Fraunhofer: Anwaltshonorare sind viel höher als der Schaden Fraunhofer-Gesellschaft: Nach Compliance-Affäre – Aufträge für PR-Agentur werfen Fragen auf Spesen-Affäre: Die erstaunliche Karriere einer Fraunhofer-Vorständin Moderiert von Solveig Gode Produziert von Migo Fecke Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Zwei Jahre Haft für „Wunderwuzzi“ René Benko – Niederlage für die Staatsanwaltschaft?19.10., 03:0019.10.2025, 03:0000:42:46
Der österreichische Immobilieninvestor René Benko muss für zwei Jahre ins Gefängnis, weil er 300.000 Euro seiner Mutter geschenkt hat, anstatt sie seinen Gläubigern zu geben. Es wirke, als habe Benko versucht, das Geld beiseitezuschaffen, sagte die Vorsitzende Richterin vergangenen Mittwoch bei der Urteilsverkündung. Benko hat mit der Signa-Gruppe einen der größten Handels- und Immobilienkonzerne Europas aufgebaut. 2023 folgte die Milliarden-Pleite. Jetzt will die österreichische Justiz ihn für mutmaßliche Straftaten zur Rechenschaft ziehen. Das Landesgericht Innsbruck verhandelte nur zwei Tage. Am Ende fiel das Urteil milder aus als gedacht: Die Staatsanwaltschaft hatte ihn in zwei Punkten angeklagt, schuldig gesprochen wurde er nur in einem. Benko hatten bis zu zehn Jahre Haft gedroht. Am Ende fehlte genau ein Cent und Benko hätte eine deutlich höhere Strafe erwartet. Lars-Marten Nagel aus dem Handelsblatt-Investigativ-Team war bei der Verhandlung vor Ort. Im Podcast spricht er darüber, warum Benko glimpflich davongekommen sein dürfte – und was das für die Aufarbeitung der Milliarden-Pleite seiner Signa-Gruppe bedeutet. René Benko zu zwei Jahren Haft verurteilt Moderiert von Solveig Gode Produziert von Migo Fecke Und falls Sie die Stimmen hinter Handelsblatt Crime gerne einmal live erleben wollen, finden Sie hier nähere Informationen zu unserem nächsten Live-Auftritt: [Handelsblatt Crime Podcast-Liveshow] (https://bergson.com/event/aufgedeckt-die-spektakulaersten-streitfaelle-der-deutschen-wirtschaft-2)) Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Von der Medizintechnik-Hoffnung zum Fall für die Staatsanwaltschaft: Syntellix und Utz Claassen05.10., 03:0005.10.2025, 03:0001:14:24
Er war einst ein Wunderkind der deutschen Wirtschaft: Abitur mit 0,7, Oxford-Absolvent, McKinsey-Berater, später Vorstandschef bei EnBW. Utz Claassen galt als Überflieger und knallharter Sanierer – bis Vorwürfe von Abzocke und ständige Auseinandersetzungen vor Gericht seinen Ruf massiv beschädigten. Heute ist Claassen Chef der Medizintechnikfirma Syntellix – einem Unternehmen, das vor allem durch leere Versprechungen, verfehlte Ziele sowie nicht gezahlte Gehälter und Rechnungen auffällt. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt Claassen inzwischen des Betrugs und der Insolvenzverschleppung. Er weist das empört zurück. Und zeigt auf den ehemaligen Deutsche Bank Chef Jürgen Fitschen. Dieser habe als Syntellix-Aufsichtsrat die Firma durch einen Fünf-Stufen-Plan zerstören wollen. Claassen hat Fitschen deshalb auf 68 Millionen Euro Schadensersatz verklagt. Was steckt wirklich hinter diesen Vorwürfen? Und wie konnte ein Manager, dem einst alle Türen offenstanden, in eine solche Abwärtsspirale geraten? In der aktuellen Folge von „Handelsblatt Crime“ spricht Host Solveig Gode mit den Investigativreportern René Bender und Sönke Iwersen. Die beiden haben Claassens Karriere teils über Jahrzehnte begleitet – und zeichnen ein Bild zwischen Selbstinszenierung, Größenwahn und juristischen Dauerfehden. Moderiert von Solveig Gode Hier können Sie mehr zum Thema lesen: [Verdacht auf Insolvenzverschleppung: Ermittlungen gegen Utz Claassen] (https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/syntellix-ag-verdacht-auf-insolvenzverschleppung-ermittlungen-gegen-utz-claassen/29386436.html)) [Staatsanwaltschaft weitet Ermittlungen gegen Utz Claassen aus] (https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/syntellix-staatsanwaltschaft-weitet-ermittlungen-gegen-utz-claassen-aus/100037033.html)) [Neuer Ärger für Utz Claassen – Durchsuchungen bei Syntellix] (https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/utz-claassen-neuer-aerger-staatsanwaelte-durchsuchen-bei-syntellix/100060423.html)) Und falls Sie die Stimmen hinter Handelsblatt Crime gerne einmal live erleben wollen, finden Sie hier nähere Informationen zu unserem nächsten Live-Auftritt: [Handelsblatt Crime Podcast-Liveshow] (https://bergson.com/event/aufgedeckt-die-spektakulaersten-streitfaelle-der-deutschen-wirtschaft-2)) Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Teure Symbolpolitik: Warum die Sanktionen gegen die Megajachten mutmaßlicher Putin-Freunde scheitern21.09., 03:0021.09.2025, 03:0000:55:59
Der Plan der Politik klang einfach – und spektakulär: Wer den Reichen ihre Megajachten, Privatjets und Luxusvillen abnimmt, setzt sie unter Druck. Ohne ihre Unterstützung sei Putins Krieg womöglich schnell vorbei. Vor allem die Megajachten sollten festgesetzt, beschlagnahmt oder eingefroren werden, wie der damalige US-Präsident Joe Biden in einer Rede im TV verkündete. Nach drei Jahren Krieg hat sich ein Team des Handelsblatts eine einfache Frage gestellt: Was haben die Sanktionen gegen die Megajachten tatsächlich bewirkt? In der aktuellen Ausgabe von „Handelsblatt Crime“ spricht Host Solveig Gode mit Osteuropa-Korrespondentin Mareike Müller und Investigativreporter Lars-Marten Nagel über die mehrmonatige Recherche und erstaunliche wie skurrile Erkenntnisse. Zum Artikel: Blockierte Docks, Streit über die Eigner – warum die Sanktionen gegen die Megajachten mutmaßlicher Putin-Freunde scheitern Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Millionenstrafe für Tesla nach Tod in Florida: Der Autopilot-Prozess07.09., 03:0007.09.2025, 03:0000:50:29
Im April 2019 rast ein Tesla Model S mit eingeschaltetem Autopiloten über ein Stoppschild in Florida und rammt ein Liebespaar, das in den Sternenhimmel schaut. Die junge Frau stirbt, ihr Freund überlebt schwer verletzt. Nun hat eine Jury entschieden: Tesla muss über 240 Millionen Dollar Schadensersatz zahlen – ein historisches Urteil. In dieser Folge von Handelsblatt Crime spricht Solveig Gode mit ihren Investigativ-Kollegen Sönke Iwersen und Michael Verfürden, den Autoren von "Die Tesla Files". Sie erklären, wie die Kläger im Prozess beweisen konnten, dass Teslas Autopilot versagt hat – und wie der Konzern versuchte, entscheidende Daten zu verschweigen. Außerdem werfen wir einen Blick nach Deutschland: ins Werk Grünheide, wo Tesla mit Absatzkrise, hohen Krankenständen und einem Machtkampf um den Betriebsrat zu kämpfen hat. Unsere Kollegin Alina Katzele schildert ihre Eindrücke vor Ort. Mehr zu Tesla gibt es im Buch "Die Tesla Files" von Sönke Iwersen und Michael Verfürden. Live zu erleben am 10. September 2025 im ZAKK Düsseldorf. Tickets: zakk.de Feedback oder Fragen? Schreiben Sie uns an crime@handelsblatt.com Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- English Version: Arrested at the Airport – The Case Against US Tech Entrepreneur Daniel Starr02.09., 13:1102.09.2025, 13:1100:29:21
Note: The voices of Gode, Iwersen, and Votsmeier are AI-generated to make this English version accessible to an international audience. Paris, November 2022: Tech millionaire Daniel Starr is reading on his private jet when heavily armed police storm the plane. Minutes later, he’s face down on the runway, pinned between two officers with their hands on their weapons. The arrest should never have happened. It was based on a European warrant issued by German prosecutors – later overturned as unlawful. Yet the investigation goes on, pursued with unusual toughness and sparking growing political backlash, even among allies of Donald Trump. In this episode of Handelsblatt Crime, investigative reporters Sönke Iwersen and Volker Votsmeier uncover the story behind the five-year probe. Daniel Starr himself speaks out. Hosted by Solveig Gode. You can read more about the investigation into Daniel Starr here (in German): [Ein US-Unternehmer hat Angst vor der deutschen Justiz] (https://www.handelsblatt.com/unternehmen/start-ups/haftbefehl-ein-us-unternehmer-hat-angst-vor-der-deutschen-justiz-01/100134662.html)) [US-Investor fordert Schadensersatz in Milliardenhöhe von NRW] https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/justizaffaere-us-investor-fordert-schadensersatz-in-milliardenhoehe-von-nrw-02/100136283.html Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Der Fall Daniel Starr: Deutsche Justiz jagt US-Unternehmer – und der weiß jahrelang nicht, warum24.08., 03:0024.08.2025, 03:0000:42:52
Heute sprechen wir bei Handelsblatt Crime über strafrechtliche Ermittlungen, die für Aufsehen sorgen: Es geht um den US-Tech-Unternehmer Daniel Starr. Er gründete, kaufte und verkaufte Dutzende Firmen, spendete Millionen an die Ukraine und verkaufte eine Villa in Beverly Hills an Rihanna. Seit mittlerweile fünf Jahren ermittelt die Bonner Staatsanwaltschaft gegen ihn – der Vorwurf lautet Steuerhinterziehung. Das Verfahren sticht heraus: Die Ermittler gehen mit einer Härte vor, die in vergleichbaren Fällen selten zu beobachten ist. Der Fall Daniel Starr ist so brisant, dass sich inzwischen sogar Politiker aus dem engen Kreis von Donald Trump in die Debatte eingeschaltet haben und Kritik an den Methoden der deutschen Strafverfolger äußern. Was steckt hinter diesem Verfahren? Warum ziehen sich die Ermittlungen über Jahre hin – und weshalb sorgt gerade die Vorgehensweise der Staatsanwaltschaft für Kritik? Antworten geben die Investigativ-Reporter Sönke Iwersen und Volker Votsmeier, die den Fall intensiv recherchiert haben. Auch Daniel Starr selbst kommt zu Wort und schildert seine Sicht der Dinge. Durch die Sendung führt Moderatorin Solveig Gode. Hier können Sie mehr über die Ermittlungen gegen Daniel Starr lesen: [Ein US-Unternehmer hat Angst vor der deutschen Justiz] (https://www.handelsblatt.com/unternehmen/start-ups/haftbefehl-ein-us-unternehmer-hat-angst-vor-der-deutschen-justiz-01/100134662.html)) [US-Investor fordert Schadensersatz in Milliardenhöhe von NRW] https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/justizaffaere-us-investor-fordert-schadensersatz-in-milliardenhoehe-von-nrw-02/100136283.html Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrjournalismus Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Hanno Berger – ein Gespräch mit dem inhaftierten Steueranwalt10.08., 03:0010.08.2025, 03:0000:53:28
In seinem ersten Interview hinter Gittern spricht Berger mit den Handelsblatt-Investigativreportern Sönke Iwersen und Volker Votsmeier über seine Sicht auf den Skandal, seine Flucht in die Schweiz – und über die Frau, die ihn zu Fall brachte: die Kölner Ermittlerin Anne Brorhilker. Moderiert von Ina Karabasz, beleuchtet diese Folge von Handelsblatt Crime, wie aus einem Star-Anwalt der Hauptangeklagte im größten Steuerskandal Deutschlands wurde. Berger gibt spannende Einblicke in seinen Alltag als Gefangener. Zu seinen rechtskräftigen Verurteilungen hat er eine klare Meinung – und auch zu seinem früheren Ziehsohn und Partner Kai-Uwe Steck, der mit seinen Aussagen dazu beitrug, dass Berger zu Fall kam. Hier können Sie das Interview mit Hanno Berger lesen. In diesem Artikel geht es um das Urteil gegen Bergers Ex-Partner Kai-Uwe Steck. Lesen Sie hier außerdem, warum bei der Suche nach Bergers Cum-Ex-Millionen auch seine Frau ins Visier geraten ist. Übrigens: Wer das Handelsblatt nicht nur sporadisch, sondern intensiv ein ganzes Jahr lang lesen möchte, kann sich jetzt 50% Rabatt sichern. Das gilt für unsere digitalen H+ Abos und die gedruckte Zeitung. Bis zum 11. August heißt es noch: "Alles wissen, die Hälfte zahlen". Wählen Sie Ihr Wunschangebot unter handelsblatt.com/sommerrabatt](https://handelsblatt.com/sommerrabatt)) Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- René Benko angeklagt: Einblicke in Versteckspiele rund um eine Milliardenpleite27.07., 03:0027.07.2025, 03:0000:57:11
Seit Januar sitzt René Benko in Untersuchungshaft. Nun soll er sich schon bald vor Gericht verantworten. Die Wiener Staatsanwaltschaft hat den einstigen Milliardär angeklagt. Sie wirft Benko betrügerischen Bankrott vor. Der Mann, der nach seinem kometenhaften Aufstieg als „Wunderwuzzi“ gefeiert wurde und als vermeintlicher Retter der Kaufhauskette Galeria galt, soll Vermögen verschleiert und beiseitegeschafft haben. Jetzt drohen ihm bis zu zehn Jahre Gefängnis. Die Anklage, Ermittlungsakten und Zeugenaussagen gewähren tiefe Einblicke in Benkos mutmaßliches Versteckspiel rund um die größte Pleite der österreichischen Geschichte. Welche Rolle eine abrutschende Villa auf der Innsbrucker Hungerburg sowie Geschenke von und an Benkos Mutter Ingeborg spielen und wie die Jagd auf Benkos Schätze und Tresore läuft, beleuchten wir in einer weiteren Folge von Handelsblatt Crime. Außerdem werfen wir einen Blick darauf, wie es nun in den 13 Ermittlungssträngen im Fall René Benko und seines Signa-Konzerns weitergeht. Hier können Sie weitere Crime-Folgen über René Benko hören: Benko in Untersuchungshaft – Exklusive Details zu seinen strittigen Methoden René Benko: Er war der Mann der ganz großen Show https://www.handelsblatt.com/audio/crime/naechste-pleiten-neue-vorwuerfe-weitere-turbulenzen-im-benko-imperium/29561844.html Nächste Pleiten, neue Vorwürfe: Weitere Turbulenzen im Benko-Imperium Moderiert von Ina Karabasz Aktuell können Sie sich sechs statt vier Wochen lang Zugriff auf unsere digitalen Inhalte sichern – für nur einen Euro. Die Vorteilsaktion finden Sie unter https://www.handelsblatt.com/sommer Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Showdown um Sympatex: Zwei Spitzenberater auf der Anklagebank13.07., 03:0013.07.2025, 03:0001:01:52
In München hat einer der wohl spannendsten Wirtschaftsstrafprozesse des Jahres begonnen. Verantworten müssen sich zwei der bekanntesten Berater der Republik, der Sympatex-Eigner Stefan Sanktjohanser und der Restrukturierungsexperte Frank Günther sowie zwei weitere Manager. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Betrug in fast 100 Fällen vor. Sie sollen zusammen mit anderen eine drohende Insolvenz und einen Verkauf des Textilherstellers Sympatex inszeniert haben, um Investoren einer Anleihe zum Verzicht auf 90 Prozent ihres Kapitals zu bewegen. Es könnte ein Mega-Verfahren werden. Rund 170 Zeugen hat die Staatsanwaltschaft benannt. Anberaumt sind 67 Verhandlungstermine bis Ende Juni 2026. Der Fall schlägt schon lange hohe Wellen: Es gab eine Großrazzia, mehrere Festnahmen und bekannte Unternehmensberatungen gerieten ohne ihre in Haft sitzenden Chefs ins Taumeln. Betroffen von der Affäre ist zudem die bekannte Hamburger Versandhandelsfamilie Otto. Deshalb hat das Handelsblatt die Affäre und ihre Konsequenzen bereits ausführlich im Podcast beleuchtet. In der neuen Folge von Handelsblatt Crime sprechen wir über die Details der Anklage und darüber, wie die Hauptverhandlung gestartet ist – und was von ihr zu erwarten ist. Sollten Sie die ersten Folgen noch nicht gehört haben, können Sie dies hier nachholen: Brisante Unterlagen, Wirbel um Inhaftierungen: Anklage im Fall um Textilfirma Sympatex steht bevor Der Fall Sympatex: Mutmaßlicher Millionenbetrug an Anlegern Moderiert von Solveig Gode Aktuell können Sie sich sechs statt vier Wochen lang Zugriff auf unsere digitalen Inhalte sichern – für nur einen Euro. Die Vorteilsaktion finden Sie unter https://www.handelsblatt.com/sommer Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen