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Fabian Lehr

Fabian Lehr

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372 Episoden · neueste 09.10.

Häufig erwähnt

Episoden

372
  1. Wie kam es zum Stalinismus?
    03.05., 11:5500:18:27

    Der Stalinismus, besonders die Phase der großen Säuberungen 1936-38, lastet auf dem allgemeinen Bild von "Sozialismus": Ist das, was in den 30er Jahren in der Sowjetunion geschah, typisch und unvermeidlich für "Sozialismus" schlechthin? Aber der "Stalinismus" ist Resultat spezifischer historischer Bedingungen. Welche das sind und ob alles anders gekommen wäre, wenn sich in der KPdSU nur Trotzki statt Stalin durchgesetzt hätte - darum geht es in der neuen Ausgabe.

  2. Junge Leute wollen nichts mehr arbeiten!!!
    02.05., 05:4300:36:44

    Niemand will heute mehr arbeiten und am wenigsten junge Leute, denen von "Work-life-balance"-Ideen so der Kopf verdreht wurde, dass sie von echter Arbeit gar nichts mehr wissen wollen. Wo aber soll dann unser Wohlstand herkommen? In der neuen Ausgabe widme ich mich diesem Skandal.

  3. Buch der Woche: "Die Kultur der hellenistischen Welt" von William Tarn
    19.04., 12:0500:19:25

    Das Zeitalter des Hellenismus vom 4.-1. Jahrhundert v.Chr. ist eine der faszinierendsten Epochen der Weltgeschichte: Auf den Trümmern des von Alexander dem Großen zerstörten persischen Reiches entstanden vom Mittelmeer bis an den Himalaya von einer neuen griechischen Oberschicht beherrschte Königreiche, die griechische Sprache und Kultur bis nach Indien und den Rand des chinesischen Reiches trugen. Dazu habe ich William Tarns Klassiker gelesen, in dem die politische wie Kultur- und Gesellschaftsgeschichte dieser explosionsartigen Ausdehnung der griechischen Welt skizziert werden.

  4. Warum auch DU KommunistIn sein solltest
    17.04., 10:0900:37:31

    Warum gibt es im Kapitalismus keine Zukunft und warum war dieses System überhaupt nie im Interesse der Masse der Bevölkerung eingerichtet? Und warum ist ausgerechnet revolutionärer Sozialismus die Alternative, der auch du dich zuwenden solltest? Darum ging es in einem Vortrag, den ich letzte Woche in Freiburg hielt und jetzt auch für YouTube und Spotify eingesprochen habe.

  5. Die Linke im Porträt: Gemeinsam kämpfen Freiburg
    15.04., 10:5700:27:26

    In der neuen Ausgabe der Vorstellungsreihe linker Orgas diesmal nicht aus Berlin, sondern aus Baden-Württemberg: Die kommunistische Organisation "Gemeinsam kämpfen" aus Freiburg.

  6. Die "Bezahlkarte" ist eine Niedertracht - und eine Dummheit
    08.04., 16:4100:14:09

    Die neue "Bezahlkarte" für Flüchtlinge, die in Bayern schon erprobt wird und der nun auch die Ampelregierung grünes Licht gegeben hat, ist eine Niedertracht - und eine Dummheit, die zu unterstützen auf alle ArbeiterInnen und Armen in Deutschland zurückfallen wird.

  7. Springerpresse-Rap: "Oktober in Europa" der Antilopengang
    06.04., 17:1400:37:22

    Die Antilopengang, ohnehin schon ungewöhnlich gut in der antideutschen Kunst, eine pseudorebellische Attitüde mit kriecherischer Anschleimerei an die Staatsräson der BRD zu vereinen, hat es endgültig geschafft: Mit "Oktober in Europa" sind sie von der CDU, der FDP und der BILD bis ins "ideologiekritische" Lager gefeierte Helden der neuen anti-antizionistischen deutschen Volksgemeinschaft geworden. Im neuen Beitrag schaue ich mir die Höhe- oder Tiefpunkte eines Propagandasongs an, dem gerade seine reaktionäre Stumpfheit eine glänzende Laufbahn garantieren wird.

  8. Buch der Woche: "Anabasis" (Der Zug der Zehntausend) von Xenophon
    05.04., 10:1400:12:27

    Ende des 5. Jahrhunderts v.Chr. schloss sich der Athener Xenophon einer Truppe von 10.000 griechischen Söldnern an, die der persische Thronprätendent Kyros angeworben hatte, um mit ihrer Hilfe einen Putsch gegen den regierenden Großkönig durchzuführen. Als Kyros im Kampf getötet wird, stehen die griechischen Söldner auf einmal sinnlos und verlassen mitten im persischen Reich in Feindesland - und beschließen, sich auf eigene Faust den Weg zurück nach Griechenland zu bahnen. Der Bericht, den Xenophon über dieses von ihm selbst miterlebte militärische Abenteuer schrieb, gehört zu den lebendigsten, interessantesten autobiographischen Zeugnissen der Antike - und bietet einen einzigartigen Einblick in den Kosmos des persischen Großreiches.

  9. Israel - "Schutzraum des jüdischen Volkes"?
    04.04., 07:1500:29:41

    Der israelische Staat, so seine westlichen ApologetInnen, besitze eine besondere Legitimität als "Schutzraum des jüdischen Volkes", das durch ebendiesen israelischen Staat endlich vom Objekt zum selbstbestimmten historischen Subjekt geworden sei. Aber inwiefern ist Israel tatsächlich ein "Schutzraum", und wie "selbstbestimmt" kann dieser Staat eigentlich sein? Darauf werfe ich einen Blick im neuen Kommentar.

  10. Nur die Planwirtschaft kann uns retten
    01.04., 21:2600:17:00

    In der Klinabewegung ist die Einsicht, dass nur die Überwindung des Kapitalismus und der Aufbau einer Planwirtschaft die Voraussetzungen für die Abwendung der Klimakatastrophe schaffen kann, inzwischen weit verbreitet. Oft stößt man aber auf Skepsis, ob selbst eine noch so wohlmeinende sozialistische Planwirtschaft das Ruder noch herumreißen könnte. Es lohnt sich, einen Blick in die Geschichte zu werfen, um sich davon zu überzeugen, wie enorm Planwirtschaften dem Kapitalismus in der schnellen Bewältigung großer ökonomischer Aufgaben überlegen sind.

  11. Im Gedenken an Paul Lehr (1959-2022)
    30.03., 08:2900:32:52

    Im Gedenken an Paul Lehr (1959-2022)

  12. Buch der Woche: "Spandauer Tagebücher" von Albert Speer
    29.03., 07:3200:11:32

    Albert Speer, Hitlers Rüstungsminister und einer der wenigen ihm persönlich nahestehenden NS-Würdenträger, erlebte nach seiner Entlassung aus der Haft als Kriegsverbrecher in der BRD eine steile zweite Karriere als "geläuterter, reuiger, guter Nazi", der seine Fehler eingesehen habe. Dieser Mythos wurde von ihm selbst kräftig genährt durch die zwei Bücher, die er nach seiner Entlassung veröffentlichte. Eines davon, die "Spandauer Tagebücher" über den Alltag im Kriegsverbrechergefängnis, schaue ich mir in diesem Beitrag an.

  13. Warum kann der Übergang zum Sozialismus nur revolutionär erfolgen?
    28.03., 11:3300:22:06

    Der Übergang von der antiken Sklavenhaltergesellschaft zur mittelalterlichen Feudalgesellschaft erfolgte nicht durch eine plötzliche Revolution, sondern eine jahrhundertelange Evolution. Und trotz der englischen und der französischen Revolution erfolgte auch der Übergang von der feudalen zur bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft üblicherweise eher evolutionär, durch eine Verbürgerlichung der feudalen Eliten eher als durch ihre Zerstörung. Ist ein solcher evolutionärer Übergang dann nicht auch vom Kapitalismus zum Sozialismus möglich? Im aktuellen Beitrag spreche ich darüber, warum das kaum denkbar ist und worin der fundamentale Unterschied dieses gesellschaftlichen Übergangs zu früheren besteht.

  14. Buch der Woche: "Der Faschismus an der Macht" von Fritz Sternberg
    21.03., 06:4800:19:24

    Zu den größten Überraschungen nach der Machtübernahme der NSDAP 1933 gehörte die Tatsache, dass das nicht zu einem Bürgerkrieg mit der ArbeiterInnenbewegung wie in Spanien führte, sondern SPD und KPD mit ihrer Millionen-AnhängerInnenschaft sofort kampflos zusammenbrachen. Fast alle bekannteren deutschen SozialistInnen und KommunistInnen landeten im KZ oder im Exil. So auch der marxistische Schriftsteller Fritz Sternberg, politisch dem Trotzkismus nahestehend und als Sozialist und Jude doppelt in der Schusslinie der Nazis. Im Exil schrieb er 1934 dieses Buch, in dem er einerseits versucht, zu verstehen, wie diese Katastrophe möglich gewesen ist und die Nazis so leicht die stärkste ArbeiterInnenbewegung Europas hatten besiegen können - und andererseits, welchen Charakter dieses neue Regime trägt.

  15. Nationen gab es schon immer?
    20.03., 07:3900:17:30

    Die Nation als zentrale Identitätskategorie von Menschen erscheint uns heute als etwas Selbstverständliches, das man leichtfertig auch in die Vergangenheit projiziert, als habe es schon immer so etwas wie nationale Identität gegeben. Tatsächlich ist nationale Identität als Unterscheidungsmerkmal zwischen Menschen aber ein modernes Phänomen, das erst mit dem Aufstieg des Bürgertums zu wachsen beginnt.

  16. KommunistInnen gegen "liberale Identitätspolitik"?
    19.03., 06:4900:16:43

    Das moderne bürgerlich-kapitalistische Establishment versucht regelmäßig, sich durch symbolische Identitätspolitik ein progressives Mäntelchen umzuhängen und sich durch vermeintliches Engagement gegen Sexismus, Homophobie oder (seltener) Transphobie zu profilieren. Daraus wiederum ziehen einige KommunistInnen den Schluss, all diese Themen als "bürgerliche" oder "liberale" Anliegen abzutun und die Beschäftigung mit allen gesellschaftlichen Problemen, die nicht direkt klassenspezifische sind, als nebensächlich oder gar den Klassenkampf behindernd abzutun. Darüber, warum ich das für einen großen Fehler halte, spreche ich in diesem Beitrag.

  17. Die GDL kämpft auch für dich
    16.03., 00:1200:11:39

    Ja, die GDL-Streiks nerven. Warum diese Streiks aber trotzdem im Interesse aller liegen, die keine KapitalistInnen sind, warum der Kampf der GDL auch unserer ist - darum geht's im neuen Beitrag.

  18. Buch der Woche: "Geschichte des peloponnesischen Krieges" von Thukydides
    11.03., 19:2600:21:30

    Ein dickleibiges Werk antiker Quellenliteratur zu lesen mag nicht unbedingt nach einem spannenden Lektüreerlebnis klingen. Aber Thukydides' großer Bericht des peloponnesischen Krieges, des Entscheidungskampfes zwischen Athen und Sparta um die Vorherrschaft in der griechischen Welt, gehört zu den fesselndsten und literarisch brillantesten erhaltenen Texten der ganzen griechisch-römischen Literatur. Eine Geschichte von imperialer Hybris und Fall, die auch zu den Klassikern politischer Analyse gehört.

  19. HörerInnen kommentieren - Lehr reagiert (3)
    09.03., 21:3301:10:46

    Dritte Ausgabe des "HörerInnen kommentieren - Lehr reagiert"-Formats, diesmal mit folgenden Themen: 0:00-0:57: Intro/Einleitung 0:57-11:26: Fabian Lehr im Dienst der Rothschilds? 11:26-26:52: Beweist Orbans Ungarn den Drang des europäischen Kapitals zum Faschismus? 26:52-37:36: War die DDR sozialistisch? 37:36-56:42: Warum soll man gendern? 56:42-57:33: Stilkritik 57:33-1:10:46: Klassenidentität oder Einkommen - was bestimmt das politische Handeln der Menschen stärker?

  20. AfD, FPÖ&Co - der Aufstieg des Rechtspopulismus als Revolte der Hoffnungslosigkeit
    08.03., 08:3200:27:00

    AfD, FPÖ und Co und Parteien, die im Interesse der reaktionärsten Teile des Kapitals eine extrem neoliberale Politik propagieren, die zu starker weiterer Verarmung der ArbeiterInnen und Armen zugunsten der Oligarchie führen würde. Trotzdem haben sie eine AnhängerInnenschaft, die zum Großteil selbst aus ArbeiterInnen und Armen besteht - und die ihre Unterstützung der AfD für einen Akt der Revolte gegen "System" und "Establishment" verstehen. Wie geht dieser Widerspruch zusammen?

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