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153- Kryptowährungen im Aufwind: Wie zahlen wir in der Zukunft?29.10., 06:2929.10.2023, 06:2900:07:53
In Schweden zahlt fast niemand mehr mit Cash, die Europäische Zentralbank arbeitet an einem digitalen Euro und in der Schweiz forschen die Banken an einer Kryptowährung mit Frankendeckung. Das Geld verändert sich – doch wie werden wir in Zukunft zahlen? | Die Welt steckt mitten in einer Geld-Revolution: Kryptowährungen wie Bitcoin werden wichtiger, das Bargeld droht zu verschwinden und die Banken fürchten um ihre Gewinne. Ein Experte dafür ist Dirk Niepelt, Makroökonomie-Professor der Universität Bern. Er forscht zu den aktuellen Umwälzungen im Geldsystem. Im Geldcast Update spricht er über die Zukunft des Geldes, über das Geschäftsmodell der Banken und über digitales Zentralbankengeld. | Stichworte: Kryptowährungen, Bitcoin, Stablecoins, Blockchain, Bargeld, Buchgeld, digitales Zentralbankengeld, central bank digital currencies, CBDC, Geld, digitaler Euro, e-Franken, Buchgeld-Token, Geldschöpfung, peer-to-peer, ditributed ledger technologie, DLT
- Geld verdienen an der Börse: Worauf muss ich achten?15.10., 07:2915.10.2023, 07:2900:06:29
Die Börsen locken mit riesigen Gewinnaussichten. Überall auf der Welt wollen Menschen davon profitieren und mit Aktien reich werden. Doch wie investiert man sein Geld richtig? | 10'000 Franken anlegen und damit 42'000 Franken Gewinn machen: Das ist nicht bloss Wunschdenken, sondern Realität. Geschafft haben das alle, die zwischen 1997 und 2022 in den Schweizer Aktienmarkt investiert haben. Das zeigen die Zahlen von moneyland.ch zum Swiss Market Index (SMI). | Die ganze Sache hat allerdings einen Haken: Am Aktienmarkt kann man auch alles verlieren. Wir haben darum mit dem Finanzexperten Patrick Eugster übers Anlegen gesprochen. Er hat an der Universität Zürich zu Finanzfragen doktoriert und betreibt heute einen Finanzblog auf Youtube. Wie investiert man sein Geld richtig? Und worauf sollte man achten? | Stichworte: Aktien, Aktienmarkt, Börsen, Börsenkurse, Geld anlegen, Geld investieren, Rendite, Sparkonto.
- Bundesrat will ein permanentes Auffangnetz für Banken01.10., 07:5401.10.2023, 07:5400:08:07
Die Schweizer Regierung will auf Anraten eines internationalen Gremiums ein permanentes Auffangnetz spannen für die Banken – im Jargon bekannt als Public Liquidity Backstop. In der Schweizer Politik kommt die Idee einer staatlichen Liquiditätssicherung für die Banken nicht gut an. | Was will der Bundesrat genau? Was spricht für den Public Liquidity Backstop – und was dagegen? Und wie hängt der Vorschlag des Bundesrats zusammen mit den Eigenkapitalvorschriften der Banken? | Stichworte: Public Liquidity Backstop, PLB, staatliche Liquiditätssicherung, Banken, Bankenregulierung, Credit Suisse, UBS, Eigenkapital, Bundesrat, Financial Stability Board.
- Talk | Christoph Schaltegger und Yves Wegelin17.09., 07:3017.09.2023, 07:3000:45:40
Der dritte Geldcast-Live-Event vor Publikum aus den Räumen von SRF und SWI swissinfo.ch in Bern: Fünf Wochen vor den eidgenössischen Wahlen diskutiert Fabio Canetg mit Christoph Schaltegger, Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik (IWP) an der Universität Luzern, und Yves Wegelin, Wirtschaftsjournalist bei der Wochenzeitung (WOZ), über die drängendsten wirtschaftspolitischen Probleme der Schweiz: die neue UBS, die Bankenregulierung, die Rolle der Finanzmarktaufsicht (Finma), die schwachen Wirtschaftsdaten, die Rezessionsgefahr, die schwindende Kaufkraft, die sinkenden Reallöhne und die steigenden Krankenkassenprämien. | Yves Wegelin ist kurzfristig eingesprungen für Monika Bütler. | Stichworte: Eidgenössische Wahlen, Wahlen 2023, Bankenregulierung, Credit Suisse, UBS, Eigenkapital, Finanzmarktaufsicht, Finma, Wirtschaftslage, Nullwachstum, Rezessionsgefahr, Rezession, Kaufkraft, Inflation, Löhne, Reallöhne, Krankenkassen, Krankenkassenprämien, Mieten, Christoph Schaltegger, Institut für Wirtschaftspolitik, Yves Wegelin, Wochenzeitung, WOZ, Fabio Canetg.
- Talk | Sarah Lein, Geldpolitik-Professorin an der Universität Basel10.09., 07:3010.09.2023, 07:3000:31:50
Sarah Lein ist eine der Top-Kandidatinnen für den freien Sitz im dreiköpfigen SNB-Direktorium. Sie hat gute Chancen, schon bald neben Thomas Jordan und Martin Schlegel im Führungsgremium der Nationalbank zu sitzen. Doch will sie? Wir haben nachgefragt – und uns mit ihr über die drängendsten geldpolitischen Themen unterhalten: Wie steht es um die Kaufkraft der Schweizer Bevölkerung? Warum fliessen die Krankenkassenprämien eigentlich nicht in die Berechnung der Inflation ein? Und wieso zahlt die Schweizerische Nationalbank – im Gegensatz zur Europäischen Zentralbank – mehrere hundert Millionen Franken pro Jahr an die Banken, obwohl die Verzinsung der Mindestreserven nach Meinung der meisten Expertinnen und Experten gar nicht nötig ist? | Stichworte: Inflation, Kaufkraft, Teuerung, Krankenkassenprämien, Mindestreserven, Interest on Reserves, SNB Bills, SNB Reverse Repos, SNB-Direktorium, SNB-Vakanz, Thomas Jordan, Martin Schlegel, Sarah Lein.
- Talk | Helene Budliger Artieda, Seco-Staatssekretärin03.09., 07:3003.09.2023, 07:3000:36:45
Seit einem Jahr leitet Helene Budliger Artieda das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) in der Bundesverwaltung. Dort ist sie unter anderem verantwortlich für die Umsetzung der Russland-Sanktionen. Die Schweiz steht in der Kritik: Sie mache zu wenig, sagt zum Beispiel der amerikanische Botschafter in der Schweiz. Was ist dran an diesen Vorwürfen? Wie sucht das Seco nach russischen Geldern in der Schweiz? Und wieso ist die Schweiz nicht Mitglied in der G7-Arbeitsgruppe («Russian Elites, Proxies and Oligarchs Task Force») zu den Russland-Sanktionen? Das und mehr klären wir im neuesten Geldcast. | Stichworte: Russland-Sanktionen, Oligarchengelder, Russian Elites, Proxies and Oligarchs, Staatssekretariat für Wirtschaft, Seco, Helene Budliger Artieda.
- Talk | Stephanie Schmitt-Grohé von der Columbia University27.08., 07:3027.08.2023, 07:3000:34:56
Sie ist eine der bekanntesten Inflationsforscherinnen der Welt: Stephanie Schmitt-Grohé, Professorin für Makroökonomie an der renommierten Columbia University in New York. In ihrem neusten Forschungspapier untersucht sie, ob die Teuerung noch lange hoch bleiben wird oder ob der Spuk schon bald vorbei ist. | Ein Gespräch über die Zinsuntergrenze («The Perils of the Taylor Rule»), ein geldpolitische Experiment («The Neo Fisher Effect and Exiting a Liquidity Trap») und den Vorteil von langen Zeitreihen in der empirischen Makro-Forschung («What Do Long Data Tell Us About The Inflation Hike Post Covid-19?»). | Stichworte: Inflation, Teuerung, Kaufkraft, Zinsuntergrenze, Liquiditätsfalle, Fisher-Effekt, ELB, effective lower bound, ZLB, zero lower bound, Taylor rule, Neo Fisherian, Stephanie Schmitt-Grohé.
- Talk | Adriel Jost, wie politisch ist die Nationalbank?18.06., 07:3018.06.2023, 07:3000:27:42
Zentralbank-Entscheide gelten als unpolitisch – doch sind sie das wirklich? Über diese Fragen sprechen wir vier Monate vor den eidgenössischen Parlamentswahlen in der Schweiz mit Adriel Jost vom Institut für Wirtschaftspolitik (IWP) der Universität Luzern. Er sagt: «Die geldpolitische Haltung einer Zentralbank spiegelt häufig die politischen Präferenzen der Leute». Die Überzeugungen der SNB-Spitzenleute spielen allerdings eine wichtige Rolle, weil die quantitativen Prognosen unzuverlässig sind: «Für den relevanten Prognosehorizont für die Geldpolitik – also für den Zeitraum in ein bis drei Jahren – weiss man eigentlich nichts!», so der ehemalige Berater von ex-SNB-Vizepräsident Fritz Zurbrügg. Zudem diskutieren wir im Geldcast darüber, was Adriel Jost mit seinem Think Tank «Liberethica» erreichen will und über Greedflation. | Stichworte: Schweizerische Nationalbank, SNB, SNB-Direktorium, Inflation, Teuerung, Kaufkraft, Greedflation, Profit-Preis-Spirale, Geldcast, Liberethica, Adriel Jost, Thomas Jordan, Fabio Canetg
- Talk | Daniel Zuberbühler, ex-Finma-Direktor11.06., 07:3011.06.2023, 07:3000:33:08
Daniel Zuberbühler ist ehemaliger Direktor der Eidgenössischen Bankenkommission (heute: Finma) und fordert im Geldcast eine deutlich strengere Bankenregulierung: Mindestens zehn Prozent ungewichtetes, hartes Kernkapital sollten die Grossbanken halten – fast dreimal mehr als heute. Und auch die Liquiditätsvorschriften müssten erhöht werden, weil sie nicht auf einen digitalen Bank-Run ausgerichtet seien. Zudem spricht Zuberbühler über die UBS-Rettung von 2008: Als Bankenaufseher war er unmittelbar in die Planung und Umsetzung der Rettungsaktion involviert.
- Talk | Lukas Hässig von Inside Paradeplatz04.06., 07:3004.06.2023, 07:3000:41:36
Er ist einer der erfolgreichsten Wirtschaftsjournalisten der Schweiz: Lukas Hässig von «Inside Paradeplatz». Im Geldcast spricht er über seine grössten Geschichten, über sexistische Kommentare auf seiner Plattform, über den Untergang der Credit Suisse («Die sind mit vollem Karacho in die Wand gefahren») und darüber, wie er erst kürzlich von der Polizei einvernommen wurde.
- Inflation: Wie lange steigen die Preise noch weiter?20.05., 07:2820.05.2023, 07:2800:07:31
Ein typischer Einkauf in der Schweiz kostet mittlerweile sechs Prozent mehr als noch vor zwei Jahren. Im internationalen Vergleich ist das ein moderater Preisanstieg. Für die Schweiz ist die Inflation allerdings sehr hoch. Wie lange geht das noch so weiter? | Wenn die Preise steigen und Lohn nicht mithält, bleibt Ende Monat weniger Geld übrig: Weniger Geld für ein schönes Konzert oder ein feines Essen mit Freundinnen im Restaurant. So gesehen wirkt die Inflation wie eine Steuer. Eine Steuer aber, zu der wir nie «Ja» gesagt haben an der Urne. | Was tut die Nationalbank gegen die hohe Inflation? | Wieso ist die Teuerung in der Schweiz viel tiefer als im Ausland? Und ist die Gier der Firmen tatsächlich die Ursache für die Inflation? Das und mehr erfahren Sie im neusten Geldcast Update. | Stichworte: Inflation, Teuerung, Kaufkraft, Preise, Greedflation, Isabella Weber.
- Talk | Fabian Schär, Professor für Bitcoin, Blockchain und FinTech30.04., 07:3030.04.2023, 07:3000:32:18
Das internationale Geld- und Finanzsystem verändert sich in rasender Geschwindigkeit. Kryptowährungen wie Bitcoin und die Blockchain-Technologie stellen die Banken vor riesige Herausforderungen. Mittendrin in dieser Entwicklung ist Fabian Schär. Als Professor für Bitcoin, Blockchain und FinTech an der Universität Basel ist er einer der international gefragtesten Experten auf dem Thema. | Wird sich Bitcoin als neue Währung durchsetzen? Wie wird sich die Rolle der Banken verändern, wenn wir unser Geld künftig wieder ohne deren Hilfe von A nach B überweisen können? Und was ist ihm am meisten in Erinnerung geblieben von seinem Auftritt am G-20-Gipfeltreffen in Indien? | Stichworte: Bitcoin, Blockchain, Krypto, Kryptowährungen, Smart Contracts, Decentralized Finance, DeFi, FinTech, Fabian Schär
- Braucht es mehr «Plurale Ökonomik» im Wirtschaftsstudium?23.04., 07:3223.04.2023, 07:3200:07:22
Das internationale Studierenden-Netzwerk «Rethinking Economics» fordert einen diverseren Wirtschaftsunterricht an den Universitäten. In Bern engagiert sich die Studentin Karin Roth für dieses Anliegen. Was will sie genau? | «Wir lernen an den Universitäten nur eine Wirtschaftstheorie», sagt Karin Roth, Volkswirtschafts-Studentin an der Universität Bern und Mitglied im Kollektiv «Rethinking Economics». Für sie ist das zu wenig. Sie setzt sich darum ein für einen diverseren Unterricht. | Was fordert Roth genau? Was sagt der Direktor des Volkswirtschaftlichen Instituts der Universität Bern, Aymo Brunetti, zur Kritik von Roth? Und wie international ist die Forderung nach mehr Pluralität im Wirtschaftsstudium? Das und mehr erfahren Sie im neusten Geldcast Update. | Stichworte: Plurale Ökonomik, Rethinking Economics, feministische Ökonomik, VWelles Bern, VWI Bern, Karin Roth, Aymo Brunetti.
- SP-Präsidentin Mattea Meyer fordert mehr Eigenkapital für die Banken08.04., 11:4208.04.2023, 11:4200:15:42
Diese Woche findet die Sondersession des Parlaments zur Credit Suisse statt. Eine der meistgestellten Forderungen ist die nach höheren Eigenkapitalquoten für die Banken. Die Hoffnung beruht auf einer einfachen Formel: Höhere Eigenmittel gleich stabilere Banken. Doch wieso sind Banken überhaupt instabil? Was ist bei der Credit Suisse passiert in ihren letzten Tagen? Hätte sie mit einem höheren Eigenkapital überlebt? Oder gibt es bessere Regulierungsansätze? | Zudem klären wir im Geldcast Update, was der Unterschied ist zwischen dem gewichteten Eigenkapital und dem ungewichteten Eigenkapital. Und wir sprechen über das harte Kernkapital (Common Equity Tier 1, CET1) und das zusätzliche Kernkapital (Additional Tier 1, AT1). | Stichworte: Credit Suisse, Banken, Eigenkapital Banken, ungewichtetes Eigenkapital, gewichtetes Eigenkapital, Common Equity Tier 1, CET1, Additional Tier 1, AT1, Mattea Meyer.
- Wieso sind Zentralbanken unabhängig?26.03., 08:2626.03.2023, 08:2600:07:18
Wie unabhängig soll eine Zentralbank sein? Diese Frage ist ein Dauerbrenner in der geldpolitischen Debatte. Zuletzt hat sie neuen Schwung erhalten, weil der neue brasilianische Präsident seine Zentralbank mächtig unter Druck setzt. Er drohte sogar damit, den Zentralbank-Gouverneur zu entlassen. | Im neusten Geldcast Update schauen wir uns diesen Fall genauer an: Wie genau setzt der brasilianische Präsident die Zentralbank unter Druck? Welche machtpolitischen Hebel hat er? Und wieso sind die meisten Zentralbanken überhaupt unabhängig? | Stichworte: Zentralbank Unabhängigkeit, Inflationsziel, Brasilien Zentralbank, Lula da Silva, Campos Neto
- Die Schweiz spricht Milliarden für die Credit-Suisse-Übernahme20.03., 00:1120.03.2023, 00:1100:10:32
Jetzt fliessen die Milliarden für die Credit-Suisse-Abwicklung. Am Sonntagabend verkünden die Schweizerische Nationalbank, die Finanzmarktaufsicht und das Eidgenössische Finanzministerium zusammen mit der UBS das Ende der Credit Suisse: Sie wird für rund 2 Milliarden Franken von der UBS übernommen. Der Bund spricht dafür Garantien im Umfang von 109 Milliarden Franken. Und von der Nationalbank bekommen die die beiden Banken wenn nötig einen Kredit von bis zu 250 Milliarden Franken. Im Geldcast beantworte ich Ihre Fragen zum Credit-Suisse-Untergang: Wer profitiert davon und wer verliert? Wie gefährlich ist die neue Mega-UBS für die Schweiz? Hätte man die Credit Suisse nicht besser verstaatlichen sollen? Wieso wurde nicht nur der Schweizer Teil der Credit Suisse gerettet? Und wozu braucht es überhaupt die Kreditlinien der Nationalbank? Zudem spreche ich über einige der wichtigsten Details der Staatshilfen für die Credit Suisse und die UBS: Wie setzen sich die 109 Milliarden des Bundes zusammen? Aus welchen Programmen kommen die 250 Milliarden Franken der Nationalbank? Und wie viel müssen die beiden Banken dafür zahlen? | Diese Folge wurde am Sonntag, 19. März, um 22:00 Uhr aufgenommen. Im Audio wird ein Übernahmepreis von 2 Milliarden Franken resp. 50 Rappen pro Aktie gennant. Diese Information zirkulierte am Sonntagabend, ist aber falsch. Der Übernahmepreis beträgt rund 3 Milliarden Franken resp. 76 Rappen pro Aktie. | Stichworte: Credit Suisse, Credit-Suisse-Rettung, CS-Rettung, UBS, Credit Suisse UBS, Schweizerische Nationalbank, Nationalbank, SNB, Finanzmarktaufsicht, FINMA, Finanzministerium, emergency liquidity assistence, public liquidity backstop, Thomas Jordan, Karin Keller-Sutter, Bundesgarantie, Geldcast, Geldcast Update, Fabio Canetg.
- Credit Suisse: Zahlt jetzt auch der Bund?19.03., 00:5119.03.2023, 00:5100:06:58
Die Verhandlungen um eine Übernahme der Credit Suisse durch die UBS laufen auf Hochtouren. Dabei stellen sich einige knifflige Fragen: Was ist der Plan B, wenn das mit der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS nicht klappt? Kann sich die UBS die Credit Suisse überhaupt leisten? Was ist die Rolle der Schweizerischen Nationalbank und des Bundes? Und wie viel wird die Rettung der Credit-Suisse kosten? Das, und ganz viel mehr, gibt es jetzt im Geldcast Spezial. | Diese Folge wurde am Sonntag, 19. März, um 00:30 Uhr aufgenommen. | Stichworte: Credit Suisse, Credit Suisse Rettung, CS-Rettung, UBS, Schweizerische Nationalbank, Nationalbank, SNB, Bundesgarantie, Geldcast, Geldcast Update, Fabio Canetg.
- Talk | Alexandra Janssen und Fabio Canetg zur Credit-Suisse-Krise18.03., 12:2318.03.2023, 12:2300:27:33
Diese Folge wurde am Donnerstag, 16. März, um 19:30 Uhr aufgenommen. Wir haben sie in der Nacht auf Freitag, 17. März, um 01:00 Uhr auf dem Profil der «Börsenstrasse Fünfzehn» veröffentlicht. Jetzt ist unser Gespräch auch hier verfügbar. Folgen auch Sie der «Börsenstrasse Fünfzehn». Sie finden den Podcast auf allen gängigen Podcast-Plattformen. | Die Schweizerische Nationalbank rettet die Credit Suisse mit einem Kredit von 50 Milliarden Franken. Wie konnte es soweit kommen? Worin unterscheidet sich die Intervention der SNB von der UBS-Rettung von 2008? Und wieso wissen wir eigentlich nichts über die Bedingungen des Notkredits? Ausserdem sprechen wir über die amerikanische Silicon Valley Bank. Wieso ist sie Konkurs gegangen? Was macht die US-Zentralbank Fed, um das Finanzsystem zu stabilisieren? Und werden sich die Finanzmärkte jetzt wieder beruhigen? | Stichworte: Credit Suisse, Credit Suisse Rettung, Schweizerische Nationalbank, Nationalbank, SNB, Silicon Valley Bank, Bank Term Funding Program, Börsenstrasse Fünfzehn, Börsenstrasse 15, Alexandra Janssen, Fabio Canetg
- Credit Suisse: Jetzt hilft die Nationalbank mit 50 Mrd.16.03., 00:5616.03.2023, 00:5600:05:23
Die Credit Suisse ist im freien Fall, die Wahrscheinlichkeit eines Konkurses steigt stündlich. Jetzt eilt die Schweizerische Nationalbank der Credit Suisse zur Hilfe mit einer Kreditlinie. Stehen wir nach der UBS-Rettung von 2008 vor einer erneuten Bankenrettung durch den Staat? Welche Fragen zum SNB-Hilfspaket sind noch offen? Und wird die Ankündigung der Nationalbank reichen, um die Credit Suisse zu stabilisieren? | Diese Folge wurde am Donnerstag, 16. März, um 01:00 Uhr aufgenommen, also noch bevor die Credit Suisse bekanntgab, von der angebotenen Liquiditätshilfen der SNB Gebrauch zu machen.
- Talk | Cornelia Meyer, wie funktioniert der Erdölmarkt?12.03., 07:3112.03.2023, 07:3100:27:09
Die Schweiz ist der grösste Player im internationalen Rohstoffhandel: Über ein Drittel der weltweiten Rohstoffgeschäfte laufen gemäss Public Eye über die Schweiz. Die Rohstoffhandelsbranche gilt als äusserst undurchsichtig. Cornelia Meyer ist Ökonomin und Energie-Expertin. Sie sagt: «Die Schweiz sollte ihre Rohstoffhandelsfirmen etwas besser unter die Lupe nehmen.» | Ebenfalls sprechen wir im Geldcast über die Forderungen des Klimastreiks: «Ganz ohne Erdöl und Erdgas werden wir das Netto-Null-Ziel nicht erreichen», sagt Meyer. Neue Technologien müssten Teil der Lösung sein. Das Stichwort sei hier Carbon Capture, Utilization and Storage. | Ein Gespräch darüber, wie die Politik dem Klimawandel begegnen sollten und über die Frage, wie der internationale Rohstoffhandel aus der Schweiz reguliert werden sollte.