Podcast

Einfach natürlich Gärtnern

W. Neudorff GmbH KG

Health & Fitness · Leisure

160 Episoden · neueste 08.10.

Episoden

160
  1. Garten klimafit machen
    28.05., 04:0000:25:51

    Das Wetter können wir nicht ändern - aber wir können unseren Garten auf extremes Wetter vorbereiten. Garten klimafit machen Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an s.klingelhoefer@neudorff.de Wenn ich mir das Wetter so ansehe, sieht das oft nicht mehr nach Idylle aus. Mal brennt die Sonne alles nieder, am nächsten Tag flutet ein Starkregen den Garten. Können wir unsere Pflanzen eigentlich auf diesen Wahnsinn vorbereiten? Wir müssen aufhören, den Garten zu verwöhnen. Wir müssen ihn resilient machen. Das Problem: Gärten sind noch auf „Schönwetter“ programmiert. Die Lösung: Den Garten zum „Schwamm“ umbauen. Muss Wasser schnell aufsaugen können, um es in der Dürre als eiserne Reserve zu haben. Trockener Gartenboden fühlt sich oft an wie ein uraltes, steinhartes Stück Brot. Warum? Problem: vor allem Humusmangel. Wasser findet keine Poren zum Eindringen, Luft kann nicht rein – also leiden die Pflanzen. Lösung: Mehr Humus in den Boden bringen! Wie wirkt Humus im Boden? Humus = organische Teile Wirken wie kleine Keile, die sich von innen zwischen die harten Bodenplättchen schieben. Zwischen den Krümeln entstehen Hohlräume. Die Krümel werden stabilisiert durch die Ausscheidungen der Mikroorganismen im Boden. Darum reden wir immer so viel über die kleinen Helfer Das nennt man bodenkundlich Krümelbildung. Mehr Humus durch: Kompost – jährlich ausbringen. Torffreie NeudoHum-Erden beim Pflanzen. Organisch düngen mit den festen Azet-Düngern. Das ist sicherlich alles auch gut für Regenwürmer! Sobald Boden weicher und feucht wird, kehren Mikroorganismen und Regenwürmer zurück. Regenwurm-Gänge stabilisieren das Porensystem. • Die sind bei Starkregen wie „Drainagerohre“, die das Wasser schnell in die Tiefe leiten, statt den Mutterboden wegzuspülen. Regenwürmer brauchen aber auch Futter in Form von Mulch, wie angetrockneter Rasenschnitt. Was tun als Intensivkur, wenn der Boden so richtig ausgelaugt ist? Neudorff Terra Preta BodenVerbesserer ausstreuen. Riesige innere Oberfläche durch Pflanzenkohle. Pro Gramm 300 qm Oberfläche, also so viel wie ein kleines Baugrundstück Beschleunigt Humusaufbau massiv. Hilft Wasser zu speichern. Bietet Mikroorganismen im Boden einen Lebensraum. Anwendung: Beim Neupflanzen in den Boden mischen. Bestehender Rasen, Beete etc. jedes Jahr im Frühling ausstreuen und danach gut gießen. Gibt es noch was? Neudorff Wasserspeicher = Bentonit. Natürliches Tonmineral Verbessert dauerhaft sandige Böden, baut sich nicht ab. Wenn es feucht wird, quillt es auf. Hält das Wasser fest und parkt es an den Wurzeln. Speichert bis zu 35 Prozent mehr Wasser im Boden! Anwendung: Beim Pflanzen in die Erde geben oder auf bestehende Pflanzflächen ausstreuen. Zusammenfassend so weit: Humus öffnet die Tür im Boden. Terra Preta bietet Lebensraum für Mikroorganismen. Bentonit speichert Wasser und hält die Bodenstruktur stabil. Wie kommen die Pflanzen an das Wasser ran? Mit den Wurzeln. Geheimnis für Resilienz liegt in einer Symbiose mit Bodenlebewesen. Mit Neudorff Wurzelstark nutzen wir Mykorrhiza-Pilze: Nützliche Pilze, die eine Wohngemeinschaft mit der Wurzel eingehen. Pilz liefert Wasser und Nährstoffe aus winzigen Bodenporen, an die die Wurzel nie käme. Die Pflanze gibt dafür ein bisschen Zucker ab. Resultat: Ein gigantisches Netzwerk, das die Pflanze extrem stressresistent macht. Anwendung: Bei Neupflanzung ins Pflanzloch geben. Bei bestehenden Pflanzen fingertiefes Loch nahe der Pflanzenwurzel bohren, Wurzelstark einstreuen, das Loch mit Erde. Danach gut gießen. Wir haben jetzt Wasser im Boden und ein Super-Wurzelsystem. Aber oben knallt die Sonne mit 30 Grad drauf. Da verdampft doch alles sofort wieder, oder? Stimmt. Nackte Erde heizt sich extrem auf (bis zu 60 Grad). Schlecht für Wurzeln, schlecht für Bodenleben. Regenwürmer ziehen sich in tiefe Erdschichten zurück. Lösung: Neudorff Verdunstungsschutz (Mulchmaterial). Wie ein Sonnenschirm für den Boden. Reduziert das Verdunsten um 35 Prozent. Mulch hält den Boden dunkel, kühl und feucht; man muss deutlich weniger gießen. Bonus: Unterdrückt Unkraut; wird zu Humus umgebaut – Futter für die Regenwürmer! Anwendung: 2-3 cm dick auftragen. Leicht andrücken. Nach der Saison in Boden einarbeiten: Kraftfutter für Mikroorganismen. Sagen da nicht manche Hobbygärtner: Dann pflanz ich halt nur noch Oliven, Palmen und Lavendel. Keine gute Idee: „Mittelmeer-Falle! Mittelmeer-Pflanzen mögen es zwar trocken, aber hassen Staunässe. Wenn im Juni der deutsche Starkregen kommt, faulen sie uns weg. Gleiches beim Matschwetter im Winter. Was ist besser? Heimische Pflanzen! Sind an unser Chaos-Wetter angepasst. Noch besser: Heimische Wildblumen! Sind oft Tiefwurzler – die holen sich das Wasser von ganz unten. Bonus: Bieten Nahrung für Insekten, stabilisiert Ökosystem Garten. Heimische Hecken und Bäume sind die besten natürlichen Schattengeber Senken die Temperatur im Garten spürbar. Und wenn man doch mal zur Kanne greifen muss? Früh morgens gießen! Da ist die Erde kühl und es verdunstet am wenigsten Wasser. Lieber einmal die Woche 20 Liter pro Quadratmeter als jeden Tag ein bisschen. Regt die Pflanzen an, tiefe Wurzeln zu bilden. Immer an den Fuß der Pflanze, niemals über die Blätter „duschen“ (würde Pilzkrankheiten fördern). Fun-Fact: Der „Kühlschrank-Effekt" Ein Garten, der dicht bepflanzt ist und Schatten spendende Bäume oder Hecken hat, kann die Umgebungstemperatur um bis zu 8 Grad senken im Vergleich zu einer gepflasterten Fläche oder einem Schottergarten. Woran erkenne ich, dass meine Mission „Klimafit“ erfolgreich war? Finger-Test: Ist die Erde unter dem Mulch auch nach drei Tagen Hitze noch feucht? Regen-Test: Bleiben nach einem Schauer Pfützen stehen (schlecht!) oder ist alles sofort weggeatmet (perfekt!)? Ein klimafitter Garten arbeitet für dich, nicht du für ihn. 3 Tipps Boden optimieren mit Neudorff Wasserspeicher und Wurzelstark. Erde mit Verdunstungsschutz abdecken. Auf robuste, heimische Pflanzen setzen.

  2. Schnell im Beet - Chelsea Flower Chop
    21.05., 04:0000:06:34

    Geheim-Tipp für extra-viele Blüten im Beet Schnell im Beet: Chelsea Flower Chop Hallo ihr Gartenmenschen, \ hier gehts um kurze Mini-Anleitungen und einfache Begriffs-Erklärungen. Sie bringen euch hoffentlich schnell auf ein neues Level in der Pflanzenpflege. Heute hast du ein Thema mitgebracht, da weiß ich gar nicht, worum es überhaupt geht. Was bitte ist der Chelsea Flower Chop? Also erstmal ist es was Britisches – Überraschung. Die Briten sind ja als Experten für prachtvolle Gärten bekannt Und zweitens geht es darum, dass du die Blütezeit mancher Stauden um Wochen verlängern und ihren Wuchs verbessern kannst Du brauchst dafür nur eine Schere Also Abschneiden soll bei Blüten helfen?? Ich bin gespannt! So ist es. Du greifst Ende Mai (in kalten Lagen auch erst im Juni) beherzt zur Gartenschere. Und du verhilfst manchen Stauden damit zu mehr Blüten und einem buschigeren Wuchs. Und zwar schneidest du ein Drittel aller Triebe, gleichmäßig über die Pflanze verteilt, einfach um ca. 1/3 zurück. Oder du machst es nur mit der vorderen Hälfte und lässt erstmal die hintere stehen. Dann passiert folgendes: An den zurückgeschnittenen Trieben bilden sich die Knospen ein paar Wochen später und blühen auch entsprechend später. Die Pflanze wirkt voller und buschiger, weil der Austrieb aus dem Rückschnitt deutlich verzweigter ist. Außerdem werden die Blütenstängel durchs zurückschneiden standfester und knicken nicht so schnell um. Interessant. Geht das bei allen Stauden? Vor allem geht es um hohe Spätblüher, wie Sommer-Phlox (bei besonders hohen Sorten kannst du auch nur den äußeren Ring zurückschneiden) Sonnenhut (Rudbeckia und Echinacea) Stauden-Sonnenblume Sonnenbaut Hohe Dolden-Glockenblumen Indianernessel Katzenminzen Die Hohe Fetthenne u.a. Stauden, die schnell mal auseinanderfallen, kannst du auch komplett um 1/3 einkürzen. Sie blühen dann später, fallen aber nicht auseinander. Das gilt auch für die hohen Raublatt- und Glattblatt-Aster-Sorten Muss ich sonst noch was beachten? Nicht das Düngen vergessen, der Rückschnitt kostet natürlich Kraft. Wer nicht im März gedüngt hat, sollte das nach dem Schnitt nachholen. Mit unserem organischen Azet StaudenDünger kriegen die Pflanzen alles, was sie brauchen. Besser nicht bei anhaltender Trockenheit schneiden, damit sie sich schneller erholen Erstmal vorsichtig versuchen bei älteren Stauden, die schon lange stehen. Kontakt zu Neudorff

  3. Kürbis - Gemüse für Anfänger
    14.05., 04:0000:21:04

    Wirklich einfach, den eigenen Kürbis anzubauen. Keine schwierige Pflege, wenig Aufwand beim Pflanzen - quasi kinderleicht! Kürbis – Gemüse für Anfänger Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an s.klingelhoefer@neudorff.de Man sagt ja, man kann dem Kürbis beim Wachsen zusehen. Stimmt das eigentlich, oder ist das Anglerlatein für Gärtner? Absolut kein Latein! In der Hochsaison schaffen die Triebe mehrere Zentimeter pro Nacht. Pure Magie: Man pflanzt einen kleinen Kern und zwei Monate später ist der halbe Garten „erobert“. Weitere Vorteile: Beschatten mit ihren riesigen Blättern den Boden, Unterdrücken Unkraut, Liefern Ernte, die man mit beiden Händen tragen muss. Die Qual der Wahl: Es gibt doch so viele Sorten - welche Sorte passt zu mir? Hokkaido ist toll, weil man die Schale mitessen kann. Aber wer den nächsten Level will, probiert eine der ca. 800 anderen Sorten. Spaghettikürbis: Fruchtfleisch zerfällt beim Kochen in lange Fasern – quasi die gesunde Low-Carb-Pasta direkt aus der Natur. Muskatkürbis (z.B. 'Musquee de Provence'): schmeckt fantastisch, braucht aber viel Platz und Wärme. Bischofsmütze: festes Fleisch, süßlich-nussig; sehr harte Schale, die perfekte essbare Suppenschüssel. Es gibt ja Meldungen, dass Kürbisse bitter werden können – was hat es damit auf sich? Nur Saatgut aus dem Handel nehmen! Ausschließlich Speisekürbisse essen! Zierkürbisse enthalten giftige Bitterstoffe (Cucurbitacine), die lebensgefährlich sein können. Wenn Speisekürbisse bitter schmecken: Sofort weg damit! Warum soll man keine Samen selbst nachziehen? Zierkürbisse enthalten von Natur aus Cucurbitacine. Das sind bittere Giftstoffe, die die Pflanze vor Fraßfeinden schützen. Bei unseren Speisekürbissen wurden diese Stoffe mühsam herausgezüchtet. Das Problem: Wenn sich ein Speisekürbis mit einem Zierkürbis kreuzt, schlagen in der nächsten Generation (also aus deinen gesammelten Samen) oft die Gene des Zierkürbisses wieder durch. Du ziehst dir also quasi eine „Gift-Bombe“ heran, die äußerlich wie ein normaler Kürbis aussieht. Kürbisse sind extrem kreuzungsfreudig. Es reicht, wenn du einen Speisekürbis im Garten hast und irgendein Nachbar hat Zierkürbis-Sorten zur Deko. Bienen fliegen munter hin und her. Die Goldene Regel: Auch wenn es schwerfällt: Kauf jedes Jahr frisches, zertifiziertes Saatgut. Das Risiko einer Vergiftung ist den gesparten Euro nicht wert. Und wie gesagt: Sobald eine Frucht – egal ob Kürbis oder Zucchini – bitter schmeckt: Nicht schlucken, sofort ausspucken und die ganze Mahlzeit entsorgen! Kochen zerstört das Gift leider nicht. Die Kinderstube: Wann geht’s los? Nicht zu früh aussäen, sonst werden die Jungpflanzen lang, dünn und schwach. Vorziehen ab April bei 18-20°C oder ab Mai Samen direkt draußen in die Erde stecken. Profi-Trick: Kürbisse hassen es, wenn ihre Wurzeln gestört werden. Deshalb gleich größere Töpfe für die Anzucht benutzen. Ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, können sie dann raus. Standort: sonnig und windgeschützt. Gern in der Nähe des Komposts. Boden: humusreich, gleichmäßig feucht. An Schnecken-Schutz denken (Ferramol Schneckenkorn); Jungpflanzen sind sehr gefährdet. Wie Teenager im Wachstum: Der Hunger der Riesen Kürbisse sind Starkzehrer, brauchen richtig viel Power aus dem Boden. Pflanzloch mit NeudoHum Tomaten- & GemüseErde vorbereiten. Die ist torffrei und bietet genau die Nährstoffe, die ein Kürbis für den Start braucht. Hoher Platzbedarf: pro Pflanze 1 bis 2 Quadratmeter! Kürbis kann man auch im Sack anbauen – einfach NeudoHum Tomaten- & GemüseErde als Grow-Bag benutzen. Kürbisse als Kletterkünstler & der „BH“-Trick Kürbisse haben kleine Greifarme, die Ranken. Klettern liebend gerne an Zäunen oder sogar auf das Dach eines Gartenhauses. Problem: Wenn der Kürbis in der Luft hängt, wird er irgendwann zu schwer für seinen Stiel. Lösung: der „BH“-Trick: ein Netz bauen (z.B. aus alten Nylonstrümpfen oder Gemüsenetzen), das am Zaun befestigt wird. So liegt die Frucht sicher wie in einer Hängematte oder eben einem BH. Dos und Don’ts: die richtige Pflege: Gießen: Hoher Wasserbedarf – besonders sobald sich Früchte bilden. Immer direkt am Fuß der Pflanze gießen. Stock kann bei Orientierung im Blätterwirrwarr helfen. Staunässe vermeiden. Niemals über die Blätter duschen > eine Einladung für Pilzkrankheiten. Tipp: Mulchschicht schützt Boden vor dem Austrocknen. Düngen: Azet TomatenDünger. Enthält viel Kalium, was die Früchte fest und haltbar macht. 50 g gleich ins Pflanzloch, noch mal im Juni, und im August Sonstige Pflege. Kürbistriebe im Kreis legen, um Platz zu sparen. Ranken nach Fruchtansatz einkürzen, damit mehr Kraft in die Kürbisse geht. Tipp für feuchte Tage: Brett oder Stroh unter die Früchte legen, damit sie nicht direkt auf der nassen Erde liegen und vielleicht faulen. Sprechstunde: Blattläuse und das Mehltau-Duo Echter Mehltau „Schönwetterpilz“ Weißer Belag auf Kürbisblättern, wie Mehlstaub auf der Blattoberseite, abwischbar. Liebt warme Tage und kühle Nächte mit Tau. Dagegen hilft Armisan PilzFrei Falscher Mehltau „Schlechtwetterpilz“ – dagegen haben wir leider nix Oft zuerst gelbliche, eckige Flecken auf der Blattoberseite Grauvioletter Pilzrasen auf der Blattunterseite. Blatt auch mal umdrehen! Dringt tief ins Gewebe ein, nicht abwischbar. Kommt bei nasskaltem Wetter. Bei beiden Mehltau-Arten sterben die Blätter. Das schwächt den Kürbis. Befallene Blätter entfernen und im Hausmüll entsorgen. Vorsorge: Pflanzen mit Neudorff BioKraft Grundstoff Schachtelhalm stärken. Enthaltene Kieselsäure macht die Zellwände so hart, dass der Pilz kaum eine Chance hat, einzudringen. Blattläuse: Meist an den Triebspitzen. Oft hilft schon ein gezielter Wasserstrahl. Nützlinge wie Marienkäfer fördern. Sonst Neudosan, mit Kali-Seife Wann ist Erntezeit? Klopftest: Wenn es hohl klingt, ist der Kürbis reif. Stiel muss trocken, hart und fast schon wie Kork aussehen. Farbe vollständig ausgebildet, pralle Oberfläche. Wie ernten? Mit einem scharfen Messer Kürbis mit einem Stück Stiel abschneiden. Unbedingt noch vor dem ersten Frost ernten. Den Kürbis niemals am Stiel tragen. Wenn er abbricht, kommen Bakterien rein und der Kürbis fault im Lager weg. Haltbarkeit im kühlen Keller (ca. 10-15 Grad): bis zu drei Monate. Milpa – Teamwork im Beet Für alle, die ein bisschen mehr experimentieren wollen: Kürbis im Milpa-Kultur („Drei Schwestern“) anbauen. Geniale Wohngemeinschaft aus Mais, Stangenbohnen und Kürbis. Rollenverteilung: Mais als natürliche Kletterstange. Bohnen ranken am Mais hoch und liefern – wie ein eingebautes Kraftwerk –Stickstoff in den Boden. Kürbis macht sich unten breit, beschattet mit seinen riesigen Blättern die Erde und hält sie feucht und unkrautfrei. Profikniff für den Erfolg: Mais braucht Vorsprung. Ab Anfang April geschützt vorgeziehen. Bohnen dürfen nicht zu wüchsig sein, damit sie den Mais nicht erdrosseln. Wenn man das richtig macht, hat man auf kleinstem Raum ein perfektes Ökosystem. 3 Tipps Nicht zu früh starten. Viel Platz und viel Futter Blatt-Check: Auf Mehltau achten und frühzeitig stärken

  4. Garten-Check Mai
    07.05., 04:0100:02:46

    Garten-Check Mai Hallo, ihr Gartenmenschen da draußen. Habt ihr auch gelegentlich das Gefühl, ihr vergesst das eine oder andere todo im Garten? Geht es uns nicht allen so?? Hier kommt euer kurzer Garten-Reminder für den Mai. Gemüsegarten Jetzt sind die fröstelnden Kollegen bereit für Beet und Balkon – gern in unsere torffreie NeudoHum Tomaten- und GemüseErde: Tomate Zucchini Kürbis Paprika und Chilis Gurken Aubergine Direkt ins Beet säen kannst du jetzt Busch- und Stangenbohnen Erbsen Möhren Pastinaken Zucchini Basilikum Frisch ausgesätes im Beet kannst du jetzt vereinzeln, also zu dicht stehende Pflänzchen rausziehen. Entweder woanders einpflanzen – oder kompostieren. Ernten kannst du jetzt schon Radieschen, vielleicht schon den ersten Salat, wenn du früh dran warst Obstgarten Früchte tragen die meisten Obstbäume nur an waagerechten Trieben. Darum könnt ihr jetzt steil hochwachsende Triebe runterbinden. Bei Spalierobst die Seitentriebe zurückschneiden Beerensträucher und vor allem Erdbeeren mulchen, z.B. mit unserem Verdunstungsschutz Ziergarten Vieles könnt ihr jetzt direkt ins Freie pflanzen: Dahlien Gladiolen Und andere Knollen- und Zwiebelgewächse Aussäen könnt ihr jetzt alle Sommerblumen, wie Ringelblume Kornblume Sonnenblume Akelei Kübelpflanzen können jetzt nach draußen – aber Vorsicht vor Sonnenbrand. Abhärten im Schatten! Auch den Balkon könnt ihr jetzt bienenfreundlich bepflanzen – da gibt´s auch eine Episode dazu! Nach der Blüte Sträucher auslichten – alte, dicke Trieber immer bis ganz nach unten abschneiden Auch jetzt könnt ihr noch gut eine mehrjährige Blumenwiese anlegen Rasen erst jetzt vertikutieren – wenn es überhaupt nötig ist. Habt ihr Fragen? Meine Mailadresse lautet sabine.klingelhoefer@neudorff.com Aber natürlich könnt ihr uns auch über www.neudorff.com erreichen, und dort stöbern nach noch mehr Gartentipps.

  5. Neue Gemüsearten fürs Beet
    30.04., 13:5900:18:28

    Immer nur Tomate und Radieschen ist langweilig! Wie wäre es mit Flower Sprouts?? Was Neues fürs Gemüsebeet Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an s.klingelhoefer@neudorff.de Es gibt ein Gemüse, das aussieht wie Rosenkohl, aber mit vielen gekräuselten Blättern. Was ist das? Das sind Flower Sprouts. Andere Namen: Kalettes (Markenname, verniedlicht „Kale“ - Grünkohl), Kohlröschen, Wilder Rosenkohl oder „Pettikohl“ (wegen des Aussehens wie ein Petticoat). Kreuzung aus Rosenkohl und Grünkohl. Die Geschichte: Junges Gemüse im buchstäblichen Sinne! Klassisch gezüchtet ab Mitte der 1990er Jahre von Jamie Claxton. Nach 15 Jahre sahen die Flower Sprouts so aus, wie wir sie heute kennen. Keine festen Kugeln, sondern offene Blätter Zuerst in Großbritannien im Handel, ab 2010. Wie schmecken sie? Eher wie Rosenkohl oder eher wie Grünkohl? Kombination aus beidem. Deutlich milder als Rosenkohl. Leicht nussig. Kein penetranter Kohlgeruch, deshalb auch bei Kohlskeptikern (Kindheitstrauma Rosenkohl) beliebt. Sieht im Beet schön aus, macht auf dem Teller etwas her. Was stellt man damit in der Küche an? Halbiert in Olivenöl anbraten. Mit Honig & Chili karamellisieren. Im Ofen rösten mit Parmesan. Roh fein hobeln als Wintersalat. Als Topping auf Flammkuchen oder Pasta. Kurz blanchieren und mit Nussbutter servieren. Sind Flower-Sprouts anfängertauglich? Absolut, robuster als viele denken. Werden wie Rosenkohl kultiviert. Standort: sonnig. Nährstoffreicher, lehmhaltiger Boden. Im Sommer ausreichend gießen. Wie sieht es mit dem Düngen aus? Starkzehrer → brauchen „Futter“ wie Teenager im Wachstum – ohne ordentliches Essen wird das nichts. Beim Pflanzen torffreie NeudoHum Tomaten- & GemüseErde als nährstoffreiche Basis. Während der Wachstumsphase organisch mit Azet Tomatendünger nachdüngen. Man merkt sofort, wenn sie zu wenig Nährstoffe bekommen. Dann bleiben die Röschen klein und die Pflanze wirkt nicht vital. Organische Düngung = gleichmäßiges Wachstum. Mischkultur mit Tomaten kann helfen, dem Kohlweißling vorzubeugen. Stimmt es, dass Flower Sprouts nach dem ersten Frost besser schmecken? Ja, Frost wandelt Stärke in Zucker um. Geschmack wird noch milder, leicht süßlich. Wie erntet man sie? Die Sprouts (Kohlröschen) wachsen in den Blattachseln der stark gekräuselten Blätter. Mit den Fingern abbrechen. Erste Ernte etwa ab Oktober. Von unten nach oben abernten. Ernte über mehrere Wochen möglich. Macht richtig Spaß, im Herbst immer wieder neue Röschen abzubrechen. Wo kriege ich Flower Sprouts her? Saatgut bei gut sortierten Online-Saatguthändlern. Ab Ende März vorziehen. Ab Anfang Mai ins Beet setzen. Pflanzabstand: 50 cm, Stützstab empfehlenswert. Mit etwas Glück sind auch Jungpflanzen im Fachhandel zu finden. Frühzeitig schauen – noch kein Standardgemüse. Und wenn du sagst: Kohl ist einfach nicht mein Ding – dann probier doch mal etwas ganz anderes: Okra Kann man Okra wirklich hier anbauen? Ja, aber nur mit viel Sonne – wächst bevorzugt in tropisch-warmen Gebieten. Braucht geschützten Standort, am besten im Gewächshaus oder Folientunnel. Ideal sind Temperaturen um die 25 Grad. Je wärmer, desto besser. Zu kalt: Blüten, aber kaum Schoten. Lockere, nährstoffreiche Erde wichtig, z.B. torffreie NeudoHum Tomaten- & GemüseErde Staunässe vermeiden. Ist eine der ältesten Gemüsepflanzen und wird schon seit Jahrtausenden angebaut – also genau das Gegenteil von den Flower Sprouts. Wann ist Okra erntereif? Zwei Wochen, nachdem die Blüten (sehen aus wie Eibisch) verblüht sind Bei 8–10 cm Länge. Nicht zu lange warten, sonst holzig. Fast täglich kontrollieren – wachsen rasant. Wie bereite ich Okra zu? Schmeckt ein bisschen wie Bohnen. In Scheiben schneiden & knusprig braten. Grillen mit Zitronensaft. In Curry oder Gemüsepfanne. In Eintöpfen als natürliches Bindemittel (sondert lösliche Ballaststoffe (schleimig) ab – gut für den Darm). Schoten kurz in Essigwasser blanchieren und abschrecken -> kein Schleim. Wo bekommt man Okra her? Saatgut im spezialisierten Handel Jungpflanzen eher selten Aussaaten ab April vorziehen Ende Mai auspflanzen, Abstand 30 x 60 cm Da passt die Süßkartoffel gut dazu! Über die haben wir schon mal eine Folge gemacht. Trendgemüse, aber botanisch keine Kartoffel. Auch sehr wärmeliebend. Perfekt fürs Hochbeet oder große Kübel. Jungpflanzen von Gemüsesorten kaufen Oder selbst „Slips“ (Sproßstecklinge) ziehen (keine behandelten Supermarktknollen verwenden). Erst Ende Mai auspflanzen. 3 Tipps Trau dich! Pflanze jedes Jahr mindestens ein Gemüse, das du noch nie gegessen hast. Okra und Süßkartoffel sind Sonnenanbeter. Erst nach den Eisheiligen raussetzen. Guter Boden ist wichtig.

  6. Schnell im Beet - Essbare Blüten
    23.04., 04:0000:06:50

    Welche Blüten aus dem Garten könnt ihr essen? Schnell im Beet: Essbare Blüten Hallo ihr Gartenmenschen, \ hier gehts um kurze Mini-Anleitungen und einfache Begriffs-Erklärungen. Sie bringen euch hoffentlich schnell auf ein neues Level in der Pflanzenpflege. Heute wird’s bunt – es geht um was zu Essen Ja, es geht um Blüten, die man essen kann Die pimpen jeden langweiligen Blattsalat auf Und die meisten kannst du ganz lässig irgendwo aussäen, und immer wieder ernten. Finde ich super Hört sich wirklich gut an. Aber – einfach lässig aussäen hört sich so einfach an. Ein bisschen aufwendiger ist es wahrscheinlich schon?? Naja, du musst den Boden etwas lockern. Aber du brauchst dafür kein ganzes Beet. Es geht auch, wenn du kleine Tupfer in deinem Staudenbeet aussäst – aber bitte markieren mit einem Stab, damit du weißt wo du gießen darfst Noch einfacher ist es natürlich, wenn du die einfach in kleine Töpfe oder Aussaatschalen aussäst. Natürlich mit unserer torffreien NeudHum Aussaat- und KräuterErde. Wenn sie dann so 5 cm hoch sind, kannst du sie auspflanzen Verstanden. Jetzt aber zum bunten Teil – was eignet sich denn dafür?? Wo soll ich da anfangen?? Gartenpflanzen wie Rosen, Gladiolen, Indianernessel, Stiefmütterchen, Taglilien sind essbar Ebenso Nelken, Veilchen, Begonien oder Astern, Tagetes, Dahlien, duftgeranien Wobei bei den großen Blüten immer nur die Blütenblätter essbar sind, die anderen Teile sind oft zäh oder schmecken herb Ringelblume, Kapuzinerkresse, Borretsch, Zucchini und Kürbis Majoran, Thymian Gänseblümchen, Klee, Taubnessel, Löwenzahn, Schnittlauch Kann ich die eigentlich auch kaufen? Ja durchaus. Das Problem ist nur, dass die im Handel meist mit chemischen Pflanzenschutzmitteln behandelt sind. Darum lieber Finger weg. Auch am Straßenrand nichts sammeln, wegen der Verschmutzung durch den Verkehr – und Hunde u.ä. Kontakt zu Neudorff Shownotes Forum auf Neudorff.de; Facebook und Insta Direktnachrichten

  7. Was geht auf dem Nord-Balkon?
    16.04., 03:0000:15:24

    Es gibt schöne Pflanzen, die auch mit weniger Licht noch gut wachsen können. Also nicht verzagen! Nordbalkon – was wächst, wenn (fast) nichts wächst? Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an s.klingelhoefer@neudorff.de Heute gehts um einen Balkon, der zu Unrecht einen schlechten Ruf hat – den Nordbalkon. Findest du? Denk mal zurück …. Sommer, 35 Grad: Auf dem Südbalkon verdorren die Geranien, man kann nicht mal fünf Minuten sitzen. Währenddessen: Der Nordbalkon bleibt angenehm kühl. In Zeiten des Klimawandels wird der Nordbalkon vom Problem zur Lösung. Heute zeige ich dir, wie du ihn zur grünen Oase machst. Warum der Nordbalkon anders tickt Wenig Licht, kühl, feucht – klingt erstmal schwierig. Südpflanzen (Petunien, Geranien) leiden: „Geilwuchs“ – sie strecken sich verzweifelt nach Licht. Dazu kommt Staunässe-Gefahr durch längere Feuchtigkeit (Wurzelfäule, Krankheiten,…) Aber: Das sind perfekte Bedingungen für bestimmte Pflanzen! Das Problem ist nicht der Balkon – sondern dass wir die falschen Pflanzen nehmen. Welche Pflanzen lieben den Schatten? Zierpflanzen: Fuchsien (Fun Fact: Stammen aus Anden-Nebelwäldern – der deutsche Nordbalkon ist quasi ihre Heimat! Blühen üppig, wo Geranien und Co versagen). Knollenbegonien: leuchtende Blüten. Fleißiges Lieschen: farbenfroh und pflegeleicht. Stauden: Funkien, Farne, Purpurglöckchen – monatelange schön, nicht nur 2 Wochen. Weniger knallig, dafür zeitlos elegant. Naschgarten: Schnittlauch, Minze, Petersilie. Pflücksalate, Spinat, Rucola – alles, was wir der Blätter wegen ernten. Walderdbeeren; wachsen gut im Halbschatten (natürlicher Standort). Heidelbeeren im Kübel mit saurer Erde (NeudoHum HortensienErde). Ich kann’s mir richtig vorstellen: Im Hintergrund Farne, davor Funkien mit ihren riesigen Blättern, vorne ein paar Fuchsien in Pink … Genau, und dann den Balkon noch eher luftig gestalten. Und Spiegelfliesen oder hellen Oberflächen, die Licht reflektieren. Wie bereite ich die Töpfe richtig vor? Wichtig: gute Drainage! Unten eine Schicht Kies oder Tonscherben ist Pflicht. Strukturstabile Erde: NeudoHum Balkon- und Kübelpflanzenerde (enthält Holzfasern für lockere, luftige Struktur, schnelle Oberflächentrocknung beugt Schimmel, Pilzbefall und Schädlingen vor, torffrei). Gießen: Weniger ist mehr im Schatten; „Finger-Test“ hilft. Wie dünge ich auf dem Nordbalkon richtig? Pflanzen wachsen im Schatten langsamer, brauchen aber trotzdem kontinuierlich Nährstoffe. Azet DüngeSticks für Blühpflanzen. Einfach in die Erde stecken; Menge gemäß Topfgröße (siehe Packung). Versorgen die Pflanzen für Monate mit Nahrung. Enthalten Mykorrhiza-Pilze, die das Wurzelsystem der Balkonpflanzen vergrößern und Nährstoffe besser erschließen. Wer lieber flüssig düngt: Azet BalkonpflanzenDünger flüssig. Rein organisch, aktiviert das Bodenleben auch bei kühlem Wetter. Nebenthema: Bienen im Schatten – geht das überhaupt? Viele Balkonpflanzen sind eh nicht bienenfreundlich – selbst in der Sonne. Es gibt tolle Stauden-Alternativen für den Schattenbalkon: Astilbe, Akelei, Wald-Geißbart, Tellerhortensien. Frühblüher wie Lungenkraut (Pulmonaria) und Schaumblüte (Tiarella). 3 Tipps für deinen Nordbalkon Struktur statt Blüten: Farne, Funkien & Co. machen dauerhaft Freude. Gießen mit Gefühl: Erst wenn die Erde trocken ist. Smart Düngen: mit Azet DüngeSticks oder Azet BalkonpflanzenDünger flüssig für gesunde Pflanzen.

  8. Garten-Check April
    09.04., 05:0000:03:24

    Ganz kurz: was brauchen eure Pflanzen in diesem Monat? Garten-Check April Hallo, ihr Gartenmenschen da draußen. Habt ihr auch gelegentlich das Gefühl, ihr vergesst das eine oder andere todo im Garten? Geht es uns nicht allen so?? Hier kommt euer kurzer Garten-Reminder für den März. Gemüsegarten Jede Menge Aussaaten im Freien möglich: Erbsen, Möhren, Spinat, Rote Bete, Mangold, Salate Aussäen auf der Fensterbank geht mit Melonen, Gurken, Zucchini, Mais Evtl. pikieren, also zu dicht gesätes auseinander pflanzen Auspflanzen geht auch schon: Salate, Mangold, Blumenkohl Kartoffeln könnt ihr vorkeimen und bei Bodentemperaturen ab 7 °C pflanzen Hochbeet spätestens jetzt auffüllen mit torffreier Neudohum-Erde Obstgarten Spätestens jetzt alle Obstbäume und Sträucher und Erdbeeren düngen Monats- oder Frigo-Erdbeeren pflanzen. Die regulären Erdbeeren erst im Juli pflanzen Sommertragende Himbeeren auslichten: pro Meter 10 Triebe stehen lassen Ziergarten Gucken, wo noch Lücken sind von Frühlingsblühern. Und im Kalender eintragen, da im Hrbst nachzupflanzen Direkte Aussaat von Kapuzinerkresse, Kornblume, Mohn, Sonnenblumen u.a. Pflanzen: Dahlien, Gladiolen, Lilien, Montbretien, Stauden Frühjahrsblühende Sträucher nach der Blüte auslichten (Forsythien u.a.) Rasen spätestens jetzt mit Azet Rasendünger organisch versorgen. Vertikutieren erst im Mai Lücken im Rasen schließen mit Rasenreparatur Lückenlos Stauden spätestens jetzt zurück schneiden Wilde Ecken im Garten liegen lassen, für Insekten und Co. Habt ihr Fragen? Meine Mailadresse lautet s.klingelhoefer@neudorff.com Aber natürlich könnt ihr uns auch über neudorff.com erreichen, und dort stöbern nach noch mehr Gartentipps.

  9. Unkraut im Rasen
    02.04., 04:0000:16:47

    Im Rasen wachsen mehr Unkräuter als Rasengräser? Dann haben wir Ideen, wie ihr einfach wieder schönen Rasen bekommt. Unkraut im Rasen Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an s.klingelhoefer@neudorff.de Warum ist Unkraut im Rasen gerade im Frühling so ein großes Thema? Unkraut wächst schneller als Gras, besonders bei Lücken im Rasen. Nach dem Winter ist der Rasen oft geschwächt – das nutzen Klee und Co gnadenlos aus. Woran liegt das? Nährstoffmangel, saurer Boden, verdichtete Bodenstruktur. Also liegt es weniger am „bösen Unkraut“, sondern am Boden? Genau – Unkraut ist ein Symptom. Der Boden schreit: Hilf mir! Ich kann deinen Rasen nicht mehr richtig versorgen. Wie finde ich heraus, was meinem Rasen konkret fehlt? Mit dem kostenlosen Neudorff-RasenCHECK. Diagnose-Tool mit vielen Bildern. Führt Schritt für Schritt zur Ursache. Gibt konkrete Empfehlungen (Düngen, Kalken, Nachsäen …). Mehr Dünger = weniger Unkraut? Ja! Gut ernährte Rasengräser sind wie fitte Sportler. Die halten was aus. Aus einem Rasen-Samenkorn wächst nicht nur ein Halm. Sondern im besten Fall gibt es sehr viele Halme aus einem Korn. Je besser die Dünger-Versorgung, umso dichter der Rasen. Unkräuter haben dann wenig Chancen Verdrängen Unkraut einfach durch ihre Kraft. Umgekehrt: Schwacher Rasen wird von Unkraut überrollt. Was muss ich für einen fitten Rasen tun? Bodenfruchtbarkeit erhöhen: Im Frühling jedes Jahr Neudorff Terra Preta BodenVerbesserer ausbringen. Mit Biopflanzenkohle und Mikroorganismen. Hilft, die Humusschicht wiederherzustellen, die man durchs Rasenmähen verliert. Genauer haben wir drüber erst neulich im Podcast „Schutz vor Trockenheit im Beet“ gesprochen. Rasen düngen: Mindestens zweimal jährlich mit unserem Rasendünger düngen – Frühling & Herbst. Warum spezieller Rasendünger? Da sind die Nährstoffe im richtigen Verhältnis drin. Viel Stickstoff fürs Wachstum und die richtige Nährstoffkombination. Bei Rasen mit viel Unkraut ist das richtige Produkt: RasenDünger Moos- & UnkrautStopp. Extra Eisen für saftig grünes Gras. Viel Kalium für widerstandsfähigen Rasen, wenn es mal trockener wird. Organischer Anteil aktiviert Bodenleben. Im März/April ausbringen. Reicht das auch für harte Fälle? Nicht immer. Im Mai/Juni noch mal mit Azet RasenDünger nachdüngen, wenn der Rasen ein paar Wochen nach dem ersten Düngen nicht sattgrün wird. Im September/Oktober dann nochmal mit Azet HerbstRasenDünger düngen. Mehr Kalium für Winterhärte. Hast du noch weiter Tipps? 1x jährlich pH-Wert checken mit pH-Bodentest Unter 6,0: Mit Azet RasenKalk gezielt den Boden entsäuern. Aber bitte nur nach Test, nicht auf Verdacht. Idealer Zeitpunkt: Frühjahr, 2 Wochen vor dem Düngen. Auch im Azet RasenKalk sind wieder unsere hilfreichen Mikroorganismen. Was ist mit Vertikutieren – hilft das gegen Unkraut? Nur im Ausnahmefall notwendig und sinnvoll. Entfernt zwar mit den rotierenden Messern das Unkraut und Rasenfilz, aber die Ursache (Nährstoffmangel, verdichteter Boden) bleibt. Ohne Nachsorge kommt das Unkraut oft schneller zurück, als dir lieb ist. Nach dem Vertikutieren den Rasen mit TerraVital RasenSanierer wieder in Schuss bringen. Was wirkt besser als Vertikutieren? Rasen stärken statt Symptome bekämpfen. Zum Beispiel mit dem RasenDünger Moos- & UnkrautStopp. Gibt’s auch als RasenDünger Moos-& UnkrautStopp flüssig für gezielte Anwendung. Einzelpflanzen wie Löwenzahn & Klee mit Wurzel ausstechen. Vertikutieren hilft da gar nicht. Richtig mähen: Jede Woche mähen, nur die Spitzen schneiden. Rasenmäher auf 4 bis 5 cm einstellen, im Schatten lieber 6 cm. So bleibt genug Blattmasse für Photosynthese, Boden bleibt beschattet. Mulchmähen. Schnittgut liegen lassen – liefert natürliche Nahrung für den Boden. Klappt nur bei regelmäßigem Schnitt; sonst entsteht Rasenfilz. Lücken im Rasen sofort nachsäen: Kleinere Stellen: Rasenreparatur LückenLos. Größere Bereiche: TerraVital RasenSanierer. Nach dem Sanieren regelmäßig düngen Mindestens 2x im Jahr mit Azet RasenDünger So gelingt das Nachsäen: Hochwertigen Rasensamen verwenden. In billigen Mischungen stecken oft kurzlebige Futtergräser – oder sogar Unkrautsamen. Bitte großen Bogen machen um die Berliner Tiergarten-Mischung Boden vorbereiten. Boden lockern, Samen festdrücken, regelmäßig bewässern, bis das neue Gras kräftig wächst. 3 Tipps für einen schönen Rasen Mit organischem Dünger im Frühjahr starten. Nur bei Bedarf kalken – nach pH-Test. Lücken sofort nachsäen – sonst besetzt sie das Unkraut.

  10. Schnell im Beet - Gemüsebeet vorbereiten
    26.03., 04:0000:06:22

    Das kann ich vor dem Aussäen und Pflanzen im Beet tun Schnell im Beet: Gemüsebeet vorbereiten Hallo ihr Gartenmenschen, \ hier gehts um kurze Mini-Anleitungen und einfache Begriffs-Erklärungen. Sie bringen euch hoffentlich schnell auf ein neues Level in der Pflanzenpflege. Der Winter verschwindet – und jetzt geht’s los im Gemüsebeet. Was kann ich da jetzt machen? Meist sind ja noch Pflanzen oder Reste davon dort. Die kommen erstmal weg. Dann greife ich beherzt zur Grabegabel und steche in den Boden, wackele hin und her und hebe den Boden etwas an Wichtig – nicht umdrehen. Wir wollen nicht umgraben. Warum ist das so wichtig? Der Boden ist quasi ein multi-kulti Lebensraum. In jeder Etage leben ganz bestimmte Käfer, Würmer, Mikroorganismen. Wenn wir die von oben in den Keller schieben durch das umgraben, sterben sie oder brauchen ewig, um wieder nach oben zu kommen. Das wollen wir nicht! OK, gelockert ist dann also. Aber zum Säen reicht das ja noch nicht. Stimmt. Da braucht es noch mehr – je nach Bodenart unterschiedlich Im Sandboden ist man hiermit schon fast fertig, beim Tonboden braucht es noch etwas mehr Meist hat man nach dem Lockern noch grobe Klumpen. Die kann ich mit der Grabegabel aufstechen, oder einfach draufhauen, damit sie zerfallen. Und dann kommt die Harke zum Einsatz, oder eins meiner Lieblingsgeräte, die Rollhacke oder Kultivator Das hört sich ja lustig an Ja, vor allem aber praktisch. Ist ein Gerät mit Stil, unten rollt es um eine Achse, mit mehreren kleinen Metallblättern dran. Damit rollere ich übers Beet – ist anstrengender, als es sich anhört. Aber hinterher ist alles schön feinkrümelig Dann kann ich danach gleich aussäen? Im Prinzip ja – aber besser ist es, 1-2 Wochen zu warten. Damit sich der fluffige Boden wieder etwas setzt Dann kriegen die feinen Wurzeln der Keimlinge gleich guten Kontakt zum Boden. Kontakt zu Neudorff Infos zu Neudorff findet ihr auf www.neudorff.de. Oder schreibt Sabine direkt unter s.klingelhoefer@neudorff.de

  11. Schutz vor Trockenheit im Beet
    19.03., 04:0000:25:26

    Wie kann ich meine Gartenpflanzen vor Trockenheit schützen? Was kann ich zur Vorbereitung tun? Schutz vor Trockenheit im Beet Eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an s.klingelhoefer@neudorff.de Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de Es ist März. Die Gartenzeit fängt endlich wieder an. Warst du schon draußen? Klar war ich schon draußen. Ich freu mich auch sehr, dass das jetzt wieder öfter ist. Viele denken im Moment vor allem ans Pflanzen. Außerdem ist jetzt auch die beste Zeit, um sich um den Boden in den Beeten zu kümmern. Warum um den Boden? Weil in einem Boden, der sich anfühlt wie ein zerbröselter Keks, exakt gar nichts gut wächst. Das Wetter wird immer extremer – das fordert den Boden heraus. Stimmt. Trockenheit oder Starkregen nehmen zu. Nackter Boden leidet da doppelt: trocknet in Dürreperioden aus, wird bei Starkregen weggeschwemmt. Ziel: Boden so vorbereiten, dass er Wasser halten kann. Gut gepflegter Boden = schönere Pflanzen, weniger Arbeit mit dem Gießen. Was sind die wichtigsten Maßnahmen? Bodenpflege startet im Frühjahr. Das „Gold des Gärtners“ (Kompost) bringt Leben in den Boden, am besten als grober Mulchkompost. Oberflächlich 2-3 Liter/qm aufbringen. Nicht einarbeiten – Bodenorganismen übernehmen das. Ziel: mehr Humus, bessere Struktur, mehr Wasserhaltevermögen. Was genau ist eigentlich dieses Terra Preta von dem immer alle reden? Wie hilft es bei Trockenheit? Terra Preta heißt „schwarze Erde“ – kommt ursprünglich aus dem Amazonas. Unglaublich fruchtbarer, dunkler Boden, der auch nach Hunderten Jahren noch Nährstoffe speichert. Dabei ist der Boden im Amazonas eigentlich extrem nährstoffarm. Forscher haben herausgefunden, dass diese Erde künstlich hergestellt worden ist. Das war sicherlich eine echte Sensation! Der Trick: Die Ureinwohner haben Kompost, Pflanzenreste und Pflanzenkohle gemischt. Pflanzenkohle wird aus organischem Material ohne Sauerstoff „gebacken“ (=Pyrolyse). Ergibt Struktur wie ein riesiger Schwamm. Speichert Wasser und Nährstoffe. Riesige Oberfläche: bis zu 300 m² Oberfläche pro Gramm Pflanzenkohle! Zersetzt sich auch langfristig kaum. In unserem Terra Preta BodenVerbesserer ist die Pflanzenkohle aus chemisch unbehandeltem Holz. Außerdem sind auch Mikroorganismen drin für aktiven Humusaufbau. Ideal für alle Böden – langfristige Verbesserung. Speichert Wasser, sorgt für schnelleren Humus-Aufbau Gleichmäßig jedes Jahr ausbringen und leicht einarbeiten. Optimaler Zeitpunkt: Frühjahr. Was kann ich noch tun, um Wasser im Boden besser zu speichern? Neudorff Wasserspeicher enthält das natürliche Mineral Bentonit. Entsteht aus vulkanischer Asche, nicht aus Beton ;-). Hat seinen Namen von der Lagerstätte Fort Benton in Montana/USA. Bentonit saugt Wasser auf wie ein Schwamm. Boden speichert bis zu 35 Prozent mehr Wasser. Hilft, Gießintervalle zu verlängern. Pflanzen erholen sich schneller nach Trockenstress. Einfach oberflächlich einstreuen oder beim Pflanzen unter die Erde mischen. Perfekt für leichte, sandige Böden, nicht nötig bei schweren Ton-Böden Wir sprechen immer übers Mulchen. Hier auch? Mulchen = eine Schicht aus organischem Material auf den Boden legen. Verhindert Austrocknung/Verschlämmung; schützt Bodenleben. Fördert Humusbildung.Regenwürmer flippen geradezu aus, wenn sie mehr zu futtern bekommen Geeignet: grober Kompost (Mulchkompost – siehe oben), Laub, Staudenschnitt, angetrockneter Rasenschnitt. Frisch gesäte Flächen lieber regelmäßig hacken. Mulch würde die Keimlinge „erdrücken“. Hacken unterbricht die Kapillare (= kleine Röhren im Boden, durch die Wasser an die Oberfläche steigt („Strohhalm-Effekt“) und dort verdunstet) auch. Und was ist mit Rindenmulch? Ist der gut? Kein Rindenmulch im Gemüsebeet. Entzieht dem Boden beim Verrotten erst einmal den Stickstoff. Kann den Boden versauern. Seine Gerbstoffe können Pflanzenwachstum hemmen Besser mit Mulchkompost oder einer dünnen Schicht angetrocknetem Rasenschnitt mulchen. Rindenmulch passt nur auf Gartenwege, nicht ins Beet Hat der Dünger eigentlich auch einen Einfluss auf die Wasserversorgung meiner Pflanzen? Richtiger Dünger, bedarfsgerecht eingesetzt = optimal entwickelte Wurzeln. Organische Dünger liefern automatisch Mikroorganismen und auch „Futter“ für sie. Mikroorganismen sind wichtig für die lockere Krümelstruktur im Boden. Ihre Ausscheidungen verkleben Bodenteilchen und machen sie so stabiler. Das bringt mehr O2 in den Boden – alles gut fürs Pflanzenwachstum Mineralische Dünger tun gar nichts für den Boden, und wenn damit überdüngt wird, versalzt der Boden und die Mikroorganismen sterben ab Azet-Dünger von Neudorff enthalten spezielle hilfreiche Bodenpilze, sogenannte Mykorrhiza. Diese heimischen Pilze wachsen in und um die Wurzeln. Erschließen Wasser in feinsten Bodenporen. Tauschen Wasser und Nährstoffe an den Wurzelspitzen gegen Zucker. Pilzgeflecht ist viel feiner und größer als Wurzeln – ein riesiges Netzwerk im Boden. Fast alle Pflanzen leben gerne mit Mykorrhiza-Pilzen zusammen. Zufuhr durch Dünger besonders wirksam bei Rasen und Gemüse. Was sollte ich beim Gießen beachten, damit meine Pflanzen besser mit Trockenheit klarkommen? Lieber seltener, aber durchdringend gießen: 10–20 Liter pro Quadratmeter und Gießvorgang. Ziel: Pflanzen zu tiefen Wurzeln erziehen; Wurzeln wachsen da hin, wo es Wasser und Nährstoffe gibt. Beste Zeit: morgens. Nur den Boden gießen, nicht über die Blätter (läuft ab). Regenwasser nutzen. Welche Pflanzen sind besonders gut an Trockenheit angepasst und woran erkenne ich sie? Behaarte Blätter (z. B. Wollziest, Salbei). Kleine Blätter (z. B. Thymian, Rosmarin). Silbrige Blätter (z. B. Lavendel, Blauraute). Dickblätter (z. B. Wolfsmilch, Hauswurz). Tiefwurzler (z. B. Rosen, Lupinen) Blumenwiesen wie Wildgärtner Freude-Mischungen sind von Natur aus an karge Verhältnisse angepasst. Nicht ideal: Pflanzen mit hohem Wasserbedarf, z. B. Hortensien 3 Tipps Mulchen, mulchen, mulchen – schützt und verbessert den Boden, spart Wasser. Boden jedes Jahr ein bisschen besser machen – mit Kompost, Terra Preta und Bentonit. Pflanzen clever auswählen – trockenheitsverträgliche Arten bevorzugen

  12. Garten-Check März
    12.03., 04:0000:03:30

    Ganz kurz: was brauchen eure Pflanzen in diesem Monat? Garten-Check März Hallo, ihr Gartenmenschen da draußen. Habt ihr auch gelegentlich das Gefühl, ihr vergesst das eine oder andere todo im Garten? Geht es uns nicht allen so?? Hier kommt euer kurzer Garten-Reminder für den März. Sorten auswählen Schwierig, immer wieder! Im Zweifelsfall heimische Blütenpflanzen Und Gemüsearten, die resistent sind gegen Krankheiten Aussaat auf der Fensterbank Ab jetzt Tomaten, Paprika und Co aussäen Ebenso Kohlarten, wie Brokkoli, Kohlrabi und co Und Tagetes, Kapuzinerkresse oder Löwenmäulchen Dazu passt Neudorffs torffreie Aussaaterde Aussaat oder Pflanzung im Garten Salat, Kohl, Petersilie pflanzen – in milden Gegenden Möhren, Radieschen, Erbsen, Spinat aussäen Eine Blumenwiese könnt ihr jetzt gut aussäen. Dazu den Boden wie im Gemüsegarten vorbereiten. Beete vorbereiten Erde lockern mit Grabegabel, von Unkraut und Steinen befreien Am besten 1-2 Wochen vor Aussaat oder Pflanzung Ziersträucher zurückschneiden, die im Sommer blühen: Sommerflieder Hortensie Lavendel Rosen Zurückschneiden, wenn die Forsythien blühen Organisch düngen mit Azet RosenDünger Stauden Zurückschneiden und düngen mit Azet StaudenDünger pflanzen und teilen Kräuter wie Thymian und Rosmarin schneiden Rasen Je nach Witterung mähen – und NICHT vertikutieren Organisch düngen mit Azet RasenDünger Erdbeeren ausputzen, welkes Laub entfernen und organisch düngen mit Azet BeerenObstDünger Habt ihr Fragen? Meine Mailadresse lautet sabine.klingelhoefer@neudorff.com Aber natürlich könnt ihr uns auch über neudorff.com erreichen, und dort stöbern nach noch mehr Gartentipps.

  13. Einfach torffrei gärtnern
    05.03., 04:0000:18:55

    Wer auf Torf verzichtet, tut was Gutes fürs Klima Einfach torffrei gärtnern Infos zu Neudorff findet ihr auf www.neudorff.de. Oder schreibt Sabine direkt unter sabine.klingelhoefer@neudorff.com Wieso sollte man denn ohne Torf gärtnern?? Torf stammt aus Mooren, die vorher entwässert wurden Das sind besondere Lebensräume mit speziellen Tieren und Pflanzen Und außerdem speichern Moore mehr CO2 als alle Wälder weltweit – sind also super-wichtig fürs Klima Außerdem speichern Moore viel Wasser, was besonders bei Starkregen super-hilfreich ist Torf sollte also besser im Moor bleiben Der meiste Torf kommt inzwischen per LKW aus dem Baltikum, was auch nicht so prima ist Blöde Frage, aber – was ist Torf denn genau? Torf besteht vor allem aus Sphagnum, also Torfmoos Das wächst da, wo es dauerhaft feucht ist Unter Wasser zersetzt es sich nicht, wird nur gepresst Torf besteht also aus unvollständig zersetzter pflanzlicher Substanz Pro Jahr wächst Torf nur um 1 mm. Daher wird Torf inzwischen als fossiler Rohstoff bezeichnet Dieses un-zersetzte Pflanzenmaterial enthält immer noch sehr viel CO2. Wenn jemand das Moor entwässert, beginnt der Zersetzungsprozess Und dann wird das CO2 freigesetzt und wirkt klimaschädlich Kann ich Erden ohne Torf so einfach kriegen überall? Ja, gibt große Sortimente inzwischen überall Man muss nur drauf achten Achtung: Bio-Erden können trotzdem Torf enthalten. Bio ist nicht geschützt in diesem Zusammenhang. Kann auch bedeuten, dass ein Bio-Dünger drin ist Wenn kein Torf drin ist, woraus bestehen diese Erden denn dann? Aus verschiedensten Materialien. Das ist wie ein Eintopf komponiert. Je nach Verwendungszweck gibt es unterschiedliche Bestandteile darin. Rindenhumus War am Anfang viel drin Dann kam vor einigen Jahren das „Erneuerbare Energien“- Gesetz raus. Es erlaubt den Einsatz von Rinde für die „thermische Verwertung“, also fürs Verbrennen. Damit war Rinde raus aus dem Kreislauf, und wurde sehr teuer Dazu kam noch der Borkenkäfer. Dadurch fällt die Rinde schon im Wald ab, kommt gar nicht mehr zu den Sägewerken bzw. den Erdenwerken. Blöd. Grüngutkompost Nicht Biotonne oder privater Grünschnitt Sondern Grünschnitt von Kommunen, also sortenrein, sozusagen Liefert viel Nährstoffe, und speichert sie gut Holzfaser Meist Fichte, ohne Rinde, zerfasertes Holz Guter Luftspeicher Kokos…. Wie jetzt, Kokos? Das ist ja nicht gerade von hier Ja, ist nicht heimisch. Aber sehr wichtig für die Qualität Ist im Herkunftsland ein Abfallstoff, der dort keine Verwendung hat Wird vor dem Verschiffen verpresst, so dass die Ökobilanz ziemlich gut ist. Gehört mit zur Kreislaufwirtschaft dazu Sehr wichtig für die Ausleitung von Wasser Diese Bestandteile haben also alle eure Erden? Es gibt noch mehr Unterschiede So ist in der Mediterran- und Zitruspflanzenerde auch Blähton drin, In der Aussaaterde ist Sand Und dann gibt’s noch Tongranulat, Bio-Pflanzenkohle, Pinienrinde u.ä. Sind diese torffreien Erden denn irgendwie anders als die torfhaltigen Erden? Nicht wirklich, du kannst dasselbe machen wie mit torfhaltigen Erden Großer Unterschied: torfhaltige Erden sind nach dem Austrocknen schwer wiederzuvernässen. Es sei denn, es sind Detergenzien drin. Sie setzen die Oberflächenspannung herab. Nur ein paar Sachen solltest du wissen: Pflanzen in torffreier Erde brauchen früher eine Nachdüngung als in torfhaltigen Erden Das liegt an den Mikroorganismen, die darin enthalten sind, und die aus der Erde Nährstoffe „klauen“, um selbst am Leben zu bleiben Ok, das ist ja machbar. Sonst noch was? Unsere NeudoHum-Erden halten das Wasser gut fest. Das ist erstmal gut. Allerdings: Die Erdoberfläche trocknet schnell ab, und man sieht das auch. Dann denkt man, man muss sofort gießen. Aber innen drin ist die Erde noch nass. D.h. es besteht Gefahr des Übergießens. Einfach den Topf lupfen, ob er zu leicht ist, Andere torffreien Erden speichern nicht so viel Wasser. Da musst du häufiger, dafür in kleinen Gaben gießen. Um das Prüfen, ob die Erde noch feucht ist, kommst du also nicht herum. Und schließlich: torffreie Erde möglichst nicht lange lagern. Da sie biologisch hoch aktiv ist, zersetzen die Mikroorganismen die Erde sonst schnell Scheint ja aber nicht so schwierig zu sein. Warum werden denn noch immer so viele torfhaltige Erden ge-kauft und ver-kauft?? Das wüsste ich auch gern! Oft wohl Gewohnheit Vielen Leuten ist auch nicht bewusst, was in so einer Erde drin ist Ist wohl auch egal – ich muss mich im Leben über so viele Sachen informieren, da soll die Erde lieber außen vor bleiben. In der Herstellung ist es viel einfacher, eine torfhaltige Erde herzustellen. Torf ist fast nährstofffrei, biologisch inaktiv – easy. Torffreie Erden sind viel schwieriger herzustellen. Und damit auch teurer. Wie unterscheiden sich eigentlich die ganzen Erdentypen? Also Aussaat-Erde, Rosen-Erde etc.?? In der Zusammensetzung, der Struktur, dem Dünger – kurz gesagt. NeudoHum Aussaat- und KräuterErde ist besonders fein und wenig gedüngt NeudoHum Pflanzerde ist das genaue Gegenteil, sehr grob, damit im Boden die Struktur lange erhalten bleibt Neudohum Rhododendron- & Hortensienerde ist vor allem sauer Die Tomatenerde ist eher kalium-betont gedüngt, weil das gut ist für Aroma der Früchte Etc. 3 ultimative Tipps Immer torffrei kaufen Etwas anders gießen Etwas mehr düngen

  14. Schnell im Beet - Pflanzenkauf
    26.02., 04:0000:04:56

    Wie kaufe ich die beste Pflanzenqualität? Hier gibts knackige Tipps Schnell im Beet: Fakten beim Pflanzenkauf Infos zu Neudorff findet ihr auf www.neudorff.de. Oder schreibt Sabine direkt unter sabine.klingelhoefer@neudorff.com \ Hallo ihr Gartenmenschen, \ hier gehts um kurze Mini-Anleitungen und einfache Begriffs-Erklärungen. Sie bringen euch hoffentlich schnell auf ein neues Level in der Pflanzenpflege. Diesmal sprechen wir über den Kauf von Pflanzen. Was gibt’s denn da für wichtiges zu beachten? Beim Händler deines Vertrauens kaufen – und nicht unbedingt auf das preiswerteste Angebot eingehen Nur kaufen, wenn du gleich pflanzen kannst. Lagern mindert die Qualität Pflanze genau anschauen, oberirdische Teile, aber auch und vor allem den Wurzelballen. Oberirdisch verstehe ich – was kann ich denn da feststellen? Kommt natürlich auf die Pflanzenart an. Bei Gehölzen weisen wenige und lange dünne Triebe darauf hin, dass die Pflanzen lange am ungünstigen Standort standen. Auch matte, blasse Blätter deuten darauf hin Guck nach Schädlingen, vor allem an Unterseiten und in Blattachseln. Kräuseln sich die Blätter oder haben sie Flecken Achte auf einen einigermaßen gleichmäßigen Wuchs rundherum. Und der Wurzelballen? Meist stehen die ja im Topf. Erstmal kannst du gucken, ob schon größere Wurzeln aus dem Topf rauswachsen. Das wäre nicht so gut. Feine Fasern können aber schon sichtbar sein, das ist ok. Mit Zustimmung des Verkäufers kannst du sie austopfen, oder austopfen lassen Und dann erstmal gucken, ob der Ballen ausgetrocknet oder triefend nass ist. Beides ist nicht so gut. Frische weiße Wurzelspitzen solltest du sehen. Hast du noch mehr Tipps? Erstaunlich, aber wahr: bei Gehölzen kannst du die mit Ballen, mit Topf oder ohne alles kaufen. Ohne alles nennt sich wurzelnackt, gibt’s nur im Winter und wächst erstaunlich schnell an. Gerade bei Obstbäumen liefern oft die kleineren Bäume eher Früchte als mehrere Jahre alte Gehölze. Letztere brauchen länger, um den Pflanzschock zu überwinden.

  15. Genial einfach: Mehrjährige Gemüsearten
    19.02., 04:0000:21:26

    Einmal pflanzen, jahrelang ernten - so geht Selbstversorgung einfach! Mehrjährige Gemüse – einmal pflanzen, jedes Jahr ernten Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an s.klingelhoefer@neudorff.de Du hast uns heute ein spannendes Thema mitgebracht: Mehrjährige Gemüse. Einmal pflanzen, jedes Jahr wieder ernten. Das klingt nach einem Traum für faule Gärtner! Total. Mehrjährige Gemüse sind … robust und pflegeleicht, liefern zuverlässig über viele Jahre Ernte, sparen Zeit und Arbeit im Garten, und sind deshalb perfekt für Anfänger*innen. Was gehört da alles dazu? Klassiker: \ Grünspargel, Rhabarber, Topinambur (war vor der Kartoffel ein Grundnahrungsmittel in Europa), Meerrettich. Geheimtipps: \ Winterheckenzwiebel, Guter Heinrich (altes Wildgemüse), Ewiger Kohl (hat in England Kultstatus bei Selbstversorgern „perennial kale“), Knollenziest. Dekorativ: \ Artischocken (in geschützten, warmen Lagen), Erdbeerspinat (hübsche, rote Fruchtstände). Wie erntet man und was isst man von dem Gemüse überhaupt? Rhabarber: Ist übrigens ein Gemüse :-D Aussehen: Wächst mit großen Blättern aus der Mitte. Ernte: Dicke, rote Stängel ziehen (immer nur die äußeren, das Herz muss stehenbleiben). Verwendung: Kompott, Kuchen, Chutney. Winterheckenzwiebel: Aussehen: Wächst mit vielen grünen Halmen. Ernte: Halme abschneiden. Verwendung: Wie Lauchzwiebeln. Guter Heinrich: Aussehen: Kniehoher Busch mit dunkelgrünen Pfeilblättern. Ernte: Wie Spinat, nur die jungen Blätter pflücken, Wurzelstock stehen lassen. Verwendung: Wie Spinat oder Mangold; dünsten, für Aufläufe, Pesto. Erdbeerspinat: Aussehen: Wächst als kleiner Busch mit roten Beeren. Ernte: junge Blätter und reife Beeren pfücken, nie komplett kahl ernten. Verwendung: Blätter wie Spinat roh oder gedünstet, Früchte als Dekoration (wenig Geschmack). Ewiger Kohl: Aussehen: Buschiges Gewächs mit großen grünen Blättern. Ernte: Einzelne Blätter pflücken, nie kahl ernten. Verwendung: Geschmack zwischen Grünkohl und Wirsing, genauso zubereiten. Grünspargel: Aussehen: schießt als grüne Stange aus der Erde. Ernte: bodennah abschneiden, wenn er 20 cm lang ist. Verwendung: Braten, Grillen, als Pasta-Zutat; nicht schälen, nur Ende abbrechen. Meerrettich: Aussehen: Große grüne Staude mit langen, breiten Blättern (erinnert an Löwenzahn), steckt tief mit langer Wurzel im Boden. Ernte: In der Ruhephase Wurzeln ausgraben. Verwendung: Frisch gerieben in Meerrettichsoße oder als Würze, eingekocht. Topinambur: Aussehen: Wie eine wilde, hohe Sonnenblume mit rauen Blättern und gelben Blüten. Ernte: Knollen im Herbst/Winter mit der Grabegabel ausgraben, was im Boden bleibt, treibt wieder aus. Verwendung: Schmeckt nussig-süßlich, roh oder gekocht im Salat, als Püree, aus dem Ofen. Knollenziest: Aussehen: Macht lange, gerade Stängel mit länglichen Blättern, blüht violett-rosa (hübsch!). Ernte: Knollen im Herbst/Winter mit der Grabegabel ausgraben, was im Boden bleibt, treibt wieder aus. Verwendung: Schmeckt nussig und ein bisschen nach Pilzen, roh im Salat, kurz gebraten oder frittiert, als Gemüsebeilage. Artischocke: Aussehen: Wie eine Distel mit silbrig-grünen Blättern, violette Blüte. Ernte: Ungeöffnete Blütenknospen abschneiden (treiben nach). Verwendung: Blätter zum Dippen, Herzen als Delikatesse; gekocht in Salat, Pasta, eingelegt. Hält so ein Gemüse wirklich ewig durch? Nicht ewig, aber erstaunlich lange. Nicht im ersten Jahr viel ernten wollen (Speicherorgane müssen sich erst noch entwickeln). Ab dem 2. Jahr geht’s los, ab dem 3. Jahr gibt es richtig Ertrag. Nie alles auf einmal ernten, immer einen Teil stehen lassen. Grünspargel: bis zu 20 Jahre ertragreich. Rhabarber: bleibt 10–15 Jahre im Beet. Ewiger Kohl: kann auch jahrzehntelang überdauern. Meerrettich, Knollenziest oder Topinambur kriegst du nie wieder los! Fast wie ein kleines gärtnerisches Vermächtnis. Jetzt will ich es genau wissen: Warum sind die so ausdauernd, während Erbsen oder Bohnen nach einer Saison einfach weg sind? Das Geheimnis steckt in ihrer Lebensweise: Einjährige wie Erbsen oder Bohnen sind genetisch programmiert auf blühen, fruchten, sterben. Andere wie Tomaten oder Paprika wären eigentlich mehrjährig, schaffen aber bei uns den Winter nicht. Mehrjährige haben einen Trick: Bilden (unterirdische) Speicherorgane (Wurzeln, Rhizome oder Knollen). Lagern dort Nährstoffe und Energie. Treiben aus diesen Reserven wieder neu aus. Sind wie eingebaute Vorratskammern. Beispiele: Rhabarber → dicke Rhizome Grünspargel→ kräftiges Wurzelnetz Topinambur → Knollen, die wie kleine Vorratskammern sind. Winterheckenzwiebel → Zwiebelstock, der immer wieder neue Schäfte bildet. Guter Heinrich → überwintert als Wurzelstock und treibt jedes Jahr neu aus. Brauche ich ein besonderes Beet für sie, wenn sie jahrelang am gleichen Platz bleiben? Genau. Lohnt sich, ihnen den richtigen Standort zu gönnen. Jeder hat so seine eigenen Vorlieben. Grünspargel → liebt sonnige, sandige Böden, die sich schnell erwärmen. Rhabarber → fühlt sich im Halbschatten wohler und mag feuchten, tiefgründigen Boden. Topinambur → wächst fast überall, braucht aber Platz, weil er wuchert. Guter Heinrich → mag nährstoffreiche, eher feuchte Plätze. Erdbeerspinat → gedeiht im Halbschatten. Ewiger Kohl → will einen sonnigen bis halbschattigen Standort und nährstoffreichen, gut durchlässigen Boden. Knollenziest („Japanische Kartoffel“, „Chinesische Artischocke“) → mag es sonnig bis halbschattig und warm. Klingt nach Vielfalt pur! Ist die Pflege aufwändig? Im Gegenteil! Gleiche Pflege wie beim Saisongemüse: Boden verbessern mit Kompost. Mulchen, wenn Boden offen ist (Tipp: Guter Heinrich eignet sich als Bodendecker). Knollenziest anhäufeln wie Kartoffeln. Andere Pflege: Rückschnitt nach der Vegetationszeit (Guter Heinrich, Topinambur). Wucherkontrolle bei den Kandidaten, die gern ausufern. Am besten Wurzelsperre Topinambur: 50 cm, Meerrettich: 60 cm, Knollenziest: 40 cm. Sperre senkrecht einbauen, stabile Rhizomsperrfolie benutzen oder ausreichend tiefer Kübel ohne Boden. Oben immer 5-10 cm über die Erde herausstehen lassen. Wurzelsperre vergessen? Konsequent Ausgraben und Nachstechen im Sommer. Ggf. Winterschutz (junge Pflanzen im ersten Jahr empfehlenswert, Artischocken) Gießen muss man bei eingewachsenen Pflanzen seltener, weil die Wurzeln tief reichen. Und wie ist es mit dem Düngen? Maßvoll ist das Zauberwort. Einmal im Jahr eine gute Portion Kompost reicht vielen. Starkzehrer wie Rhabarber, Spargel, Artischocken, Ewiger Kohl freuen sich über unseren organischen Azet GartenDünger. Klingt toll. Bringen mehrjährige Gemüse auch was für die Umwelt? Und wie! Weniger Bodenbearbeitung → Bodenleben bleibt intakt. Dauerhafte Pflanzendecke → schützt den Boden vor Erosion, Austrocknung und Unkrautwuchs. Tiefwurzler → holen Nährstoffe aus tieferen Schichten. Laub und Mulch → bauen Humus auf. Klimaschutz → weniger Umgraben = weniger CO₂-Freisetzung, Pflanzen binden zusätzlich Kohlenstoff. Viele blühen → perfektes Buffet für Bienen und andere nützliche Insekten. Gelassenheit lernen → Mikromanagement ist da wirklich nicht nötig Kann man mehrjähriges Gemüse mit anderen Gemüsen kombinieren, oder brauchen sie ihr eigenes Reich Am besten eigene Dauerbeete anlegen. Achtung bei wuchernden Arten wie Topinambur oder Meerrettich. Die brauchen Platz – am besten am Rand oder in einer eigenen Ecke anpflanzen. 3 Tipps Starte mit robusten, pflegeleichten Klassikern. Wähle einen guten Platz, denn die Pflanzen bleiben dort viele Jahre. Ernte mit Respekt – immer ein bisschen stehen lassen.

  16. Garten-Check Februar
    12.02., 04:0000:02:50

    Ganz kurz: was brauchen eure Pflanzen in diesem Monat? Garten-Check Februar Hallo, ihr Gartenmenschen da draußen. Habt ihr auch gelegentlich das Gefühl, ihr vergesst das eine oder andere todo im Garten? Geht es uns nicht allen so?? Hier kommt euer kurzer Garten-Reminder für den Februar. Ab Monatsende Zimmerpflanzen wieder düngen mit Azet-Düngern flüssig oder als Sticks Nistkästen für Vögel aufhängen Die Arten, die bei uns überwintern, gucken schon mal Gartengeräte spätestens jetzt pflegen Reinigen Messer schärfen Auch beim Rasenmäher Obstbaumschnitt Ende Februar guter Zeitpunkt Austriebsspritzungen gegen Schädlinge wie Spinnmilben An Pfirsich gegen Kräuselkrankheit Neudo-Vital Gehölze pflanzen Wurzelnackt am besten, schnellsten und preiswertesten Gemüse Ende Feb schon mal Kartoffeln vorkeimen Ungeduldige säen schon mal aus Habt ihr Fragen? Meine Mailadresse lautet sabine.klingelhoefer@neudorff.com Aber natürlich könnt ihr uns auch über neudorff.com erreichen, und dort auch mal stöbern nach noch mehr Gartentipps

  17. Gärtnern im Frühbeet
    05.02., 04:0000:19:29

    Was ist überhaupt ein Frühbeet, und was bringt mir das?? Gärtnern im Frühbeet Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an s.klingelhoefer@neudorff.de Was ist ein Frühbeet? Im Prinzip ein flacher Kasten mit transparentem Deckel, der auf dem Boden steht. Fängt die Sonne ein und erwärmt den Boden schneller. Im Prinzip wie ein kleines, unkompliziertes Gewächshaus. Wofür brauche ich das? Lohnt sich, wenn du früher ins Gartenjahr starten willst. Schützt junge Pflanzen vor Wind, Kälte und Regen und Vögeln. Man kann früher aussäen und pflanzen als im ungeschützten Beet Welche Vorteile hat es? Aussaaten 2 bis 6 Wochen früher als im Gartenboden möglich. Ernte viel früher als im Beet und selbst bei unbeständigem Wetter sicher. Geeignet, um Jungpflanzen abzuhärten. Unkompliziert, gut überschaubar, verzeiht Anfängerfehler besser als ein offenes Beet. Aber: kein Wunderapparat. Bei anhaltender Kälte braucht es zusätzlichen Schutz. Ohne regelmäßiges Lüften wird es zu warm, selbst im März. Ab wann kann ich im Frühbeet was tun? Saison beginnt im Frühbeet normalerweise ab Februar oder März; manchmal sogar früher, wenn die Sonne kraftvoll genug ist. Salate, Radieschen, Spinat, Kohlrabi, Mangold, Asia-Salate oder Frühlingszwiebeln kommen darin schnell in Gang. Kräuter wie Petersilie oder Koriander profitieren von den ausgeglichenen Temperaturen. Für wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten oder Kürbis dient es später vor allem als Zwischenstation, bis das Wetter stabil genug fürs Freiland ist. Direkt säen oder Jungpflanzen setzen. Welche Typen gibt es? Solide, flache Kästen mit Klappdeckel aus Holzrahmen oder Kunststoff. Leichte Aufsätze aus Doppelstegplatten, oft mit Lüftungsklappen. Mobile, flache Mini-Gewächshäuser, die man versetzen kann. Ideal für Balkone und kleine Gärten. Lieber keine Glas-Abdeckung, wegen Hagel. Standort und Aufbau Mindestens einen halben Tag direkte Sonne, mehr ist besser. Stabiler, ebener Untergrund. Scharnierseite zeigt nach Norden. Dann fällt das Licht gleichmäßiger ein. Geht das auch als Aufsatz für das Hochbeet? Ja! Viele Gärtner nutzen Frühbeetaufsätze direkt auf dem Hochbeet. Besonders effektive Kombination. Wärme aus dem kompostierenden Hochbeet kommt von unten. Aufsatz schützt von oben. Wie bereite ich das Frühbeet vor? Boden lockern, Steine entfernen. Unten strukturreiche NeudoHum Pflanz-Erde oder Kompost einfüllen, sorgt für Durchlässigkeit. Darüber kommt NeudoHum Tomaten- & GemüseErde. Wer nur aussäen will, nimmt die NeudoHum Aussaat- & KräuterErde. Pferdemist – für die sogenannte „Warme Miete“ – braucht es nicht. Die Sonne heizt den Kasten schnell genug auf, wenn Deckel und Ausrichtung stimmen. Am besten ein bis zwei Wochen vor dem Bepflanzen fertigmachen, damit sich der Boden schon ein bisschen erwärmen kann (Saatgut keimt besser, Jungpflanzen wachsen besser an). Was muss ich beim Frühbeetgärtnern beachten? Wichtig: Temperaturkontrolle! Nicht lüften ist typischer Anfängerfehler. Schon bei Außentemperatur von 10°C, kann es im Inneren bei Sonnenschein deutlich über 25°C warm werden. Es hilft, ein Min-Max-Thermomenter ins Frühbeet zu legen, um Gefühl dafür zu bekommen. Wie kriege ich das Lüften in den Griff? Deckel an milden Tagen ankippen. Temperaturen über 15°C: Deckel tagsüber öffnen. An sonnigen Tagen weit öffnen! Nachts wieder schließen. Bei Frost zusätzlich als Schutz ein Vlies, Karton oder Noppenfolie drüberlegen (morgens wieder abnehmen). Wichtiges Kriterium beim Kauf: Deckel muss sich ankippen und gut öffnen lassen. Man braucht ihn oft! Wie gieße ich Pflanzen im Frühbeet? Boden trocknet in dem geschützten Raum relativ schnell aus. Am besten morgens gießen, damit die Feuchtigkeit über den Tag abtrocknen kann. Tipp: Schnecken fühlen sich im Frühbeet oft wohl, Mäuse gelegentlich auch. Die genießen die Wärme auch! Drahtgitter unter dem Kasten verhindert Mäuse. Ferramol Schneckenkorn hilft gegen Nacktschnecken (schont nützliche Tiere und Haustiere). Schlauberger-Wissen: Treibhauseffekt Kurzwellige Sonnenstrahlen dringen durch die transparente Abdeckung ins Frühbeet ein. Sobald die Strahlung auf Erde, Pflanzen oder Innenwände trifft, wird sie von den Objekten absorbiert und in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt. Die langwellige Strahlung kann schlechter nach außen entweichen, weil Glas oder Kunststoff langwellige Strahlung stärker zurückhalten. Das Frühbeet heizt sich schnell auf. Bodentemperatur bis zu 10°C höher als im Freiland. 3 Tipps Temperatur im Blick behalten – rechtzeitig lüften. Standort mit viel Sonne, stabiler Untergrund und Scharnierseite nach Norden. Boden gut vorbereiten: unten strukturreiche Pflanzerde, oben nährstoffreiche Gemüseerde.

  18. Schnell im Beet - Kübelpflanzen im Winter
    29.01., 04:0000:04:25

    Das brauchen eure Kübelpflanzen im Winterquartier Schnell im Beet: Kübelpflanzen im Winter \ Hallo ihr Gartenmenschen, \ hier gehts um kurze Mini-Anleitungen und einfache Begriffs-Erklärungen. Sie bringen euch hoffentlich schnell auf ein neues Level in der Pflanzenpflege. Heute gehts um die Kübelpflanzen, und was wir mit denen jetzt im Winter tun müssen. Über was genau sprechen wir da denn? Über die Do´s und don´ts in dieser Zeit Damit sie sich lange wohlfühlen bei dir Das fängt ja schon mit dem Gießen an – ich weiß nie, wieviel sinnvoll ist. Ja, eine Herausforderung Nicht zu viel – und nicht zu wenig Ich gieße immer einmal so, dass Wasser im Untersetzer erscheint – und das wars dann für mindestens 3 Wochen Hängt natürlich von der Pflanze und ganz besonders von den Raumtemperaturen ab Der Wurzelballen darf halt nicht austrocknen. Ab und zu den Topf anheben oder ankippen, dann kriegt man schon ein Gefühl dafür Auf was muss ich denn noch achten? Auf Schädlinge; besonders die Blattunterseiten Die können noch nach Wochen auftreten! Dann sofort behandeln, z.B. mit Spruzit Schädlingsfrei Außerdem kannst du noch trockene Blätter einsammeln Und gelegentlich lüften, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen Und welche Don´ts gibt es? Düngen - geht gar nicht im Winterquartier Viele Pflanzen verlieren ja ihre Blätter, da ist es klar. Aber auch die Pflanzen, die ihre Blätter behalten – erst wieder düngen nach dem Umtopfen, also so im März. Denn wachsen tun sie ja nicht im Winterquartiert Kontakt zu Neudorff Mailadresse in den Shownotes Forum auf Neudorff.de Facebook und Insta Direktnachrichten

  19. Top 7 Gartengeräte
    22.01., 04:0000:23:20

    Welche Geräte brauchst du wirklich im Garten Top-7 Gartengeräte, die wirklich jeder braucht Infos zu Neudorff findet ihr auf www.neudorff.de. Oder schreibt Sabine direkt unter s.klingelhoefer@neudorff.de Kennst du das auch? Du willst im Garten loslegen und stehst erst mal vor einem Wust aus rostigen Geräten, von denen du die Hälfte gar nicht brauchst. Absolut. Und die andere Hälfte ist entweder kaputt oder irgendwo vergraben. Zum Glück ist der Januar der perfekte Zeitpunkt zum Ausmisten. Man braucht gar kein riesiges Arsenal. Sieben gute Geräte reichen schon. Und dabei ist es fast egal, ob du Gemüse anbaust, ein paar Obstbäume hast oder auf dem Balkon gärtnerst. Die Grundausstattung bleibt erstaunlich ähnlich. 1. Grabegabel – die Nummer 1 Kann Boden lockern und bewegen, ohne ihn umzudrehen. Eignet sich super zum Pflanzen ausgraben, zum Umsetzen von Kompost, oder wenn man beim Boden lockern Wurzeln und Bodenleben schonen will. Eignet sich sogar zum Aufreißen von verdichtetem Unterboden, weil jede Spitze an ihrem Ende konzentrierten Druck ausübt und damit die Kraft besser überträgt als ein Spaten. Kauf/Ausstattungs-Tipp: Achte auf stabile Zinken und gute Verarbeitung. Ideal ist eine geschmiedete Gabel mit kräftigen Stahlzinken. Bestenfalls verschraubter Stiel mit Tüllenbefestigung. Hochwertige englische Grabegabeln werden aus Kohlenstoff-Mangan-Stahl hergestellt (kann wieder in Form gebogen werden, ohne an Kraft einzubüßen). Fun Fact: Gibt’s im Prinzip schon seit dem Mittelalter Vorläufer waren handgeschnitzt aus Holz, als Mist- oder Heugabel genutzt. Meistens mit drei Zinken. Hast du vielleicht schon mal in einem Historienfilm gesehen, wenn die Bauern mit improvisierten Waffen gegen die Obrigkeit antreten. Erst mit dem Schmiedehandwerk entstanden stabile Metallgabeln, die auch den Boden bearbeiten konnten. Im 19. Jahrhundert setzte sich die Idee durch, dass man Erde nicht umgraben muss, sondern auch lockern kann. In England begann man im Gemüsegarten gezielt Gabeln einzusetzen, um das Bodenleben zu schonen. Diese „Forks“ wurden dort schnell Standard. Mit der Rückbesinnung auf bodenschonendes Gärtnern erlebt sie ein Comeback. 2. Rollhacke, Kultivator, Sternfräse, Bodenkrümler Wird nach der Bodenlockerung mit der Grabegabel benutzt, um den Boden feinkrümelig zu kriegen. Rotierende Sterne zerbröseln Erdbrocken und brechen verkrusteten Boden super auf. Dabei werden auch kleine Unkrautpflanzen ausgerissen. Wenn das wichtig ist, gibt’s auch Modelle mit Jätebügel. 3. Spaten – Spezialist fürs Grobe Für schwere Arbeiten: große Pflanzlöcher, Gräben ziehen, Erde bewegen oder Boden „umschichten“. Kauf/Ausstattungs-Tipp: Spatenblatt an Körpergröße und geplante Nutzung anpassen. Für schwere Lehmböden gibt es spitze Spatenblätter, für sandige oder lockere Böden reichen flache. Ein zu kleines Blatt heißt mehr Arbeit, ein zu großes kann unhandlich sein. Länge des Geräts: bis zur untersten Rippe. Stabiler Stiel (Eschenholz) und gute Verarbeitung sind wichtig. Viele Spaten haben Trittflächen an der Oberkante des Blatts. Das erleichtert das Einstechen. Anfängerfalle: Spaten als „AllzweckWerkzeug“ benutzen: z. B. fürs Jäten oder Lockern. 4. Unkrautstecher – punktgenau gegen tiefwurzelndes Unkraut Entfernt Unkraut mit langem Pfahlwurzelwerk (z. B. Löwenzahn, Ampfer) gezielt mit Wurzel; so wächst es meist nicht nach. Besonders praktisch auf Rasenflächen ist ein Löwenzahn-Jäter mit langem Stiel. Für Beete: kurzer Stiel, langes Blatt am effizientesten Am besten bei feuchtem Boden einsetzen, dann lassen sich Pfahlwurzeln leichter ganz herausziehen. Tipp: Spargelstecher eignen sich auch hervorragend zum Jäten tiefwurzelnde Unkräuter. 5. Gartenschere / Astschere – sauber schneiden Gartenscheren sind für weiche Triebe, Kräuter, Stauden und Blumen. Astscheren braucht man bei kräftigeren, älteren oder dickeren Ästen. Wichtig ist ein sauberer Schnitt. Glatter Schnitt = geringeres Risiko für Krankheiten, die sich über Verletzungen einschleichen. Kauftipp: Gute Scheren lassen sich nachschärfen und sind ergonomisch geformt. Ausprobieren, um aus den unterschiedlichen Größen die richtige zu finden (Länge der Schneiden, Griffweite). Für Äste: Astschere mit langer Hebelwirkung oder Ratschenmechanik kann die Arbeit erleichtern. Ratschenmechanik arbeitet sich in mehreren „Bissen“ zum Ziel. Klinge am Ast ansetzen, Griffe zusammendrücken, bis es klickt. Griffe ein Stück öffnen, erneut zudrücken bis zum nächsten Klick usw. Anfängerfallen: Dicke Äste mit zu kleiner Schere schneiden -> Quetschungen, unregelmäßige Wunden -> Heilung dauert länger. Scheren stumpf -> man reißt statt gleitend zu schneiden -> Heilung dauert länger. Zwei verschiedene Funktionsarten: Amboss-Schere: Nur eine scharfe Klinge; schneidet wie ein Messer auf einem Schneidbrett; Vorteil: kann man sehr fest zudrücken, gut geeignet für hartes Holz. Bypass-Schere: Funktioniert wie „normale Schere“ mit zwei scharfen Klingen; Vorteil: sauberer Schnitt, gut geeignet zum Schneiden von frischen Zweigen und Blumen. 6. Laubrechen – mehr als nur HerbstRäumer Hilft bei herbstlichem Laub und beim Entfernen von Grasschnitt, Mulch oder verbliebenem Pflanzenmaterial auf Beeten. Ausstattungs-Tipp: Zinken am besten flexibel und robust, Metall oder Kunststoff, je nach Boden / Fläche. Breite und Stiellänge passend zur Gartenfläche wählen: große Flächen -> breiter Rechen, kleine Beete -> schmale Version. Typische Fehler: Zu kräftig rechen -> kann Pflanzenwurzeln stören. Besser mit Gefühl arbeiten. 7. Hacke – optional, aber manchmal nützlich Nützlich für das Ziehen von Reihen, zum Aufbrechen harter Erdkrusten, zum Jäten oder zum Bearbeiten eng begrenzter Reihen. Arbeitet eher oberflächlich. Stumpfe Hacken reißen mehr, als sie schneiden. Ein neuer Schliff macht oft den Unterschied. Plus: Handschuhe – Schutz & Komfort Schützen vor Dornen, Nässe, Splittern und Brennnesseln. Zwei Paar sind sinnvoll: ein leichtes für Feinarbeiten, ein robustes für grobe Arbeiten. Lederhandschuhe mit verlängerten Stulpen für Arbeiten mit Rosen oder Brombeeren. Nach Gebrauch ausschütteln und trocknen lassen; nicht in der Sonne lagern. Woran erkenne ich, ob ein Gerät gut ist? Ergonomischer Stiel, bei langen Geräten am besten bis Brusthöhe, aus Esche Warum Esche: ist zäh, kann nachgeben ohne zu brechen, relativ leicht, verschleißt nicht so schnell, angenehmes Handgefühl. Keine wackeligen Teile, stabile Zinken oder Blätter. Billigprodukte halten oft nur eine Saison oder sind so unpraktisch, dass man sie gar nicht erst benutzt. Verstellbare Stillängen, wenn zwei Personen die Geräte nutzen. Es gibt ja für alles ein Spezialgerät. Lohnt sich das? Nur wenn du z.B. einen riesigen Obstgarten pflegst. Für die meisten reichen die Grundgeräte völlig aus. Hast du einen Fehlkauf zu Hause, der vor sich hinstaubt? Noch nicht mal viel selbst gekauft, sondern geschenkt bekommen. Universalgerät mit Wechselaufsätzen. Klingt clever, ist aber oft wackelig und meistens findet man gerade den Aufsatz nicht, den man braucht. Rasenkantenschneider – viel zu mühsam! Rasenlüfterschuhe – rutschig, instabil, ineffizient. Verdichtet eher, als dass es lüftet. Gartenscheren vom Discounter. 3 Tipps: Weniger, aber gute Geräte Werkzeug müssen zu dir passen, nicht umgekehrt. Regelmäßig reinigen. Dann halten sie ewig.

  20. Garten-Check Januar
    15.01., 04:0000:04:34

    Ganz kurz: was brauchen eure Pflanzen in diesem Monat? Garten-Check Januar Hallo, ihr Gartenmenschen da draußen. Habt ihr auch gelegentlich das Gefühl, ihr vergesst das eine oder andere todo im Garten? Geht es uns nicht allen so?? Hier kommt euer kurzer Garten-Reminder für den Januar. Pflanzen gießen Hört sich erstmal komisch an bes. Immergrüne , Buchs, Eibe etc. im Kübel und ausgepflanzte Kübelpflanzen checken Gießen nicht vergessen Auf Schädlinge kontrollieren Bei Bedarf mit Spruzit AF Schädlingsfrei behandeln Thripse an Zimmerpflanzen? Silbriger Glanz, Bes. an Palmen Trockene Heizungsluft Spruzit! Obstgarten Rinde schützen vor Rehen und Co mit Wildstopp; hält bis zu 6 Monate Fruchtmumien entfernen Überall auf Wühlmäuse kontrollieren Mit Stange prüfen Quiritox WühlmausFalle oder Quiritox Wühlmausgas Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an s.klingelhoefer@neudorff.de

Hier geht es um das praktische und einfache Gärtnern mit der Natur für Gartenanfänger und auch für Fortgeschrittene. Im Gespräch stellen wir einfache Möglichkeiten vor, wie man selbst kompostieren kann, oder wie man am einfachsten ein eigenes Gemüsebeet anlegt. Schritt für Schritt, mit vielen Tipps und Tricks. Das Gärtnern mit der Natur steht dabei im Vordergrund: wie nutze ich die Kräfte der Natur, wie fördere ich die biologische Vielfalt im Garten, und wie gelingt es, vitale, gesunde Pflanzen zu bekommen, und leckeres Gemüse und Obst selbst anzubauen. Wir möchten Mut machen, einfach mal anzufangen mit dem Gärtnern - es ist gar nicht so schwer, und macht einfach Spaß!