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Edle Federn – Der Literatur-Podcast mit Juli Zeh

The Pioneer

Arts · Society & Culture

60 Episoden · neueste 07.09.

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Episoden

60
  1. Juli Zeh spricht mit Jan Weiler über seinen Roman “Munk”
    01.02., 06:0001:13:45

    Sie möchten Teil unserer Mission werden und unabhängigen und werbefreien Journalismus unterstützen? Werden Sie jetzt Pioneer. In dieser Folge von “Edle Federn” spricht Juli Zeh mit Jan Weiler über sein aktuelles Buch “Munk”. Jan Weiler war Chefredakteur des SZ-Magazins und hat unter anderem die Bestseller “Maria, ihm schmeckt’s nicht” und “Das Pubertier” - sowie die Drehbücher für die dazugehörigen Filmadaptionen geschrieben. Sein aktueller Roman “Munk“ basiert auf dem Fortsetzungsroman “Die Summe aller Frauen“, der innerhalb eines Jahres in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschien. Die Geschichte dreht sich um den 51-jährigen Architekten Peter Munk, der trotz gesunder Lebensweise total unerwartet einen Herzinfarkt erleidet. In der Reha rät ihm sein Therapeut, über die wichtigsten Beziehungen seines Lebens nachzudenken, insbesondere über die Frauen, die ihn geprägt haben. Im Gespräch geben Juli Zeh und Jan Weiler Einblicke in ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen als Autoren. Sie sprechen auch über Weilers Leidenschaft für das Vorlesen, die er als Brücke zu seiner ursprünglichen Ambition sieht, Schauspieler zu werden. Juli Zeh sagt über MUNK: “Während man Peter Munk durch die Stationen seiner Beziehungsbiographie folgt, ist es fast, als hörte man ein Musikstück, das aus unzähligen Variationen aus dem Thema Liebe besteht. Wie kann Liebe wachsen, wie kann sie zerstört werden? Was sind die Irrtümer, Missverständnisse, Freuden und Katastrophen, die Beglückungen und kleinen Verbrechen, die mit der Liebe einhergehen? Einiges kommt einem vertraut vor. Manchmal erkennt man sich plötzlich selbst in Munk oder einer seiner Partnerinnen wieder. Über andere schüttelt man erschrocken oder bedauernd den Kopf, weil es einem ganz fremd erscheint. Es ist schön, dass Munk sich dabei weder zum Opfer noch zum Täter stilisiert. Das ermöglicht es dem Leser, in größtmöglicher Unaufgeregtheit zu begreifen, worum es am Ende geht. Nämlich darum, dass die stärksten Sehnsüchte wohl immer in Teilen unerfüllt bleiben, weil sie sich gern gerade auf das Unmögliche richten.” ID:{1NaUUwedmkm9wKqI106n5V} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  2. Juli Zeh spricht mit Ulrike Draesner über ihr Buch “ZU LIEBEN”
    30.11., 17:0001:18:04

    Sie möchten Teil unserer Mission werden und unabhängigen und werbefreien Journalismus unterstützen? Werden Sie jetzt Pioneer. In dieser Folge von Edle Federn spricht Juli Zeh mit Ulrike Draesner über ihr neues Buch “ZU LIEBEN”. Darin setzt sich Ulrike Draesner mit den vielschichtigen Beziehungen und Herausforderungen einer internationalen Adoptionsgeschichte auseinander. Die Erzählung kombiniert fiktionale Elemente mit persönlichen Erfahrungen, denn Ulrike Draesner hat sich für ihr Buch von der Adoption - und der Beziehung zu ihrer eigenen Tochter inspirieren lassen. Diese Mischung aus Fiktion und biografischen Elementen definiert aus Sicht der Autorin das Buch ganz bewusst als "Nicht-Roman". Ulrike Draesner hat das Buch gemeinsam mit ihrer Adoptivtochter geschrieben. Die beiden Autorinnen stellen die Fragen: “Was bedeutet heutzutage Familie?" und “In welchen Prozessen lernen sich Adoptiveltern und Kinder kennen und lieben?”. Aber sie thematisieren auch Alltagsrassismus in Deutschland und die tief-persönliche Dimension von Mutterschaft. Juli Zeh sagt über das Buch: “ZU LIEBEN ist einer jener seltenen Texte, die es schaffen, enorme Intimität herzustellen, ohne jemals in die Nähe eines Exhibitionismus zu geraten. Ulrike Draesner nimmt uns richtig mit, sowohl in ein Kinderheim auf die Insel Sri Lanka als auch in ihre eigene Gefühls- und Gedankenwelt, ohne an irgendeiner Stelle pathetisch zu werden. Das gelingt im Text durch die poetische Kraft seiner Sprache. Er erschafft eine hohe Dichte von starken Bildern, durch die Wirklichkeit nicht abgemalt, sondern neu erschaffen wird. Und gerade durch diese Poetisierung entsteht das Wunder der Authentizität. Denn Wirklichkeit ist ja nicht nur eine Summe von Fakten, auch nicht eine Summe von Wahrnehmungen, sondern sie ist auch Plus der Gefühlslage, mit der wir auf die Geschehnisse blicken. So ist ZU LIEBEN eine spannende Reise durch innere und äußere Welten. Es ist ein Lernprozess und überdies ein Lesegenuss.” ID:{2Hr33jNoSt3xKp5TbPPIdX} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  3. Juli Zeh spricht mit Barbara Bleisch über ihr Buch „Mitte des Lebens“
    26.10., 06:0001:15:15

    Sie möchten Teil unserer Mission werden und unabhängigen und werbefreien Journalismus unterstützen? Dann werden Sie jetzt Pioneer! In dieser Folge von „Edle Federn“ spricht Juli Zeh mit der Schweizer Philosophin Barbara Bleisch. Barbara Bleisch moderiert seit 14 Jahren die “Sternstunde Philosophie” des Schweizerischen Rundfunks (SRF) und hat als Journalistin für die NZZ und das “Philosophie Magazin” geschrieben. Zudem haben es ihre Bücher “Warum wir unseren Eltern nichts schulden” und “Kinder wollen. Über Autonomie und Verantwortung.” auf die Bestseller-Listen geschafft. Mit ihrem aktuellen Buch “Mitte des Lebens - Eine Philosophie der besten Jahre” plädiert sie dafür, die Lebensmitte nicht als Krise, sondern als Chance zu verstehen und zeigt Wege auf, von der gesammelten Lebenserfahrung zu profitieren. Für sie ist ihr Text “...eine Landkarte für die Wanderung durch die Landschaft der eigenen Möglichkeiten“. Juli Zeh sagt über MITTE DES LEBENS: “Wenn man sich die Menge an Ratgeberliteratur zum Thema Midlife Crisis anguckt, könnte man auf die Idee kommen, dass die Mitte des Lebens eine Krankheit ist, die im pandemischen Ausmaß um sich greift und die von allen Betroffenen mit verschiedenen Techniken und gegen Mitteln bekämpft werden muss. Ziel dieses Kampfes ist stets, trotzdem glücklich zu sein, irgendwie doch noch in die Balance zu kommen. Das Angebot an Schriften ist ebenso chaotisch wie die Gefühlslage. Die Verunsicherung über den Topos des Älterwerdens scheint enorm. Barbara Bleisch wählt einen anderen Ansatz: Der Untertitel “Eine Philosophie der besten Jahre” zeigt an, dass hier nichts Bedrohliches bekämpft werden soll, sondern dass die Mitte des Lebens vielmehr zum Anlass genommen wird, sich die großen Fragen noch einmal neu zu stellen. Nach der eigenen Verortung in der Welt, nach Glück und Unglück, nach Pflicht und Lust, nach Erfahrung und Verantwortung und natürlich nach dem guten alten Sinn. Es geht weniger darum, Antworten zu finden. Es geht vielmehr darum, die bedeutsamen Fragen immer wieder neu zu stellen. Und genau das, nämlich unermüdliches Fragenstellen, ist wahrscheinlich in allen Lebensaltern der beste Weg, um tatsächlich zu so etwas wie innerem Reichtum zu gelangen.” ID:{5SDPjQzbHDI8jo8hnc6x7D} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  4. Juli Zeh spricht mit Philip Manow über sein Buch „Unter Beobachtung“
    29.09., 00:0001:07:34

    In dieser Folge von „Edle Federn“ spricht Juli Zeh mit Philip Manow über sein jüngstes politisches Sachbuch „Unter Beobachtung.“ Prof. Dr. Philip Manow ist ein angesehener deutscher Politikwissenschaftler, der sich vor allem mit politischen Theorien, der Geschichte politischer Ideen und der vergleichenden politischen Ökonomie auseinandersetzt. In seiner Forschung und Bücher analysiert er die Krise der repräsentativen Demokratie und die damit verbundenen politischen Dynamiken, ein Thema, das auch in seiner jüngsten Publikation „Unter Beobachtung“ im Mittelpunkt steht. Im Gespräch mit Juli Zeh reflektiert Manow über seinen Weg in die akademische Welt und die Schönheit eines Lebens, das dem Nachdenken gewidmet ist. Gemeinsam erörtern die beiden Autoren die Lücken im Demokratie-Diskurs, die Nuancen der demokratischen Begriffe und die gegenwärtige Ausbreitung des Populismus. Juli Zeh sagt über UNTER BEOBACHTUNG: “Wenn alle, ich selbst eingeschlossen, so gerne und engagiert von der liberalen Demokratie sprechen, und zwar als etwas Bedrohtem, etwas zu Verteidigende, etwas in der Krise befindliche, warum stellt man dann nicht erst einmal fest, was diese nach allgemeinem Gefühl so bedrohte liberale Demokratie überhaupt sein soll? Unter Beobachtung tut genau das und eröffnet damit überraschende und bereichernde Blickwinkel und Denkanstöße. Auf die politischen Entwicklungen nicht nur in unserem Land, sondern auch in vielen anderen Ländern der Welt. Eine Triggerwarnung an dieser Stelle unter Beobachtung ist kein politischer Ratgeber. Es ist auch keine Gebrauchsanweisung zur Bekämpfung der AfD. Es ist eine Analyse, ein gelegentlich auch ironisches Spiel mit dem Wechsel von gedanklichen Perspektiven.” ID:{b9Yo7ECb8acq33qZI28de} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  5. Juli Zeh spricht mit Marc-Uwe Kling über sein Buch „Views”
    31.08., 03:0001:03:22

    In dieser Folge von “Edle Federn” spricht Juli Zeh mit Marc-Uwe Kling über seinen neuen Roman „Views”. Marc-Uwe Kling hat mit seinen Känguru-Chroniken Millionen Leser und Hörer begeistert. Der zweifache deutsche Meister im "Poetry-Slam" ist künstlerisch sehr breit aufgestellt. Er hat sein eigenes Comedy-Programm, ist Podcaster, zudem Filmregisseur und Liedermacher. Mit seinem neuen Buch hat er schriftstellerisches Neuland betreten und sich erstmals an einen Thriller gewagt. Juli Zeh und Marc-Uwe Kling diskutieren in diesem The Pioneer Podcast unter anderem das gesellschaftliche Suchtverhalten in den sozialen Medien und darüber, warum sich sowohl Sex aber auch Angst in Medien immer gut verkaufen lassen. Juli Zeh sagt über VIEWS: „Bei aller Vielseitigkeit gibt es aber eine Haupt-Qualität, die sich wie ein roter Faden durch Mark Uwes gesamtes Werk zieht. Er ist ein subtiler Zeitgeist-Beobachter, der den Leuten in Herzen und Hirne aber auch auf die Hände schaut. Marc Uwe hinterfragt, was ist. Und zeigt, was vielleicht kommt. Haltung zeigen ohne Belehrung, Nachdenklichkeit und Humor verbinden Suspense und Witz mit substantiellem Hintergrund. Das ist das Rezept für gelungene Kunst. In Marc-Uwes Fall auf erstaunlich vielen Sektoren.” ID:{3t36BYAk4o99bp3LrFBARI} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  6. Juli Zeh spricht mit Valery Tscheplanowa über ihren Debütroman “Das Pferd im Brunnen”
    28.07., 06:0001:17:08

    In dieser Folge von "Edle Federn" spricht Juli Zeh mit der Schauspielerin und Jungautorin Valery Tscheplanowa über ihr Buch "Das Pferd im Brunnen". Tscheplanowas Debütroman ist eine autobiografisch inspirierte Suchbewegung in die eigene Vergangenheit, in der sie biographische Bruchstücke zu einem familiären Mosaik zusammensetzt. Mit Alltagserzählungen aus dem vergangenen Sowjet-Sozialismus und der darauf folgenden Umbruchphase, schildert sie die Geschichte von vier starken Frauen im Russland des 20. und 21. Jahrhunderts. Die beiden Autorinnen sprechen über einen Zufall, der Tscheplanowa zum Schreiben brachte und wie sie nun ihre Autorenstimme „anzapft“. Sie erörtern den Begriff der “Freiheit” als Mischung aus Auswahl und (Eigen-)Verantwortung und diskutieren darüber, ob Glück eine aktive Tätigkeit ist. Juli Zeh sagt über DAS PFERD IM BRUNNEN: “Der Text liest sich eher wie ein Reisetagebuch durch eine persönliche Familiengeschichte. Beobachtungen, Anekdoten, Reflexionen, Episoden und Meditationen fügen sich zu einer Collage, die uns nicht nur Valeries Tscheplanowas Familie näher bringt, sondern auch ihr persönliches Russland. Nicht das von Dostojewski, schon gar nicht das von Putin, sondern einen seltsamen, viel zu großen Vielvölkerstaat, in dem Moskau zumeist nur ein sehr weit entfernter Ort ist. Man kann Russland nicht verstehen, weil es Russland nicht gibt, aber man kann es offenbar zum Klingen bringen, als würde man eine Saite anschlagen, deren Ton noch lange nachhallt. Valery Tscheplanowa kann das.” ID:{ySkV7minmSWCLJ4Yiqyrh} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  7. Juli Zeh spricht mit Navid Kermani über sein Buch “Das Alphabet bis S”
    30.06., 06:0001:04:09

    In dieser Folge von “Edle Federn” spricht Juli Zeh mit Navid Kermani über seinen Roman “Das Alphabet bis S”. Sein jüngstes Werk ist eine Art Tagebuch, in dem der öffentliche Intellektueller und Bestsellerautor sich und seine Erfahrungen in einer fiktiven Geschichte mit Fäden der Realität entkapselt. Im Gespräch mit Juli Zeh spricht er darüber, wie er seine Stimme als Autor gefunden hat, wie das Lesen und Schreiben ineinander fließen und über die Grenzen zwischen dem Erdachten und dem Erlebten. Juli Zeh sagt über DAS ALPHABET BIS S: „Es geht um Krankheit und Tod, um Hoffnung und Verzweiflung, um Religion und Politik, um das Schreiben und das Lesen, Lieben und Hassen und immer wieder um die Macht der Literatur. All das wären natürlich auch Themen für eine philosophische Abhandlung. Aber Navid Kermani entwirft stattdessen ein Kaleidoskop aus unzähligen Gedankensplittern, die je nachdem, wie man sie dreht und wendet, sich zu immer neuen, aufregenden Bildern fügen. Das Ganze in einer Sprache, die bei aller Kunstfertigkeit angenehm uneitel ist und trotz hoher poetischer Kraft nie ins Selbstverliebte kippt. Man kann dieses Buch schnell oder langsam von vorne oder von hinten einmal oder hundertmal lesen.“ ID:{3i9jdOOH3qZoBkByk6sj2M} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  8. Juli Zeh spricht mit Jana Scheerer über ihren Roman “Die Rassistin”
    25.05., 05:0001:17:42

    In dieser Folge von „Edle Federn“ spricht Juli Zeh mit der Schriftstellerin Jana Scheerer über ihren neuen Roman „Die Rassistin.“ Scheerer’s jüngste Veröffentlichung wirft einen Blick auf eine kontroverse Shitstorm-Situation an einer Universität und stellt die Frage: „War das jetzt rassistisch?“ Im Gespräch sprechen die beiden Autorinnen über den Ursprung des Titels, die Rolle der politischen Korrektheit in der heutigen Kultur und befassen sich mit den Nuancen von Schuld und gesellschaftlichen Erwartungen. Juli Zeh sagt über DIE RASSISTIN: „Abgesehen von der politischen Aktualität ist die Rassistin auch ein erzählerisches Experiment. Der erzählerische Kunstgriff läutet ein Erzählverfahren ein, das den Roman zu einem besonderen Lesevergnügen macht. Der Text läuft die ganze Zeit auf mehreren Ebenen. Alles, was geschieht oder geschehen könnte, wird von unterschiedlichen Figuren kommentiert, vom wahren Autor, vom Proktologen des wahren Autors, von der Ehefrau der Protagonistin, von einem “woken” Nachbarsmädchen, von der Lektorin des Manuskripts usw. Irgendwann hat die Hauptfigurin ein einziges Stimmengewirr im Kopf. Die Vielstimmigkeit eines Diskurses, in dem immer alle mitreden wollen, ganz egal, wie viel Ahnung sie von der Sache haben.” ID:{4PmLc0JyneiHEnWMiLjU52} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  9. Juli Zeh spricht mit Susanne Tägder über ihr Krimi-Debüt “Das Schweigen des Wassers”
    27.04., 06:0001:13:58

    In dieser Folge von "Edle Federn" spricht Juli Zeh mit Susanne Tägder, die in Deutschland und den USA Jura studiert hat und danach lange Richterin am Sozialgericht in Karlsruhe war. Heute lebt sie mit ihrer Familie in der Schweiz und in Kalifornien. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. “Das Schweigen des Wassers” ist ihr erster Kriminalroman, der auf einem spektakulären Mordfall in der ehemaligen DDR beruht. Juli Zeh spricht mit Susanne Tägder über ihren Quereinstieg in die Literatur, den Fall, der für sie als Inspiration diente und die Wahrnehmung von Recht und Ungerechtigkeit in der Nachwendezeit. Juli Zeh sagt über DAS SCHWEIGEN DES WASSERS: “Susanne Tägder ist eine Meisterin der scharfen Kontur. Ihr erster Kriminalroman ist darüber hinaus höchst spannend und behandelt ein Meta-Thema, das man ohne Übertreibung als anthropologische Konstante bezeichnen kann. Das Schweigen des Wassers handelt davon, wie Menschen durch historische und politische Verwerfungen zu Heimatlosen werden. Man begreift beim Lesen, dass es nicht unbedingt eine geografische Bewegung wie Flucht oder Vertreibung sein muss, die Heimaten vernichtet." ID:{1dc2fg6flegdOB4sKv3c0X} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  10. Literatur Highlights präsentiert von Juli Zeh (Express)
    29.03., 06:3000:03:59

    Juli Zeh, die aktuell erfolgreichste deutsche Gegenwartsautorin, präsentiert einmal im Monat ihren Literatur-Podcast “Edle Federn” auf The Pioneer: Ein Gast, eine Stunde, ein Werk! Einerseits ein intimes Werkstattgespräch über den schriftstellerischen Alltag und Routinen der jeweiligen Autorinnen und Autoren - andererseits eine literarische Reise in ihre Gedankenwelt. In dieser Sonderfolge zu Ostern präsentiert Juli Zeh Ausschnitte aus Gesprächen mit den “edelsten Federn” des Landes: Dörte Hansen, Daniel Kehlmann, Bernhard Schlink, Nele Neuhaus, Lisa Eckhart, und Feridun Zaimoglu. Dieser Podcast ist eine Reise in die äußerst facettenreiche Welt der deutschsprachigen Literatur mit den erfolgreichsten, wichtigsten und hörenswertesten Stimmen der gesamten Zunft. Sollten Sie dabei Lust auf mehr bekommen: Sie finden alle Folgen unseres Literatur Podcasts “Edle Federn” auf The Pioneer.de ID:{4AsRgLFXkS9iQADk5I6sqE} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  11. Literatur Highlights präsentiert von Juli Zeh
    29.03., 06:3000:56:19

    Juli Zeh, die aktuell erfolgreichste deutsche Gegenwartsautorin, präsentiert einmal im Monat ihren Literatur-Podcast “Edle Federn” auf The Pioneer: Ein Gast, eine Stunde, ein Werk! Einerseits ein intimes Werkstattgespräch über den schriftstellerischen Alltag und Routinen der jeweiligen Autorinnen und Autoren - andererseits eine literarische Reise in ihre Gedankenwelt. In dieser Sonderfolge zu Ostern präsentiert Juli Zeh Ausschnitte aus Gesprächen mit den “edelsten Federn” des Landes: Dörte Hansen, Daniel Kehlmann, Bernhard Schlink, Nele Neuhaus, Lisa Eckhart, und Feridun Zaimoglu. Dieser Podcast ist eine Reise in die äußerst facettenreiche Welt der deutschsprachigen Literatur mit den erfolgreichsten, wichtigsten und hörenswertesten Stimmen der gesamten Zunft. Sollten Sie dabei Lust auf mehr bekommen: Sie finden alle Folgen unseres Literatur Podcasts “Edle Federn” auf The Pioneer.de 1. 00:00:41 | Daniel Kehlmann 2. 00:8:27 | Lisa Eckhart 3. 00:20:35 | Feridun Zaimoglu 4. 00:32:15 | Bernhard Schlink 5. 00:40:22 | Nele Neuhaus 6. 00:47:15 | Dörte Hansen ID:{3d9Ugex5OM85TXjSmMYKWj} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  12. Juli Zeh spricht mit Julia Franck über die Kurzgeschichten-Sammlung “Nachbarn: Storys”
    29.03., 06:0001:09:44

    In dieser Folge von “Edle Federn” spricht Juli Zeh mit Julia Franck über die verstorbene Autorin Diane Oliver und ihre Kurzgeschichtensammlung “Nachbarn: Storys”. Julia Franck selbst hat für ihre Kurzgeschichten und Bücher zahlreiche Auszeichnungen, Preise und Stipendien gewonnen. Unter anderem wurde ihr Roman "Die Mittagfrau" mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Sie selbst erklärte "Vielleserin" entdeckte durch die intensive Lektüre anderer Werke eine Sammlung von Kurzgeschichten der jung verstorbenen Autorin Diane Oliver mit dem Titel: “Nachbarn: Storys” Diane Oliver wuchs in den Südstaaten auf – und in ihren Kurzgeschichten verarbeitete sie ihre Alltagserfahrungen in den rassistischen USA der 60er Jahre. Juli Zeh sagt über NACHBARN: STORYS: Diane Oliver, die selbst in den Zeiten von Rassentrennung und Bürgerrechtsbewegung großgeworden ist, erschafft die Lebenssituation ihrer Charaktere so plastisch und hautnah, dass man beim Lesen immerhin die Chance bekommt, die aus heutiger Sicht vollkommen absurden Verhältnisse nachzufühlen. Dabei sind Olivers Texte nicht politisch in dem Sinne, dass sie anklagen, fordern oder belehren würden. Diane Oliver ist definitiv eine Vertreterin des “Showing Not Telling” - also jener Kunst, die es wagt, ein Geschehnis möglichst präzise darzustellen, um dann dem Leser die Freiheit zu geben, es selbst zu bewerten. Gerade durch dieses Verfahren treffen ihre Kurzgeschichten ins Mark. Das “Nachbarn: Storys” in hervorragender deutscher Übersetzung jetzt herausgegeben wurde, ist ein großes Geschenk. Dass es das einzige literarische Vermächtnis von Diane Oliver ist, ist ein herber Verlust. Was wäre, wenn diese Autorin nicht im Jahr 1966 gestorben wäre, sondern die US-amerikanische Geschichte bis heute begleitet hätte? Vielleicht wäre sie neben den vielen weißen Männern wie Philip Roth, John Updike, Thomas Pynchon, TC Boyle und Jonathan Franzen, die eine weibliche schwarze Erzählerin geworden, deren Werk auf vergleichbare Weise in die Weltliteratur eingegangen wäre. ID:{w2Sv01UbGDaVaiTEJGfhj} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  13. Juli Zeh spricht mit Felix Lobrecht über seinen Roman “Sonne und Beton”
    24.02., 06:0001:16:23

    In dieser Folge von “Edle Federn” spricht Juli Zeh mit dem Comedian Felix Lobrecht über sein Buch “Sonne und Beton”. Der Roman wurde 2017 zum Bestseller und die Verfilmung des Stoffs über vier Berliner Schulfreunde hat im vergangenen Jahr weit über 1 Million Zuschauer in die Kinos gelockt. Lobrechts Podcast “Gemischtes Hack” ist einer der erfolgreichsten Podcasts in Deutschland und seine Shows füllen Arenen mit Tausenden von Zuschauern, so dass sogar die New York Times über Felix Lobrecht ein großes Porträt unter dem Titel schrieb: “Bringing Some Cool to German Comedy”. Im Gespräch mit Juli Zeh spricht Felix Lobrecht über seinen Weg vom Problemschüler zum Bestsellerautor und Comedy Star. Zudem geht es um die Suche nach guten Geschichten, den Unterschied zwischen dem Schreiben von Punch-Lines und Literatur und die geringen Möglichkeiten der Einflussnahme von Autoren, bei der Verfilmung ihrer Bücher. Juli Zeh sagt über SONNE UND BETON: “Die Shows von Felix Lobrecht ziehen Tausende von Zuschauern an. Alles, was er dafür braucht, ist das Sprachzentrum in seinem Kopf und ein Mikrofon. Kein Wunder, dass auch der Roman “Sonne und Beton” einen hypnotischen Sog erzeugt, dem man sich kaum entziehen kann. Er übersetzte dafür die Sprache der Straßen von Berlin Neukölln in literarischen Text und erzeugt damit eine surrealistische Welt. “Sonne und Beton” ist auch ein schonungslos - und gleichzeitig immer respektvolles Porträt seines Protagonisten, der auf so vielen Ebenen die Arschkarte gezogen hat. Arm, pubertär und dann auch noch weißgesichtig biodeutsch, was ihn in seiner Neuköllner Umgebung zu einer Art kuriosen Einzelfall macht. Die Welt von Lukas ist von ständiger Gewaltandrohung, von Chancenlosigkeit, bohrender Langeweile und sozialer Degradierung geprägt. Das Ringen darum, unter diesen Umständen ein intaktes Selbstbild zu behalten oder überhaupt erst einmal zu erzeugen, liest sich phasenweise spannend wie ein Psychokrimi. Der große Verdienst von Sonne und Beton besteht darin, dass der Roman seine Figuren und seine Handlungsplätze weder romantisiert noch verurteilt. Er enthält sich der Werturteile und lässt die Dinge und Menschen buchstäblich für sich selbst sprechen. Wäre das Buch doppelt so lang, hätte man es vielleicht längst in eine Tradition gestellt mit einem bedeutenden Sozial- und Großstadtromanen wie Berlin Alexanderplatz von Alfred Döblin. ID:{7tYKgUS0zwwAwuWdUr6VOp} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  14. Juli Zeh spricht mit Nika Lubitsch über ihr neues Buch “25 Cent”
    27.01., 06:0001:15:42

    In dieser Folge von “Edle Federn” spricht Juli Zeh mit Nika Lubitsch, der Königin der “Self-Publisher”. Sie hat vor 12 Jahren damit begonnen, ihre Krimis als E-Books über den Kindle von Amazon selber zu verlegen, nachdem sie höchst unerfreuliche Erfahrungen mit dem deutschen Verlagswesen gesammelt hat. Sie gehört zu den “First-Movern” dieser Bewegung und konnte von ihrem ersten Roman “Der 7. Tag” allein 350.000 Exemplare verkaufen und ließ in den “E-Book Charts” beispielshalber so Bestseller wie “50 Shades of Grey” hinter sich. Mit Juli Zeh spricht Nika Lubitsch über ihren aktuellen Roman “25 Cent - Was kostet ein Leben”. In dem Psychothriller geht es um eine junge Frau, die in Italien am römischen Trevi-Brunnen Opfer eines Raubüberfalls wird und ihr Gedächtnis verliert. Ein junger Mann hilft ihr dabei, ihre Identität wiederzufinden. Sie ahnt nicht, dass diese Begegnung weder Zufall noch Glück ist, sondern sie mitten hinein in ihren schlimmsten Albtraum katapultiert und zur tödlichen Falle wird. Juli Zeh sagt über Nika Lubitsch: “ Schon nach den ersten Seiten von “25 CENT” möchte man einfach nur noch wissen, wie es weitergeht. Wir alle haben als Kinder so gelesen. Gierig, schnell, unersättlich. Völlig absorbiert von einer Geschichte, die uns für ein paar Stunden aus der Welt herausgelöst hat, in der wir uns normalerweise aufhalten und uns ein Abenteuer durchleben ließ, bei dem wir alles andere, sogar die eigene Person mit ihren Sorgen und Nöten vollständig vergaßen. Sich selbst vergessen zu können, gehört zu den wenigen echten Freiheiten, über die der Mensch verfügt. Wenn es gelingt, kann sich das anfühlen wie reines Glück. Genau das ist eines der großen Potenziale von Literatur, ihren Leserinnen und Lesern immer wieder das Glück dieser Freiheit zum Geschenk zu machen. So betrachtet ist das umfangreiche Werk von Nika Lubitsch wie eine gut bestückte Geschenkboutique. “ ID:{4Nb4UO5JGUckapsao3SRlo} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  15. Juli Zeh spricht mit Daniel Kehlmann über sein neues Buch “Lichtspiel”
    26.12., 06:0001:03:15

    In dieser Folge von “Edle Federn” spricht Juli Zeh mit Daniel Kehlmann über seinen aktuellen Roman “Lichtspiel”. Er erzählt darin die Geschichte von Georg Wilhelm Pabst. Neben Fritz Lang, Ernst Lubitsch und Wilhelm Murnau einer der großen Filmpioniere und ein gefeierter Regisseur der Weimarer Republik. Nach dem missglückten Versuch, in Hollywood Fuß zu fassen, tritt Pabst Ende der 30’er Jahre die Heimreise nach Europa an - dort werden er und seine Familie vom Beginn des Zweiten Weltkriegs überrascht. Die Grenzen sind dicht, er kommt nicht mehr raus aus Nazi-Deutschland und muss sich fortan mit dem NS-Regime arrangieren. Juli Zeh sagt über LICHTSPIEL: “Daniel Kehlmann ist der beste deutsche Erzähler der Gegenwart. Mit jedem neuen Buch erfindet er das Rad des Erzählens neu, und zwar sowohl in Bezug auf den Inhalt als auch auf narrative Techniken. LICHTSPIEL ist Thriller und Humor, Horror und Tiefenpsychologie, Surrealismus, Perspektiv, Labyrinth und natürlich ein brillantes Stil-Gemälde. Kehlmann entblättert ein moralisches Totalversagen als toxisches Gemisch aus inneren und äußeren Zwängen. Nicht, um es zu entschuldigen, nicht um es zu verurteilen, sondern um es für die Betrachtung freizugeben. Das ist Kunst.” ID:{2hi4d4CwyAXidzeIvLbhkZ} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  16. Juli Zeh spricht mit Ilija Trojanow über sein aktuelles Buch “Tausend und ein Morgen”
    25.11., 00:0001:39:25

    In dieser Folge von “Edle Federn” spricht Juli Zeh mit Ilija Trojanow über sein neues Buch “Tausend und ein Morgen”. Der mehrfach ausgezeichnete und preisgekrönte Autor Ilija Trojanow wurde in Sofia geboren und hat jeweils mehrere Jahre in Nairobi, München, Kapstadt und Mumbai gelebt. Juli Zeh und er sprechen in diesem Literatur Podcast über die Herausforderung ein utopistisches Buch zu schreiben, wie man komplexe Paralleluniversen schriftstellerisch unter Kontrolle behält und wie man in Zeitreisen eintaucht, um die Leser nicht zu verlieren. Juli Zeh sagt über TAUSEND UND EIN MORGEN: “Wenn die Literatur ein Gebirge wäre und der Autor ein Bergsteiger, dann würde sich Ilija Trojanow immer die höchsten Gipfel aussuchen. Mit 1001 Morgen begibt er sich erneut auf literarische Abenteuerfahrt zu den Achttausendern der menschlichen Vorstellungskraft. Schon die Referenz im Titel zu Tausendundeine Nacht lässt Großes vermuten. Und Großes kommt dann auch. Nämlich der Anspruch, durch das Schreiben eines Romans das Erzählen zu sich selbst kommen zu lassen, ihm also seine ursprüngliche existenzielle Bedeutung wieder zu verleihen." ID:{4C2Jk8oha163x7pvAsKkM2} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  17. Juli Zeh spricht mit Adam Soboczynski über sein Buch “Traumland”
    28.10., 07:1501:12:45

    In dieser Folge von “Edle Federn” spricht Juli Zeh mit dem Autor, Journalist und Leiter des Literatur-Ressorts der "Zeit" Adam Soboczynski über sein neues Buch “Traumland”. “Traumland” ist eine wunderbar erzählte Analyse des Lebens in den 80’er Jahren in Deutschland mit besonderem Blick auf die damaligen Ost-West Beziehungen. In diesem Essay mit autobiographischen Zügen über seine Migration aus Polen nach Westdeutschland zaubert Soboczyinski seine Leserschaft mit wunderbarer Detailkenntnis in die Zeit der alten Bonner Republik zurück - nicht ohne eine Brücke zu aktuellen politischen Ereignissen zu schlagen. Zusammen mit Juli Zeh und diskutiert er rückblickend die Zeit der Wiedervereinigung, den Wandel des deutschen Zeitgeistes und wie sich Deutschland im Laufe der Jahre entwickelte und veränderte. Juli Zeh sagt über das Buch: “Adam Soboczynski hat mit Traumland ein zauberhaftes Buch geschrieben. Man erlebt die wohlfeile Kapitalismuskritik von Leuten, die gar nicht merken, dass sie auf einem Luxusdampfer durch die Zeitgeschichte schippern. Alles das erscheint uns durch die Augen eines heranwachsenden Jungen, der im Alter von sechs Jahren aus Polen nach Deutschland eingewandert ist. Gerade aufgrund dieser Herkunft ist er vielleicht anders als viele Deutsche in der Lage, das Traumland mit dem dicken Kanzler aus vollem Herzen zu lieben. Adam Soboczynski kontrastiert seine Erinnerungen immer wieder in scharfen Schnitten mit der bundesdeutschen Gegenwart, mit der kollektiven Nahtoderfahrung der Corona-Pandemie und dem russischen Angriff auf die Ukraine. Aus heutiger Sicht scheint der Rückblick fast wie eine Zeitreise in ein verschlossenes Paradies, aus dem wir unlängst vertrieben wurden. Und trotzdem ist Traumland kein nostalgisches oder gar depressives Buch, sondern eher ein Reisebericht durch verschiedene Perspektiven aus Ost und West. Die Welt ist keine Ansichtskarte, aber immer auch Ansichtssache, weshalb am Ende die Hoffnung bleibt, es möge sich in 40 Jahren jemand trotz allem auf genauso scharfsinnige und liebevolle Weise an unsere Zeit erinnern." ID:{2d8VBOTHVjnmvEjDzg1W7w} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  18. Juli Zeh und Michael Ebert über sein neues Buch “Nicht von dieser Welt”
    30.09., 06:5001:21:42

    In dieser Folge von "Edle Federn" spricht Juli Zeh mit dem Autor und SZ-Journalisten Michael Ebert über seinen Debütroman "Nicht von dieser Welt". In diesem sehr persönlichen Dialog über Trauer, Traumata und vor dem Hintergrund einer spektakuläre Schatzsuche in der ehemaligen DDR, besprechen Juli Zeh und Michael Ebert unter anderem den Einfluss von persönlichen Erlebnissen auf den Schreibprozess, die Sehnsucht nach einem Jenseits und die Bedeutungen von Erinnerungen für das Leben. Juli Zeh sagt über den Roman von Michael Ebert: “Nicht von dieser Welt” ist auf den ersten Blick eine klassische Coming-of-Age Geschichte. Es gibt den Aufbruch zu einer verrückten Reise, die zum Roadtrip gerät. Und das einzige, was wirklich fest steht, ist der Zielbahnhof. Deshalb ist das Buch, wie der Titel schon andeutet, vor allem auch ein Roman über den Tod. Oder vielleicht besser über das Sterben und die Frage, wie tot man nach dem Sterben eigentlich wirklich ist. Die Geschichte enthält viele Elemente, die auch berühmte Werke wie “Der Fänger im Roggen” von Salinger oder “Tschick” von Wolfgang Herrndorf prägen.” Die aktuellen Folgen finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  19. Juli Zeh spricht mit Nele Pollatschek über ihr neues Buch “Kleine Probleme” (Express)
    26.08., 00:0000:09:05

    In dieser Folge von “Edle Federn” spricht Juli Zeh mit der Journalistin und Schriftstellerin Nele Pollatschek über ihr aktuelles Buch “Kleine Probleme”. In dem Buch leidet die Hauptfigur Lars unter permanenter “Aufschieberitis” und versucht diese kleinen alltäglichen Probleme des Alltags endlich in den Griff zu bekommen, die vielleicht letztlich doch am Ende für etwas “Größeres” stehen. Juli Zeh sagt zu dem Buch: “Kleine Probleme ist nicht nur ein zutiefst witziges, sondern auch ein zutiefst philosophisches Buch geworden, das den Zeitgeist kräftig am Wickel hat. Jeder von uns ist gezwungen, in seinem Kopf und in seiner Welt ein Verhältnis zur Ordnung und zu Unordnung zu finden. Mit anderen Worten : Jeder von uns könnte ein bisschen wie Lars sein. Kleine Probleme bringt also sozusagen den universellen Lars in uns zum Vorschein. Und deshalb sollten wir dieses Buch alle lesen. Und zwar sofort. Nicht erst morgen oder übermorgen oder nächstes Jahr!” ID:{58iuCDSNJtddPsPlm6794q} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  20. Juli Zeh spricht mit Nele Pollatschek über ihr neues Buch “Kleine Probleme”
    26.08., 00:0001:28:28

    In dieser Folge von “Edle Federn” spricht Juli Zeh mit der Journalistin und Schriftstellerin Nele Pollatschek über ihr aktuelles Buch “Kleine Probleme”. In dem Buch leidet die Hauptfigur Lars unter permanenter “Aufschieberitis” und versucht diese kleinen alltäglichen Probleme des Alltags endlich in den Griff zu bekommen, die vielleicht letztlich doch am Ende für etwas “Größeres” stehen. Juli Zeh sagt zu dem Buch: “Kleine Probleme ist nicht nur ein zutiefst witziges, sondern auch ein zutiefst philosophisches Buch geworden, das den Zeitgeist kräftig am Wickel hat. Jeder von uns ist gezwungen, in seinem Kopf und in seiner Welt ein Verhältnis zur Ordnung und zu Unordnung zu finden. Mit anderen Worten : Jeder von uns könnte ein bisschen wie Lars sein. Kleine Probleme bringt also sozusagen den universellen Lars in uns zum Vorschein. Und deshalb sollten wir dieses Buch alle lesen. Und zwar sofort. Nicht erst morgen oder übermorgen oder nächstes Jahr!” ID:{Heo0vgrLbQ5wH3LHM948I} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Das Autorengespräch von und mit Juli Zeh: Jeden Monat interviewt die Schriftstellerin einen Gast aus der Welt der Literatur und unterhält sich mit ihm über Geschichten und Sprache, über das Schreiben und Erzählen. Immer am letzten Sonntag im Monat.



Ein Podcast von The Pioneer.

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