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Edition Zukunft

DER STANDARD

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288 Episoden · neueste 09.10.

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Episoden

288
  1. Oslo, Barcelona, Vietnam: Wie man mit dem Zug überall hinkommt
    29.07., 06:0000:27:11

    Elias Bohun hat als Student ein Zugreisebüro gegründet. Im Podcast spricht er über Mühen und Faszination des Zugreisens Nach der Matura wollte Elias Bohun reisen. Der Flug nach Sri Lanka war bereits gebucht, doch dann packten ihn Zweifel. Lässt sich ein Langstreckenflug noch mit seinem ökologischen Gewissen vereinbaren? Er stornierte den Flug und suchte nach Alternativen auf dem Landweg. Einige Monate später stieg er in Wien in den Zug und reiste bis nach Vietnam und wieder zurück. Ursprünglich wollte er nur das Klima schützen, doch im Nachhinein war die Reise durch neun Länder das "coolste Erlebnis des ganzen Lebens", wie Elias Bohun im Podcast sagt. Die Fahrt organisierte er komplett auf eigene Faust – Buchungsplattformen, wie es sie etwa für Flugreisen gibt, existieren für solche weite Strecken nicht. Deshalb gründete Bohun nach der Rückkehr das Reisebüro Traivelling, das sich auf Fernreisen mit dem Zug spezialisiert hat. Im Podcast erzählt er, mit welchen Tricks man auch selbst die besten und günstigsten Verbindungen in Europa ergattert, was die Politik tun muss, um Zugreisen attraktiver zu machen, und warum er hofft, dass sein eigenes Geschäftsmodell irgendwann einmal obsolet wird. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  2. Replay: Wann besiedeln wir den Mars und wer könnte dort regieren?
    22.07., 06:0000:41:46

    Wissenschafts-Redakteur David Rennert über das technisch-praktisch Mögliche am Roten Planeten und Edition-Zukunft-Redakteur Fabian Sommavilla über rechtlich-theoretische Aspekte Diese Episode ist eine Widerholung vom 24. Dezember 2021. Mehr als ein halbes Jahrhundert nachdem Menschen erstmals einen anderen Himmelskörper betraten, rückt zusehends ein weiterer Kandidat ins Visier: der Mars. Und das obwohl er nach wie vor ein äußerst unwirtlicher Aufenthaltsort ist. "Kalt, staubig und karg", fasst es STANDARD-Wissenschaftsredakteur David Rennert zusammen. Das Interessanteste am Mars aus wissenschaftlicher Sicht sei aktuell jedenfalls, dass es am Mars einmal sehr gute Bedingungen und ein Zeitfenster für Leben gab, sagt Rennert: "Der Mars war der Erde vor rund 3,5 Milliarden einmal sehr ähnlich". Dennoch sucht man mit den heutigen und künftigen Marsmissionen freilich nicht nur nach ehemaligem Leben, sondern auch danach ob eventuell gar etwas überlebt haben könnte – was unwahrscheinlich ist, aber natürlich nicht ausgeschlossen werden kann. Weltraummissionen seien aber auch deshalb so wahnsinnig wichtig für die Menschheit, weil gelernt werden muss mit Extremsitutationen umzugehen – und diese dann immer wieder für Problemlösungen auf der Erde genützt werden können, so Rennert. Der erste Astronautenflug zum Mars – welcher nicht zwingend eine Landung am roten Planeten beinhalten wird – sei aktuell in etwa für 2035 geplant. Vor allem die Strahlenbelastung während des rund achtmonatigen Fluges stellt die Forschenden aber noch vor Herausforderungen – vor allem auch weil die kosmische Strahlung mit unseren aktuellen Möglichkeiten nicht gänzlich aus einem Raumschiff draußen gehalten werden kann. Einmal am Mars angekommen, tun sich neben allerlei technische Fragen wie jene nach dem Treibstoff zum Zurückfliegen auch zwangsläufig schwierige ethische Fragen auf. Können, sollen und dürfen wir die dortigen Ressourcen – etwa das gefrorene Eis an den Polen – für unsere Zwecke nutzen? Eines ist jedenfalls klar: "Die Private-Public-Partnerships, die in den vergangenen Jahren an Fahrt aufgenommen haben, haben der Mars-Industrie noch einmal sehr viel Rückenwind verliehen", sagt Edition-Zukunft-Redakteur Fabian Sommavilla. Er rechnet damit, dass die ersten menschlichen Schritte am Mars entweder von einer Person aus den USA oder China stammen, eben jenen beiden Staaten, die sich zuletzt immer wieder hervortaten, wenn es darum ging die Möglichkeiten privater Firmen im All auszuweiten. Entgegen anderslautenden Einschätzungen der Firmen selbst, sind diese im All freilich schon an gewisse Regeln gebunden. Je nachdem unter welcher Lizenz ein Unternehmen auf der Erde gemeldet ist, würden etwaige Rechtsbrüche oder gar grobe Beschädigungen auf anderen Himmelskörpern letztlich auch auf den Staat auf der Erde zurückfallen. Warum man sich besser trotzdem nicht auf den Erwerb von Marsgrundstücken einlassen sollte, warum die von Elon Musk hyperventilierten Ticketpreise für Marsreisende utopisch sind, wie eine etwaige Regierungsform auf dem Mars aussehen könnte und warum die teure Raumfahrt einen unglaublichen Nutzen für die Menschheit abwirft, besprechen wir im aktuellen Podcast Edition Zukunft. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  3. Ingwer, Reis, Feigen: Was bald auf Österreichs Felder wächst
    15.07., 06:0000:36:31

    Landwirte brauchen in Zeiten von Klimawandel neue Konzepte. Während Marillen verkümmern, blühen einstige Exoten richtig auf Gute Nachrichten für all jene, die gerne Ingwer, Feigen, Granatäpfel und andere exotische Lebensmittel verzehren! Wer bisher ein schlechtes Gewissen wegen der langen ressourcenintensiven Lieferketten hatte, kann im Supermarktregal zukünftig einfach zu Oliven, Kaki und Kurkuma aus Österreich greifen. Mildere Winter, längere Trockenperioden und heißere Sommer aufgrund des Klimawandels ermöglichen Landwirten, Kulturen abseits von Weizen, Äpfeln und Kartoffeln anzupflanzen. Vor welchen Herausforderungen Bauern aufgrund der neuen Kulturen stehen, darüber spricht Andreas Spornberger vom Institut für Wein- und Obstbau der Wiener Universität für Bodenkultur im aktuellen Klimafragen-Podcast. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  4. Replay: Wie sich Schönheitsideale verändern
    08.07., 06:0000:33:50

    Die Soziologin Paula-Irene Villa Braslavsky über Zwang und Freiheit von Schönheitsvorstellungen – und wie sich unser Verständnis von unserem Aussehen wandelt Diese Episode ist eine Widerholung vom 29. Oktober 2021. Schönheit liegt im Auge des Betrachters, heißt es oft. Doch ganz so stimmt das nicht. Denn was und wer als schön gilt, hängt mit vielen gesellschaftlichen Entwicklungen zusammen, die über den Blick des Einzelnen hinausgehen. Manche Wissenschafterinnen und Wissenschafter versuchen gar, Schönheit objektiv zu messen. Einige Apps, Produkte und neue Technologien wiederum versprechen, zu dem angeblich universellen Schönheitsstandard zu führen. Was bedeutet Schönheit heute noch? Und welche Rolle spielen Schönheitsoperationen und soziale Bewegungen für das Schönheitsideal der Zukunft? Dazu ist die Soziologin und Genderforscherin Paula-Irene Villa Braslavsky von der Ludwig-Maximilians-Universität in München zu Gast im Podcast Edition Zukunft. "Es gibt schon immer eine Moralisierung von Schönheit, die vorgibt, was in einer Gesellschaft als erstrebenswert und gut gilt", sagt Villa. Beispielsweise habe sich durch den Kolonialismus eine Vorstellung von hell als gut und blond als schön durchgesetzt, während dunkel seither häufiger mit gefährlich und schmutzig verbunden wird. "Schönheit hat sowohl mit Freiheit und Kreativität, als auch mit der Unterwerfung unter bestimmte Normen zu tun", sagt Villa. Die Möglichkeiten, sich selbst zu gestalten, sind in den vergangenen Jahren immer zugänglicher geworden. Dazu gehöre auch die Schönheitschirurgie, die durchaus in vielen Fällen eine Freiheit darstelle. Allerdings folge auch diese bestimmten Standards und Normen, die zu einem Zwang werden können. Zudem spricht Soziologin Villa im Podcast darüber, welche Wirkung soziale Bewegungen wie Body-Positivity haben, die sich für eine stärkere Akzeptanz unterschiedlicher Körper einsetzt, was die Corona-Pandemie an unserer Vorstellung von Schönheit verändert hat und warum wir beim Thema Schönheit auch über Männlichkeit sprechen müssen. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  5. Plötzlich Politiker: Was bringen Bürgerräte?
    01.07., 06:0000:19:53

    Zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger haben im Klimarat Vorschläge für die Politik ausgearbeitet. Was es mit dem Konzept auf sich hat Der österreichische Klimarat ist vorüber. An sechs Wochenenden diskutierten 88 zufällig ausgewählte Menschen aus allen Teilen Österreichs und allen Altersgruppen über Klimapolitik. STANDARD-Redakteurin Nora Laufer hat den Klimarat über Monate beobachtet und begleitet. Im Podcast spricht sie darüber, was Bürgerräte können und was nicht, was der Klimarat konkret vorschlägt und was nun mit den Vorschlägen passiert. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  6. KI, Drohnen, Überwachung: Wie weit China uns voraus ist
    24.06., 06:0000:38:24

    China-Experte Frank Sieren über Chinas bahnbrechende Aufholjagd China ist inzwischen weit mehr als die "Werkbank der Welt": Viele neue Technologien und Ideen zur digitalen Zukunft stammen etwa aus der südchinesischen Metropole Shenzhen, dem "Silicon Valley Chinas". Der Autor und Journalist Frank Sieren lebt seit Jahrzehnten in China. Im Podcast erzählt er, wie chinesische Innovationen schon heute unser Leben beeinflussen und warum der Westen aufpassen muss, nicht den Anschluss zu verlieren. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  7. Kann es Bio für alle geben?
    17.06., 06:0000:26:05

    Bio-Vordenker Urs Niggli darüber was ökologische Landwirtschaft kann – und was nicht Gesünder, esser für den Boden, Tiere und Klima – von Bio-Lebensmitteln wird viel verlangt. Zu viel, sagt Urs Niggli, einer der wissenschaftlichen Vordenker des Bio-Landbaus. Im Podcast spricht er darüber, warum Bio die Welt nicht ernähren kann – und warum die konventionelle Landwirtschaft trotzdem viel von ihr lernen kann. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  8. Außerirdisches Leben: Sind wir alleine im Universum?
    10.06., 06:0000:27:02

    Rein statistisch ist Leben im Weltall wahrscheinlich, sagt die Astronomin Ruth-Sophie Taubner Existiert außerirdisches Leben? Schaut man in die Science-Fiction, ist diese Frage längst beantwortet. Unzählige Bücher, Filme, Serien und Comics erzählen von intelligenten Zivilisationen in fernen Galaxien, interstellaren Reisen und allerlei Außerirdischen, die von den unterschiedlichsten Planeten stammen. Abseits davon befindet sich die Wissenschaft bei uns auf der Erde noch auf Spurensuche. Diese ist in einem unendlichen Universum gar nicht so einfach. "Alleine in unserer Milchstraße, in unserer Galaxie, sind hundert Milliarden Sterne, manche sagen sogar 400 Milliarden Sterne. Davon sind es vermutlich bis zu 300 Millionen potenziell bewohnbare Planeten. Das ist eine immense Zahl", erklärt Ruth-Sophie Taubner im Podcast-Gespräch. Sie ist studierte Astronomin und wissenschaftliche Koordinatorin am Institut für Weltraumforschung in Graz. Leben im Universum sei aber gerade deshalb wahrscheinlich. "Rein statistisch kann ich mir nicht vorstellen, dass es nicht irgendwo anders Leben geben könnte", sagt sie. Um der Sache genauer auf den Grund zu gehen, untersuchte sie als Astrobiologin etwa den Saturnmond Enceladus, unter dessen Eispanzer sich ein riesiger Ozean befindet. Dort herrschen prinzipiell gute Bedingungen, damit Leben entstehen kann. Doch Eismonde sind weit entfernt und gar nicht so leicht zu erforschen. Astrobiologinnen und -biologen versuchen daher von der Erde aus Rückschlüsse auf das Leben im All zu ziehen. "Wir müssen bei den Orten suchen, wo es extrem ist – extrem kalt, extrem salzhaltig, extrem hohe pH-Werte", erklärt Taubner. Wissenschafterinnen und Wissenschafter möchten dadurch genauer verstehen, unter welchen Bedingungen Leben möglich ist. Zumindest das Leben, wie die Menschen es kennen. Mit der Suche nach außerirdischem Leben wollen sie außerdem beantworten, wie das Leben auf der Erde überhaupt entstanden ist. "Das ist etwas, was wir bis heute nicht geklärt haben. Wo wir aber vielleicht, wenn wir auf andere Planeten blicken, einen Schritt weiterkommen", erklärt Taubner. Ob die Menschheit jemals Kontakt zu einer hochentwickelten Spezies aufnehmen könnte, bleibt bisher anzuzweifeln. Die Distanzen zwischen den Sternen und die Zeit, in der Leben entstehen und sich entwickeln kann, sind relevante Faktoren. Ähnlich beschränkt sind auch die Kommunikationsmöglichkeiten. So lange ist die Menschheit nämlich noch gar nicht fähig, nach draußen Kontakt aufzunehmen, so Taubner. Mikroorganismen auf anderen Planeten zu entdecken, würde vor allem in der Wissenschaft große Wellen schlagen. Fände man höher entwickeltes Leben, hätte das einen starken Einfluss auf die Menschheit – und würde viele Fragen aufwerfen. "Es wäre spannend zu sehen, wie die Gesellschaft darauf reagiert", sagt Taubner. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  9. Wo hakt es in Österreichs Klimapolitik?
    03.06., 06:0000:25:43

    Vor zwei Jahren ging das Klimavolksbegehren über die Bühne. Initiatorin Katharina Rogenhofer zieht Bilanz, was seitdem (nicht) passiert ist Österreich gibt sich gerne als Klima-Musterland: Strom wird hierzulande hauptsächlich mit Wasserkraft produziert, Kohlekraftwerke sind seit zwei Jahren abgeschaltet. Dennoch hat Österreich seinen Treibhausgasausstoß seit 1990 kaum reduziert, während andere EU-Länder durchaus Verbesserungen vorweisen können. 2020 wurde daher das Klimavolksbegehren initiiert. Rund 380.000 Menschen haben es damals unterschrieben – obwohl die Unterstützungsphase direkt in die erst Corona-Welle fiel. Zwei Jahre danach zieht Initiatorin Katharina Rogenhofer im "Klimafragen"-Podcast Bilanz. Sie fällt eher verhalten aus: Bisher fehlt weiterhin ein Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Reduktionszielen, die geplante CO2-Bepreisung habe wohl wenig Lenkungswirkung und auch klimaschädliche Subventionen in Milliardenhöhe existieren noch. Einzig die Forderung nach mehr Mitbestimmung in der Klimapolitik wurde vollständig umgesetzt – und zwar mit dem Klimarat, der seit Beginn des Jahres erarbeiten rund 100 Bürgerinnen und Bürger klimapolitische Vorschläge. Im Podcast spricht Rogenhofer außerdem wie man zu Kostenwahrheit kommt und trotzdem den sozialen Ausgleich schafft – und warum ausgerechnet in Österreich so zögerliche Klimapolitik betrieben wird.

  10. Gibt es bald ein Heilmittel gegen Alzheimer?
    27.05., 06:0000:30:53

    Künftig könnten neue Medikamente bei der Behandlung von Alzheimer helfen, sagt die Neurologin Elisabeth Stögmann Rund 150.000 Menschen leiden in Österreich Schätzungen zufolge an einer Form von Demenz, die Mehrheit von ihnen an Alzheimer. Durch die zunehmende Alterung in der Bevölkerung könnte sich diese Zahl bis 2050 verdoppeln. "Es gibt aber auch viele junge Menschen, die zu uns in die Klinik kommen", sagt Elisabeth Stögmann, Neurologin an der Med-Uni Wien, im Podcast-Gespräch. Nicht nur für Betroffene, sondern auch für Angehörige könne die Erkrankung eine große Belastung darstellen. Manche seien aber auch erleichtert, wenn sie nach einer Untersuchung endlich die Gewissheit haben, dass es sich bei den beobachteten Problemen des Angehörigen um Demenz handle, sagt Stögmann. Künftig könnten nicht nur neue Medikamente, sondern auch eine bessere Früherkennung dabei helfen, Demenzerkrankungen noch mehr zu verlangsamen beziehungsweise diesen vorzubeugen. Rund 40 Prozent der Demenzerkrankungen wären aber auch verhinderbar, wenn man den Lebensstil verändert, sagt Stögmann. Dazu gehört etwa kognitive Aktivität und ausreichend Sport. Im Podcast spricht Stögmann zudem darüber, welche Rolle künstliche Intelligenz in Zukunft bei der Diagnose von Alzheimer spielen könnte und welche neuen Substanzen bei der Behandlung infrage kommen könnten.

  11. Ohne Auto leben: Wie soll das gehen?
    20.05., 06:0000:28:36

    Mobilitätsexpertin Katja Diehl spricht darüber, warum wir – und vor allem die Politik – umdenken müssen Jeder Mensch sollte das Recht haben, ein Leben ohne eigenes Auto führen zu können, sagt die Mobilitätsexpertin Katja Diehl. Kürzlich hat sie ihr Buch „Autokorrektur“ veröffentlicht. In der aktuellen Episode des Podcasts „Edition Zukunft Klimafragen“ erklärt sie, wie ein Leben ohne Auto gelingen könnte – und welche politischen Weichenstellungen es bräuchte.

  12. Wie Österreichs Jugendliche in die Zukunft blicken
    13.05., 06:0000:27:34

    Klimawandel, Pandemie, Krieg in der Ukraine: Viele Jugendliche fühlen sich angesichts dieser Entwicklungen ohnmächtig, sagt die Soziologin Veronika Wöhrer Fünf Jahre lang hat Veronika Wöhrer Jugendliche an einer Mittelschule in Wien begleitet, hat in unterschiedlichen sogenannten Befragungswellen mit ihnen über ihre Zukunftsvorstellungen, Werte, Sorgen und Wünschen gesprochen. Zwischen 13 und 16 Jahren waren sie, als die Soziologin und Bildungswissenschafterin der Universität Wien das erste Mal mit ihnen sprach, 17 bis 21 Jahre alt sind sie heute. "Viele Jugendliche haben mir von abwertenden und teils rassistischen Kommentaren von Lehrpersonen erzählt", sagt Wöhrer. Auch der Klimawandel sei oft ein Thema in den Gesprächen mit den Jugendlichen gewesen. Viele würden sich große Sorgen machen, sich gleichzeitig jedoch machtlos fühlen, etwas gegen diese Entwicklungen zu unternehmen. "Viele junge Menschen spüren: Das ist etwas, das uns massiv betrifft, aber wir haben kaum Chance, hier gehört zu werden", sagt Wöhrer. Im Podcast spricht Wöhrer außerdem darüber, welche Rolle Lehrerinnen und Lehrer bei der Entwicklung der Jugendlichen spielen, wieso Mehrsprachigkeit an Österreichs Schulen künftig besser honoriert und gefördert werden sollte und wie sich unser Bildungssystem sonst noch verändern müsste.

  13. Land des Betons: Wie stoppen wir den Flächenfraß in Österreich?
    06.05., 06:0000:30:40

    Bodenexperte Arthur Kanonier spricht über das, was in Österreichs Raumordnung schief läuft – und wie es besser ginge Kaum ein Land in Europa verbaut so viel Fläche wie Österreich: 13 Hektar Boden gehen hierzulande täglich verloren. Die vielen Häuser auf der "grünen Wiese" sind nicht nur eine Gefahr für die Ernährungssicherheit, sondern fördern auch Zersiedlung – und damit den Autoverkehr. Wie konnte es so weit kommen? Was machen andere Staaten besser? Zu Gast ist Arthur Kanonier, Leiter des Forschungsbereichs Bodenpolitik und Bodenmanagement an der TU Wien.

  14. Wie können wir Krebs endlich heilen?
    29.04., 06:0000:31:59

    Krebs bleibt eine der häufigsten Todesursachen. Die Behandlung erfolgt jedoch immer personalisierter, sagt die Krebsforscherin Maria Sibilia Allein in Österreich erkranken pro Jahr rund 40.000 Menschen an Krebs. Für rund ein Viertel der jährlichen Todesfälle in Österreich sind Krebserkrankungen verantwortlich. Weltweit gehört Krebs zu den häufigsten Todesursachen. Gleichzeitig forschen Wissenschafter schon lange daran, wie sich Patienten besser behandeln lassen. Die Therapie wird immer personalisierter auf Patienten zugeschnitten, denn jede Krebsform ist anders. Im Podcast erklärt Maria Sibilia, Leiterin des Institut für Krebsforschung an der MedUni Wien, wie Krebs entsteht und wie sich die Erkrankung heute – abseits der Chemotherapie – behandeln lässt. Es geht um die Frage, warum es so schwierig ist, Krebs zu bekämpfen und wie Immuntherapie dem Körper helfen kann, sich selbst zu schützen. "Sehr viel Forschung geht dahin zuschauen, wie man die Therapien kombinieren kann", sagt Sibilia. Außerdem erklärt sie, welche Rolle die in der Corona-Pandemie bekannt gewordene mRNA-Impfung künftig bei der Krebsbehandlung spielen könnte.

  15. Wie kommen wir weg von (Putins) Gas?
    22.04., 06:0000:17:13

    80 Prozent des österreichischen Gas kommt aus Russland. Wie es so weit kommen konnte – und wie wir da wieder rauskommen Kaum ein Land in Europa ist so abhängig von Putins Gas wie Österreich: Rund 80 Prozent des Erdgases kommen aus Russland. Von heute auf morgen verzichten lässt sich darauf nicht, sagen Regierung und Experten. Doch langfristig will Österreich und die EU nicht nur von russischem Gas, sondern von allen fossilen Energieträgern verabschieden. Bis dahin ist es es noch ein weiter Weg: 900.000 Haushalte heizen in Österreich noch mit Erdgas, auch die Industrie ist auf den Energieträger angewiesen. Wie es trotzdem gelingen soll, welche Alternativen es gibt und die Österreich überhaupt in diese Abhängigkeit gekommen ist, erklärt STANDARD-Wirtschaftsredakteur und Energieexperte Günther Strobl im aktuellen "Klimafragen"-Podcast.

  16. Wie die "essbare Stadt" der Zukunft aussehen könnte
    15.04., 06:0000:28:21

    Künftig könnten wir viel mehr Lebensmittel in Städten produzieren, sagt die Ökologin Ina Säumel. Kommt der Frühling, erwacht auch die Gartensaison wieder zum Leben. Viele Menschen graben ihren Garten um, setzen Pflanzen ein und züchten vielleicht neues Obst und Gemüse – nicht nur am Land, sondern immer öfter auch in der Stadt. Denn das urbane Garteln boomt, vor allem seit der Pandemie. Immer öfter werden Lebensmittel direkt in der Stadt produziert. "Essbare Stadt", sagt Ina Säumel, Ökologin an der Humbold-Universität zu Berlin, zu diesem Konzept im Podcast-Gespräch. Neu ist die Idee, Lebensmittel in Städten zu produzieren, nicht: Schon vor Jahrhunderten gehörte der beackerte Garten zur Stadtentwicklung dazu. Erst in den vergangenen 60 bis 70 Jahren seien diese Strukturen immer mehr aus den Städten verdrängt worden, sagt Säumel. Dass die Nahrungsproduktion nun wieder in die Städte zurückkehrt, begrüßt die Expertin. Denn einerseits können mit den neuen Gartenprojekten zusätzliche Lebensmittel lokal erzeugt werden. Dazu gehört nicht nur herkömmliches Obst und Gemüse, sondern etwa auch Pilze, die sich besonders gut in Kellern und Garagen züchten lassen, oder Insektenfarmen, die auf immer mehr Akzeptanz stoßen. Andererseits könne das gemeinsame Garteln in der Stadt Menschen zusammenbringen, die sonst weniger miteinander zu tun haben. "Die Menschen treffen sich dort, kommen miteinander ins Gespräch und werden in die Stadtentwicklung miteinbezogen", sagt Säumel. Vorzeigebeispiele für solche urbanen Gartenprojekte gibt es laut der Expertin einige. So habe es beispielsweise die kubanische Hauptstadt Havanna geschafft, einen Großteil des konsumierten Gemüses vor Ort zu produzieren. Montevideo wiederum, die Hauptstadt Uruguays, nutze das Konzept vor allem für die Umweltbildung, um etwa Schüler durch Schulgärten näher an die Produktion von Lebensmitteln heranzuführen und ihnen Wissen über deren Herkunft und Nachhaltigkeit zu vermitteln. Nicht alle Projekte lassen sich auf jede Stadt umlegen. Oftmals müsse man mit verschiedenen Ansätzen experimentieren, sagt Säumel. Aber immer müsse man dabei die Bewohner miteinbinden. Im Podcast spricht Säumel zudem darüber, welche Rolle Vertical Farming künftig spielen wird und welche Tipps jeder selbst beim Anbau von Lebensmitteln in der Stadt beachten sollte.

  17. Katastrophe oder Chance: Wie sollen Medien über das Klima berichten?
    08.04., 06:0000:30:29

    Wenn Medien über die Klimakrise schreiben, schalten viele auf Durchzug. Die Journalistin Sara Schurmann über die Schwierigkeit, von etwas zu berichten, das eigentlich niemand hören will. Anfang September 2020 schreibt die deutsche Journalistin Sara Schurmann einen offenen Brief an ihre Kolleginnen und Kollegen in den Nachrichtenredaktionen. Die zweite Corona-Welle nimmt gerade ihren Anlauf, und die Berichterstattung über die Klimastreiks 2019 ist Berichten über Infektionszahlen gewichen. In ihrem Brief fordert Schurmann die Journalistinnen und Journalisten auf, die Klimakrise ernster zu nehmen – und ihr in den Medien den Platz zu geben, den sie verdient. Seitdem hat sich einiges verändert: Viele Medien geben Berichten über die Klimakrise wieder mehr Raum, widmen dem Thema Ressorts, Newsletter, Podcasts. "Aber wir müssen anfangen, Klima überall mitzudenken", sagt Schurmann, die im STANDARD-Podcast "Edition Zukunft Klimafragen" zu ihrem kürzlich erschienenen Buch Klartext Klima zu Gast war. "Im Endeffekt muss jeder Journalist ein Klimajournalist werden." Bestimmte Kräfte, etwa Lobbys der Fossilindustrie, würden aber immer wieder Scheinargumente in den Diskurs einbringen, um Klimaschutz zu verzögern. Dass das funktioniere, liege auch an der Arbeitsweise von Medien. "Wir Journalistinnen versuchen ja immer, auf jedes Thema und aus jedem Blickwinkel kritisch zu schauen", sagt Schurmann. Bei vielen, etwa politischen, Themen sei das auch richtig. "Aber vor allem in den Politikredaktionen fehlt auch ein wenig das Bewusstsein, dass es in den Naturwissenschaften ein Richtig und ein Falsch gibt", so die Journalistin. Man könne an wissenschaftlichen Berechnungen ablesen, ob ein Politikansatz sinnvoll ist oder nicht. Hier wünscht sich Schurmann mehr Einordnung durch Journalistinnen und Journalisten. Immer wieder in der Diskussion steht zudem die Frage, wie sehr sich Klimajournalismus an den Aktivismus annähern darf. Vergangenes Jahr kooperierten etwa mehrere deutsche Medien mit der Umweltbewegung, der Stern produzierte gar ein eigenes Heft gemeinsam mit Fridays for Future. "Ich finde diese Projekte nicht per se verwerflich, weil alles absolut transparent gemacht wurde", sagt Schurmann. Bei Foto- oder Reisereportagen sei das hingegen oft nicht der Fall, merkt sie an. Viele Journalistinnen und Journalisten, die zur Klimakrise arbeiten, fragen sich außerdem, inwiefern man sich auch privat für das Klima einsetzen darf. Schurmann hat dieses Dilemma für sich lange so gelöst, dass sie gar nicht auf Demonstrationen ging. Als sie nach einiger Zeit eine Frauendemo besuchte und danach eine unter dem Motto Black Lives Matter, sah sie darin kein Problem – schließlich seien das Themen, zu denen gesellschaftlich ein breiter Konsens besteht. "Aber es ist irgendwie absurd, dass man da beim Klima immer noch anders denkt", sagt Schurmann. Die Klimakrise sei schließlich ein wissenschaftliches Faktum, bei Protesten gehe es um die Sicherung der Lebensgrundlagen für alle Lebewesen auf der Erde. "Wenn wir das nicht tun, weiß ich auch nicht, wie wir Menschenrechte und Demokratie aufrechterhalten wollen", sagt Schurmann. Doch wie kommuniziert man nun ein so vielschichtiges Problem wie die Klimakrise? Für Schurmann braucht es im Klimajournalismus vor allem drei Komponenten: "Hier stehen wir jetzt, so schlimm kann es werden – aber auch: So gut kann es werden", sagt die Journalistin. Um den Status quo zu vermitteln, sei es besonders wichtig, Dinge aus dem Alltag herauszupicken, um den Menschen zu zeigen, wo die Krise schon überall ist. Doch auch wenn die Folgen des Klimawandels verheerend sind – Studien haben gezeigt, dass Menschen bei negativen Nachrichten oft auf Durchzug schalten. Deshalb sei es wichtig, auch ein positives Bild zu zeichnen. "Wie könnte unsere Zukunft aussehen, wenn wir jetzt den Schalter umlegen?", fragt Schurmann. So könne man das Gefühl der Ohnmacht, das sich bei vielen breitmacht, verhindern. Auch Bilder spielen in der Wahrnehmung der Klimakrise eine wichtige Rolle. Oft werden Artikel zum Thema mit verdorrten Feldern oder Ähnlichem illustriert. "Natürlich brauchen wir auch diese Katastrophenfotos", sagt Schurmann. Auch in der Corona-Krise gingen die Fotos von den Särgen in Bergamo durch die Welt – und vielen unter die Haut. Doch bei der Bildauswahl müsse man den Menschen auch regelmäßig zeigen, wie eine andere Zukunft aussehen könnte. Für Schurmann ein regelmäßig vorkommendes Negativbeispiel: Rekordhitze mit glücklichen Menschen in Freibädern zu illustrieren. "So sieht unsere Zukunft leider nicht aus", sagt die Journalistin. Stattdessen müsse man auch hier Anknüpfungspunkte an das eigene Leben schaffen. "Wirksamen Klimaschutz zu fordern ist gleichzeitig das Egoistischste und Solidarischste, was wir tun können", so Schurmann. "Wir schützen damit unsere Gesellschaft, aber auch unsere eigene Zukunft."

  18. Umweltökonom: "Wir sind zu Konsumdeppen geworden"
    01.04., 06:0000:41:27

    Durch unseren ständigen Fokus auf Wachstum und Konsum steuern wir auf eine ökologische Katastrophe zu, sagt der umstrittene Umweltökonom Niko Paech. Kann unsere Wirtschaft immer weiter wachsen? Welche Auswirkungen hat dieses Wachstum auf unsere Umwelt und unser Klima? Um diese Fragen entfacht sich in der Wissenschaft seit Jahren eine hitzige Debatte: zwischen jenen, die in mehr Wachstum und Innovationen den Schlüssel zur Nachhaltigkeit sehen, und Vertretern der sogenannten Postwachstumsbewegung, wie dem unter Ökonomen umstrittenen Umweltökonomen Niko Paech, der "grünes Wachstum" für eine Illusion hält. Im Interview und Podcast spricht Paech darüber, warum es ein "Zeitalter des Weniger" braucht, um weitere Krisen zu verhindern, wie eine Gesellschaft und Wirtschaft aussehen kann, in der mehr repariert und geteilt wird, und warum die Lebensqualität in Zukunft anders gemessen werden muss.

  19. Der schwierige Kampf gegen den inneren "Umweltschweinehund"
    25.03., 06:0000:28:35

    "Warum machen wir es nicht einfach?", fragt sich Umweltpsychologin Isabella Uhl-Hädicke in ihrem neuen Buch. Doch die Psychologie hinter der Klimakrise ist verzwickt Eigentlich wäre es ganz einfach: Wenn jeder Mensch weniger autofährt, Energie verbraucht, konsumiert und sich persönlich für Klimaschutz einsetzt – die Auswirkungen der Klimakrise könnten schon ab morgen großteils abgewendet werden. Aber wenn es so einfach wäre: Warum machen wir es nicht einfach? Die Umweltpsychologin Isabella Uhl-Hädicke widmet sich seit Jahren dieser Frage – und hat kürzlich ein gleichnamiges Buch dazu veröffentlicht. Im Klimafragen-Podcast spricht sich über die Psychologie der Klimakrise und mit welchen Tricks und Anreizen wir den inneren Umweltschweinehund überwinden können.

  20. Aufstehen ohne Wecker? Wie die Arbeitswelt auch für Morgenmuffel funktionieren kann
    18.03., 06:0000:16:17

    Einige Unternehmen wollen die Arbeitszeiten besser mit unserer inneren Uhr in Einklang bringen. Schlechter Schlaf ist nicht nur gefährlich ungesund, sondern kostet der Gesellschaft auch viele Milliarden Euro: Denn wer müde ist, arbeitet unproduktiver. Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung sind Morgenmenschen, sogenannte Lerchen. Für den Rest sind die typischen Arbeitszeiten oft suboptimal – sie arbeiten gegen ihre eigene innere Uhr. Warum die fehlende chronobiologische Abstimmung mehr als ein Luxusproblem ist und wie Unternehmen ihre Arbeitszeiten besser auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anpassen können, diskutieren Jakob Pallinger und Philip Pramer im aktuellen Podcast Edition Zukunft.

Edition Zukunft ist der STANDARD-Podcast über das Leben und die Welt von morgen. Die Redaktion spricht mit Experten über Entwicklungen, die unseren Alltag verändern - von künstlicher Intelligenz und Robotern bis hin zu Migration und Klimawandel. Neue Folgen erscheinen jeden Freitag - jeweils abwechselnd mit "Edition Zukunft Klimafragen", dem Podcast zu Umwelt- und Klimathemen. Edition Zukunft ist ein Podcast von DER STANDARD. Redaktion und Moderation: Lisa Breit, Julia Beirer, Alicia Prager und Philip Pramer.