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157- Wanja Oberhof – Vom Wirtschafts-Wunderkind zum US-Häftling04.10., 05:0004.10.2026, 05:0000:52:26
Wanja Oberhof machte früh Karriere als Unternehmer. Er gründete und finanzierte zahlreiche Unternehmen, wurde Gesellschafter und Chef der Social Chain AG und baute sich gemeinsam mit seiner Frau Anabel Oelmann ein neues Geschäft im Gesundheits- und Wellnessbereich auf. Doch dann geriet seine Erfolgsgeschichte ins Wanken. Oberhof wurde in den USA festgenommen und verbrachte neun Tage im berüchtigten Metropolitan Detention Center in Brooklyn. Anschließend kam er gegen eine Millionen-Kaution und unter strengen Auflagen wieder frei. Zwei Deutsche bürgen für ihn. Der Vorwurf der US-Justiz wiegt schwer: Oberhof soll Investoren betrogen haben. Dazu gehört Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld, der Oberhof schwer belastet. „Die US-Ermittler werfen Oberhof vor, dass er Geld von Investoren für private Zwecke verwendet haben soll“, sagt Handelsblatt-Investigativ-Reporter Volker Votsmeier. Was steckt hinter den Vorwürfen? Wie konnte aus dem gefeierten Unternehmer ein Beschuldigter in einem US-Strafverfahren werden? Und was ist über den Fall bislang bekannt? In der aktuellen Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativ-Reportern René Bender und Volker Votsmeier über Oberhofs Aufstieg, die Vorwürfe der US-Justiz und darüber, wie es für Oberhof weitergeht. Wanja Oberhof: Deutscher Unternehmer in New York festgenommen Betrugsverfahren: Berliner Unternehmer bürgt für Wanja Oberhof Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Sonderfolge: Andreas Scheuer vor Gericht wegen Pkw-Maut-Aussage21.09., 19:0721.09.2026, 19:0700:28:48
Die Staatsanwaltschaft wirft dem CSU-Politiker vor, den Untersuchungsausschuss zur gescheiterten Pkw-Maut in den Jahren 2020 und 2021 wider besseres Wissen falsch informiert zu haben. Scheuer bestreitet den Vorwurf. Der Prozess ist auf zwölf Verhandlungstage angesetzt. Josefine Fokuhl und Lars-Marten Nagel berichten über die juristische und politische Bedeutung des Falls. Moderation: Ina Karabasz Produktion: Jan Menzel Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Hendrik Holt – Windparkbetrüger auf der Flucht 20.09., 05:0020.09.2026, 05:0001:11:09
Hendrik Holt hat in jungen Jahren viel erlebt. Der 36-Jahre alte Nachwuchsunternehmer wollte mit der Familienfirma aus dem Emsland Windparks erschließen und kassierte dafür Millionen von europäischen Energiekonzernen. Doch 2020 flog der großangelegte Schwindel auf. Holt und seine Familie hatten tausende Dokumente gefälscht und ganze Windparks erfunden. Die Polizei verhaftete Holt in seiner Suite im Nobelhotel Adlon und verhinderte in letzter Minute einen geplanten dreistelligen Millionen-Coup. Das Landgericht Osnabrück verurteilte Holt als Betrüger und Hochstapler zu fast neun Jahren Haft. Auch andere Mitglieder seiner Familie mussten ins Gefängnis. Ursprünglich sollte der Betrüger für seine Taten bis Ende 2028 in Berlin im Gefängnis büßen, doch Ende August kehrte er von einem Freigang nicht in die JVA zurück. Nun jagen ihn Zielfahnder der Polizei. Diese Folge Handelsblatt Crime geht der Frage nach, wie es so weit kommen konnte. Sie handelt von Aufstieg und Fall des Hendrik Holt und von den Motiven und möglichen Hintergründe seines Abtauchens. Für das Handelsblatt hat Investigativ-Reporter Lars-Marten Nagel die Holt-Prozesse über die Jahre begleitet. Mit ihm spricht Host Solveig Gode auch darüber, wie es Holt selbst aus der Haft noch gelungen ist, deutschlandweit als Millionenbetrüger bekannt zu werden. Mehr zu den Fällen können Sie hier lesen: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/holt-holding-vom-adlon-in-die-jva-wie-ein-30-jaehriger-europaeische-energiekonzerne-betrogen-haben-soll/25825580.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-crime&utm_content=article https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/windparkprojekte-mutmasslicher-millionenbetrueger-hendrik-holt-legt-umfassendes-gestaendnis-ab/26708772.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-crime&utm_content=article https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/windenergie-fake-projekte-wind-betrueger-hendrik-holt-muss-fuer-sieben-jahre-ins-gefaengnis/28325684.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-crime&utm_content=article Moderation: Solveig Gode Produktion: Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Ein Kredit, der die Volksbank Köln Bonn erschüttert06.09., 05:0006.09.2026, 05:0000:51:10
In der neuen Folge von Handelsblatt Crime geht es um einen Kredit der Volksbank Köln Bonn. Es war kein normales Geschäft: Mit dem Kredit finanzierte die Genossenschaftsbank das Kölner Großbordell „Pascha“. Womöglich wäre es bei einem diskreten Bankgeschäft geblieben – hätte nicht der in der NRW-Schleuser-Affäre beschuldigte Anwalt Claus Brockhaus in seinen Vernehmungen bei der Staatsanwaltschaft darüber berichtet. Inzwischen ist klar: Im Vorstand und im Aufsichtsrat kam es wegen des Kredits zu Verwerfungen. Gegen ein Vorstandsmitglied der Bank ermittelt die Staatsanwaltschaft unter anderem wegen des Verdachts der Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr. Zunächst war die Staatsanwaltschaft Düsseldorf mit den Ermittlungen befasst, inzwischen liegt der Fall bei der Staatsanwaltschaft Köln. Welche Rolle spielte der Bankvorstand bei der Kreditvergabe? Wie intensiv hat sich der Aufsichtsrat mit den Vorgängen und ihrer Aufklärung beschäftigt – und warum warfen vier Aufsichtsräte das Handtuch? Hat die Volksbank Köln Bonn womöglich ein grundsätzliches Compliance-Problem? Darüber spricht Host Ina Karabasz mit Elisabeth Atzler aus dem Bankenteam und Volker Votsmeier aus dem Investigativteam. Beide haben intensiv zu dem Fall recherchiert. Mehr zu dem Fall können Sie hier lesen: Volksbank Köln Bonn: Bordell-Affäre belastet Bankchefs und Aufseher Volksbank Köln Bonn: Vorstandsmitglied wird nach Bordell-Kredit beurlaubt Volksbanken: „Das ist peinlich“ – Ärger nach Kredit für Bordell-Immobilie Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Vorkasse, Prominente, Pleite – wie Teldafax jahrelang durchkam23.08., 05:0023.08.2026, 05:0001:11:11
Es ist der 14. Juni 2011. Der Energieanbieter Teldafax stellt beim Amtsgericht Bonn Insolvenzantrag. Hunderttausende Kunden sind betroffen. Viele haben ihren Strom im Voraus bezahlt. Die Gesamtforderung der Gläubiger beläuft sich auf 656 Millionen Euro. Dabei war das Unglück absehbar. Intern wussten Vorstand und Aufsichtsrat spätestens im Sommer 2009, dass Teldafax zahlungsunfähig war. Die Bundesnetzagentur hatte früh gewarnt, das Hauptzollamt die Bücher durchleuchtet. Und ein verurteilter Betrüger saß im Gefängnis – und nahm trotzdem Einfluss auf das Unternehmen. In dieser Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Solveig Gode mit den Handelsblatt-Reportern Sönke Iwersen und Jürgen Flauger, die den Fall 2010 aufdeckten. Es geht um ein Geschäftsmodell, das auf Vorkasse und erzwungenem Wachstum beruhte, mit Prominenten als Vertrauensgaranten – von Rudi Völler über Thomas Gottschalk bis Ole Einar Björndalen. Im Zentrum steht die Frage, wie ein solches System trotz früher Warnzeichen jahrelang weiterlaufen konnte. Moderiert von Solveig Gode Produziert von Christian Heinemann Mehr über die Teldafax-Recherchen von Sönke Iwersen und Jürgen Flauger gibt es hier. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Schläge, Schüsse, Schulden – der unglaubliche Krimi um die Berliner Immobiliengruppe Hedera 09.08., 05:0009.08.2026, 05:0001:09:04
Mitte Juli sitzt ein Berliner Bauunternehmer in einem schwer gesicherten Gerichtssaal des Strafgerichts in Moabit und berichtet als Zeuge von einem Überfall maskierter Männer, die ihn böse zusammengeschlagen haben. Er werde erpresst, sagt er, und er wisse auch von wem. Mit seiner Zeugenaussage beginnt die neue Folge Handelsblatt Crime, in der es dieses Mal auch um Gewaltverbrechen und Organisierte Kriminalität geht. Die Szene aus dem Gerichtssaal ist das jüngste Kapitel in der außergewöhnlichen Geschichte des Chefs der Firmengruppe Hedera Bauwert aus Berlin. Er hat in den vergangenen zehn Jahren in Berlin aus dem Nichts eine Immobiliengruppe aufgebaut und dann in eine schwere Krise geführt. Diethard Goerg, ein Anwalt der Hedera Bauwert, sagt: „Es kann aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass bisher hier nur die Spitze des Eisbergs erkennbar ist.“ Der Fall hat eine besondere Dimension, über die Host Ina Karabasz mit Jakob Blume, dem stellvertretenden Leiter des Finanzressorts, und Investigativ-Reporter Lars-Marten Nagel in der Folge spricht. Dabei geht es auch um die Verbindung zu dem 1,2 Milliarden Euro schweren Verius-Fonds, der einst die Beiträge deutscher Krankenkassen und kassenärztlicher Vereinigungen anlegen sollte und dessen Vermögen sich offenbar in Luft aufgelöst hat. Mehr über den Fall können Sie hier lesen: Verluste beim Verius-Fonds treffen Investoren aus dem Gesundheitswesen Trotz Existenzkrise: Verius-Fonds verlängerte Kredite über 100 Millionen Euro Skandal um gefälschte Rechnungen bei Hedera weitet sich aus Moderation: Ina Karabasz Produktion: Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Sonderfolge: Interview mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes über Recherche, Klagen und KI02.08., 03:0002.08.2026, 03:0000:47:28
In dieser Sonderfolge spricht Host Ina Karabasz nicht über einen Wirtschafts-Kriminalfall, sondern über das Handelsblatt selbst. Und zwar mit dem Mann, der am Ende für alles geradesteht: Chefredakteur Sebastian Matthes. Er ist verantwortlich im Sinne des Presserechts. Matthes spricht über die Risiken großer Recherchen, etwa bei den Tesla-Files, wo das Team monatelang versuchte, das Material zuerst zu widerlegen. „Wir wollten alles dafür tun, um zu beweisen, dass diese Daten falsch sind, dass sie erfunden sind“, sagt Matthes. Im Gespräch geht es auch um investigatives Handwerk, persönliche Grenzen zwischen Aufklärung und Unterhaltung, rechtliche Risiken, Vertrauen in Medien und die Frage, wie KI den Journalismus verändert. „Wenn es keine investigative Wirtschaftsberichterstattung gibt, dann haben alle Stakeholder dieses Systems keinen ehrlichen Blick darauf, was wirklich passiert, weil Unternehmen alles behaupten können und Machenschaften niemals an die Öffentlichkeit kommen“, sagt Matthes. Moderation: Ina Karabasz Produktion: Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Volksbank Brawo – Eine Genossenschaftsbank in der Krise26.07., 03:0026.07.2026, 03:0000:40:50
Volksbanken stehen für Sicherheit, regionale Nähe und konservatives Wirtschaften. Doch bei der Volksbank Braunschweig Wolfsburg (Brawo) zeigt sich ein ganz anderes Bild. Über ihre Holding ist die Genossenschaftsbank an Hunderten Unternehmen beteiligt – von Restaurants über Fitnessstudios und Fintechs bis hin zu Luxusimmobilien. Inzwischen sind einige Beteiligungen insolvent, andere – insbesondere Immobilien – könnten deutlich zu hoch bewertet sein. Die Bank muss voraussichtlich mit Millionen gestützt werden, zudem ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen des Verdachts der Untreue im Umfeld der Bank. Wie konnte eine Genossenschaftsbank ein derart riskantes Geschäftsmodell aufbauen? Welche Kontrollmechanismen haben womöglich versagt? Welche Rolle spielte der langjährige Vorstandschef Jürgen Brinkmann, der kürzlich seinen Posten verlor? Und was bedeutet der Fall für das Vertrauen in das Genossenschaftssystem, zumal es zuletzt auch bei anderen Volksbanken Skandale und Affären gab? Darüber spricht Podcast-Host Solveig Gode mit Elisabeth Atzler aus dem Handelsblatt-Finanzressort, die Genossenschaftsbanken und Sparkassen seit Jahren beobachtet: „Es scheint so, als ob das Geschäftsmodell des ehemaligen Brawo-Chefs Jürgen Brinkmann gescheitert ist“, sagt Atzler. Volker Votsmeier aus dem Investigativ-Ressort beleuchtet die juristischen Hintergründe des Falls. Mehr über den Fall können Sie hier lesen: Volksbank Brawo: Frau von Ex-Vorstandschef der Brawo verlässt Banktochter Banken: Volksbank Brawo braucht wohl Millionenhilfe vom Stützungsfonds Volksbank Brawo: Vorstandschef Brinkmann muss seinen Posten räumen Volksbank: Staatsanwaltschaft ermittelt im Umfeld der Volksbank Brawo Handelsblatt Crime erscheint alle zwei Wochen. In jeder Folge sprechen wir über die großen Streit- und Kriminalfälle der deutschen Wirtschaft: Wer dahintersteckt, wie es dazu kommen konnte – und welches System sie möglich gemacht hat. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Deutsche Finance Gruppe unter Druck: Millionenverluste und Kritik der Wirtschaftsprüfer12.07., 03:0012.07.2026, 03:0001:01:57
Der Schritt war so drastisch wie ungewöhnlich: Mitte Juni sandte die Finanzaufsichtsbehörde Bafin der milliardenschweren Investmentgesellschaft Deutsche Finance einen Sonderbeauftragten ins Haus. Mit seiner Hilfe wollen die Aufseher prüfen, ob die Fonds für Privatanleger ordnungsgemäß verwaltet werden. Die Deutsche Finance ist ein großer Player im Immobiliengeschäft. Rund 50.000 Privatanleger haben 1,5 Milliarden Euro in die Fonds investiert und auch institutionelle Anleger sind dabei, wie die Bayerische Versorgungskammer. Nach eigenen Angaben verwaltet die Deutsche Finance Vermögenswerte von insgesamt 12 Milliarden Dollar. Doch zuletzt schienen sich Probleme zu häufen. René Bender und Lars-Marten Nagel aus dem Investigativ-Team haben gemeinsam mit Franziska Eiles und Julian Trauthig, hinter die Kulissen der Firma geschaut. Sie haben Geschäftsberichte ausgewertet, mit Insidern gesprochen und Gerichtsverfahren begleitet. In dieser Folge sprechen sie mit Host Ina Karabasz über verschachtelte Fondskonstruktionen, zweistellige Millionenverluste und Zweifel von Wirtschaftsprüfern, ob bestimmte Fonds fortgeführt werden können. Wer mehr über die Geschichte lesen möchte: Zum Artikel: Deutsche-Finance-Fonds unter Druck Zum Artikel: Bafin-Eingreifen bei Deutscher Finance betrifft 50.000 Anleger Zum Artikel: Bayerische Versorgungskammer verkauft US-Immobilie Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Operation Chargeback – Wie Jan Marsalek & Co. den deutschen Finanzmarkt unterwandert haben sollen28.06., 03:0028.06.2026, 03:0000:59:26
Es ist der 4. November 2025. In Deutschland und acht weiteren Ländern durchsuchen Ermittler mehr als 60 Objekte. 18 Verdächtige werden festgenommen. Der Name der Ermittlungen: „Operation Chargeback“. Der Begriff Chargeback steht für Rückbuchungen von Kreditkartenzahlungen. Im Zentrum der Ermittlungen stehen Millionen unrechtmäßiger Kreditkartenbelastungen, Hunderte mutmaßliche Scheinfirmen und der Verdacht, dass Teile des deutschen Zahlungsverkehrs gezielt für kriminelle Geschäfte missbraucht wurden. 4,3 Millionen Menschen aus 193 Ländern sollen betroffen sein, der Schaden bei mehr als 300 Millionen Euro liegen. In dieser Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativ-Reportern René Bender und Michael Verfürden über ihre Recherchen zum Fall. Es geht um mutmaßlich gefälschte Online-Abos, verschleierte Zahlungsströme und die Frage, wie ein solches System über Jahre funktionieren konnte. Die Spur führt zu großen Zahlungsdienstleistern wie Unzer, Payone, Concardis und Wirecard – und erneut zu einem Namen, der im Schatten der Wirecard-Affäre auftaucht: Jan Marsalek. Erfahren Sie, welche Rolle der frühere Unzer-CEO Mirko Hüllemann und andere ehemalige Manager von Zahlungsdienstleistern gespielt haben sollen, warum Ermittler von einer Art parallelem Finanzsystem sprechen und welche Verbindung zwischen den aktuellen Ermittlungen und dem Wirecard-Komplex besteht. Moderiert von Ina Karabasz Produziert von Migo Fecke Mehr über die Ermittlungen der „Operation Chargeback“ erfahren Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/geld-so-soll-ein-globales-betrugsnetzwerk-unzer-unterwandert-haben-01/100234951.html https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/operation-chargeback-wirecard-manager-um-marsalek-verdaechtigt/100172035.html https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/betrug-ex-wirecard-managerin-haeuser-axtner-nach-deutschland-ausgeliefert/100213234.html https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/wirecard-marsaleks-schattenreich-die-dubiosen-deals-des-pornobarons/100174259.html https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/kreditkartenbetrug-mutmasslich-kriminelles-finanznetzwerk-ausgehoben/100171415.html Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- HSH Nordbank: Der Steuerskandal, der kein Ende nimmt 14.06., 03:0014.06.2026, 03:0000:52:50
Acht Jahre lang hat die Kölner Staatsanwaltschaft im Umfeld der ehemaligen Landesbank HSH Nordbank ermittelt. Jetzt soll das Verfahren nach Hamburg wechseln. Im Mittelpunkt stehen 26 Beschuldigte und der Verdacht der besonders schweren Steuerhinterziehung. Der mögliche Schaden: rund 112 Millionen Euro. Nach Informationen des Handelsblatts hat die Staatsanwaltschaft Köln ihre Hamburger Kollegen offiziell gebeten, das Verfahren zu übernehmen. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat den Eingang des Ersuchens bestätigt. Weitere Angaben macht die Behörde nicht, und verweist auf die laufenden Ermittlungen und das Steuergeheimnis. Auch die Staatsanwaltschaft Köln bestätigt den Vorgang, nennt aber keine Namen von Beteiligten oder betroffenen Instituten. Bemerkenswert ist dabei: Nach acht Jahren Ermittlungsarbeit kamen die Kölner Behörden zu dem Schluss, dass Hamburg zuständig ist. Und genau dort lag der Fall schon einmal auf dem Tisch – nämlich 2014. Damals sahen die Ermittler allerdings keinen Anlass für weitere Untersuchungen. Im aktuellen Podcast sprechen Host Solveig Gode sowie die Investigativ-Reporter Sönke Iwersen und Volker Votsmeier über einen Fall, der die Justiz seit Jahren beschäftigt – und offenbar noch lange nicht abgeschlossen ist. Mehr über den Fall erfahren Sie auch in den folgenden Artikeln: Steuerhinterziehung: Staatsanwaltschaft Hamburg soll erstmals im Cum-Ex-Skandal ermitteln HSH Nordbank: Staatsanwaltschaft Köln will Cum-Ex-Fall offenbar loswerden Cum-Ex-Skandal HSH Nordbank: Hamburg als Paradies für Steuerhinterzieher Moderiert von Solveig Gode Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wie das Berliner Zahnärzte-Versorgungswerk mehr als eine Milliarde Euro verlor – und das Geld nun zurückholen will31.05., 03:0031.05.2026, 03:0001:02:21
Jetzt noch letzte Tickets für unsere Liveshow sichern! Im Juni bringen wir „Das Protokoll des Untergangs“ in Hamburg, Köln und Frankfurt erneut auf die Bühne. Unsere Insider nehmen Sie mit in die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – und zeigen, was wirklich hinter den Kulissen passiert ist. Plus: Bonus-Content zu einer brandneuen Cum-Ex-Recherche. Tickets gibt es hier: handelsblatt.com/crimelive Interne Gutachten, bislang unveröffentlichte Unterlagen und Gespräche mit Beteiligten zeichnen das Bild eines Versorgungswerks, dessen Führung sich mit riskanten Direktinvestments unter anderem bei einer Recyclingfirma in Kalifornien immer tiefer in ein Milliardenloch manövriert hat. Handelsblatt Crime hat sich auf Spurensuche begeben und zeigt, wie es zu der Katastrophe kommen konnte, warum das Versorgungswerk nun Schadenersatz in Milliardenhöhe anstrebt, welche Kontrollinstanzen die Risiken offenbar jahrelang übersahen – und wie hart die Einschnitte für die Zahnärzte ausfallen könnten. Investigativ-Reporter René Bender und Lars-Marten Nagel berichten für das Handelsblatt über den Fall. Mit ihnen spricht in dieser Folge Host Solveig Gode. Eine besondere Rolle spielen dabei auch eine Garnelenzucht in Lübeck und eine Motorjacht Pershing 5X. Und eine verräterische E-Mail: „Das alles sind Interessenkonflikte, Die ich Dir zuliebe akzeptiere“, heißt es in einer Mail des Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses an den VZB-Direktor. Mehr über den Fall erfahren Sie auch in den folgenden Artikeln: Wie aus der Zahnärzte-Altersvorsorge ein Milliardenschaden wurde Renten in Gefahr – Milliardenskandal bei Berlins Zahnärzten Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Ende eines Alaska-Abenteuers - Warum „Ölbaron“ Kay Rieck ins Gefängnis muss 17.05., 03:0017.05.2026, 03:0000:52:21
Öl- und Gasförderung als Kapitalanlage, das klingt in dieser Zeit hoher Benzinpreise wie eine vielversprechende Investition. Ein Deutscher, der schon vor fünfzehn Jahren auf die Idee kam, mit Bohrungen im US-Bundestaat Alaska sich selbst und andere Anleger reich machen zu wollen, steht im Mittelpunkt der neuen Folge von Handelsblatt Crime. Der Unternehmer heißt Kay Rieck und ist 62 Jahre alt. Er wurde wegen seiner Geschäftsidee auch als „Ölbaron“ bezeichnet. Rund 10.000 Anleger sollen ihm einen dreistelligen Millionenbetrag zur Verfügung gestellt haben. Doch kaum waren die ersten Bohrungen abgeschlossen, geriet Riecks Wild-West-Abenteuer völlig außer Kontrolle. Am Ende stand die Pleite einer zentralen Firma, der Deutsche Oel und Gas AG. Das Landgericht Stuttgart verurteilte Rieck Ende April zu fast fünf Jahren Haft. Sein Anwalt hat angekündigt, das Urteil anzufechten. Investigativ-Reporter Lars-Marten Nagel hat den Prozess gegen Kay Rieck verfolgt. Mit ihm spricht Host Ina Karabasz über Aufstieg und Untergang der Deutschen Oel und Gas und darüber, wie sich in dem Fall Gier, Charisma und Intransparenz zu einer toxischen Mischung verbunden haben. Mehr über den Fall erfahren Sie in folgendem Artikel: Ölbaron Kay Rieck zu vier Jahren und acht Monaten verurteilt Handelsblatt Crime geht wieder live! Im Juni bringen wir „Das Protokoll des Untergangs“ in Hamburg, Köln und Frankfurt erneut auf die Bühne. Unsere Insider nehmen Sie mit in die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – und zeigen, was wirklich hinter den Kulissen passiert ist. Ungeschönt. Unverfremdet. Tickets gibt es hier: handelsblatt.com/crimelive Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Update für Handelsblatt Crime Live – Wir legen nach!10.05., 03:0010.05.2026, 03:0000:01:21
Das Programm Anfang Juni wird größer als geplant. Wir erzählen euch wie versprochen, wie die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard abgelaufen sind und der größte Bilanzskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte sein Ende fand. Neu dazugekommen ist eine frische Cum-Ex-Recherche von Sönke und Volker, die gerade erst erschienen ist. Im Mittelpunkt steht ein ehemaliger Top-Banker der Schweizer Privatbank Sarasin: „Herr H.“. Er fälschte Rechnungen, log in einer eidesstattlichen Versicherung und bekam 250.000 Euro in einem Umschlag, von dem er nicht einmal seiner Frau erzählte. Den Artikel dazu findet ihr auf Handelsblatt.com, und noch mehr Insights bekommt ihr von uns auf der Bühne am: Montag, 08.06.2026: Hamburg, Ohnsorg Theater Dienstag, 09.06.2026: Köln, Gloria Mittwoch, 10.06.2026: Frankfurt, CLUB myticket Jahrhunderthalle Tickets findet ihr hier: www.handelsblatt.com/crimelive Bringt auch gerne eure Fragen mit! Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Diesel-Skandal bei Continental: Wer zahlt die Kosten von 300 Millionen Euro?03.05., 03:0003.05.2026, 03:0000:53:46
Mehr als zehn Jahre nach Beginn des Dieselskandals steht mit Continental ein zentraler Zulieferer im Fokus. Das Unternehmen lieferte Software für die Motorsteuerung, die manipulierte Abgaswerte ermöglichte. Interne Untersuchungen legen nahe, dass einzelne Mitarbeiter früh über kritische Funktionen informiert waren – unklar blieb lange, wie weit das Wissen im Konzern reichte. Einige Verfahren gegen ehemalige Manager wurden eingestellt. Dennoch belaufen sich die Kosten für den Dieselskandal bei Continental auf rund 300 Millionen Euro. Nun versucht der Konzern, einen Teil davon von der zur Aufklärung beauftragten Kanzlei Noerr zurückzufordern – ein ungewöhnlicher Rechtsstreit mit offenem Ausgang. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Neue Crime Live-Show Termine im Juni 2026: Die letzten 48 Stunden von Wirecard21.04., 15:0921.04.2026, 15:0900:00:29
Wir verlängern die Live-Tour mit unserem Podcast Handelsblatt Crime und kommen im Juni in drei weitere Städte: Montag, 08.06.2026: Hamburg, Ohnsorg Theater Dienstag,09.06.2026: Köln, Gloria Mittwoch, 10.06.2026: Frankfurt, CLUB myticket Jahrhunderthalle Tickets gibt’s hier Dort können Sie das Handelsblatt-Crime-Team persönlich treffen, Geheimnisse aus investigativen Recherchen hören und einen Blick in unveröffentlichte Recherchedokumente werfen. Das Thema des Live-Podcasts: Die letzten 48 Stunden des Skandalkonzerns Wirecard. Welche Textnachrichten hat Jan Marsalek kurz vor seinem Untertauchen verschickt? Wen rief Markus Braun an? Unsere Investigativjournalisten führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere.
- Der Absturz des „Wolf of High Street“ – Uwe Reppegather und seine Centrum 19.04., 03:0019.04.2026, 03:0001:04:33
Am 26. März 2026 rücken in sechs Ländern mehr als 400 Beamte aus. 49 Objekte werden durchsucht – darunter prachtvolle Anwesen, eine Cannabis-Firma und eine historische Segelyacht. Im Düsseldorfer Medienhafen sichern Ermittler die Zentrale des Projektentwicklers Centrum. Ihr Chef wird zeitgleich auf Ibiza von Spezialkräften der spanischen Polizei festgenommen. Manche nennen ihn „König der Kö“, andere den „Wolf of High Street“: Uwe Reppegather. Vom Hauptschüler arbeitete er sich zu einem der mächtigsten Player der deutschen Immobilienbranche hoch. Er bewegte Milliarden, umgab sich mit Promis wie Boris Becker und Til Schweiger – und führte ein Leben im Luxus: Privatjet, Segelyacht und eine Finca auf Ibiza mit Pool und Meerblick. Doch hinter der Fassade bröckelt ein Konstrukt aus Schulden und fragwürdigen Transaktionen. Kurz vor der Insolvenz ging seine Ibiza-Villa – angeblich 30 Millionen Euro wert – für rund fünf Millionen Euro an seine Ehefrau. Offiziell hatte Reppegather kaum Vermögen. Gleichzeitig liefen im Hintergrund schon neue Geschäfte an. Jetzt untersuchen Ermittler, ob dabei alles mit rechten Dingen zuging. Sie werfen Reppegather Betrug, Bankrott und Untreue vor – er weist das zurück. In dieser Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativ-Reportern René Bender und Michael Verfürden über ihre Recherchen, die Razzia – und die Frage, wie Reppegather trotz Milliarden-Schulden so schnell zurück ins Geschäft kam. Zum Artikel: Uwe Reppegather stellt sich und kommt direkt in Haft Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Bis zu 72 Prozent – Die fragwürdigen Gold-Rabatte der TGI05.04., 03:0005.04.2026, 03:0001:00:59
Der Goldhändler Helmut Kaltenegger verkauft Gold zu Kampfpreisen. Rabatte von bis zu 72 Prozent verspricht seine Liechtensteiner Firma TGI AG, wenn sich der Kunde bereit erklärt, drei Jahre auf die Auslieferung zu warten. Sein Motto: „Geht nicht, gibt’s nicht.“ Angeblich haben bereits 40.000 Menschen zugeschlagen. Rund 80 Millionen Euro an Rabatten will die TGI schon ausgeschüttet haben. Die Zeiten sind gut für Goldhändler. Das Edelmetall gilt als sicherer Hafen – vor allem in Krisen. Das zeigt sich aktuell wieder: Der Goldpreis ist innerhalb eines Jahres um rund 50 Prozent gestiegen. Das zieht viele Menschen an, die sich fragen, ob sie davon profitieren können. Und genau diese Menschen sind oft empfänglich für Angebote, die besonders lukrativ klingen. Aber kann das wahr sein? Hat Kaltenegger ein Geschäftsmodell entdeckt, das vor ihm niemand gesehen hat? In dieser Folge Handelsblatt Crime geht es um die auffällig hohen Rabatte der TGI, den schillernden Hintermann und eine alarmierte Finanzaufsicht in Deutschland. Host Solveig Gode spricht mit Judith Henke, die im Team Geldanlage & Märkte über Rohstoffe berichtet, und Lars-Marten Nagel aus dem Investigativ-Team über die hohen Gold-Rabatte und was dahinterstecken könnte. TICKETS ZUR CRIME-LIVE-SHOW Mehr über den Fall erfahren Sie auch in folgenden Artikeln: TGI verkauft Gold zum Spottpreis – und Oliver Pocher wirbt dafür Finanzaufsicht geht Hinweisen zu TGI-Geschäft in Deutschland nach Link zum PIM-Podcast: Wie drei Tonnen Gold verschwanden – der PIM-Gold-Skandal Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Blaulicht bei Tesla – wie eine Betriebsratswahl zur Schlammschlacht wurde22.03., 03:0022.03.2026, 03:0001:19:14
Blaulicht, beschlagnahmter Laptop, Vorwurf einer heimlichen Aufnahme – und mittendrin Unternehmenschef Elon Musk. Bei Tesla in Grünheide eskaliert ein Machtkampf, der die Grenzen des deutschen Arbeitsrechts austestet. Eigentlich wollte die IG Metall bei der Betriebsratswahl ihren Einfluss ausbauen. Die von Betriebsratschefin Michaela Schmitz angeführte Liste, die viele Beschäftigte als managementnah beschreiben, beschimpfte die Gewerkschafter als Störfaktor. Auf einer Betriebsfeier tauchte dann plötzlich Rapper Kool Savas auf – mitten in einem Arbeitskampf. Der Konflikt eskalierte weiter: Weil ein Gewerkschafter eine Sitzung heimlich aufgenommen haben soll, rief Tesla die Polizei. Die IG Metall bestreitet das und spricht von einer Schmutzkampagne. Wenige Tage vor der Wahl meldete sich Musk. Er warnte, die Fabrik werde nicht erweitert, sollte die Gewerkschaft gewinnen. Die Mitarbeiter stimmten in seinem Sinne. In dieser Folge von Handelsblatt Crime sprechen Host Ina Karabasz und Investigativchef Sönke Iwersen über einen Konflikt, der weit über Grünheide hinausgeht: Wie viel Einfluss darf ein Management auf eine Betriebsratswahl nehmen? Und was passiert, wenn amerikanische Unternehmenskultur auf deutsche Mitbestimmung trifft? Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Jens Lehmann: Vom WM-Helden zum vorbestraften Dauergast bei Gericht08.03., 03:0008.03.2026, 03:0001:03:30
Jens Lehmann schrieb als Nationaltorwart bei der Fußball-WM 2006 im Elfmeterschießen gegen Argentinien Geschichte. Doch nach seiner Karriere begann ein Abstieg abseits des Platzes. Immer wieder sorgte „Mad Jens“ mit aggressiven Ausbrüchen, bizarren Aktionen und juristischen Auseinandersetzungen für Schlagzeilen. Von Verkehrsdelikten über Streitigkeiten um Geld bis hin zum spektakulären Kettensägen-Angriff auf die Garage eines Nachbarn am Starnberger See: Lehmann ist Dauergast vor Gericht. In dieser Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Solveig Gode mit den Investigativ-Reportern René Bender und Volker Votsmeier über ihre Recherchen zu Lehmann. Sie erzählen, wie sie auf Akten der Steuerfahndung stießen, welche Rolle dubiose Wohnsitzkonstruktionen und sogenannte „weiße Einkünfte“ spielten – und warum Lehmanns öffentliche Behauptung, er habe niemals Steuern hinterzogen, nicht stimmt. Denn was bisher nicht bekannt war: Lehmann ist nicht nur wegen versuchten Betrugs und Sachbeschädigung vorbestraft, sondern auch wegen Steuerhinterziehung. Eine Geschichte über Ruhm, Geld und einen Mann, der sich offenbar nur schwer an Regeln halten kann. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: www.handelsblatt.com/mehrcrime Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen