FUSSBALL MML
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- Klopp
- FC Bayern
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- Borussia Dortmund
- BVB
- Werder Bremen
- Freiburg
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- Uli Hönes
- Lukas
- Miki
- 30.06.202065 min
Heute ist Zeugnisvergabe bei Fussball MML. Heute ist Zeugnisvergabe bei Fussball MML. Und weil der HSV zum wiederholten Male die Versetzung in die 1. Klasse verpasst hat, steht am Ende einer unrühmlichen Saison ein klares Mangelhaft. Der Fisch, diesmal stinkt er auch im Kopf. Noch schlimmer ist es, wie so oft, nur auf Schalke, wo Clemens Tönnies in den Fächern Ethik und Geschichte gleich mehrere Ausfälle verbuchen konnte. Hinzu kommen diverse Einträge im Zweiklassenbuch. Tönnies, das kann man so sagen, war in vielen Belangen noch Schlächter als im Vorjahr. Zur Strafe muss der Schweineboss deshalb jetzt gemeinsam mit Armin Laschet die Bürgschaft auswendig lernen. Strophe für Katastrophe. Beim Nachbarn in Dortmund wiederum haben sie sich die Gesamtbeurteilung durch die fehlende Handschrift des Trainers versaut, und dadurch, dass einige Spieler noch immer große Probleme bekommen, wenn sie das Wort Mentalität unfallfrei buchstabieren sollen. Das Ergebis: es fehlen mindestens 7 Punkte für einen versöhnlichen Abschluss. Bleibt noch Werder Bremen, der lustige Klassenclown von der Weser, der am Ende in der eigenen Historie gespickt hat und nun darauf hoffen darf, oben kleben zu bleiben, weil plötzlich auch die Chemie wieder stimmt. Ihre Ehrenrunde allerdings haben sich die Bremer redlich verdient. Und während woanders noch in rote Sitzkissen geweint wird, lassen wir schonmal die Tinte unter dieser Saison trocknen und hoffen auf den nächsten Jahrgang. Viel Spaß!
- 23.06.202062 min
Leute, Kragen hoch, Pickelhaube auf und dann geht's gleich mittendrin in den Wahnsinn. Leute, Kragen hoch, Pickelhaube auf und dann geht's gleich mittendrin in den Wahnsinn, den wir Bundesliga nennen. Mit Vollgas, obwohl der Tank eigentlich längst leer sein müsste. Doch wir füllen ihn noch einmal randvoll. Mit dem Bourbon, den der Tiger trinkt, während andere Schiffbruch erleiden, und den Tränen, die nach Wasser aus der Weser schmecken, weil die Tabelle keinen Planken bietet, an die man sich noch klammern könnte. Es ist der große Schluck aus dem Reservekanister der Emotionen, mit dem wir noch eben durch die Wüste der Entrüstung kommen. Diesem Niemandsland irgendwo zwischen Gütersloh und Schalke Nord, wo die armen Schweine wohnen und die Schlachtenbummler leiden müssen. Schmerz und Verderben, mit Blut auf die Fahnen geschrieben. Dann beginnt die Nachspielzeit. Und wir angeln uns einen Fisch, der vom Kopf stinkt und warten auf ein Ungeheuer, das Kopfbälle frisst. Denn Nord ist unser Hobby und Häme unser Geschäft. Doch weil wir auch anders können, senden wir gleich danach ehrliche Glückwünsche. Nach Ostwestfalen und nach Mainz. Grüße an die Unabsteigbaren. Von den Unerträglichen. Von Fussball MML, jenem Podcast, der so wenig erste Liga ist wie Paderborn. Und in dieser Saison doch so gerne oben dabei war wie Steffen Baumgart. Wir bereuen nichts. Viel Spaß!
- 15.06.202072 min
Leute, pünktlich zum Geburtstag von Bildbomber Julian Reichelt geht es diesmal um die Medien. Leute, pünktlich zum Geburtstag von Bildbomber Julian Reichelt geht es diesmal um die Medien und was sie dürfen, um die Klubs und was sie gerne hätten und damit so generell um die Grenzen von Kritik am Spielfeldrand. Da nämlich stehen die Reporter einsam im Feld, das viel zu lange Mikro als stumpfes Bajonett, eine Klinge, über die niemand mehr springen muss. Und die Offiziellen gegenüber offenbaren eine viel zu dünne Haut, die sich an den eigenen Glanz als Sonne gewöhnt hat, jedoch verbrennt, sobald sie unter das Brennglas der Nachfrage gerät. Aber Journalismus ist keine Gefälligkeit und Berichterstattung keine Werbekampagne. Auch wenn der Fußball und seine Figuren das immer wieder gerne vergessen. Dann ringen sie um Fassung und um Worte und sagen hinterher doch immer das Falsche. Stammeln und keifen, bis es dem Spiel die Sprache verschlägt. Ethikräte und Doppelmoralisten. Womit wir auch unmittelbar hinein geraten, in die große Debatte um Abstand und Anstand. In einem Geschäft, in dem Busfahrer mit Schrumpflohntüte gehen müssen, während jene, die es nicht mal schaffen, einen Bus vor dem Tor zu parken, weiter groß verdienen. Weil es hier so lange um Bezüge geht, bis jeder Bezug verloren gegangen ist. Und am Ende nicht mal mehr klar ist, wer eigentlich gerade schlechtere Entscheidungen fällt. Die Unparteiischen im Keller oder die Parteiischen in der Presseabteilung. Dazwischen aber, wie immer, stehen wir als Berichterstatter im Hawaii-Hemd, drei Knallchargen als Korrektiv, die gleich nach dem Anpfiff wissen wollen, wie ihr euch eigentlich fühlt. Ja, gut äh ich sag mal: viel Spaß!
- 08.06.202069 min
Er hat es wirklich getan Er hat es wirklich getan. Micky Beisenherz war zu Gast. Im DSF. Bei Thomas Helmer. Zusammen mit dem Bruder vom Uli, dem Glatzkopf vom Kicker und der Dame von der FHM. Profis unter Palmen live aus dem Hilton Hotel am Airport. Und weil er fit war für den Doppelpass, der Doppelpass aber eher nicht fit für ihn, darf er in dieser Folge noch mal alle Witze erzählen, die zuvor in München einfach so wegmoderiert wurden. Freut euch also auf den Worst Case als Best of und auf Christian Streich als Terence Hill. Dazu gibt es die große Medienkritik ohne Selbstzensur, die große Stilkritik ohne Selbstironie und die große Kritikerkritik bis zur Selbstaufgabe. Haarspalterei also mit der ganz feinen Klinge. Denn anders als in Dortmund kommt hier niemand ungeschoren davon. Dafür stehen wir mit unserem Namen. Fussball MML, das mit Abstand beste Trio seit La Haze. Viel Spaß!
- 04.06.202069 min
Diesmal feiern wir das geschriebene Wort und lesen laut vor. Diesmal feiern wir das geschriebene Wort und lesen laut vor. Aus Mitteilungen des DFB und Nachrichten des Präsidenten, aus königsblauen Erpresserbriefen und schwarzgelber Fanpost. Es sind Depeschen aus dem Herzen der Liga, die wir danach sauber falten, zerschneiden und teilweise unkenntlich machen, damit daraus etwas Neues entstehen kann. Im besten Falle Sinn, im schlimmsten Falle Schmerz. Ein Cut-up jedenfalls, in dem irgendwann alles und alle nebeneinander stehen. Fritz Keller neben Scottie Pippen, Jadon Sancho neben Marcus Thuram und Clemens Tönnies neben sich. In dieser Gleichzeitigkeit der Ereignisse bekommen dann auch zwei Spieler je einen Ball an den Ellenbogen, aber es gibt nur einen Pfiff. Und vielleicht müssten wir deshalb in den Keller gehen, nur ist uns zum Lachen nicht zumute. Wir bleiben lieber oben, in der Hand jene Schere, die immer weiter auseinander geht und einen schwarzen Edding für den Schlussstrich, den keiner ziehen wird. So basteln wir uns eine Utopie, die klingt als hätten wir zu lang am Prittstift gerochen. Aber am Ende immerhin könnt ihr euch auch diese Folge übers Bett hängen. Viel Spaß damit! Die Fussball MML Website erstrahlt in neuem Glanz und der ZEITLUPE Newsletter steht zur Abonnierung bereit - also schau direkt mal vorbei: www.fussballmml.de
- 27.05.202066 min
Um es kurz zu machen, hier nur das Wesentliche Um es kurz zu machen, hier nur das Wesentliche: Favre mutlos, Kimmich mit einem Geniestreich, Haaland verletzt, Bayern souverän und verdient Meister. Dann ist kurz Werbung und danach verkünden wir, wer in der kommenden Saison als Trainer auf der Dortmunder Bank sitzen wird. Der Rest ist dann ein gemütliches Stelldichein aus kruden Analysen, miesen Scherzen und ein paar Anekdoten, die wir uns aus zittrigen Fingern gesogen haben. Zum großen Finale allerdings gewähren wir noch einen Blick in den Maschinenraum und sprechen über die reine Kraft der Gedanken, mit der wir ab jetzt über Abstiege entscheiden und Träume von der Champions League platzen lassen werden. Und, ach ja, der Basler kommt natürlich auch noch kurz vorbei. Also alles wie immer bei Fussball MML, der einzigen Dreierkette, mit der man Titel gewinnen kann. Viel Spaß! Alle Infos zum neuen Dell XPS 13: www.dell.de/xps
- 18.05.202066 min
Wie Kanarienvögel, die ihre Käfige verlassen durften, standen wir plötzlich vor Tribünen. Wie Kanarienvögel, die ihre Käfige verlassen durften, standen wir plötzlich vor Tribünen, auf denen Geister saßen, die dem Spuk ein Ende bereiten sollten. Der Fußball ist zurück, schrieb eine holländische Zeitung, das Gefühl aber noch nicht. Wir sahen die Bilder der Bundesliga, unterlegt mit der Tonspur des Bolzplatzes, die Leere eines Kompromisses, die Grauzone als Experiment, Laola ohne Echo, Küsse ohne Kontrolle, in die ganze Welt übertragen. Aber eben auch den Beginn einer neuen Normalität, mit dem ersten Tor von Haaland, mit dem ersten Satz von Rummenigge, schon wieder die alte Treffsicherheit der Protagonisten. All das war der Versuch, es doch noch zu schaffen. Nie war der so abgewohnte Begriff des Pflichtspiels treffender als jetzt. Wir müsse da nun durch, ein paar Opfer bringen. Wie David Wagner, der gegen Dortmund fünfmal wechseln ließ. Als erster Trainer der Geschichte. Auch das wird bleiben, nackte Zahlen als Beweis. Randnotizen als Plädoyer. Selbst Zlatan schickte Grüße, selbst Söder saß im Doppelpass. Die Liga hat wieder geöffnet aber alles ist anders, und wir dürfen jetzt gemeinsam hoffen, dass es so bleibt. Viel Spaß!
Endlich geht es wieder los! Was haben wir Bock auf die Bundesliga. Endlich geht es wieder los! Was haben wir Bock auf die Bundesliga. Wie schön das wird. Leere Tribünen haben ja eine ganz eigene Akustik. Und Geisterspiele ermöglichen die Konzentration auf das Wesentliche. Neun Spieltage in sechs Wochen, dazu zwei bis drei englische, das müsste eigentlich immer so sein. Fußball satt, das macht bestimmt Hunger auf mehr. Der Neustart ist wie ein Sonnenaufgang. Sollen die Spieler sich mal nicht so haben, allein der Trainingsrückstand wird für Spektakel sorgen, Spannung durch Unterspannung. Und wir können es kaum erwarten, dass der Ball wieder rollt. Leute, all das sind Sätze, die ihr in dieser Folge nicht hören werdet. Denn positiv sind diesmal nur die Test-Ergebnisse aus Dresden. Oder frei nach Franz: da jetzt noch die Spieler aus Ostdeutschland hinzukommen, ist die Sache auf Wochen hinaus untragbar. Viel Spaß!
- 04.05.202031 min
Ein Mann ist auf einer Mission. Ein Mann ist auf einer Mission. Er sitzt in seinem Wagen und filmt sich selbst. Beifahrer, die Kamera untersichtig, ein Lied auf den Lippen. Duckface Killah, er lässt sich zum Olympiastadion fahren, zum Trainingsgelände seines Vereins. Dort öffnet er sonst verschlossene Türen, schüttelt Hände, hat ein paar lässige Gesten dabei, hält irgendwann auch seinen Gehaltsscheck in die Kamera seines Telefons und ist sich vielleicht noch gar nicht bewusst, dass er in diesen Minuten Bundesliga-Geschichte schreibt.
- 04.05.202068 min
Während alle anderen noch Maske tragen müssen, werden in Köln schon Maulkörbe verteilt. Während alle anderen noch Maske tragen müssen, werden in Köln schon Maulkörbe verteilt, da muss ein Spieler, zuvor positiv auf eigene Meinung getestet, öffentlich und medienwirksam zurückrudern, weil seinem Verein das Wasser bis zum Hals steht. Am Ende, so viel ist sicher, geht aber vor allem die Glaubwürdigkeit baden und die Liga muss sich fragen, wer sie eigentlich sein möchte. Und mit wem. Und wann überhaupt. Die Bayern jedenfalls rüsten schonmal rhetorisch auf, mit Brazzo als Wendehals und Adi-Hainer als Wolf im längst speckigen Schafspelz, wetten Millionen auf eine Zukunft, die mehr denn je eine ungewisse ist. Die große Offensive im Mai, begleitet vom Liveticker der Süddeutschen Zeitung. Oder so ähnlich. Was man sich eben zuraunt, kurz vor dem Kollaps. Wir machen deshalb auch das einzig Richtige und verlassen den Fußball. Für einen flüchtigen Moment, zum Ende hin. Schauen also über den Rand eines Tellers, in dem jene Suppe schwimmt, die ihr jetzt ganz alleine auslöffeln dürft. Mit Stäbchen. Guten Appetit!
- 27.04.202059 min
Leute, es reicht. Uns und euch und überhaupt. Es ist genug. Leute, es reicht. Uns und euch und überhaupt. Es ist genug. Mit den Rückblicken und Legenden, der Verklärung in Zeitlupe. Den besten Momenten und schönsten Toren. Den vergangenen Titeln und zurecht vergessenen Abstiegen. Das Weißbier schal, das Konfetti verweht, die Tränen getrocknet. Auch die Arenen tragen längst andere Namen. Wir, das könnt ihr ruhig glauben, möchten das nicht mehr sehen. Historische Konferenzen, Jubel aus der Konserve, Entscheidungen und Stürmer, von denen wir seit Jahren wissen, wann sie fallen. Wir sind des Ganzen überdrüssig, wollen keine Schalte zu Allofs, Bonhof und Kleff. Keinen Skype-Call mit Didi, Bruno und Mirko. Dieses Trainerkarussell auf der Erinnerungskirmes. Diesen Schulterblick, bei dem sich die Nackenhaare aufstellen. Das alles, die Trikots, die Geschichten, immer zwei Nummern zu groß, abgetragen, ausgeleiert. Wir möchten endlich wieder zurück auf den Acker der Gegenwart, auf unseren Spielplatz, möchten dort wieder an die Überraschung glauben, an den späten Ball, der vielleicht doch noch über die Linie springt. Wir möchten, dass Müller den Vorlagen- und Lewandowski den Müllerrekord bricht. Wir möchten, dass Kloppo Meister wird und Lars Stindl zu Olympia fährt. Und dass Sven Bender der einzige ist, der im Stadion Maske trägt. Wir möchten unseren Fußball zurück. Heute noch, jetzt.
- 20.04.202068 min
Man muss es jetzt, nach fünf Wochen Krise, ganz klar so sagen: ohne das Spiel ist MML plötzlich ganz bei sich. Man muss es jetzt, nach fünf Wochen Krise, ganz klar so sagen: ohne das Spiel ist MML plötzlich ganz bei sich. Keine Ergebnisse, die unsere Prognosen verwässern, keine Ereignisse, die unsere Expertisen Lügen strafen könnten. Ohne Ball, da geht es uns wie David Odonkor, sind wir Weltklasse. Kein Zweifel, keine Widerrede. So stehen wir am Berg der Erkenntnis, drei Esel, die voller Inbrunst in den Abgrund schreien, weil sie kein Echo fürchten müssen. Und es ist diese Kulisse, vor der schließlich alles möglich erscheint. Neuer in Turin, Brazzo am Pranger, Nübel im Tor. Dazu bayrische Bossmoves, taiwanesische Trommelroboter und peinliche Pappkameraden. Eher Stadium als Stadion, eine Entgrenzung, aufgezeichnet an diesem 20. April, an dem wir uns auch selbst gratulieren wollen. Zum Durchhalten, trotz aller Parolen. Zur weißen Weste, ganz ohne Paraden. Denn eines ist sicher: wenn jetzt noch die Geister dazu kommen, sind wir auf Jahre hinaus unschlagbar. Viel Spaß!
- 13.04.202076 min
Labbadia zur Hertha. Möller zu Boden. Moukoko zur EM. Geburtstage wie diese Labbadia zur Hertha. Möller zu Boden. Moukoko zur EM. Und Rudi Völler zum Geburtstag. Passend zum Jubiläum gibt es am Ostermontag mehr zu besprechen, als sonst nach jedem durchschnittlichen Bundesliga-Wochenende, wenn der FC Bayern wieder mal in Augsburg gewonnen hat, der BVB aber eben nicht in Paderborn. So rauschen Micky, Maik und Lucas in dieser Folge dann auch durch die Jahrzehnte, sind mit Litti und Tante Käthe in Rom, mit Bruno in Berlin und mit den Gedanken beim Andi in Schusters Strafraum. Heben also ab und landen unsanft, die ganze Sendung eine einzige Schutzschwalbe der drei Lahmen am Grill, zwischen die auch nach drei Jahren noch immer ein Kleinlaster passt, weil sie sich weiterhin weigern, ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Oder so ähnlich. Wer jetzt noch wissen will, was Ralf Weber und Uwe Spies damit zu tun haben und wieso Pierre Littbarski selbst Germanisten eine Lehrstunde erteilen könnte, der möge einschalten und mitfeiern. Und, ach ja, einen neuen Slogan haben wir uns zum Ehrentage auch noch einfallen lassen. Viel Spaß! WEBER: Aktionsgrill von Weber kaufen und Drehspiess sichern: https://www.weber.com/DE/de/springstart/weber-1912930.html
- 08.04.202068 min
Nach mehr als 40 Jahren und etwa 7253 Folgen Säbener Straße war Schluss. Nach mehr als 40 Jahren und etwa 7253 Folgen Säbener Straße war Schluss. Uli Hoeneß, die Münchner Mutti, lebt jetzt zurückgezogen am Tegernsee, mit seiner Frau und einem alten Telefon mit Drehscheibe, mit dem er abwechselnd bei Jupp Heynckes und Thomas Helmer anruft. Seinen Job allerdings müssen nun andere machen. Der Kalle zum Beispiel, der Brazzo vielleicht und seit kurzem auch der Kahn, der keinen Vornamen braucht, um Ordnung in den Laden zu bringen. Und, was soll man sagen, bisher läuft es beim FC Bayern. Flick ist jetzt Trainer für immer, Müller bleibt, weil der Hansi bleibt und der Leroy darf in Manchester weitermachen, weil er Rücken hat. Warum wir euch das alles so ausführlich erzählen? Na, weil draußen immer noch Krise ist, Home Office, Kleinstgruppentraining, Doppelpass mit Kühne auf Skype. Da geht sonst nicht viel. Was bleibt, sind bajuwarische Bürokratien und der Blick auf einen Monat, in dessen Geschichte Tragödien auf Komödien und Super-Eigentore auf Titan-Einlagen folgten. Und, ach ja, in Oklahoma gibt es einen Typen, der mit großen Katzen kleine Geister beschwört. Was das mit Memphis Depay zu tun hat, erfahrt ihr in der neuen Folge Fussball MML, eurem Netflix für die Ohren. Viel Spaß! WEBER: Aktionsgrill von Weber kaufen und Drehspiess sichern: https://www.weber.com/DE/de/springstart/weber-1912930.html
- 02.04.202071 min
Was hätte das für eine bekackt langweilige Sendung werden können. Was hätte das für eine bekackt langweilige Sendung werden können. Corona, Covid-19, der oder das Virus. Dazu wieder Aki, der unter Volksnähe nur Weihnachtssingen versteht und Kalle Rummenigge, der soziale Distanz vor allem im Umgang mit Uli Hoeneß pflegt. Dann aber kam der HSV, weil auf die Raute immer Verlass ist, und brachte ein Stück Normalität in die Krise. Hoffmann, Kühne und Jansen, wenn schon die kleinen Bühnen schließen müssen, sorgen wenigstens die Hamburger weiter für die großen Dramen. Und weil weder Lucas noch Micky Lust hatten, sich auf diesen Quatsch einzulassen, musste diesmal Maik an die Berichterstatter Front, als Korrespondent vom Kiez, um in gerade mal 12 Minuten kurz und verständlich zu erklären, was da eigentlich los war beim Nachbarn ausm Volkspark. Weil so viel Gegenwart momentan allerdings besonders schmerzt, nahmen die drei gleich danach die Abzweigung in Richtung Nostalgie und begannen, mit den großen Namen zu jonglieren. Der lange Schulterblick zurück, die schönsten Tore, die besten Frisuren, Popkultur mit Beckham, Dadaismus mit Cantona. Und ganz am Ende durften sogar noch der Pistolero und ein trauriger Tadschike über diesen Kunstrasen des Klamauks tanzen. Wem das noch nicht genug ist, der hat den Fußball nie geliebt. In diesem Sinne: Viel Spaß!
- 26.03.202047 min
Gelesen von Lucas Vogelsang und Joachim Król Leute, als großes Fussball MML Literaturspezial gibt es diesmal, bisschen außer der Reihe, ein Kapitel aus dem Buch „Was wollen die denn hier? – Deutsche Grenzerfahrungen“ von Lucas Vogelsang, der sich darin, gemeinsam mit dem Schauspieler Joachim Król, auf eine Reise begeben hat. 30 Jahre nach dem Mauerfall sind die beiden durch ein ehemals geteiltes Land gefahren und haben Menschen getroffen, deren Leben 1989 noch einmal neu begonnen haben. Im Osten und im Westen. Kippfiguren, Wendebiografien. Eine Frau, die zwei Tage vor der Maueröffnung von Magdeburg über Bayern nach Bochum geflüchtet ist. Den Werksleiter des einzigen geteilten Tagebaus in Deutschland, in dem die innerdeutsche Grenze verschiebbar war, flexibel. Einen Grenzsoldaten, der mit den Hacken auf dem weißen Strich stand, im Rücken schon die BRD, Feindesland. Und eben Andy Thom, den ehemaligen Dynamo- und DDR-Nationalspieler, der als erster Fußballer legal in den Westen, in die Bundesliga wechseln durfte. Damals eingekauft vom XXL-Manager Reiner Calmund. Thom hat Vogelsang und Król in Berlin empfangen und dann mitgenommen in die alte Heimat. So ist dieses Kapitel entstanden: Seitenwechsel. Nun lesen Lucas Vogelsang und Joachim Król daraus. Viel Spaß! „Was wollen die denn hier?“ ist im Rowohlt-Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich. Das Hörbuch gibt es beim Jumbo-Verlag oder als Download bei audible.
- 23.03.202060 min
Es ist die zweite Woche in Quarantäne und wir melden uns mit dem vorerst letzten Corona-Brennpunkt aus dem Hause MML Es ist die zweite Woche in Quarantäne und wir melden uns mit dem vorerst letzten Corona-Brennpunkt aus dem Hause MML. Denn ab kommender Woche drehen wir frei, dann geht alles, dann genießt ihr mit uns Zeitreisefreiheit, dann gibt es Sozialedistanzschüsse aus dem Halbfeld der Ermüdung. Bis dahin aber bekommt ihr hier die volle Dröhnung Realität. Live aus den Home-Officen in Hamburg und dem Wedding, von Männern, die schlecht frisiert und in Risikogruppen-Strickjacken vor tropischen Fototapeten sitzen und auf ein Drittel ihres Humors verzichten, um sich solidarisch zu zeigen. Mit Carsten Cramer und Armin Laschet. Mit Aki Watzke und Franz-Josef Wagner. Und natürlich auch mit Amine Harit und Luka Jovic, den beiden Ausderreihetänzern, die Quarantäne noch immer für einen Fortnite-Jubel halten. Alles drin also, hinter natürlich vorgehaltener Hand, dem Dybala-Jubel als Prävention, und im sicheren Abstand von 1,5 Halbsätzen. Das sind wir euch schuldig. Denn niemand sollte uns ungelogen so nahe kommen wie wir der Wahrheit. So zählen wir, jeder für sich, bis zwei. Und dann geht's los. Viel Spaß!
- 18.03.202069 min
Deutschland steht still. Also gut, aufm Viktualienmarkt sind noch ein paar Tausend Ulknudeln unterwegs. Deutschland steht still. Also gut, aufm Viktualienmarkt sind noch ein paar Tausend Ulknudeln unterwegs, um den letzten Schampus vom Schlüsselbein des Nachbarn zu lecken. Und an den Spielplätzen an der Alster wird das Staffelfinale von The Walking Dead mit Fünfjährigen nachgestellt, aber sonst: Home Office, Hausarrest, häusliche Gewalt. Und drei Männer, die trotzdem weiter machen, sich zusammenkabeln, um sich kurz zu schließen. Weil aufhören doch gerade jetzt keine Lösung ist. Und weil sie auch ohne Fussball immer noch MML sind. Deshalb haben Micky, Maik und Lucas ihre Wohnzimmer mit Toilettenpapier isoliert und sich über Chatroulette zum Krisengipfel verabredet. Mitten in der Nacht, mitten im Lockdown. Wäre spontan Helmut Zerlett vorbei gekommen, es wäre eine echte Late Night gewesen, aber auch so war genug Musik drin. Wegen Watzke, dessen Solidarität längst kleiner ist als das Sauerland, wegen Hopp, der jetzt Held sein muss, obwohl er nicht Held sein darf. Und wegen der Geister, die gerufen wurden und jetzt auf den Tribünen sitzen, obwohl nicht klar ist, ob überhaupt je wieder gespielt wird. Ein Horrorszenario, eine Drohkulisse der Sinnlosigkeit, gegen die nur die Rückbesinnung hilft. Und deshalb gibt es ganz am Ende dieser Folge noch ein Versprechen, in die Geschichte hinein, mit den Klassikern unter dem Arm. Mehr soll nicht verraten werden. Nur so viel: Zusammen sind wir einfach weniger allein. Viel Spaß!
- 10.03.202069 min
Diese Folge ist, wie so oft an Tagen, die eigentlich nach Ernsthaftigkeit verlangen, das große Hochamt des Irrsinns, die Rückkehr der Ahnungslosen, eine Feier des Unvorhersehbaren. Diese Folge ist, wie so oft an Tagen, die eigentlich nach Ernsthaftigkeit verlangen, das große Hochamt des Irrsinns, die Rückkehr der Ahnungslosen, eine Feier des Unvorhersehbaren. Weil sich Maik wie Wolfgang Bosbach aus der Loipe meldet, Micky nach einem persönlichen Rockerkrieg an der Heimatfront aus dem Zeugenschutzprogramm senden muss und Lucas seit gestern, aus einer neu entdeckten moralischen Überlegenheit heraus, nur noch per offenem Brief kommuniziert. So sprechen sie und reden doch aneinander vorbei, wissen nichts, aber natürlich alles besser. Eine Kakophonie der Kackbratzen, hinter der allerdings erfahrungsgemäß immer gleich die nächste Erkenntnis lauert und jede Richtigstellung nur einen Flachwitz weit weg hinter der nächsten Kurve wartet. Und so streifen die drei auf ihrem Weg der Selbsterkenntnis dann auch wieder die großen und die kleinen Themen. Köln, Corona, Emre Can. Uth, Uli, Uefa. Kernthemen ohne Kernkompetenzen. Willkommen also zu einer neuen Ausgabe von Fussball MML, dem Kuschelpodcast, der wöchentlichen Streicheleinheit für eure Ohren!
- 02.03.202072 min
Machen wir uns nichts vor, der Einzige, der an diesem Wochenende wirklich vom Irrsinn in den Kurven profitiert hat, ist Michael Preetz. Machen wir uns nichts vor, der Einzige, der an diesem Wochenende wirklich vom Irrsinn in den Kurven profitiert hat, ist Michael Preetz. Herthas Manager, daheim im Westberliner Muff, konnte erstmal aufatmen, weil die große Enthüllung, weil die Klinsmann-Tagebücher von der allgemeinen Aufruhr geschluckt wurden und hinter den Bannern, den Transparenten und dem großen Theater der wohlgesinnten Empörung fast kleinlaut wieder verschwanden. Denn am Samstag wurde in Sinsheim ja eine durchaus wertvolle Mischung aus dem Weihnachtsfrieden 1914 und der Schande von Gijon zur Aufführung gebracht, nachdem Dietmar Hopp, bald 80 Jahre alt, Mehrwert im Milliardenbereich, erneut ins Fadenkreuz geraten war und seine Freunde, u.a. der DFB und Kalle Rummenigge, diesmal nicht einfach zusehen wollten. Gesprochen wurde viel an diesem Nachmittag und danach noch mehr, von allen in alle Mikrofone. Dennoch sind ein paar Fragen liegen geblieben, stürmende und drängende, die wir uns in gewohntem Ernst und ungewohntem Ton unverzüglich selbst gestellt haben. Was passiert nach den Gesten? In welchem Stadion wollen wir leben? Und sollten wir uns wirklich von Mario Basler abtasten lassen? Und da wir all das auch aufgezeichnet haben, könnt ihr uns gleich dabei zuhören, wie wir uns langsam aber unbeständig an eine Lösung herantasten. Irgendwo zwischen Solidarität und Solidarisierung. Hopp oder Top. Viel Spaß!



















